• #31
Liebe FS,
Du datest keinen schüchternen Mann sondern einen manipulativen Prinzen auf der Erbse.

Ein wirklich schüchterner Mann fordert Dich nicht auf ihm alles recht zu machen - der leidet wirklich unter seiner Schüchternheit.
Wenn er seine Schüchternheit Dir gegenüber thematisiert, dann hat er sie Dir gegenüber bereits überwunden und bittet Dich ggfs. Um Unterstützung gegenüber Dritten.

Fazit: er ist ein fauler Sack oder manipulativ, damit Du Dich für ihn mächtig ins Zeug legst, statt auf seine Schwachstellen zu sehen.
Lass' Dich nichtvauf Nebenschauplaetzen beschäftigen sondern gib' ihm die notwendige Absage, weil zuwenig männlich. Auch schüchterne Mannerkonnen sehr mannluch sein, wenn sie die Schüchternheit gegenüber einer Person überwunden haben.
Er versucht Dich zu veralbern, um Dich schnell für eine unverbindliche Affäre zu gewinnen.
 
  • #32
Vikky bringt es in Post 13 auf den Punkt.
Er ist wahrscheinlich einfach
- faul ("mach Du mal")
- lenkt die Aufmerksamkeit auf Deine "Fehler" (dann achtest Du nicht auf seine)
. und verpackt das alles in angebliche Schüchternheit
Wäre der in Dich verschossen, dann legte ER SICH ins Zeug und würde sich hüten, Dir mit so wehleidiger Kritik zu missfallen.
 
  • #33
Wenn hinter mir als Mann die Weiber her wären wie verrückt, aber in einer oberflächlichen Weise, in der ich mich nicht gesehen fühle, würde ich mir möglicherweise auch den Spaß machen, die Frauen sich ordentlich abstrampeln zu lassen. Jedenfalls dann, wenn ich aus anderen Gründen ein latenter Frauenhasser wäre.
 
  • #34
Nein ich möchte nicht erobert werden. Ich möchte Wahr und Ernst genommen werden. Ich bin weder Sammler noch Jäger. Und schon gar keine Trophäe. Maximal ein Zückerchen.
 
  • #35
Er war aber nicht zu schüchtern, sich zu beschweren, dass Du nicht genug auf ihn eingegangen bist.
Wenn ich es richtig gelesen habe oder hat er gesagt: ich war unsicher ob Du ein zweites Date möchtest, weil ich nicht das Gefühl hatte, dass Du Dich interessierst?

Ganz großer Unterschied...finde ich.
Ein schüchterner Menschen kritisiert auch nicht mal locker so.

Man soll sich schon gemeinsam erobern finde ich.
Zug um Zug und jeder auf seine Weise.
Wenn mich das Verhalten meines Gegenübers verunsichert, dann frage ich...und zwar so dass ich meine Unsicherheit zum Ausdruck bringe ohne dass es sich direkt nach Kritik anhört.

Man spürt doch, in welchem Feld der Ball liegt ob ich jetzt am Zug bin oder der andere. In Zeichen oder Tat

Letztendlich muss es doch passen und das merkt man am besten wenn man sich wohlfühlt.
Beispiel: hier wird oft über die Menge von Nachrichten am Tag diskutiert.
Was hilft es, wenn für den einen 30 Nachrichten normal sind und für den anderen 1 in der Woche.
Dem einen wird etwas fehlen und dem anderen ist es zuviel. Jeder hat für sich Recht...
Es geht nicht darum ob Männer gejagt werden wollen, es geht darum dass Du Dich wohlfühlst oder nicht.
Du hast kein Problem von Dir aus ein Date zu organisieren, Du hast nachgefragt....fühlst Du dich wohl, wenn Du ihn jagen solltest? Dann versuche es....
 
  • #36
Diese ganze Geschichte hat mich auf die Frage gebracht, ob Männer erobert werden wollen und wenn ja, wie?
Und steht dieses Bedürfnis, sofern es denn da ist, neben dem Bedürfnis selbst den anderen zu erobern oder ist das ein entweder oder?
Ich glaube nicht, daß es gerade im Fall dieses Mannes eine Rolle spielte aber generell ist es so, daß viele Männer beginnen oder schon umgesetzt haben, das Streben nach Beziehung und Familie nicht mehr als erstes Lebensziel zu sehen.
Bombardiert über Jahre mit der Vorstellung, daß es das höchste Ziel eines Mannes sei, Frau und Kind zu ernähren und gleichzeitig erleben zu müssen, wie Männer durch staatlich geförderte und mit dem Bundesverdienstkreuz bedachten Feministen pauschal zu Vergewaltigern, Unterhaltsverweigereren und sonstigen negativen Gestalten gemacht wurden, haben viele Männer umgedacht.
Was soll man auch machen, wenn die Leistung von Männern ständig geschmäht und geschmälert wird (a la "Männer führen Krige, Frauen sind Trümmerfrauen") während Frauen unbewiesen überhöht werden ( es gibt ein Frauen- aber kein Männerministerium!)

