• #31
Das hast Du richtig verstanden. Sie scheint den Unterschied nicht zu kennen und will fatalerweise mit einem ungesicherten Kredit dort einsteigen.

Da kann man jetzt nur noch auf einen ehrlichen Banker hoffen, der das verhindert.
Ich denke sie würden gar keinen Kredit bekommen. Das Haus gehört Ihnen ja noch nicht mal. Sie haben also keine Sicherheit. Trotzdem frage ich mich warum sie für die Renovierung verantwortlich sein sollen. Das ist doch die Aufgabe der Verwandten. Denen gehört doch schließlich das Haus. Außerdem müssten sie ja dann trotzdem eine Miete bezahlen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie umsonst darin wohnen können. Bei uns Schwaben gibt es das Sprichwort umsonst ist der Tod.
 
  • #32
Dann kann ich zumindest sagen, ich habs versucht...?
Das wäre noch akzeptabel. Umziehen kann man dann ja immer noch wieder. Also da du ja eh aus deiner Wohnung rausmusst.
Ich kann nur für mich sprechen: dass ich mich in meinem zu Hause wohl fühle ist für mich essenziell. Und da ich schon öfter in meinem Leben umgezogen bin kenne ich den Prozess auch gut.
Wenn da auch nur ein Hauch von Bauchgefühl dagegen ist (und die Aspekte Lärm und Straße würde da bei mir schon reichen) und ich mich bei einer Besichtigung nicht wohl fühle, dann mach ich das nicht. Dann denke ich gar nicht weiter. Ich verbringe doch nicht freiwillig mein Leben in einer Umgebung in der ich mich unwohl fühle.
Wenn ich ein gutes Bauchgefühl habe, denke ich darüber nach ob das auch rational eine gute Idee ist (kosten etc., meistens ist das ja aber schon im Vorfeld geklärt)
Wenn beides passt, ziehe ich ein. Sonst nicht.

Da du aber so viel zweifelst wäre mir das an deiner Stelle Grund genug es nicht zu machen.
 
  • #33
Noch eine Annerkung zu meinem Beitrag: Mit einem knauserigen, geizigen Mann ist meistens nicht gut Kirschen essen.

Hat er Geschwister? Muss er die dann auszahlen, wenn ihr in dem Haus wohnt? Oder sind die schon ausbezahlt? Oder wohnen die dann da auch?

Bevor es mit diesem Geizkragen finanziellen Ärger gibt, würde ich lieber nichts investieren und ihm etwas an Miete und Nebenkosten geben.

Hast du schonmal in einem alten Haus gewohnt? Ich schon zu Studentenzeiten. Der Horror! Alte undichte Fenster, jeden Morgen mussten wir das Wasser an den Fenstern wegwischen und es hat sich Schimmel gebildet. Ständig war irgendwas kaputt, viel zu wenige Steckdosen. Schimmel, Feuchtigkeit, alte laute Rollläden, Boden knarrt, Bad unapppettitlich usw. Nie mehr mache ich das! LG w32
 
  • #34
Danke für eure Antworten, mich beschäftigt dieses Thema schon so sehr und es hilft mir wirklich, andere Meinungen dazu zu hören/lesen.

Ich versuche wirklich viel darüber zu reflektieren, weil er mich manchmal so als die Prinzessin hinstellt der das "nicht gut genug" ist. Dann fühle ich mich undankbar - aber ich weiss eben auch was ich will und was nicht - und für den einen ist eine provisorische Bleibe völlig ok - für mich wäre das der Horror und kein "Zuhause".
Wir sind da leider so unterschiedlich, für mich ist Wohnen das Allerwichtigste, da spare ich lieber bei Auto, Urlaub, etc.

Wir sind übrigens insgesamt 2,5 Jahre zusammen.

@Sicherheiten: Ich hätte mich für meinen Teil des Kredites schon insoweit vertraglich abgesichert, dass ich die Summe im Falle einer Trennung/Auszuges ausbezahlt bekomme.

@Kind: Hier muss ich ihn etwas in Schutz nehmen, denn er ist wirklich sehr sehr liebevoll im Umgang und hat mein Kind vom ersten Moment akzeptiert und ist seine absolute Bezugsperson geworden. Ein Abschieben zum Vater gibt es hier nicht, eher im Gegenteil, er hätte gerne dass wir mehr Zeit als Familie alle gemeinsam haben.
Es ist auch der größte Wunsch von meinem Kind, dort zu in das Haus einzuziehen was auch ein Kriterium für meine Entscheidung war. (Aber nicht nur natürlich)

Ihr habt wirklich mit vielen Kommentaren Recht. Ich habe wirklich sehr sehr lange daran geknabbert, weil ich seine Einstellung unmöglich und lieblos finde. Aber ich möchte mir ja auch nicht selber im Weg stehen und wollte über meinen Schatten springen. Hier in der Gegend ein Haus zu kaufen ist unleistbar und die Möglichkeit des geerbten Hauses zu nutzen, kann ich zT schon nachvollziehen.

Ich hatte wirklich lange überlegt ob ich mit meinem Kind einfach eine günstigere Wohnung alleine suchen soll. (auf Dauer kann ich mir die Miete hier in meiner Whg nicht alleine leisten, es war damals nach meiner Scheidung eine Übergangslösung)
Aber das wäre für mich eine Entscheidung aus Sturheit, die niemanden glücklich macht. Mein Sohn freut sich schon so auf den Umbau/Einzug gemeinsam mit meinem Freund, das kann ich ihm nicht nehmen.

