• #31
Ich lese hier immer heraus, dass es zwangsläufig anstrengend ist als Mann den Alltag mit einer Frau zu teilen. Wenn man nun aber ein Frauenexemplar erwischt hat, welches viel Zeit für sich braucht (eigene Hobbys hat), nicht streitsüchtig ist, den Haushalt schmeißt, toll im Bett ist, viele Dinge für den Mann organisiert, eine gute Gesprächspartnerin ist, den Mann umsorgt und bewundert. Ist das dann wirklich soo schlimm für den Mann? Es gibt doch top Frauen, die super aussehen und dazu noch intelligent und herzlich sind. Ich wollte in langen Beziehungen immer noch täglich Sex und war offen für einen Dreier oder Spielarten wie BDSM. Ich habe mich auch immer noch schick gemacht, schick mache ich mich grundsätzlich gerne. Ich lese hier immer, Affäre = Toll, locker. Beziehung = Anstrengend.
Das ist doch blödsinnig. Es gibt doch nichts besseres für einen Mann als eine Frau für sich allein haben zu können, die einem im Bett verwöhnt, den Mann bekocht, immer für den Mann da ist
Autsch, das klingt ja gruselig. Ich war für meinen mittlerweile Exmann wohl so ein Frauchen, das zu ihm aufsehen und ihn bewundern sollte. Und hinter ihm herputzen, weil ER ja fürs Geldverdienen zuständig sein wollte, und nicht ihm auf SEINEM Gebiet Konkurrenz machen.

Und WO genau bleibst in diesem Szenario DU? Deine Fähigkeiten, dein Charakter, werden die dann auch wertgeschätzt? War bei mir nämlich nicht so. Mein Mann hat mich als selbstverständlich hingenommen.

Nein, ich bin auch kein Typ für F+. Aber meine jetzige Beziehung sieht deutlich anders aus als das, was du da skizzierst. Ich umsorge ihn, er umsorgt mich. Wir sind füreinander da, nicht nur ich für ihn. Er verwöhnt mich, ich ihn. Je nach Bedarf. Und wenn einer seine Ruhe haben möchte, geht er einfach in ein anderes Zimmer und macht die Tür zu. Und das ist völlig in Ordnung so - man muss nicht ununterbrochen aufeinander hängen.

W, 53
 
  • #32
Liebe FS ich bin an dem Thema auch gescheitert und zwar genau an der Konstellation.

Bin sicher @Lionne69 da sehr ähnlich und kann sagen: will ich jemanden öfters im Bett, werde ich spätestens dann emotional.
Aber alle Moral und Co mal über Bord geworfen und meine Emotionalität aussen vor...wenn dann könnte ich eher ons wo es rein um Sex geht...wobei ich die lasse würde weil dann der Sex nicht gut ist....
Oder eben nachvollziehbar wenn zwei Sex wollen und der durch Experimente und Co besser wird, diese sich regelmäßig treffen

Nur zur Partnerschaft gehört für mich Freundschaft und Sex
In meine Freundschaften gehört kein Sex und wo man Sex will, braucht man keine Freundschaft.
Wenn ich jemanden so gerne um mich habe um es Freundschaft zu nennen und dann noch Sex will...dann wären es meine perfekte Beziehung.
Meistens ist allerdings doch sowieso nur Sex gemeint, mit zwischendurch mal reden.

Ich verstehe es also auch nicht
 
  • #33
Für Sex ohne Gefühle gibt es doch das Bordell oder Escort-Damen.Warum müssen es also immer komplitzierte Affären sein? Männer möchten von ihrer Affäre/F+ auf keinen Fall als guten Kumpel gesehen werden. Sie wollen meist bewundert werden, versuchen die Frau permanent zu beeindrucken, erwarten von der Frau dass sie sich schick macht und den Mann sexuell begehrt usw
Eine F+ sollte nicht kompliziert sein, wird sie kompliziert, sollte man es beenden.
Es ist auch nicht Sex ohne Gefühle, es ist nur keine Verliebtheit oder Liebe.
Und natürlich "erwarte" ich zumindest, dass Mann gepflegt ist, und mich begehrt. Als Kumpeline möchte ich da nicht gesehen werden, sondern als Frau. Das "erwarte" ich aber auch von einem Partner analog.
Nur bei einer platonischen Freundschaft entfällt die sexuelle Anziehung.
Generell möchte ich zwar nicht "bewundert" werden, aber wertgeschätzt. Das, denke ich, wollen alle.

Du widersprichst Dir in Deinen Posts in einigem, über das Bild, das Du sowohl von Männern als von Frauen hast, solltest Du reflektieren.
Magst Du Männer überhaupt? Respekt, Wertschätzung? Auf dieses Bild trifft man andauernd - Mann ist nicht in der Lage, eigenständig zu sein, braucht eine Mutti, und gleichzeitig denkt Mann sowieso generell nur an Sex. Und so ist auch Dein Angebot formuliert. Du bist attraktiv, was fürs Auge, häuslich, fürsorglich, nimmst ihm von Wäsche bis Papierkram alles ab, und stehst für seine sexuellen Bedürfnisse zur Verfügung.

Du solltest mal genau schauen, wer DU bist, und was Du möchtest. Ich kann mir nach Deinen anderen Aussagen nicht vorstellen, dass Du das aus Dir heraus möchtest
und war offen für einen Dreier oder Spielarten wie BDSM.
Sondern weil nach Deinem Verständnis FRAU so sein muss.

Wenn Du Dir Zeit lassen willst, dann nimm Dir Deine Zeit.
Wenn F+ nichts für Dich ist, dann lasse es.
Wenn Du eine verbindliche Partnerschaft haben willst, dann suche sie Dir.

