• #61
. In anderen Kulturkreisen ist es völlig normal mit den Eltern zusammen zu wohnen, ich finde ein gutes Verhältnis mit der Familie auch unschätzbar wichtig. Auch ist es gut auf wichige Dinge im Leben (zB Haus) zu sparen...Kopf hoch bitte lass dich nicht verbiegen. Du bist super!
Hallo FS,

das ist das schöne am Leben insgesamt: auf jeden Topf passt ein Deckel. Von daher sind solche Fragen auch schlecht pauschal zu beantworten.
Vielleicht ist aber auch der Hinweis mit dem Kulturkreis, der ja hier schon mehrfach kam, interessant. Vielleicht lohnt es sich auch, gezielt einen Partner aus einem Kulturkreis zu suchen, der da eher Deine Einstellung hat. Sicher wirst Du die Auswahl an Kandidaten so vergrößern.
 
  • #62
Also ich würde nur Frauen daten die zuhause wohnen, sehe darin nichts schlimmes, im Gegenteil, eine Frau die in Hotelzimmern, Herbergen oder anderen Heimen oder gar auf der Strasse wohnt und folglich sehr viel umherzieht würde auf mich einen sehr dubiosen Eindruck vermitteln. Zuhause zu wohnen ist meiner Meinung nach das Optimum, zum Glück kenne ich auch nur Leute die zuhause leben. Ich müsste mal einen Obdachlosen oder sonstigen Vagabunden fragen wie es ist kein zuhause zu haben und wo anders zu wohnen.
M31
 
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  • #63
Liebe FS,
ja, ich würde dich daten. Es wär für mich als Mann nicht per se ein Killerkriterium. Auch nicht die Jungfräulichkeit; wobei ich nicht wild auf Entjungferungen bin. Was mir wirklich Kopfzerbrechen bereiten würde, ist die offenbar so gut wie gar nicht vorhandene Beziehungserfahrung. Oder hattest du schon echte Beziehung zu einem Mann?

Ich wäre also sehr wohl extra sensibel dir gegenüber. Die Fragen, die sich mir stellen: Wie weit bist du tatsächlich abgenabelt von der Mutter? Was sind wirklich deine Prioritäten im Leben? Willst du alles immer "unter Kontrolle" haben, vorplanen. (Geld-Haus, Sex erst dann, wenn alles auch ganz sicher ist...)
Bist du tatsächlich in der Lage, Kompromisse in einer Beziehung einzugehen? Das meine ich in beide Richtungen: Kannst du Zugeständnisse machen, aber auch eigene Positionen dabei wahren?

Mein Eindruck von deiner Situation auch wenn ich da u.U. Dinge reinprojeziere die nicht da sind:
Ich finds toll, dass du so ein gutes Verhältnis zur Mutter hast, ihr euch Freiräume gebt und du dafür auch sensibilisiert bist. Aber: Das Geld sparen kann in der Tat - wie hier schon angemerkt wurde - auch nur der unbewusst(!) vorgeschobene, praktische Grund sein, um tiefere, dahinterliegende Bedürfnisse zu verdecken. Zum Beispiel eines gewissen Partnerersatzes für deine Mutter. Die bedingungslose, unbewusste Treue vom Kind,"die Mama nicht allein zu lassen". Wenn eine Alleinerziehende so lange mit dem Kind unter einem Dach wohnt, ist eine sehr symbiotische Beziehung fast immer unvermeidlich. (ich war mit 31 weg, aber wie sich so solch Beziehung anfühlt, weiß ich) Bist du sicher, dass du es dir "erlaubst", auszuziehen und die Mutter alleinzulassen? Warum in 2-3 Jahren gehen, warum nicht jetzt? Was wird anders sein da? Oder schiebst du es dann nur wieder 2-3 Jahre hinaus? Das Leben bei mama "schützt" dich auch vor all den potentiell schmerzhaften Erfahrungen da draußen. Neben der Treue zur Mama kann es auch eine Vermeidungsstrategie sein, um bloß keinen Mann näher kennenzulernen.

Man kann sich innerlich sehr selbständig und abgenabelt fühlen und davon 100% überzeugt sein. Solange man es nicht in der Praxis tun muss, kann das aber sehr trügerisch sein. Abnabeln geht nicht theoretisch, im Kopf, das geht nur praktisch, im Tun und Durchleben. Das gilt noch mehr für Beziehungserfahrung.

