• #1

Wohnen bei den Eltern. Wie damit umgehen?

Ist es abschreckend mit 31 wieder zu Hause zu wohnen?
Bin aufgrund des bald beendeten Studiums und der damit verbundenen Kündigung des Werkstudentenjobs wieder zu meiner Mutter gezogen. wohne dort aber ohnehin schon seit Beginn der Pandemie. Mit der Kündigung meines Zimmers in der Stadt fühlt es sich jetzt jedoch so endgültig an. Habe das Gefühl des Rückschritts und auch das dieser Zustand noch ein paar Wochen eventuell Monate andauern könnte. Mir geht es hier nicht schlecht, habe viel Bewegungsfreiheit und Mindestabstand ist im Dorf kein Thema. Allerdings ist es, vor dem Hintergrund der Pandemie ohnehin, schwer jemanden kennen zu lernen. Vor allen Dingen würde die Frage "Zu mir oder zu dir" schnell beantwortet.
Deshalb die Frage ans Forum, ist dieser Zustand, mit 31 erst Studium beendet und das Wohnen bei Muttern, abschreckend?
 
  • #2
Deshalb die Frage ans Forum, ist dieser Zustand, mit 31 erst Studium beendet und das Wohnen bei Muttern, abschreckend
Nein, aber deinen Wunsch, jemanden abzuschleppen, ohne eigenes Leben auf die Reihe zu bekommen. Ich verstehe nicht, warum Menschen nicht einen Schritt nach dem anderen machen und alles sofort haben müssen. Deine Priorität ist jetzt, neue Bleibe zu suchen und einen Job, wahrscheinlich zuerst Job, da er in anderer Stadt sein könnte. Ausserdem haben wir nachwievor Abstandsregelungen. Ob sie sinnvoll sind oder nicht, ist andere Frage, aber sie sind da und gelten auch in Datingzeiten.
Will jetzt nicht meckern, aber Corona Krise zeigt deutlich, dass viele anscheinend nichts mit sich selber anfangen können und erwarten Bespassung von anderen.
 
  • #3
Das ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Du wirst in diesem Zustand aber wahrscheinlich nur Frauen kennenlernen, die selber noch nicht so weit sind, eine reife Beziehung mit dir zu führen oder zu selbstständig für eine eigene Wohnung zu sein. Eine Frau, die schon selbstständiger ist als du, wirst du damit nicht beeindrucken können, sondern eben nur eine Frau, die noch abhängig ist, vielleicht auch ihre Eltern noch fragen muss, ob sie irgendwas darf.
Mich würde das ankotzen.

Frauen über 27 kotzt es sicher auch an, wenn du nur in ihrer Wohnung "abhängst".


Für mich persönlich ist das unverständlich. Warum will ich meine hart errungene Freiheit plötzlich wieder gegen mütterliche Abhängigkeit eintauschen und meinen eigenen Wohnstil aufgeben? Ein richtiger Mann hat Lust in die Welt hinauszuziehen und sich nicht von Mama betratschen zu lassen.

Ich würde es auch niemals dulden, dass meine Mutter mich bekochen oder meine Wäsche waschen muss. Das ist für mich Privatsphäre, das ich mit über 20 nicht mehr ab kann. Ich denke auch, meine Mutter geht der Inhalt meiner schmutzigen Unterhosen nichts an. Und ich denke, ich bin aus dem Teenageralter raus, wo ich solche Streitgespräche mit der Mutter führen wollen würde. Ich erwarte auch bisschen von einem Mann, dass er seiner Mutter mal den Stinkefinger zeigen kann, und sagt, dass er den mütterlichen Komfort eben nicht schätzt.
 
  • #4
Auf Fragen, warum das Studium erst mit 31 abgeschlossen wurde musst du dich einstellen.
Vorübergehend bei der Mutter zu wohnen ist keine Schande. Spricht eher für ein intaktes familiäres Umfeld. Natürlich wirkt das abschreckend auf manche Menschen - vor allem auf solche, die intakte Familie nicht kennen.
 
  • #5
Wenn du konkrete Anstrengungen unternimmst, um bald auf eigenen Beinen zu stehen und bei Mutter auszuziehen, würde es mich nicht abschrecken. Wenn du aber aus Bequemlichkeit nichts am Status Quo ändern willst, dann wärst du kein Kandidat für mich.
 
