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  • #1

Wollen Männer »jagen« und Frauen »erobert« werden?

Hartnäckig hält sich – manchmal auch in diesem Forum – das Klischee, dass Männer »jagen« und Frauen »erobert« werden wollen. Was ist dran an diesem Klischee? Könnt Ihr es aus eigener Erfahrung bestätigen?
Ich kann ja nur für mich sprechen: Ich selber bin der Typ von Mensch, der in den bisherigen Beziehungen immer darauf geachtet hat, dass beide Seiten von Anfang an Sympathie und Interesse signalisierten. Das Verliebtsein wuchs organisch – und dann wurde aus der anfänglichen Romanze allmählich eine echte Beziehung. Wo das nicht der Fall war, also ich mehr interessiert oder verliebt war als die Frau, habe ich keinen Sinn darin gesehen, um sie zu »kämpfen«. Ich gehe davon aus, dass erwachsene Menschen wissen, was sie wollen.
»Jagen«, um »Wild zu erlegen«, erschien mir immer wie »nachlaufen« und auch irgendwie würdelos. Und Frauen , die durch Undurchschaubarkeit brillierten oder mich in ein Spiel aus »Reizen« und »Hinhalten« verwickelten, habe ich ganz schnell abgeschrieben . – Wie ergeht es euch damit? Wollt Ihr jagen bzw. erobert werden?
 
  • #2
  • #3
Jagen und erobern - und was kommt danach? Die tolle Liebe oder Schluss mit lustig, weil das Wild "erlegt" ist und das das einzige Ziel war?

Jagen und Erobern liest sich sehr wie ein Spielchen, das schnell vorbei ist. Dann könnte es für den Eroberer langweilig werden und er schaut sich nach einem neuen Spielpartner um.
 
  • #4
Mir ist die Ausdrucksweise zu archaisch. Männer und Frauen haben in Partnerschaften, von der Anbahnung bis zur Trennung, ihre geschlechtsspezifischen "Aufgaben". Dazu gehört, dass Männer die Initiative ergreifen und ansprechen, Frauen auf sich aufmerksam machen. Das als "jagen" oder "erlegen" zu bezeichnen, ist aus meiner Sicht übertrieben. Auch, weil Frauen ja nicht völlig willenlos gejagt werden, sondern aktive ihren Beitrag einbringen können, zum Beispiel ablehnen können. Damit sind sie keine reinen "Opfer" wie bei einer Jagd.
 
  • #5
Das ist kein Klischee sondern das sind Grundverhaltensmuster welche die Natur so in die Menschen "einprogrammiert" hat.

Unsere moderne Wirtschafts- und Gesellschaftswelt mag dazu nicht immer kompatibel sein und JA es mag auch Ausnahmen(!) geben, das ändert aber nix and Tatsachen.

Die Begriffe Jagen / erobert werden klingen vielleicht etwas hart, prinzipiell geht es aber in die Richtung.
Trotz aller gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte werden wohl etwa 99% aller Frauen selten bis nie aktiv einen Mann "anbaggern", egal wie unheimlich attraktiv sie ihn finden.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass sich das gravierend ändern wird, vielleicht marginal.
Dafür zeigt sich ein ganz anderer Trend: Die Männer werden in den meisten westlichen Ländern immer "unmännlicher" was das Dating hierbei angeht und trauen sich auch immer weniger "aktiv zu jagen" oder Frauen "anzubaggern".
Wie ein Duell bei dem nie jemand ziehen will. Da werden die Single-Haushalte wohl prozentuel noch etwas zulegen über die nächsten Jahrzehnte.
 
  • #6
Stimme dem gesamten Beitrag zu, auf die Frage des letzten Absatzes ich möchte weder Jagen noch erobert werden, ich möchte ganz einfach gesehen und gefunden werden und umgekehrt sehe ich das genauso, ich lehne mich zurück, wenn Frauen versuchen ihr Spiel zu machen und versuchen die Männer körpersprachlich verrückt zu machen und oder Männer in einen Wettbewerb zu bringen, damit sie noch aktiver werden, solche Frauen überlasse ich lächelnd gerne meinem Geschlecht, das hat bei mir nie funktioniert und wird auch nie funktionieren, Frauen hinterher zu sein, Frauen hinterher zu rennen, wir leben im 21, Jahrhundert und nicht mehr im Mittelalter und erst recht nicht mehr in der Höhle, wo der Mensch ursprünglich mal gelebt hat, wenn sich die Frau nicht gleichermaßen interessiert und aktiv wird, hat sie bei mir keine Chance,
ich mag die Ausdrücke wie z. B. ,Beuteschema, Augenhöhe nicht, ich möchte keine Beute sein und ich möchte nach keiner Beute jagen, das macht knallhart die Tierwelt und unter Augenhöhe verstehe ich irgendwie gleich zu sein und das gibt es nicht, es gibt nur anders sein, mit emotionaler Anziehung!
 