Allerdings - über eine Affäre bzw. F+ klappt es in den meisten Fällen nicht.
Und wenn Du so profillos und unterwürfig bist, dann ist Du genau der Typ Frau, den sich manche unverbindliche Männer suchen - für Unverbindliches. Sowie auch für Männer, denen es wichtig ist, in einer Partnerschaft das Sagen zu haben, sich überlegen zu fühlen.
Beide Varianten werden Dich nicht glücklich machen.

W, 51
 
  • #34
Was erwarten Männer denn, wenn sie ihrer Affäre andauernd von ihrem tollen Leben erzählen, sich als top Vater etc. darstellen?
Na Sex eben.
Es liegt in deiner eigenen Verantwortung, wenn du dich auf verheiratete Männer einlässt.
In einer F+ muss man ständig darauf achten, sich nicht zu verlieben.
Hat das jemand verlangt?
Natürlich kann man sich in eine F+ verknallen. Das bedeutet doch nicht, dass man deshalb eine langjährige Beziehung führen muss.
Dazu gehört mehr als der anfängliche Hormonrausch.
Wenn du merkst, dass du eben nicht zu einem Team zusammenwächst und damit unzufrieden bist, dann solltest du die Sache eben beenden. Es ist dann nicht der Richtige für eine Partnerschaft. Denn dieser Mann hat bereits ein Team zuhause. Niemand zwingt einen da zu sitzen und zu hoffen, dass alles doch noch anders wird.

Lerne doch bitte Dinge, die dir nicht gut tun, aus deinem Leben aktiv zu verbannen. Du bist kein Opfer.
Einmal den Mut zusammen nehmen, die Angst vor den negativen Gefühlen zu ignorieren und von dir aus Schluss machen. Obwohl du verliebt bist. Sich von Negativem befreien. Das wird dir Selbstvertrauen geben. Ja es tut dann ne Zeit lang weh, weil sich die Hormone nach dem Anderen sehnen. Na und, dann hält man diesen Schmerz eben aus, bis er vorbei geht. Aber es war nicht der Charakter, den du toll gefunden hast.
Sein Charakter ist es auch, F+ neben Kind und Kegel zu führen, mit jemandem der ansonsten keine Ansprüche stellen soll.
Da ist KEINE Liebe. Da ist kein Team. Nur Sex.
 
  • #35
@Sternkuchen2

Deine Vorstellungen von Männern und ihren Erwartungen sind sehr klar, du schreibst vor was der Mann toll finden muss und wenn er das nicht tut ist er ein fehlerbehafteter Mann.

Denn du machst ja alles richtig.

Ich habe schon beim Lesen deines Textes Beklemmungsgefühle bekommen.
Du willst immer da sein, alles abfangen, alles machen.
Der Mann sitzt so in einem von dir geschaffenen Gefängnis.
Was der Mann sich in seiner Vorstellung zu wünschen hat.

Du tarnst deinen Wunsch allmächtig zu sein, in partnerschaftlicher Unterwerfung.
Deine Beschreibung klingt nicht nach einer gesunden Partnerschaft.
Er klingt nach völliger Selbstauflösung deinerseits mit schon schwellendem Groll, ob der ungenügenden Wertschätzung des Mannes für dein Opfer.

Finde für dich heraus was du magst und hör auf zu denken was sie Männer wollen sollen.


Ansonsten:

F+ ist in meinen Augen nur ein Synonym für Affäre. Du kannst es auch Projekt nennen: es gibt ein Anfang und ein schon antizipiertes Ende.
Aber keine Entwicklung.
Natürlich will der Mann dich beeindrucken, denn er mag ja sein Ego gestreichelt haben.
Außerdem kann man sich in einer F+ Nähe ohne Verantwortung holen.
Der andere hat an einen keinen Besitzanspruch.
Und wenn ich deine Texte so lesen, dann hast du gehöriges Klammerpotential. Da würde ich auch nicht mehr wollen als F+
 
  • #36
Eine F+ sollte nicht kompliziert sein, wird sie kompliziert, sollte man es beenden.
Ja, und deshalb gehen ja viele eine F+ ein. Man trennt sich sehr schnell und dies ohne Anwalt und Probleme.
Und was ist eigentlich Liebe?
Bei meiner LG komme ich nur an 4. Stelle. Erst die 3 Söhne und dann ich und dies ist bei Frauen mit Kindern normal. Ich habe nicht keine Frau gesehen, wo die Liebe zu dem Partner größer war als zu den Kindern.

Apropos Liebe: Dann gibt es die Fußballfans, wo die Liebe zum BVB, FCB, usw. größer ist als zu der eigenen Frau. Ist das dann dies keine Liebe mehr. Ich würde auch lieber zum Saturn oder Neptun reisen als zu meiner Partnerin. Gut, dann ist vielleicht für manche hier meine Liebe zu Saturn größer als zu meiner Partnerin.

Man kann mehre Dinge lieben und nicht nur eine Person.
 
  • #37
Bei meiner LG komme ich nur an 4. Stelle. Erst die 3 Söhne und dann ich und dies ist bei Frauen mit Kindern normal. Ich habe nicht keine Frau gesehen, wo die Liebe zu dem Partner größer war als zu den Kindern.
Weil du nur solche Frauen aussuchst. Jeder Psychologe würde da den Kopf schütteln, weil es in erster Linie für die Kinderentwicklung nicht gut ist, wenn sie an der ersten Stelle sind. Mann und Frau bilden eine Basis der Beziehung und Kinder kommen DAZU. Sie kommen später dazu und gehen früher aus der Beziehung raus und leben eigenes Leben. Natürlich gibt es Phasen der Priorität, wenn es Kleinkinder sind oder krank oder Probleme haben und besondere emotionale Zuwendung brauchen. Ansonsten haben leider viele Frauen ausser Kindern keinen Lebenssinn und kleben förmlich an denen.
In deinem Fall ist es deine Freundin, die Beziehung mit Kindern führt und du bist nur "der Zugezogene". Selbstverständlich braucht es Zeit, wenn es Patchwork Familie ist und Frau den Mann prüfen soll, wie er mit Kindern umgeht, aber rein emotional ist es oft eigenes Team und der Mann ist dann ehe der Ersatzspieler. Ich will dir deine Beziehung nicht madig machen, wenn es für dich so passt, dann ist es auch gut, aber die Frage ist eben, ob es tatsächlich passt oder wird nur passend gemacht?
 