Ich hatte mir nur als Plan B, wenn garnichts geht, überlegt NICHTS zu investieren - er soll machen/umbauen wie er glaubt und ich wohne mit Mietvertrag und einer monatlichen Miete dort. Dann kann ich zumindest sagen, ich habs versucht...?
Das nennt sich SCHULDUMKEHR was er bei dir macht. Eine beliebte Masche von toxischen Menschen andere zu dem hin zu manipulieren wie SIE sie haben möchten!

Das ist eine ganz miese Manipulationsmasche auf die Du antworten solltest "ich bin gern Prinzessin und dachte, bei Deiner Luxuskutsche, Du wärst ein Prinz".
Genau! Und sehr gute Antwort! 😄 Die FS wird sich UND IHR KIND hoffentlich nicht ins finanzielle Unglück stürzen!
 
  • #35
Tue es nicht mit dem Haus. Schon alleine aus einem einzigen Grund: dem Lärm. Das macht krank, wirklich körperlich krank, wenn man sich daran stört, und das wirst Du. Das kann wirklich echte Folter sein.
Sei eine erwachsene Mutter und erkläre Deinem Sohn, dass es nun anders kommt und Du für Euch beide anders entschieden hast. Das passiert im Leben. Pläne ändern sich manchmal und Entscheidungen werden anders getroffen.
Habe ich auch als Kind er- und überlebt. Man trauert eine Zeitlang um den schönen, ausgemalten Kindertraum, und dann geht das Leben eben weiter.

Abgesehen davon wäre der Typ mir nichts.
Wie schön dargestellt: Hohle Nuss.
Du bist keine B-Ware, nur, weil Du ein Kind hast.
Dass der Mann sich sehr gut mit Deinem Kind versteht, ist toll und wertvoll, aber nicht alles, was zählt. In erster Linie mal muss der als Dein Partner taugen. Was ich hier nicht sehe.
 
  • #36
Merkst du nicht, dass dieser geizige Mann versucht, sich auf deine Kosten zu bereichern?

Er will gerne in deiner schönen Wohnung wohnen, aber nichts dafür zahlen.

Er redet alles mies, nur um irgendwo noch einen finanziellen Vorteil raus zu schlagen.

Für seine Hausruine sollst du auch noch den Kredit mit bezahlen, ohne irgendwelche Sicherheiten zu haben.

Schau mal im Fernsehen die Sendung Schnäppchenhäuser, wenn arme Leute gammelige Häuser kaufen und kein Geld für eine ordentliche Sanierung haben. Mit so einer Pinselsanierung könntest du dann auch auf einer ewigen Baustelle wohnen, denn mehr will er nicht investieren. Und du hättest nichts zu melden, weil es nicht dein Haus ist.

Nimm dir bitte an, was @Vikky oben schreibt, nichts anderes erwartet dich mit diesem Mann.

Ich kann dir auch nur raten die Beine in die Hand zu nehmen und wegzulaufen, dem Mann ist doch dein Wohlbefinden und das deines Sohnes völlig egal.
 
  • #37
Das kann schon sein dass dein Freund nett und fürsorglich deinem Kind gegenüber ist. Kannst du die Hand dafür ins Feuer legen dass das auch noch so sein wird, wenn ihr alle zusammen in einem alten Haus wohnt und du nicht mehr so einfach weg kannst?

Schon allein dass er den Vorschlag macht, dass ihr bei ihm einzieht ohne dass es da ein Zimmer fürs Kind gibt, finde ich merkwürdig. Wie stellt er sich das vor? Mit deinem Sohn kannst du reden und ihm erklären, dass das mit dem Haus doch nicht so toll wäre, wie er sich das vorstellt. Da fallen dir bestimmt ein paar abschreckende Sachen ein. Kinder verabschieden sich schnell wieder von solchen Träumen.

Mein Vorschlag: Such für dein Kind und dich eine bezahlbare Wohnung. Er soll mietfrei im Verwandtschaftshaus wohnen. Guck mal was er so in Sachen Renovierung unternimmt, ob die Verwandtschaft Geld sehen will, wie es sich entwickelt. Dann kannst du immer noch einziehen.
 
  • #38
Für seine Hausruine sollst du auch noch den Kredit mit bezahlen, ohne irgendwelche Sicherheiten zu haben.
Ich habe das so verstanden, dass jeder für sich einen Kredit aufnimmt und die FS sich dann "auszahlen" lassen würde, falls die Beziehung schief läuft. Wobei mir auch das nicht besonders sinnvoll erscheint (wer weiß, ob er die FS in 10 Jahren überhaupt auszahlen könnte) und schon mal gar nicht wenn das Haus nicht ihm, sondern seiner Familie gehört.
Ehrlich gesagt verstehe ich da die Rechnung der FS nicht so ganz.
 
  • #39
Mit diesem - für mich - Vertrauensbruch hatten wir jetzt ein Jahr zu kämpfen und es gab immer wieder Streit.
Er scheint nichts konsequent zu Ende zu denken.

Zusammenziehen ist solange super, bis es an die Umsetzung geht und er sich scheinbar dann erst Gedanken darüber macht, was das für ihn bedeuten würde.



Seit Beginn gab es aber noch eine weitere Option, nämlich dass wir in das geerbte Haus seiner Verwandten ziehen, das wäre sein größter Wunsch.
Nun stellt sich aber bei der Planung heraus dass er überhaupt nicht bereit ist viel zu investieren.
Selbes Spiel auch hier ...

Er wolle lieber dass wir zu ihm ziehen. Da seine Whg aber über kein Kinderzimmer verfügt,
...oder hier ...