  • #7
Du schreibst immer so klug und allwissend, deswegen wundere ich mich ja das du noch keine Superlativenonplusultrabeziehung hast. Du gehst immer den bequemen Mittelweg und deklariest diesen dann als schlau bzw. intelligent. Es ist kein Kampf wenn du eine für dich tolle Frau siehst und erobern möchtest, warum soll dir alles in den Schoß fallen? Wir sind nicht im Schlaraffenland wo einen die Gebratenen Tauben ..... Wir Frauen wollen einen Hero an unsere Seite und keine Memme. Oder glaubst du allen ernstes das die Frauen sich einfach zu dir hinstellen und dich anhimmeln, neeeee du musst schon zeigen das du ein ganzer Mann bist.
 
  • #8
Lieber FS!
Wenn ich gejagt werde, bin ich weg. Das empfinde ich als übergriffig. Allerdings ist es hilfreich, wenn ich Interesse, Aufmerksamkeit und Zugewandheit spüre. Das nehme ich als Ermutigung, um dann -bei Interesse- auf den jeweiligen Mann zuzugehen und in eine Interaktion einzusteigen. Wenn mir ein Mann gefällt, kann er mit ,, jagen'' sogar einiges kaputtmachen. Es gibt nichts Schlimmeres als ein zu hohes Tempo, bei dem man ständig auf der Hut sein muss, ob man nicht gleich die Hand auf dem Hintern hat o.ä. Vielleicht denke ich aber bei ,,jagen'' auch an andere Dinge als du. Eine gewisse Zurückhaltung in körperlichen Dingen entspannt mich am Anfang.
 
  • #9
Da bin ich ausnahmsweise mal deiner Meinung. Ich hab mich auch nie „erjagen“ lassen. Entweder mir gefällt jemand oder nicht. Wenn nicht, kann er sich auf den Kopf stellen, wenn ja, zeige ich das und mach keine Spielchen. Damit bin ich immer gut gefahren. Das gilt für mich für erstes Ansprechen, Initiative bei Dates, und die Beziehung selbst. Jeder muss gleich viel aktiv sein.
Soweit ich weiß und miterlebt habe, ist es aber auch falsch gedacht, dass Männer die Jäger sind. Frauen zeigen erstmal unbewusst, dass sie Interesse haben (anschauen, anlächeln) und dann werden die Männer daraufhin aktiv, und sprechen an. Wer das als Mann nicht verstanden hat, wird viel mehr Körbe als nötig bekommen, wenn er einfach jede Frau anspricht, die ihm zusagt, aber ohne zu wissen, ob er IHR gefällt. Da bekommt man viel häufiger ein Nein als Antwort.

w,36
 
  • #10
Jagen und Erobern fand ich schon immer kindisch - und würdelos. Ich möchte vom ersten Kontakt bis zum Aufbau einer Beziehung genauso beteiligt sein, wie der Mann. Keine Koketterie, kein Löwenauftritt. Spielchen (geht ja von beiden Seiten) schon gar nicht.
 
  • #11
Dafür zeigt sich ein ganz anderer Trend: Die Männer werden in den meisten westlichen Ländern immer "unmännlicher" was das Dating hierbei angeht und trauen sich auch immer weniger "aktiv zu jagen" oder Frauen "anzubaggern".
Wie ein Duell bei dem nie jemand ziehen will. Da werden die Single-Haushalte wohl prozentuel noch etwas zulegen über die nächsten Jahrzehnte.
Ich stimme dir zu, dass die aktive Initiative zum Kennenlernen auch heute noch meist von Männern ausgehen muss und sie das Hauptrisiko tragen, sich dabei möglicherweise einen Korb einzufangen. Tatsächlich ist es so, dass hier die Rollenverteilung recht antiquiert ist und Gleichberechtigung in der Regel nur erwünscht ist, wo es dem eigenen Nutzen dient. Allerdings halte ich die Weigerung mancher Männer, dieses archaische Spiel mitzumachen, keinesfalls für »unmännlich«, so wenig wie es »unweiblich« ist, dass Frauen heute keine Lust mehr haben, auf Haus und Kinder reduziert zu werden. Die Frage ist doch, aus welcher Motivation heraus diese männliche »Verweigerung« geschieht: Ich selber habe es in der Vergangenheit immer so gehandhabt, dass ich zwar Frauen angesprochen habe (notgedrungen, da sonst nichts in Gang gekommen wäre), aber sofort die Sache abgebrochen habe, wenn mir Unfreundlichkeit, Kühle oder Schnippigkeit entgegenkamen. Sicherlich gibt es Männer, deren »Jagdinteresse« dann erst recht entfacht ist, aber ich halte es ehrlich gesagt für »unter meinem Niveau«, eine Frau erst von meinen Qualitäten »überzeugen« zu müssen. Entweder es besteht Sympathie und Interesse oder zumindest Neugier von Anfang an – oder man lässt es eben sein. Sicherlich sind mir auf diese Weise auch so manche ONS durch die Lappen gegangen, aber dafür haben sich aus dieser Vorgehensweise doch einige Beziehungen entwickelt, die auf Augenhöhe begannen und von gegenseitigem Respekt geprägt waren.
 
