• #1

Wo liegt der Sinn einer Freundschaft Plus?

Wenn ich den Charakter eines Mannes toll finde und mich sexuell zu ihm hingezogen fühle, verliebe ich mich nach einer Zeit automatisch in ihn. Gefällt mir ein Mann optisch nicht, hat aber einen tollen Charakter, bin ich gerne mit ihm befreundet. Wenn ich einen Mann sympathisch finde und er mir auch optisch gefällt, aber das gewisse Etwas zum Verlieben fehlt, möchte ich mit ihm nicht langfristig in die Kiste steigen. Eine rein platonische Freundschaft zwischen Mann und Frau scheint eher ein Frauending und Sex ohne Gefühle eher ein Männerding zu sein. Ich habe eine F+ ausprobiert, fand den Mann toll und habe mich in ihn verliebt.Ich bin eben zu Gefühlen fähig und wenn ich täglich mit einem Mann in Kontakt stehe, wir Sex miteinander haben, über unsere Sorgen und Probleme sprechen, mir seine Art und sein Aussehen super gefällt, man charakterlich zusammenpasst usw. Warum sollte ich mich dann auch nicht verlieben? Ich bin eine emotionale Frau und kein Kühlschrank. Für Sex ohne Gefühle gibt es doch das Bordell oder Escort-Damen.Warum müssen es also immer komplitzierte Affären sein? Männer möchten von ihrer Affäre/F+ auf keinen Fall als guten Kumpel gesehen werden. Sie wollen meist bewundert werden, versuchen die Frau permanent zu beeindrucken, erwarten von der Frau dass sie sich schick macht und den Mann sexuell begehrt usw. ABER verlieben soll sich die Frau bloß nicht. Was erwarten Männer denn, wenn sie ihrer Affäre andauernd von ihrem tollen Leben erzählen, sich als top Vater etc. darstellen? Dass sich die Frau denkt „Er ist unglaublich toll und attraktiv, aber ich will nur mit ihm in die Kiste“? Besonders langweilig an einer F+: Es gibt keine Entwicklung, keine Herausforderung. Als Paar wächst man mit der Zeit noch stärker zusammen, aus Verliebtheit wird Liebe. Man wird ein Team, geht gemeinsam durch Dick und Dünn. In einer F+ muss man ständig darauf achten, sich nicht zu verlieben. Man kann sich nicht fallen lassen. Wo bleibt denn da der Spaß, wenn ich ständig darum fürchten muss mich zu verlieben? Und der Mann alles schön locker haben will? Locker kann ein Mann gerne haben, das heißt dass ich mit seinen Kumpels gerne ein Bier trinken gehe und mit ihnen um die Wette rülpse oder ich eben nicht in sexy Dessous sondern in einem Schlabber-Shirt auf ihn warte. Wenn man sich aber als Frau mal einen Tag nicht meldet ist gleich die Hölle los, andere Männer werden kritisch beäugt, doch angeblich sei alles sehr locker. Bestimmt gefällt es den Männern, wenn die Frau ernsthaft verliebt ist. Auch wenn sie selbst keine ernsthaften Absichten haben. Die meisten Männer legen es gezielt darauf an eine Frau verliebt zu machen. Was ist so schwer daran seiner F+ zu sagen „Für Sex bin ich super, als Partner bin ich leider ein Vollpfosten“. Sowas habe ich von einem Mann noch NIE gehört. Lieber erzählt man von sich, man sei der tollste Hecht, aber aufgrund der Umstände (Trennungsphase, viel Stress auf der Arbeit) sei keine Beziehung möglich.
Was ist eure Meinung dazu?
 
  • #2
Ich verliebe mich nicht so leicht, finde aber Frauen oft sympathisch und attraktiv. Da führe ich gerne F+, weil es deren mehrere gibt und ich sexuelle Abwechslung, sehr gerne auch parallel, sehr schätze.

Zudem will ich mich nicht lebensweltlich binden, den täglichen Austausch, das Teilen aller möglichen Alltagserlebnisse, Zukunftsplanung etc. pp. möchte ich nicht. Mir reicht es, wenn man am Wochenende zusammen in einen Musik-Club oder eine frivole Bar geht, Sex hat, miteinander noch frühstückt und anschließend der Tag wieder mir gehört.

Affären/F+ sind im Übrigen nicht kompliziert, sondern von Leichtigkeit und Freiheit geprägt. Es gibt, ganz anders als bei festen Beziehungen, kein Zerren aneinander, keine übergriffigen Erwartungshaltungen, keine Alltagsverrichtungen, die man eigentlich nicht mag, und nur als Kompromiss hinnimmt.

Ich sage klipp und klar, ich bin nicht derjenige, der für "Ankommen", "was seriöses, festes" etc. pp. in Frage kommt. Dann kann sie entscheiden, ob sie das annimmt. Manchen gehen aber nur aus taktischen Überlegungen darauf ein und glauben, mich noch für eine feste Beziehung rumzukriegen. Da bin ich aber rigoros.
 
  • #3
Beide Geschlechter verkaufen sich über die Schokoladenseite, kommt ein Mann an eine Frau für Sex ran, wenn er ihr gleich von vornherein seine Denkkarten ihr auf den Tisch legt, wohl kaum, geht ja gar nicht, deshalb verhalten sich die Männer so, wie sie sich verhalten, Männer möchten sich auch nicht schnell festlegen, nicht schnell verbindlich sein, die Frau hingegen schon!
Ganz allgemein: Frauen investieren Sex um Liebe zu erhalten, Männer suchen Liebe durch Sex!
 
  • #4
Ok, Sternkuchen, Du hast Deine Meinung. Du hast eine Vorstellung, wie für Dich Beziehungen aussehen sollen, in welcher Form.
Du kennst Deine Werte, Deine Motive.
Du wirst keine F+ eingehen.

Für andere Menschen gibt es andere Einstellungen, Vorstellungen. Die Motive sind immer vielschichtig und individuell.
Manche Menschen können sich auch keine Partnerschaft vorstellen, gar nicht oder temporär, oder...