  • #6
Mich würde es nicht abschrecken. Es ist ja laut deines Beitrages nur vorübergehend. Dies solltest du deinen Date Partnerinnen natürlich deutlich machen, ansonsten würde es sicherlich abschrecken.
 
  • #7
Damit zeigst du, dass du nicht selbstständig bist und dich immer noch nicht von Mutter abgenabelt bist, ja das ist negativ und abschreckend, zumindest für mich, was andere dazu sagen hilft dir auch nicht wirklich weiter!!
 
  • #8
Ich erwarte auch bisschen von einem Mann, dass er seiner Mutter mal den Stinkefinger zeigen kann, und sagt, dass er den mütterlichen Komfort eben nicht schätzt.
Gehts noch? Wie bist du denn drauf? Ich kann Muttersöhnchen auch nicht leiden, aber bei ihm ist es nur vorübergehend. Es sollte Aufgabe der Eltern sein, die Kinder zu unterstützen, wenn sie Hilfe benötigen. Ja, das kann mit 31 auch der Fall sein. Grds sollte man sich seinen Eltern ggü respektvoll verhalten und dankbar sein. Sie haben im Regelfall sehr viel für einen getan Und gerade Mütter haben viel zurückgesteckt.
Dein Kommentar ist einfach nur respektlos.

Deshalb die Frage ans Forum, ist dieser Zustand, mit 31 erst Studium beendet und das Wohnen bei Muttern, abschreckend?
Hier ist die Frage, warum du erst so spät fertig wurdest. Hast du vorher eine Ausbildung absolviert und gearbeitet oder nur so vor dich hin studiert? Letzteres wäre abschreckend. Definitiv
 
  • #9
Bist du denn ein Mann oder eine Frau?
Ich finde das macht schon einen Unterschied.
 
  • #10
Wenn du in absehbarer Zeit ausziehst und die Wohnung bei Mama nur als Übergang zur Wohnungssuche nutzt: Kein Problem.
 
  • #11
Ich muss ganz ehrlich sein, mit solchen Problemen würde ich mich in meinem Leben nicht mehr befassen wollen. Da müsste ich 50 Jahre tieferstapeln, das wäre nicht mein Ding. Selbst mein erster Freund hatte schon einen Vollzeitjob und eine eigene Wohnung. Ich kenne gar keine Männer, die mit 31 noch studiert haben. Wenn ich in dem Alter daheim gelebt und studiert hätte, hätte mir so mancher Mann (um die 30) Dampf unter dem Hintern gemacht, aber zu recht. Jeder Mann hat mich bisher aus meiner Komfortszene und Bequemlichkeit befördert und dafür bin ich ihm dankbar

Allein das reicht aus, dass du für mich nicht in Frage kämst. Mit über 30 geht man beziehungstechnisch ins nächste Level über, um eine eigene Familie aufzubauen. Das wir dann bei dir wohl entfallen. Wetten, du fühlst dich zum Kinderkriegen zu jung?

Direkt von Mama zur Freundin würde ich auch nicht akzeptieren. Der Mann sollte in Krisenzeiten mal selber mit sich auskommen können und nicht das Küken der Mama spielen. Im Krieg hat der Mann gerade zu stehen und nicht im Ar*sch der Mutter zu verkriechen.

Ich rieche es aus Erfahrung mittlerweile auch, ob ein Mann noch daheim wohnt oder es sich bei Mama bequem macht.
Das fängt davon an, dass der Mann Muttis Küche gewohnt ist, selber eine saubere Kochstube hat und an jeder Frau herumzumäkeln hat, die an Muttis Standard nicht ran kommt.
Für mich ist ganz wichtig, zu sehen, in welchem Stil der Mann wohnt, denn es muss zu meinem passen. Ich will ja nicht mit einer fremden Frau oder deren Möbel zusammenzuleben, das Gefühl hätte ich aber bei dir, weil dein Stellvertreter deines Lebensstils gerade deine Mutter ist.

Apropos Wohnung, ich habe es immer so gehandhabt, dass man zum älteren Partner, also dem Mann, nach Hause geht.
Die junge Frau unter 30 hat ja unter Umständen selbst noch eine Familie, dort kann man keinen Sex haben, dauerhaft übernachten oder ungestört sein oder jeden Tag vor der Haustüre fremder Eltern erscheinen. Zudem wirst du eine größere Auswahl an DVDs und sonstiger Unterhaltung haben.

