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  • #31
Du schreibst immer so klug und allwissend, deswegen wundere ich mich ja das du noch keine Superlativenonplusultrabeziehung hast. Du gehst immer den bequemen Mittelweg und deklariest diesen dann als schlau bzw. intelligent. Es ist kein Kampf wenn du eine für dich tolle Frau siehst und erobern möchtest, warum soll dir alles in den Schoß fallen? Wir sind nicht im Schlaraffenland wo einen die Gebratenen Tauben ..... Wir Frauen wollen einen Hero an unsere Seite und keine Memme. Oder glaubst du allen ernstes das die Frauen sich einfach zu dir hinstellen und dich anhimmeln, neeeee du musst schon zeigen das du ein ganzer Mann bist.
Ich möchte hier noch deutlich sagen, dass ich nicht bei "wir Frauen" eingeschlossen werden möchte. Ich bin keine Prinzessin und ich möchte keinen "Hero" an meiner Seite, sondern jemanden, der zu mir passt. Der ehrlich sagt und zeigt, er mag mich, wenn er mich mag und ich sage und zeige das auch. Du lässt dich doch sicher auch nicht erobern von jemandem, der dir anfänglich nicht gefällt, oder? Es geht also eher darum, dass ein Mann, den du eh schon interessant findest und in die nähere Auswahl ziehst, dann alle möglichen Sachen macht, um dir sein Interesse zu beweisen. Daher ist das ja eher ein Schaukampf, kein echter. Oder könnte dich ein Stalker, der einfach nicht locker lässt, dir tausend Briefe schreibt und Blumen schickt, etwa von seinen Qualitäten überzeugen? Denn die kämpfen ja bis zum Äußersten und geben niemals auf, egal, was die Frau sagt (wie beim Nachbarthema)... Nach deiner Logik müsste das ja Erfolg haben.
Ich kenne übrigens ein, zwei Paare, die zusammengekommen sind, nachdem einer von beidem (einmal der Mann, einmal die Frau) ewig "gekämpft" hat, obwohl der andere kein Interesse hatte. Da hat es geklappt. Aber es ist eher so, dass sie für den anderen der Notnagel geworden sind, da die Männer/Frauen, an denen wirkliches Interesse bestand, wiederum nicht wollten. Also haben sich beide nach Jahren eben gedacht, naja, eh ich allein bin, nehm ich denjenigen, der mir die Rosen hinterherträgt. Ob das jetzt so glückliche Beziehungen sind... Für mich wäre das furchtbar zu wissen, ich bin der, der viel mehr liebt und für den anderen nur die Ausweichlösung. Dadurch, dass ich ewig lange "gekämpft" habe, da habe ich gezeigt, ich bin absolut gewillt, alles zu tun und verfügbar. Brrr...
 
  • #32
DIE Crux unserer Zeit ..... Niemand will mehr lernen und Keiner kann dann was.
Egal in welchem Bereich ... zum Ingenieur, Medizinmann, Juristen, Kaufmann oder Häuptling reicht es nicht (und anstrengend ist es dazu) ... egal, werde ich eben Soziologe oder "Philosoph" ......
Ich kann nicht Autofahren ... also sollen auch die, die es können (weil sie es gelernt haben) langsam fahren müssen
Ich kann kein Geld verdienen ... also sollen die, die das können ganz viel Steuern zahlen müssen ......
Ich kann keine Frau für mich begeistern ... also sollen die Frauen zu mir kommen
Unmännlich , aber polit. korrekt.
Mann muss es nicht Jagen nennen - Mann muss nicht einmal jagen, wenn man etwas aussergewöhnlich gut kann. Der DJ, der 500 Leute begeistert - zu dem kommen die Frauen. Zu einem Rockstar oder Thomas Gottschalk auch. Alles Männer, die aus der Masse heraus ragen. Bist du das ?? Offensichtlich nicht.
Frau ansprechen - auch erobern oder jagen genannt - muss Mann auch lernen. Kann man das und ist ihr sympathisch, geht man mit der Rockerbraut an die Bar, bringt die Eiskönigin zum Schmelzen oder verabredet sich zum Dinner mit der Hanseatenprinzessin. Und bekommt die Gelegenheit, sich zu präsentieren. Diese Gelegenheit bekommst du aber nicht, wenn du an der Bar sitzt und dich volllaufen lässt. Können - nämlich männlich - selbstbewusst und sympathisch auftreten und Wissen - nämlich wie Mann sich der Frau so präsentiert und überhaupt die Chance auf ein Gespräch (und damit auch die Möglichkeit auf Sex) erarbeitet und das Ganze locker aussehen lässt ..... solltest du lernen. Anstatt die Frage nochmals zu stellen, die längst beantwortet wurde. Zig mal....
Tolle Frauen wollen Männer. Keine PUAs, keine Memmen, keine Korrektlinge und keine Schnapsleichen. Und sie wissen eines vom anderen zu unterscheiden. Und Männer bekommen die Aufmerksamkeit der Frauen, die für sie interessant sind. Nun ist es an dir zu lernen .....
Lektion 1 - so nicht - hat dir der IM gegeben.
Lektion 2 - mach was - haben dir @Ikigai und @Lionne69 erteilt
Lektion 3 - Lass Frauen Frauen sein und behandle sie so - @realwoman
Lektion 4 - Lerne endlich dazu und schäme dich nicht, ein Mann zu sein gabs von Männern und Frauen ......
MACH WAS DRAUS !!!
 
  • #33
Heute möchten Frauen selber entscheiden, wen sie letztendlich als Partner wollen
Ich denke, auch das "Hollywood-Fräulein" aus Deinem Beitrag hat selbst entschieden und wollte sehr wohl DIESEN Mann, aber durfte es nicht offenbaren, damit sie nicht als "leichtes Mädchen" galt.
Wenn die Frau gleichzeitig Bereitschaft zeigt durch Flirtgesten, die zeigen, dass sie nicht die Krallen ausfahren oder "Hilfe" schreien wird, aber sich künstlich ziert, funktioniert dieses Spiel in gewisser Weise doch noch, glaube ich. Es muss nur genügend Doppelbotschaft da sein.

Vielleicht passt das auch auf eine andere Situation: Wenn irgendwelche "äußeren Umstände" dagegen sprechen, z.B. dass einer vergeben ist, aber beide es wollen, und die "Bedenken" nur gesagt werden, aber die Körpersprache was ganz anderes zeigt. Ich glaube, dann geht es nur darum, wer die Verantwortung für das Tun des Verbotenen übernimmt und den ersten Schritt macht. Die Frau lockt, der Mann greift endlich verführt zu.
 
  • #34
ann - Frau sehen sich, Sympathie.
Ein Lächeln, eine*r antwortet, nächste Signale - und der erste verbale Schritt kommt vom Mann. Flirt - und Frauen haben ihren aktiven Part. Es ist immer beidseitig.
Du schreibst das so einfach da hin. So einfach wie es nur eine Frau in iher wählerischen passiven Rolle sehen kann. So einfach ist es aber nicht. Im tatsächlichen Analuf ergeben sich für uns Männer erhebliche Probleme

Mal eine Szene aus einer Bar, einer Disco oder einer Hochzeitsfeier:

Hat die Frau gelächelt ? Firtet sie ? Galt das mir ?
Ist die überhaupt frei ?
Was mache ich, wenn ich sie nun anpsreche und bei ihr gleich abblitze und viele Leute das hier mitbekommen?
Habe ich dann bei einer anderen Frauen keine Chance mehr ?

Ich hatte oft auch noch ein anderes Problem:
Irgendwie konnte ich den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen.

