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  • #1

Wozu Tanzen lernen?

Ich, m, 43, frage mich welchen Nutzen Tanzen haben soll. 1.Tanzen ist doch nur in der kennenlern-Phase von Nutzen und dann macht es auf einer Attraktivitäts-Skala von 1 bis 100 höchstens 10 bis 15 Punkte aus. 2.Später ist Tanzen eher kontaproduktiv, ich selbst kenne meine Partnerin ja schon und welchen vernünftigen Grund sollte es geben (mit anderen) zu tanzen? 3.Tanzen ist eher anstrengend und nervig, besonders der Biergartensaison. 4.In der Tanzstunde paukt man 10 neue Schritte und wenn man sie ein bißchen kann kommen 10 andere Schritte. Die gelernten werden erst wieder benutzt, wenn man sie vergessen hat. 5.In jedem neuen Tanzkurs, in jeder neuen Location und mit jedem anderen Partner muß man 60% neu lernen, mindestens die Hälfte ist nicht kompatibel. Es gibt sicher Enthusiasten, die 5 Tage in der Woche üben und bei Landesmeisterschaften Preise gewinnen, aber bei denen kann ich nicht mithalten.
 
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  • #2
Ganz einfach: Weil Tanzen einfach Spaß macht. Eine gewisse Freude sollte man dem Hobby schon abgewinnen können und es nicht zum Zwecke des Anbandelns mit dem anderen Geschlecht betreiben. Wenn du bei deinen Tanzpartnerinnen genauso rumnörgelst, verfehlst du diesen Zweck nämlich auch.
Welchen Hinterhrund hat denn deine Frage? Zwingt dich jemand mit vorgehaltener Knarre in den Tanzkurs? Wenn es dir keinen Spaß macht, warum lässt du es denn nicht sein?
 
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  • #3
Tanzen beugt Demenz im Alter vor.


....ganz nebenbei kannst Du herrlich viel Spass mit Deiner Partnerin erleben.
 
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  • #4
Tanzen ist einfach schön, so mein Empfinden.
Aber warum die Frage? Wenn DU nicht willst, willst du nicht, fertig. Dann mach auch keinen Kurs, quäl dich doch nicht unnötig.
Einige Frauen lieben das Tanzen, aber bitte mit einem Partner, dem das auch gefällt :)
Also mach dich locker, tanz einfach NICHT.
 
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  • #5
Schon recht seltsam, was manche so beschäftigt.

#1 und #2 haben es schon gesagt: Weil Tanzen Spaß macht! Vielen Menschen mehr, als andere Sportarten, die man meist auch noch alleine machen muss.

Wenn's keinen Spaß macht, ist es eine Quälerei - und dann läßt man es einfach sein!
 
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  • #6
@ 1, 3, 4
Bin zwar nicht der Fragesteller, aber ich kann die Frage nachvollziehen. Ich vermute, für die meisten Männer ist das Tanzen ungefähr das Äquivalent zum Schucken in anderen Fragen hier im Forum.
Liebe Damen, versucht es mal aus der Perspektive zu sehen, auch wenn ihr den Grund nicht versteht (Tanzen ist doch aber sooooo toll), die Auswirkungen sind vielleicht dann eher nachzuvollziehen.
 
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  • #7
@ #5

Die Frage war doch: "Warum Tanzen lernen?"

Ich finde schon, dass die hier auch richtig beantwortet wurde. Tanzen muss/soll Spaß machen. Wer keine Freude daran hat, sollte es auch nicht tun.

So einfach ist das. Das hat doch auch mit Verständnis nichts zu tun. Es gibt doch bei beiden Geschlechtern Personen, die NICHT gern tanzen. Ist doch OK!
 
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  • #8
Wozu ? So wie man den Zähnen zuliebe zum Zahnarzt geht, tanzt man der Frau zuliebe.
Das ist nach Golf der zweitschmerzhafteste Liebesbeweis.
 
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  • #9
Tanzen ist ein Ausdruck von Körpergefühl, Lust, Bewegung und meine Erfahrung ist, dass ein Mann, der gut tanzen kann, auch gut im Bett ist, weil er halt Gefühl und Rhytmus im Becken hat.

