• #61
Du wohnst ja auch nicht zur Miete, nicht wahr?
Nee, aber auch nicht in einer unrenovierten Bruchbude.
Wenn ich mir als Eigentum nicht leisten kann, wie ich gern wohne, dann wohne ich lieber zur Miete, als beim Eigentum richtig heftige Abstriche in Sachen Wohnqualität machen zu müssen. Das ist nunmal mittlerweile die Situation der Immobilienpreise in gefragten Wohnlagen.

Mir ist wohnen wichtig, der FS auch - ihrem Partner nicht. Dann ist die Konsequenz, dass man halt nicht zusamenziehen kann. Denn die hier nicht vorliegende Passung wird im Alltag noch ganz andere Kreise ziehen.

Der Typ ist ein Geizkragen möchte sich AUF IHRE KOSTEN bereichern.
Das sagt die FS nicht. Er will garnichts in das Haus investieren, sondern alles so belassen wie es ist.

Die FS meint, jeder von ihnen müsse um ein halbwegs angenehmes Wohnumfeld draus zu machen einen Kredit in 20-25% seines Einkommens auf 20 Jahre ins Spiel bringen.

Ich sage dazu nur eines: unvereinbarer Lifestyle bei den beiden. Das geht nie gut zusammen im gemeinsamen Alltag - LAT weiterlaufen lassen und sie sucht sich eine bezahlbare Wohnung.

Auch nicht jede Hausinvestition ist 1:1 werterhöhend, so dass das Haus nach der Investition auch nicht zwingend wertvoller als vorher ist.
Genau das, insbesondere wenn das Geld nur in Oberflächenkosmetik (neue Küche, neue Bäder) geht und nicht in die Bausubstanz. Die Oberflächenkosmetik ist nämlich reine Geschmackssache.
 
  • #65
Jochen, wir haben das Haus nicht gesehen.

Marode wäre, wenn die Bausubstanz angegriffen wäre. Heizung veraltet und funktionsuntüchtig, Dach undicht und Leitungen und Elektrik unsicher bzw verrottet.

Keine Luxusküche und kein Marmorbad ist nicht verrottet. Keine speziellen Schallschutzfenster auch nicht.
Marmor ist sowas von vorgestern, sorry, das musste ich mal loswerden. So 80er.
 
  • #68

Wenn es eine Erbengemeinschaft ist, gibt es vielleicht Streit, was mit dem Haus passiert. Kommt wohl recht häufig vor, wie uns zwei Makler bei Besichtigungen erzählt haben. @Silly weiß bestimmt mehr dazu
Ständig und immer. Der eine will Makler x, der andere Makler y, der dritte will ohne Makler verkaufen oder einer will verkaufen, der andere will nicht verkaufen. Dem einen passt der Angebotspreis, dem anderen ist er viel zu niedrig.
Wird nur noch getopt von der Erbpacht. Die nehme ich schon gar nicht mehr an. Bei der Erbengemeinschaft kam es, -zumindest bei mir- noch immer zum Abschluss, im Gegensatz zur Erbpacht. Der Makler fungiert bei der Erbengemeinschaft eher als Mediator.
Hart verdientes Geld.🤣
Mein Ex - Mann spricht mit seinem Bruder kein Wort mehr, seitdem sie als Erbengemeinschaft das Elternhaus verkauft haben. Mein Schwager wollte mich als Makler, mein Ex favorisierte die Konkurrenz, der dritte im Bunde hielt sich diplomatisch raus.
Die Konkurrenz- ich muss es neidlos anerkennen- machte einen sehr guten Job. Na ja, vielleicht kriegen sie sich wieder ein. So wie ich auch, nachdem ich eine Zeitlang merklich angesäuert war.

Wieviele Parteien gehören hier zur Erbengemeinschaft? 5? Ich habe es gerade nicht parat. Na dann viel Spaß.
W,56
 
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