Es ist müßig.
Und ganz verstehe ich die Frage nicht.
Du hast Deine Meinung und Deine Wertung dargelegt, was möchtest Du?
Bestätigung, dass F+ nichts sei, oder Bestätigung, dass es ein männliches Übel sei?

Du musst keine eingehen, und Du wirst niemanden, der nur eine F+ möchte, zu einer Partnerschaft überzeugen können.

W, 51
 
  • #5
Für Sex ohne Gefühle gibt es doch das Bordell oder Escort-Damen.
Das kann nur eine Frau schreiben und ist auch falsch.
Auch für einen Mann ist es viel besser, Sex mit einer vertrauten und besser noch geliebten Person zu praktizieren. Von zusätzlichen praktischen Vorteilen wie z.B. wählen einer einfachen (oder gar keiner) Verhütung mal ganz zu schweigen.

Nur kann ein Mann halt schneller ausreichend mit einer Frau vertraut sein oder er nimmt inkauf, nicht ganz so guten Sex zu haben (z.B. bei ONS) wie das am Anfang von Beziehungen schon mal der Fall sein kann.

Bordell ist für ganz bestimmte Bedürfnisse welche nur Ausschnitte von Sex darstellen oder allgemeiner Notbehelf wenn einfach sich sonst keine findet . Escort wesentlich besser aber im Grunde auch ähnlich.
 
  • #6
Ich verliebe mich nicht so leicht, finde aber Frauen oft sympathisch und attraktiv. Da führe ich gerne F+, weil es deren mehrere gibt und ich sexuelle Abwechslung, sehr gerne auch parallel, sehr schätze.

Zudem will ich mich nicht lebensweltlich binden, den täglichen Austausch, das Teilen aller möglichen Alltagserlebnisse, Zukunftsplanung etc. pp. möchte ich nicht. Mir reicht es, wenn man am Wochenende zusammen in einen Musik-Club oder eine frivole Bar geht, Sex hat, miteinander noch frühstückt und anschließend der Tag wieder mir gehört.

Affären/F+ sind im Übrigen nicht kompliziert, sondern von Leichtigkeit und Freiheit geprägt. Es gibt, ganz anders als bei festen Beziehungen, kein Zerren aneinander, keine übergriffigen Erwartungshaltungen, keine Alltagsverrichtungen, die man eigentlich nicht mag, und nur als Kompromiss hinnimmt.

Ich sage klipp und klar, ich bin nicht derjenige, der für "Ankommen", "was seriöses, festes" etc. pp. in Frage kommt. Dann kann sie entscheiden, ob sie das annimmt. Manchen gehen aber nur aus taktischen Überlegungen darauf ein und glauben, mich noch für eine feste Beziehung rumzukriegen. Da bin ich aber rigoros.
Du lässt diese Frauen nicht an deinem Alltag teilhaben und nimmst lediglich die schönen Stunden mit ihnen mit. Das ist ja in Ordnung. Es gibt allerdings Männer, die mit der Frau täglich in Kontakt stehen wollen und sie ständig über zukünftige Termine, aktuelle Tagesgeschehnisse etc. informieren. Jedes Problem, jede Neuigkeit wird mit der Frau sofort geteilt. Es gibt verschiedene Formen von F+, nicht jede davon ist von Leichtigkeit geprägt. In meiner F+ wurden überwiegend tiefgründige Gespräche geführt, man hat über sehr private Dinge gesprochen. Zudem hatte ich überhaupt nicht das Gefühl, dass mein F+ mir andere Männer gegönnt hätte. Im Gegenteil, er hat sich über andere Männer andauernd kritisch geäußert und wollte unbedingt alle Details über einen Mann wissen. Was ist daran denn locker? Er sprach oft davon, wie locker wir beide doch wären. Aber das entsprach einfach absolut nicht der Realität. Er war einfach sexuell sehr aufgeschlossen, diplomatisch, optimistisch, risikofreudig und tolerant. Aber trotzdem verkopft, gewissenhaft und rational. Nicht locker, leicht. Ich bin da genauso wie er.
 
  • #7
wenn er ihr gleich von vornherein seine Denkkarten ihr auf den Tisch legt, wohl kaum, geht ja gar nicht,
Das ist ein weit verbreiteter Irrtum, dem auch @Kirovets und @neverever aufsitzen.

Viele Frauen Fragen nach einer Beziehung, nicht weil sie eine solche wollen, sondern weil sie glauben, eine solche wollen zu sollen. Das ist eine Widergabe gesellschaftlicher Rollenerwartungen. Da spricht ihr Über-Ich, nicht das Ich. Weist man das Ansinnen einer Beziehung freundlich, aber bestimmt zurück, und lässt klar werden, man betrachte sie deshalb nicht abwertend, öffnet sich oft das Tor der wahren Möglichkeiten.

Wenn Euch das so nicht in den Kopf geht, fragt Euch doch mal, mit wem die ganzen fremdgehenden Frauen fremdgehen!
 
  • #8
Beide Geschlechter verkaufen sich über die Schokoladenseite, kommt ein Mann an eine Frau für Sex ran, wenn er ihr gleich von vornherein seine Denkkarten ihr auf den Tisch legt, wohl kaum, geht ja gar nicht, deshalb verhalten sich die Männer so, wie sie sich verhalten, Männer möchten sich auch nicht schnell festlegen, nicht schnell verbindlich sein, die Frau hingegen schon!
Ganz allgemein: Frauen investieren Sex um Liebe zu erhalten, Männer suchen Liebe durch Sex!
Wenn man aber sehr wohlhabend ist (ich habe mal einen wohlhabenden Mann kennengelernt, der was lockeres mit mir wollte) muss man sich doch nicht die Frauen herauspicken, die ernsthaftes Interesse haben. Es gibt nämlich genug Frauen, die sich nur aus Geldgründen auf einen Mann einlassen und keine Liebe für diesen Mann empfinden (wollen). Zudem kann man sich dann auch eine hübsche Escort-Dame leisten. Warum gehen wohlhabende Männer eine Affäre mit einer Frau ein, die verliebt ist und „mehr“ will, wenn sie nur den schnellen Sex wollen? Gerade wenn man beruflich sehr eingespannt ist und sowieso nur Lust auf etwas Spaß hat, kann man sich doch einfach eine Escort-Dame buchen. Der besagte, wohlhabende Mann wollte beinahe täglich mit mir schreiben und ihm ging es definitiv um viel mehr als Sex. Allerdings gehe ich davon aus, dass er trotzdem nichts für mich empfunden hat. Ich werde aus den Männern nicht schlau.
 
