• #91
Nur in weniger meiner Antworten geht es um Kosten.
Generell habe ich nichts gegen Unterhalt nach der Ehe. Aber wenn die Scheidungsquoten dadurch so aus dem Ruder laufen kann das nicht richtig sein.
Männer werden übrigens in Deutschland benachteilig. Wir haben nicht einmal gesetzliche Gleichberechtigung (zB Frauenquote in diversen Bereichen).
Eine Frau, die selbst die Scheidung wollte ohne das der Mann irgendwas Schlimmes gemacht hat, kann von mir auch kein Mitleid erwarten. Die zunehmende Unterhaltsprellerei ist nur die logische Konsequenz aus der schlechten Familienpolitik.

Jetzt werden hier einige wieder schreiben, dass ich geldfixiert und frauenfeindlich bin. Aber denkt mal nach: Würde ich mit einer Frau zusammen wohnen wollen, wenn ich diese beiden Eigenschaften hätte?

Ich schreibe auch an keiner Stelle, dass ich eine Frau mit Studienabschluss suche.

Wenn ich auf
hören würde, dann hätte ich bestimmt nicht den Wunsch zu heiraten?
Was ist eigentlich dieses PUA? Da geht es doch irgendwie darum wahllos möglichst viele Frauen anzusprechen, richtig? Mit dem Ziel lockerer im Umgang mit fremden Menschen zu sein? Flirttipps?
Eine Erklärung wäre nett.

Zusammenfassend können wir festhalten, dass meine Vorstellung nicht nur ein bisschen sondern sehr weit vom Durchschnitt abweicht.

Hier können die meisten sich nicht vorstellen weit von ihren Vorstellungen abzuweichen. Ich kann das (leider) genau so wenig.
Den meisten hier wird aufgefallen sein, dass das Verhältnis zwischen den Geschlechtern und die Familienpolitik in Deutschland sehr schlecht sind.
Ich habe mir dazu Gedanken gemacht und bin zu meinem hier vorgestelltem Ergebnis gekommen (Vernunftehe usw.)
Auch meine Vorstellungen können falsch sein. Wenn ich jedoch in der Ehe scheitern werde, möchte ich mein Bestes versucht haben und dazu gehört nun mal auch sich eine Meinung zu bilden und (zumindest zu großen Teilen) danach zu handeln.

Ich werde mir demnächst ein eigenes Bild von einer Heiratsvermittlung und den dazugehörigen Frauen machen.
Wie gesagt: Ein Bild machen. Ich will nicht spontan heiraten.
Ich habe die Warnungen hier gelesen und mir sind die Risiken bewusst. Ich werde daran denken. (Ich habe alle Antworten sorgfältig gelesen.)

VIELEN DANK an alle, die sich hier die Zeit genommen haben mir zu antworten.
 
  • #92
Du bist aber auch ein schwieriger Fall. Noch sehr jung, aber sehr stur und rechthaberisch.
Männer werden mit Sicherheit nicht benachteiligt, sondern allgemein vom Leben bevorzugt. Um das massive Ungleichgewicht in einigen Branchen und Positionen zu entschärfen wurde die Frauenquote eingeführt, um qualifizierten Frauen eine Chance zu geben - NICHT, um Männer zu disqualifizieren. So wie du argumentierst ist es einfach nur absurd.
Mit Mitte Zwanzig will eine Frau keine Vernunftheirat, sondern geliebt werden. Dieses Bestreben vermisse ich in Deinen Ausführungen.
Scheidungen gibt es, weil Menschen sich - gemessen zum Ausgangszeitpunkt - unterschiedlich entwickeln. Der eine startet z.B. durch, der andere läßt sich hängen und säuft (um nur ein Beispiel zu nennen). Unterthaltsprellerei hat extrem wenig mit Familienpolitik zu tun, sondern mit mangelndem Charakter und einer "nach-mir-die-Sintflut-Einstellung" gegenüber seinen eigenen Kindern.
Mit Mitte Zwanzig findest Du locker im normalen Alltag eine passende Frau, da brauchst Du noch keine Partnervermittlung.
 
