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Gast

  • #1

Xing und er reagiert nicht mehr auf meine SMS... was nun?

Hallo zusammen,

ich bitte um ernst gemeinte Kommentare zu folgendem Sachverhalt: ich lernte einen Mann im Netz kennen, wir verstanden uns nach relativ kurzer Zeit sehr gut und machten ein Date aus. Da ich von Natur aus sehr neugierig bin, hatte ich mir sein Profil im Xing angeschaut, ohne böse Hintergedanken oder Absichten. Als ich ihn scherzhaft darauf ansprach, reagierte er ungehalten und schrieb mir daraufhin, dass es keine Frau neben sich wünsche, die ein Kontrollfreak ist und was mir einfallen würde hinter seinem Rücken Infos über ihn einzuholen.

Ist das denn nicht legitim sich Informationen über jemanden im Netz einzuholen?? Warum reagieren einige Menschen so übersensibel darauf? Meine Absichten waren nur positiv und gut gemeint und ich wollte mein ernsthaftes Interesse signalisieren...
 
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Gast

  • #2
Er ist ein Idiot. Warum stellen die Leute denn Profile ins Netz, wenn man sie nicht anschauen soll? Allerdings hättest du ihn aber auch persönliche Fragen stellen können. Aber wer weiß, vielleicht wären ihm die auch zu intim gewesen.

Vergiss diesen Mann bitte! Er ist nicht des Nachdenkens wert!
 
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Gast

  • #3
Der hat wohl einen Knacks weg. Wer nicht will, dass andere Informationen über ihn googlen können, soll halt keine ins Netz stellen.
 
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Gast

  • #4
Was heißt denn hier "hinter seinem Rücken"? Es ist ein öffentliches Profil. Einerseits.

Andererseits dient Xing der Anbahnung von Geschäftskontakten, und Du hattest nicht die Absicht, einen solchen zu initiieren. Insofern mußt Du Dir schon vorwerfen lassen, zur Stillung Deiner persönlichen Neugier zusätzliche Daten aus dem Netz zu fischen. Und zwar solche, die nicht in seinem Partnerprofil stehen. Nicht gut. Gar nicht gut. Der Mann fühlt sich zu recht ausspioniert.
 
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Gast

  • #5
Vergiss den Typ.
Wer sich in öffentlichen Netzwerken anmeldet, gibt Informationen preis. Nun kann man sich eben nicht aussuchen, wer diese veröffentlichten Informationen nutzt und wer nicht.
Ich finde es völlig legitim, einen Menschen in öffentlichen Netzwerken zu suchen - dazu gibt es diese Seiten ja. Googeln finde ich etwas grenzwertiger, da hier oft Informationen gefunden werden, die man selbst nicht freigegeben hat (3. Preis beim Tischtennisturnier in Buxtehude oder Vortrag über vierblättrige Kleeblätter in Hinterdumpfing)
Wenn er also nicht verträgt, dass du ihn dort findest, wo er sich registriert hat um gefunden zu werden, dann bist nicht Du das Problem sondern ER.
 
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Gast

  • #6
Meiner Meinung nach hat er total überreagiert und ich finde ebenso, dass es vollkommen legitim ist. Immerhin präsentiert er sich ja im Netz, ob das nun Xing, FB oder sonstwas ist. Und gerade Xing ist doch total harmlos, man will dort doch gefunden werden, gibt an, was man sucht und was man bietet. Mit Sicherheit hat er schon öfters schlechte Erfahrungen gemacht und reagiert deshalb so empfindlich, aber das ist lächerlich. wahrscheinlich hatte7 hat er auch was zu verbergen. Ist ja nicht zu vergleichen mit "im Handy schnüffeln", Dedektiv einschalten oder dergleichen. Und es machen doch so viele, einfach aus Neugier und positivem Interesse. Zudem kann man doch gerade bei Xing eingeben, ob man über das Netz/ google gefunden werden möchte oder nur über Xing. Ich habe es so eingestellt, dass mich nur Xing Mitglieder über Xing finden können. Und bei Xing sieht man doch auch, wer das Profil besucht hat. Du brauchst Dir nichts vorzuwerfen! Er aber hat schon ein Problem.
 
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Gast

  • #8
Als ich ihn scherzhaft darauf ansprach, reagierte er ungehalten und schrieb mir daraufhin, dass es keine Frau neben sich wünsche, die ein Kontrollfreak ist und was mir einfallen würde hinter seinem Rücken Infos über ihn einzuholen.