  • #9
Das ist ein weit verbreiteter Irrtum, dem auch @Kirovets und @neverever aufsitzen.

Viele Frauen Fragen nach einer Beziehung, nicht weil sie eine solche wollen, sondern weil sie glauben, eine solche wollen zu sollen. Das ist eine Widergabe gesellschaftlicher Rollenerwartungen. Da spricht ihr Über-Ich, nicht das Ich. Weist man das Ansinnen einer Beziehung freundlich, aber bestimmt zurück, und lässt klar werden, man betrachte sie deshalb nicht abwertend, öffnet sich oft das Tor der wahren Möglichkeiten.

Wenn Euch das so nicht in den Kopf geht, fragt Euch doch mal, mit wem die ganzen fremdgehenden Frauen fremdgehen!
Ich verliebe mich häufig in einen Mann, wenn ich mich gar nicht in ihn verlieben darf oder will. Das ist vergleichbar damit, dass man sich sagt „Denk nicht an einen pinken Elefanten“. Was passiert? Man denkt an einen pinken Elefanten. Männer, die etwas lockeres suchen präsentieren sich meist trotzdem als top Männer. Sie erzählen mir, dass sie kein Interesse an einer Beziehung haben, versuchen sich dann aber trotzdem als optimalen Beziehungskandidaten zu präsentieren. Wenn sich ein Mann täglich bei mir meldet und mir ständig von seinem Alltagsleben erzählt, sich als tollen Vater darstellt usw. schreit für mich alles nach „Nimm mich als Partner!“. Würde ich nur Sex von einem Mann wollen, bräuchte ich mich ja nicht als tolle Mutter, Hausfrau etc. zu präsentieren.
Ich möchte meist eine Beziehung, weil ich verliebt in den Mann bin und es nicht ertragen kann, ihm nicht nahe sein zu können, ihn teilen zu müssen. Für mich ist das dann wirklich ein Gefühlsding, oft will ich mich gar nicht verlieben. Ich versuche also nicht mich typisch weiblich zu verhalten, sondern ich verliebe mich einfach hoffnungslos.
 
  • #10
Der besagte, wohlhabende Mann wollte beinahe täglich mit mir schreiben und ihm ging es definitiv um viel mehr als Sex. Allerdings gehe ich davon aus, dass er trotzdem nichts für mich empfunden hat. Ich werde aus den Männern nicht schlau.
Du verwechselt Interesse, Sympathie und Zugneigung mit Liebe. Die ersteren drei sind sehr viel häufiger als Letzteres. Er hat also sehr wohl etwas für Dich empfunden, nur nicht das, was Du Dir erhofft hast.

Oder noch einmal anders ausgedrückt: Wie kannst Du erwarten, dass ein so intensives Gefühl für Liebe sogleich da ist, wenn sich jemand in jemand verguckt hat?
 
  • #11
Das kann nur eine Frau schreiben und ist auch falsch.
Auch für einen Mann ist es viel besser, Sex mit einer vertrauten und besser noch geliebten Person zu praktizieren. Von zusätzlichen praktischen Vorteilen wie z.B. wählen einer einfachen (oder gar keiner) Verhütung mal ganz zu schweigen.

Nur kann ein Mann halt schneller ausreichend mit einer Frau vertraut sein oder er nimmt inkauf, nicht ganz so guten Sex zu haben (z.B. bei ONS) wie das am Anfang von Beziehungen schon mal der Fall sein kann.

Bordell ist für ganz bestimmte Bedürfnisse welche nur Ausschnitte von Sex darstellen oder allgemeiner Notbehelf wenn einfach sich sonst keine findet . Escort wesentlich besser aber im Grunde auch ähnlich.
Das Problem ist aber, dass eine gewisse Vertrautheit eben schnell dazu führen kann, dass man sich verliebt. Aus diesen Gründen sind F+ Beziehungen oft zum Scheitern verurteilt. Ich kenne Personen, die es geschafft haben erfolgreich eine Affäre zu führen. Das funktioniert, wenn man die Affäre aus dem Alltag raushält und sich definitiv keine Beziehung mit dieser Person vorstellen kann. Man darf diese Person nicht als idealen Partner wahrnehmen. Sobald man sich den Alltag mit seiner Affäre vorstellen kann und der Ansicht ist, dass man ein tolles Paar abgeben würde, ist Hopfen und Malz verloren. Da können die Umstände noch so schlecht sein (Trennungsphase etc.) Man verliebt sich. Insbesondere wenn man seine Affäre nicht einfach nur nett findet, sondern das Gefühl hat so eine Person nie wieder mehr zu treffen und „das gewisse Etwas“ in ihr sieht.
 
  • #12
Es gibt nichtdie Definition für F plus.
Dein F plus Partner wollte dich einseitig an dich binden, dich exklusiv haben, für sich aber seine Freiheit behalten.
Oder, wie Hemschemeier sagt: Die Nebenleistungen einer Beziehung, Nähe, Sex, Vertrautheit, Intimität mitnehmen, ohne sich zu binden.
 