Warum man jemals zur Mutter zurückgeht, kann und will ich nicht verstehen. Die Ablösung ist oft schon schwer genug, wie will man das zweimal schaffen? Mit über 30 ändern sich Gewohnheiten nicht mehr. Wenn du nicht aufpasst, bleibste kleben.

Ich würde jetzt in Coronazeiten schnellstens eine eigene Wohnung suchen und vorher einen neuen Job. Zieh das bis Herbst durch, damit du dieses Jahr noch auf Partnersuche gehen kannst.
 
  • #12
Liebe*r(?) mufaßa

Kommt darauf an.

Die Gründe für Deinen späten Abschluss,
Und wie gestaltet sich Euer Zusammenleben.

Teilt Ihr Euch die Hausarbeit, wäscht, kochst und putzt Du? Oder ist
Hotel Mama?
Ersteres ist ok - so handhabe ich es mit meinem Sohn, solange er noch hier wohnt, Miete ist während der Ausbildung einfach zu teuer, und er hat hier ein Arbeitszimmer und ein großes Wohn-Schlafzimmer für sich.
Letzteres fände ich bei einem Erwachsenen abschreckend.

Ansonsten spricht es erst mal für eine gute Familienbindung, meine Tür wäre auch offen. Es ist ja absehbar.

Du solltest halt aktiv auf Job - und Wohnungssuche sein.

W, 50
 
  • #13
Wenn es einen Menschen mit Anfang 30 zurück zu Muttern aufs Land zieht, mutet das schon spukig an. In diesem Alter will man sich doch ausleben und ohne soziale Kontrolle sein. Zudem, was spielt das Leben in der Stadt.

Aber gut, ich bin ein Stadtmensch. Ich zöge lieber in eine andere Stadt Hunderte Kilometer entfernt als 60 km ins Umland.
 
  • #14
Deshalb die Frage ans Forum, ist dieser Zustand, mit 31 erst Studium beendet und das Wohnen bei Muttern, abschreckend?
Ja, und das weißt Du auch, denn sonst hättest Du diese Frage gestellt. Was also ist Dein Problem? Du hast Optionen:
- Du stellst das Thema Frauen ein paar Monate zurück und kümmerst Dich darum ein altersgerechtes Leben zu führen mit Arbeit, Einkommen und Wohnung. Dann bist Du für eine ganz andere Art von Frauen als Partner attraktiv.
- Alternative: Du fährst Deine Ansprüche an Frauen ganz weit runter und dann findet sich vielleicht eine, die auch im Zimmer bei ihren Eltern wohnt und die Frage "zu Dir oder zu mir" ist relativ egal, weil beides blöd für Menschen in Deinem Alter.

Warum soll eine Frau mit einem späten Studenten ohne berufliche und soziale Perspektive eine neue Beziehung eingehen wollen? Das ist aus ihrer Sicht vertane Zeit. Du weißt doch garnicht ob, wann und wo Du jemals landen wirst.
Die wirtschaftliche Krise fängt grad erst an und wenn Du vor dem Studium keine qualifizierte Berufsausbildung gemacht sowie gearbeitet hast (Lehre, Meister/Fachwirt, danach Studium) und nicht in einem Mangelberuf studiert hast, dann bist Du kein bevorzugter Bewerber. Das weißt Du, genauso wie jede Frau, die Dich kennenlernt.
Darüber hinaus: Du hast Dein Studium noch nichtmal beendet. Mach das doch erstmal, damit Du überhaupt siehst, wohin Dein Weg Dich wann führen kann.

Insgesamt finden Frauen erwachsene Männer nicht besonders sexy, die beim Auftauchen geringfügiger Probleme erstmal zurück zu Mama, in ihr Kinderzimmer rennen und in der Sparversion leben, statt die Probleme wie ein erwachsener Mensch selber anzugehen und zu lösen.
Wie soll da eine Beziehung aussehen? Die Frau soll in die Mama-Rolle rutschen und Dich pampern wenn es schwierig wird?

Vor allen Dingen würde die Frage "Zu mir oder zu dir" schnell beantwortet.
Das ist Deine Denke, weil Du meinst, Du bekommmst eine Frau, die eine eigenen Wohnung hat, s.o. Frau soll lösen, was du nicht auf die Reihe bekommst - nicht besonders sexy.
Denk mal drüber nach für welche Art von Frauen Du mit Deinen Parametern attraktiv bist und dann mach Dich zielgerichtet auf die Suche statt es Absagen hageln zu lassen.

