• #1

Zu welchen "Opfern" ist man(n) noch bereit?

Je älter ich werde umso mehr komme ich zu dem Schluss, dass man ab einem gewissen Alter nicht mehr bereit ist, von einer Frau sich einzuschränken zu lassen. In jüngeren Jahren war ich da viel kompromissbereiter. Nach meiner Scheidung habe ich jetzt mein Leben so gestaltet und möchte dies auch nicht mehr ändern. Da ich ja auch schon 2 erwachsene Kinder habe, ist das Thema Familie bei mir mit Ende 40 schon durch und oft habe ich in der Anfangsphase des Daten festgestellt, dass viele Frauen ein Hang dazu haben, Männer gerne in ihren Sinne zu ändern. Viellicht habe ich aber auch nur die falschen Frauen gedatet.:)

Also ist es so, dass man ab einem gewissen Alter nicht mehr so pflegeleicht ist wie mit Ü25 oder liegt es nur an mir?

Vielen Dank für all die Antworten
 
  • #2
Lieber FS,

da ich auch erwarte, dass ein Mann meine Marotten akzeptiert, toleriere ich natürlich auch seine. Das habe ich schon früher getan und das werde ich auch nicht ändern.

Im Gegenteil! Wenn ein Mann interessante und spannende Hobbys hat, kann ich viel von ihm lernen. Prima!

Such nach verqueren Frauen, die sind wahrscheinlich toleranter, und mach einfach Dein Ding. Wenn sie Dich völlig entspannt werkeln lässt, kannst Du die Sache vertiefen.
 
  • #3
Das ist bei Frauen genauso. Man hat erkannt, dass man auch allein glücklich sein kann bzw. dass man zu zweit sehr unglücklich sein kann und das viel schlimmer ist, als sich mal einsam zu fühlen.

Ich denke, da kommt eine neue Qualität auf, mit der man eine Beziehung führen kann, wenn man genügend die Freiheit genossen hat. Man geht eine Beziehung nicht mehr aus verschiedenen Abhängigkeiten ein, sondern, weil man es will. Weil der Mensch liebenswert ist.

Und das bedeutet, dass man toleranter ist, aber sich auch nichts mehr gefallen lässt. Man weiß, dass der andere das nicht aus Gemeinheit macht, wenn er so reagiert, wie er eben reagiert.
Man hat begriffen, dass jeder Mensch anders ist, andere Bedürfnisse hat usw. und muss denjenigen nicht mehr hinbiegen wollen. Und man weiß, dass man auch nicht die Person ist, die hundertprozent supertoll und richtig ist in jeglichem Sinne.

Vorausgesetzt natürlich, man hat Selbstreflexion betrieben und nicht einfach nur ein Feindbild bzgl. des anderen Geschlechts aufgebaut. In diesem Fall würde man rumrennen und schreien: Ich lass mich nie wieder so behandeln!!! und alle Vertreter des anderen Geschlechts in Sippenhaft nehmen für das, was einem "angetan" wurde, und! das man selber auch bereit war, sich gefallen zu lassen.
Es will einen niemand unterdrücken oder ausnutzen, den man sich nicht selber wählt.
 
  • #4
Ja das versuchen manche Frauen. Aber auch Männer machen das manchmal. So etwas nennt man Manipulation!
 
  • #5
Nein, das liegt nicht nur an dir! Für mich hat das jedoch mit dem Alter nichts zu tun, vielmehr mit der Erfahrung und mit der Reife, die man gemacht hat und mit dem Selbstwert und dem Selbstbewusstsein! Ja, das ist längst so bekannt, dass Frauen Männer immer rumerziehen möchten, statt sie so zu respektieren und so zu lassen wie sie sind! Ich machte auch schon immer und immer noch ständig die Erfahrung, dass Frauen versuchen mich zu manipulieren mit allen möglichen Tricks; jedoch haben sie bei mir den falschen ausgesucht, da ich mir das nicht bieten ließ und auch nicht bieten lasse, sollen sie mit jemand anderem machen! Zum Glück gibt es noch vereinzelt Ausnahmen, die kritisch und wählerisch zu finden sind!

Gedanken zum Nachdenken:
Zu welchen "Opfern" ist man(n) noch bereit?
"Ein Mensch, der sich als Opferlamm hingibt, wird selbst geschlachtet!"
Ich Mann habe mich nie und werde mich niemals als Opfer bereitgeben!
 