Frage: Was wäre dir denn am wichtigsten beim Mann, was wünschst/erwartest du dir am sehnlichsten von einer Partnerschaft? m/43
 
M

Manuel2016

  • #64
Liebes PrismaLicht,
ich glaube, es kann da keiner mitreden, der Deine Situation nicht kennt. Am besten Du tauscht Dich aus mit Leuten die genau so leben oder gelebt haben wie Du selbst. Also am besten mit mir. Meine erste Freundin hatte ich mit 45 und Zuhause lebe ich immer noch, wobei es so war das meine Eltern dann irgendwann gestorben sind und ich dann von einem Tag zum anderen für alles alleine zuständig war. Aber ich habe das geschafft und lebe nun schon ein paar Jahre selbstständig. Das Problem, das ich jetzt habe ist, das Frauen in meinem Alter schon grosse Kinder haben und mir wie Omas vorkommen. Ich suche also eine junge Frau, wie wäre es mit uns? Haus und Garten ist vorhanden.
Liebe Grüsse von Manuel
 
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  • #65
Wie gesagt - ich lebe sehr gut damit, aber nun drängt sich mir die Frage auf - wie wirkt das auf andere (Männer im Besonderen)? Schreckt das ab??
Im Zusammenhang mit dem Nachbarthread (schwierige Partnersuche mit ü30): Du wirst mit Deiner Situation die attraktiven Männer eher nicht anziehen, denn die haben genügend Auswahl an Frauen, die auf eigenen Beinen stehen und damit klar attraktiver sind als Du.
Damit ist letztlich eine Frage Deiner Ansprüche, ob Du jemanden findest. Es gibt ja auch genügend Männer, die mit 30 noch zu Hause wohnen. Die tun das sicher alle auch nur aus "guten Gründen" wie Geld sparen. Wie siehst Du denn einen entsprechenden Mann als Partner?
 
  • #66
Gerade für so "gefühlslastige" Menschen ist es schwierig entsprechende Partner zu finden meiner Meinung nach.

m,30
Ich finde das nicht "gefühlslastig", sondern eher das Gegenteil. Die FS geht ihr Leben doch eher kopfgesteuert an (sparen aufs Haus, konservative Jungfräulichkeit etc.) und verpasst meiner Meinung nach das pralle Leben. Und endet wahrscheinlich auch genau da, wo sie jetzt ist: neben Mama als alternde Jungfer, weil die guten Männer alle vergeben oder eben doch nicht gut genug sind...
 
  • #67
Hallo zusammen,

auch wenn der Post schon etwas älter ist, möchte ich mich in der Angelegenheit äußern und habe mich deswegen kurzerhand hier einmal angemeldet.

Zunächst würde mich interessieren, wie es der FS heute geht und ob es eine Veränderung bzgl. ihrer Wohnsituation gibt.

Dann: Ich muss gestehen, dass ich doch etwas schockiert bin über die Art und Weise, wie die eigene Entscheidung (und ich betone hier 'Entscheidung') der FS, mit ihrer Mutter zusammenzuwohnen gleich pathologisiert wird. Es gibt verschiedene Gründe, weshalb der ein- oder andere zu Hause wohnen bleibt oder eben nicht. Aber wer will darüber urteilen? Ich finde es ziemlich unreflektiert darüber zu urteilen, nur weil man es selbst anders gemacht hat. Interessanterweise sind die meisten Studenten Anfang 20 übrigens auch noch vom Geld ihrer Eltern abhängig....

Nun zu mir: Ich selbst bin mit 28 ausgezogen. Mir selbst war es zu spät, konnte mir im Vorfeld jedoch keine eigene Wohnung leisten und so kam es dazu, dass ich zusammen mit meiner Mutter lebte. Wenngleich das Ganze sicherlich nicht gleichzusetzen ist mit einem WG-Leben, hatte ich eine Kostenbeteiligung und bin sehr wohl in der Lage gewesen, einen Haushalt selbst zu führen (im Gegensatz zu einigen, die zwar ihre eigene Bude haben, mit der Sauberkeit aber auch nicht so ernst nahmen - natürlich ist auch das individuell abhängig). Mir ist es an dieser Stelle wichtig zu betonen, dass ich immer während des Studiums und auch noch während der Schule gejobbt habe.

Nach dem Studium hatte ich eine 1,5 Jahre lange 'Transitionsphase' und bin dann in meinem heutigen Beruf gelandet. Dann bin ich ausgezogen, mit 28. Immer wieder begegneten mir auf meinem Weg regelrechte Anfeindungen (von scheinbar gebildeten Menschen), weil ich es eben anders alle die anderen gemacht habe.

Nun eine kleine Gegenfrage: Würde ich jemanden daten, der übergriffige Lebenstipps gibt, nur weil er/sie sich eben in einer anderen Situation befand, das aber als 'absolute Wahrheit' empfindet? Ich denke nicht.
 