Er verdient gut, zahlt eine hohe Leasingrate für ein überteuertes Auto und hat sonst keine Verpflichtungen
Weckt Assoziationen zu den sozialen Brennpunkten hier in Berlin :) da sieht man auch öfter die sündhaft teuren Autos vor den Plattenbauten stehen. Man(n) muss halt Prioritäten setzen...

Nur mal zum Vergleich; Mein Vermieter besitzt Immobilien im Wert von 12 Millionen Euro und kann prima von seinem passiven Einkommen durch die Vermietung leben. Er fährt einen Opel Corsa und vermehrt sein Geld lieber, als es auf der Straße zu verbrennen. Auf die Anerkennung anderer, gibt er nicht viel.

Alles eine Frage der eigenen Werte.

Wir sind da leider so unterschiedlich, für mich ist Wohnen das Allerwichtigste, da spare ich lieber bei Auto, Urlaub, etc.
Das habe ich beim Lesen deines Beitrages auch gedacht: wo passen die Beiden überhaupt zusammen ?
 
  • #40
Bei genauerer Betrachtung könnte der Umstand, dass das Haus nicht dem Mann sondern seiner Familie gehört auch dazu geführt haben, dass der Mann in die Immobilie nicht allzu viel investieren will. Das wäre für mich noch die einzig nachvollziehbare Erklärung.

Es ist auch der größte Wunsch von meinem Kind, dort zu in das Haus einzuziehen was auch ein Kriterium für meine Entscheidung war.
Kann ich sehr gut verstehen, dass Du Dir für Dein Kind und Dich ein schönes Familienleben wünscht. Bringt aber nichts, wenn Du und Dein Partner so ganz unterschiedliche Wertevorstellung habt.
Ihr könntet weiterhin getrennt wohnen, bis eine andere Alternative gefunden wurde.
 
  • #41
Wohnen möchte ich so, dass ich mich wohlfühle. Bei euch fehlt wechselseitig das Verständnis, wofür man Geld ausgibt, und auch dieser Konsens.
Biete ihm an, gemeinsam eine für beide finanzierbare Wohnung zu suchen und die gemeinsam zu bezahlen. Ansonsten bleibt ihr eben getrennt wohnen.
 
  • #42
Das nennt sich SCHULDUMKEHR was er bei dir macht. Eine beliebte Masche von toxischen Menschen andere zu dem hin zu manipulieren wie SIE sie haben möchten!
Oh Gott seid ihr noch ganz dicht ?
Der Mann zögert etwas, wie die richtigen Bedingungen sind, zusammen zu ziehen und deswegen ist er nun TOXISCH ?
Geht es auch kleiner ?

Halten wir fest, Die Fragestellerin hatte am Anfang gezögert, jetzt zögert er. Beide haben auch gute Gründe.
Kann sein, dass er auch etwas kalte Füsse bekommen hat. Deswegen ist er aber nicht TOXISCH.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #43
Halten wir fest, Die Fragestellerin hatte am Anfang gezögert, jetzt zögert er. Beide haben auch gute Gründe.
Falsch, er zögert nicht. Er will nur irgendwo wohnen, wo es keine Miete kostet.

Der richtige Sachverhalt ist:
- Sie wollte nicht zusammenziehen, weil sie sich noch überhaupt nicht kannten. Das war ihr zu recht zu früh - insbesondere, weil es damals ein Kind unter 5 Jahren gab.
- Dann wollten beide zusammenziehen und da ging es los: er nicht zu ihr, wo es genug Platz gibt, weil man da Miete zahlen muss, sondern sie sollte zu ihm ziehen, wo es zwar keine Kinderzimmmer gibt, aber er nur Nebenkosten zahlen muss. Geht halt nicht.
- Jetzt will er in ein so stark renovierungsbedürftiges Haus einziehen (gern auch ohne Renovierung), was ihn wieder nichts kostet. Für die FS passt das Haus aus verschieden Gründen nicht und unrenoviert garnicht.

Der Mann zögert etwas, wie die richtigen Bedingungen sind, zusammen zu ziehen und deswegen ist er nun TOXISCH ?
Toxisch ist nun stark übertrieben, aber machen wir uns nichts vor - ihn stören leicht asoziale Lebensbedingungen nicht, solange das Auto nur fett genug ist und wohnen nichts kostet.

Und seine Manipulationsschiene (sie die Prinzessin, er für sich komplett mängelfrei) ist auch nicht die feine Art.

Ich denke sie würden gar keinen Kredit bekommen. Sie haben also keine Sicherheit.
Sie als Singular. Er hat Sicherheiten.

Ich habe das so verstanden, dass jeder für sich einen Kredit aufnimmt
So plant die FS das auch. Sie versucht einen über 20 Jahre zurückzuzahlenden Betrag ohne Sicherheiten zu bekommen, d.h. Privatkredit zu hohen Zinsen, keine günstige Hypothek, weil sie keine Miteigentümerin ist.
Also kann es für sie richtig teuer werden, wenn sie nicht mal innehält und sich von außen gut beraten lässt.
Der Plan wird hoffentlich nicht aufgehen, weil die wenigsten Banken Privatkredite mit mehr als 6 Jahren Laufzeit vergeben und das noch ohne Sicherheit.

Wobei mir auch das nicht besonders sinnvoll erscheint (wer weiß, ob er die FS in 10 Jahren überhaupt auszahlen könnte)
Oder wollte, wenn die Beziehung im Streit endet.
Vielleicht auch nicht nach 10 Jahren, sondern schon nach 2, weil sie den Verkehrslärm und wohnen in Dauerbaustelle doch nicht abkann.