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nachdenkliche

Gast
  • #6
Lieber Peter Pan,Du bist Ende 40 und redest schon von "Alter"?
Also ich würde mir das nie antun, einen alten Herren mit Ende 40 ;-) nach meinen Vorstellungen umzumodeln...Ich bin runde 10 Jahre älter aber sowas habe ich mir noch nicht mal mit 20 Jahren angetan. Das funktioniert nicht! Entweder ich akzeptiere meinen Partner so wie er ist, oder ich lasse es.
 
G

Gast

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  • #7
Lieber PeterPan!

Vielleicht irre ich mich, aber ich höre heraus, dass für dich klar ist, was du möchtest und nicht möchtest, zB keine Kinder mehr - aber vielleicht weiß das dein Date nicht und geht von anderen Voraussetzungen aus und rückt dir deswegen zuleibe, um das herauszufinden. Wenn das noch nicht klar ausgesprochen wurde, würde ich das tun (wenn das online auf deinem Profil zB nicht eh schon ausdrücklich erwähnt wurde).

Was ich aber auch schon erfahren habe, ist dass Männer (Frauen sicher auch) zwar ein klares Bild haben, von dem was sie wollen und nicht wollen, dies auch sagen, aber ihre Handlungen dann aber doch irgendwie Spielraum für Interpretationen lassen, also das dann nicht kongruent und stimmig ist. Das ist verwirrend und frau (oder auch mann) versucht herauszufinden, was nun stimmt, indem sie viel (zu viel) tut - und dir wird's zu viel :).

Also, schnell Klarheit schaffen - egal ob das die Kinderfrage oder die Unabhängigkeit betrifft. Und entspannt starke, unabhängige Frauen in deine Nähe lassen, wenn das auch für dich ok ist.

Liebe Grüße
Else
 
G

Gast

Gast
  • #8
Je älter ich werde umso mehr komme ich zu dem Schluss, dass man ab einem gewissen Alter nicht mehr bereit ist, von einer Frau sich einzuschränken zu lassen.

Viellicht habe ich aber auch nur die falschen Frauen gedatet.:)

Also ist es so, dass man ab einem gewissen Alter nicht mehr so pflegeleicht ist wie mit Ü25 oder liegt es nur an mir?

Ich mußte fast lachen, als ich Deinen Text las:)
Ne, es liegt nicht an Dir, das geht mir 1:1 ganz genauso.Nur eben andersrum. Ich will keinen mehr in meinem Leben haben, der mich ändern will. Ich bin nicht mehr so kompromissbereit wie früher, warum auch, mein Leben ist gut so, wie es ist, ein Mann sollte eine Bereicherung sein und niemand, der mir mein Leben auch nur ansatzweise schwerer macht.
Jetzt müssen wir nur noch jemanden finden, der ebenso kompromisslos ist und dann muß es noch passen:)
Ich denke aber, mit Toleranz und Akzeptanz kann man das schon hinkriegen.
Geht ja schon beim Zusammenziehen los.....ich möchte das gar nicht mehr, ich finde getrennte Wohnungen viel entspannter. Und das ist nur ein Beispiel.
Nur....da muß irgendwie auch bei vielen anderen ein Umdenken stattfinden. Sonst wird das nix, fürchte ich:)
W
 
G

Gast

Gast
  • #9
Ja, das ist längst so bekannt, dass Frauen Männer immer rumerziehen möchten, statt sie so zu respektieren und so zu lassen wie sie sind! Ich machte auch schon immer und immer noch ständig die Erfahrung, dass Frauen versuchen mich zu manipulieren mit allen möglichen Tricks;
"Ein Mensch, der sich als Opferlamm hingibt, wird selbst geschlachtet!"
Ich Mann habe mich nie und werde mich niemals als Opfer bereitgeben!


Ach komm, da gehören doch immer zwei dazu, einer der rumerzieht, eine die sich das gefallen läßt. Ich habe nämlich ebenso die Erfahrungen gemacht wie Du.
Es ist längst bekannt, dass Männer Frauen immer umerziehen wollen, Männer manipulieren mit allen möglichen Tricks....

Es macht keinen Sinn, da nach dem Geschlecht zu gucken, welches besser manipulieren kann.