  • #13
.., kommt ein Mann an eine Frau für Sex ran, wenn er ihr gleich von vornherein seine Denkkarten ihr auf den Tisch legt, wohl kaum, geht ja gar nicht,...
Komisch ich habe seltsamerweise nur Männer getroffen, die darin ehrlich waren; auch bei Freundinnen und in Threads; es ist eher so, dass Frauen dem Trugschluss aufsitzen, umso besser man sich kennt, umso wichtiger wird man dem Mann, und er erkennt, was für eine tolle, passende Person sie wäre; verkennen aber, dass Menschen in Schubladen denken und das auch brauchen. Ein bisschen wie die Foristin Dianthus mal schrieb, wenn der Mann sie geil und scharf findet, sich auf sie einlässt, taugt er nicht; zwar verquer gedacht, aber wenn er eine sie nur für Sex sucht und benutzen möchte und keine Beziehung, wird er nicht seine Meinung ändern, weil er von Anfang an so vorgeht und handelt. Frauen, welche sich aber auf ein solches Arrangement einlassen und insgeheim eine Beziehung suchen, wollen; egal ob sie anfangs denken, nur vorübergehend ein bisschen Sex, bis der Richtige um die Ecke kommt, so steht der Wunsch und das Wunschdenken Beziehung und da wird schnell aus dem schon bestehenden F+Kontakt, der Gedanke, warum nicht er und immer weiter, warum will er mich nicht, ich bin doch toll, warum sieht er das nicht...und dann versucht Frau den Mann zu beeindrucken und Wünsche zu erfüllen, ihm eine Freude sein & machen, damit er erkennt, dass bei der Frau schon starke Gefühle mitschwingen. Wenn die Frau, wirklich so danach handelt, Sex ja und Beziehung nein, verliebt sich auch nicht und es ist dann auch kein Problem, den Liebhaber gut, wie schlecht zu behandeln, weil er emotional egal ist; aber ein bisschen wie ein nützliches Werkzeug, vertraut und soll Freude und Sex bringen; weil was soll man sonst mit dem Kontakt, wenn man in Konkurrenz sitzt, abgezickt wird, der zeitliche Aufwand und dann gibt es keinen Sex, eine ungepflegte Frau im Schlabberlook, wo der Anblick keine Freude ist, „Beziehungsgespräche“, .... das ist kein Spaß.
Es geht um ein bisschen Bemühen, einen schönen Anblick und leichte, niveauvolle Unterhaltung zu bieten; selbst die Geishas haben das drauf...den Mann einfach vom Stress ablenken, eine gute Wellnesszeit, Kopf frei; Männer denken, Frauen finden daran auch gefallen.
 
  • #14
Du hast deine Vorstellungen davon, was Entwicklung ist, wo du hin möchtest und was du erwarten darfst.
Das ist auch ok so - allerdings wirst du lernen müssen, dass nicht alle Menschen deine Vorstellungen teilen.
Manche Menschen wollen Alltag. Will ich nicht. Manche Menschen wollen ab und zu ihre Ruhe, haben eine Zufriedenheit mit ihrem Leben erreicht, möchten schlechte Erfahrungen nicht wiederholen ........
Diese Menschen sind nicht schlecht. Aber ihre Vorstellungen sind schlecht für dich. Du hast also die Aufgabe, dir Menschen mit ähnlichen Vorstellungen zu suchen. Dazu musst du ansprechen, was dir wichtig ist. Und dir bei mangelnder Übereinstimmung einen anderen Menschen suchen.
Diese Aufgabe haben wir alle. Manche von uns haben sie schon erfolgreich bearbeitet, andere noch nicht.
Deine Frage ist also vollkommen falsch. Den Sinn verschiedener Lebensformen musst du gar nicht verstehen - du musst entscheiden, ob dieser Mann derjenige ist, der dir gut tut.
 
  • #15
Eine Affäre F+ zu nennen, dient demjenigen, der eh nicht verliebt ist und mit Beziehungskomfort im Rücken weitersuchen will und derweil bequem Sex haben kann. Wenn das beidseitig ist, ist es OK. Denke aber nicht, dass das einer Freundschaft gut tut und der nächsten Beziehung auch nicht. Dann ist abtauchen angesagt, denn der Mohr hat ausgedient, und welche Neue möchte dich schon mit am Tisch sitzen haben? Meistens bleibt es auch nicht beidseitig. Die Rechnung sich nicht zu verlieben und das eben mitzunehmen geht für die meisten Frauen, aber in den seltensten für Männer nicht auf. Zitat: "Was ist so schwer daran seiner F+ zu sagen „Für Sex bin ich super, als Partner bin ich leider ein Vollpfosten“? Das ist nicht schwer, verdirbt aber dann halt die Preise. Du machst dann ja nicht mehr mit. Außerdem ist ja genau das mit "nur F+ statt Beziehung" auch genau gesagt. w53
 
  • #16
Komisch ich habe seltsamerweise nur Männer getroffen, die darin ehrlich waren; auch bei Freundinnen...
Das kann ich bestätigen.
Als ich explizit nach einer F+ schaute, war es sowieso klar.
Und beim "normalen" Online Dating erkannte man es schon meist in den ersten Kontakten.

Ich hatte eine F+, ein netter, sympathischer Mann, aber nicht mehr.
Der Mann für schöne Stunden - einfach etwas Zweisamkeit, mal essen, mal tanzen gehen, kuscheln, und das Plus. Das war entspannt, ohne Verpflichtungen, Erwartungen.
Von vornherein auf temporär ausgelegt, auf jeden Fall kein Plus, falls sich eine potentielle Partnerschaft anderweitig entwickelt.

Es geht. Und wie in allen Beziehungen muss man auf sich, und auf seine Grenzen achten.

W, 51
 
  • #17
Bei mir ist es aber so, dass mir Menschen mit der Zeit automatisch wichtiger werden.

Ich finde es wichtig an Beziehungen zu arbeiten und sie zu vertiefen. Eine Beziehung die im Sande verläuft (z.B eine F+) hat für mich keinen Reiz. Ich möchte in einer Beziehung wachsen, nicht nur die Schokoladenseiten eines Mannes wahrnehmen, auch in schlechten Zeiten für ihn da sein, mich um ihn bemühen (für ihn kochen, Bürokram für ihn erledigen etc.), Kaffee und Kuchen mit seiner Familie organisieren (auch wenn seine Familie noch so anstrengend ist) Ich will keinen perfekten, herausgeputzten Mann. Ich finde es liebenswert, wenn der Mann von der Arbeit kommt, seine dreckigen Socken in die Ecke schmeißt und erstmal eine Runde pennt. Ich mag die Reibungspunkte, dass ich als Frau z.B einen Sinn für Ordnung und Romantik habe, der Mann aber andere Qualitäten besitzt z.B handwerklich was auf dem Kasten hat. Ich habe keine Lust auf Harmonie und Oberflächlichkeit. Ich will einen Menschen ganz kennenlernen, mit ihm verbunden sein, in Guten wie in Schlechten Zeiten für ihn da sein.
 