Du scheinst dich sehr gegen Körpergefühl, Ausdruck, Lebensfreude, Spass an der Bewegung, Tanz hat auch was mit menschlichen "Balzverhalten" zu tun, es gibt Tiere, die wunderbar miteinander balzen/tanzen, zu wehren und das würde mir als Frau sehr zu denken geben.

Tanzen kann man bis in das hohe Alter, es hält körplerich und im Kopf fit und mir kommen immer die Tränen, wenn ich ältere Männer sehen, die gut tanzen können und auf dem Parkett gut mit Frauen umgehen können.
 
  • #10
Lieber Fragesteller! Jetzt mal eine ganz pragmatische Antwort:

1. Tanzen ist quasi eine Komponente der Grundbildung. Zumindest Wiener Walzer, Langsamer Walzer und Discofox sollte man tanzen können, um auf Hochzeiten, dienstlichen Feiern und anderen Gelegenheiten nicht als unkultivierte Spaßbremse aufzufallen. Das geht schon in Richtung Lesen, Schreiben und Rechnen. Man muss einfach mal mitmachen können, wenn es gerade gefordert ist. Die Walzer-Schritte sind auch wirklich überall gleich und weichen nicht ab.

2. Tanzen bringt Spaß -- wenn es einem Spaß bringt. Falls ja, dann ist Tanzen gerade mit Deiner Partnerin sehr schön, sowohl emotional als auch körperlich. Nähe, Erotik, gemeinsame Aktivität.

3. Tanzen ist anstrengend, ja, weil Tanzen Sport ist. Magst Du keinen Sport? Magst Du Dich nicht anstrengen?

4. Sicherlich kann Tanzen auch zum Kennenlernen genutzt werden. Singletanzkurse besuchen viele mehr der Singles als des Tanzens wegen. Ob es sich bei Deiner negativen Einstellung wirklich eignet, bezweifle ich aber. WEnn Du etwas positiver und lockerer herangehen würdest, dann könnte Tanzen wirklich nützlich sein.

5. Ja, da hast Du leider recht. Die Grundkurse Standard mit "8 Tänzen in 8 Unterrichtseinheiten" sind eigentlich selten dämlich. Eine Stunde pro Tanz reicht gerade für die Grundschritte, außerdem kann sich kein Anfänger die vielen verschiedenen Grundschritte merken und sind völlig überfordert. Ein halbes Jahr nach dem Grundkurs ist quasi alles wieder weg, wenn man nicht gleich weitermacht. Schade, dass dieses anachronistische Konzept immer noch durchgezogen wird. Empfehlenswerter sind da spezielle Tanz-Workshops, die zum Beispiel an einem Nachmittag drei Stunden lang nur Discofox beibringen: Da kann man hinterher wenigstens schon mal mit einer anderen Dame tanzen, ohne sofort blöde aufzufallen. Auch für Walzer oder Rock'n'Roll gibt es solche Workshops oft. Auch Single-Tanzkurse beschränken sich häufig auf die Essentials. Das halte ich für empfehlenswert.
 
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  • #11
Tanzen macht total viel Spass. Tanze seit etwa 20 Jahren und hatte nur Vorteile dadurch - ob mit Partnerin oder auch als Single. Tanzgrundkenntnisse gehören eigentlich zur "Grundausstattung" eines Mannes (Frauen können sich führen lassen), denke zB. an Hochzeit, Fest, Betriebsanlass, Silvesterparty, romantisches Tanzen in den Ferien etc.

Walzer, RnR-Jive, Disco-Swing, Latin, etc. - die Grundschritte und viele Figuren sind praktisch gleich in den verschiedenen Tanzschulen. Übrigens, ist fast wie Fahrradfahren - einmal richtig gelernt, vergisst man(n) die Grundschritte(!) praktisch nicht mehr. Es muss ja auch nicht gleich der Gold-Test sein.