Ist das denn nicht legitim sich Informationen über jemanden im Netz einzuholen?? Warum reagieren einige Menschen so übersensibel darauf? Meine Absichten waren nur positiv und gut gemeint und ich wollte mein ernsthaftes Interesse signalisieren...
Er hat es Dir gesagt: er will keinen Kontrollfreak, weder jetzt noch in Zukunft.

Du hast Informationen über ihn im Netz geholt, bevor Du ihn getroffen hast. Das ist Dein Recht, aber dann würde ich es ihm nicht noch unter die Nase reiben. Diplomatie?

Für mich wäre ein solches Verhalten inakzeptabel, weil ich denke: wenn sie mich jetzt schon kontrolliert, ausspioniert, was wird danach sein? "Du bist immer noch online bei der Partnerbörse, warum nimmst Du nicht das Telefon ab etc." Nein danke!

Sie wartet nicht mal ein Treffen ab und spielt Sherlock Holmes. Man startet mit Misstrauen schon vor einem (möglichen) Date. Ja, Misstrauen, nicht Neugier oder Interesse. Kommen Zweifel beim Date, bei den Aussagen auf, kann man immer noch recherchieren. Dann aber bitte kommentarlos. Alles andere hinterlässt ein schales Gefühl. Grundlage jeder Beziehung ist Vertrauen. Und das hat nichts mit Naivität zu tun.
 
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Gast

  • #9
Seltsamer Typ! Ich gebe ja Informationen ins Netz, damit sie gefunden werden - auch von dates, falls ich das möchte. Möglicherweise hat er sich mal vertan, etwas versehentlich ausgeplaudert, so dass Du ihn bei Xing finden konntest - ohne das er es vorgehabt hätte, dass Du das kannst. Muß er in Zunkunft wohl vorsichtiger sein. Du kannst jetzt nichts mehr tun, außer den Herrn zu den Akten zu legen. Und ihm eventuell schreiben, dass er in Zukunft vorsichtiger sein soll, wenn er nicht gefunden werden möchte. m44.
 
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LilaLaunebär

  • #10
Ich erinnere mich da spontan an meine allererste Online-Bekanntschaft. Da ich von Natur aus neugierig bin, habe ich ihn auch gegoogelt. Er hatte einen Facebook-Account, in dem er sein ganzes Leben öffentlich ausbreitete. Alles, aber auch alles war für jeden einsehbar. Also warum sollte ich mich nicht ein bisschen informieren?
Ich bin leider per Google auf ein anderes seiner Profile aufmerksam geworden und zwar bei einer Erotik-Communitiy. Ich bin ja tolerant und jeder darf seinen Neigungen folgen, allerdings handelte es sich dabei um eine ziemlich vulgäre Seite mit Gossenniveau. Ich war schockiert und habe ihn darauf angesprochen. Natürlich war das nicht sein Account, sondern angeblich eine Racheaktion seiner Exfrau (das konnte ich mir auch nicht vorstellen, dass jemand so dämlich ist, seinen Namen und seine Adresse in solch einer Community öffentlich zu präsentieren).

Jedenfalls reagierte dieser Mann auch ziemlich sauer, dass ich mir im Netz Infos eingeholt hatte. Allerdings bin ich der Meinung, dass jeder selbst entscheiden kann, was er über sich auf entsprechenden Seiten preisgibt und was nicht. Und wer eben alles öffentlich macht, der darf sich nicht beschweren, wenn man dies nutzt.
 
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Gast

  • #11
ich lernte einen Mann im Netz kennen....Da ich von Natur aus sehr neugierig bin, hatte ich mir sein Profil im Xing angeschaut ....Als ich ihn scherzhaft darauf ansprach, reagierte er ungehalten
Ist das denn nicht legitim sich Informationen über jemanden im Netz einzuholen?? Warum reagieren einige Menschen so übersensibel darauf?
Liebe FS,
ja, die neuen Medien erfordern neue Kommunikationskompetenzen, die noch keiner kennt, vor allen Dingen nicht diejenigen, die sie besonders intensiv nutzen.