Ich (Du vielleicht auch) suche sowas nicht mehr, fertig. Vielleicht waren wir mal Opfer, ja und....wir haben draus gelernt. Jetzt geht es um den Feinschliff, denn wenn wir uns ständig als manipulierte Opfer sehen, führt das womöglich zu einer hundertprozentigen Kompromisslosigkeit, die gar keinen Spielraum mehr zulässt.
W
 
  • #10
.. oft habe ich in der Anfangsphase des Daten festgestellt, dass viele Frauen ein Hang dazu haben, Männer gerne in ihren Sinne zu ändern.
Ja, kann ich bestätigen. Die Ansprüche, einen Mann nach ihren Wünschen zu haben, sind enorm gestiegen.

Man bekommt den Eindruck, dass man als Mann primär zu ihrer Lebens- und Freizeitgestaltung dienen soll. Aber Er seine Interessen unterordnen soll.
Und ihre erwachsenen Kinder haben Vorrang.

Ich habe Frauen ab 40+ erlebt, die erwarten
- dass der Mann jeden Abend bei ihr ist - wenn sie es wünscht. Sie besteht aber trotzdem auf getrennte Wohnungen.
- dass der Mann ihr (altes) Haus und Garten laufend in Schuss hält.
Als Handwerker, Hausmeister und Gärtner zum Nulltarif.
Und so ein Eigenheim erzeugt viele Wünsche bei einer Frau.
- dass der Mann zur Frau zieht, obwohl es ihm dort nicht gefällt.
(In zwei Fällen gefiel der Wohnort der Frau selber nicht)

Als Single-Mann schwankt man in seinen Gefühlen. Einerseits vermisst man die Zweisamkeit. Andererseits ist man froh, keine Frau "am Hals" zu haben.

Man wünscht sich eine Partnerin, mit der man fair und ausgewogen Beider Interessen nachgehen kann. Aber diese Fairness interessiert viele Frauen nicht.
Sie denken m.o.w. nur an sich. Und wenn das absolviert ist, dann ist "Licht aus, ab ins Bett" = der Tag gelaufen.

Als letzten Ausweg wird sich der Mann hemmungslos betrinken, damit er im volltrunkenen Zustand nicht mehr attraktiv für ihre Vorstellung von Zweisamkeit ist. Oder seine Frau leichter ertragen kann. (Siehe manche Männer im Urlaub, besonders wenn "All inclusive" = auch der Alkohol). Und mit Promille im Blut lallt es sich leichter:"Ja, mein Schatz"

Im Sommer sehe ich diverse Paare, die bereits um 17 Uhr nach Hause aufbrechen, trotz bestem Sonnenwetter. Besonders Welche, die schon lange zusammen sind. Da muß der Mann "wie ein Hund" der Frau hinterher trotten. Weil sie um 18 Uhr das Abendessen zuhause einnehmen will.

Da bleibe ich lieber, und genieße den malerischen Sonnenuntergang. Und danach einen kleinen Happen in einer Pizzeria o.ä. Und lasse den Abend oder das Wochenende in Ruhe und Frieden ausklingen - ggf. alleine.
 
  • #11
Bla, bla, und wenn es dann gefunkt hat, werden all die taffen Männer und Frauen doch wieder zu devoten Hausmäusen.

Sorry, Leute, kenne ich zu genüge, viele einstige Bekannte, welche sich nie und niemals mehr verbiegen wollten für jemanden taten es doch wieder, weil sie sich verliebt hatten.

(Song von Grönemeyer...ich sage nie mehr, nie wieder....)

Und wer hat die Macht in der Beziehung?
Der, dem sie egal ist.

Es gibt nunmal Leute, die subtil das erreichen was sie wollen in Bindungen, sie geben "besonderen" Sex oder das Gefühl dass der andere was "einzigartiges" ist, ähnlich wie Heiratsschwindler und der andere ist so voll von Hormonen oder Hochgefühlen dass er alles dafür tut, damit es dem andern gut geht.

Das Ende vom Lied, der andere wird sich trennen, wenn der "Verausgabte" langweilig geworden ist, weil er sich mal wieder aufgegeben hat und sich dann wiedermal schwört....das passiert mir nie wieder.....ich lach mich weg.

Nein, keine eigene Erfahrung, ich blieb mir immer selbst treu, deshalb bin ich wohl auch Dauersingle, ist halt schwer mit Kompromissen, ich bleibe lieber unabhängig.
 