Wenn du gar keine Freude daran hast oder auch kein Taktgefühl resp. minimales Tanztalent, dann lass es besser bleiben. Ein Versuch ist es jedoch wert! Good luck. m, 41
 
  • #12
das tanzen spass machen kann, wurde hier ja zur genüge erörtert.
dass man mir jeder neuen frau, mit der man tanzt, 60% dazulernen muss...verstehe ich nicht.
die frau tanzt das, was der mann führt. mehr nicht!

mich konnte man früher mit dem tanzen auch jagen.
bis ich auf einen tanz kam, der mir richtig spass macht - salsa!
seitdem bin ich passionierter tänzer.
allerdingst die standarttänze, wie den walzer kann ich nicht - bis auf cha cha, den kann man auch auf die cubanische weise tanzen, ist ja der selbe rhythmus.
standarttänze finde ich eher langweilig.
discofox bekomme ich zur not hin. für eine hochzeitsfeier reicht das.
im übrigen soll man sich wundern, auf welche musik man die salsaschritte tanzen kann;-)...und es fällt niemandem auf, was man eigentlich tanzt, es sieht irgendwie nur anders aus, als discofox;-)

vielleicht solltest du dich mal an deinem musikgeschmack orientieren, ob der nicht tanzbar wäre.
ich hörte immer schon gern die latin-richtung. da bot sich die salsa förmlich an.
viele schwören auf tango argentino...nicht die standart-variante(!).
 
  • #13
@all

Seit wann ist Tanzen eine Komponente der Grundbildung?? Es gibt kein Fach in der Schule oder sonstwie dafür. Das es für viele Frauen dazu gehört, heisst noch lange nicht, das es Männer auch so sehen sollten.

Ich habe auch nie Standardtänze gelernt. Ausser der Komponente, der Partnerin damit einen Gefallen zu tun und Ihr näher zu sein, kann ich für mich keinen Grund für Standardtänze sehen.

Dahingegen gehen ich sehr gern Abends tanzen. House, Elektro usw., denn da kann man sich ausserhalb der klassischen Konventionen bewegen und nur wer da auch im eigenen Stil brillieren kann, hat Rhytmus, alles andere ist lernbar.
Aber das ist halt meine eigene Einstellung zu jeglicher Konformität.
 
  • #14
@designer

das alleinige tanzen ist natürlich eine andere schiene.
wenn man aber mit eine frau zusammen tanzen möchte, ist eine gewisse konformität notwendig.
zum thema rhythmus: was meinst du, wie viele tanzen und kein rhythmusgefühl haben...auch bei solotänzern sah ich schon zuckungen, da fragt ich mich, worauf die eigentlich tanzen, oder ob die ein knopf im ohr haben und etwas anderes hören;-)

es ist übrigens ein märchen, dass frauen diejenigen sind, die gern und vor allem gut tanzen...
 
  • #15
@#12: Ach, Designer, ich glaube, Du solltest das einfach mal ausprobieren. So auf Tuchfühlung wie beim tanzen kommst Du doch sonst kaum einer "fremden" Frau. Viele Männer mögen Tanzen gerade deswegen, weil man sich körperlich nahe kommt und "anfassen darf". Das machen die niht nur der Frau zuliebe!

Außerdem haben auch viele Männer einfach Spaß dabei! Ich empfehle Discofox als Einstieg für Männer. Tolle, abwechslungsreiche Figuren, quasi der "technische" Ansatz, zu fast jeder Musik brauchbar. Probiere das mal aus, ob Du da nicht auch denkst: Yep, ist nett mal anfassen zu dürfen und sich nahe zu sein!
 
  • #16
discofox kann man gut in workshops lernen, die oft angeboten werden.
ich bezweifel nur, dass jemand, der house hört, für discofox zu begeistern wäre...

discofoxtänzer war für mich immer ein schimpfwort;-)
 
  • #17
Ich kann mit tanzen auch nichts wirklich anfangen.
Biologisch betrachtet kann die Frau checken ob du zum Führer taugst. Ich persönlich kann schlicht mit der Musik nix anfangen, da regt sich in mir genau gar nix. Ich habe in meinem Leben noch nie getanzt und werde es auch auch nie tun, nach deiner Skala also ne minus 100 ;) m30
 
  • #18
@madmax...

oh ja.. ich sehe von den ungekonnten auf den Partys auch immer wieder genug..
ich bin selbst sicher auch kein Tanzgott, aber ich lass meinen Körper da komplett von der Musik und ein wenig Alkohol leiten. Immerhin kommen ab und zu fremde Frauen auf mich zu und machen mir Komplimente dafür :)

Und ja, ich kenne einige Frauen die bewegen sich wie Holzpuppen. Aber wat solls, das ist den meisten Männenr ja wurscht, hauptsache da wackelt was.