Als Erstes: man lernt im Netz keinen Menschen kennen, man macht maximal einen Erstkontakt. Das ist ein Riesenunterschied, den kaum noch jemand zu kennen scheint und das schafft reichlich Möglichkeiten, in der Kontaktvertiefung sich zu irren, in dem, was gut gemeint ist, was humorvoll ist, was Stalking ist - kurz und gut, aus der Sicht des anderen Fehler zu machen.
Deine Intention kommt beim gegenüber nicht an. Das was Du scherzhaft meintest, ist bei ihm so garnicht angekommen, wie Du bemerkt hast und das hat unerfreuliche Folgen - Kontaktabbruch.

Ich finde es grundsätzlich schwierig nachzuvollziehen, wenn jemand seine persönlichen und beruflichen Dinge ungeschützt im Netz ausbreitet und sich anschließend empört, dass sich diese jemand anschaut. Wenn ich das nicht will, dann veröffentliche ich auch nichts über mich.

Das Problem an Social Media ist, es sind reichlich Informationen über diejenigen zu finden, die sich dort präsentieren, oft mehr, als ihnen lieb ist. So glauben Menschen sich zu kennen, weil sie reichlich persönliche Informationen gesammelt haben. Aber zwischen Informationen über einen Menschen haben und denjenigen zu kennen liegen Abgründe, in die man kopfüber stürzen kann, wie Du festgestellt hast.

Fazit: Internet = Informationsflut auf einen Schlag, kennenlernen = Begegnungen im echten Leben mit langsam zunehmender Vertraulichkeit/Intimität.
Durch die Informationsflut im Internet wird eine vermeintliche Basis an Vertrauen zwischen Menschen hergestellt, die real nicht existiert. Das Internet ist schneller als die Seele. Du bekommst im Internet über Personen Informationen, die Du während eines normalen Kennenlernprozesses erst mit einer Vielzahl von Begegnungen und somit langsam gewachsenen Vertrauen haben würdest. Daher sind viele im Netz geschlossenen Beziehungen so kurzlebig, weil es zuviele Annahmen über das Gegenüber gibt, die dann schlagartig enttäuscht werden.
Mittlerweile greift auch im echten Leben, dieser galoppierende Interaktionsstil um sich - mit dem gleichen Erfolg, schnelles Update des Partners durch einen anderen.
 
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Gast

  • #12
Also ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich sein Verhalten überzogen finde!
Es ist ja nicht so, als stündest du vor seinem Haus, ergo haettest seine Wohnadresse ausfindig gemacht.
Im Ernst, Menschen die so reagieren, haben doch irgendwas zu verbergen.

LG
w,28
 
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Gast

  • #13
Ist das denn nicht legitim sich Informationen über jemanden im Netz einzuholen??
Nein, das ist nicht legitim. Ich würde es sogar als Stalking bezeichnen. Oder würde es dir gefallen, man wüsste in welchen Communitys du dich überall aufhälst und jeder kommt dahinter, wo du was schreibst, deine Adressen, Daten und Fotos hast?

Ich habe auch Geschäftskollegen, die meinen, nach einem kurzen Plausch mal meinen Namen bei Xing & Konsorten googeln zu dürfen, um mehr "Informationen" über mich einzuholen. Manche kündigen das auch verbal an und lachen sich einen, weil sie mehr über mich wissen wollen. Da könnte ich in die Luft gehen! Das geht GAR NICHT! Solche Leute blockiere ich sofort! Da kann man es mit mir echt verscherzen.

Private Daten sind höchst sensibles Gut und manche Geschäftskontakte verlangen heute leider, dass man sich im Internet befindet. Gerade Xing. Da sollte man zumindest als Normalbürger so rücksichtsvoll sein, und nicht allem Hinterherspionieren, nur weil es scheinbar "kostenlos" abzugreifen ist.


Bei Ex-Freunden und sonstigen verflossenen Kontaken das Selbe: irgendwelche Leute von vor 30 Jahren, die man mal kannte, meinen mich und meine Emailadresse heute übers Internet suchen zu können, um mich mal spontan zu kontaktieren. Da könnte ich echt abreiern bei sowas, dass die Leute nicht merken, wie unerwünscht sie sind.
 
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Gast

  • #14
Huh, was für eine Frage.

Ich habe mich ein paar Mal wie der Mann verhalten.

Er hat Dir ja erklärt worum es geht: um die Kontrolle.

Ich habe auch extrem schlechte Erfahrungen mit Kontrollfreaks, die mich online gestalkt haben und sogar auf meinem Laptop Spionage Programme installiert haben. Ich bin deswegen "übersensibel" (ich würde aber selbst eher sagen "sensibel").