E

Elissa

  • #93
Mit Mitte Zwanzig findest Du locker im normalen Alltag eine passende Frau, da brauchst Du noch keine Partnervermittlung.
Das kann ich mir allerdings nicht vorstellen, dass der FS im normalen Alltag eine Partnerin findet. Welche Frau möchte sich denn - ungeliebt - in eine solche Abhängigkeit bringen?
Diese angestrebte Vernunftehe geht doch höchstens eine Frau aus dem Ausland ein, um ihrer Armut zu entkommen oder eine Frau, bei der die biologische Uhr laut tickt und die um jeden Preis Kinder haben will, egal von wem.
(Bei dem Beispiel mit dem jungen Ehepaar mit den zwei Kindern, von denen ich weiter oben geschrieben habe, handelt es sich übrigens nicht um eine Vernunftehe, sondern um eine Liebesheirat.)
 
F

Fiona72

  • #94
Diese angestrebte Vernunftehe geht doch höchstens eine Frau aus dem Ausland ein, um ihrer Armut zu entkommen
Damit würde sich aber der FS erst recht finanziell in die Nesseln setzen. Nach 5 J. ehe bekäme sie ja die deutsche Staatsbürgerschaft und kann sich dann trennen, da ja der EX-Mann für sie zahlen darf und sie auch nicht ausgewiesen mehr kann.
Die zunehmende Unterhaltsprellerei ist nur die logische Konsequenz aus der schlechten Familienpolitik.
Nur diese Unterhaltsprellerei passiert von beiden Geschlechtern und nicht nur von einen. Ich kenne so einen Fall, wo der Ehemann sich nach der Trennung ins Ausland abgesetzt hat. Dort arbeit er als Ingenieur und die deutsche Justiz hat keine Möglichkeit hier irgendetwas zu pfänden. Die Frau war damals so "dumm" und hat nach dem Abitur ihr 1. Kind bekommen und war eine "stay-at-home-mother" und jetzt mit über 40 findet sie ohne Ausbildung nur noch Jobs in der Gastronomie oder bei Reinigungsfirmen. Um dies zu umgehen, wollen halt viele Frauen erst mit frühsten Ende 20 ihr erstes Kind.
 
  • #95
Du klingst schrecklich rechthaberisch und starr im Denken. Erschreckend und nicht attraktiv. Es fehlt an menschlicher Wärme und Empathie und Herzlichkeit. Vielleicht arbeitest du erst mal daran, anstatt starre Ideen durchsetzen zu wollen, die einseitig nicht durchsetzbar sind. Wenn du als Mensch mehr abgerundet bist, Ruhe und Gelassenheit ausstrahlst, Lebensfreude und Wärme, dann wird sich auch eine Frau finden, die sich von dir schwängern läßt. Vorher nicht. Auch keine aus dem Osten. Auch keine aus dem Katalog. Gar keine.
 
  • #96
Als ich 25 war, war ich im letzten Studiumjahr... Ich halte es für verantwortungslos Kinder zu haben ohne genug Geld zu verdienen und ohne mit dem Studium/Ausbildung fertig zu sein. Außerdem glaube ich dass Kinder nach mindestens 1 Jahr glücklicher Beziehung ein Thema sein sollen. Die Kinder können/sollen nur in einer glücklicher Familie auch glücklich sein (Die Außnahmen bestätigen die Regel).
 
  • #97
Hallo FS,

Dabei macht es doch für Frauen vor allem im Studium oder in jungen Jahren Sinn Kinder zu bekommen, weil sie dann (etwas verspätet) durchgehend an ihrer Karriere arbeiten können.
Also Dein hier beschriebenes "Modell" ist in dem europäischen Land wo ich hier lebe ganz normal und verbreitet. Deshalb finde ich es auch gar nicht so verwerflich. Ich denke es hat sehr viel zu sagen was im Umfeld (der Frauen) so üblich ist.
Selbst bekam ich mein erstes Kind mit 25 weil ich gerne eine Familie starten wollte, da war ich unter meinen neuen Freundinnen hier die Älteste, und etwa zehn Jahre meinen deutschen Freundinnen voraus.