@Frederika
Du möchtest garnicht wissen, wie nah und intim man bei House, R´n´b und anderen Musikrichtungen den Frauen kommen kann und diese das auch geniessen. Da wird gern schonmal von der Frau mit ihrem Hintern getestet ob in der Hose des Mannes auch schön alles senkrecht ist ;)

Einen Tanzkurs werde ich erst machen, wenn mich die EINE darum bittet, ansonsten interessiert es mich einfach nicht.
Und jemanden anfassen zu dürfen der mich nicht sympathisch ist oder attraktiv erscheint, bringt mir nix. Man wird ja wohl kaum immer Glück haben bei solchen Kursen.
 
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  • #19
Ich bin eine Person, die auf den Tango Argentino schwört.
Früher wollte ich auch mal Salsa tanzen, aber die Musik finde ich inzwischen ziemlich primitiv. Salsa-Musik ist ein Witz im Vergleich zur Tango-Musik.
Je länger ich den Tango tanze, desto mehr begeistert er mich. Er kann zur Obsession werden.
Man muss sich total auf den Mann einstellen d.h sich von ihm führen lassen. Das befähigt einen, auch andere Tänze zu improvisieren, vorrausgesetzt der Mann führt gut.
Beim Tanzen gewinnt man eine gute Haltung und mehr Selbstbewusstsein. Das Tanzen reißt einen aus einem Tief heraus und lenkt einen von negativen Gedanken ab.
Tango sollte aber des Tango wegens gelernt werden. Manche Männer denken, dass sie mehr Chancen bei den Frauen haben, wenn sie den Tango lernen. Man erkennt solche Männer sofort. Sie baggern einen sofort an und sind frustriert, wenn ihr Werben nicht auf Gegenliebe stößt. Solche Männer können den Tango gar nicht genießen, sie machen sich lächerlich, weil die Frauen sie sofort durchschauen.
 
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  • #20
Hallo ich bin der Fragesteller. Ich gehe regelmäßig tanzen, ich besuche einen Kurs in einer 30 km entfernten Stadt. Die provokante Frage habe ich formuliert, als ich innerhalb von 10 Wochen drei mal versetzt worden bin.
Wer den Text aufmerksam gelesen hat könnte auch schon gemerkt haben, daß ich kein blutiger (Tanz)Anfänger bin. Einige Punkte regen mich echt auf:

1.Tanzen wird wirklich oft nur in der kennenlern-Phase als Türöffner benutzt. Später wird es dann oft eingestellt.
2.Tanzpartnerwechsel wird fast so kritisch beäugt, als würde jemand Sexualpartnerwechsel vorschlagen.
3.Viele Tanzschulen lehren ein dermaßen exklusives Programm, daß es tatsächlich nicht kompatibel ist zu anderen Schulen usw. Man will ja die Tanzschüler, genau wie Kunden die Geld bringen, nicht an andere Tanzschulen, andere Tanzpartner oder andere Locations verlieren.
4.Viele Tanzlehrer sind im Level Landesmeisterschaften. Sie haben nur ein Ziel: ihre Schüler zu Medaillen und Meisterschaften zu bringen. Entsprechend gestalten sie ihren Unterricht: A) kein Tanzpartnerwechsel, B) keine Variation der Tanzfiguren oder der Figurenfolge, C) Das Training orientiert sich an einem Training für Landesmeisterschaften, also Leistungssport und möglichst 3 mal pro Woche üben, D) manche Tanzlehrer lassen ihre ganze Gruppe sogar synchron tanzen, um Fehler besser sehen zu können. (Das ist doch die absolute Spaßbremse)
5.Entsprechend tun die meisten Tanzschulen auch nichts dafür, daß die Tanzpartner untereinander wechseln oder Tanzschüler woanders tanzen gehen. Obwohl sie das leicht fördern könnten.
6.Es scheint im ersten Moment einfacher in stabilen Paaren (ohne Wechsel der Tanzpartner) Schritte und Figuren zu lernen. Aber man kann nur dann die Figur richtig, die man MIT JEDEM ANDEREN Partner auch kann. Die meisten Tanzschulen wählen den einfachen Weg.
7.Es ist aber auch von vielen Paaren zu viel verlangt, eine Figur richtig zu lernen (auch mit anderen Tanzpartnern).
8.Tanzschulen, die den Wechsel von Tanzpartnern fördern oder gar sagen es sollen nur solche Paare zusammen tanzen, die die restliche Woche kein Paar sind, muß man echt mir der Lupe suchen. So etwas kann ich mir nur in Großstädten vorstellen.
 
