• #1

Worauf achtet Ihr beim Umfeld Eures (künftigen) Partners?

Die ist eine sehr offene Frage. Beispielsweise in Bezug auf Freunde, Familie, gestörte Beziehungen, Gepflogenheiten, Routine, ... Aus welchem Grund (persönliche Vorliebe/Abneigung oder Erfahrung, oder was?) achtet Ihr auf gewisse Dinge? Bei welchen Ereignissen/Kenntnissen/Einflüssen wurdet Ihr schon einmal hellhörig und wachsam in Bezug auf eine Sache? Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? Mary - the real
 
G

Gast

  • #2
Ich achte sehr auf das Umfeld, das ist von Mann zu Mann unterschiedlich, kommt auch imme darauf an, wie er selbst damit umgeht. Hatte mir einen angelacht, der vom Elternhaus her nicht gelernt hat, wie man Zuneigung/Gefühle zeigt, das konnte er bei mir auch nicht zeigen, das ging nicht lange gut. Dennoch hatte er zumindest eine Chance, denn ich finde, egal was jemand für eine Geschichte hat, er hat eine Chance verdient.
 
G

Gast

  • #3
Sicherlich ist das ein weiterer Baustein, der bei der Partnerwahl mitspielt. Alles was man selbst nicht möchte, wie Drogen, Straftaten etc. schließt man doch beim Partner ebenso aus.

Schwierig wird es, wenn der Partner fern der Heimat wohnt, man ihn dort kennen lernt, und seine Familie, sein familieres Umfeld anfangs nie zu Gesicht bekommt. Mit Freunden und Bekannten ist das eine andere Sache. Ist schwer zu sagen und im Einzelfall zu beurteilen, ob und wie man damit umgeht. Jeder Mensch hat da seine eigenen Maßstäbe, für sich und für andere, das gleiche gilt auch für die eigenen Freunde, nicht nur für den neuen Partner.
 
B

birgitta

  • #4
Der ständige Besuch des Gerichtsvollziehers wäre für mich ein schlechtes Umfeld. Selbst Schwiegereltern und Geschwister lassen sich notfalls in Schach halten. Der Typ selbst ist wichtig. Und dann ist es oft schon Problem genug, mit Eigenheiten von ihm klarzukommen.
 
G

Gast

  • #5
Aufgrund eigener wie fremder Erfahrung glaube ich, daß bei einer längeren Beziehung die (potentiellen) Schwiegereltern schon sehr wichtig sind. Das bringt einen in Probleme, wenn der geliebte Mensch selbst ganz anders ist. Entscheidend ist dann, wie eng das Verhältnis zu den Eltern ist. Vermutlich läßt sich das auch auf Geschwister übertragen, aber Schwiegereltern sind ja das klassische Problem.
Und ehrlich gesagt, ehe ich heiratete und mich ewig bände, wäre das dann doch für mich ein Faktor, nicht schon bei reiner Liebe, aber bei deren "Institutionalisierung". Denn unter Umständen heiratet man Schwiegeltern mit. Mich wundert allgemein, daß bereits bestehende Kinder hier ein solches Problem sind, obwohl Erwachsene denen doch hoffnungslos voraus sind und die vermutlich auch zumindest friedlich sind, wenn sie sehen, daß Mama mit dem "neuen" glücklich ist. Aber Schwiegereltern, dominante Paten, die große Schwester (ich denke da an einige Klassenkameraden von mir)... Ich glaube, das k ö n n e n Probleme sein.
Viele Grüße!
7E053837
 
  • #6
Wie schaut es in Bezug auf das Verhalten des Partners aus? Was, wenn er sich im Beisein seiner Familie aus welchen Gründen auch immer komplett anders verhält?

Mary - the real
 
G

Gast

  • #7
@#5: Bisher habe ich damit keine schlechten Erfahrungen gemacht. Es zeugt eher von einer gewissen geistigen Flixibilität, wenn ein Mensch sich auf seine Umgebung/Partner einstellen kann. In ländlichen Bereichen ist es oft selbstverständlich, dass sich der Herr/die Frau Doktor in seiner/ihrer Herkunftsfamilie verhält wie ein/eine grundsolide Bauernsohn/Bauerntochter, wärend im eigenen und beruflichen Umfeld die intellektuellen Höhenflüge dominieren.
Bedenken hätte ich nur, wenn das zwischenmenschliche Verhalten bzw. der Umgangston mich erschrecken würde. In diesem Fall würde ich befürchten, dass sich das Verhalten auch in unseren Alltag einschleichen wird. Ein Ausschlusskriterium wäre das vielleicht nicht unbedingt, aber es müsste meinem Partner absolut klar sein, dass ein solches Verhalten zum sofortigen Abbruch der Beziehung meinerseits führen würde. Seinen Willen zur Veränderung müsste er schon sehr glaubhaft zeigen. Die Beziehung zu meinem ersten Freund (ich war 14, er 15) habe ich beendet, weil er zu einer ältere Frau sagte "nah Oma, schon mal Probeliegen auf dem Friedhof?".
Bei meinen heutigen Kontakten achte ich (w, +50) auf seine Kinde. Wenn sie mich ablehnen, ziehe ich mich zurück. Wie ist der Umgang mit seiner Ex? Zu freundschaftlich oder zu feindselig ist nicht gut. Wie viele Freunde/Hobbies hat/braucht er? Ich will ihn schließlich nicht ständig teilen müssen. Hat er überhaupt Zeit für eine Partnerschaft?