Es gab bei vielen Anlässäenn viele optisch interressante Frauen (mehr als die Junge heute zu sehen bekommen), aber welche soll ich nun ansprechen ? Nehme ich einfach mal die erstbeste ? Die da drüber ist aber etwas größer, hm, wirkt aber abweisend, oder ?
Oder lieber die da, welche etwas netter wirkt, abewr ist die jetzt attraktiv ? Die da ? Die ist nicht dolle, da sieht es bistimmt nach einer sicheren Sache aus Aber da ist ein Typ mit dem sie redet, wann gehe ich da hin ?
Es war eine Zeit der Unsicherheit. Es machte oft keinen Spaß.
Auch im Nachhinen empfinde ich diese Zeit oft als Höllentrip, sehne mich nicht dahin zurück, obwohl ich mit meinem heutigen Wissen damals wirklich alle Möglichkeiten gehabt hätte. Ganz sicher.

Und es ist auch Quatsch, ich hätte damals einfach irgendwie infrage kommenden Frauen anquatschen sollen. Wenn Frauen mitbekommen, das man als Mann das wenig wählerisch ist ....

Man steht unter dem Einfluss seiner Hormone und kann irgendwie keine klare Situation generieren. Man will irgendwie alles mögliche und irgendwie auch wieder nichts, weil man dann ja für die anderen nicht zur Verfügung steht.

Einfacher ging es auf Partys zu, wo man schon einige Leute kannte. Da nahm man das, was sich ergab. Auch nicht der Königsweg.

Ja ich traute mich dann meistesn doch irgendwie. Aber wen es dann wirklich traf, war oft reiner Zufall.
Wie gesagt, ich empfand das alles damals als schwierig. Und wenn ich mir die Reaktionen der Frauen heute hier im Forum zum Thema "Jagen" durchlese, weiß ich auch, warum.

Die Frauen machen es sich einfach.
Das wäre es ja auch, aber dann müssten ihre Signale sehr eindeutig sein und wir alle gelernt haben diese Signale richtig zu deuten. Auch ein klares NEIN wäre da,mals für mich ein gutes Signal gewesen. Aber auch das gab es nicht.

Mir ist heute egal, ob ich angeflirtet werde, oder nicht. Wenn überhaupt, bemerke ich das nur an der plötzlich überraschenden , eifersichtigen Reaktionen meiner Partnerin. Gott sei Dank muss ich auch keine mehr suchen.
Es ist ein Scheissspiel. Egal was ihr schreibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #35
dass heute jeder Mensch selber bestimmen wird, was er oder sie als männlich oder weiblich empfindet.
Ich denke, das ist ein Irrtum, wenn es um bestimmte Basisbereiche geht.
Diese Basis ist 1. bei vielen immer noch geprägt von der Vergangenheit und dem gesellschaftlichen Bild von damals und es wird gestützt durch die Gesellschaft. Das Thema hattest Du schon in einem Deiner anderen Threads.

Z.B.: Akzeptiert eine Frau einen Mann, den SIE ernähren muss? So war das ewig andersrum und für Männer völlig normal. Es war Teil des Männlichseins, dass er Frau und Kinder ernähren konnte. Dafür leistete die Frau vollständige Anpassung und das Rückenfreihalten. Das wirkt bis heute nach in den Köpfen, zumal wir ja auch im Kapitalismus leben, wo Geld DIE Rolle spielt für die Lebensqualität, und Frauen, die Kinder wollen, bei einem Mann MIT Geld besser leben werden, als wenn sie AE werden.

Will ein Mann eine Frau, die mehr verdient als er und dadurch "die Hosen anhaben" könnte in der Beziehung? Er hält ihr den Rücken frei, während sie gesellschaftlich anerkannte Karriere macht? Ich kenne keinen, der das ernsthaft machen würde. Das wird nur schnell gern mal gesagt, weil Geldverdienen für viele ja auch kein Zuckerlecken ist. Aber schlussendlich ist der mit der Karriere immer noch der mit der Anerkennung. Die Rückenfreihalteperson muss sich einbilden, dass sie ihren Teil dazu geleistet hat, das machte das Gros der Frauen die ganze frühere Zeit lang. Stolz drauf sein, dass sein Hemd blütenweiß ist oder dass sie ihm eine Idee schenkten, die er beruflich verwenden konnte, oder dass er ihnen ab und an mal dankbar ist, dass sie seine Mutter pflegten. Aber so zufrieden wie früher sind die Rückenfreihalterinnen vielleicht nicht mehr, weil es eben doch heute auch möglich wäre, als Frau Karriere zu machen und viel Geld zu verdienen. Kommt so eine daher, ist manche Rückenfreihalterin plötzlich unzufrieden mit ihrem Leben und der fehlenden gesell. Anerkennung.

Und die Basis ist 2. auch noch geprägt von der Natur. "Gegensätze" ist das Schlüsselwort. Ob nun der Vollbart heute wieder als männlich gilt, wo er doch lange Zeit eine Einzelerscheinung war, oder Bleistiftdünnsein, aber Riesenbrüste bei Frauen, ist ja egal. Vielleicht ist genau das aber auch ein Zeichen davon, dass sich männlich-weiblich weiter angeglichen hat in der Gesellschaft (was noch weitergehen sollte, bis alle bei gleichen Fähigkeiten gleiche gesell. Chancen haben). Deswegen wird nun übertrieben bei den Äußerlichkeiten?

Das Thema "gesell. Rollen" ist aber ein anderes Thema als Flirten, "Sexual/Beziehungspartner" zu finden. Vielleicht ändert sichs hier auch noch, aber ich glaube, die Hormone und die körperlichen Unterschiede werden es trotzdem weiter bestimmen, dass ein Part lockt und der andere daraufhin erobert.
 
  • #36
Ich habe mal den Spruch gelesen: Der Mann, der es nicht schafft, dich anzusprechen, wird nicht dein Mann.
Ich für meinen Teil denke, da ist viel Wahres dran.
Diese These glaube ich nicht, es gibt Männer die quatschen jede Frau an und erst recht, wenn sie schon eine haben! Männer die immer nur jagen wollen, jagen ein Leben lang, immer wieder was Neues, da ist was Wahres dran, meine Lebenserkenntnis!!
 
  • #37
Die Kunst ist wahrscheinlich als Frau Interesse zu zeigen, ohne dabei als leichtes Mädchen abgestempelt zu werden. Die Kunst ist auch, dass man seinen Gegenüber richtig einschätzt. Angenommen, Frau findet jemanden sehr gut, will oder kann es aber nicht zeigen. Der Mann denkt, ach sie will es doch gar nicht, sonst würde sie doch es zeigen und so dominieren Zweifel und Missverständnis statt Zuversicht und Klarheit und eine halb geoffnete Tür schließt sich wieder.
Also lieber FS, wenn du eine Frau gut findest, zeige es. Es ist nicht schlimm und jede Frau freut sich, wenn sie beim anderen Geschlecht positiv ankommt. Es ist für dich keine Unwürdige Situation. Ganz im Gegenteil. Das ist mutig, offen, ehrlich . Ja, versuche es nächstes Mal dein Pocker face kurz abzulegen. Es ist schön Emotionen zu zeigen. Wohl dosiert versteht sich ;-).
 
  • #38
Als eine Frau, würde ich sagen, dass ich gerne erobert werde.
Ich fühle mich dann sehr feminin und den Mann, der mich jagt, auch männlicher als die, die nach ein Paar Versuche schon aufgegeben haben.
Dann kann eine Frau den besten für sich selbst finden.
Jagen triggert die Dopamine bei Männern.
Wenn du sagst, dass du noch nicht jagen willst, vllt hättest du noch nicht deine Mrs. Right gefunden, meiner Meinung nach.
Aber jeder hat eigenen Sicht, ich kann dir nur wünschen, viel Erfolg bei der Suche nach deiner Prinzessin.
 