Freue Dich, wenn Du so was nicht erleben musstest. Er kennt Dich nicht, kann nicht wissen, ob Du normal bist.

Entschuldige Dich und hoffe, dass er denkt, er hat überreagiert.

Ich habe mal auf eine Bekanntschaft verzichtet, weil der Mann aufgrund von ein paar Details die er von mir wusste, meine ganze Online-Präsenz gescannt hat (ist schwierig, ich bin nicht auf Fb, Xing...). Er hat daraufhin geschrieben er wusste schon wie ich heiße. Mal ehrlich, was denkt man sich wenn man so was macht?

Ja, es ist legitim, eine Person zu googeln. Man sagt aber der Person nie, dass man es gemacht hat :)

w29
 
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Gast

  • #15
Liebe FS,

das würde mir auch nicht gefallen und ich lasse das selbst.

Weißt Du, er tritt Dir gegenüber und gibt die Dinge von sich Preis, die seinem Empfinden nach für den Stand der Dinge richtig sind. Und was machst Du? Du ignorierst diese Grenze und stellst Nachforschungen an - das signalisiert Misstrauen, Kontrolle, mehr wissen wollen, als der andere mitteilen möchte, Missachtung der Persönlichkeitssphäre usw.....

Und er reagiert wie zu erwarten ist: "..... was fällt Dir ein...." Ich kann Dich auch nur fragen "Was fällt Dir ein???"

Was zu tun ist? Wenn Du soooo neugierig bist, dass Dir nicht klar ist, dass das für viele Menschen eine Grenze ist, dann passt ihr wohl nicht zusammen, dann such Dir einen, dem das egal ist oder - die gibt's auch - die Dir gleich ihre Komplett-Daten zum Nachsehen geben....

Mit Neugierde überschreitet man schnell eine Grenze und wird übergriffig, ist respektlos usw. Von solchen Menschen erwartet man dann, dass sie tratschen, stets an Neuigkeiten über ander interessiert sind usw. Wäre für mich indiskutabel. Jedoch ist die Welt voll mit Menschen, die so agieren wie Du, der Teil, der das nicht tut, dem geht es dabei nicht gut und man verzichtet gerne auf derlei Kontakte.

w
 
  • #16
Ist das denn nicht legitim sich Informationen über jemanden im Netz einzuholen?? .
Legitim ist es mit Sicherheit und wenn es einen dann stört, dann sollte man auch peinlichst darauf achten was man so im Netz von sich preisgibt. Mir ist es aber auch schon umgekehrt so ergangen, dass eine Dame meinte nachdem sie nichts im Netz über mich gefunden hat, bin ich nicht real und nur ein Fake und hat somit den Kontakt abgebrochen, was mich im Nachhinein aber auch wenig störte.
Was ich mich bei den ganzen Überprüfungen via Internet immer wieder frage ist was haben eigentlich die betreffenden vor der Internetzeit getan, bzw. ist dieser Kontrollwahn auch nicht ein Abfallprodukt des Binären Zeitalters.
 
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Gast

  • #17
Mache ich auch und machen vermutlich die meisten, weil die Möglichkeit einfach gegeben ist. Ich würde es aber nicht beim Date oder in der Konversation sofort ausbreiten, weil man eben seine/seinen Gegenüber nicht kennt. Mir wäre es sicherlich auch unangenehm gleich auf meine Karriere angesprochen zu werden. Wenn bereits im Gespräch sich die Themen in erster Linie um den Job kreisen (ich hatte schon viele Dates, die ich unter "wir gehen mal Deinen Lebenslauf durch" und "wo hast Du überall Praktika gemacht" usw.), dann verstärkt sich durch die Kontrolle möglicherweise ein negativer Eindruck.

Natürlich ist es auch etwas inkonstistent, dann alles öffentlich Preis zu geben. Ich habe bereits vor einigen Jahren mein XING-Profil gelöscht. Hat für die Karriere kaum Vorteile. Auch auf meiner Universitäts-Seite sind nur diejenigen Informationen sichtbar, die für meine Forschung & Lehre relevant sind. Den vollständigen CV bekommt man nur auf Nachfrage.

m, 29
 
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  • #18
Legitim ist es mit Sicherheit und wenn es einen dann stört, dann sollte man auch peinlichst darauf achten was man so im Netz von sich preisgibt.
Darum geht es nicht! Die FS hat gesagt, sie hat ihn kennengelernt und weiter im Internet nach ihm gesucht, und dann auf XING gefunden und war natürlich so "intelligent" ihn dort gleich anzuschreiben. Auf so eine blöde Idee muss man erstmal kommen!

