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  • #1

Zusammenleben mit ihm und meinen Kindern klappt nicht

Ich bin mit den Nerven völlig am Ende. Mein Partner ( 36) und ich haben uns im Februar 2010 kennengelernt und es hat sofort klick! gemacht. Es passte einfach. Er hat dann im Juli 2010 mal so meine beiden Kinder ( Junge, 9; Mädchen, 6) kennengelernt. Meine Tochter war sofort angetan, nur mein Sohn verhielt sich erstmal zurückhaltend, was mein Partner mit ein bisschen Geduld, Geschenken und gemeinsame Ausflüge dann ändern konnte. Also haben wir viele Ausflüge gemacht an den Wochenenden. Manchmal war mein Partner dann auch schonmal abends bei mir und den Kindern in der Wohnung, um zu gucken, wie es läuft. Mich störte, dass er immer mit Schuhen ins Haus polterte, ich sagte es ihm und er unterließ es. Dann kam noch hinzu, dass er abends meinte, er müsste laut Musik hören, was ich ebenso nicht gut hieß, da Kinder und Schule, Ruhe und schlafen halt. Er unterließ auch dies, allerdings meinte er da schon, ich müsste mal " locker" werden ??? Aber ich dachte nicht lange drüber nach, er hörte dann halt keine laute Musik. Alles in allem lief es gut, so das ich mich sehr freute, als er im Januar 2011, an Neujahr darum bat, bei uns einzuziehen. Er wolle bei uns sein. Ich erfüllte ihm diesen Wunsch und im März 2011 war es dann soweit und er zog ein. Mein Sohn fand es okay, aber hielt sich mehr und mehr in seinem Zimmer auf. Meine Tochter fand es toll und freute sich, dass sie jemanden mehr hatte ( als nur mich im Haus) zum knuddeln. Ich fand auch alles okay soweit, doch bereits nach 4 Wochen wurde er anders und nun haben wir nur noch Streit und er steht kurz davor, auszuziehen. Er akzeptiert nicht mehr, dass ich möchte, dass die Schuhe draußen ausgezogen werden, des weiteren meinte er, möchte er Musik hören, wann er das wolle und sich nicht nach den Kindern richten müssen. Ich komme nicht mehr an ihn ran. Des weiteren kritisiert er, dass ich mich zu wenig um ihn und zuviel um die Kinder kümmere. Was soll ich tun ??? w, 31
 
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  • #2
OMG da hast du ja eibpn drittes Kind bekommen.
Laut Musik hören, wann er es will. Janeeisklar.
Das mit den Schuhen ist eine Geschmacksfrage. Ich mag es auch nicht. Wenn ich zu jemandem ziehen würde ich mich nach seinen Gepflogenheiten richten, besonders, wenn Kinder im Haus sind.
 
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  • #3
Du solltest vielleicht tatsächlich ein bisschen lockerer werden. Es ist jetzt auch seine Wohnung und er ist erwachsen, du kannst ihm nicht verbieten die Schuhe anzulassen. Wenn die Kinder Schlafen laut Musik zu hören muss tatsächlich nicht sein. Aber in welchem Ton sagst du ihm das? Sagst du: "Ich kann das nicht akzeptieren" oder sagst du: "Es wäre echt lieb, wenn du, wenn die Kleinen im Bett sind, nur noch leise Musik hörst, sonst sind sie morgen total anstrengend." Wenn du es ihm freundlich sagst und gut begründest ist er bestimmt eher bereit sich danach zu richten.
Er scheint der Ansicht zu sein, dass die Kinder immer wichtiger sind als er, was anscheinend auch zu Reaktionen wie mit dem Musikhören führt. Verbringst du auch Zeit mit ihm alleine? Unternehmt ihr Dinge wie Essen gehen, Ausflüge oder auch einmal ein gemeinsames Wochenende ohne die Kinder? Sagst du deinen Kindern im Gegenzug auch, dass sie leise sein sollen, wenn er von der Arbeit kommt, weil er müde ist?
Man hat in deinem Beitrag den Eindruck, dass die Kinder das Wichtigste sind und er so nebenher läuft. Du solltest im zeigen, dass er dir sehr viel bedeutet, sonst bist du ihn bald wieder los. Mir scheint, es ist schon fast zu spät.
w, 30
 
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  • #4
Es ist bedenklich, dass er nicht selber draufkommt ein gutes Headset zu kaufen. Der Mensch ist nicht wirklich flexibel.
 