  • #38
Es ist wie @Schnuppe78 schreibt, alles was Du für eine Beziehung machen würdest, geht auch in einer reinen Sex-Beziehung, weniger Krankenpflege und Familienbesuche, doch für ihn kochen, putzen, ihm zuhören, lieb sein, sexuell verfügbar und vielen Spielarten aufgeschlossen.
Deine Aufzählung wie toll du als Frau bist und wie genügsam und anpassungsfähig, attraktiv und lieb, die perfekte Frau für jeden Mann und jede tragfähige Beziehung, da denke ich, hat es dein Ego erschüttert, das er sich nicht in Dich verliebte. Es hat was mit eigenen Grenzen zu tun und wirklich für sich zu wissen, wer man ist. Ich hatte Ähnliches, eine ernstgemeinte Beziehungsanbahnung, die er dann einseitig als F+ auslaufen lassen wollte; und ich kann mich erinnern, dass ich ihm sagte, ich tue alles für dich, das war gelogen, okay ich habe manches getan, irgendwann gar nichts mehr getan. Ich habe mich in irgendwelche Versprechungen verstiegen, die nicht ganz stimmen, nur um ihn zu ködern und doch in mein Leben einzubinden. Das ist aber nicht locker und frei, Mutti spielen, für ihn kochen & putzen, ihn zu begleiten und Familie zu organisieren, ist keine Freiheit, deinen Input bestimmst hier Du Aufmerksamkeit, Lob und Dankbarkeit erwartest Du dafür, dass der Mann sieht, wie nützlich du bist. Frei ist aber anderes, nämlich beiderseits zu entscheiden, ob man sporadisch eine gute Zeit, auch Sex verbringen möchte, ohne sich ins Leben des anderen dermaßen einbringen zu wollen, den Haushalt zu führen, Krankenpflegerin und Event-Begleitung zu sein, seine Wünsche zu erfüllen. Es geht um Dich, sowohl in F+ und Beziehung, was willst Du, und eben Dich hier nicht automatisch für sein Wohlergehen verantwortlich zu sein.
P.S. @Dianthus Dankeschön, punktgenau.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #39
Liebe FS,
der Sinn einer F+ ist, dass Du eine hast, wenn Du eine willst und kannst (weil sehr unkomplizierter Zugang zu regelmäßigem Sex mit einem Dir sympathischen Menschen) und dass Du keine hast, wenn Du es nicht kannst und willst (weil Du Dich immer fix verliebst, wenn Du mit jemandem Sex hast).

Eine F+ ist immer dann unkompliziert, wenn beide es können und immer dann sehr kompliziert, wenn mindestens einer es nicht kann. In letzerem Fall gilt: lass es einfach sein und zwar für immer.
 
  • #40
Ja, und deshalb gehen ja viele eine F+ ein. Man trennt sich sehr schnell und dies ohne Anwalt und Probleme.
Nein, man verbindet sich gar nicht wirklich und braucht sich dann auch nicht zu trennen...

Bei meiner LG komme ich nur an 4. Stelle. Erst die 3 Söhne und dann ich und dies ist bei Frauen mit Kindern normal. Ich habe nicht keine Frau gesehen, wo die Liebe zu dem Partner größer war als zu den Kindern.
Das ist auch meine Erfahrung. Für mich ist das nachvollziehbar. Wir lesen ja auch hier oft genug, dass der Mann im Grunde nur dazu da ist, dass die Frau Kinder bekommen und diese möglichst komfortabel aufziehen kann. Sicher etwas übertrieben ausgedrückt, aber im Kern ist es das wohl. Also Mann lebst Du entweder damit oder Du nimmst eine Partnerin ohne Kinder.

...Krankenpflege und Familienbesuche, doch für ihn kochen, putzen, ihm zuhören, lieb sein, sexuell verfügbar und vielen Spielarten aufgeschlossen.
Für mich eine völlig verdrehte Sicht von Beziehung, die aber weit verbreitet ist. Im Grunde möchten doch viele eine Beziehung, die so ist wie eine F+: locker und unbeschwert, basierend auf einer guten Freundschaft und eben mit so viel Sex, wie beide möchten.
In der Realität sieht es dann in vielen Beziehungen anders aus. Frauen beschweren sich, dass der Haushalt an ihnen hängen bleibt, Männer, dass sie zu viel Geld für "Klimbim" ausgibt.
In F+ enden sicher auch viele, die zu viel Enge in einer Beziehung erlebt haben, die sich irgendwann nur noch als Dienstmädchen oder Dienstbote fühlen und keine Lust mehr auf eine solche Beziehung haben.
 