Ich habe auch reichlich Erfahrung mit Stalkern. Nur weil man sein Profil öffentlich teilt, heißt das noch lange nicht, dass man mit der gesamten Welt gut gesinnt ist und mit jedem auch Kontakt haben möchte.

Ich kenne Leute, die schnüffeln mir seit 10 Jahren im Netz hinterher. Ich kenne die Leute nicht einmal, aber sie verfolgen mich durch alle öffentliche Plätze und schreiben mich an, sobald sie mein Foto finden. So in der Art: "Aha, da bist du ja auch" oder "Jetzt hab ich dich schon wieder gefunden". Was denken solche Leute sich eigentlich?

Du hast sein Profil GESUCHT, er hat dir nicht gesagt: "hier, schau her, das ist mein Profil, da kannst du ein bißchen stöbern". Das ist ein gewaltiger Unterschied. Du bist neugierig und das ist unerwünscht, weil lästig.

Für mich geht so etwas gar nicht. Punkt. Und wenn ich so etwas nötig hätte, dann sei doch gescheit und binde es ihm nicht auf die Nase!

Was du jetzt machen sollst: gar nichts! Du hast es vergeigt! Den Mann wirst du zu gar nichts mehr bewegen. Dem bist du ein lästiger Hinterherspionierer. Würde das ein Mann bei mir machen, der könnte bleiben, wo der Pfeffer wächst.
 
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Gast

  • #19
Gibt nichts schlimmeres, als Leuten im Internet nachzuschlawenzeln. Das sind doch die Leute, die alle 30 Minuten überprüfen, ob man online ist und dann nach 5 Sekunden einen sofort im Chat anschreiben.
Ich kenn das aber von allen möglichen Leuten. Selbst von Müttern, die sich extra einen PC anschafeen, um ihre Kindern im Internet nachspionieren, bis hin zu Ehemännern, die ihren Frauen in Kaffeetrasch-Communities verfolgen.
 
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Gast

  • #20
Nein, das ist nicht legitim. Ich würde es sogar als Stalking bezeichnen. Oder würde es dir gefallen, man wüsste in welchen Communitys du dich überall aufhälst und jeder kommt dahinter, wo du was schreibst, deine Adressen, Daten und Fotos hast?
Es ist eben schon legitim. Was du denkst, ist nicht relevant. Wenn es dir nicht passt, dann musst du eben deine Daten etwas sorgsamer veröffentlichen. Hast du es noch nicht verstanden? Xing, FB und Co, sind öffentliche Netzwerke und wer hier veröffentlicht. Der Begriff "Veröffentlichen" hat etwas mit "offen" zu tun.
Ich habe auch Geschäftskollegen, die meinen, nach einem kurzen Plausch mal meinen Namen bei Xing & Konsorten googeln zu dürfen, um mehr "Informationen" über mich einzuholen. Manche kündigen das auch verbal an und lachen sich einen, weil sie mehr über mich wissen wollen. Da könnte ich in die Luft gehen! Das geht GAR NICHT! Solche Leute blockiere ich sofort! Da kann man es mit mir echt verscherzen.
Sie glauben nicht, dass sie "dürfen", sie wissen, dass sie "dürfen". Nur du weißt das nicht.
Private Daten sind höchst sensibles Gut und manche Geschäftskontakte verlangen heute leider, dass man sich im Internet befindet. Gerade Xing. Da sollte man zumindest als Normalbürger so rücksichtsvoll sein, und nicht allem Hinterherspionieren, nur weil es scheinbar "kostenlos" abzugreifen ist.
Ja, Privatdaten sind ein sensibles Gut. Aber verantwortlich ist nicht der Suchende sondern der, der diese Daten veröffentlicht.
Ich bin auch bei FB und Xing, aber bei mir kann man nur die Daten sehen, die ICH freigebe - und das sind ganz sicher keine sensiblen Daten.