A

Ars_Vivendi

Gast
  • #12
In jüngeren Jahren war ich da viel kompromissbereiter....ist das Thema Familie bei mir mit Ende 40 schon durch ...

Deine Aussage liest man hier von Frauen wie von Männern. Wenn das Thema Familie durch ist, "braucht" man/frau nicht mehr unbedingt einen Partner.

Ich für mich möchte wieder eine Partnerin. Aber natürlich habe ich meine Erfahrungen gemacht, die Frau genauso. Ich denke, man schaut genauer hin, gerade weil man nicht mehr "braucht". Was ist daran so verkehrt, wenn man sich die Zeit lassen kann, in Ruhe nach einer wirklich passenden Partnerin oder einem wirklich passenden Partner zu suchen? Ich denke, dass man dann die zweite Lebenshälfte gemeinsam viel mehr geniessen kann.
 
  • #13
Was mich bei den Männern Mitte / Ende 40 wundert ?

Sie haben sich aufgrund Ihrer Erfahrungen eine Gelassenheit und Entspanntheit an geeignet, die bewundernswert ist und doch....
werden Frauen Ende 20 Anfang 30 gedatet, die diese Eigenschaften entweder noch nicht haben und / oder auch aufgrund Ihres Alters nicht kennen.

Und dann fängt es an kompliziert zu werden? :))))

Solange "Mäuschen" das Spiel "wir schauen mal was passiert" mit spielt ist alles okay, aber wehe sie hat einen eigenen Kopf, dann sind Kompromisse nicht mehr denkbar, und die Dame wird mit dem Stempel zu anstrengend abgeheftet.

An wem liegt eigentlich was?
 
W

wahlmünchner

Gast
  • #14
Der Wunsch so geliebt zu werden wie man ist haben ,denke ich, alle.
Das ist auch legitim.
Solange man nicht den Realitätssinn verliert, funktioniert das auch ganz gut.
Wenn allerdings nie irgendein Kompromiss eingegangen wird, ist ein Zusammenleben schwierig. Das ist denke ich auch klar.
Das du keine Kinder mehr willst, ist verständlich. Wenn das bei deinen Dates trotzdem Thema ist, solltest du es klarer im Profil angeben, dass dieses Thema, keines mehr für dich ist und im Allgemeinen lieber attraktive Frauen in deinem Alter treffen.
Wüsste nicht das bei Frauen Mitte/Ende 40 noch Kinderwunsch vorhanden ist.
Eine Frau, die zumindest wesentliche Hobbys teilt, schränkt dich da nicht ein, sondern bereichert dein Leben und du ihrs.
Wenn du lieber alleine rumwurstelst und eine Frau vor allem für Sex in deinem Leben wisst, solltest du lieber eine Affaire suchen zu einer Frau, die ebenso lebt.
Dann ist allen geholfen.
 
  • #15
Also ist es so, dass man ab einem gewissen Alter nicht mehr so pflegeleicht ist wie mit Ü25 oder liegt es nur an mir?
Lieber FS,
denke geht allen so. Was heißt Pflegeleicht....Je älter wir werden um so kompromissloser werden wir!! So ist es eben, ein geschliffener Diamant ist eben *fertig*! Da kann man nichts mehr groß dran rum-feilen oder schleifen. Entweder es passt oder eben nicht. Früher waren wir einfacher zu formen. Entweder dich nimmst SIE wie du bist oder DU Sie wie sie ist.
 
  • #16
Gedanken zum Nachdenken:
Zu welchen "Opfern" ist man(n) noch bereit?

"Ein Mensch, der sich als Opferlamm hingibt, wird selbst geschlachtet!"

Ich Mann habe mich nie und werde mich niemals als Opfer bereitgeben!

Das Wort "Opfer" war eher ironisch von mir gemeint und ich dachte, dass man dies schon herauslesen kann. Werde in Zukunft solche "Wortspiele" vermeiden, da ja dies immer von anderen nur missverstanden wird. Scheint wohl das Image eines Forums zu sein, dass man alles auf die Goldwaage legen muss.

Jetzt müssen wir nur noch jemanden finden, der ebenso kompromisslos ist und dann muß es noch passen:)
Ich denke aber, mit Toleranz und Akzeptanz kann man das schon hinkriegen.