  • #39
aber welche soll ich nun ansprechen ? Nehme ich einfach mal die erstbeste ? Die da drüber ist aber etwas größer, hm, wirkt aber abweisend, oder ?
Oder lieber die da, welche etwas netter wirkt, abewr ist die jetzt attraktiv ? Die da ? Die ist nicht dolle, da sieht es bistimmt nach einer sicheren Sache aus
Menschenskinder .... klar, so wird das nix.
Eine Frau freundlich und höflich anzusprechen ist nichts Schlimmes. Wenn sie vergeben sein sollte - Pech gehabt. Und ewig zu überlegen ? Nein ... entweder die Frau ist für mich die Königin der Nacht ... oder es bleibt beim Small Talk. Wenn keine der anwesenden Damen meine Gier wecken konnte - ein wenig plaudern und gut.
Denk mal an die arme Eisprinzessin ... die wartet 3 Stunden, bis Kirovets endlich mal bei ihr vorbeischaut. Und dann hat Kirovets sich schon ganz viel Mut angetrunken und langweilt sie. Merkst du was ?
Es ist ein Scheissspiel. Egal was ihr schreibt
Nein, es ist für denjenigen ein Scheissspiel der es nicht beherrscht und auch nicht erlernen will. Überleg mal selber - könntest du die Frau als wertvoll und deinen persönlichen Hauptpreis begreifen, wenn du nur auf sie zeigen müsstest ? Das Ganze hat schon seine Bedeutung - Mann spricht Frau an, macht das so, dass es ihr gefällt - und Frau will dann Mann nicht mehr gehen lassen. Dieses kleine Lächeln, dieses Blitzen in ihren Augen, dieses sich dir langsam zuwenden ..... ich bin sehr froh, dass V mir das auch heute noch schenkt.
 
  • #40
Nee, das scheint nur so. Immerhin muss die Frau ja auch signalisieren, dass er sich näher kann. Also wenn sie einen Mann toll findet, wird sie ein Interesse daran haben, dass er sie versteht. Und das Problem geht dann los, wenn er nicht anspringt. Warum nicht, war sie zu undeutlich oder will er nicht, soll sie noch mal deutlicher werden oder wird es dann peinlich.

Das nimmt sich mE gar nichts mit der Situation eines Mannes. Wer es nicht richtig kann und wer nicht selbstsicher ist, erreicht sein Ziel nicht.

Ich habe mich früher sehr bemüht, wenn ich einen Mann toll fand. War natürlich Blödsinn, ich konnte auch nicht flirten und habe nicht verstanden, dass dir nicht jeder klar "nein" ins Gesicht sagt, weil er dich nicht kränken will, und eben ein Mann, der nicht drauf anspringt, wenn er wissen müsste, dass eine Frau an ihm interessiert ist, wirklich nicht interessiert ist.
Es ist eine ganz einfache Sache EIGENTLICH: Wenn man sich sympathisch ist und flirten kann, wenn man durchblicken lassen kann, dass man den anderen näher kennenlernen will, und wenn er dann auch will, werden sie alles aufgreifen, was sie einander näher bringen kann.

Hat die Frau gelächelt ? Firtet sie ? Galt das mir ?
Ist die überhaupt frei ?
Denkst Du echt, das sei für Frauen anders?

Es gab bei vielen Anlässäenn viele optisch interressante Frauen (mehr als die Junge heute zu sehen bekommen), aber welche soll ich nun ansprechen ?
DAS allerdings ist wohl eher ein männliches Problem, denke ich.
Wenn Frauen mitbekommen, das man als Mann das wenig wählerisch ist ....
Tja, das ist ein NoGo für alle Frauen, glaube ich. Aber ich habe auch schon mal erlebt, dass ein Mann bis auf eine Frau ALLE Kommilitoninnen angebaggert hatte auf gleiche Weise, bis er schließlich bei einer landen konnte. Die hatte das auch mitgekriegt, dass sie nicht die erste war. Hat sie aber nicht gestört.

Das wäre es ja auch, aber dann müssten ihre Signale sehr eindeutig sein und wir alle gelernt haben diese Signale richtig zu deuten.
Da stimme ich Dir zu. Ich kann es erst seit einigen Jahren und war überrascht, wie Männer sofort WISSEN, dass sie einen Flirt mit mir beginnen können. Es reicht wirklich ein einziger Blick, nicht mal absichtlich gemacht, sondern einfach als Reaktion auf ihn. Und sowas wäre ja dann der Einstieg für mehr, wenn BEIDE das wollen.
 
  • #41
Menschenskinder .... klar, so wird das nix.
Eine Frau freundlich und höflich anzusprechen ist nichts Schlimmes. Wenn sie vergeben sein sollte - Pech gehabt. Und ewig zu überlegen ? Nein ... entweder die Frau ist für mich die Königin der Nacht ... oder es bleibt beim Small Talk. Wenn keine der anwesenden Damen meine Gier wecken konnte - ein wenig plaudern und gut
Danke,, Tom.

Tja,,Kirovets, ganz ehrlich, wenn ich jetzt Interesse an Dir gehabt hätte, Dich angelächelt hätte und Dich dann in dieser Überlegungsschleife drehst - ok, sie ist nicht so dolle, aber dann ist sie mir sicher... Dieser Gedanke ist Dir abzulesen. Chance vorbei.
Und passiv ist es nicht - Frau hat ja die Einladung geschickt, kannst mich ansprechen,... Nicht mehr. Mehr ergibt sich oder nicht, im Flirt /Gespräch.

Tom sieht, und nimmt Kontakt wahr - und wenn es für 2 nette Worte ist.

Es ist das Traurige, dass viele deutsche Männer nicht flirten können...
Ein Flirt ist übrigens kein sexuelles Angebot, nur zur Klarstellung. Für mich ist ein Flirt das Anerkennung, hey Du bist ein sympathischer Mann...Ich nehme Dich als Mann wahr.

Ikigai hat recht - ein Mann, der sich nicht traut, Dich anzusprechen (erst recht wenn Blickkontakt/Lächeln schon erfolgte), wird nicht Mein Mann.

Ich brauche keinen Jäger, aber einen Mann, der weiß, was er will.

Der Mann, der sagt (und zeigt und fühlt) ich will DICH, so wie Du bist, genau so....

W,50
 
  • #42
Zur Aussage: IM ist eine Ausnahme:
Nicht nur bei diesem Thema! Gerne antworte ich dazu: Natürlich bin ich ein Mann in guten und erkenntnisreichen Jahren, seit Jahren in einer wunderbaren, glücklichen, liebevollen Beziehung, ich würde mich als emotional erwachsen bezeichnen, das ist alles und macht der Unterschied aus, wenn du verstehst was ich meine, ich mag keine pupert. Ping Pong, Spielchen, und/oder Katz und Maus Spielchen etc., ich liebe es emotional offen, aufrichtig und authentisch zu kommunizieren und sich so adäquat zu verhalten und nicht mit dem strategisch konditionierten Kopf Ping Pong zu spielen,
z. B. Frau wartet immer bis der Mann Ping macht, damit sie erst dann ihr Pong dazu geben kann, für mich eine langweilige, uninteressante und verschlossene Taktik, die sich mit der Zeit nur noch vergrößert! Meine Erkenntnis: Wer zu Beginn einer Beziehungsanbahnung nicht offen ist, der wird es auch später nicht werden können!
 