  • #18
Ich lese hier immer heraus, dass es zwangsläufig anstrengend ist als Mann den Alltag mit einer Frau zu teilen. Wenn man nun aber ein Frauenexemplar erwischt hat, welches viel Zeit für sich braucht (eigene Hobbys hat), nicht streitsüchtig ist, den Haushalt schmeißt, toll im Bett ist, viele Dinge für den Mann organisiert, eine gute Gesprächspartnerin ist, den Mann umsorgt und bewundert. Ist das dann wirklich soo schlimm für den Mann? Es gibt doch top Frauen, die super aussehen und dazu noch intelligent und herzlich sind. Ich wollte in langen Beziehungen immer noch täglich Sex und war offen für einen Dreier oder Spielarten wie BDSM. Ich habe mich auch immer noch schick gemacht, schick mache ich mich grundsätzlich gerne. Ich lese hier immer, Affäre = Toll, locker. Beziehung = Anstrengend.
Das ist doch blödsinnig. Es gibt doch nichts besseres für einen Mann als eine Frau für sich allein haben zu können, die einem im Bett verwöhnt, den Mann bekocht, immer für den Mann da ist (egal ob er gerade Schnupfen hat, seine Fußballmannschaft abgestiegen ist oder es einen Trauerfall in seiner Familie gibt) Von einer Frau wirklich geliebt und geschätzt zu werden ist das Schönste was ein Mann bekommen kann. Eine Frau die nicht verschwindet, wenn der nächste Macker um die Ecke kommt. Die es nicht auf sein Geld abgesehen hat, die bei schwerer Krankheit bis zum Schluss an seiner Seite bleibt. Wahre Liebe ist selten, aber hat man sie gefunden ist sie das Schönste! Wenn ich ältere Pärchen sehe, die sich immer noch so verliebt anschauen wie am ersten Tag und seit zig Jahren verheiratet sind, wenn die noch sehr fit wirkende Frau mit ihren schwer kranken Mann im Rollstuhl spazieren geht.. Das ist wahre Liebe! Alle „Ich will mich nicht binden“ Männer werden das niemals erleben. Man kann jederzeit schwer krank werden, arbeitslos werden etc. Da ist die Affärenfrau schnell weg. Wie kann man es als Mann toll finden von einer Frau nicht geliebt zu werden? Jederzeit ausgetauscht werden zu können?
 
  • #19
Das kann ich bestätigen.
Als ich explizit nach einer F+ schaute, war es sowieso klar.
Und beim "normalen" Online Dating erkannte man es schon meist in den ersten Kontakten.

Ich hatte eine F+, ein netter, sympathischer Mann, aber nicht mehr.
Der Mann für schöne Stunden - einfach etwas Zweisamkeit, mal essen, mal tanzen gehen, kuscheln, und das Plus. Das war entspannt, ohne Verpflichtungen, Erwartungen.
Von vornherein auf temporär ausgelegt, auf jeden Fall kein Plus, falls sich eine potentielle Partnerschaft anderweitig entwickelt.

Es geht. Und wie in allen Beziehungen muss man auf sich, und auf seine Grenzen achten.

W, 51
So eine Form von F+ könnte ich auch führen. Gelegentlich miteinander Essen gehen, Kino etc. Ich lese da eine „Lockerheit“ heraus. Das Problem ist, dass dieses „Lockere“ nicht in jeder F+ gegeben ist. In meiner letzten F+ hatte ich das Gefühl, dass der Mann mich ständig beeindrucken wollte. Es fühlte sich einfach nicht freundschaftlich an. Er hat oft beteuert sich mit keinen anderen Frauen zu treffen und wollte wohl auch nicht, dass ich mich mit anderen Männern treffe. Zudem haben wir häufig über Sorgen und Probleme gesprochen, der Sex wurde schnell zur Nebensache.
 
  • #20
mich um ihn bemühen (für ihn kochen, Bürokram für ihn erledigen etc.), Kaffee und Kuchen mit seiner Familie organisieren (auch wenn seine Familie noch so anstrengend ist) Ich will keinen perfekten, herausgeputzten Mann. Ich finde es liebenswert, wenn der Mann von der Arbeit kommt, seine dreckigen Socken in die Ecke schmeißt und erstmal eine Runde pennt.
Ernsthaft? Das wäre für mich zum Beispiel ein glatter Alptraum, und wenn viele Männer daran beim Wort Beziehung denken, kann ich ihnen nicht verübeln, keine zu wollen (obwohl ich auch nicht der Typ für F+ bin). Es hat für mich auch überhaupt nichts mit persönlichem Wachstum und anregenden Reibungspunkten zu tun, wenn man sich über die Verteilung von Hausarbeit kabbeln oder der Familie des Partners schön tun muss, obwohl man sie anstrengend findet.

Ich habe keine Lust auf Harmonie und Oberflächlichkeit.
Harmonie in einem Atemzug mit Oberflächlichkeit zu nennen zeugt für mich auch von einem ziemlich fragwürdigen Bild von Beziehung. Das klingt für mich irgendwie schon so, als ob
es zwangsläufig anstrengend ist als Mann den Alltag mit einer Frau zu teilen.
Eine Beziehung sollte aber meiner Meinung nach ganz überwiegend harmonisch, glücklich, unbeschwert, nicht einschränkend, sondern bereichernd sein. Manche Männer, die sich nicht binden wollen, scheinen das nur in einer F+ zu erleben und eine Beziehung im Gegensatz dazu zu sehen, was wirklich ein Armutszeugnis für die Qualität der Beziehungen ist, die sie erfahren haben.

Wenn sich eine Beziehung nicht überwiegend schön und harmonisch für mich anfühlt (auch wenn das Leben natürlich auch mal aus Alltag, Schicksalsschlägen und schlechten Zeiten besteht), brauche ich sie auch als Frau nicht. Aber gut, wenn du darin aufgehst, die dreckige Socken eines Mannes einzusammeln und ihm den Bürokram zu machen, sei dir das vergönnt. Es ist halt ein Lebensmodell, das nicht jeder teilt – so wie umgekehrt du nicht das der F+.