  • #68
Dann: Ich muss gestehen, dass ich doch etwas schockiert bin über die Art und Weise, wie die eigene Entscheidung (und ich betone hier 'Entscheidung') der FS, mit ihrer Mutter zusammenzuwohnen gleich pathologisiert wird.
Diskussionsforen dienen dazu, zu diskutieren. Die FS hat gefragt, wie es auf Männer wirkt, wenn eine Frau mit über 30 noch abhängig bei Mama wohnt. Darauf haben eine Reihe Männer geschrieben, wie sie das sehen und damit der FS geantwortet. Es antwortet jetzt eine, die das auch so machte:

Nun zu mir: Ich selbst bin mit 28 ausgezogen. Mir selbst war es zu spät, konnte mir im Vorfeld jedoch keine eigene Wohnung leisten und so kam es dazu, dass ich zusammen mit meiner Mutter lebte.
Über Deine Erfahrungen in Bezug auf Männer lese ich nichts. Hattest Du Beziehungen während der Phase zu Hause? Hat es Deine Beziehungen beeinträchtigt? Warum begegnen Dir heute noch Menschen, die Dich deswegen anfeinden? 1,5 Jahre nach dem Auszug kann das doch eigentlich kein Thema mehr sein. Im Studium noch zu Hause zu leben ist

Nun eine kleine Gegenfrage: Würde ich jemanden daten, der übergriffige Lebenstipps gibt, nur weil er/sie sich eben in einer anderen Situation befand, das aber als 'absolute Wahrheit' empfindet? Ich denke nicht.
Nein, Du wohl eher nicht. Er Dich aber vermutlich auch nicht. Es gibt Menschen, die wollen früh ausziehen, es gibt welche, die leben mit 60 noch bei Muttern. Für beide finden sich passende Partner.
 
  • #69
Diskussionsforen dienen dazu, zu diskutieren. Die FS hat gefragt, wie es auf Männer wirkt, wenn eine Frau mit über 30 noch abhängig bei Mama wohnt.

Dass sie abhängig bei ihrer Mutter wohnt, hast Du so gelesen, steht aber nicht in ihrer Frage. Ganz im Gegenteil. Bitte die Frage der FS noch einmal lesen....



Über Deine Erfahrungen in Bezug auf Männer lese ich nichts. Hattest Du Beziehungen während der Phase zu Hause?

Ich wusste nicht, dass das für die meisten Leute (aber natürlich, wie könnte es auch anders sein) in einem Zusammenhang steht.
Aber zur Beruhigung: Ja, hatte ich. Vier Jahre....also keinen Tagesabschnittspartner, der ja auch öfters angepriesen wird vor dem Hintergrund des Ausziehens. Es soll aber auch Leute geben, die so einen grundsätzlich nicht wollen, unabhängig von der Lebenssituation.

Nein, Du wohl eher nicht. Er Dich aber vermutlich auch nicht. Es gibt Menschen, die wollen früh ausziehen, es gibt welche, die leben mit 60 noch bei Muttern. Für beide finden sich passende Partner.
Auch sehr spannend, dass “es finden sich für beide den passenden Partner” von Dir auch argumentativ im Zusammenhang mit der Lebenssituation steht. Aber gut, wir befinden uns hier schließlich auf einer
Plattform, bei der Leute sich zT kostenpflichtig anmelden, um einen Partner zu finden. Was kann man da schon erwarten.

Take care und danke für Deine Antwort!
 
  • #71
Ich bin 31, w und wohne noch zuhause, in der Wohnung meiner Mutter. […] wie wirkt das auf andere (Männer im Besonderen)? Schreckt das ab??
Das klassische Klischee von "Hotel Mama" ist ja der "große Junge", der noch "bei Mutti" wohnt. Also ein "ge-gendertes" Klischee, das i.d.R. von Frauenseite bedient wird und oft unterschwellig der pauschalen Abwertung von Männern dient. Weil Sie als Frau, die noch bei der Mutter wohnt, diesem Klischee nicht entsprechen, dürften Sie es leichter haben. Hinzu kommt, dass Männer im Gegensatz zu Frauen tendenziell unkomplizierter sind und nicht sprunghaft Schlüsse ziehen à la "wenn jemand mit xy Jahren noch zu Hause wohnt, sagt das xz über seinen Charakter aus".

Wenn Sie auch sonst eher konservativ eingestellt sind und einen entsprechend konservativ eingestellten Mann suchen, dürfte Ihnen auch dies zum Vorteil gereichen. Ein Mann, der politisch links(außen) steht, würde sowieso nicht zu Ihnen passen. Und konservative Menschen hegen tendenziell weniger Vorurteile als Linke und pauschalisieren weniger. Darum glaube ich, dass Sie in der Summe keine Probleme haben werden, wenn Sie sich an die passenden Männer halten.