Bei Ex-Freunden und sonstigen verflossenen Kontaken das Selbe: irgendwelche Leute von vor 30 Jahren, die man mal kannte, meinen mich und meine Emailadresse heute übers Internet suchen zu können, um mich mal spontan zu kontaktieren. Da könnte ich echt abreiern bei sowas, dass die Leute nicht merken, wie unerwünscht sie sind
Ist doch schön. Nochmal - wenn du das nicht möchtest, dann gib eben deine email nicht öffentlich an. Über soviel Dummheit kann ich nur den Kopf schütteln.
Ich bin inzwischen 60, aber anscheinend habe ich immer noch mehr Ahnung davon als sehr viele jungen Leute, die mit diesen Medien doch aufwachsen.

w 60
 
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Gast

  • #21
Zwar kann ich Deine Neugier verstehen, aber toll finde ich Dein Verhalten nicht. Du musst Dich schon auf die Informationen verlassen, die Dir Dein Gegenüber zu geben bereit ist. Es ist sein gutes Recht, Dir genau die Fakten preiszugeben, die seinem Empfinden nach dem Stand Eures Kennenlernens angemessen sind.

Ich glaube nicht, dass er so empört reagiert hat, weil Du ihn bei Xing (immerhim einem öffentlichen Profil) gefunden hast, sondern weil er Dich als misstrauisch empfand. Von daher kann ich seine Reaktion ein bisschen verstehen. Es war sehr ungeschickt von Dir, ihm von Deinen "Nachforschungen" zu erzählen, weil er sich natürlich auch gefragt hat, was Du noch alles versucht hast, über ihn herauszufinden.
 
  • #22
Wer öffentlich was über sich nennt = für Jedermann zugänglich,
kann hinterher nicht bestimmen, wer das nicht lesen darf.

Die FS handelte m.E. aus persönlichem Interesse, nicht als Kontrolle. Eigentlich sollte man sich geehrt fühlen, wenn sich Jemand für Einen interessiert, auch auf diesem Wege.
Gegenteil: Flüchtige oder einmalige Bekanntschaften. Da interessiert nur der Moment, mehr nicht. Und somit auch nicht, was über den im Internet steht.

Ich vermute, daß diesem Mann stört, daß eine FRAU dies getan hat.
Wäre es ein Mann gewesen, hätte er anders reagiert ?
Also dieser Mann eher der Typ "Patriarch" ? Er will bestimmen und kontrollieren, aber Anderen nicht zugestehen ?

Über meine bisherigen Partnerinnen habe ich nie nachgeforscht. Was mich interessierte, habe ich von ihnen direkt erfahren. Alles Weitere = deren persönliche Entscheidung, ob und was sie Einem sagen wollen.

Das (heimliche) nachforschen ohne meine Partnerin zu befragen, ist für mich fast tabu, sofern kein besonderer Grund dafür. Selbst über ihre bisherigen Beziehungen, Partnerschaften oder gar Sex-Kontakten frage ich sie nicht aus. Denn das, was mit anderen Personen war = mit mir nicht vergleichbar.

Über mich kann und darf Jeder googeln, mit meinem Klarnamen - er wird nichts finden.
(Und Google ist besonders schnell und schlau im Internet unterwegs)
Ich habe 28 Jahre Computererfahrung = nirgends mit meinem kompletten, echten Namen im Internet.
Selbst meine SMS etc. in meinem Smartphone - nix Besonderes. Untreu war ich auch noch nicht.
Also für Nachforscher/innen enttäuschend ... langweilig ?
 
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Gast

  • #23
Ich weiß nicht warum sich hier einige so künstlich aufregen. Die FS war neugierig und interessiert, dass ist kein Verbrechen. Es ist schon sehr paradox öffentlich zugängliche Profile auf Facebook, Xing, google+ etc. anzulegen und sich im gleichen Atemzug darüber aufzuregen, dass es doch tatächlich Menschen gibt, die sich dann das Profil anschauen. Es ist heutzutage ganz normal nach Personen zu "googeln" bzw. sie im Netz zu suchen. Ja, auch Facebook ist unter anderem dazu gedacht nach alten Freunden, Bekannten oder entfernten Verwandten zu suchen um dann Kontakt aufzunehmen. Wer keinen Kontakt möchte, kommuniziert das oder antwortet nicht! Persönliche Daten sind hochsensibel, aber gerade deshalb überlege ich mir doch welche Daten ich öffentlich zugänglich mache und vor allem überlege ich mir, wo ich was über mich preisgebe und wer es dann anschließend überhaupt sehen darf! Dafür ist aber jeder selbst verantwortlich. Ich jedenfalls sehe in dem Vorgehen der Fragestellerin nichts verwerfliches und es hat auch nichts mit Kontrolle zu tun! Konrolle wäre es gewesen, wenn der Mann geschrieben hätte, dass er studiert hat und die Fragestellerin würde das per Internet überprüfen bzw. kontrollieren. Den einzigen Patzer den Du liebe Fragestellerin gemacht hast, ist meiner Meinung nach das offene Zugeben Deiner Recherche über diesen Mann. Vielleicht hättest Du damit bis zum 2. oder 3. Date warten sollen, damit Du ihn besser einschätzen kannst. Wenn mir jemand gestanden hätte, dass er mich im Internet gesucht hat, würde ich mich ein wenig gebauchpinselt fühlen über das Interesse. Stalking ist etwas ganz anderes und sollte mit so einem Vorgehen in keinster Weise in Verbindung gebracht werden.
 