Frauen wird ja generell gerne empfohlen, den Kinderwunsch nicht gleich am Anfang einer Beziehung so in den Fokus zu stellen, schon gar nicht beim ersten Date. Für Dich als Mann gilt das vielleicht noch stärker, weil das ja vielleicht nicht so männlich rüber kommt. Also vielleicht einfach mal darauf vertrauen, dass Du mit einer Frau die sonst zu Dir passt, dann auch über einen Kinderwunsch einig wirst.
Viel Glück!
 
  • #98
Du machst sehr viele Fehler.

Du bist durch mit deiner Ausbildung und willst jetzt unbedingt Kinder. Gleichzeitig verlangst du aber implizit, dass die Frau hinterher den Großteil der Familienarbeit leisten soll. Und das bitte schön noch neben dem Studium. Du hast offenbar nicht studiert. Sicherlich gibt es Unterschiede je nach Studium, aber in meines (Jura) hätte es definitiv nicht reingepasst. Zudem sind die meisten Studenten nicht gerade reich und nicht jeder möchte sich abhängig machen von den Eltern/dem Partner. Auch die Schwangerschaft/Babyzeit/Stillzeit ist kein Zuckerschlecken. Eine Bekannte von mir musste während der Schwangerschaft 4 Monate im Krankenhaus liegen (sie war übrigens nicht Ü30). Man ist ständig müde. Die meisten jungen Mütter die ich kenne freuen sich schon, wenn sie mal Zeit finden, 10 Min. in Ruhe zu duschen.

Werde bitte erwachsen. Wenn du etwas willst, musst du auch dafür etwas leisten. Und damit meine ich nicht nur Geld. Bürde den Frauen nicht (berufliche) Risiken auf, die sie nicht in Kauf nehmen wollen, um deine Wünsche zu erfüllen. Du selbst würdest diese Risiken ja auch nicht in Kauf nehmen (sprich: Hausmann/Vollzeitvater), oder?

w (25)
 
  • #99
FS, Du hast jederzeit die Option, auf Ehe und Familie zu verzichten. Es gibt - bevor Du Dich auf einen zweifelhaften Kmpromiss einlässt - auch zahlreiche andere Wege, durch's Leben zu gehen. Es ist nicht einfacher geworden, eine dauerhaft "gut(tuend)e" Frau zu finden. Bedenke auch das, bevor Du Dich in eine romantische Idee hineinsteigerst.
 
  • #100
Tschuldigung, aber wenn DU so aussehen würdest das sie 90% der Frauen um dich herum reissen würden, dir Reisen, Geld und was weiss ich nicht alles hinterher werfen würden und du dir aussuchen könntest mit dem du Sex haben möchtest und das mit wechselnden Partnerinnen mehrfach die Woche..

Ehrlich; würdest du dich an nur eine, Durchschnittliche binden wollen? oder würdest du nicht auch mal schauen "was da noch so geht" ?

mehr und mehr Frauen machen das was einfach, angenehm und spannend ist, und daran ist nichts verwerflich solange sie nicht respeklos gegenüber anders denkenden sind.. und mit der 170M$ industrie im Rücken kann man auch mit einem kleinen Geldbeutel aus der grauen Maus eine Partyqueen machen wobei die Ansprüche von Mämnnern extrem niedrig sind und die Bereitschaft durch Sachleistungen zu "glänzen" sehr hoch.. (es gibt Männer, und nicht wenige , sie gegen tausende von Euro/Dollar aus als "spende" für weibliche Streamer /Twitch Gamer) ergo ist das Verhalten ein einfach nachzuvollziehendes Angebot und Nachfragespiel.

willst du eine Frau haben musst du suchen .. lange und tief, oder deine Anspruche runterschrauben.. auch lange und tief.. =)
 
  • #101
Danke.

In Deutschland gibt es wenig Kinder.