  • #43
Immerhin muss die Frau ja auch signalisieren, dass er sich näher kann. ...
Das nimmt sich mE gar nichts mit der Situation eines Mannes. Wer es nicht richtig kann und wer nicht selbstsicher ist, erreicht sein Ziel nicht.
Ehrlich gesagt beneide ich da keine Frau. Als Mann kann ich mir einen dummen Spruch zurechtlegen und jede Frau ansprechen, die mir gefällt. Das Risiko, dass ich einen Korb bekomme, kann ich in Kauf nehmen oder minimieren, indem ich mir die Frau vorher ansehe und ihre "Einladung" erkenne.
Als Frau den Mann dazu zu bringen, mich anzusprechen, den ich toll finde, ist aus meiner Sicht schwieriger. Nicht umsonst haben wir hier ja dauernd Beiträge von Frauen, die nicht angesprochen werden. Und viele Frauen beklagen sich zwar, dass deutsche Männer nicht flirten können, aber die deutsche Frau ist da auch nicht besser...
 
  • #44
Überleg mal selber - könntest du die Frau als wertvoll und deinen persönlichen Hauptpreis begreifen, wenn du nur auf sie zeigen müsstest ?
OK, habs mir überlegt.
Natürlich habe ich diejenigen Frauen, auf die ich damals stand , schon auch ein bisschen überhöht, aber ich habe auch die Krankung, nicht "erhört" zu werden , deutlich gefühlt.

Da ich damals keine Ahnung hatte wie es läuft, brauchte ich immer sehr lange, bis ich mir eine passende Frau ausgeguckt hatte und näherte mich langsam, was so grundsätzlich aber nicht lief und zu unglücklicher Verliebtheit führte.
Wir hier wissen alle, warum das so nicht läuft. Ich wusste es damals nicht.

Aber nun, Frau = "Hauptpreis" ? Was soll das ?

Ich habe schon @realwoman öfters mal geschrieben, dass sie mal erklären soll, was denn jetzt die ganze dauerhaft wesentlich größere Mühe und Vorleistung der Männer bei Kennenlernen und in Beziehungen wert ist, wenn man selbst die früheren Nachteile vieler Männer (z.B. Abwesenheit in die Kneipe, Faulheit, Männersport, Nichtunterstützung im Haushalt und bei Kinderbetreuung, Fremdgehwilligkeit ...etc) alle nicht hat.

Meine Mutter hat mich darauf gedrillt auch in dieser Hinsicht der Frau einen guten Mehrwert zu bieten. Sie war eine moderne Frau.
Deswegen sehe ich auch nicht ein, eine Frau als "Hauptpreis" zu begreifen, wenn sie dass ihrerseits nicht auch so sieht.

Auch wenn ich schwul wäre:
Ich will keinen Partner, zu dem ich aufsehen muss, welcher irgendwie von Natur aus etwas Besseres als ich sein soll.
Und eine Frau ist auch ein Mensch, sie ist genauso wertvoll wie ich auch.
Und sie sollte mich als Interessent beim Kennenlernen genauso wahrnehmen, wie sie auch selbst als attraktiv wahrgenommen werden möchte.

Dazu muss ich aber zumindest ihre Flirtsignale verstehen können.
Aber, wie @void schon selbst schreibt:
Sie konnte damals auch nicht richtig flirten, konnte auch nicht die richtigen Signale geben. Mit uns wäre es damals halt auch nichts geworden (obwohl wir wohl in einem ähnlichen Alter sind).
Deswegn ist es für mich ein Scheissspiel.
 
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  • #45
Egal in welchem Bereich ... zum Ingenieur, Medizinmann, Juristen, Kaufmann oder Häuptling reicht es nicht (und anstrengend ist es dazu) ... egal, werde ich eben Soziologe oder "Philosoph" ......
Tolle Frauen wollen Männer. Keine PUAs, keine Memmen, keine Korrektlinge und keine Schnapsleichen. Und Männer bekommen die Aufmerksamkeit der Frauen, die für sie interessant sind. Nun ist es an dir zu lernen .....
Lektion 1 - so nicht - hat dir der IM gegeben.
Lektion 2 - mach was - haben dir @Ikigai und @Lionne69 erteilt
Lektion 3 - Lass Frauen Frauen sein und behandle sie so - @realwoman
Lektion 4 - Lerne endlich dazu und schäme dich nicht, ein Mann zu sein gabs von Männern und Frauen ......
MACH WAS DRAUS !!!
Lieber Tom,
es freut mich für dich, wenn du Frauen anzuziehen scheinst, die dir gefallen und die dich und deine Art toll finden.
Nur: Was gibt dir das Recht, deine Vorstellung von Männlichkeit zum Maßstab aller Dinge zu erklären?
Schau mal, Menschen sind unterschiedlich. Alles Gelaber von Männer sind so, Frauen wollen dies und das, weil es ihre Biologie schon immer so veranlagt hat … all dieses Ratgeber-typische Mars-Venus-Gerede mag sicher auf sehr viele Menschen zutreffen, aber auf andere wiederum nicht.
Es gibt durchaus Frauen, die die von dir verachteten »Geisteswissenschaftler« hochgradig erotisch und anziehend finden, während dein Sinn für Handwerkliches bzw. Praktisch-Quadratisch-Gutes sie möglicherweise eher langweilt.
Und umgekehrt gibt es auch Männer wie mich, die nicht auf große Möpse stehen, nicht auf Femme Fatales, nicht auf das narzisstische Ich-will-aber-als-Prinzessin-erobert-und-gesehen-Werden, sondern eben einen ganz anderen Typ von Frau anziehend finden.
Oder um mal ein äußeres Kriterium zu nennen: Während die meisten Kerle auf babyblank-rasierte Frauen stehen, finde ich es total reizvoll, wenn Frau Achselhaare hat und unten herum naturwüchsig ist – so wie es immer mehr sehr hübsche junge Feministinnen praktizieren, die kein Bock haben, sich einem genormten Schönheits-Weiblichkeits-Ideal zu unterwerfen. Sie verlieren dadurch nicht an Attraktivität oder Weiblichkeit, sondern gewinnen sie in meinen Augen gerade erst!
Die Definitionshoheit darüber, was als männlich oder als weiblich zu gelten hat, besitzt nicht die Mehrheit, sondern besitzen diejenigen, welche für sich selber ihre jeweilige Identität zu klären bzw. zu entwickeln haben.
Das hat im Übrigen nichts mit »feministischer Umerziehung« oder Political Correctness zu tun – es gab zu allen Zeiten alle möglichen individuellen Formen von Weiblichkeit und Männlichkeit, wie jeder weiß, der zum Beispiel mal die Epoche der Romantik und Klassik studiert hat. Diese Vielfalt verunsichert natürlich Menschen, die an starren Geschlechteridentitäten festhalten. Ist aber nicht mein Problem, sondern ihres.
 
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  • #46
Hat die Frau gelächelt ? Firtet sie ? Galt das mir ? Ist die überhaupt frei ?
Was mache ich, wenn ich sie nun anpsreche und bei ihr gleich abblitze und viele Leute das hier mitbekommen? Habe ich dann bei einer anderen Frauen keine Chance mehr ?
Es gab bei vielen Anlässäenn viele optisch interressante Frauen (mehr als die Junge heute zu sehen bekommen), aber welche soll ich nun ansprechen ? Nehme ich einfach mal die erstbeste ? Die da drüber ist aber etwas größer, hm, wirkt aber abweisend, oder ? Oder lieber die da, welche etwas netter wirkt, abewr ist die jetzt attraktiv ? Die da ? Die ist nicht dolle, da sieht es bistimmt nach einer sicheren Sache aus
Du zeigst mit Deinen ängstlichen Gedankenschleifen eben eine Seite des heutigen Mannseins, die so ziemlich keine Frau attraktiv findet: ängstliche Bedenkenträgerei um Nichts, nicht bei Dir sein und Deinen Wünschen sondern komplett im Chaos.
Wer so ist, wenn es nahezu um nichts geht, der performt auch in anderen Lebenslagen nicht sondern ist genauso ängstlich, bedenkenträgerisch, ambivalent und dadurch dann auch als Partner im Off für sehr viele Frauen.