  • #21
@#17: Zu Deinem Satz "Und jemanden anfassen zu dürfen der mich nicht sympathisch ist oder attraktiv erscheint, bringt mir nix" sage ich nur: Es könnte dahingehend nützlich sein, dass man von festgefahrenen "Frauentypen" abrückt und merkt, dass auch äußerlich nicht perfekt ins Schema passende Frauen super nett sein können und wahre Attraktivität oft von innen kommt. Wie sie lächelt, was sie sagt, wie sie sich anmutig bewegt. Es hat mit Reife und Erwachsenheit zu tun zu merken, dass es eben nicht nur Gesicht und Brüste sind, sondern viel mehr, das wahre Attraktivität für Dich persönlich ausmacht. Das muss man wirklich lernen und genau dazu ist Tanzen zum Beispiel gut!

@#19: Die Punkte treffen allerdings in der Tat zu. Traurig, aber wahr. -- Deswegen schlage ich Anfängern auch eher Workshops zu speziellen Tänzen (Discofox, Salsa) vor als die mehr oder minder anachronistischen Tanzkurse. Für die meisten Männer geht es ja aber realistisch gesehen nicht um Gold-und-aufwärts oder gar Turniertanz, sondern um Grund- und Fortgeschrittenenkurse und die sind zwischen den Tanzschulen schon einheitlich genug. Wenn man dann auch noch regelmäßig wechselt und an verschiedenen Tanzschulen Workshops oder Minikurse macht, dann lernt man viele Tanzpartnerinnen kennen.
 
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  • #22
Hmm, scheinbar bin ich die einzige Frau, die dem Tanzen so überhaupt nichts abgewinnen kann.
Im Gegenteil, wenn ich viele angeblich so lockere Tanzpaare auf Hochzeiten beobachte -eingemeißeltes Grinsen, gequälter Blick - nichts von purer Erotik, Romantik o.ä..
Immer die gleiche Schrittfolge, dieser Discofox, damals 78/79 sagten wir "eins, zwei, tipp".
Nee, da lasse ich den anderen den Vortritt!
 
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  • #23
Wenn Du nur aus dem Grunde tanzen gehst, um Frauen kennen zu lernen, lass es bitte bleiben. Dann kannst Du auch einen Chinesisch-Kurs besuchen, obwohl Du nicht Chinesisch zu lernen gedenkst.
Der Tanzkurs sollte nicht von noch einem Typen missbraucht werden, der nur die Frauen anfassen will. Davon gibt es leider schon zu viele Tatsch-Typen.
 
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  • #24
An Fs
Daher solltest du mal Tango Argentino probieren. Da kannst du zwischen den Tanzschulen problemlos wechseln. Das betrifft übrigens auch die Tanzpartnerinnen.
Viele Männer und Frauen gehen zu den Tanzveranstaltungen (Milongas) allein, um mit mehreren Tanzpartnern tanzen zu können.
Wenn du diesen Tanz beherrscht, bist du für alle Tänze geeignet.
 
  • #25
@20 Frederika...

Dazu kann ich nur sagen: Man kann sich an alles gewöhnen.. aber das ist für mich nicht das Maß aller Dinge.
Und eine nette Frau wird immer nur nett bleiben, ansonsten könnt ich ja mit jeder anbandeln!?
 
  • #26
@20 Frederika

Keine Angst ... meine Kurzbeziehungen und Affären waren sicher nicht nur mit meinen Traumfrauen ... ich habe schon einiges in den Jahren probiert und weiss nun für mich was geht und was nicht. Und wenn mir eine nicht irgendwie optisch zusagt, dann kann sie sympathisch und toll sein wie sie will, denn dann passiert in meiner Hose einfach nichts.
Wenn das so einfach wäre, hätte ich Auswahl ohne Ende, denn nette Frauen gibt es genug.
 