  • #41
Für mich persönlich stellt sich die Frage nach F+ auch nicht, entweder ich habe aus Lust und Leidenschaft Sex und dann trennt man sich oder aber es wächst da eine Verbundenheit, Gespräche, Nähe und dann geht es in Richtung Beziehung. Alles andere ist für mich wie „wasch mich, aber mach mich nicht nass“! In dem Moment, in dem ich beginne, meine Seele zu offenbaren, habe ich eine Beziehung und keine F+!
Wie die Beziehung dann ausschaut, ist doch eh Definitionssache.
Was die FS hier beschreibt und wie sie mit einem Mann leben möchte, ist für mich zB der größte Horror. Aber wenn sie es so möchte, dann muss sie eben schauen, das passende Gegenstück zu finden.
Viel spannender finde ich aber die Meinungen einiger Herren hier über Beziehungen und vermeintliches „Kinderglück“, ich denke, ich werde mal einen neuen Thread dazu öffnen😉
 
  • #42
Bei mir ist es aber so, dass mir Menschen mit der Zeit automatisch wichtiger werden.

Ich finde es wichtig an Beziehungen zu arbeiten und sie zu vertiefen. Eine Beziehung die im Sande verläuft (z.B eine F+) hat für mich keinen Reiz.
Das ist doch auch okay so, aber warum muss es für andere Menschen genau so sein? Es gibt sicher Frauen und Männer, die keine Beziehung wollen (vielleicht auch nur für eine Übergangszeit) aber trotzdem Sex haben wollen und zwar gerne mit jemandem, dem sie vertrauen und den/die sie attraktiv und nett finden. Das muss man ja nicht verurteilen, nur weil man selbst das nicht will oder dazu neigt, sich unglücklich zu verlieben (kann ich übrigens total verstehen!).
 
  • #43
In dem Moment, in dem ich beginne, meine Seele zu offenbaren, habe ich eine Beziehung und keine F+!
Das ist alles Quatsch.
Eine F+ ist auch eine Beziehungsform, genau wie z.B. auch eine Affäre oder ein Ehe...oder Lebenpartnerschaft....oder.
Das sind alles Beziehungsformen.

Das generelle Problem besteht auch bei dieser Frage wieder einmal darin, dass die Definition von "Freundschaft plus" kaum einer kennt.
Die FS auch nicht.

Der Begriff wird (wahrscheinlich absichtlich) von einigen Männern, welche die FS kennenlernt FALSCH benutzt, also mißbraucht.
Sie wollen eigentlich nur eine intime unverbindliche Affäre von ihr, sagen aber "F+", weil das so schön harmlos neumodern klingt.

"Freundschaft plus" bedeutet eigentlich nichts anderes, dass man sehr gut befreundet ist und zusätzlich auch miteinander Sex hat. Das ist schon eine lanjährige Beziehung, die auch sowieso Bestand hat.

Das liegt bei der FS aber ja gar nicht vor.
Sie kennt die Männer ja bisher noch gar nicht und ist eben nicht mit ihen befreundet, wird es wahrscheinlich auch später nicht sein.

Deswegen kann die FS in den von ihr zitieren Fällen auch keine F + erkennen.

Aber da sie mit ihrer Frage überhaupt auch wieder etwas Anderes meint (im Grunde faktisch fragt, ob sie intime Beziehungsformen ohne feste Partenerschaft akzeptieren kann), ist die ganze Fragestellung blanker Unsinn, dementsprechend auch die Antworten, auch meine.


Ich z..B. lebe mit meiner Lebensgefährtin seit langem in einer festen Partnerschaft zusammen. Befreundet bin ich mir ihr aber nicht, nicht mal bei Facebook.
Auch die meisten lanjährigen Ehepaare sind wohl eher selten wirklich befreundet, oder die Freundschaft hat schon lange geendet, manchmal am Tag der Verlobung.

Das will sich aber so kaum einer wirklich klarmachen, deswegen kommen die Mißverständnisse zustande.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #44
F plus ist unverbindlich, man tritt nicht als Paar auf, oft sexuell nicht exklusiv und ideal, wenn jemand nicht allzuviel Nähe möchte, trotzdem aber mal Kuscheln, Sex usw. möchte. - Was du dir unter Beziehung vorstellst, ist auf ein gegenseitiges brauchen und betüdeln ausgerichtet, das will auch nicht jeder. Es gibt da kein falsch oder richtig, weil jeder anders tickt und unsere Gesellschaft im Vergleich zu früher offener ist und man theoretisch zwischen 5 F plus wählen kann oder einer Symbiose und allem, was dazwischen liegt.
 
  • #45
Die allermeisten Männer wollen Beziehungen und genießen den Mehrwert, den eine Beziehung mit sich bringt.
Könntest du diesen dubiosen Mehrwert benennen ? Damit wir Männer uns entscheiden können, ob dieser geniessbar ist .....
ch möchte mit einem Partner zusammen leben, Alltag und die besonderen Zeiten teilen, den Alltag nicht grau werden lassen (also nicht die dreckige Wäsche wegräumen..)
Genau das funktioniert für mich nicht. Meine V ist weder meine Putzfrau noch muss sie sich um meine Stromrechnung oder die Autoversicherung kümmern. Das läuft alles. Schon längst. Bei ihr übrigens auch. Ich habe meine Wohnung so gestaltet, dass ich mich wohl fühle. Und sie ihre. Ihr Stil hat was -meiner hat auch was. Ein Mix wäre allerdings grauslich ... für uns beide.
Wir können beide alles ansprechen - und wir wissen beide, wer in welchem Bereich das letzte Wort hat. Was uns beiden sogar hilft, den Respekt hoch zu halten.
Zusammen wohnen macht für mich keinen Sinn, weil ich mich nicht wohl fühle dabei. Und Alltag mit V inkl. all der kleinen Streitereien ... nein danke. Sie ist und bleibt für mich Sonnenschein - Regenwetter bekämpfe ich alleine.

Insofern will ich weder eine Frau, die mir ständig hinterher räumt, putzt oder mich ändern will. V darf - muss aber nicht. Und ich habe die Möglichkeit, mein gewohntes Leben zusätzlich weiter zu führen.