Er ist ein Mann: Mufaßa, aus König der Löwen, der Oberste der Löwen, ihr König. Ob der mit 31 das Studium nicht beendet hätte und sich wieder unter Mamas Fittiche begibt?
Immerhin, der FS hat Humor und das zieht anfangs bei Frauen - bis sie sehen, daß nichts dahinter steckt.
 
  • #15
Du bist bei Studienabschluss 31?!

Bei normalem Ablauf solltest Du im nächsten halben Jahr einen Job haben, dazu wirst Du vielleicht sowieso nochmal umziehen. Ich würde das also entspannt sehen, aber natürlich klar erkennbar auf Selbstständigkeit hinarbeiten. Sonst nimmt Dich sowieso niemand ernst...
 
  • #16
Hallo nochmal,
zunächst vielen Dank, dass sich so viele die Mühe gemacht haben Ihre Gedanken zu teilen. Es ist interessant zu sehen wie viele verschiedene Standpunkte zu meiner Situation so schnell beisammen kommen, von "Modern" über "Konservativ" bis hin zu einem Weltbild, das in einer Zeit vorherrschte in der selbständige, intelligente Frauen wohl noch auf dem Scheiterhaufen gelandet sind und tapfere Ritter feuerspeiende Echsen enthauptet haben um Jungfrauen aus den Klauen der nun kopflosen Kreatur zu befreien.
Zu mir: Ich bin männlich (Mufasa/Mufaßa ist der Vater den ich nie hatte), ich helfe natürlich im Haushalt und auch bei der Betreuung der Pflegebedürftigen Großeltern, auch einer der Gründe fürs lange Studium. Da spielen auch noch andere Faktoren eine Rolle wie etwa saisonale Arbeit, Krankheit und ja auch Unbeschwertheit.
Ansonsten versuche ich ein wertvolles Mitglied der Familie und Gesellschaft zu sein, was mir häufig auch gelingt.
Natürlich werden anderen Meinung nichts an meiner Situation ändern, ich kann mir davon auch nichts kaufen. Allerdings hoffe ich, meinen sehr destruktiven Blick auf die Situation etwas relativieren zu können.
Daher nochmal Danke.
Beste Grüße
 
  • #17
Ich bin auch nach dem Studium während der Arbeitssuche zu meinen Eltern zurück. Hatte dann ein schlecht bezahltes Praktikum und einen Nebenjob in der Videothek und für die paar Monate ein eigenes Zimmer zu suchen, ohne zu wissen, wo ich dann hinziehen muss, wäre Quatsch gewesen. Das war eher meinen Eltern nicht so recht, die Sorge hatten, ich würde nicht erwachsen werden und ewig zuhause hocken. :D da war ich aber 25 oder so. Prinzipiell finde ich sowas nicht schlimm, wenn es klar nur ein Übergang ist. Würde mich dann aber eher um einen ersten Job und eigene Wohnung bemühen als um einen neuen Partner, ehrlich gesagt.
Ich kenne nur eine Person, die so spät mit dem Studium fertig war - weil sie vorher schon eine Ausbildung und Arbeit hatte. Wenn du nach dem Abi bis jetzt studiert hast, fänd ich das abschreckender, als nochmal daheim zu wohnen für eine begrenzte Zeit.
W, 36
 
  • #18
Hallo nochmal,
zunächst vielen Dank, dass sich so viele die Mühe gemacht haben Ihre Gedanken zu teilen. Es ist interessant zu sehen wie viele verschiedene Standpunkte zu meiner Situation so schnell beisammen kommen, von "Modern" über "Konservativ" bis hin zu einem Weltbild, das in einer Zeit vorherrschte in der selbständige, intelligente Frauen wohl noch auf dem Scheiterhaufen gelandet sind und tapfere Ritter feuerspeiende Echsen enthauptet haben um Jungfrauen aus den Klauen der nun kopflosen Kreatur zu befreien.
Zu mir: Ich bin männlich (Mufasa/Mufaßa ist der Vater den ich nie hatte), ich helfe natürlich im Haushalt und auch bei der Betreuung der Pflegebedürftigen Großeltern, auch einer der Gründe fürs lange Studium. Da spielen auch noch andere Faktoren eine Rolle wie etwa saisonale Arbeit, Krankheit und ja auch Unbeschwertheit.
Ansonsten versuche ich ein wertvolles Mitglied der Familie und Gesellschaft zu sein, was mir häufig auch gelingt.
Natürlich werden anderen Meinung nichts an meiner Situation ändern, ich kann mir davon auch nichts kaufen. Allerdings hoffe ich, meinen sehr destruktiven Blick auf die Situation etwas relativieren zu können.
Daher nochmal Danke.
Beste Grüße
Na, das kannst du ja dann auch so erklären. Aber wenn du gar nicht weißt, wo es dich dann hinverschlägt, warum machst du dir so viel Gedanken über Partnerin finden? Wenn es sich ergibt, klar; aber das wär dann ja eigentlich nicht das, was man als erstes angeht? Kann doch sein, du bekommst nächsten Monat einen tollen Job am anderen Ende des Landes? Oder willst du auf keinen Fall weiter weg, wegen der Großeltern-Situation oder der Familie generell?
 