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Gast

  • #24
@ Gast 20

Absolut perfekt auf den Punkt gebracht! Ein toller Beitrag!

Auf sein Recht pochen und sein Recht zugestanden bekommen sind unterschiedliche Schuhe. Er hat die Konsequenzen aus ihrem Verhalten gezogen. Klar und deutlich. Zu Recht!
 
  • #25
Ich weiß nicht warum sich hier einige so künstlich aufregen. Die FS war neugierig und interessiert, dass ist kein Verbrechen. Es ist schon sehr paradox öffentlich zugängliche Profile auf Facebook, Xing, google+ etc. anzulegen und sich im gleichen Atemzug darüber aufzuregen, dass es doch tatächlich Menschen gibt, die sich dann das Profil anschauen. Es ist heutzutage ganz normal nach Personen zu "googeln" bzw. sie im Netz zu suchen. Ja, auch Facebook ist unter anderem dazu gedacht nach alten Freunden, Bekannten oder entfernten Verwandten zu suchen um dann Kontakt aufzunehmen. Wer keinen Kontakt möchte, kommuniziert das oder antwortet nicht! Persönliche Daten sind hochsensibel, aber gerade deshalb überlege ich mir doch welche Daten ich öffentlich zugänglich mache und vor allem überlege ich mir, wo ich was über mich preisgebe und wer es dann anschließend überhaupt sehen darf! Dafür ist aber jeder selbst verantwortlich. Ich jedenfalls sehe in dem Vorgehen der Fragestellerin nichts verwerfliches und es hat auch nichts mit Kontrolle zu tun! Konrolle wäre es gewesen, wenn der Mann geschrieben hätte, dass er studiert hat und die Fragestellerin würde das per Internet überprüfen bzw. kontrollieren. Den einzigen Patzer den Du liebe Fragestellerin gemacht hast, ist meiner Meinung nach das offene Zugeben Deiner Recherche über diesen Mann. Vielleicht hättest Du damit bis zum 2. oder 3. Date warten sollen, damit Du ihn besser einschätzen kannst. Wenn mir jemand gestanden hätte, dass er mich im Internet gesucht hat, würde ich mich ein wenig gebauchpinselt fühlen über das Interesse. Stalking ist etwas ganz anderes und sollte mit so einem Vorgehen in keinster Weise in Verbindung gebracht werden.
Kann mich nur zu 100 Prozent anschließen!

Mein Ex hat während des ersten Telefonat nach unserem Kennenlernen SOFORT nebenbei mein Xing-Profil angeschaut, nachdem ich ihm am Telefon (weiß nicht mehr wie wir drauf gekommen sind) erzählt hab dass ich bei Xing bin. Hat mich NULL gestört!
Dafür hab ich ja ein Profil: dass jemand draufschaut. Sensible Daten muss niemand im Netz preisgeben.

Liebe FS, ich bin mittlerweile etwas "krass drauf" (nach einschlägigen Erfahrungen), in so einem Fall müsste der Mann schon sehr, sehr viele gute Eigenschaften haben, damit ich ihn nach so einem Vorfall nicht einfach "abschieße". Sorry diese Sensibelchen machen auf Dauer nur Stress, da wird man nicht glücklich. Du hast NICHTS FALSCHES getan.
 
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Gast

  • #26
Der Mann hat komplett überreagiert. Liebe FS, mach dir keine Sorgen!

Wer von sich keine Informationen preisgeben möchte, darf halt keine veröffentlichen.