Lionne hat jemanden gefunden, der ihre Vorstellungen mag. ich auch. Frei auch - und sie hat wieder andere Wünsche ......
Gemeinsam ist uns, dass wir zufrieden und glücklich sind.

Willst du das auch - musst du jemanden finden, der zu dir passt. Und du zu ihm. Der Sinn einer F + besteht darin, dass es Menschen gibt, die sich in einer solchen Konstellation wohl fühlen, der Sinn von gemeinsamer Wohnung ebenso, der Sinn von LAT genau so .........
 
  • #46
Der Begriff "Freundschaft plus" wird von den allermeisten falsch verwendet. Gemeint ist damit ursprünglich eine gute Freundschaft, zu der irgendwann Sex hinzukommt. Wenn man mit seinem besten Freund, den man seit zehn Jahren kennt, dem man vertraut und mit dem man sich gut versteht, abspricht, dass man, weil ja beide gerade Single sind, auch Sex haben könnte, dann ist das eine F+. Nach so was kann man aber nicht einfach so suchen oder fragen. Das, was die meisten, die von F+ reden, eigentlich meinen, ist eine unverbindliche Sexaffäre. Aber weil der Begriff "Freundschaft plus" sich irgendwie moderner und netter anhört und suggeriert, es würde ja auch um mehr gehen, verwenden die Leute halt lieber diesen Begriff, kommen sich besser dabei vor.

Ist das wirklich so verbreitet? In meinem Freundes- und Bekanntenkreis (ver)suchen oder haben alle entweder richtige Beziehungen oder One-Night-Stands. Für mich selbst kommt auch nur eine "richtige" Beziehung in Frage, weil ich nicht zwischen Körper und Charakter trenne. Ich kann einen Mann nicht nur körperlich attraktiv finden, selbst wenn er noch so schön aussieht, sondern finde ihn nur attraktiv, wenn ich ihn auch als Menschen mag. Und es ist sooo schön, einfach nur zwei Stunden lang verliebt auf dem Sofa zu schmusen, sich zärtlich zu umarmen, Hals und Gesicht sanft zu küssen und in den Haaren zu wuscheln! Diese tiefe innere Verbundenheit und Wärme kann einem keine einfache Sexaffäre geben. Außerdem ist mein Partner auch gleichzeitig mein bester Freund. Aber wem Orgasmus und Triebbefriedigung reichen, dem reichen vielleicht Sexaffären. Kann ja jede*r machen, was er*sie will.
 
  • #47
Weil du nur solche Frauen aussuchst. Jeder Psychologe würde da den Kopf schütteln, weil es in erster Linie für die Kinderentwicklung nicht gut ist, wenn sie an der ersten Stelle sind.
Das kommt auch darauf an, wie man die Psychologen und Therapeuten so sieht. Ich hatte vor über 10 Jahren einen Burnout und mein Hausarzt schickte mich zu einem Therapeuten und so recht kam ich nicht mit den Psychologen und Therapeuten. Weil ich sehr ordentlich lebe, habe ich auch einen Ordnungswahn. Genauso durfte ich auch nicht erfragen, was der Therapeut so sagt, und schon war ich für ca. 5 Therapeuten nicht eignet für eine Therapie. Tja, vielleicht haben die Therapeuten auch noch nicht erlebt, dass jemand Sie hinterfragt.

Ich suche halt solche Frauen aus, die zu mir passen und leider sind dies nun einmal keine deutschen Frauen mehr. Die letzte deutsche Partnerin hatte ich 1988, aber vielleicht war die Frau auch nur so wie ich in Deutschland geboren, aber kein richtiger deutscher Mensch. Obwohl ich in Spanien gelebt habe, war ich noch nie auf Mallorca. Ach nein, auf Mallorca war ich schon, aber nur am Airport, wo ich auf den Anschlussflug wartete. Leider gibt es ja keinen Nonstop-Flug von D nach Málaga.
 
  • #48
Meine V ist weder meine Putzfrau noch muss sie sich um meine Stromrechnung oder die Autoversicherung kümmern...
Nun, auch wenn ich mit jemandem zusammen lebe, habe ich nicht vor zu seiner Putzfrau zu mutieren.
Es gibt dann den Alltag mit seinen Aufgaben, und man teilt.
Ich habe aber schon beim Kennenlernen darauf geachtet, dass wir in etwa ähnlich ticken, was Ordnungssinn angeht. Und auch in anderen Bereichen, die beim Zusammenleben relevant werden.
Er kann Alltag, ich ebenso - also dann eines Tages halbe Arbeit 😁. Er braucht keine Mutti, ich keinen Papi.

Wie Du schreibst, bei Euch passt es so, bei uns passt es anders.
Wichtig ist, das es passt. - egal welche Beziehungsform man wählt...

W, 51
 
  • #49
Wenn einem diese egozentrischen " Vollpfosten" ,welche sich zwar darstellen und wichtigmachen - und unverbindlichen Sex geniessen wollen, berechtigterweise als langweilig erscheinen so wäre es evtl. an der Zeit über ein Beuteschemawechsel nachzudenken.
 