Ehrlich gesagt verstehe ich da die Rechnung der FS nicht so ganz.
Sie vermutlich auch nicht mehr, je mehr Infos hier einfließen - und das ist gut so, wenn es zu den richtigen Überlegungen führt.
 
  • #44
Falsch, er zögert nicht. Er will nur irgendwo wohnen, wo es keine Miete kostet.

Er hat ja auch diese Optionen und ist zufrieden damit, so dass keine Notwendigkeit für ein Streben nach aus seiner Sicht überflüssigen Verteuerungen seiner Lebensweisen verspürt.

Der richtige Sachverhalt ist:
- Sie wollte nicht zusammenziehen, ...Das war ihr zu recht zu früh...

Es ist ja auch iO und wurde von ihm akzeptiert.

Seinerzeit wollte er sich noch an ihrer Miete beteiligen. Inzwischen haben sich die FS und er aber weiter kennengelernt und offenbar auch schön häufiger Konflikte über Wohnwünsche gehabt. So schreibt die FS in #18, dass sie weiß, was SIE will und beide "leider so unterschiedlich" seien. Für sie sei "Wohnen das Allerwichtigste" und empfindet seine geringeren Ansprüche als "Horror".

Ihm dürfte inzwischen klar geworden sein, dass ihr manches "nicht gut genug" ist bzw. sie wenig Abstriche an ihren Vorstellungen machen möchte und für ihn daher ein Zusammenziehen wenig Vorteile bzw. im Wesentlichen nur Verteuerungen und Konflikte bringen wird. Und da die FS wenig Verständnis für seine geringeren Bedürfnisse zeigt bzw. diese sprachlich als "Hölle" abwertet, motiviert ihn das dann ebenfalls wenig zu mehr Verständnis für ihre Bedürfnisse ("Prinzessin") oder weiterhin zu einem Entgegenkommen (> noch unter Mietbeteilung bei ihr einziehen zu wollen).

Von ihm als quasi Selbstverständlichkeit zu erwarten, dass er das Haus über einen 20 jährigen Kredit bzw. 20% seines Einkommens an ihre höheren Wohnwünsche anzupassen habe, ist kein ernstzunehmendes Entgegenkommen oder Rücksicht auf seine Sichtweise, dass er an einer Verteuerung seines Lebens durch Anpassung an ihre alleinigen Wünsche wenig Interesse hat. Zumal sie auch noch eine Absicherung möchte, im Falle einer Trennung alles auf ihn abwälzen und ihn mit den Folgen ihrer höheren Wohnwünsche zurücklassen zu können. Das erscheint eher wie ein mieser Witz.

Er zeigt daher genausowenig ernstzunehmendes Entgegenkommen (mehr), indem er inzwischen nur noch zu seiner Wohnung/Haus ohne große Investitionen oder halt eben zu "nichts" (getrennte Wohnungen) bereit ist.

Und seine Manipulationsschiene (sie die Prinzessin...) ist auch nicht die feine Art.

Dafür spricht die FS dann nicht weniger manipulierend vorwurfsvoll von "hingehalten", "Vertrauensbruch", "großen Liebesbeweis", "sauer und enttäuscht über die geizige Einstellung",...

Also kann es für sie richtig teuer werden, wenn sie nicht mal innehält und sich von außen gut beraten lässt.

Irgendwie ist es ja schon wieder witzig, dass hier alle die FS von Investitionen abzuhalten versuchen, aber den Partner dafür verteufeln, dass dieser diese Investitionen genauso als nicht gut beraten empfindet und von der FS diese auch nicht einfordert.
 
  • #45
Zunächst - manchen Menschen ist Wohnen wichtiger als anderen. Nicht verwerflich - aber eine Frage der Passung.
Ich hatte jahrelang eine kleine Wohnung als Single. War sowieso fast nur zum Schlafen da. 50 qm haben gereicht.
Jetzt Altbau statt Neubau - aber eben saniert. Geht und hat sogar Charme. Finde ich. Und ich habe ja den Pfusch bei den Neubauten selbst erlebt ....
Was ich auch nicht verstehe - Habe ich die Möglichkeit, im Eigentum zu wohnen ballere ich doch kein Geld für überteuerte Mieten raus.
Es passt hier eben nicht. Sie will anders wohnen als er. Deutlich anspruchsvoller und teurer.
Mein Fazit - passend machen bedeutet meist Pfusch. Also weiterhin getrennt wohnen - oder sich ganz trennen.
 
  • #46
Irgendwie ist es ja schon wieder witzig, dass hier alle die FS von Investitionen abzuhalten versuchen, aber den Partner dafür verteufeln, dass dieser diese Investitionen genauso als nicht gut beraten empfindet und von der FS diese auch nicht einfordert.
Da sagst Du was! Die FS würde sich mit einer unüberschaubaren Summe ohne jegliche Sicherheiten verschulden, für eine Immobilie, welche ihr nicht mal gehört, für welche sie dannn auch noch lieber auf gemeinsame Urlaube oder sonst welche Annehmlichkeiten im Leben verzichtet. Und erwartet dazu auch noch, dass ihr Partner dasselbe tut, was er - da er rechnen kann - ablehnt!
Es ist wirklich zu überlegen, ob nun er der ekelhafte Geizkragen ist oder ob am Ende nicht doch die FS nur Luftschlösser baut, mit Geld, das gar nicht zur Verfügung steht.
 