Ja das scheint dann bei mir die Zauberformel zu sein oder wie sagte es schon Oscar Wilde:
"Die Ehe ist nur ein Versuch, zu zweit wenigstens halb so glücklich zu werden, wie man alleine gewesen ist.":)

Danke für die ganzen Antworten.
 

minimus

Gesperrt
  • #17
Bla, bla, und wenn es dann gefunkt hat, werden all die taffen Männer und Frauen doch wieder zu devoten Hausmäusen..

Auch Bla, bla….

Nur weil man das eventuell schon 100-mal runter gepredigt hat, wird es dadurch nicht wahrer.Das ist so als wenn man nicht mehr persönlich in die Bank geht, da es ja so viele Bankräuber es
gibt.:)

Heute sucht man sich im Netz div. Statistiken heraus um seine Argumentation zu untermauern. Ich stelle jetzt z.B. eine Statistik ein und gebe dann den Link als Beweis für meine Behauptung an.
Wir denken vielleicht dass wir heutzutage dank der ganzen Informationen informierter sind, aber wir sind es nicht. Wir sind nur manipulierbarer.

Wenn man dann so ist wie der FS, dann sucht man einfach nur so lange wie man will, um das Gegenteil zu beweisen.
 
  • #18
werden Frauen Ende 20 Anfang 30 gedatet, die diese Eigenschaften entweder noch nicht haben und / oder auch aufgrund Ihres Alters nicht kennen.

Also ich kann nur von mir aus sprechen. Ich habe noch keine Frau in diesem Alter gedatet.Höchstwahrscheinlich würde dann mein Sohn(25) nur noch sagen, ob ich mich jetzt zum Sugardaddy
gemausert habe.:)

Nein, danke! Dieses Klientel überlasse ich gerne anderen. Ich hatte in meinen Leben noch nie eine Frau, die nicht +/- 3J. war und dies soll sich auch nicht ändern. Wie heißt es so schön:
"Einen alten Hund bringt man keine neuen Tricks bei."
 
  • #19
Je älter ich werde umso mehr komme ich zu dem Schluss, dass man ab einem gewissen Alter nicht mehr bereit ist, von einer Frau sich einzuschränken zu lassen. In jüngeren Jahren war ich da viel kompromissbereiter. Nach meiner Scheidung habe ich jetzt mein Leben so gestaltet und möchte dies auch nicht mehr ändern. Da ich ja auch schon 2 erwachsene Kinder habe, ist das Thema Familie bei mir mit Ende 40 schon durch und oft habe ich in der Anfangsphase des Daten festgestellt, dass viele Frauen ein Hang dazu haben, Männer gerne in ihren Sinne zu ändern. Viellicht habe ich aber auch nur die falschen Frauen gedatet.:)

Also ist es so, dass man ab einem gewissen Alter nicht mehr so pflegeleicht ist wie mit Ü25 oder liegt es nur an mir?

Vielen Dank für all die Antworten
Kann ich verstehen. Mir als Frau geht es gleich. Um so länger ich ohne Partner lebe, um so weniger möchte ich auf Selbstbestimmung verzichten und ich werde mich mit 46 wohl kaum noch verbiegen lassen. Mir geht es vor allem um die Freiheiten in meinen 4 Wänden. Oder, dass ich mir keine Hobbys und Freizeitaktivitäten die mir nicht gefallen, aufschwatzen lassen möchte. Bei den Dates, habe ich auch fest gestellt, wenn sich jemand insbesondere viel Gemeinsamkeiten und Hobbys zu pflegen wünsch, würde ich mich ein geengt fühlen. Darum ziehe ich eine Beziehung mit getrennten Wohnsituationen vor, damit ich Rückzugsmöglichkeiten habe.
w
 