  • #50
Also ich habe im Moment eine Art F+, oder wie hier einige sagen würden eine Art unverbindliche Affäre. Was mir im Moment vollkommen ausreicht. Dazu muss ich sagen, dass wir sexuell sehr gut harmonieren: der Sex ist unglaublich schön, wir stehen beide auf bestimmte Art von Sex, "können uns gut riechen".
Es ist aber auch so, dass wir auch gerne und viel kuscheln, wir gehen spazieren, kochen zusammen usw. Wir können die Zeit, die wir gemeinsam haben, einfach für die schönen Sachen nutzen: wir treffen uns auch ohne Sex. Es ist auch exklusiv, was den Sex betrifft. War uns beiden wichtig, da wir auf unsere Gesundheit achten.
Als wir das angefangen haben waren wir beide gerade aus sehr komplizierten und schwierigen Beziehungen raus. Ich wollte überhaupt keinen Mann mehr.
Im Moment finde ich das schön so. Ich will weder zusammen ziehen, noch will ich seine Eltern kennen lernen. Für mich ist die Familienplanung abgeschlossen, ich brauche auch keinen Mann der ständig in meiner Nähe ist.
Obwohl er mir über alles erzählt und es vergeht kaum ein Tag, dass er nicht den Kontakt zu mir aufsucht.
W. 33
 
  • #51
Es ist aber auch so, dass wir auch gerne und viel kuscheln, wir gehen spazieren, kochen zusammen usw. Wir können die Zeit, die wir gemeinsam haben, einfach für die schönen Sachen nutzen: wir treffen uns auch ohne Sex. Es ist auch exklusiv, was den Sex betrifft. War uns beiden wichtig, da wir auf unsere Gesundheit achten.
Für mich ist das keine Affäre, keine F+, sondern eine LAT-Beziehung. Seid ihr ineinander verliebt?
Aber wiederum ein Beispiel, das Worte nicht viel sagen. Wichtig ist der Inhalt. Und dass die beiden Hälften zusammenpassen, die beiden die gleichen Wünsche an eine Beziehung haben.
ErwinM, 51
 
  • #52
Der Begriff "Freundschaft plus" wird von den allermeisten falsch verwendet. Gemeint ist damit ursprünglich...
Sorry, aber das ist genau das Hauptproblem: Es gibt keine Festlegung! Aiuch du hast nicht die Hoheit darüber, was darunter zu verstehen ist!

Ich selber überlege derzeit, ob ich bestimmten Kandidatinnen auch eine bestimmte Art F+ anbiete. Da nicht nur ich, sondern auch die Kandidatinnen immer älter werden, wird es immer unwahrscheinlicher, dass mein Kinderwunsch umsetzbar ist. Da aber 80% der weiblichen Bevölkerung schon Kinder hat, müsste ich die irgendwann alle ausschließen und es bliebe kaum etwas vom Markt übrig.

Mein Angebot für eine Freundschaft + wäre:

Bilateral eine normale Liebesbeziehung! ABER: Operativ, im Bezug auf ihre Kinder, wie eine Freundschaft. Im normalen Freundeskreis weiß man i.d.R. auch nur, dass es diese Kinder gibt und man begegnet ihnen auch nur zufällig. Man geht aber nicht auf Geburtstage der Kinder, Schwigerkinder, oder Enkelkinder von Freunden. Man geht auch nicht zu Einschulung, oder auf Hochzeiten.
Außerdem teilt man sich, wenn man aus dem Studentenalter heraus ist, auch keine Wohnung mit Personen aus dem Freundeskreis!

V.m50

PS: Natürlich bin ich auch Taufpate von zwei Kindern im Freundeskreis und dort gehe ich natürlich zu allen Familienfesten von ihnen und ihren Geschwistern. Doch kenne ich diese Kinder alle seit ihrer Geburt und wenn das auf die Kinder der F+ Beziehung zutreffen würde, wären wir nicht in dem Bereich, dass keine gemeinsamen Kinder mehr möglich sind. Dieser Fall ist also NICHT gemeint!
 
  • #53
Für mich ist das keine Affäre, keine F+, sondern eine LAT-Beziehung. Seid ihr ineinander verliebt?
Aber wiederum ein Beispiel, das Worte nicht viel sagen. Wichtig ist der Inhalt. Und dass die beiden Hälften zusammenpassen, die beiden die gleichen Wünsche an eine Beziehung haben.
ErwinM, 51
Hallo Erwin M.,
ja etwas Kribbeln ist bei beiden schon vorhanden. Aber für mich ( und für ihn wohl auch) hat das Wort Beziehung soviel Negatives, dass wir beide das im Moment einfach nicht wollen. Das Ganze läuft schon seit 1,5 Jahren in dem Modus und das tut in der Tat gut so. Wir haben uns auch irgendwie auf die Bezeichnung F+ geeinigt. Aber eine Beziehung ist es dennoch nicht, weil wir keine Zukunftspläne schmieden. Das ist für mich der entscheidende Unterschied zu einer Beziehung.
 
  • #54
Bilateral eine normale Liebesbeziehung! ABER: Operativ, im Bezug auf ihre Kinder, wie eine Freundschaft
Wir sind uns aber schon einig dass bei F+ das "F " für "Freundschaft" steht , oder nicht ?

Und Du weißt immer schon vorher (also auch jetzt) , dass Du mit den Frauen dann "befreundet" sein wirst ?
Geht das eigentlich, wenn man sich aus vielen Lebensituationen welche das Leben dieser Frauen ganz wesentlich ausmachen, einfach heraushält, und dann eben gerade nicht als "Freund" zur Verfügung steht ?

Aber gut, mach mal und berichte hier darüber.
Bin gespannt.

@Andreas1965 behauptet ja, wenn man mit Frau ganz konsequent in dieser Art umspringt (also von Beginn an gewisse Dinge, die für Frauen sonst selbsverständlich sind, z.B. langfristig auch Umgang mit den Kindern ablehnt), dass es dann gar kein Problem sei und es "wunderbare Möglichkeiten" gäbe.