Du schreibst das so einfach da hin. So einfach wie es nur eine Frau in iher wählerischen passiven Rolle sehen kann. So einfach ist es aber nicht. Im tatsächlichen Analuf ergeben sich für uns Männer erhebliche Probleme
Die Probleme, die Du beschreibst, sind keine Probleme sondern nur Dein Verlieren in Deinen unstrukturierten Gedankenschleifen. Du hättest gern wie alle anderen Männer die supadupa-Frau, aber leider hast Du nicht das Zeug dazu sie zu gewinnen und schwankst zwischen Wunsch und ungewollter Wirklichkeit.

So einfach, wie Du vermutest ist es für Frauen nämlich auch nicht mit der Beziehungsanbahnung. Das Risiko für Frauen ist insbesondere wenn es sich in Richtung sexuelle Kontakte bewegt für Frauen ungleich größer. Männer werden nämlich nie schwanger und als Erwachsene auch extrem selten Opfer sexueller Übergriffe durch Frauen.
 
  • #47
Es gibt durchaus Frauen, die die von dir verachteten »Geisteswissenschaftler« hochgradig erotisch und anziehend finden, während dein Sinn für Handwerkliches bzw. Praktisch-Quadratisch-Gutes sie möglicherweise eher langweilt.
Und umgekehrt gibt es auch Männer wie mich, die nicht auf große Möpse stehen, nicht auf Femme Fatales, nicht auf das narzisstische Ich-will-aber-als-Prinzessin-erobert-und-gesehen-Werden, sondern eben einen ganz anderen Typ von Frau anziehend finden.
Es ging doch bei Deiner Frage um Jagen / Gejagt werden - wobei Viele Forist*innen es modifizierten auf Ansprache/Initiative.

Wer auf welchen Typ steht, ob Mann/Frau war doch gar nicht die Frage.
Also warum dieser Post, außer dass wir nun wissen, auf wen Du stehst?

Ich wage zu behaupten, dass die passiven Menschen kaum Chancen haben, egal was Sie/Er sonst dir Typen sind. Kaum jemand bemüht sich um verschlossen oder abweisend wirkende Menschen - ohne Kontaktaufnahme geht nichts

W,.50
 
  • #48
Aber, wie @void schon selbst schreibt:
Sie konnte damals auch nicht richtig flirten, konnte auch nicht die richtigen Signale geben.
Aber es gab durchaus Frauen, die das konnten, ich denke da insbesondere an eine Klassenkameradin. Die hatte fast jeden Jungen um den Finger gewickelt. Nur mein Schulfreund (platonisch) fand, sie sei falsch. Und sie sah auch in jeder anderen Frau eine Konkurrentin, nur habe ich das nicht gemerkt, dass ich immer nur der Ego aufbauende Sidekick für sie sein sollte. Die konnte flirten wie nur was.

Ich hatte übrigens auch Verehrer. Das waren die, die SIgnale auch nicht deuten konnten und "jagten" im Sinne von Bearbeiten, "nein" nicht akzeptieren. Eine Frau hat ja keinen Willen und Männer kämpfen für ihre Ziele.

Es liegt aber nicht unbedingt an der Doofheit von Mann und Frau oder Junge und Mädchen, dass nicht geflirtet werden kann. Es liegt auch in der Familie, ob sich ein gesundes weibliches und männliches Selbstwertgefühl entwickeln konnte, das sich anderen zeigen darf und will. Ich denke auch, es gibt viele Menschen, die durch Missbrauch jeglicher Art (also psychisch und/oder körperlich) Angst entwickelt haben und deswegen nicht flirten können.
Denn zu spüren, dass ein anderer sie sexuell wollen könnte, können sie nicht ertragen.

Gerade Frauen, die in jungen Jahren schon mal Bekanntschaft gemacht hatten damit, dass sie Männer nicht reizen sollten, weil sie dann an Übergriffen schuld seien, werden vorsichtig, denn sie denken, wenn sie flirten, hat der Mann das Recht, übergriffig zu werden.

Die Frauen, die, nachdem der Krieg verloren wurde, Übergriffe durch Besatzer erlitten, durften darüber nie reden bzw. es hat sich keiner dafür interessiert. Sie werden auch durch einheimische Männer Übergriffe erlitten haben und keinen interessierte es. Mal ganz davon abgesehen, dass Vergewaltigung in der Ehe erst in den Neunzigern !!! strafbar wurde. Das alles sind verletzte Frauenseelen (gewesen), bei denen es auch möglich ist, dass sie das an ihre Kinder weiter gegeben haben und denen somit keine gesunde Entwicklung als sexuelles Wesen ermöglichten. Und die haben wieder Kinder, unsere Generation, die mit den Verklemmtheiten der Elterngeneration aufwuchsen. Verklemmtheiten äußern sich meist unbewusst und immer hintenrum. Also das alles ist nichts, worüber man mal eben reden könnte. Nur Kinder sind dem ja ausgeliefert.
Das ganze Kapitel "Sexualität" kann, wenn es ein verklemmtes Thema in der Familie ist, genau der Grund sein, weshalb ein Kind total blind wird für sexuelle Anzeichen von anderen und selbst auch gar nicht solche Anzeichen senden kann.
 
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  • #49
habe schon @realwoman öfters mal geschrieben, dass sie mal erklären soll, was denn jetzt die ganze dauerhaft wesentlich größere Mühe und Vorleistung der Männer bei Kennenlernen und in Beziehungen wert ist, wenn man selbst die früheren Nachteile vieler Männer (z.B. Abwesenheit in die Kneipe, Faulheit, Männersport, Nichtunterstützung im Haushalt und bei Kinderbetreuung, Fremdgehwilligkeit ...etc) alle nicht hat.
Willst du wissen, wozu ein Mann heutzutage für eine Frau gut ist? Verstehe ich richtig?
Also die Theorie ist simpel und sie gilt früher wie jetzt. Eine Frau ist von Natur aus perfekt - sie ist gleich bei der Geburt hübsch, lieb nett, häuslich, sozial usw. usf. Also nicht als Säugling natürlich, aber spätestens, sobald das weibliches Baby sich äußern kann, sieht man diese typischen geschlechtlichen Merkmale.
Ein Mann dagegen muss sowohl seinen Körper als auch Charakter entwickeln. Er schätzt nur das, wo er sich Mühe gegeben hat. Und hier kommt die Frau in Spiel, in dem sie ihm hilft, das Beste seines Ich zu werden. Nur dank einer Frau entwickelt sich Mann weiter, weil er alles, was er tut, für jemanden tun muss, für sich braucht er nicht viel, ausserdem ist sein Motto "never change a running system".
Also im Idealfall ist der Mann sowas wie ein ehrenhafter Ritter, der seiner holden Maid zu Seite steht und sie wiederum ihn zu größeren Taten inspiriert.
Problem ist, dass in der moderner Gesellschaft kaum Musen gibt, die ziehen selber in den Kampf, erniedrigen und respektieren keine Männer mehr und viele Männer wiederum keine Ritter mehr sind, sondern sie wollen sich nicht mehr anstrengen oder Opfer bringen, weil sie in der Regel alles auch do bekommen. Und Frauen werden von Kindesbeinen an auf die Leistung getrimmt und eingerichtet, du bist allein auf dieser Welt, auf Männer ist kein Verlass und du bist sowieso es nicht wert irgendwas einfach so zu bekommen. Resultat, dass auf beiden Seiten Gejammer gross ist, dass keine "echten" Männern und Frauen da sind. Ja, es lohnt sich buchstäblich nicht. Wozu. Für wenn.
 