W, 27
 
  • #21
(für ihn kochen, Bürokram für ihn erledigen etc.), Kaffee und Kuchen mit seiner Familie organisieren (auch wenn seine Familie noch so anstrengend ist) Ich will keinen perfekten, herausgeputzten Mann. Ich finde es liebenswert, wenn der Mann von der Arbeit kommt, seine dreckigen Socken in die Ecke schmeißt und erstmal eine Runde pennt.
Das klingt für mich eher unterwürfig als eine Beziehung auf Augenhöhe. Ich kann mir gut vorstellen, dass das viele Männer gefallen wird. Könnte aber sein, dass du nach einigen Jahren die Schnauze voll hast, wenn die dreckigen Unterhosen deines Liebsten überall rumliegen. Ihn dann noch zu erziehen wird schwierig sein. Stell dir vor, du hast dann noch Kinder, die ebenso alles liegen lassen, weil sie es beim Papa sehen. Viel Spaß 😉


Man kann jederzeit schwer krank werden, arbeitslos werden etc. Da ist die Affärenfrau schnell weg. Wie kann man es als Mann toll finden von einer Frau nicht geliebt zu werden? Jederzeit ausgetauscht werden zu können?
Die allermeisten Männer wollen Beziehungen und genießen den Mehrwert, den eine Beziehung mit sich bringt. F+ ist eher was für den Übergang bis die Ex-Beziehung überwunden oder die Richtige gefunden ist. So selten ist es doch auch gar nicht, dass sich aus einer F+ eine Beziehung entwickelt. Warum sich Frauen beim Sex eher verlieben, ist doch bereits erforscht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #22
Bestimmt gefällt es den Männern, wenn die Frau ernsthaft verliebt ist. Auch wenn sie selbst keine ernsthaften Absichten haben. Die meisten Männer legen es gezielt darauf an eine Frau verliebt zu machen.
Ja, das ist eine ganz gewisse Sorte Mann. Ich muss zugeben, die habe ich auch schon kennengelernt. Aber zum Glück sind es m.E. nicht die meisten (nach meiner Erfahrung sind die meisten an was Ernsthaftem interessiert, aber es sind zumeist die, die man über einen längeren Zeitraum kennengelernt hat). Und ich gebe dir recht - ich persönlich sehe in einer F+ auch keinen großen Sinn - aber klar, das ist individuell und jeder kann hier anderer Ansicht sein. Ich habe schon ein paar Mal Männer kennengelernt, die ich sympathisch und irgendwie auch attraktiv fand, für mich aber das gewisse Etwas zum Verlieben gefehlt hat. Bei diesen habe ich gespürt, dass sie an was Ernstem interessiert waren. Und auch wenn ich mir "was lockeres" mit denen hätte vorstellen können, wollte ich doch lieber Abstand davon nehmen, da ich aus Respekt nicht mit ihren Gefühlen spielen wollte und wusste es würde ihnen nicht gut tun. Ich denke bei den Männern, die dieses bewusst mit Frauen machen - unverbindlich bleiben, aber die Bewunderung/Verliebtheit der Frau hervorrufen und genießen - ist es eine gewisse Art Machtspiel, d.h., jemanden emotional abhängig machen, und die übergeordnete Rolle genießen. Von denen würde ich Abstand halten. Entweder sie verhalten sich entsprechend, und die Dinge liegen klar auf dem Tisch (auch kein alltäglicher oder stark emotionaler Austausch). Am besten ist es, von vornherein jemanden zu suchen, der offen für eine Beziehung wäre, wenn man kompatibel ist, so dass man gemeinsam wachsen kann und Vertrauen aufbauen kann. Für mich persönlich ist jede andere Intimität mit Männern Zeitverschwendung. Nette und interessante Bekannte/Freunde zum Kaffeetrinken und Austauschen hingegen schätze ich sehr. Das kann natürlich kompliziert werden, sobald man merkt, der andere erhofft sich mehr (man selber aber nicht), dann muss man die Freundschaft neu einschätzen - sehr häufig kann das aber auch gut gehen! :)
 
  • #23
@Sternkuchen2 du beschreibst die selbst als ziemlich devot. Den Mann bedienen, dreckige Socken in der Ecke toll finden und zu ausgefallenen Sex bereits sein wenn man es wünscht. Selbst ein Dreier obwohl du an anderer Stelle schreibst, dass du Sex nur mit emotionaler Bindung gut findest und die Einzige sein möchtest.

In deinem anderen Thread schreibst du, dass sehr lange brauchst um dich für einen Mann zu öffnen und bist wohl schon einige Zeit in einer rein virtuellen Projektionsbeziehung.

Ich weiß nicht so recht was ich mir für eine Persönlichkeit vorstellen soll wenn ich das alles zusammen fassen. Hast du tatsächlich schon echte Beziehungen gehabt und warum sind sie gescheitert wenn du nach eigener Aussage deinem Auserwählten jeden Wunsch erfüllst?
 
  • #24
Warum sollte ich mich dann auch nicht verlieben? Ich bin eine emotionale Frau und kein Kühlschrank. ...Warum müssen es also immer komplitzierte Affären sein?
Sobald Du Dich verliebst und sobald es eine komplizierte F+ wird, hast Du völlig Recht: Finger weg.

Für Sex ohne Gefühle gibt es doch das Bordell oder Escort-Damen.
Stimmt. F+ wurden erfunden, damit auch Frauen unkompliziert und ohne Gefühle Sex haben können. Wir leben ja im Zeitalter der Gleichberechtigung....

Die Welt ist nicht schwarz-weiß. Es gibt Menschen, die sind promisk und solche, die sind asexuell. Es gibt welche, die haben Sex nur in der Ehe und mit Gefühlen und solche, die haben ihn nur ohne Gefühle. Dazwischen gibt es zahllose graue Kombinationen und Schattierungen.

"Verstehen" zu wollen ist in dem Falle sinnlos. Jede handhabt das wie sie möchte und es ist nie richtig oder falsch sondern erfordert jeweils nur den passenden Partner, damit beide (oder ganze Gruppen) zufrieden sind. Du hast schlicht die großartige Möglichkeit, Dir das so auszusuchen, wie Du es gerne haben möchtest.