Liegt es daran, dass Männer keine Kinder möchten oder liegt es daran, dass Frauen keine Kinder möchten bzw. erst so spät, dass die Fruchtbarkeit noch so gerade für ein Einzelkind reicht?
Vielleicht könnt ihr ja diese Frage leichter beantworten ohne vom Thema abzuschweifen.
Du hast etwas verpasst, und zwar hat sich die Gesellschaft und auch das ganze staatliche System in den letzten 50 Jahren gewandelt. Die Leute verdienen im DURCHSCHNITT nicht mehr genug als dass einer allein eine Familie ernähren könnte. BEIDE müssen arbeiten. Hatte wohl wirtschaftliche Hintergründe vermute ich... Die ganze Sichtweise der Menschen hat sich dem auch angepasst, nicht von einer Frau zu erwarten sich selbst finanziell genausogut abzusichern und sogar darüber hinaus erfolgreich zu sein ist verpönt. Frauen wollen sich auch nicht so sehen, als eine die sich nicht ordentlich um Karriere kümmtert. Über solche wird eher abfällig geredet, so wie früher über Schlampen. Das ist das "leichte Mädchen" von heutzutage!
Die Idee tönt in der gegenwärtigen Gesellschaft genauso verrückt als würdest du sagen du willst einen Harem gründen. Oder deine Lieblingsspeise wäre gebratener Hund.
 
  • #102
Wow, in deinem Alter wäre ich ins hinterste Russland geflüchtet wenn eine meiner Freundinnen schwanger geworden wäre (nein: Wahrscheinlich nicht...ich wäre jetzt wahrscheinlich Zahlemann und Söhne -.-)

Was will ich damit sagen?
25 ist verdammt JUNG (!) - ich bin zwar auch nur 5 Jahre älter, aber eine Familie gründen (Anmerkung: Für mich sind 2 Menschen schon eine Familie, finde es abartig das die meisten das erst gelten lassen wenn es Kinder gibt!) steht für mich sicher nicht auf dem Zettel (ja: Ich bin seltsam...stehe ja auch auf "Mannweiber" (Tomboys...lieber ein Mechaniker-Anzug als ein Kleid! Lieber auf den Schießstand als ins Nobelrestaurant...was allerdings nicht heißt das ich nicht z.B. gerne ins Theater gehe oder gar in die Oper!)) und ich finde alle seltsam die diese machen wollen wenn sie nicht nicht mal finanziell gut da stehen!

Lasst euch verdammt nochmal ZEIT! (Ich bin auch dagegen das die Gesellschaft dafür aufkommen soll wenn ihr scheitert bzw. eben nicht das Geld habt euch ein Kinder überhaupt leisten zu können! Ein Kind ist KEIN RECHT, sondern durchaus ein Luxusgut das man sich leisten können muss meiner Meinung nach!)

Stolpert nicht in etwas rein von dem ihr nicht wisst wie das ist! Macht z.B. mal folgendes:

Stell euer Smartphone so ein das es auch jede Stunde 1x weckt in der Nacht (um mal zu sehen wie das mit einem Neugeborenen in der Nacht ist!), macht Baby-Geschrei drauf mit einem RNG (sowas gibt's bestimmt als APP!) damit das Ding auch so zu jeder Zeit los plärren kann etc. (gibt noch viel mehr Dinge in dieser Richtung, aber das sind die die mir auf die schnelle einfallen!) - wenn ihr das gut wecksteckt dann seit ihr VIELLEICHT (!) bereit für ein Kind! (bzw. macht Kurse zwecks Kind und Kindererziehung etc.)...verstehe nicht wie Menschen einfach so ein Kind haben dürfen (um ein Auto fahren zu dürfen braucht man einen Führerschein - um einem Kind das Leben ruinieren zu dürfen (was viele unvorbereitete Eltern tun!) braucht man nichts...finde ich SCHLIMM!)