  • #50
Schau mal, Menschen sind unterschiedlich. Alles Gelaber von Männer sind so, Frauen wollen dies und das, weil es ihre Biologie schon immer so veranlagt hat … all dieses Ratgeber-typische Mars-Venus-Gerede mag sicher auf sehr viele Menschen zutreffen, aber auf andere wiederum nicht.
Aber Du hast den Thread ja als allgemeine Diskussion ins Forum gestellt und gefragt, was dran ist am "Klischee". Ein Klischee greift immer das auf, was für die breite Masse funktioniert. Und ja, das trifft nicht auf jeden zu. Muss aber dann auch länger suchen und wird seltener Erfolg haben, einfach statistisch gesehen. Und einer mit Breite-Masse-Geschmack muss noch lange nicht UNindividuell sein.

Definitionshoheit darüber, was als männlich oder als weiblich zu gelten hat, besitzt nicht die Mehrheit,
Allgemein gesehen besitzt die Mehrheit die Definitionshoheit. Denn die Mehrheit entscheidet, wer am meisten Erfolg hat.

Klar ist das uninteressant für jemanden, der einen Partner sucht, denn er braucht speziell für sich einen passenden Menschen. Aber wenn Du allgemein fragst, ist es eben auch das allgemeine Idealbild, das am begehrtesten ist, und Du bist hier "der Andere". Denn es sind nicht mal nur die, die wirklich auf dieses Ideal stehen, sondern sogar auch jede Menge Mitläufer, die eigentlich gar nicht wissen, was sie wollen, und dazugehören wollen. Also so ein Mann würde nicht mit seiner achselhaarigen Freundin in ein feines Restaurant gehen, um mit seinem Freundeskreis dort zu feiern. Denn alle würden hinterher über ihn reden im negativen Sinne. Weil er das vermeiden will, kommt ihm so eine Frau schon gar nicht ins Haus. Oder muss sich immer was mit Ärmeln anziehen.

Nun könntest Du sagen, das sei ein Lappen, und ja, sähe ich auch so, wenn er die Frau ansonsten umwerfend findet, aber darum gehts ja nicht, sondern nur darum, was ER schön findet, also genauso, wie Du das auch für Dich in Anspruch nimmst, einen individuellen Geschmack zu haben. Auch wenn er sich nie bewusst dazu entschieden hat und eigentlich Haare unterm Arm und an den Beinen akzeptieren würde, wenn alle Männer seines Bekanntenkreises das hinreißend fänden und auch solche Frauen hätten. Er also eigentlich gar keinen individuellen Geschmack hat.

Also Du bist relativ allein mit Deiner Definition von männlich-weiblich, wenn Du nicht die der breiten Masse hast. Da beißt die Maus keinen Faden ab, dass Deine Ratgeber keine Verkaufsschlager werden würden, wenn sie was ganz anderes propagierten, als die Masse für richtig hält. Es gibt auch Revolutionäre, keine Frage. Aber die griffen etwas auf, was in der breiten Masse schon nach Bedürfniserfüllung schrie. Z.B. wenn neue Ikonen der Weiblichkeit auftraten und ein altes Bild ablösten. (Aber Haare unterm Arm und an den Beinen hatte von denen KEINE EINZIGE, auch wenn es unter Normalfrauen in den Achtzigern noch total ok war.)
 
  • #51
Nur: Was gibt dir das Recht, deine Vorstellung von Männlichkeit zum Maßstab aller Dinge zu erklären?
Was du als meine Vorstellung von Männlichkeit wertest ist mehr oder weniger Tenor der Aussagen vieler Frauen. Klar gibt es auch Geisteswissenschaftler die etwas darstellen und Geld mit ihrem Geist verdienen - oder schon genug davon haben. Für die gibts sicher einen Markt.
Junge Feministinnen - ok, ganz sicher nicht mein Markt. Erstens weil ich zu alt für eine 20 jährige bin und das auch weiss - und zweitens weil mir irgendwelche Frauen, die irgendwelchen Ideologien nachhängen niemals irgendetwas gegeben haben. Hat was von ewigem Studentenleben - aber das ist mit Anfang 20 lustig.
Männer und Frauen sind nicht gleich - auch wenn junge Feministinnen und alternde Feministen das gerne hätten.
 
  • #52
Du zeigst mit Deinen ängstlichen Gedankenschleifen eben eine Seite des heutigen Mannseins, die so ziemlich keine Frau attraktiv findet: ängstliche Bedenkenträgerei um Nichts, nicht bei Dir sein und Deinen Wünschen sondern komplett im Chaos.
Ich denke, Kirovets schildert – wenn auch zugespitzt – einfach die Realität des männlichen Wagnisses, eine völlig fremde Frau anzusprechen – und du lebst in einer Art weiblichen Illusion, Vikky, wenn du der Auffassung bist, all diejenigen, die sich dir als selbstbewusst präsentierten, hätten solche Gedankenschleifen nicht vorab absolviert. Auch die größten (!) Draufgänger haben nach meiner Erfahrung ihre Unsicherheiten und Versagensängste – und checken erst einmal die Lage, bevor sie zu Werke gehen. Das ist doch auch menschlich. Was sie von anderen möglicherweise unterscheidet: Sie sind Meister darin, eigene Unsicherheiten nach außen NICHT ZU ZEIGEN, sondern mit Witz und Charme zu ÜBERSPIELEN. Unter männlichen Freunden ist man, was eigene Schwächen zuzugeben betrifft, mitunter sehr viel ehrlicher als in Gegenwart einer fremden Frau, deren Gunst man zu erwerben versucht.
Ich persönlich finde Frauen sehr viel reizvoller, die eine gewisse Selbstreflexion mitbringen und auch ehrlich zugeben können, wo sie ihre Schwächen haben.
Umgekehrt geht es durchaus auch manchen Frauen in Bezug auf Männer so: Ich weiß von einer Frau, die es »total anziehend und süß« fand, als ein Mann in einem Club auf sie zukam und sie mit folgenden Worten ansprach: »Hey, ich überlege schon lange dich anzusprechen, musste aber erstmal etwas Selbstvertrauen und Mut gewinnen. Du wirkst auf mich sehr sympathisch und ich möchte dich näher kennenlernen. Darf ich dich auf einen Drink einladen?«
In dieser Anrede war alles miteinander verbunden, was viele Frauen mögen: Selbstvertrauen, Ehrlichkeit, Charme und eine Portion Wagemut.

Daher auch mein Ratschlag an dich, Kirovet: Lass dich nicht verunsichern durch die Kommentare hier, denn das Image des »bedenkenlosen Draufgängers«, der wie ein »echter Mann« das Wild erlegt, passt einfach nicht zu deinem Typ Mann! Sondern versuche es in einer Art und Weise, in der du deine introvertierte Art mit einer Portion Wagemut und spielerischer Gelassenheit verbinden kannst, sodass das Ergebnis etwas sein wird, was ganz und gar zu dir passt – und nicht imitiert ist. Und nimm Abstand von dieser Vorstellung: Weder ein Mann noch eine Frau wird es ALLEN Recht machen können – Körbe einstecken gehört zum Leben dazu. Und wenn du 100 Körbe eingesteckt hast und dann darunter die Richtige dabei ist, mit der du viele Jahre oder sogar dein ganzes Leben glücklich bist – was zählen dann noch die Niederlagen der Vergangenheit?
 
