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Gast

  • #1

Würdet ihr dem Expartner eine 2. Chance geben.

Hallo zusammen,

Man nehme eine sehr innige und schöne Beziehung, für beide vlt. die erste große Liebe.
Sagen wir für eine Dauer von 2.5 Jahren. Nach dieser Zeit hat man langsam das Gefühl man liebt den Partner nicht mehr so, es kriselt immer wieder ein bisschen. Und irgendwann im nächsten Monat macht man Schluss.
Der Expartner kämpft um die Liebe und hat auch an sich gearbeitet und was verändert. Nach einem halben Jahr Trennung.

Könntet ihr euch es mal vorstellen, eurem Partner doch eine 2. Chance zu geben?

Ich frage da hauptsächlich die Frauen, weil sie meistens von ihrer Entscheidung, Schluss zu machen, zu 100% davon überzogen sind das Richtige gemacht zu haben.
Zur Erinnerung, die Beziehung fand man, als Verlasser, doch sehr schön und der Expartner ist einem immer noch sehr wichtig!

Freu mich auf eure Antworte
 
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Gast

  • #2
Man nehme eine sehr innige und schöne Beziehung, für beide vlt. die erste große Liebe.
Sagen wir für eine Dauer von 2.5 Jahren. Nach dieser Zeit hat man langsam das Gefühl man liebt den Partner nicht mehr so, es kriselt immer wieder ein bisschen.
Liebe Leute, das sind doch genau die Konstellationen, aus denen früher eiserne Hochzeiten mit sehr glücklichen betagten Paaren gemacht wurden!

Diese ganzen Trennungen, bei denen eigentlich gar nichts Schlimmes vorgefallen ist und sich der Partner auch nicht als objektivierbare Mogelpackung herausgestellt hat ...das ist doch Wahnsinn!!!

m44 (Jemand, der die Chance zur eisernen Hochzeit leider nicht hat(te))
 
  • #3
Ich wurde schluss gemacht und deshalb kann ich die Frage nur so beantworten: ich kanns mir nicht vorstellen, deshalb nein!

Ich könnte ihm nicht mehr vertrauen. Ich hätte jeden einzelnen Tag Angst, dass er mir nur die super Beziehung vorspielt und mich wieder von einem Tag auf dem andere sitzen lässt.
 
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Gast

  • #4
2,5 Jahre ist ja keine so lange Zeit. Und wenn sich die Liebe unterwegs verflüchtigt hat war das wohl auch ein etwas längerer Prozess. Es stellt sich die Frage wie die Liebe wieder zurückkommen soll. Das erfordert ja von beiden ein gewisses Maß an Wiederaufeinander-Zugehen. Wenn ihr das schafft könnte es klappen. Wenn der Weg gedanklich schon beschwerlich erscheint lasst es. In dem Fall war die Trennung richtig.

w46
 
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Gast

  • #5
Wenn er nach dieser Zeit zu mir zurückkommen wollte, ich ihn noch lieben würde und er sich sogar zum Positiven geändert hätte, würde ich ihm auf jeden Fall eine zweite Chance geben und mich darüber freuen, dass er sich so um mich bemüht.
 
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Gast

  • #6
Nein, ich gehe nicht und ich nehme nichts zurück und wer nicht will, den halte ich auch nicht.
Für mich ist es immer unerklärlich wie Expartner zu "Nachläufer/in" werden können, Schluß ist ein neuer Anfang.
Da ich keine so festgeschriebenen Auswahlkriterien bei einer Frau habe, wie in einem Nachbarthread zu lesen ist, ist der Tisch auch reichlich gedeckt.
Was nützen mir lange blonde Haare, blaue Augen, europäischer Teint, massig "Mäuse" usw., wenn die Chemie nicht stimmt?
Weiblich, sexy,liebend, nicht berechnend aber eigenständig, dann passen so einige, auch über die europäischen Ländergrenzen hinaus.
Hab mein Leben im Griff, werde und brauche keine Nachläufer!

51m/ südl.Typ
 
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Gast

  • #7
Da ich grundsätzlich (m) nach vorne schaue, käme für mich (rückwärts schauen!) nicht in Frage, da erfahrungsgemäß sich alles noch schlimmer wiederholen würde, als es schon einmal war! Vorhande Defizite lassen sich nicht so schnell und nicht so einfach kompensieren bzw. ausgleichen. Mein Leben ist mir zu kostbar, dass ich mich mit unnötigen und ständig gleichen Problemen ein Leben lang beschäftigen möchte, das braucht wirklich keiner, lieber bevorzuge ich das Singleleben..
 
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Gast

  • #8
Liebe FS,
was bei der Trennung gesagt wurde, ist alles Schall und Rauch - sozialverträgliche Prosa ohne Wert. Du wurdest verlassen, das allein zählt und die Gründe, die bei Dir liegen. An denen solltest Du arbeiten, aber nicht für eine neue Version der alten Beziehung, sondern für einen anderen Partner.

Ich würde einen Partner, der mich verlassen hat niemals mehr zurücknehmen. Wenn ihm auffällt, dass ich doch nicht so schlecht war, dann soll er für seine nächste Beziehung daraus was lernen - weniger schnell zu handeln, selber sich aktiv einbringen, kommunizieren, wenn es Probleme gibt - was immer die Ursache der Trennung war. Ein Teil lag ja auch bei ihm.

Ich hätte bei jedem Konflikt den Gedanken im Kopf "er verlässt mich wieder wen...." Das ist einfach keine Partnerschaft in Balance, sie ist nicht belastbar. Außerdem: wer sich schon einmal getrennt hat, geht beim nächsten Konflikt noch schneller. Ich halte es insofern für eine aussichtslose Sache.
 
  • #9
Nein, denn EX ist EX und somit EX und HOPP.
Man hat sich sicherlich nicht wegen Banalitäten getrennt und somit ist eigentlich
der Grund der für die Trennung immer noch vorhanden und irgendwann wird man sich wegen diesen Grund auch wieder trennen. Dies habe ich schon öfters in meinen Bekanntenkreis gesehen als Paare nach einer Trennung wieder zusammen kamen und sich erneut trennten.
 
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Gast

  • #10
Natürlich, wenn die Trennung sich als übereilt herausgestellt hat, auf jeden Fall. Das ist bei nichtehelichen Beziehungen doch oft der Fall. Der fehlende Zwang lässt einen leichtfertig werden, der übertriebene Zwang einer Ehe führt dagegen dazu, auch die kaputteste Ehe noch jahrelang durchzustehen. Man hat bei einem Neustart nichts zu verlieren, wenn man den geliebten Menschen aber auf Dauer verliert, obwohl er oder sie vielleicht der Richtige war, aber eine ganze Menge.
 
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Gast

  • #11
Sicher gibt es Paare, bei denen noch eine echte Chance besteht, wieder zusammen zu finden. Es kommt auf die jeweilige Geschichte an, was vorgefallen ist, und ob beide dafür brennen, die Fehler zu bereinigen.
Gewisse Faux-Pas haben einen unverzeihbaren Schweregrad. Dann ist es tatsächlich für immer vorbei.

Man spürt das.
 
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Gast

  • #12
Wenn die Trennung dadurch zustande kam dass man sich im Alltag auseinander gelebt hat, beruflichen Stress hat usw., ja.
Wenn die Trennung durch Betrug beendet werden musste, nein.
w, 42