  • #12
Ich sehe es so. Mit Jagen wird nicht die Übergriffigkeit des Mannes gemeint, sondern aktives Interesse und Handeln. Frau ist tatsächlich kein Opfer, sie kann auch nein sagen. Und man soll nicht einzelne stalkende Männer als allgemein gültig auf gesamte Männerwelt übertragen.
Zweiter Punkt. Nicht jede Beziehung basiert auf sofortigem beidseitigen Interesse, manch einer Mann ist am Ball geblieben und hat die Frau doch für sich gewinnen können.
Dritter Punkt. Die Beziehung zwischen Mann und Frau ist kein Arbeitsvertrag oder Freundschaft, sondern lebt von Flirt, Aufregung und Reiz. Klar, gibt es gewisse "Spielchen", aber nicht im Sinne des Ausnutzens, sondern Spass für beide.
Wenn Mann nicht jagen will, sondern erwartet das Entgegenkommen der Frau, dann im schlimmsten Fall wird er die Frau, die ihm gefällt, nicht bekommen - es sind auch viele Beziehungen nicht entstanden, weil Mann keine Initiative gezeigt hat trotz Interesse seitens der Frau. Im besten Fall ist es eine früher oder später laue Beziehung, wo Spannung fehlt und die Frau irgendwann mal geht, weil sie die Machern geworden ist oder der Mann verliebt sich in reizendere Frau. Reiz ist nicht immer Unterwäsche, sondern auch das Verhalten.
Frauen, die nicht erobert werden wollen, habe schlechte Erfahrungen mit Männern, empfinden sie unbewusst als Gefahr, sie vertrauen ihnen nicht, deswegen versuchen sie Kontrolle zu behalten, indem sie Männer nicht machen lassen, sonder selber teilweise männliche Rolle übernehmen. Übrigens, war hier neulich ein Tread, warum Frauen Reiterstellung mögen - die meisten Frauen haben geantwortet, dass sie so die Kontrolle behalten.
 
  • #13
Für mich ist dieses Jagen und Gejagt-Werden eine sehr archaische, triebhaft anmutende Rollendefinition, mit der ich nichts anfangen kann. Das ist zweier erwachsener, gleichberechtigter Individuen, die wissen sollten, was sie wollen, unwürdig. Wenn eine Beziehung langfristig gelingen soll, müssen auch beide Seiten interessiert daran sein und etwas dafür tun. Warum sollte das in der Anfangsphase anders sein?

Übrigens sehe ich auch nicht per se den Mann in der Erstansprache-Pflicht – ich bin für Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen! Als mein Partner damals zur Tür rein kam – 1,96 groß, dunkles Haar, hellgrüne Augen, Lederjacke, Motorradhelm noch in der Hand – habe ich nicht lange gefackelt und ihn direkt angesprochen. Er behauptet zwar steif und fest, dass er das an diesem Abend schon auch bei mir getan hätte, aber warum passiv-hoffend darauf warten und die Chance möglicherweise verstreichen lassen? Darüber würde ich mich im Nachhinein sehr ärgern. Die weiteren Dates waren übrigens sehr ausgeglichen (auch, was das Bezahlen angeht) und wurden von beiden Seiten gleichermaßen initiiert. Es ist eine sehr glückliche, mittlerweile fast vierjährige Beziehung daraus entstanden.

Eine Freundin von mir, die ein sehr konservatives, traditionelles Weltbild vertritt, sieht aber in der Tat die aktive Rolle ganz beim Mann. Sie hält alle Männer für Weicheier, die sie nicht ansprechen, und vertritt die Haltung, sie könne einen Mann nie respektieren, bei dem sie den ersten Schritt tun müsse. Allerdings ermutigt auch nichts in ihrer Haltung dazu, sich ihr zu nähern. Ganz Prinzessin, ist sie zwar unbestreitbar sehr schön, wirkt allerdings auch sehr unnahbar, reserviert, passiv und "schwierig". Entsprechend lange ist sie schon Single, obwohl sie sich eigentlich verzweifelt eine Beziehung wünscht... Aber die wenigen Männer, die sie wunschgemäß "erobern", verlassen sie regelmäßig nach einigen Wochen wieder, wenn sie genug Sex mit ihr hatten.

W, 27
 
  • #14
Hartnäckig hält sich – manchmal auch in diesem Forum – das Klischee, dass Männer »jagen« und Frauen »erobert« werden wollen. Was ist dran an diesem Klischee?
Hängt vom Kontext ab. Wennn es um einen ONS oder eine Affäre mit einer gutaussehenden Frau geht, dann muss Mann halt aus dem Quark kommmen, will er erfolgreich sein.
Umgekehrt gehen auch Frauen auf die Jagd, wenn sie unbedingt einen Mann haben wollen - manchmal etwas subtiler. Hängt halt immer davon ab, wen sie für was haben wollen.