  • #47
Trotzdem frage ich mich warum sie für die Renovierung verantwortlich sein sollen.
Weil sie es „billig“ bekommen und nicht so haben möchten, wie es ist. Ganz einfach.
Warum? Sie können es doch so bereitstellen, wie es ist.
Genau. Und wer es mieten möchte, kann sich aussuchen, ob ihm die Konditionen gefallen oder nicht.

Es ist eben manchmal ziemlich teuer, Geld zu sparen. Auch in Schwaben.
 
  • #48
Es ist eben manchmal ziemlich teuer, Geld zu sparen. Auch in Schwaben.
Die Frage ist nur, WIE man spart. Im Fall der FS wäre zu überlegen, ob beide nicht vorerst in das Haus der Verwandschaft einziehen (ohne Kredit in Höhe von 25% des Gesamteinkommens und mit einer Laufzeit von 20 Jahren!) und sich dann aufgrund des (vorerst) billigen Wohnens nicht eine Summe x für eine eigene Immobilie ansparen.
 
  • #49
Falsch, er zögert nicht. Er will nur irgendwo wohnen, wo es keine Miete kostet.
Ja genau. Dieser Gedanke ist ihm wohl offensichtlich in letzer Zeit gekommen und der ist ja auch ganz in Ordnung so.
Du wohnst ja auch nicht zur Miete, nicht wahr?

Dass er ein wenig davon zurückschreckt, jetzt stantepe das verfügbare Haus zu renovieren (und vielleicht auch ander Erbberechtigte auszahlen muss, was weiß denn schon die Fragestellerin ?) ist auch gut nachzuvollziehen. Auch ist nicht klar, ob man das Haus in er Lage überhaupt aus seiner Sicht nehmen sollte.

Der Mann steht vor einer für ihn absolut wegweisenden Entscheidung und die ist für ihn tausendmal relevanter als für die Fragestellerin, die einfach derzeit zu teuer wohnt (könnte auch auch umziehen) , und deswegen nun Druck macht

Ja es ist so, die Fragestellerin kann (und muss vielleicht aus ihrer Sicht auch ) ihm die Pistole auf die Brust setzen, aber man kann ihn auch gut verstehen, dass er zögert.

Diese Entscheidung würde mir auch nicht leicht fallen.
Vor allem wenn sie dann auch noch vollmundig erklärt, dass es doch für ihn kein Problem sein dürfe, 30-40 % seines Einkommens für Renovierungskredite ausgeben zu müssen.

Und wenn er wüsste, dass die Fragestellrin hier dann auch noch den Ratschlag erhält, ihm möglichst keine Geld zu geben (weder als Miete noch als Einlage in eine GbR, wie sie es sich denkt), dann müsste er ansich noch vorsichtiger werden.

Sie müsste aus meiner Sicht eine gute Miete an ihn zahlen, damit er überhaupt auf eine grüne Zweig kommen kann, denn die Fragestellerin kann jauch jederzeit dann als Mit-Lastenträger ausfallen.

Das ist alles nicht einfach und keiner von uns hier weiß, ob die Beziehung zur Fragestellerin das alles auch wert ist. Das kann er nur selbst wissen und diese Entscheidung ist schwer.

Ich kann ihn eigentlich sogar gut verstehen.
 
  • #50
Meine Meinung, lasse es bei , lass es mit ihm
Was ich auch nicht verstehe - Habe ich die Möglichkeit, im Eigentum zu wohnen ballere ich doch kein Geld für überteuerte Mieten raus.
Es ist hier kein Eigentum.
Es ist eine kleine, alte Butze mit Sanierungsstau, an einer lauten Straße, die Verwandte geerbt haben, und nicht mal selbst bewohnen wollen.
Gratis wohnen, Sicherheit, Wohn -, Nutzrecht, Umfang der Umbaukosten, alles für was, was einem nicht gehört, und wem die Partnerschaft baden geht, bleiben Schulden.
Ein Mann, der sich ein zu teures Auto "gönnt", keine Ahnung von Geld hat, keinerlei Sinn für Planung, und geizig. Hurra, Jackpot.
 
  • #51
Ein Mann, der sich ein zu teures Auto "gönnt", keine Ahnung von Geld hat, keinerlei Sinn für Planung, und geizig. Hurra, Jackpot.
Dieses Bild hat vor allem die FS von ihm gezeichnet. Dass er nicht in eine Immobilie in diesem Ausmaß investiert, welche nicht ihm gehört, kann ihm m.M. niemand anlasten. Würde ich auch nicht tun. Verlangt er im Übrigen auch nicht von der FS.
Und ob sein Auto tatsächlich überdimensioniert ist, können wir hier auch nicht wirklich beurteilen.
 
  • #52
Hast du den Post eigentlich wirklich gelesen? Monsieur hat ein dickes Auto, das der Bank gehört, will keine Miete zahlen, nirgendwo, auch nicht bei ihr, ihr MIETWOHNUNG ist sehr teuer und das alte Haus liegt an einer lauten STraße. Sie überlegt sich, ob sie aus nicht nachvollziehbaren Gründen in den alten Kasten investiert, wohl um ihn nicht zu verlieren oder ein braves Mädchen zu sein. Ohne juristischen Hintergrund. Übrigens: ein Haus ist keine Sicherheit, so man einen Kredit will, das gibt es schon länger nicht mehr. Woher ich das weiß?
 
  • #53
Ich würde auch unter anderen Umständen nicht mit Kind etc zusammen ziehen, ohne "geübt" zu haben.
WG-Zimmer behalten und in meiner Wohnung gucken wie es zusammen läuft.
Auch ob er mal nen Einkauf bezahlt oder nicht...wäre etwas was mir wichtig zu sehen wäre.
 
