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  • #31
Ich habe nur noch im Kopf, dass hier eine der Mitforistinnen sich vor Jahren den Traum vom Eigenheim aus eigener Kraft ohne Partner erfüllt hat. Da
Das war ich.
Wie ging das? Angefangen zu sparen, sobald es ging. Gutes Händchen bei Geldanlagen, eine kleine Erbschaft, richtig gute Hand an der Börse..
1. Haus gebaut, einen kleineren Teil finanziert, den Rest zu 90% ich, 10% er.
Nach der Scheidung und der Aufteilung hatte ich das Haus plus die Verbindlichkeiten.
Dieses Haus sehr, sehr gut verkauft, und wieder neu gebaut. Die Architektenleistung als Eigenleistung, plus ein bisschen sonstiges. Inzwischen ist es nur noch nominell belastet, der Betrag ist da, der Kredit ist endfällig, bleibt deswegen so stehen, bei diesen Zinsen. Wertzuwachs der letzten 3 Jahre min. 40%.

Doch, ich hatte diesen Traum auch, allerdings in der Reihenfolge Partner, Kinder, Haus - und anständiger Beruf.
Bis zum Haus haben wir lange in Wohnungen gelebt. Der eine war 9, der andere 11 - und wir hatten zwar größere Wohnungen, 3-4 ZW, aber sie hatten bis dahin immer das große Schlafzimmer als gemeinsames Zimmer, und ich wenn möglich, das kleinste Zimmer als Büro.
Dann kam das erste Haus mit richtig Platz, 220qm WF, 1100qm Grund. Das 2. ist nun etwas kleiner, der Grund deutlich kleiner.

Familie sind wir, halt nicht in der Normalform. Der Kern, meine Kinder und ich, da ist eine enge Verbindung. Dazu mein Partner, seine Kinder, die Partner unserer Kinder.
Für meine Söhne auch noch den gefühlten Papa...plus seine Familie.

Man kann planen, und viel erreichen, ohne Ziele geht nichts. Aber es gehört das Quentchen Glück dazu, etwas Geschick und viel Arbeit.

Trotzdem, das Leben kommt anders als man denkt. Nicht alles hat man selbst im Griff. Und dann kommen die Anpassungen. Also Flexibilität braucht es, Offenheit und wg von Schubladen.

Und, wenn man so plant, dann sollte man nicht 1,5 Jahre mit einer Irgendwie - Beziehung vertun.

Zum Essen kann ich mich selbst einladen. Ansonsten bezahlen wir wechselseitig, wenn wir unterwegs sind, ohne Buchführung, dafür kommt dann die Einladung von Herzen.

NNun, und wer weiß, vielleicht kommt doch noch Haus Nr. 3...

W, 51
 
  • #32
Sorry Vikky, aber da merkt man, das du etwas älter bist als wir.....
Ja, ich bin älter und kann daher die gelieferten Informationen vollständig verarbeiten. Es geht nicht um das, was ich für richtig halte, sondern ich habe das Konzept der FS beschrieben.

Das Konzept der FS kann nur auf dem gut verdienenden Mann beruhen, denn:
dass ich mir in der Gegend kein Haus leisten kann, obwohl ich einen guten Job im öffentlichen Dienst seit 9 J. habe und recht sparsam bin
Nehmen wir die Fakten:
- Die Gegend über die wir hier reden ist Stuttgart - deutlich teurer als HH.
- mit 27 Jahren 9 Jahre im öffentlichen Dienst tätig sein, heißt Ausbildung, kein Studium - vielleicht noch nichtmal Abitur. Also sehr begrenzte Aufstiegsmöglichkeiten, denn da geht es nach Formalien.

sich vor Jahren den Traum vom Eigenheim aus eigener Kraft ohne Partner erfüllt hat. Das ist heutztage nicht mehr möglich.
Och, davon findest Du hier einige, u.a. mich. Wann ist den heutzutage?
Ich habe das vor knapp 10 Jahren ohne Partner gemacht (und ohne Erbe) in zentraler Lage in HH im Rahmen der von Dir genannten Beträge. Heute könnte/wollte ich das auch nicht mehr bezahlen wegen der irrwitzigen Immobilienpreise - aber eine Nummer kleiner ginge es schon und das wäre immer noch sehr gut.
Zuvor habe ich meinen Anteil vom gemeinsam gebauten Haus (benefalls gute Wohnlage in HH) dem Exmann überlassen müssen, um ihn loszuwerden, also Vernichtung von viel Eigenkapital.
So mit der Ausschließlichkeit stimmmt das also nicht, wie Du das darstellst - ok, das können vielleicht nur alte Frauen und nicht junge Hüpfer 😂