Solange er das Internet nach seinem Belieben und seinem Vorteil nützt scheint ja alles okay zu sein. Allerdings gibt es soziale Medien nur im Paket, also nur inklusiv der allgemeinen Lockerung der Privatsphäre.

Außerdem: wer so unsicher wegen seines öffentlichen (!) Lebenslaufes ist, dem unterstelle ich auch in anderen Bereichen keine Souveränität.
 
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Gast

  • #27
Hallo zusammen,

Ist das denn nicht legitim sich Informationen über jemanden im Netz einzuholen?? Warum reagieren einige Menschen so übersensibel darauf? Meine Absichten waren nur positiv und gut gemeint und ich wollte mein ernsthaftes Interesse signalisieren...
ich finde das Verhalten völlig legitim, Xing ist ein neutrales Businessportal, wer dort sein Profil öffentlich macht, es gibt auch andere Einstellungen, der muss auch damit rechnen, dass er "Besuch bekommt". Die Geste der FS war nett, sich daran zu monieren, dort besucht zu werden, finde ich "affig".
w
 
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Gast

  • #28
Wer sich so kurz nach dem Kennenlernen derartig über den fehlenden Vertrauensvorschuss aufregt, hat entweder wirklich etwas zu verbergen oder ist vollkommen weltfremd. Meine Meinung.
 
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  • #29
Nein, das ist nicht legitim. Ich würde es sogar als Stalking bezeichnen. Oder würde es dir gefallen, man wüsste in welchen Communitys du dich überall aufhälst und jeder kommt dahinter, wo du was schreibst, deine Adressen, Daten und Fotos hast?

Ich habe auch Geschäftskollegen, die meinen, nach einem kurzen Plausch mal meinen Namen bei Xing & Konsorten googeln zu dürfen, um mehr "Informationen" über mich einzuholen. Manche kündigen das auch verbal an und lachen sich einen, weil sie mehr über mich wissen wollen. Da könnte ich in die Luft gehen! Das geht GAR NICHT! Solche Leute blockiere ich sofort! Da kann man es mit mir echt verscherzen.

Private Daten sind höchst sensibles Gut und manche Geschäftskontakte verlangen heute leider, dass man sich im Internet befindet. Gerade Xing. Da sollte man zumindest als Normalbürger so rücksichtsvoll sein, und nicht allem Hinterherspionieren, nur weil es scheinbar "kostenlos" abzugreifen ist.


Bei Ex-Freunden und sonstigen verflossenen Kontaken das Selbe: irgendwelche Leute von vor 30 Jahren, die man mal kannte, meinen mich und meine Emailadresse heute übers Internet suchen zu können, um mich mal spontan zu kontaktieren. Da könnte ich echt abreiern bei sowas, dass die Leute nicht merken, wie unerwünscht sie sind.
An diesem posting kannst du sehen, wie schizo viele ticken:
Sich mit richtigem Namen und Foto ÖFFENTLICH ins Netz stellen und es dann als stalking bezeichnen, wenn es sich Leute ansehen! Wie bescheuert ist das denn?

Du hast dich ungeschickt verhalten, du hättest ihn nicht darauf ansprechen sollen, aber googeln und alles aus dem Netz suchen was geht, das ist unbedingt angezeigt und schlauere Leute haben ein Profil bei Xing unter einem Fantasienamen und auch auf anderen Plattformen, damit sie UNBEMERKT das Netz als Infoquelle nutzen können. Das spart eine Menge Zeit und schützt etwas davor, von unliebsamen Vorlieben erst später überrascht zu werden. Ich empfehle da vor allem Fakeprofile auf SM Seiten, da sieht man viele Männer mit den ausgefallendsten Vorlieben, die auf seriösen Plattformen sich als Normalos geben, die eine liebevolle, romantische Beziehung suchen, so nach dem Motto, erst einlullen, dann benutzen und Grenzen erweitern.

Spionieren ist daher absoluter Selbstschutz und spart eine Menge Enttäuschung und Erschrecken. Man sollte es jedoch geschickt und heimlich wie Miss Marple machen,
Lern was draus :)
 
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Gast

  • #30
Ich hätte den Kontakt zu Dir auch abgebrochen. Deine Art wäre mir zuviel! Solches Engagement bevor ich Dich gesehen habe? Bevor ich weiss, ob Du mir passt? Nein danke!
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.