  • #53
Männer und Frauen sind nicht gleich - auch wenn junge Feministinnen und alternde Feministen das gerne hätten.
Das ist jedenfalls ein Klischee, dass sich nur Feministinnen für die Gleichmacherei einsetzen.

Siehste ja, dass die Gleichmacherei hier nicht aus der Feminismus-Ecke kommt, oder hältst Du den FS für einen Feministen?

Nach meinen Infos ist der FS ein Mann im Alter von über 40 Lenzen, der auf sehr viel jüngere Frauen steht.

Natürlich gibt die Gleichmacherei auch den beiden Geschlechtern Freiheit, weil sie nicht mehr so sehr in den Stereotypen gefangen sind.

Gleichzeitig profitieren von der Gleichmacherei Personen, die keine eigene Vorstellung von ihrer Geschlechteridentität haben oder sich auch keine Mühe geben wollen. Denn anders als #realwoman sehe ich, dass sowohl Männer als auch Frauen einiges an Energie aufwenden, um dem Ideal als Frau oder Mann zu entsprechen.
 
  • #54
Du hättest gern wie alle anderen Männer die supadupa-Frau, aber leider hast Du nicht das Zeug dazu sie zu gewinnen und schwankst zwischen Wunsch und ungewollter Wirklichkeit.
Knapp am Ziel vorbei.
Deine Kritik an mir ist ok. Darum geht es mir nicht.

Du machst da einen Gedankenfehler:
Für "Um sie zu gewinnen" müsste ich ja grundsätzlich erstmal "supadupa-Frau" gesehen oder kennengelernt haben, oder?

Was ich aber mit den von Dir oben zitierten Gedanken aussagen wollte, war irgendwie war nie eine das wirklich Gelbe vom Ei, sondern am Ende immer ein eher zufällige Ergebnis mit einer Frau, die mir so oder so schlecht (oder auch so gut), wie die anderen auch schien.

Ich glaube gar nicht, dass ich heute oder damals irgendwie besonders schlecht weggekommen bin.
Ich brauchte da nicht auf andere Männer neidisch sein (Gut mag sein, dass mir irgndeiner gelegentlich eine Möglichkeit vor der Nase weggeschnappt hat, kann sein, vergessen).

Ich stand bei vielen Festen und Partys sozusagen vor einer Menge "Frau" , die alle auf mich irgendwie mit ähnlichen Eigenschaften wirkten und für mich unter dem Strich alle irgendwie gleichmäßig attraktiv waren. Eine undefinierte Menge.

So und jetzt kommt ihr (bzw. der FS) an dieser Stelle mit Eurer "Jagd".
Wen sollte ich denn "jagen" und "erobern" ?
Ich hätte es ja getan, aber irgendwie stand ich nur vor einer Menge.

Richtig attraktiv in dieser die Menge wäre z.B. eben eine gewesen, die mich auch soweit attraktiv gefunden hätte, um mir ein Signal zu geben. Dien Frauen wird es (wenn man es mit meiner Resonanz bei anderen Gelegenheiten später, z.B. bei EP, oder auch bei spzielleren Veranstaltungen und privaten Partys vergleicht) durchaus auch gegeben haben, aber ich war wohl zu blind und irgendwie auch nicht richtig darauf "gepolt" , um das zu erkennen.

Also nochmal:
Für das "Jagen und "Erobern" -spiel müssten alle Teilnehmer klare und eindeutige Signale und Regeln beachten und kennen. Aber das ist eben nicht so, und deshalb ist es ein Scheissspiel.
Und ja (OK, liebe @void ) , wahrscheinlich auch für viele Frauen. habe ich jetzt gelernt.
 
  • #55
Also die Theorie ist simpel und sie gilt früher wie jetzt. Eine Frau ist von Natur aus perfekt - sie ist gleich bei der Geburt hübsch, lieb nett, häuslich, sozial usw. usf. Also nicht als Säugling natürlich, aber spätestens, sobald das weibliches Baby sich äußern kann, sieht man diese typischen geschlechtlichen Merkmale.
Ich hoffe sehr, das ist Ironie. Ich kenne jede Menge ätzende, zickige, launische Frauen, die wären dann zwar "typisch weiblich", aber nett und hübsch und sozial trifft bei denen nicht zu. Frauen sind von Natur aus perfekt, aber Männer nicht und nur an Frauen können sie wachsen? Das ist so ziemlich das sexistischste, was ich in letzter Zeit gelesen habe.
Es gibt meiner Meinung nach durchaus eine durchschnittliche Neigung (die nicht auf alle Individuen zutrifft) von Frauen zu sozialen Themen, was auch oft mehr Interesse an (vordergründiger) Harmonie mit einschließt, bei Männern eher ein Interesse an Technik usw. Das kann man bei Babys tatsächlich schon nachweisen. Aber das ist erstmal ja nichts perfektes oder positives an sich. Frauen reden auch häufiger schlecht über andere hinterm Rücken als Männer, machen mehr Drama, können andere sozial extrem ausgrenzen. Perfekt ist da gar nichts. Nett sein ist oft ein Weg, zu bekommen, was man haben möchte, oder nicht aufzufallen, oder oder oder. Frauen gehen eben eher über diese soziale Schiene, aber auch in ihrem Interesse.
 
  • #56
nicht auf Femme Fatales, nicht auf das narzisstische Ich-will-aber-als-Prinzessin-erobert-und-gesehen-Werden, sondern eben einen ganz anderen Typ von Frau anziehend finden.
Oder um mal ein äußeres Kriterium zu nennen: Während die meisten Kerle auf babyblank-rasierte Frauen stehen, finde ich es total reizvoll, wenn Frau Achselhaare hat und unten herum naturwüchsig ist – so wie es immer mehr sehr hübsche junge Feministinnen praktizieren, die kein Bock haben, sich einem genormten Schönheits-Weiblichkeits-Ideal zu unterwerfen. Sie verlieren dadurch nicht an Attraktivität oder Weiblichkeit, sondern gewinnen sie in meinen Augen gerade erst!
Also ich persönlich finde auch, dass Mann nicht jede X-Beliebige Frau anquatschen sollte und von beiden Seiten aus eine gewisse Sympathie (anlächeln etc.) herrschen sollte.
In discos würde ich niemals den Mann meines Lebens suchen oder finden, viel zu sexistische Typen unterwegs. Einmal kurz smalltalk und man wird direkt befummelte oder direkt auf der Tanzfläche angefummelt. 👎 Da ich sowieso schon 10 Jahre vergeben bin gehe ich sowieso nur dahin um mit meiner Freundin zu tanzen und einen lustigen Abend zu verbringen. Ich habe erst einen richtig aufrichtigen Mann in der Disco getroffen, ich hab ihm gesagt, dass ich einen Freund habe. Er hat mich auf einen Drink eingeladen (wo es etwas ruhiger ist) und wir haben uns wirklich sehr sehr nett unterhalten. Wow es gibt noch „anständige“ Männer, wer hätte es gedacht.
Grundsätzlich würde ich vermutlich nur betrunken & Single selber die Initiative ergreifen. 🤭 Allerdings spiele ich auch keine blöden Spielchen wenn ich angequatscht werde, er soll einfach authentisch und freundlich, offen rüber kommen. Keine blöden Anmachsprüche, eine nette, lockere, lustige Unterhaltung starten, kein Affentanz aufführen.🙅‍♀️

Unrasiert finde ich, geht gar nicht. Auch ein Mann sollte eine gewisse Körperpflege an den Tag legen und keinen Urwald am Start haben. (Auch keinen Vollbart, der 3-Tage Bart meines Mannes ist ok) ich bin strange, sorry.