Ich selber bin der Typ von Mensch, der in den bisherigen Beziehungen immer darauf geachtet hat, dass beide Seiten von Anfang an Sympathie und Interesse signalisierten.
Ich denke auch, dass es nur so ein erfreuliches Miteinander werden kann, wobei man halt fähig sein muss unterschiedliches Tempo, unterschiedliches Temperament erkennen und gut managen zu können.

Wo das nicht der Fall war, also ich mehr interessiert oder verliebt war als die Frau, habe ich keinen Sinn darin gesehen, um sie zu »kämpfen«. Ich gehe davon aus, dass erwachsene Menschen wissen, was sie wollen.
Sehe ich ganz genauso. Künstliche Inszenierungen stören nur die Kommunikation und man findet sich mit etwas wieder, was man garnicht wollte.

Wie ergeht es euch damit? Wollt Ihr jagen bzw. erobert werden?
Weder noch. Aber ich bin für rollenspezifisches Verhalten. Wenn ich an einem Mann interessiert bin, dann bin ich freundlich zugewandt zu ihm, sofern er sein Interesse kundtut. Ich kann ja nicht Gedanken lesen und versuche es auch garnicht.
Bin ich nicht interessiert, bin ich höflich distanziert.
 
  • #15
Jagen und Erobern sind wohl veraltete Begriffe.
Ich muss jagen, was nicht freiwillig zu mir kommt.
Wenn ich erobert werden muss, will ich doch nicht wirklich und muss mich überreden / überzeugen lassen.
Alles in allem nicht mehr zeitgemäß, weil es Unterwürfigkeit und Besitzdenken aussagt.

Jagen ist heute eher gleichzusetzen mit werben, dranbleiben, etwas dafür zu tun (z. B. Blumen zum Date, Einladung zum Kaffee) ...
Fühlt der/die "Gejagte" sich hingezogen, dann wurde er/sie erobert - auch wenn niemand hätte jagen müssen (weil Blumen allein nicht sympathisch machen)!!

Die Begriffe werden heute als Synonym mißbraucht.
Jeder muss etwas dafür tun, dass eine Verbindung zustande kommt.
Das ist von den Bedeutungen für mich übrig geblieben.
 
  • #16
"Jagen und gejagt werden im klassischen Sinne" will sicherlich niemand mehr. Keine Frau möchte ein kleines Rehlein mehr sein. Es ist nicht mehr wie in alten Hollywoodfilmen, wo der Mann das Fräulein fest anpackte und einen Kuss erzwingen wollte und die Frau erst Ablehnung signalisierte bevor sie am Ende doch nachgab. Diese Zeiten sind vorbei. Jetzt würde der Mann höchstens für so eine Aktion eine Anzeige wegen sexueller Belästigung bekommen. Heute möchten Frauen selber entscheiden, wen sie letztendlich als Partner wollen und die Männer sind so weit sozialisiert, dass sie dies akzeptieren und respektieren. Dennoch gibt es immer noch (sehr wahrscheinlich instinktiv bedingt) eine gesellschaftliche Erwartung, dass der Mann aktiv seine Zuneigung zeigt. Auch in diesem Forum im "21. Jahrhundert" gibt es regelmäßig Kommentare von Herren, die Frauen als bedürftig, unterwürfig und klein darstellen nur weil sie auch ihre Gefühle zeigen.
Fazit: Ja, diese Erwartung gibt es immer noch allerdings in einer moderneren Art
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #17
Hartnäckig hält sich – manchmal auch in diesem Forum – das Klischee, dass Männer »jagen« und Frauen »erobert« werden wollen. Was ist dran an diesem Klischee? Könnt Ihr es aus eigener Erfahrung bestätigen?
Ja, das kann ich im Großen und Ganzen bestätigen. Es wird trotz aller Bekenntnis zur Emanzipation die Bereitschaft des Mannes erwartet, den ersten Schritt zu gehen. Meinem Eindruck nach stellt es geradezu ein Selektionskriterium weiblicherseits dar, ob er psychisch stark genug ist, eine Zurückweisung zu riskieren. Weibliche Initiative bei der Kontaktaufnahme kommt vor, aber eher selten. Die Taktik der interessierten Frau ist, ihn zur Aktivität zu reizen.

Ich selber bin der Typ von Mensch, der in den bisherigen Beziehungen immer darauf geachtet hat, dass beide Seiten von Anfang an Sympathie und Interesse signalisierten. Das Verliebtsein wuchs organisch – und dann wurde aus der anfänglichen Romanze allmählich eine echte Beziehung. Wo das nicht der Fall war, also ich mehr interessiert oder verliebt war als die Frau, habe ich keinen Sinn darin gesehen, um sie zu »kämpfen«
Zustimmung. Das ist der Königsweg. Wenn nach einer angemessenen Zeit keine positiven Rückmeldungen von ihr kommen, hat es keinen Sinn, dran zu bleiben. In diesem Fall ist sie definitiv nicht interessiert, oder eine Manipulatorin. In beiden Fällen sollte Mann sich fernhalten.