Und ob ich genug Geld habe, mir täglich drei junge attraktive Escortgirls zu bestellen, ist doch für Dein Konzept völlig irrelevant. Beziehung und F+ ist einfach etwas komplett unterschiedliches. Im Grunde so wie selbstständig arbeiten oder angestellt sein.

So eine Form von F+ könnte ich auch führen. ... Das Problem ist, dass dieses „Lockere“ nicht in jeder F+ gegeben ist.
Das gestaltest aber doch Du! Wenn der Typ nur noch mit Dir seine Probleme diskutieren will während Du Dir schon längst die Klamotten vom Leib gerissen hast, wirf ihn doch einfach raus!

In Deinem anderen Thread schreibst Du:
Am liebsten wäre mir eine Kennenlernphase, die mindestens 1 Jahr dauert.
Das passt überhaupt nicht zu F+, die ja eher darauf beruhen, dass sich zwei kennenlernen, gut verstehen und ohne weitere Absichten miteinander ins Bett gehen.

Aus meiner Sicht solltest Du einfach Deine Idee und Dein Konzept von "Beziehung" umsetzen und Dich nicht zu irgendwas hergeben, das nicht dazu passt und Dir nur Probleme bereitet...
 
  • #25
Ich möchte in einer Beziehung wachsen, nicht nur die Schokoladenseiten eines Mannes wahrnehmen, auch in schlechten Zeiten für ihn da sein, mich um ihn bemühen (für ihn kochen, Bürokram für ihn erledigen etc.), Kaffee und Kuchen mit seiner Familie organisieren (auch wenn seine Familie noch so anstrengend ist) Ich will keinen perfekten, herausgeputzten Mann. Ich finde es liebenswert, wenn der Mann von der Arbeit kommt, seine dreckigen Socken in die Ecke schmeißt und erstmal eine Runde pennt.
Ich habe noch nie die dreckigen Socken eines Mannes gewaschen (auch nicht bei gemeinsamem Wohnen) und werde das auch in Zukunft nicht tun. Herumliegende dreckige Socken wären für mich ein Grund, auf Abstand zu gehen. Dreckige Unterwäsche würde mich ekeln. So etwas soll "Männe" schön selbst machen, denn ich belästige ihn ja auch nicht mit meiner Wäsche.
Hör mal, Sternkuchen, ich als alte Frau (39) möchte Dir dringend etwas raten: Mach Dich nicht zur Mama und zur Haushaltshilfe eines Mannes, denn das wird Dir eh nicht gedankt. Männer lassen sich zwar gerne ihr Leben organisieren, aber jeder, der ihnen freiwillig ihren Dreck wegräumt, wird unbewusst als Dummkopf, mit dem man es ja machen kann, einsortiert. Als Folge verlieren Männer den Respekt. Geliebt wirst Du für solche Zuarbeit nicht.
Auch das, was Du zu Deiner sexuellen Verfügbarkeit schreibst, siehe Dreier und Bondage, ist für mich die Manifestation eines schwachen Selbstwerts. Du machst das alles mit, damit Dein Typ Dich toll findet, aber sicherlich nicht, weil Du selbst Dreier toll findest. Stimmt's? Du bist die perfekte Frau in Sachen Haushalt, Familie und Sex....und bekommst aber nur diese F+ler ab. Dabei willst Du eigentlich das klassische Modell mit Heirat und so. Stimmt's?
Wenn Du kein F+ler willst, dann hör auf, Dich um Perfektion zu bemühen und lass Dich von vorneherein nicht mehr auf jemanden ein, der nur F+ will. Denn Du weißt ja:
"Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse kommen überall hin." Mach Dich nicht mehr zur Magd, dann wirst Du auch nicht mehr als solche behandelt. Werde zur Königin und erhöhe Deine Ansprüche. Männer brauchen das, damit sie sich gut fühlen, weil es in ihnen den kompetitiven Aspekt anspricht. Wenn sich Männer gut fühlen, bringen sie es mit Dir in Verbindung.
Mit Deinem Vollversorgungsprogramm erreichst Du leider nur bedingt, dass sich der Mann gut fühlt. Wenn Du willst, erklär ich Dir die Details.
 
  • #26
Das ist eine Widergabe gesellschaftlicher Rollenerwartungen. Da spricht ihr Über-Ich, nicht das Ich. Weist man das Ansinnen einer Beziehung freundlich, aber bestimmt zurück, und lässt klar werden, man betrachte sie deshalb nicht abwertend, öffnet sich oft das Tor der wahren Möglichkeiten.
Du meinst wohl die zahllosen Threads in den jüngere bis mittelalte Frauen jammern dass der Freund
  1. - sich nicht auf die Beziehung festlegt
  2. - noch in den Dateseiten zu finden ist
  3. - nicht zuammnziehen will
    - nicht heiraten will, oder erst später,
  4. - Kinderwunsch auf die lange Bank schiebt oder sich später ganz
    dagegen entscheidet
    (was Frauen hier unisono als eindeutigten Betrug werten).

  5. Und Du glaubst nun, als Mann besser zu wissen, dass die Frauen in Wahrheit nach einer Beziehungsablehnung erst "wahre Möglichkeiten" gewähren. Haha, träum weiter. Vielleicht darfst Du als Affäre mit der einen oder anderen gelangweilten Ehefrau schlafen, aber das heißt gar nichts und wäre auch echt das Allerletzte, was ich in meinem Leben noch brauchen würde.

  6. Viele Frauen Fragen nach einer Beziehung, nicht weil sie eine solche wollen, sondern weil sie glauben, eine solche wollen zu sollen.
    Ich glaube eher, die gesamte gesellschaftliche Rollenerwartung diesbezüglich stammt übehaupt fast nur von den Frauen selbst.
  7. Von uns Männern hat doch schon längst keiner mehr Interesse daran , Deinem so angenommenen Beziehungswillen einer Frau "aufdrücken" zu wollen.