G

Gast

Gast
  • #20
Lieber FS
Ich glaube, es liegt nicht an den Frauen, die du datest sondern an deinen Erwartungshaltungen. Du hattest eine lange Beziehung hinter dir und möchtest jetzt anders leben. Du möchtest nun, dass sich die Welt um dich dreht und eine Frau soll das gefälligst auch tun.
Aber auch Frauen haben ihre Vergangenheit und ihre Vorstellungen von einer Beziehung.
Solange Beide glauben, dass sich der neue Partner nach ihnen zu richten hat, so lange klappt das dann nicht.
Man muss in einer Beziehung keine Opfer bringen, die man nicht bringen möchte. Aber man darf auch kein Opfer vom Partner verlangen.
Ich bin Anfang 60 und seit 4 Jahren mit meinem Partner (gleichalt) zusammen. Ich finde, es ist bei uns sogar wesentlich einfacher als es in früheren Jahren war. Wir sind heute viel gelassener und ich merke, dass ich alles, was ich für meinen Partner tue, 10fach zurückbekomme.
Ich mag eigentlich keinen Campingurlaub, mir sind Hotels lieber. Aber ihm zuliebe mach ich das und bin dann auch nicht gleich schlecht gelaunt. Das freut ihn und so überrascht er mich dann immer mal wieder mit einem tollen Wochenende in einem schönen Hotel. Er isst gerne bodenständig, ich lieber asiatisch. Ich mache ihm einen schönen Braten und kann darauf warten,dass er mich ein paar Tage mit einem schönen indischen Essen überrascht.
Das sind für uns keine Opfer, das machen wir, weil wir uns lieben und dem Anderen etwas Gutes tun wollen.
Wer aber schon in der Beziehungsanbahnung Angst davor hat, dass man für den Anderen Opfer bringen muss, der sollte erstmal sich selbst hinterfragen und doch lieber alleine bleiben.
Oder du backst dir eine Frau, die kannst du dann aufessen, wenn sie dir nicht mehr gefällt.
 
  • #21
Lieber FS
Ich glaube, es liegt nicht an den Frauen, die du datest sondern an deinen Erwartungshaltungen. Du hattest eine lange Beziehung hinter dir und möchtest jetzt anders leben. Du möchtest nun, dass sich die Welt um dich dreht und eine Frau soll das gefälligst auch tun.
Aber auch Frauen haben ihre Vergangenheit und ihre Vorstellungen von einer Beziehung.
Solange Beide glauben, dass sich der neue Partner nach ihnen zu richten hat, so lange klappt das dann nicht.
Man muss in einer Beziehung keine Opfer bringen, die man nicht bringen möchte. Aber man darf auch kein Opfer vom Partner verlangen.
Ich bin Anfang 60 und seit 4 Jahren mit meinem Partner (gleichalt) zusammen. Ich finde, es ist bei uns sogar wesentlich einfacher als es in früheren Jahren war. Wir sind heute viel gelassener und ich merke, dass ich alles, was ich für meinen Partner tue, 10fach zurückbekomme.
Ich mag eigentlich keinen Campingurlaub, mir sind Hotels lieber. Aber ihm zuliebe mach ich das und bin dann auch nicht gleich schlecht gelaunt. Das freut ihn und so überrascht er mich dann immer mal wieder mit einem tollen Wochenende in einem schönen Hotel. Er isst gerne bodenständig, ich lieber asiatisch. Ich mache ihm einen schönen Braten und kann darauf warten,dass er mich ein paar Tage mit einem schönen indischen Essen überrascht.
Das sind für uns keine Opfer, das machen wir, weil wir uns lieben und dem Anderen etwas Gutes tun wollen.
Wer aber schon in der Beziehungsanbahnung Angst davor hat, dass man für den Anderen Opfer bringen muss, der sollte erstmal sich selbst hinterfragen und doch lieber alleine bleiben.
Oder du backst dir eine Frau, die kannst du dann aufessen, wenn sie dir nicht mehr gefällt.
Das bedeutet für neues offen sein. Das kann ja auch bereichernd sein. Wenn das gegenseitig kommt, ist es natürlich ideal. So geht man gerne Kompromisse ein.
 
G

Gast

Gast
  • #22
Lieber FS,
ich darf dir dazu auch den Thread https://www.elitepartner.at/forum/frage/warum-sind-frauen-waehlerischer-als-maenner.60299/ ans Herz legen. Wärst du eine Frau, würdest du dort mit deinen Gedanken von Männern als "abgehalfterte alte Schachtel mit überzogenen Ansprüchen" (die Worte stammen aus dem Thread) zerrissen werden.
Als Frau ü40 in ähnlicher Situation verstehe ich deine Situation und pflichte dir bei. Es geht uns allen so.
 
  • #23
Im Grunde scheinen viele Partnersuchende sehr "bedürftig".
Es gibt hier einen User, welcher wohl schon ewig sucht, alle möglichen Kompromisse eingehen würde und dennoch nicht fündig wird.