Wenn fundamental kein Interesse besteht, ist daran nichts zu machen. Es gibt keine Tricks, es zu generieren. Es gibt kein "Aufreißen". Es gibt nur das "Abchecken"; d.h. abklären, ob das Interesse auf Resonanz stößt.

Stellt Euch das mal im umgekehrten Fall vor. Es gäbe Tricks, nicht Interessierte zu interessieren. Dann könnte eine Frau, mit der ihr absolut nichts zu tun haben wollt, Euch für sie interessieren!

Ich habe noch nie eine an mir nicht interessierte Frau "herum gekriegt"/"aufgerissen". Alle Frauen, die ich hatte, wollten mich. Mein Part bestand darin, sie als solche zu identifizieren und ins Ziel zu führen.

»Jagen«, um »Wild zu erlegen«, erschien mir immer wie »nachlaufen« und auch irgendwie würdelos. Und Frauen , die durch Undurchschaubarkeit brillierten oder mich in ein Spiel aus »Reizen« und »Hinhalten« verwickelten, habe ich ganz schnell abgeschrieben .
Wie gesagt, Zustimmung.
 
  • #18
immer darauf geachtet hat, dass beide Seiten von Anfang an Sympathie und Interesse signalisierten
Das ist meiner Ansicht nach EIGENTLICH auch beim "Jagen und Erobern" so. Dieses Frauen-Erobern-Wollen von Männern, die gar kein positives Signal bekommen haben von der Frau, und dann natürlich keinen Erfolg haben, ist nicht gemeint.

Ich denke, es geht hier darum, dass die Frau durch Lächeln, Flirtgesten, Freundlichkeit, Lachen über seine Witze, ihm Zuhören zeigt, dass sie interessiert ist. Das ist sein Eroberungsprozess, das "Jagen".
Andersrum funktioniert es nach dem, was ich bislang gesehen habe, nicht. Ich habe noch NIE gesehen, dass eine Frau einen Mann EROBERN in dem Sinne konnte durch aktive Dinge wie Witzigsein, mit interessanten Geschichten unterhalten, Verwöhnen mit Einladungen oder sowas. Entweder waren das sehr resolute Frauen, die sich willfährige Männer krallten, statt sie zu erobern, dh. die Männer ließen sich unter Druck setzen oder mangels besserer Angebote mitziehen, statt die Frau wirklich aus hundertprozentiger Überzeugung zu wollen, oder es gab eine Affäre oder aber die Männer wollten die Eroberin einfach ganz und gar nicht.

Natürlich gibt es auch sehr gutaussehende Männer, die von Frauen umworben und "gejagt" werden. Wenn diese Männer sich dann auch noch so verhalten, als seien sie der Part, der durch Schönheit bezirzt und verführt und passiv drauf wartet, dass die Frau aktiv wird, naja, dann ist das Spiel doch andersrum. Finde ich äußerst unsexy.

Naja, eben nicht so in dem Sinne, wie DU es definierst.
Ich achte heute darauf, welche Signale ich sende, und ob der Mann drauf reagiert. Wenn er passiv bleibt, tue ich auch nichts mehr, statt wie früher zu denken, ICH müsste deutlicher und aktiv werden. Männer haben doch auch mehr Testosteron - das Hormon der Tatkraft - als Frauen, und wenn sie sich Ziele setzen, beruflich z.B., dann wissen sie auch, wie sie die erreichen können. Also ich glaube, dass ein Mann, der wirklich eine Partnerin will, also nicht so ein "Beziehung ... weiß nicht"- und "sag du mal"-Typ ist, AUF JEDEN FALL aktiv wird, wenn er eine Frau trifft, die er als Partnerin haben will. Selbst schüchterne Männer, die Signale deuten können, werden aktiv.

Nur Frauen, die nicht wissen, wie man Signale sendet, und Männer, die Signale nicht deuten können, gehen leer aus. Beide können nicht flirten.
 
  • #19
Ich halte von Jagen und Jejagdwerden nicht viel, Spielchen, total kompliziert. Darf mich nicht melden oder zu viel zeigen, damit der andere sich nicht unterfordert fühlt . Aber anscheinend Urinstinkt bei einigen Männern leider.
 
  • #20
Kommt drauf an.
Es gibt den Typ Jäger "Sex wollen", der bei Frauen definitiv ankommt.
Es gibt den Typ Jäger "ich laufe einer Frau ewig lange nach" das ist würdelos und unattraktiv.

Nein, "Wild zu erlegen" ist nicht nachlaufen oder würdelos, es ist männlich. Aber du gibt ja in all deinen Posts provokant zu verstehen, dass du ein arges Problem mit männlichen Männern und weiblichen Frauen hast und am liebsten Neutren willst. Das kommt von Männern, die der Härte der Männlichkeit nicht standhalten können und für die weibliche Frauen unerreichbar sind.