Wenn ich bei der jungen Generation gucke, dann kann ich Dir genau sagen, warum die das nicht können: weil sie von vornherein einen zu hohen und zu konsumorientierten Lebensstandard haben.
Ich gucke da grad auf ein junges Paar in qualifizierten Berufen und wo deren potenzielles Eigenkapital für eine Immobilie geblieben ist:
- pro Jahr 3 Auslandreisen, davon mindestens eine richtige Fernreise schon während der Ausbildung
- in der Ausbildung keine Miniwohnungen in schlechter Wohlage sondern 3-Zimmer in mittlerer Wohnlage
- Kosten Hochzeitsfeier und -reise im mittleren 5-stelligen Bereich
- mindestens einmal in der Woche gut ausgehen
- mal eben in einem Jahr 2 Neuwagen kaufen, obwohl mitten in der Stadt wohnend und ein Arbeitsplatz ist nur 2 Tramstationen entfernt
- .....

Rechne das mal durch über n Jahre. So wäre ich auch zu keiner Immobilie gekommen.

👍 genau so gehts - nicht jammern, machen. Mutig was riskieren und bereit sein, sich richtig reinzuhängen, statt zu erwarten, dass es auf dem Silbertablett geliefert wird.
 
  • #33
mit 27 Jahren 9 Jahre im öffentlichen Dienst tätig sein, heißt Ausbildung, kein Studium - vielleicht noch nichtmal Abitur. Also sehr begrenzte Aufstiegsmöglichkeiten, denn da geht es nach Formalien.
Jein ..... in Ba- Wü gab es damals schon ein duales Studium im öffentlichen Dienst. Diese Zeit der Ausbildung ist bereits Dienstzeit. Möglich wäre es also ......

Dazu scheint die Familie nicht völlig verarmt zu sein. Immerhin wohnt sie in der Einliegerwohnung im Haus der Eltern .......

Wohnung mit H 4 gleich zu setzen ... nunja, das ist einfach falsch. Selbst diese Bienenwaben (Hochhäuser) gibt es im hochpreisigen Segment ....

Aber mehr noch stört mich - der fünfte Schritt wird schon als zu schwierig bejammert - noch bevor überhaupt der erste in Angriff genommen wurde. Es sei denn, man sieht die Berufsausbildung als den ersten Schritt ....
Zuerst muss man / frau doch den Menschen finden, mit dem Kinder überhaupt gewollt werden. Dann muss man schauen, ob man mit diesem überhaupt zusammen leben kann und will, um eine Familie zu gründen. Dann kommen u.U. medizinische Dinge - Kinder kommen nicht per DHL nach Bestellung bei Amazon. In der Zeit kann man schauen, wie die Finanzen stehen und sich erste Gedanken um Wohneigentum machen. Und dann sucht man das passende Haus. Oder die Wohnung. Oder wartet noch. Manchmal erbt man auch. So kommen heute in den Vororten viele Menschen zum Häusle.
Ein Haus ist nur dann ein Zuhause, wenn darin Leben stattfindet. Ein Haus ist toll, wenn im Garten gegrillt wird, Freunde um den grossen Tisch sitzen ...... wenn Gelächter und Musik zu hören sind und gute Gerüche in der Luft sind. Nur als "Must Have" ? Ne, dazu ist es zu teuer, zu zeitaufwändig, zu arbeitsintensiv.
Und ein Reihenhaus ? Ist im Grunde eine Wohnung auf 3 Stockwerken. Dafür wäre mir mein Geld zu schade .... ausserdem : wo wäre da Platz für meine Garagen ?
 
  • #34
Liebe FS, warum so pessimistisch? Ich sage immer ein Schritt nach dem anderen. Hast du deinen Mann schon gefunden, bist du schon verheiratet und bereits Schwanger? Ich meine, all dies ist noch nicht vorhanden. Kümmere Du dich erstmals darum.
Außerdem sollst du in deinem Alter optimistisch und lebensbejahend sein. Alles andere kommt noch mit der Zeit.
Ich kenne persönlich kein einziges Paar in DE, das vor dem Kind und Heirat schon ein Haus da stehen hat. Alle (ich auch) lebten bei dem ersten Kind in einer kleinen Wohnung. Dann kommt noch ein Kind und man wechselt in ein Reihenhaus oder eine größere Wohnung und erst wenn beide viele Jahre gearbeitet und Geld zusammengespart haben, nehmen sie ein Kredit auf und bauen ein Haus.
Man kann auch heute noch ein günstiges Haus bauen. Es gibt Architektenbüros in der Schweiz, die sich auf solchen Projekte spezialisiert haben. Es gibt sogar Architekten, die deswegen Preise gewonnen haben.
Wie heißt es so schön? Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.
 