Wie tief muss man da sinken, nur um eine Partnerschaft zu haben?
Und wer will einen Partner, der sich so degradiert??
Grauenvoll, welche Persönlichkeit hat so jemand überhaupt noch?

Das gibt es bei Männern und Frauen.

Nur die Menschen, die nicht suchen sind innerlich stabil, sie wären einer Liebe zwar nicht abgeneigt, wenn es sich ergibt, aber sie suchen niemals aktiv.
 
  • #24
Im Grunde scheinen viele Partnersuchende sehr "bedürftig".
Es gibt hier einen User, welcher wohl schon ewig sucht, alle möglichen Kompromisse eingehen würde und dennoch nicht fündig wird..

Ob jetzt diejenigen sehr "bedürftig" sind, sei einmal dahingestellt. Dies lässt sich aus der Entfernung schlecht sagen. Nur weil man hier fast täglich postet, ist man ja noch lange nicht bedürftig.
Wäre dies der Maßstab dafür, dann könnte man dich auch in die Gattung der sehr "bedürftigen" eingliedern.:)

Nur die Menschen, die nicht suchen sind innerlich stabil, sie wären einer Liebe zwar nicht abgeneigt, wenn es sich ergibt, aber sie suchen niemals aktiv.

Deshalb sage ich auch, dass ich nicht SUCHE, sondern eher FINDEN möchte. Die Partnersuche ist nicht mein NON-PLUS-ULTRA. Leider habe ich aber erleben dürfen, dass man mit dieser Einstellung eher die Ausnahme hier ist. Meine Mitgliedschaft hier läuft sowieso nur so dahin und schaue auch nur 4 oder 5-mal im Monat vorbei. Man hat ja auch noch ein Leben abseits des WWW. Ja, so etwas soll es auch geben.:)
 
G

Gast

Gast
  • #25
oft habe ich in der Anfangsphase des Daten festgestellt, dass viele Frauen ein Hang dazu haben, Männer gerne in ihren Sinne zu ändern. Viellicht habe ich aber auch nur die falschen Frauen gedatet.
Kommt drauf an.
Es gibt einen Unterschied zwischen "hilfe, ich soll erzogen werden" und "ich bin partnerschaftsfähig".

Du kannst die neue Partnerin nicht ausbaden lassen, dass Deine Ex Dich z.B. dreimal in der Wochen abends neben sich auf dem Sofa haben wollte und Du Dich jahrelang gefügt und gelangweilt hast. Wenn nun die Neue sagt, sie wolle Dich öfter sehen, und Du rennst schreiend weg, weil "alle" Frauen so anhänglich sind und sagst "nö, einmal in 14 Tagen reicht mir", machst Du nur das Gegenteil von dem, was Deine Ex wollte und fühlst Dich eingeschränkt, wo Du gar nicht eingeschränkt werden sollst. (das Bsp. ist überzogen, ich weiß)
Ich will nur sagen, dass man nicht in jeder neuen Frau seine Ex sehen sollte, die einem "so Schlimmes" angetan hat. Gehören ja wirklich immer zwei dazu.

Es stimmt schon, die Frauen sollten, statt einem Mann noch Dinge wie "Partnerschaft heißt nicht nur gemeinsam Sex und Essen", "Finger aus der Nase", "Hände waschen nach dem Klo" beibringen zu wollen, einfach weitergehen und sagen passt nicht.
 
  • #26
Opfer-Bringen kann zwei Seiten meinen. Die eine Seite würde ich mit dem biblischen Opfer vergleichen (Abraham war bereit seinen Sohn zu opfern – aus Liebe zu Gott). Er war davon überzeugt, dass es richtig war, ohne etwas dafür zu erwarten. Am Ende blieb der Sohn am Leben und er erhielt das höchste Gut: Die Liebe (Gottes).

Zum Zweiten, und ich glaube, hierauf wollte PeterPan hinaus, hat Opfer-Bringen etwas mit Selbstverleugnung zu tun: Man macht etwas, was man eigentlich gar nicht will – vielleicht dem anderen zuliebe und um (meist unbewusst!) etwas zu bekommen, in der Regel Anerkennung, Aufmerksamkeit, Wärme usw. Das heißt, man gibt vermeintlich selbstlos, im Kern ist es aber nicht selbstlos. Denn wenn man sich „aufopfert“, gibt man mehr als man kann, man gibt mit Zweck, und daran müssen Beziehungen scheitern, denn Liebe ist nicht aufzurechnen.