Organische Liebe ist selten oder fade, entdet sehr häufig in platonischen Beziehungen oder ewigen Kennenlernen ohne Ziel.
Willst du mal heiraten und Kinder?
 
  • #21
Schau mal, SvenBin, was du an anderen Männern als würdelos bezeichnest, ist eben genau das, was mir als Frau gefällt. Es soll das Weibchen beeindrucken, nicht andere Männer.
Was Frauen erotisch finden, kannst du als Mann schlecht nachempfinden.

Mir als Frau mögen Strapse und nuttige Kleidung nicht gefallen, aber so mancher Mann wird mich eines besseren belehren. Ja, ich weiß, du brauchst das alles nicht, aber du bist auch nicht "alle Männer!.

Ja, die meisten Männer wollen jagen, die meisten Frauen erobert werden. Daran nichts würdelos oder dreckig. Akzeptiere deine Männlichkeit. Würdelos ist, sich ständig gegen seine männliche Rolle aufzubäumen und keinen Funken Feuer im Arsch zu haben und mal loszugehen und sich eine Frau nehmen zu wollen.
 
  • #22
Auch in diesem Forum im "21. Jahrhundert" gibt es regelmäßig Kommentare von Herren, die Frauen als bedürftig, unterwürfig und klein darstellen nur weil sie auch ihre Gefühle zeigen.
Ich lese hier nun schon seit Jahren mit und mir ist dies noch nie aufgefallen. Fast alle Männer hier (der IM ist eine Ausnahme und mir ist bisher auch nicht klar ob 'er' ein Mann oder eine Frau oder eine Gruppe oder ein russischer Troll ist ) möchten Ping-Pong spielen.
@Lavieestbelle du kannst mich sicherlich Ruckzuck vom Gegenteil überzeugen und mir drei Beispiele nennen.
Zur Frage: Ja, ich habe schon gejagt, dabei ging es immer nur um ONS oder kurze Affairen. Langfristige Beziehungen sind bei mir ausschliesslich durch gegenseitiges Interesse entstanden.
 
  • #23
So wie bei einigen Männer der Urinstinkt für das Jagen immer noch vorhanden ist, genauso ist der Urinstinkt bei einigen Frau gejagt werden zu wollen, es gehören immer zwei dazu! Ich brauch nur in eine Bar gehen oder in eine Diskothek und ich sehe, wie der Urinstinkt von beiden Seiten akriv lebt!
Meine Erfahrungen sind kompatibel mit den Erfahrungen von FS.
Wenn die Frau heutzutage immer noch gejagt werden möchte, was zu beobachten ist, wird sie die Antwort bekommen, dass sie früher oder später nicht mehr interessant sein wird, denn solche Männer die jagen, werden immer jagen, nicht nur das eine Mal, , sondern das Jagdspiel geht so weiter. Ich glaube die Betreffenden geben das nicht ohne weiteres zu, sie machen das instinktiv und unbewusst, es fällt ihnen also selbst gar nicht auf!
 
  • #24
Ich habe gern mit verschiedenen Rollen gespielt. Mich ausprobiert. Die Reaktionen der Männer erforscht. Ich war neugierig, wie das Leben und die Liebe so funktionieren.

Ich war schon variabel. An manchen Abenden gab ich die Eisprinzessin, die Rockerbraut in Lederjacke, die Hanseatentochter mit Perlenohringen, das Mannequin, das Girl-Next-Door.
Besonders an Abenden an denen ich sehr edel aussah, habe ich gemerkt, dass die Herren der Schöpfung zwar mehr interessiert waren, aber sich dem entgegengesetzt, eigentlich nicht wirklich auffällig mehr getraut haben. Viele Blicke, aber an Abenden, an denen ich eher wie das Mädchen von nebenan aussah, bin ich mehr angesprochen worden.

Heute sehe ich unter „Jagen“ eher, dass ein Mann sich traut, der Frau sein Interesse zu zeigen. Er sollte nicht das Gefühl haben, sich etwas zu vergeben.
Ich habe dreimal im Leben einen Mann selbst angesprochen, wenn von ihm kein aktives Zeichen kam - das würde ich heute nicht mehr machen. Ich wollte wissen, wie sich das anfühlt. Es waren keine schlechten Erfahrungen, aber der Kontakt war viel intensiver und fühlte sich eben „viel gewollter und energiegeladener“ an, wenn der Mann der aktive Part war.
Heute würde ich den Mann nicht ansprechen.
Ich würde Männer eher ermutigen, Frauen charmant, und freundlich anzusprechen. Sich nicht wie ein Löffel zu fühlen, „weil er es machen muss“. Ich denke viele Männer sind heute verunsichert, wie sie denn nun sein sollen.
ABER: Ich habe mal den Spruch gelesen: Der Mann, der es nicht schafft, dich anzusprechen, wird nicht dein Mann.
Ich für meinen Teil denke, da ist viel Wahres dran.
Ich habe meinen eigenen Spruch: Starhilfe: ja, zum Jagen tragen: nö.
Ich möchte Frauen ermutigen, sich wertschätzend zu verhalten und nicht schnippisch o.ä.
…und sich auch höflich zu verhalten, wenn der Mann, der sich traut, nicht ihr Typ ist…..und trotzdem deutlich zu machen, dass sie das Interesse ehrt, es aber nichts wird.
Das ist für beide Seiten gar nicht so einfach.
…..UND Ja!, Kennenlernen lebt vom Flirt, finde ich. Das kann man auch üben! Sollte man auch. ;) w45
 