Die Beziehung zu einer Frau stellt gerade Männer, die den medialen Krieg gegen Männer und Männlichkeit von Kindesbeinen an erleben durften, vor die Wahl von drei Wegen:
-den submissivem Weg, der das Modell des Ernährers trotz Zeitenwende weiterführt, sich anpaßt und dann hier im Forum zu dem Thread führt: "Gibt es denn keine richtigen Männer mehr?". Diese Männer werden von Frauen meist nach einigen Jahren Ehe wegen der Selbstverwirklichung oder fehlender Weiterentwicklung verlassen.
-den autarken Weg, der das eigene Wohlergehen in dem Lebensmittelpunkt stellt und ein Leben "für die Beziehung" ausschließt. Diese Männer führen wenn, dann keine abhängigen Beziehungen und machen Frauen nicht den Hof- weder zu Beziehungsbeginn noch währenddessen und sind stark darauf orientiert, daß eine Frau zu jedem Zeitpunkt der Beziehung wirtschaftlich selbstversorgend sein muß. Kinder sind häufig nicht Bestandteil solcher Beziehungen.
-den unsteten Weg, der zu einem Leben in Beliebigkeit führt - entweder bis 40 Jahre oder Ultimo bei Muttern wohnend oder kiffend als "ewig Junggebliebener" oder wie auch immer aber trotzdem und stetig (als Merkmal dieses Weges) ohne Bestreben überhaupt irgendeine Verantwortung zu übernehmen. Diese Männer sind die Filou's der aktuellen Zeit und führen zur Klage von Frauen, warum Männer sich nicht binden wollen, verantwortlungslos sind und diese Männer sind meist Väter von Kindern unverheirateter alleinerziehender Mütter mit Anspruch auf umfangreiche Sozialleistungen.

Möglicherweise @Blue79 hat sich der betreffende Mann entweder für den zweiten oder dritten Weg entschieden. Wie dem auch sei - er ist wohl nix für Dich, wie es sich anhört.
Obwohl - gibt es überhaupt eine der drei Wege für Männer, der Dich @Blue79 anspricht?

m47
 
  • #37
Ich sehe hier auch keinen schüchterner Mann sondern einen passiven, Diva - artigen . Begegnet mir mittlerweile sehr häufig . Richtige männliche Zicken. Erziehung ? Alter ? Erfahrungen ?
Kann auch sein dass er dich testet wie oben beschrieben .
Hatte ich auch schon mal und er hat mir später gesagt , meine Ausdauer und Beständigkeit fand er sehr positiv . Er war aber allerdings wirklich schüchtern und das erkennt man an anderen Dingen wie extremer Nervosität .
 
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  • #38
Hallo zusammen,

hier die FS....
Ihr habt recht und rennt bei mir offene Türen ein.
Zwischen schüchtern und kapriziös besteht ein himmelweiter Unterschied. Und der Herr war zweiteres.
Ich weiß gar nicht, weshalb ich überhaupt da rein getappt bin... halte meine Menschenkenntnis sonst für gar nicht so schlecht.
Glaubt ihr es kommt ein Punkt an dem man "Datingblind" wird?

Die Beziehung zu einer Frau stellt gerade Männer ... vor die Wahl von drei Möglichkeiten...
Obwohl - gibt es überhaupt eine der drei Wege für Männer, der Dich @Blue79 anspricht?
m47
Wow! Was für ein zynisches Männerbild du hast @veritar. Von deiner Einstellung Frauen gegenüber mal ganz zu schweigen...
Sollte es tatsächlich nur diese drei Archetypen geben, spricht mich in der Tat keiner an.
Ich habe tatsächlich die Illusion, dass es Menschen gibt (Männer und Frauen), die mit Herz und Verstand, mit Schwächen und Stärken durchs Leben gehen und einen Partner im besten Sinne des Wortes suchen und das gleiche für den anderen sein möchten... die trotz allem anderen jemanden für ein miteinander suchen.
Ist das so verkehrt?
 
  • #39
Ich habe tatsächlich die Illusion, dass es Menschen gibt (Männer und Frauen), die mit Herz und Verstand, mit Schwächen und Stärken durchs Leben gehen und einen Partner im besten Sinne des Wortes suchen und das gleiche für den anderen sein möchten... die trotz allem anderen jemanden für ein miteinander suchen.
Genau hier lauern die Fallen im Detail.
Suchen - macht längst nicht mehr jede/r in einem bestimmten Alter. Weil es Lebenserfahrungen gibt, die dagegen sprechen. Und der Zufall ab und zu den Nichtsucher küsst ....
Partner - auch eine Einstellungssache - und nicht für jeden bedeutet dieses Wort das Selbe.
Miteinander - auch hier gehen die Ansprüche auseinander.
Dazu kommt dann noch - selbst wenn 2 das Gleiche wollen, müssen sie es beide noch hinbekommen, dies dem anderen auch so mitzuteilen, dass dieser versteht ......

Insofern meine Prognose - es wird immer wieder holpern. Die Ruhe und Gelassenheit, auch mal ein paar Schlaglöcher auf dem Weg zu akzeptieren - diese wird wohl immer sehr wichtig bleiben. Egal, ob du den Mann eroberst oder er dich oder ihr beide euch gegenseitig. Ich selber bin zum ersten Mal in meinem Leben aktiv erobert worden. Und weisst du was? Wirklich gemerkt habe ich das erst hinterher. Vielleicht ist das die Kunst, wie Frau erfolgreich erobern kann...... ich bin mit dem Resultat so glücklich, dass mich gar nicht stört, dass SIE der aktive und handelnde Part war.
 
M

moobesa

  • #40
Es gibt auch Männer, die wollen schon beim Dating die komplette Führung übernehmen, die das Dating sofort beenden, wenn sie eigene Vorschläge für weitere Treffen macht. So einer müsste doch was für viele Frauen sein.