ps: Die Beziehung sollte auch STABIL sein - Kinder tragen nämlich entgegen der Meinung von vielen NICHT zur Stabilität bei (im Gegenteil!)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #103
Stolpert nicht in etwas rein von dem ihr nicht wisst wie das ist! Macht z.B. mal folgendes:
Stell euer Smartphone so ein das es auch jede Stunde 1x weckt in der Nacht (um mal zu sehen wie das mit einem Neugeborenen in der Nacht ist!)
Ich stimme dir auch bei deinem Post in diesem Thread zu.
Ich wusste null, was auf mich zukommt und im ersten Jahr ging ich in der Tat durch die Hölle.
Zum Glück bin ich maximal weit entfernt davon, gegen irgendjemanden Gewalt auszuüben, aber ich hatte sehr oft die Phantasie, einfach wegzugehen. Ich sah mich wie von außen, irgendwie surreal. Weil bei mir die Ratio stärker ist als die Emotionen, bin ich geblieben.
Und weil meine Mutter mein Kind seit es zwei Wochen alt war einmal pro Woche für 24 Stunden genommen hat, habe ich überlebt ( ok, ich übertreibe ein wenig ).
Nun, ich bin sicher nicht repräsentativ, ich komme mit kleinen Kindern außergewöhnlich schlecht zurecht, aber auf dem Zahnfleisch gehen sicher die allermeisten Eltern im ersten Lebensjahr des Kinds.

Wenn ich gewusst hätte, was auf mich zukommt, hätte ich kein Kind bekommen.
Zum Glück wusste ich es nicht, denn nach wenigen Jahren wurde meine Tochter zum wichtigsten in meinem Leben und das mit jedem Jahr mehr.
Ich würde heute sagen, sie ist das einzige, was mir wirklich etwas bedeutet.
Ich würde für sie mein letztes Hemd geben.
Ich würde sie jeden Tag im Knast besuchen.
Ich würde ihr alle meine Organe spenden und selbst z.B. zur Dialyse gehen.
Wenn sie stürbe, würde ich mich umbringen, weil ich dann einfach keinen Grund mehr zum Leben sehen würde.
Ich liebe sie.

w 50
 
  • #104
Sorry FS, Zeiten ändern sich. Und auch die Beziehungsarten und das -verhalten ändert sich. Es gibt jeute nur noch wenig Ehen, die Jahrzehnte halten. Fast jeder is geschieden. Früher reichte es wenn der Mann arbeiten ging, Frau konnte sich auf Haus und Kinder (= auch Arbeit!!) konzentrieren und man konnte trotzdem gut leben. Heute geht das nicht mehr. Da überlege ich es mir als Frau 20x, ob ich mit einem Mann ein Kind in die Welt setze.
In meinen Augen sind Männer auch immer unfamiliärer geworden mit der Zeit. Verlässlichkeit und Verbindlichkeit sind heutzutage Fremdwörter und werden nur noch mit Unflexibilität und Druck anstatt mit Zusamnenhalt und Gemeinschaft in Verbindung gebracht.
Ich habe keine Lust eine unzufriedene Ehefrau und Mutter zu sein und auch keine AE. Ich möchte den wenigen Luxus haben, den ich mir von meinem überschaubaren Gehalt als Akademikerin leisten kann. Was hab ich davon? Einen Job, von dem ich nicht reich werde aber der mir Spaß macht. Das ist mir wichtiger als ein Kind zur Selbsterfüllung zu haben.

Was du mit den beleidigenden Äußerungen wie "leichtes Mädchen" etc. meinst, weiß ich nicht. Heutzutage sind Frauen schlichtweg selbständiger, selbstbewusster und müssen sich nicht mehr dem Mann unterordnen aus Existenzangst heraus. Dashat nix mit leichtem Mädchen zu tun sondern damit, für das, was man sich wünscht und möchte, einzustehen. Deine Ansichten finde ich sehr altbacken und null zeitgemäß.
Aussterben weren wir nicht. Die Welt ist leider ohnehin überbevölkert.

w., 31, nicht verbittert sondern GERADE lebensfroh und fähig, dies trotz gesellschaftlicher Stempel wie von der FS weiterhin auszuleben
 