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  • #25
Ja, die meisten Männer wollen jagen, die meisten Frauen erobert werden. Daran nichts würdelos oder dreckig. Akzeptiere deine Männlichkeit. Würdelos ist, sich ständig gegen seine männliche Rolle aufzubäumen und keinen Funken Feuer im Arsch zu haben und mal loszugehen und sich eine Frau nehmen zu wollen.
Es ist recht amüsant, wenn eine »Elitefrau« einen Mann darüber belehren möchte, welche Rolle einer angeblichen Männlichkeit er doch zu akzeptieren habe, weil es gerade ihr persönlich zum Vorteil gereicht.
Da fällt mir ein Zitat von Ernst Moritz Arndt aus dem 19. Jhd. ein:
»Wie bitte? Das Weib will an die Universität und studieren? Sie sollte sich ihrer Stellung als Mutter, Heimfrau und Kindererzieherin wohl bewusst sein und nicht Jahrtausend angestammte Zier auf den Kopf stellen wollen.«
Ich bin sehr froh darüber, dass die Zeiten, in denen archaische Konventionen darüber bestimmten, was angestammte Männer- und was angestammte Frauenrollen sind, weitgehend vorbei sind. Dies ist sicherlich für alle Beteiligten komplizierter, ohne Frage, wird auch häufig beklagt, aber fast jeder spürt, dass es zu der »guten alten Zeit« kein Zurück mehr gibt und dass heute jeder Mensch selber bestimmen wird, was er oder sie als männlich oder weiblich empfindet. Die Zeiten sind einfach vorbei, wo Außenstehende die alleinige Definitionshoheit darüber besitzen, welche Rollenzuweisungen als richtig und welche als falsch zu gelten haben.

Was das Jagen und Erobern gerade in Bezug auf den Ausweis von »Männlichkeit« oder »Weiblichkeit« angeht, so gehen die Meinungen in der Realität doch SEHR auseinander, wie du den vorangehenden Kommentaren entnehmen kannst. Was die eine Frau als »triebhaft« und »abstoßend« empfindet, empfindet die andere als anziehend. Was dem einen Mann als Ideal erscheint, betrachtet der andere als »nachlaufen«.
»Sich mal eine Frau nehmen zu wollen« – das wird wohl kaum die Grundlage einer ernsthaften Beziehung sein, weil, wie die Formulierung schon sagt, damit eine Beliebigkeit und Unverbindlichkeit verbunden ist. Mir ging es bei meiner Frage aber nicht um ONS, wie ich deutlich zu machen versuchte, sondern um langfristige Beziehungen.

Ich habe übrigens Männern, die »jagen« wollen, keinesfalls »Würdelosigkeit« vorgeworfen, sondern ich habe gesagt, dass ICH es als würdelos empfinde und für mich diese Art von Männlichkeit nicht infrage kommt. Aber selbstverständlich soll dies jeder für sich selbst entscheiden können. Die »meisten Männer«, die angeblich alle jagen wollen, sind für mich kein Kriterium. Ich bin Sven. :)
 
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  • #26
Es gibt den Typ Jäger "Sex wollen", der bei Frauen definitiv ankommt.
In dem Zusammenhang hat es wirklich etwas von "Jagd". Aber die Männer, die am Wochenende jagen gehen sind genauso wie die Frauen, die sich am Wochenende als Beute präsentieren, eher in der Minderheit, jedenfalls aus meiner Sicht. Das ist einfach eine andere Kategorie...

Und in Bezug auf Beziehung ist das "Jagd"-Schema aus meiner Sicht fehl am Platze.
 
  • #27
Jagen - Gejagt....

Das "Spiel" ist doch oft so -
Mann - Frau sehen sich, Sympathie.
Ein Lächeln, eine*r antwortet, nächste Signale - und der erste verbale Schritt kommt vom Mann. Flirt - und Frauen haben ihren aktiven Part. Es ist immer beidseitig.

Wenn Mann initiativ wird, reagiert Frau, und wird dann auch Initiativ - ein PingPong.

Ein gewisses Werben schätzen die meisten Frauen - und zuviele Männer verstehen weder Flirt noch Werben.

Ich wollte schon merken - er meint mich, er will mich als Mensch.
Ich schaue ja auch zu, dass ich ihm mal eine Freude mache, er sich wohlfühlt mit mir, und dass er spürt ( und hört) was er für mich ist. Es ist PingPong, Geben Nehmen.