Ich glaube ihm allerdings nicht, dass er jemals bis zu diesem Punkt, wirklich gekommen ist, sondern einfach immer nur die sog. "was lockeres ... - Affären" hat, und ihn die jeweiligen Frau wahrscheinlich nicht selten beim nächsten verbindlicheren Mann ihn in die Wüste schickten oder gebunden sind, so dass sie das sowieso nicht wollten.

Wahrscheinlich nennt er das dann auch "F+". Ist aber eine Vermutung.

Vielleicht lassen sich aber gerade ältere Frauen (Ü 40 - Ü 60) in Zukuft eher auf solche lockeren Beziehungen ein, als sie es bisher taten (vielleicht sogar mit richtigen F +, also echten Frendschaften).

Vielleicht hat Andreas da doch einen Punkt.
Mein Thema sind eben thematisch doch eher Frauen bis gut oder Mitte 40, weil ich mit älteren diesbezüglich einfach auch keine Erfahrung habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #55
und wenn ich täglich mit einem Mann in Kontakt stehe, wir Sex miteinander haben, über unsere Sorgen und Probleme sprechen, mir seine Art und sein Aussehen super gefällt,
sorry, Dir das sagen zu müsssen, aber sowas ist keine F+-Beziehung, das ist ne Liebesbeziehung.

Eine F+ lehnt sich an die 3-er-Sex-Regel aus dem Buch "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" an.

Die 3er-Regel lautet entweder regelmäßig aber im Abstand von mind. 3 Wochen Sex über lange Zeit/mehrere Jahre oder 3 Mal hintereinander Sex in kurzer Zeit und dann trennen.

Alles Andere führt zu emotionaler Bindung und ist kein F+

mMenschÜ50 (der mal eine längerfristige F+ nach der Dreierregel ohne emotionale Bindung beiderseits geführt hat)
 
  • #56
Wir haben uns auch irgendwie auf die Bezeichnung F+ geeinigt.
Das ist eben die Bezeichnung, die ihr eurer Verbindung gegeben habt. Verständlich aus eurer Geschichte und der negativen Aufladung des Wortes "Beziehung".
Aber eine Beziehung ist es dennoch nicht, weil wir keine Zukunftspläne schmieden. Das ist für mich der entscheidende Unterschied zu einer Beziehung.
Und für mich wäre dieser Unterschied komplett irrelevant. So ist eben der Inhalt wichtig, nicht der Name.
ErwinM, 51
 
  • #57
Wir sind uns aber schon einig dass bei F+ das "F " für "Freundschaft" steht , oder nicht ?

Und Du weißt immer schon vorher (also auch jetzt) , dass Du mit den Frauen dann "befreundet" sein wirst ?
Auch du machst hier wieder den Fehler, dass du meinst, die Deutungshoheit über die Begriffe zu besitzen!

Ich behaupte, dass "Freundschaft" nur den Modus des Wohnens und den Kontakt zu Kindern und anderen Verwandten beschreibt, während in "+" (oder "plus") alle Aspekte der Paarbeziehung enthalten sind.

Alle Interpretationen sind richtig und alle Interpretationen sind gleichzeitig falsch! Wir kommen hier an den selben Punkt, wie bei der Auswahl, in Datingprogfilen, die meist nicht mehr "Familienstand" genannt werden, sondern z.B. "Beziehungsstatus". Dor werden lustig Phantasiebegriffe wie "Single" mit feststehden Begriffen, wie "geschieden" gemischt. Bei letzterem hast du das rechtskräftige Urteil in der Hand, oder eben nicht in der Hand. Bei "Single" wird lustig selbstgebastelt und es mischen sich darunter z.B. Leute, die zwar verheiratet sind und mit dem Ehepartner auch zusammen leben, aber sagen "Ich habe innerlich längst mit meiner Ehe abgeschlossen und fühle mich daher als Single"

Leider gibt es dafür keine Regeln!

V.m50
 
  • #58
Ich behaupte, dass "Freundschaft" nur den Modus des Wohnens und den Kontakt zu Kindern und anderen Verwandten beschreibt, während in "+" (oder "plus") alle Aspekte der Paarbeziehung enthalten sind.
Diese Interpretation sehe ich das erste Mal. Es steht jedem frei, nicht streng definierte Begriffe nach seinem Gutdünken zu interpretieren. Aber wie schon gesagt, handelt es sich nach vorherrschender Meinung bei F+ um eine gewachsene Freundschaft, zu der nach einer längeren bis langen Zeit auch Sex (das +) dazukommt, weil man/frau gerade Lust dazu hat und sonst niemand einfach greifbar ist. Mann/Frau hat zwar nicht unbändige Lust aufeinander (sondern nur Lust, Trieb an sich), aber man ist sich in gewissen Aspekten vertraut und so wagt mann/frau den Sprung. Oft mit dem Resultat des Zerbrechens der Freundschaft.
ErwinM, 51
 
  • #59
@Andreas1965 behauptet ja, wenn man mit Frau ganz konsequent in dieser Art umspringt (also von Beginn an gewisse Dinge, die für Frauen sonst selbsverständlich sind, z.B. langfristig auch Umgang mit den Kindern ablehnt), dass es dann gar kein Problem sei und es "wunderbare Möglichkeiten" gäbe.
Ich glaube ihm allerdings nicht, dass er jemals bis zu diesem Punkt, wirklich gekommen ist,
Doch. Soll ich es Dir eidesstattlich beglaubigen lassen?!

Ich habe schon oft berichtet, ich gehe nach dem Trichter-Modell vor. Viele Ausgangskontakte, dabei einige, die weiter verfolgt werden, davon wiederum nur einige mit Intensivierung .... bis es passt. Es fallen ganz viele im Laufe des Prozesses heraus. Ich habe nicht behauptet, es klappe standepede immer. Tatsächlich ist die Erfolgsgruppe gemessen an der Zahl der Ausgangskontakte klein. Das geht aber allen so.