Einen Tag nach der Geburt hab ich mich wieder rasiert, trotz Verletzungen. Manche hatten das nicht mal Wochen danach getan, verstehe ich nicht.

W 26
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #57
Auch die größten (!) Draufgänger haben nach meiner Erfahrung ihre Unsicherheiten und Versagensängste – und checken erst einmal die Lage, bevor sie zu Werke gehen. Das
Ein Held unterscheidet sich vom Feigling nicht dadurch, dass er keine Angst hat, sondern, dass er trotz Angst weiter macht. Nicht WAS ist entscheidend, sondern WIE.
Ich weiß von einer Frau, die es »total anziehend und süß« fand, als ein Mann in einem Club auf sie zukam und sie mit folgenden Worten ansprach: »Hey, ich überlege schon lange dich anzusprechen, musste aber erstmal etwas Selbstvertrauen und Mut gewinnen. Du wirkst auf mich sehr sympathisch und ich möchte dich näher kennenlernen. Darf ich dich auf einen Drink einladen?«
In dieser Anrede war alles miteinander verbunden, was viele Frauen mögen: Selbstvertrauen, Ehrlichkeit, Charme und eine Portion Wagemut.
Süss finde ich auch. Aber süss finde ich alles, was niedlich ist. Dieser Spruch rührt eine Mutter, aber keine Frau. Was soll ich mit einem Mann, der mir sagt, dass er Schiss hat, mich anzusprechen? Wird er mir dann jedesmal erzählen, wenn er ein Problem hätte? Findet er dann auch süss, wenn ich erzähle, dass Haarentfernung weh tut und wie hart ist es für mich mich, mein Gewicht zu halten?
Später, wenn man schon lange zusammen ist, kann man das eine oder das andere durchsickern lassen. Oder auch nicht. Man muss nicht absolut ehrlich sein oder jedes Befinden thematesieren. Wenigstens am Anfang kann mann sich Mühe machen und versuchen zu vermitteln, dass er alles im Griff hat.
Natürlich kommt der Tenor, wir sind Partner und jeder hat Ängste usw. Das Problem ist, sobald die Frau in Helferrolle springt, wenn der Mann vermittelt, er hat da und da Defizite, hört die Frau auf, dem Mann zu vertrauen. OK, nicht komplett, aber sie geht innerlich leicht auf Distanz, weil sie gelernt hat, da ist ein Mann, den man mittragen muss. Also ist die Frau immer leicht auf halb Acht und versucht, Kontrolle in der Beziehung zu behalten.
 
  • #58
Ich finde eine Menge guter Antworten hier, es ist mal wieder unglaublich.
Was @realwoman geschrieben hat, über Männer, die es vielleicht auch ein zweites Mal versuchen, und damit keine aufdringlichen Stalker sind. Das stimmt. Der Ton macht oft die Musik.
Die Definition von @der-runde-ball zum Ausspruch "jagen", die kann ich auch direkt unterschreiben. Ich kann hier gar nicht alle zitieren, die sich tolle Gedanken gemacht haben.
Nee, das scheint nur so. Immerhin muss die Frau ja auch signalisieren, dass er sich näher kann. Also wenn sie einen Mann toll findet, wird sie ein Interesse daran haben, dass er sie versteht. Und das Problem geht dann los, wenn er nicht anspringt. Warum nicht, war sie zu undeutlich oder will er nicht, soll sie noch mal deutlicher werden oder wird es dann peinlich.
Ich habe ja geschrieben, dass ich auch mal Männer angesprochen habe, ich wollte es ausprobieren und die waren auch erstaunt, ja eher fast ein bisschen unsicher, und irgendwie schwang auch eine Art „Geschmäckle“ mit, als hätten sich die Pole verschoben, als wäre es doch irgendwie auch ein wenig unanständig, dass ich sie „als Frau“ angesprochen habe, ich kann es nicht genau beschreiben.
Das waren jedoch Männer, die von sich aus nicht geflirtet, mir aber gefallen haben.
Ich finde es gut, dass heute Partnerschaften gleichberechtigter gelebt werden.
Aber ich denke, im Fall der Kontaktaufnahme sind die alten Regeln noch nicht aufgehoben. Ich persönlich finde das auch ganz gut so.

Die Kunst ist wahrscheinlich als Frau Interesse zu zeigen, ohne dabei als leichtes Mädchen abgestempelt zu werden. Die Kunst ist auch, dass man seinen Gegenüber richtig einschätzt. Angenommen, Frau findet jemanden sehr gut, will oder kann es aber nicht zeigen. Der Mann denkt, ach sie will es doch gar nicht, sonst würde sie doch es zeigen und so dominieren Zweifel und Missverständnis statt Zuversicht und Klarheit und eine halb geoffnete Tür schließt sich wieder.

Also lieber FS, wenn du eine Frau gut findest, zeige es. Es ist nicht schlimm und jede Frau freut sich, wenn sie beim anderen Geschlecht positiv ankommt. Es ist für dich keine Unwürdige Situation. Ganz im Gegenteil.
@Lavieestbelle , dass finde ich ganz entzückend geschrieben....ich denke, Männer sollten die "Gefahr" eine Korb zu bekommen, anders bewerten, es als Chance zu nehmen, die sie sich sonst selbst vergeben hätten....aber wie gesagt, das ist wirklich nicht einfach....
 
  • #59
Für das "Jagen und "Erobern" -spiel müssten alle Teilnehmer klare und eindeutige Signale und Regeln beachten und kennen. Aber das ist eben nicht so, und deshalb ist es ein Scheissspiel.
Und ja (OK, liebe @void ) , wahrscheinlich auch für viele Frauen. habe ich jetzt gelernt.
Was @Kirovets hier im Grunde beklagt, ist die unterentwickelte Flirtkultur in Deutschland. Man hat zu große Hemmungen; die Männer beim Ansprechen, die Frauen beim Senden von Signalen. Deshalb ist hierzulande notwendig, eine höhere seelische Energie aufzuwenden, oder abgebrühter zu werden.

Aber das "Scheissspiel" wird auch anderswo als solches empfunden. Procol Harum haben in A Whiter Shade of Pale dem damit verbundenen Negativgefühl ein Denkmal gesetzt.
 
  • #60
, es gibt Männer die quatschen jede Frau an und erst recht, wenn sie schon eine haben! Männer die immer nur jagen wollen, jagen ein Leben lang, immer wieder was Neues, da ist was Wahres dran, meine Lebenserkenntnis!!
Es gibt sie sicher, die Männer, die immer jagen müssen und wollen. Aber es gibt eben auch die anderen, die aus Schüchternheit im Schatten der Mauer verbleiben, und sich nicht herauswagen, obwohl sie doch auch wunderbare Gesprächspartner, liebevolle und stolze Väter und gute Gefährten sein könn(t)en.
Dann gibt es, denke und hoffe ich, viele, die in der Mitte liegen. Die „jagen = werben“ können, aber es eben nicht immer müssen, und die sich im Fall des Falles eben auch trauen, eine Frau in freundlicher Weise anzusprechen.

Ich bin der Meinung, Jungs und Männer sollten das früh üben. Wir üben ja auch Auto fahren, Small-Talk halten, uns angemessen kleiden.
Nicht das Erobern an sich, sondern in vielen Situation, auf unterschiedlichste Weise, mit Mädchen und Frauen in Kontakt zu kommen, mal neckend, mal frech, mal ritterlich, ganz ernsthaft, mal albern…alles was es so gibt.

Ich wünsche mir das für meine Söhne, - damit sie, – wenn sie irgendwann ihre Herzdame sichten, auch den Mund aufkriegen - einfach so.
w45
 
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