  • #54
ihr MIETWOHNUNG ist sehr teuer und das alte Haus liegt an einer lauten STraße. Sie überlegt sich, ob sie aus nicht nachvollziehbaren Gründen in den alten Kasten investiert, wohl um ihn nicht zu verlieren oder ein braves Mädchen zu sein.
Ich habe hierzu einen konstruktiven Vorschlag gemacht #48.
Btw. die FS möchte nun mit ihrem Freund zusammen ziehen und in eine alte Hütte investieren, nicht ihr Freund.. Ich glaube so richtig mit Geld umgehen können beide nicht.
Im Übrigen halte ich mich beim Thema Finanzierung an die von der FS sehr spät genannten Zahlen, Daten und Fakten und nicht an Interpretationen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #55
Ein Mann, der sich ein zu teures Auto "gönnt", keine Ahnung von Geld hat, keinerlei Sinn für Planung, und geizig. Hurra, Jackpot.

Und die FS ist jemand, die sich eine teure Wohnung "gönnt", die sie sich nach eigenen Worten (#18) auf Dauer nicht leisten kann und nun auf Kredit wohnen möchte bzw. dabei dauerhaft über 25% fremder Einkommen zu verfügen versucht, um diese für ihre gehobenen Ansprüche zu verwenden, die der andere gar nicht haben möchte. Im Gegensatz zu ihm, der offenbar eine eigene Wohnung und Anteile an einem Haus in seinem Vermögen hat, scheint die FS aufgrund ihres Lebensstils noch keine größeren Vermögenswerte für die Zukunftsabsicherung zu besitzen.

Es wirkt somit auch nicht wirklich danach, als würde die FS "Ahnung von Geld" und vorausschauender "Planung" haben. Ihr ist halt wichtiger, sich eine teure Wohnung zu gönnen und andere als geizig zu empfinden, die nicht ihre Wünsche haben und sich lieber ein teures Auto gönnen. ... "Hurra, Jackpot"

Es ist wirklich witzig, wie Ihr mit zweierlei Maß messt und einerseits den Wunsch nach einem "teuren Auto" und den Wunsch nach einer "teuren Wohnung" unterschiedlich zu bewerten versucht.

Dabei haben wir hier lediglich nur 2 Partner, die jeweils unterschiedliche Dinge wichtig finden. Der FS ist es eben viel Wert, in einer teuren Wohnung zu wohnen und hat wenig Verständnis, Geld für ein aus ihrer Sicht unnötiges Auto auszugeben. Und dem Typen ist es viel Wert, ein teures Auto zu haben und hat kein Verständnis dafür, unnötig Geld für das Wohnen auszugeben.

Der einzig wirkliche Unterschied ist vorliegend, dass der Typ nicht versucht, es als einen großen Liebesbeweis und die FS als zu geizig darzustellen, wenn er übergriffig dauerhaft über 25% der Einkünfte der FS zu verfügen versucht, um sich damit ein aus ihrer Sicht unnötiges Auto zu finanzieren.

Wenn der Typ erklären würde, dass es bereit für den nächsten Schritt sei und als großen Liebesbeweis sein bisheriges Auto aufgeben wird (welches er ohnehin nicht mehr dauerhaft alleine halten will) und sich nun auf das Fahrzeug der FS einlassen will, welches er bisher als Hölle empfand, wenn beide über 20Jahre laufende Kredite bzw. 20% der jeweiligen Einkommen das Fahrzeug der FS so auftunen, so dass er auch damit leben kann und wenn die FS ihn im Falle der Trennung seine Investition in ihr Fahrzeug wieder ausbezahlt, dann würde man es nicht glauben können, dass das tatsächlich jemand ernst meinen könnte bzw. die Frau dann als zu geizig darzustellen versucht, weil diese einfach nur kein Bedürfnis hat, unnötig Geld für etwas auszugeben, was sie als rausgeschmissenes Geld empfindet.
 
  • #56
Das ist eine ganz miese Manipulationsmasche auf die Du antworten solltest "ich bin gern Prinzessin und dachte, bei Deiner Luxuskutsche, Du wärst ein Prinz".

Setzt euch an einen Tisch, sag "nein" zu dem Hausplan. Und wenn er nicht zusammen in eine Mietwohnung ziehen will, dann bleibt getrennt wohnen und Du suchst Dir eine langfristig bezahlbare Mietwohnung in der Du leben willst.


Das hast Du richtig verstanden. Sie scheint den Unterschied nicht zu kennen und will fatalerweise mit einem ungesicherten Kredit dort einsteigen.

Da kann man jetzt nur noch auf einen ehrlichen Banker hoffen, der das verhindert.

Oh Gott seid ihr noch ganz dicht ?
Der Mann zögert etwas, wie die richtigen Bedingungen sind, zusammen zu ziehen und deswegen ist er nun TOXISCH ?
Geht es auch kleiner ?