Wenn man in sich geklärt hat, dass es nie der andere war, sondern der andere nur die eigene Seite gespiegelt hat, dann ist es ein erster Weg zur eigenen Veränderung. Wenn die stattfindet oder stattgefunden hat, dann wird auch das Verhalten des anderen nicht mehr so empfunden, dass sich der andere gar nicht auf mich einstellt. Denn dann kann man sich selbst auch wirklich auf einen anderen einstellen. Ansonsten kommt ein gewisser Selbstschutz ins Spiel, nicht mehr so intensiv auf einen Partner zugehen zu wollen. Durch Erlebnisse kommen Erinnerungen an negative Abläufe und daher ein spontanes: „Nein, dazu bin ich nicht (mehr) bereit“. Man hat bestimmte Abläufe als für sich richtig und gut erlebt und erkannt und möchte die dann beibehalten.

Wenn sich Partner in jungen Jahren kennenlernen und gemeinsam entwickeln, ist es durchaus einfacher. In jüngeren Jahren ist man flexibler und kompromissbereiter, im Alter +/- 50 ist die Persönlichkeit stark entwickelt. Wir haben Erfahrungen gemacht, die uns geprägt haben und es liegt in der Natur der Sache, dass man mit 20/30 diese Erfahrungen in der Regel noch nicht hatte. Einen alten Baum kann man nicht mehr so verbiegen.

Aber es bietet auch eine riesen Chance: Im Alter um die 50 weiß man eher, dass man nicht nur selbst gut für sich sorgen sollte, sondern es auch kann. Und wer sich nicht (mehr) für den anderen verbiegt, der ist authentisch. Und das ist doch eine gesunde Basis – und wir kommen dem Ideal des wahren Opfer-Bringens nahe: Dem Geben ohne etwas zu erwarten und genau dadurch genau das zu bekommen, was wir alle mehr brauchen wie die Luft zum Atmen: die Liebe :) w49
 
  • #27
Kommt drauf an.
Es gibt einen Unterschied zwischen "hilfe, ich soll erzogen werden" und "ich bin partnerschaftsfähig".

Du kannst die neue Partnerin nicht ausbaden lassen, dass Deine Ex Dich z.B. dreimal in der Wochen abends neben sich auf dem Sofa haben wollte und Du Dich jahrelang gefügt und gelangweilt hast. Wenn nun die Neue sagt, sie wolle Dich öfter sehen, und Du rennst schreiend weg, weil "alle" Frauen so anhänglich sind und sagst "nö, einmal in 14 Tagen reicht mir", machst Du nur das Gegenteil von dem, was Deine Ex wollte und fühlst Dich eingeschränkt, wo Du gar nicht eingeschränkt werden sollst. (das Bsp. ist überzogen, ich weiß)
Ich will nur sagen, dass man nicht in jeder neuen Frau seine Ex sehen sollte, die einem "so Schlimmes" angetan hat. Gehören ja wirklich immer zwei dazu.

Es stimmt schon, die Frauen sollten, statt einem Mann noch Dinge wie "Partnerschaft heißt nicht nur gemeinsam Sex und Essen", "Finger aus der Nase", "Hände waschen nach dem Klo" beibringen zu wollen, einfach weitergehen und sagen passt nicht.
Aber ist anfänglich dennoch schwer die Vergangenheit nicht mit einzubeziehen. Mann muss es neu erlernen.
 
G

Gast

Gast
  • #28
Aber ist anfänglich dennoch schwer die Vergangenheit nicht mit einzubeziehen. Mann muss es neu erlernen.

Genau dazu wäre die Zeit nach der Trennung und vor der nächsten Beziehung da. Eine Auszeit, die sich Frauen erwiesenermaßen eher, Männer aber oftmals nicht gönnen. Viele springen sofort in die nächste Beziehung und machen dann die gleichen Fehler wieder.
 
G

Gast

Gast
  • #29
Aber ist anfänglich dennoch schwer die Vergangenheit nicht mit einzubeziehen. Mann muss es neu erlernen.
Frau auch.
Ich denke mal, wenn man bewusst mit der Einstellung rangeht, dass man den anderen nicht vergleichen will und wenn man reflektieren kann, wann man überzogen reagiert hat, weil die/der Ex einen in dieser Sache immer eingeengt hat, dann ist man auf dem besten Wege.
 
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