Jagen - Gejagt sind aber für mich Begriffe, die nicht passen - Täter / Opfer.
Beute erlegt.

Werben, sich um den /die andere bemühen.
Beidseitig - wobei Frauen und Männer unterschiedlich werben.

W,50
 
  • #28
Die Menschenjagd ist in Deutschland aus gutem Grund verboten.

Was SvenBl unter "jagen" im Zusammenhang mit der Anbahnung einer Mann-Frau-Beziehung meint, lässt er offen.

Der aktuelle Zeitgeist in der westlichen Welt bedeutet, dass die Geschlechter verschwinden. Das biologische Geschlecht nicht mehr zählt und er entsprechend auch die traditionellen Geschlechterrollen ablehnt. Das kann man einfach so übernehmen. Man kann auch feststellen, dass es aktuell in vielen Regionen dieser Welt und in der Vergangenheit ganz anders gesehen wurde und wird.

Naja, ein Mann, der Erfolg beim Erobern von Frauen hat, würde diese Frage nicht stellen... denn er weiss, dass Anziehung durch Polarität verursacht wird nicht durch pseudophilisophisches Geplapper... aber keine Frage, auch ein blindes Korn kommt mal zum Huhn... und so.
 
  • #29
Du schreibst immer so klug und allwissend, deswegen wundere ich mich ja das du noch keine Superlativenonplusultrabeziehung hast. Du gehst immer den bequemen Mittelweg und deklariest diesen dann als schlau bzw. intelligent. Es ist kein Kampf wenn du eine für dich tolle Frau siehst und erobern möchtest, warum soll dir alles in den Schoß fallen? Wir sind nicht im Schlaraffenland wo einen die Gebratenen Tauben ..... Wir Frauen wollen einen Hero an unsere Seite und keine Memme. Oder glaubst du allen ernstes das die Frauen sich einfach zu dir hinstellen und dich anhimmeln, neeeee du musst schon zeigen das du ein ganzer Mann bist.
Liebe Madita,
danke für das Kompliment – aber ich sehe mich nicht als »klug und allwissend«! Und wie bei vermutlich den meisten hier gibt es neben sehr viel schönen auch mal graue Tage in meiner Beziehung.
»Heros« gehören für mich in den Bereich von Walt-Disney-Märchen, in denen sich dann auch die Prinzessin mit der entsprechenden weißen Kutsche wiederfindet. Menschen sind im Allgemeinen keine Heroen, sondern ihre Größe zeigt sich für mich eher darin, den eigenen Wert und die eigenen Schwächen zu kennen und entsprechend reife Beziehungen anzubahnen. Dies gilt für beide Geschlechter gleichermaßen. Wenn ein Mann sich als »Hero« fühlt und die »tolle Frau« als »Taube« von ihm »erlegt« werden will , statt ihm »in den Schoß zu fallen« – um deine Begrifflichkeit zu verwenden –, dann wünsche ich dir von ganzem Herzen, dass du von möglichst vielen Männern »umworben« wirst, die in dir die Prinzessin sehen, als welche du dich offensichtlich siehst. NUR: Meine Auffassung von Weiblichkeit (und Männlichkeit) ist eine VÖLLIG konträre, ich finde Frauen, die in einer solchen Vorstellungswelt wie du leben, KOMPLETT unattraktiv. Da die mangelnde Attraktion aber auf Gegenseitigkeit zu beruhen scheint, können wir doch ganz entspannt sein und dem anderen alles Gute für seinen Weg wünschen …
Grüße von Sven
 
  • #30
Ich finde die Begriffe nicht wirklich gelungen. Es ändert aber nichts, das auch der Mensch bei seinem Werben um den richtigen Partner einem unbewussten Ritual folgt. Das ist aber eben sehr abhängig von seiner Prägung und seinen Erfahrungen.
Für mich hat das Thema Polarität starke Bedeutung. Ich glaube das lässt sich nicht weg diskutieren. Wir lesen hier immer wieder wie Frauen wahrgenommen werden, die vermeintlich leicht zu haben sind.
Männer die Frauen derartig beurteilen, werden vermutlich eher bereit sein, sich ein wenig anstrengen zu müssen um zum Zug zu kommen. Wollen sie doch sicher gehen, dass sie nicht an eine Partnerin geraten, die ein Flittchen sein könnte. Frauen, denen eingebläut wurde sie dürfen nicht leicht zu haben sein, werden eher nicht auf Männer anspringen, die gerne schnell zum Punkt kommen. Dazwischen liegen eine Menge Facetten.
Wenn ich an Jagen denke, assoziiere ich meistens diese PUA Typen. Aufreißen um des Aufreißens Willen und am besten noch Frauen, die auf den 1. Blick als nicht leicht zu haben eingestuft werden. Da geht es um Egospiele, die selten etwas mit ernsthafter Partnersuche zu tun haben.
 
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