Halten wir fest, Die Fragestellerin hatte am Anfang gezögert, jetzt zögert er. Beide haben auch gute Gründe.
Kann sein, dass er auch etwas kalte Füsse bekommen hat. Deswegen ist er aber nicht TOXISCH.
Ja, sind wir! Du kannst offenbar immer noch nicht differenzieren, so wie in deiner Ehe. 🤦‍♀️
Die FS zögerte aus finanz. REALISTISCHEN Gründen - schwere Folgen für sie und ihr Kind! Der Typ ist ein Geizkragen möchte sich AUF IHRE KOSTEN bereichern. Wer da nicht ganz dicht ist, ist leicht zu beantworten. 🤣 Hat jedenfalls nix mit Prinzessin zu tun, sondern mit SELBSTFÜRSORGE - auch ihrem Kind gegenüber. Dass du davon noch nix gehört hast, wundert mich bei deinen Postings nicht. 🤷‍♀️
 
  • #57
Es wirkt somit auch nicht wirklich danach, als würde die FS "Ahnung von Geld" und vorausschauender "Planung" haben. Ihr ist halt wichtiger, sich eine teure Wohnung zu gönnen und andere als geizig zu empfinden, die nicht ihre Wünsche haben und sich lieber ein teures Auto gönnen. ... "Hurra, Jackpot"

Es ist wirklich witzig, wie Ihr mit zweierlei Maß messt und einerseits den Wunsch nach einem "teuren Auto" und den Wunsch nach einer "teuren Wohnung" unterschiedlich zu bewerten versucht.

Dabei haben wir hier lediglich nur 2 Partner, die jeweils unterschiedliche Dinge wichtig finden. Der FS ist es eben viel Wert, in einer teuren Wohnung zu wohnen und hat wenig Verständnis, Geld für ein aus ihrer Sicht unnötiges Auto auszugeben. Und dem Typen ist es viel Wert, ein teures Auto zu haben und hat kein Verständnis dafür, unnötig Geld für das Wohnen auszugeben.

Wenn der Typ erklären würde, dass es bereit für den nächsten Schritt sei und als großen Liebesbeweis sein bisheriges Auto aufgeben wird (welches er ohnehin nicht mehr dauerhaft alleine halten will) und sich nun auf das Fahrzeug der FS einlassen will, welches er bisher als Hölle empfand, wenn beide über 20Jahre laufende Kredite bzw. 20% der jeweiligen Einkommen das Fahrzeug der FS so auftunen, so dass er auch damit leben kann und wenn die FS ihn im Falle der Trennung seine Investition in ihr Fahrzeug wieder ausbezahlt, dann würde man es nicht glauben können, dass das tatsächlich jemand ernst meinen könnte bzw. die Frau dann als zu geizig darzustellen versucht, weil diese einfach nur kein Bedürfnis hat, unnötig Geld für etwas auszugeben, was sie als rausgeschmissenes Geld empfindet.
hm, du vergleichst ernsthaft ein teures Auto mit dem Grundrecht auf Wohnen bzw. mit einem Kind normal zu wohnen, auch wenn die Wohnung momentan teuer ist. Ja, kann man machen, kommt aber merkwürdig. Fühlst du dich da getriggert? Du liest dich als hätte dir jemand was weggenommen, mit dem du dringend spielen wolltest. Der gnädige Herr hat der FS seine Wohnung angeboten, die nichtmal ein Kinderzimmer hatte, das ist schon allerhand. Was sollte das? Die FS war bereit, den alten Kasten, dessen Zustand ich mir lebhaft! vorstellen kann, mit zu unterhalten, da ist dein Post nun gar nicht mehr zutreffend. Ein Auto verliert übrigens massiv an Wert, genau an dem Tag, an dem du auf der Zulassung warst. Wollte ich nurmal erwähnen. Vielleicht hilft dir das ja. Auch wollte der Freund der FS gerne gratis in ihrer zu teueren Wohnung leben. Hast du das gelesen? Das nenne ich dann mal sportlich gerechnet, bzw. sehr geizig. Männer mit Protzkarren sollte man, nebenbei bemerkt, dringend meiden. Ich guck da nur nach Neukölln. Nee danke.
 
  • #58
Gut das mit dem "ganz dicht "nehme ich mal zurück.
Kann man als Beleidigung auffassen und muss nicht sein.
er Typ ist ein Geizkragen möchte sich AUF IHRE KOSTEN bereichern.

Wieso ? Wo steht das denn ?
Wo hast Du das denn her ?

Du lässt Dich bei deinen Antworten von Gefühlen leiten, anstatt die Fakten zu sehen.

Er ist ja noch nichtmal auf ihr Angebot eingegangen, da selbst (viel ?) Geld mitzuinvestieren (wir wissen nicht, um welche Summen es sich handelt).

Also kann er sich wohl derzeit nichtmal bereichern wollen , denn er will ja gerade ihr Geld gar nicht.

Er zögert mit dem Projekt und zwar wahrscheinlich aus guten Gründen, z.B. ob sich das in der Lage lohnt und welche sonstigen Aufwand er damit bekommen könnte .

Ja und natürlich könnte er sich auch überlegen, ob er immer noch unbedingt mit der Fragestellerin zusammenziehen möchte.

Natürlich spielt das alles eine Rolle, deswegen ist der Typ aber nicht TOXISCH !

Und mit der Fragestellerin hat das eigentlich auch alles eher wenig zutun.
Ja sie bezieht das im Moment alles auf sich selbst, aber ich glaube fast, bei dem Projekt geht es gar nicht vorrangig um sie und ihr Kind, sondern eine für ihn komplett neuen Lebensabschnitt.

Und nochwas
Mein Ehe hat mit dieser Frage hier mal überhaupt gar nichts zutun. Was sollen eigentlich solche dummen Bemerkungen ?
Bringt es Dir persönlich etwas, mir am Zeug zu flicken ?
 