Ich glaube ihm allerdings nicht, dass er jemals bis zu diesem Punkt, wirklich gekommen ist, sondern einfach immer nur die sog. "was lockeres ... - Affären" hat, und ihn die jeweiligen Frau wahrscheinlich nicht selten beim nächsten verbindlicheren Mann ihn in die Wüste schickten oder gebunden sind, so dass sie das sowieso nicht wollten.
Das Ganze läuft nun auf eine Definitionsdebatte bezüglich F+ hinaus, was ich für müsig halte. Tatsächlich sind für mich F+ und lockere Affäre gleichbedeutend. Und ja, wenn sie doch etwas Verbindliches wünscht und anderweitig bekommt, ist es mir recht. Ich suche dann eben neu. Viel lieber, als ein Modell zu leben, das ich nicht mag. Und ich habe auch mehrere F+ gleichzeitig. Eine Nachbesetzung ist da nicht das große Drama. Ich kann aber auch allein sein.

Was ich aber partout nicht kann, ist mir eine Verbindlichkeit aufdrängen zu lassen, die ich nicht will. Ich wähle die Freiheit.

Wahrscheinlich nennt er das dann auch "F+". Ist aber eine Vermutung.
Ja.

Vielleicht lassen sich aber gerade ältere Frauen (Ü 40 - Ü 60) in Zukuft eher auf solche lockeren Beziehungen ein, als sie es bisher taten (vielleicht sogar mit richtigen F +, also echten Frendschaften).
Auch hier, ja.

Ich bin mit nicht wenigen meiner Ex-F+ noch in freundschaftlichem Kontakt. Die eine ist weit weggezogen und jetzt in verbindlicher Beziehung. Wir haben WhatsApp-Kontakt. Eine andere ist ebenfalls in eine andere Stadt gezogen, aber nicht so weit weg. Wenn ich in ihrer Stadt beruflich zu tun habe, gehen wir einmal abends zusammen essen. Mit meinen Beziehungs-Exen ist das fast ausnahmlos undenkbar, dieses entspannte Verhältnis. Mit denen bin ich fast ausnahmslos verkracht. Da geht gar nichts mehr. Das "lass uns Freunde bleiben", das am Ende einer Beziehung oft daher gesagt wird, realisiert sich also kaum. Aus einer F+ kann aber entspannt eine F- werden.
 
  • #60
Gefällt mir ein Mann optisch nicht, hat aber einen tollen Charakter, bin ich gerne mit ihm befreundet.
Besonders langweilig an einer F+: Es gibt keine Entwicklung, keine Herausforderung.
Wie erklärst Du dann, dass Du bloße Freundschaften nicht noch langeweilier findest? Im Vergleich zur F+ sind die doch noch weniger!

Welchen Vorteil soll es auch haben, Dinge unnötig kompliziert zu machen?

Wenn Du z.B. jemanden suchst, mit dem Du regelmäßig Tennis spielen gehen kannst, würdest Du es dann auch verstehen, wenn der Gegenüber von Dir eine gegenseitig festlegende Ausschließlichkeit verlangt (also keiner mehr mit irgeneinem anderen Tennis spielen darf), eine häusliche Gemeinschaft für immer und gegenseitige Haftungsgemeinschaft anstrebt? Oder hast Du da mehr Verständnis, wenn man das alles nicht für notwendig betrachtet. Man kann doch auch einfach ohne Pläne für die Zukunft mit weniger Verbindlichkeit miteinander Tennis spielen und auch offen bleiben wollen, auch noch mit anderen Menschen Tennis zu spielen. Wenn sich alles gut entwickelt, kann sich ja immer noch einvernehmlich mehr entwickeln (Verbindlichkeit, durch dick und dünn gehen,...), ohne sich darauf schon von Anfang an selbstbeschränkend festlegen oder anstreben zu müssen.

Letztlich ist es halt ähnlich, welche Bedeutung man Sex zumessen möchte.

Betrachtet man es (ähnlich wie Tennis) nur als eine allgemeine nette Freizeitaktivität, wo BEIDE miteinander Spaß haben und womit man auch keine Ansprüche auf etwas darüber hinaus erwirbt, man nur ungefähr das erhält, was man auch gibt, dann besteht auch keine Notwendigkeit, irgendeine darüber hinausgehende Selbstbeschränkung anzustreben.

Oder man gibt Sex eine größere Bedeutung und betrachtet es als eine quasi Bezahlung bzw. Belohnung dafür, dass der Gegenüber einem im Gegenzug etwas anderes Erwünschtes (Verbindlichkeit, Versorgung, ...) leisten soll, dann kann man natürlich nur schwer den Sinn einer F+ nachvollziehen.

Wer selber wenig Spaß am Tennis (selber) hat, sondern damit nur andere Ziele anstrebt (zB Preisgelder), der wird gewöhnlich auch nur dann "gerne" Tennis spielen, wenn er damit das Erstrebte (Preisgelder) erreicht bzw. sich ansonsten missbraucht fühlen und sich fragen, was ansonsten der Sinn von unbezahlten Tennis auf bloß freundschaftlicher Basis sein sollte?

Wer Ehe, Kinder, Zusammenleben, ... nicht als einen erstrebenswerten Vorteil empfindet, wird im Übrigen den Sinn dieser Dinge ebenfalls ähnlich wenig erkennen können. Jedenfalls dann, wenn man das eigene Erwünschte (zB Sex) auch ohne diese unnötigen Belastungen erhalten kann oder aber das eigene Erwünschte einem selber nicht wichtig genug ist, um dafür die im Gegenzug die Belastungen als quasi Bezahlung aufzubringen.