  • #35
Zu den offenen Fragen:
-ich habe Abitur und eine Ausbildung
-meine Eltern besitzen ein großes Haus, welches wir irgendwann erben werden, ich habe noch Geschwister. Außerdem bringt mir ein Haus in 20/30 Jahren nichts, wenn ich in ein paar Jahren Familie möchte. Für mich alleine möchte ich ja kein Haus
-ich bin nicht unbedingt pessimistisch, aber ich habe das Gefühl, dass die Zeit seit dem 25 Geb. nur so rast und mich stimmt es traurig, dass ich keinen passenden Mann an meiner Seite habe, mit dem ich vernünftig planen kann
-ich bin auch niemand der Paralleldating betreibt, hätte ich vielleicht mal machen sollen

Natürlich könnte mein Leben viel schlimmer sein, glücklich bin ich aktuell aber auch nicht.
 
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  • #36
Ich sehe da viele Baustellen bei Dir.
Als erstes würde ich deinerseits mal differenzieren, was Du eigentlich willst und möchtest ,und dies „selber“umsetzen.

Dir fehlen viele Erfahrungswerte was eigentlich eine Beziehung oder auch eine Ehe bedeutet und auch ausmacht .
Du hast im Moment nichts anderes wie eine Freundschaft +,und beschwerst dich über sein Verhalten weil er nicht deinen Sugar Daddy ersetzt und spielt.
Er reflektiert Dir genau das was Du ihm als Vorlage gibst.
Ich würde an deiner Stelle mein Leben selbst in die Hand nehmen und es so gestalten wie ich es gerne hätte aber ohne Mami und Daddy sonst wird das nichts bei Dir.
So wie Du dich im Moment verhältst bist Du immer in der Position wo Du nach oben schauen musst ,und nichts geschieht auf gleicher Augenhöhe .
Du bist immer auf andere angewiesen die dein Tun und Handeln befürworten und unterstützen .
Ein jeder Mann der dies im Ansatz erkennt wird für dich nicht zu erreichen sein .
Am liebsten wäre Dir einen tollen ,gut-aussehende gebildeten Mann zu manifestieren, der Dir das alles wunschgerecht serviert .
So wird das leider nichts ....
 
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  • #37
Hallo Josepha, das ist doch jetzt Deine beste Zeit. Mach einfach los. Bring Dich in gute Stimmung, freu Dich auf Deine Zukunft, und nun geh los und such Dir den für Dich richtigen Partner. Es wird sich dann vieles drehen, es werden Möglichkeiten entstehen, sich Dinge öffnen, ein Leben möglich werden. Niemand kann sagen, ob es wird. Aber Du hast einen Job, bist hoffentlich gesund, hast gute Eltern, familiäre Unterstützung, könnte schlimmer sein:), und nun leg los.....auf ins Getümmel!
 
  • #38
Du planst also auf Kosten deines zukünftigen Gatten zu leben, um dann im Falle einer miesen Beziehung dich nicht trennen zu können, weil Haus und so...
Ja, das ist wohl das Konzept. Selbst Verwaltungsangestellte, die das Geld für eine eigene Wohnung reut oder die sich das nicht leisten kann. Jetzt soll ein passender Mann das richten, natürlich nach dem Zeitplan der FS. Ein sparsamer Ingenieur reicht dafür nicht. Aus dem teuren Schwaben will sie auch nicht weg. Eigene Ausbildung mit entsprechendem Gehalt: dafür hat es nicht gereicht.

Banal gerechnet: wenn sie selbst eigentlich nichts großartig beitragen kann, mangels passender Ausbildung, dann wird auch bei einem Ingenieurgehalt und 2 Kindern ein Haus dazu führen, dass man sparsam leben muss. Natürlich wird sie drauf bestehen, dass der Mann sich "gleichberechtigt" an der Kindererziehung beteiligt. Vermutlich hat sie bei Freundinnen gesehen, dass das klappen kann.

Die FS hat nach letztem Beitrag Abitur. Da besteht ja dann die Möglichkeit, sich beruflich entsprechend "reinzuhängen" und dafür zu arbeiten, dass sie sich das Haus nach ihren Wünschen finanzieren kann. Der gemütliche Verwaltungsjob ist dafür eben der falsche Weg. Hoffentlich fällt darauf kein Mann rein...
 
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