  • #19
Solche Männer gibt es immer mehr. Sie wohnen mit über 40 immer noch bei der alternden Mutter.
Von Dörflern weiß ich, daß es welche gibt, die nie ausziehen.
Auch in Städten gibt es diese.
Sie wohnen im Kinderzimmer und sind selbst schon Rentner, eine andere Frau als Mutti hat es eh nie gegeben.

Eine Gruselvorstellung, mit einem solchen Mann näher bekannt zu sein.
 
  • #20
Das kommt sicher darauf an, wie groß Euer Wohnraum ist. Gerade bei intakten Familien auf dem Land kommt das immer wieder vor.

Pass bisschen auf, dass nicht die Mutter den Platz als Frau an Deiner Seite einnimmt, sonst bleibt kein Raum mehr für eine ernsthafte Beziehung zu einer Frau, sondern nur für kleine Sex-Geschichten.

Rutsch auch nicht in die Söhnchen-Rolle, also Mammi schneidet die Haare, Mammi kauft die Klamotten usw. Das ist massiv unattraktiv. Dann könnte es schon klappen
 
  • #21
Ist es abschreckend mit 31 wieder zu Hause zu wohnen?
Die Antworten hast du jetzt und sie sehen aus wie immer. Ich sehe in dir keine abschreckende Person, brauche dich aber auch zu nicht Heiraten.
m Studium mit 30 beendet, mit 35 ausgezogen. Ja, es war ein Fehler so spät auszuziehen, und das Studium erlebt jeder etwas anders. Aber was soll's das ganze kümmert eigentlich auch niemanden von Bedeutung in meinem Leben. Wie siehst du das?
Bist du denn ein Mann oder eine Frau?
Ich finde das macht schon einen Unterschied.
Klar tut es das. Ich gehe davon aus einer Frau kommt in der Lage Verständnis entgegen und den Männern wäre es egal. Meintest du das so?
 
  • #22
Männer, die noch bei Mama wohnen, sind wirklich unsexy.
Spätestens ab 23 Jahren sollte ein Mann ein schönes Auto haben und eine eigene Stadtwohung, damit er der Frau auch etwas bieten kann.
Solchen Jungen würde ich sofort die Bekanntschaft kündigen.

Frauen dürfen ruhig bei der Mutter wohnen, solange sie keinen festen Partner haben. Denn sie sind von Natur aus familiärer. Eine Frau braucht die Nähe zur Familie. Außerdem kann es für eine Frau auch gefährlich sein, alleine zu wohnen.
Ein Mann hat derlei Probleme nicht.

Ein echter Mann zieht hinaus in die Welt und zeigt Mut und Ergeiz.
Kein echter Mann wohnt noch im Kinderzimmer. Tut mir leid.

Julie, 29
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #23
Genau, du hast einen Rückschritt gemacht. Das hast du schonmal gut erkannt. Welcher Frau mag Rückschritte? Und warum MUSST du unbedingt jetzt eine Frau kennenlernen und kümmerst dich stattdessen nicht zu 100% darum, wieder auf eigenen Beinen zu stehen? Weil es dir nicht wichtig genug ist. Und genau DAS ist der Aspekt, der mich echt abschrecken würde.
Das hat mit dem Verhältnis zur Mutter nichts zu tun, sondern den Drang nach einem eigenen, unabhängigen Leben. So ein Mann käme für mich nicht noch einmal in Frage, denn ich habe genug von unselbständigen Männern, die sich nicht um ihre Selbständigkeit kümmern.