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  • #27
Hier noch mal der FS
@5, 12, 13, 16 und 21
Es gibt wirklich einige Leute, die mit Tanzen nichts anfangen können, kein Taktgefühl, Rhythmusgefühl oder Musikgefühl haben. (Das ist aber selten. Manche können durchaus allein tanzen zu ihrer Spezialmusik.) Die finde ich sympathischer und ehrlicher als ANDERE, die trotzdem versuchen, Profitänzer zu werden. Bei denen klappt es dann wirklich nur nach Schema F: 1.) immer mit demselben Partner, 2.) nur eine standardisierte Figurenfolge usw.
@18 und 23
Tango Argentino kenne ich auch. Es ist durchaus so, daß man da leichter allein tanzen gehen kann, mit anderen Partnern tanzen kann und alles offener und lockerer ist.
Aber Tango Argentino nützt einem auf einer Betriebsfeier, bei einer Hochzeit oder beim Abiball normalerweise nichts.
Außerdem ist es hier noch wichtiger, „wie gut man mit der Partnerin harmoniert oder wie gut man sie riechen kann“.
Viele, die Tango Argentino tanzen sagen, daß sie keinem Tanz aus Standard und Latein noch etwas abgewinnen können.
Ich wollte das zuerst nicht glauben, aber ich habe tatsächlich große Probleme von Tango Argentino auf Standard und Latein umzuschalten (und umgekehrt).
Ein Werbeslogan charakterisiert den Unterschied Tango Argentino und Standard & Latein absolut treffend: „Tanzen ist nicht Perfektion, sondern Lebensfreude“
 
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  • #28
Ich unterstreiche die Antworten von # 8 ganz und #9 teilweise.

Zudem bereits hier gesagten, möchte ich dem FS Salsa empfehlen. Dieser Tanz ist Lebensfreude pur, ebenfalls erotisch (wenn auch auf eine ganz andere Art als Tango Argentino) und lebt geradezu vom häufigen Wechsel der Tanzpartner. Es ist nur Vorsicht bei Liebespaaren geboten: hier sollte der Singleherr es tunlichst vermeiden die Dame aufzufordern. Ja, auch bei der eher lockeren Salsa-Atmosphäre gilt, dass die Herren auffordern.

Zum (lockeren) Kennenlernen ein super Tanz, aber der Rhythmus ist für den Anfänger schon schwierig. Kann man aber es einmal, dann ist das so leicht wie Radfahren.

Gruß

m / 46
 
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  • #29
na ja, bei der salsa fordern die herren auf...;-)eigentlich ist es so, dass die frauen oft auffordern, da sie sonst kaum zum tanzen kommen. die männer sind derartig ausgelastet, dass sie froh sind, mal in ruhe etwas trinken zu können:)
nie ist man als mann so begehrt, wie beim tanzen...wenn das doch immer so wäre;-)

ich hörte es auch schon öfter, dass beim standart der partner kaum getauscht wird. dementsprechend soll die führung der männer auch sein, bzw. die führungstauglichkeit der frauen.

zu der schreiberin, die lieber tango tanzt, weil ihr die salsamusik zu primitiv ist...über salsa kann man alles sagen, von mir aus auch, dass sie nervig ist, aber mit sicherheit nicht primitiv.

bei uns gibt es eine veranstaltung, da findet tango und salsa in 2 getrennten räumen, aber zeitgleich statt.
oft wechseln die tänzer von einem tanz zum anderen.
einer von den tangoeros sagte mal, als er im salsaraum war, er müsse wieder rüber, hier herrsche ihm zu viel lebensfreude;-)

mir persönlich wäre tango zu melanchiolisch. wenn ich mir vorstelle, den ganzen abend tango zu hören, da bekäme ich die krise;-)
aber wie alles im leben, ist es eben geschmackssache.

was mir beim tango argentino mittlerweile öfter aufstößt ist, dass die tangoeros irgendwie leicht überheblich rüberkommen. IHR tanz ist ja etwas ganz besonderes. da wird auch nicht mit jedem getanzt, das ist schon alles handverlesen...
sagt mal zu einem tangoero, dass einen das tangotanzen irgendwie an "mumienschieben im altersheim" erinnert...da kommen die aber in wallung;-)
 
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  • #30
Tanzen ist symbolischer formalisierter Sex.
 
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