  • #105
Sorry FS, Zeiten ändern sich. Und auch die Beziehungsarten und das -verhalten ändert sich. Es gibt jeute nur noch wenig Ehen, die Jahrzehnte halten. Fast jeder is geschieden. Früher reichte es wenn der Mann arbeiten ging, Frau konnte sich auf Haus und Kinder (= auch Arbeit!!) konzentrieren und man konnte trotzdem gut leben. Heute geht das nicht mehr. Da überlege ich es mir als Frau 20x, ob ich mit einem Mann ein Kind in die Welt setze.
In meinen Augen sind Männer auch immer unfamiliärer geworden mit der Zeit. Verlässlichkeit und Verbindlichkeit sind heutzutage Fremdwörter und werden nur noch mit Unflexibilität und Druck anstatt mit Zusamnenhalt und Gemeinschaft in Verbindung gebracht.
Ich habe keine Lust eine unzufriedene Ehefrau und Mutter zu sein und auch keine AE. Ich möchte den wenigen Luxus haben, den ich mir von meinem überschaubaren Gehalt als Akademikerin leisten kann. Was hab ich davon? Einen Job, von dem ich nicht reich werde aber der mir Spaß macht. Das ist mir wichtiger als ein Kind zur Selbsterfüllung zu haben.

*SCHNIPP - Ich brauche die Zeichen!*

w., 31, nicht verbittert sondern GERADE lebensfroh und fähig, dies trotz gesellschaftlicher Stempel wie von der FS weiterhin auszuleben
Damals (vor dem Staubsauger, der Waschmaschine und dem elektrischen Bügeleisen etc. - ganz zu schweigen von der Möglichkeit Essen vor zu kochen und dann nur noch in der Mikrowelle warm zu machen bzw. im extrem: Ein Fertiggericht zu essen das man gar nicht mehr selbst kochen muss!) mag das mit Haushalten etc. noch wirklich Arbeit gewesen sein, aber heute reicht ein Vormittag die Woche aus um eine Wohnung oder ein Haus in Ordnung zu halten (gut: Sofern Kinder etc. nicht alles wieder dreckig machen, aber auch das geht vorbei und man kann auch jüngeren Kindern schon beibringen das man keinen Dreck ins Haus zieht!), wenn man sich ran hält und auch so halbwegs drauf achtet nicht überall Dreck zu hinterlassen, deshalb:

Nö, heute ist Hausfrau zu sein nicht mehr wie ein vollwertiger Job!

Vor allem da Kinder meist recht früh in eine Krippe gegeben werden (ist auch gut so, Kinder die viel mit gleichaltrigen zu tun haben entwickeln soweit ich weiß mehr soziale Kompetenz (Anmerkung: Meine Stiefmutter ist bzw. war Kindergärtnerin, d.h. die weiß wovon sie spricht!)) und später dann in den normalen Kindergarten und dann in die Schule!

ps: Ansonsten stimme ich dir zu (außer das nicht nur die Männer schuld an allem sind...ihr Frauen und die dritte Feminismus Welle (1 und 2 waren nötig, keine Frage!) tragt auch dazu bei!), du klingst sehr selbstbewusst und unabhängig (beides Qualitäten die ich sehr sehr sehr sexy finde!), deshalb: KUDOS TO YOU :)
 
  • #106
In meiner Generation sind Kinder, die absolute Seltenheit geworden. Ich hoffe das ändert sich in den nächsten Jahren oder es kommt wieder ein Jahrgang mit mehr Kindern. Ich hätte gerne welche aber ich will keine Frau, die sind alle verrückt geworden in meinem Jahrgang. Vielleicht kann ich mal eins adoptieren, kommen ja Grad eine Menge ins Land.

m,38
 
  • #107
Für mich ist Ehe und Familie noch von Liebe geprägt. Mir tun deine zukünftigen Kinder leid. Die brauchen nämlich selber Liebe und Geborgenheit und ein Elternpaar, dass sich liebt und kein Chef und kein Chefin. Eine Familie ist kein Unternehmen..
Da bin ich gern altmodisch und in deinen Augen "verbittert".