Muttersöhnchen gibt es übrigens in Städten genauso viel wie auf Dörfern mittlerweile. ;)
 
  • #24
Für mich als selbstständige Frau, wären Deine Ausreden der Grund der mich abschrecken würde. Bei Dir hört sich das so an als wenn sie willkommene Gelegenheiten gewesen, Dein Studium schludern zu können.


Allerdings hoffe ich, meinen sehr destruktiven Blick auf die Situation etwas relativieren zu können.
Du bist 31 und doch jetzt nicht seit den Corona-Beschränkungen plötzlich aus einem langen Schlaf erwacht. Wie war es denn bisher, wenn Du eine Frau kennengelernt hast? Was hast Du denn da für Gesprächsthemen gehabt, bestimmt doch auch andere Dinge als lauter Gründe warum Du immer noch die Schulbank drückst.

Raus aus der dörflichen Isolation und rein ins Leben, werde aktiv.
 
  • #25
Ich kenne viele, die länger studiert haben (inklusive mich) also finde ich das nicht so schlimm.
Wenn mir aber ein Mann sagt, dass er noch bei seinen Eltern wohnt, würde ich direkt denken, dass seine Mutti für ihn alles macht und er eine Ersatzmutti sucht.
Auf sowas hätte ich keine Lust, dann lieber würde ich alleine bleiben.
Außerdem müsst du dir im Klaren darüber sein, dass deine Konkurrenz wahrscheinlich weiter ist als du und du müsst schon mit irgendwas punkten zB. Aussehen,Studium oder Charakter.

Es macht schon einen Unterschied, ob du zB. Geschichte studiert hast und durchschnittlich aussiehst oder ein gut aussehender Mann mit einem Medizinstudium bist.

Ich verstehe nicht, warum du diese ein paar Monate nicht warten willst bis du dein Leben geordnet hast.
Ich denke, dass du entweder nichts Festes suchst oder ein Fach studiert hast, das nicht so gute Berufsaussichten hat.
 
  • #26
Es macht schon einen Unterschied, ob du zB. Geschichte studiert hast und durchschnittlich aussiehst oder ein gut aussehender Mann mit einem Medizinstudium bist.
Sehe ich auch so.
Du solltest besser mindestens 190cm groß sein, volles Haar und ein männliches Gesicht haben, schlank sein und Medizin, Architektur oder Schauspiel studiert haben. Außerdem solltest du dominant, zielstrebig und humorvoll sein. Ein schönes Auto und ein großer Hund wären auch nicht schlecht.

Mit deinen Eckdaten würdest du nämlich bei guten Frauen nicht die geringste Chance haben.

Anders würde es sich darstellen, wenn das Haus dein eigenes wäre und die Mutter bei dir wohnt und Miete zahlt.
 
  • #27
Sehe ich auch so.
Du solltest besser mindestens 190cm groß sein, volles Haar und ein männliches Gesicht haben, schlank sein und Medizin, Architektur oder Schauspiel studiert haben. Außerdem solltest du dominant, zielstrebig und humorvoll sein. Ein schönes Auto und ein großer Hund wären auch nicht schlecht.

Mit deinen Eckdaten würdest du nämlich bei guten Frauen nicht die geringste Chance haben.

Anders würde es sich darstellen, wenn das Haus dein eigenes wäre und die Mutter bei dir wohnt und Miete zahlt.
Ich wollte damit sagen, dass es für mich von Bedeutung wäre, ob mein Date einen Beruf hat, der ihm ermöglicht nahezu überall zu arbeiten und schnell einen Job zu finden oder ob er das nächste Jahr auf Jobsuche ist und am Ende irgendwo in die Pampa umziehen muss. Es gibt schon gravierende Unterschiede.

Ich hätte keine Lust auf eine Fernbeziehung oder das Leben in einer Pampa. Eine Familienplanung wäre auch nicht wirklich möglich, weil man doch nicht mal wissen würde, wo der Mann am Ende landet.

Die ganzen Kriterien von @EPQueen sind natürlich überspitzt, aber das bedeutet noch lange nicht, dass es solche Menschen nicht gibt, die genau diese Punkte erfüllen.
 
  • #28
Ich würde in deiner Situation eher sowieso noch etwas warten mit der aktiven Partnersuche.

Mit neuem Job wird sich ggf noch so viel ändern

Bei Mama finden Frauen die selbst völlig unabhängig sind, nicht so sexy.
Es sei denn, sie Interessen sich für die Begründung

Durch Corona verzögern sich ja auch Bewerbungen.
Mein Sohn hatte eine Stelle ab 01.08. zum Dualen Studium und die Firma ist jetzt pleite.