  • #59
Auch wollte der Freund der FS gerne gratis in ihrer zu teueren Wohnung leben. Hast du das gelesen?
Die FS schrieb, dass er am Anfang bei ihr einziehen und an der Miete beteiligen wollte (da wollte sie nicht) und dass er inzwischen nur noch die a) seine Wohnung, b) sein Haus ohne große Investitionen oder c) "nichts" anbieten würde. Die FS schrieb in #1 zudem, dass er sich in ihrer Wohnung nicht wohl fühle und ihm auch zu teuer sei. Davon, dass er angeblich "gratis" bei ihr einziehen wollen würde, sehe ich nichts.

hm, du vergleichst ernsthaft ein teures Auto mit dem Grundrecht auf Wohnen
Das GG kennt genausowenig ein explizites Grundrecht auf Wohnen wie ein Recht auf ein Kfz. Letztlich wird beides nur über andere Grundrechte geschützt (z.B. Eigentumsfreiheit, Art14GG). Es wird iÜ auch durch dass GG grundsätzlich geschützt, kein Geld für Dinge ausgeben zu brauchen, die man selber für unnötig hält.

Ein Grundrecht auf Wohnen auf Kosten anderer lässt sich daher außerhalb des Sozialhilferechts auf Existenzminimumnevieau bei unverschuldeter eigener Leistungsunfähigkeit (Art1GG) kaum seriös herleiten. Ein Grundrecht auf die von der FS erwünschten höheren Wohnverhältnisse gibt es daher aus der Eigentumsfreiheit (Art14GG) abgeleitet nur insoweit, soweit man sich diese selber leisten kann. Genauso wie iÜ der Typ auch ein aus Art14GG abgeleitetes Grundrecht darauf hat, sich ein teures Auto leisten zu dürfen.

Ein Auto verliert übrigens massiv an Wert, genau an dem Tag, an dem du auf der Zulassung warst. Wollte ich nurmal erwähnen.

Auch nicht jede Hausinvestition ist 1:1 werterhöhend, so dass das Haus nach der Investition auch nicht zwingend wertvoller als vorher ist. Wenn man gar nicht verkaufen will, dann ist der Einbau von Dingen, die man selber nicht benötigt nur für die von Wert, die das nutzen möchten.

Der gnädige Herr hat der FS seine Wohnung angeboten, die nichtmal ein Kinderzimmer hatte, das ist schon allerhand. Was sollte das?

Das war halt sein großer Liebesbeweis, der ähnlich ohne Empathie kilometerweit an den Bedürfnissen des Partners vorbeischoss, wie umgekehrt die FS mit ihren Erwartungen.

Das nenne ich dann mal sportlich gerechnet, bzw. sehr geizig.

Zu erwarten, dass andere einem Dinge mitfinanzieren sollen, die der andere gar nicht haben möchte und ansonsten sauer zu werden, dürfte da vermutlich noch um einiges geiziger sein.

Männer mit Protzkarren sollte man, nebenbei bemerkt, dringend meiden.
Frauen, die übegriffig über das Vermögen anderer zu verfügen versuchen und das Leben anderer verteuern wollen, sollte man ebenfalls auf Distanz halten.
 
  • #60
Die FS schrieb, dass er am Anfang bei ihr einziehen und an der Miete beteiligen wollte (da wollte sie nicht) und dass er inzwischen nur noch die a) seine Wohnung, b) sein Haus ohne große Investitionen oder c) "nichts" anbieten würde. Die FS schrieb in #1 zudem, dass er sich in ihrer Wohnung nicht wohl fühle und ihm auch zu teuer sei. Davon, dass er angeblich "gratis" bei ihr einziehen wollen würde, sehe ich nichts.


Das GG kennt genausowenig ein explizites Grundrecht auf Wohnen wie ein Recht auf ein Kfz. Letztlich wird beides nur über andere Grundrechte geschützt (z.B. Eigentumsfreiheit, Art14GG). Es wird iÜ auch durch dass GG grundsätzlich geschützt, kein Geld für Dinge ausgeben zu brauchen, die man selber für unnötig hält.

Ein Grundrecht auf Wohnen auf Kosten anderer lässt sich daher außerhalb des Sozialhilferechts auf Existenzminimumnevieau bei unverschuldeter eigener Leistungsunfähigkeit (Art1GG) kaum seriös herleiten. Ein Grundrecht auf die von der FS erwünschten höheren Wohnverhältnisse gibt es daher aus der Eigentumsfreiheit (Art14GG) abgeleitet nur insoweit, soweit man sich diese selber leisten kann. Genauso wie iÜ der Typ auch ein aus Art14GG abgeleitetes Grundrecht darauf hat, sich ein teures Auto leisten zu dürfen.



Auch nicht jede Hausinvestition ist 1:1 werterhöhend, so dass das Haus nach der Investition auch nicht zwingend wertvoller als vorher ist. Wenn man gar nicht verkaufen will, dann ist der Einbau von Dingen, die man selber nicht benötigt nur für die von Wert, die das nutzen möchten.



Das war halt sein großer Liebesbeweis, der ähnlich ohne Empathie kilometerweit an den Bedürfnissen des Partners vorbeischoss, wie umgekehrt die FS mit ihren Erwartungen.



Zu erwarten, dass andere einem Dinge mitfinanzieren sollen, die der andere gar nicht haben möchte und ansonsten sauer zu werden, dürfte da vermutlich noch um einiges geiziger sein.


Frauen, die übegriffig über das Vermögen anderer zu verfügen versuchen und das Leben anderer verteuern wollen, sollte man ebenfalls auf Distanz halten.
Womöglich haben wir beide einen vollkommen anderen Threat gelesen. Das führt mich dazu, mich in meiner Situation und meinem persönlichen Umfeld glücklich zu schätzen und Menschen aus meiner Vergangenheit gerne loszulassen. Dafür vielen Dank.
 
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