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  • #5
Liebe FS,
ich (m,50) will hier nicht der Rücksichtslosigkeit deines Partners das Wort reden; kinder gehen vor, das muss der Mann akzeptieren,auch wenn es nicht seine sind. Aber: müsstet ihr evtl. auf ihn etwas mehr eingehen. Du kannst nicht erwarten, dass es einfach so bei euch weitergeht wie vor ihm. Er ist nun da und alle müssen sich anpassen. Gelingt bei mir auch nicht, habe eine Partnerin mit 11j. Tochter, kommen prima miteinander aus. Aber: es muss alles so gehen, wie die beiden es gewohnt sind;auch dann, wenn die Kleine nicht da ist und bei ihrem Vater; anfangs waren wir (wenn allein) gar nicht voneinander wegzubekommen. Jede Sekunde, jede Minute, Sex ohne Ende; jetzt mit der Zeit (12 Monate) irgendwie anders geworden; wenn wir zu dritt sind, alles prima. Ist die Kleine bei ihrem Vater, ist die Freundin müde, morgens meist Kopfweh, hat zu nichts recht Lust, wir hören ihre Musik, unternehmen wenig zusammen, einfach mal rausgehen; habe wirklich alles versucht; Theater, Konzerte, Kino und und. Sobald wir bei ihr sind, beginnt das Gähnen, habe oft gefragt und das Gespräch gesucht; nein, alles okay. Das Verhalen ist seit dem so, seit ich mich habe sterilisieren lassen, es war klar, ich wollte keine Kinder mehr (habe zwei große Töchter), seitdem ist alles anders. Vieleicht suchte meine Freundin nur einen Versorger ? Hinterfrage dich bt., liebe FS, was du von deinem Freund erwartest. Einen neuen Partner oder nur Ersatz; ich werde wohl die Konsequenz ziehen, so sehr ich die Frau auch liebe.
 
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  • #6
#Elvira, noch nicht freigeschaltet.

Erstaunlich, die ganze Angelegenheit. Ich habe den Eindruck, als wenn die Gesprächsebene vielleicht nicht da ist. Allgemeine Verhaltensregeln (Schuhe oder keine Schuhe), Lautstärke, egal für wen, könnten ja gemeinsam abgestimmt werden? Die Formulierung, ob er bei Euch einziehen darf, kann oder wie genau die Fomulierung war, lässt auch darauf schließen, dass es sich vielleicht nicht gerade um eine gleichberechtigte Gemeinschaft handelt. Ob sich das noch ändern lässt, weiß ich auch nicht. Wenn, ist es jedenfalls eine Menge Arbeit und Aufeinanderzugehen.

Viel Glück
 
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  • #7
Hallo FS,

als Mann der in einer ähnlichen Situation wie dein Freund war kann ich nur sagen, solche Dinge wie Rücksicht auf die Kinder, die Sache mit den Schuhen etc. sollte man als neuer Mann der Familie und Freund der Kinder von allein wissen. Auch wenn er evtl. noch keine Kinder hat, soweit sollte er allein denken.

Was deinen Sohn betrifft, dass Problem kenne ich auch. Bei mir war es ebenfalls das älteste Kind meiner Partnerin was mit der Situation nicht klar kam. Wenn sich die Situation inzwischen nicht erledigt hätte, es wäre trotz aller Mühe meinerseits wohl nie ein gutes Verhältnis zustande gekommen. Allerdings hat dein Freund mit Geduld wohl schon einiges geschafft.

Das du nicht mehr an ihn ran kommst, scheint ein Zeichen dafür dass er sich hintenan gesetzt fühlt und kann/will es nicht mehr ertragen. Insofern ist es richtig was schon gesagt wurde. Gib ihm eine Chance ein Teil der Familie zu werden. Ihr beide müsst zusammen halten und euch einig sein. Schafft ihr das nicht und die Situation spitzt sich weiter zu, beende das Verhältnis. Das kann nicht gut gehen.

Alles Gute.
 
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