• #31
Liebe FS,
wenn er das so gesagt hat, wie du schreibst, „wenn du das und das willst, musst du zu mir umziehen“, würde mich die Rigorosität dieser Ansage stören. Denn die lässt tief blicken. In einer Partnerschaft bespricht man sowas. Das würde ich ihm auch sagen und je nach Reaktion den Kontakt beenden, bevor du emotional zu stark involviert bist.

Frag dich aber auch, was genau du willst. Wenn du unbedingt in dieser Stadt A bleiben willst, mach das in deinem Profil deutlich. Vielleicht lernst du ja einen Mann zwischen A und B kennen, der gern mit dir in A leben möchte.

Alles Gute dir!
w56
Ich empfinde dies nicht als Rigoros sondern als klare und eindeutige Kommunikation.

Wenn mir eine Frau z.B. ihr Ziel Familiengründung mitteilt hilft es mir und ihr wenn ich ihr dann sage unter welchen Konditionen ich mir das vorstellen kann. Ihr hilft es nicht wenn ich stattdessen herum eiere oder schwurbele um zu vermeiden, dass ich ihr sagen muss "ich will keine Familien gründen sondern nur Sex".

Wer klar kommuniziert manipuliert nicht.

Mit 56 ist man natürlich jenseits von jedem Familiengründungsgedanken und kann sich deswegen nicht in klare manipulationsfreie Kommunikation hinein denken.

hört sich eher so an, als würdest du jeden beliebigen Mann nehmen, Hauptsache Beziehung und Kinder. Dabei sollte es doch so sein, dass man sich in einen Menschen verliebt und dann irgendwann, wenn die Liebe und das Glück so groß sind, über Kinder mit diesem einen Menschen nachdenkt. Du wirkst aber relativ wahllos.
Das sehe ich auch eher als Problem an.

@MissCosmo oder Leila steht Cosmo eigentlich für Cosmopolitisch o.ä.? Was steckt tatsächlich hinter deinem Drang einen Mann auf zu tun?

Grundsätzlich kann ich dich aber verstehen. Hier eiern einige Damen Ende 30 oder um die 40 mit ähnlichen Fragen wie du herum. Die sind für eine Weichenstellung in Richtung Familie spät dran. Wenn man sich mit 30 schon diese Frage stellt steigt deutlich die Chance, dass man im Gegensatz zu diesen Frauen mit 40 den Elternabend seiner Kinder besucht.

Verliebtheit sehe ich auch nicht als das absolute Kriterium an. Übereinstimmung in Zielen und Werten, empathie- und respektvolles Miteinander, sind Aspekte die langfristig bedeutsamer als Verliebtheit sind.

Grundsätzlich gebe ich aber allen recht die schreiben, dass man sich erst einmal kennenlernen und auch ein Zusammenleben z.B. am WE ausprobieren sollte bevor man alle Zelte abbricht.
 
  • #32
wenn er das so gesagt hat, wie du schreibst, „wenn du das und das willst, musst du zu mir umziehen“
Das war eine Reaktion und somit hat wohl die FS vorher eine Aktion gestartet und erklärt was sie will....was ist denn mit einer Frau die so etwas sagt? Und das nach, rein rechnerisch wenigen Wochen.

Und was sie will erklärt sie hier doch...
Kinder, ihre Freunde, ihre Vereine, keine 30min mehr zum Job.
Er verliert auf all den Ebenen, die die FS für sich beansprucht....da würde ich nicht anders reagieren, weil "ich" als Mensch überhaupt nicht gesehen werde, bei ihrem Willen.

Ich bin zwar dafür, Konsequenzen die Entscheidungen mit sich bringen zu überdenken, bevor man im Liebestaumel alles aufgibt.
Aber gar nichts loslassen und als einzige nur gewinnen zu wollen, dass würde mich mehr als abschrecken.

Und das mit 30....
Ich würde ja nur noch hinziehen wo ich später auch mit einem Rollator in ein Cafe komme aber ich habe mich noch nie für die Sonne gehalten, um die sich alles dreht

Am meisten Gedanken mache ich mir, um den Kinderwunsch der FS.
Kind passt nicht in 1.5 Zimmer, kann selten in der Firma spielen, gibt kaum Zeit für Vereine, eher steht Mutter im gesammten Umland an Sportplätzen, zu denen man locker 60min fährt.
 
  • #33
„wenn du das und das willst, musst du zu mir umziehen“, würde mich die Rigorosität dieser Ansage stören. Denn die lässt tief blicken.
Die FS macht die gleiche Aussage. Eigentlich sind solch klare Aussagen zu wesentlichen Punkten aus meiner Sicht wertvoll. Dann geht man nämlich keine Beziehung ein, wird erstmal schwanger und überlegt sich dann, wo und wie man leben möchte.

In einer Partnerschaft bespricht man sowas. Das würde ich ihm auch sagen und je nach Reaktion den Kontakt beenden, bevor du emotional zu stark involviert bist.
Sie haben noch keine wirkliche Partnerschaft. Du hast aber recht, man bespricht sowas in der Beziehungsanbahnung. Hier stellen die beiden gerade fest, dass es nicht passt, weil sie in ihrer Studentenstadt festhängt, er in seiner Stadt.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es Dir nicht um den Mann geht, sondern einzig und allein um Familiengründung. Somit ist der Mann nur Mittel zum Zweck. Empfindest Du solch einen Umgang als fair?
Das ist offensichtlich. Zu hoffen ist, dass der Mann das erkennt, schnell laufen geht und eine Partnerin findet, der etwas an ihm liegt und die ihn nicht nur für ihre Ziele benutzt.
Und so wie die FS hier schreibt, ist auch völlig klar, dass sie in ihrer Stadt keinen Mann für sich gewinnen kann. Da steht das wahrscheinlich schon in der Lokalzeitung.