Oder auch ich war erst spät im Studium, Elternunabhängiges Bafög, gab es damals erst nach 5 Jahren = Ausbildung +2 Jahre arbeiten.

Einzelne wird es also ggf nicht stören, wenn es gute Begründungen gibt.
 
  • #29
Ich bin auch nach dem Studium kurzzeitig bei meinen Eltern gewesen. Genau 2 Wochen, danach bin ich in die neue Stadt gezogen, wo mein neuer Job auf mich wartete. Ich war auch 30, als ich mit dem Master fertig war, ich habe aber vorher eine Ausbildung gemacht und mehrere Jahre gearbeitet und Bachelor + Master dann in Regelstudienzeit durchgezogen.

Will sagen, 31 und fertig mit dem Studium muss erst mal nix negatives heißen. Man kann nicht immer davon ausgehen, dass jemand getrödelt hat. Und weiter: er wohnt, so wie es verstanden habe, nur vorübergehend bei den Eltern, bis er einen Job hat und dann in die neue Stadt zieht (wie bei mir damals).

Mein Vorschlag: warte einfach mit der Partnersuche, bis der neue Job und die neue Stadt feststehen. Dann hast du einen Job und eine eigene Wohnung und das Problem hat sich von selbst gelöst...
 
  • #30
Hallo nochmal,
zunächst vielen Dank, dass sich so viele die Mühe gemacht haben Ihre Gedanken zu teilen. Es ist interessant zu sehen wie viele verschiedene Standpunkte zu meiner Situation so schnell beisammen kommen, von "Modern" über "Konservativ" bis hin zu einem Weltbild, das in einer Zeit vorherrschte in der selbständige, intelligente Frauen wohl noch auf dem Scheiterhaufen gelandet sind und tapfere Ritter feuerspeiende Echsen enthauptet haben um Jungfrauen aus den Klauen der nun kopflosen Kreatur zu befreien.
Zu mir: Ich bin männlich (Mufasa/Mufaßa ist der Vater den ich nie hatte), ich helfe natürlich im Haushalt und auch bei der Betreuung der Pflegebedürftigen Großeltern, auch einer der Gründe fürs lange Studium. Da spielen auch noch andere Faktoren eine Rolle wie etwa saisonale Arbeit, Krankheit und ja auch Unbeschwertheit.
Ansonsten versuche ich ein wertvolles Mitglied der Familie und Gesellschaft zu sein, was mir häufig auch gelingt.
Natürlich werden anderen Meinung nichts an meiner Situation ändern, ich kann mir davon auch nichts kaufen. Allerdings hoffe ich, meinen sehr destruktiven Blick auf die Situation etwas relativieren zu können.
Daher nochmal Danke.
Beste Grüße
Deine bisherigen Antworten wären mir unzureichend.

Ich habe mein Studium z.B. auch erst mit 35 beendet. Weil ich es erst mit 30 begonnen habe und während der ersten zwei und des letzten Semesters voll gearbeitet habe. Vorab habe ich ab 16 eine Berufsausbildung gemacht und in dem Job bis in die beiden ersten Semester gearbeitet.

Bei dir war es bisher wohl doch eher ein Bummelstudium. Jetzt kommt es aber auf deine Berufsaussichten an. Wenn diese konkret gut sind dann ist das förderlich. Ich hatte meine Stelle schon während meines letzten Semesters.

Zur Überbrückung bei Mutti wohnen würde mich nicht stören (hat ein Kollege Ü40 nach seiner Trennung auch kurz gemacht). Aber auch hier kommt es darauf an wie lang die Überbrückung dauert und wie stark die Integration im mütterlichen Haushalt ist. Eine eigene Wohnung im Elternhaus ist was anderes als ein Zimmer in dem öfters Mutter ohne anzuklopfen steht.

Aber ein Bekannter Ü45 wohnt auch bei Mutti und hat das Haus zu 60 % mit Science Fiction Devotionalien vollgestopft. Also Mutti ist eher ein Randaspekt. Er findet immer wieder eine Frau für eine distanzierte Beziehung. Er hat aber auch einen guten Job, ein Auto, ist hilfsbereit und gutaussehend. Und er ist verbindlich.

Ich habe übrigens kein Auto. Also das ist nicht zwingend notwendig.