  8. Neenee, das Fazit nach allen Beziehungen, die ich jemals hatte lautet:
  9. Die jeweiligen Frauen wollen alle die obige Liste (am besten in der Reihenfolge) abgearbeitet sehen. Und darüber musste keine lange nachdenken, das saß da ganz tief drin.

  10. Im Alter mag das alles anders sein, das spielt für mich aber erstmal noch keine Rolle.

 
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  • #27
Du meinst wohl die zahllosen Threads in den jüngere bis mittelalte Frauen jammern dass der Freund
Das sind doch die mit Freunden, bei den der Freund keine klare Ansage gemacht hat.

Diejenigen Frauen, die anders sind, schweigen meist darüber, wegen des Rollendrucks.

Und Du glaubst nun, als Mann besser zu wissen, dass die Frauen in Wahrheit nach einer Beziehungsablehnung erst "wahre Möglichkeiten" gewähren.
Ja.

Vielleicht darfst Du als Affäre mit der einen oder anderen gelangweilten Ehefrau schlafen, aber das heißt gar nichts und wäre auch echt das Allerletzte, was ich in meinem Leben noch brauchen würde.
Ich hatte neulich einen ONS mit einer Gleichaltrigen, die von ihrer 30-Jährigen Tochter wegen ihres lockeren Lebenswandels beschimpft wird. Die Mutter ist emanzipiert; die Tochter nicht. Es ist auch eine Frage der Reife.

Ich glaube eher, die gesamte gesellschaftliche Rollenerwartung diesbezüglich stammt übehaupt fast nur von den Frauen selbst.Von uns Männern hat doch schon längst keiner mehr Interesse daran , Deinem so angenommenen Beziehungswillen einer Frau "aufdrücken" zu wollen.
Richtig. Die Rollenerwartung stammt zuvörderst von den Frauen selbst. Jede will sie den anderen Geschlechtsgenossinnen auferlegen, damit keine die Preise verderbe. Aber viele leiden individuell darunter.

Dann hast Du es doch verstanden!?

Neenee, das Fazit nach allen Beziehungen, die ich jemals hatte lautet:Die jeweiligen Frauen wollen alle die obige Liste (am besten in der Reihenfolge) abgearbeitet sehen. Und darüber musste keine lange nachdenken, das saß da ganz tief drin.
Zirkelschluss. Du machst diese Erfahrungen, weil Du Dich verhältst, wie Du Dich verhältst. Verhieltest Du Dich anders, würdest Du andere Erfahrungen machen. Deine Empirie ist durch Deine Einstellung präjudiziert.

Im Alter mag das alles anders sein, das spielt für mich aber erstmal noch keine Rolle.
Da ist tendenziell etwas dran. Aber es geht in jedem Alter auch anders.

Die ganz Verkniffenen muss Mann eben aussteuern, oder betuppen.
 
  • #28
Freundschaft per se ist eine gewachsene Geschichte und keine beliebige “Sekundär-Tugend”, man kennt sich aus Schule, Studium oder ähnlich über Jahre. Man sieht sich bei Gelegenheit, hat immer wieder Kontakt und steigt im Grunde auch nach längerer Pause nahtlos ein.

Das “plus” ist eine beliebige Wortschöpfung, die verschämt verklemmt neutralen kostenfreien Sex bedeutet. Ein Mann und eine Frau sind aus welchen Gründen auch immer irgendwann mal zu kurz gekommen und starten ab Anfang 50 (ein beliebtes Alter…es wird eng…der Zenit ist überschritten) aus ihrer Sicht wie “Phönix aus der Asche” durch und das Programm heißt “Freundschaft+”.

Und da bin ich ganz bei einer mir bekannten jungen gebildeten “Escort-Dame”. Ich fand ihre Erkenntnisse für ihre dezente 25 Jahre sehr spannend. Man hat Spaß mit einem attraktiven Mann und der zahlt dafür, aber eben Spaß mit attraktiven Männern und nicht mit dem "unerotischen schon rein äußerlichem Bodensatz mit eher begrenzten Bord-Mitteln"!!! Sie ist jung und sich darüber bewußt, ihre Zeit ist begrenzt und der Hunger nach Sex endet spätestens mit Beginn der altersgemäßen hormonellen Umstellung. Wie sie mir sagte, fällt es ihr zunehmend schwerer, Männer über 45 zu treffen. Sie bezeichnet es als “Klimaterium virile” mit folgenden Erscheinungen “Verminderung der Sexualfunktion”, “Abnahme der Muskelmasse", “Zunahme des Bauchfetts”, “vermehrten Haarausfall”…schon ekelig oder? Da hilft auch der beste “Zahnersatz” nicht weiter und ein devoter Spruch ist immer der gleiche ala “ Alltagsstress vergessen”…manche zitieren gar noch “Schopenhauer oder Nietzsche”…

Ich bin da bei @Sternkuchen2 und ihrem coolen Gedankengang!
 
  • #29
Es gibt doch nichts besseres für einen Mann als eine Frau für sich allein haben zu können, ,... Von einer Frau wirklich geliebt und geschätzt zu werden ist das Schönste was ein Mann bekommen kann.
Bekommt er doch meist in einer F+.
Weißt Du wie es in Beziehungen mitunter abgeht, wenn die rosarote Brille weg ist, da wird gefordert, und Geld gestritten, um gem. Paarzeit, vieles missgönnt und beschränkt, übergriffig, mit Sex sanktioniert, nicht mehr den ollen Kamellen begeistert zugehört. Eher wie du mir, so ich Dir. Wir hatten den Thread mit Verzeihen und bedingungsloser Liebe...in einer Partnerschaft ist man sich nah und beide wollen Bereicherung, Glücklichsein, wundervolle Momente, doch die Interessenlage ist meist unterschiedlich, er will Fußball gucken, Frau eine Liebesschnulze sehen. Die ganze Aufregung und das Kribbeln geht flöten. Wieso schick anziehen, man kennt sich doch schon im Schlabberlook vom Couchin‘. Aufmerksamkeit beim Kranksein, da sind wir dann nahezu alle Simulanten. Die unliebsame Familie & nervigen Freunde, nee mag man nicht treffen, dann wird auch beiderseits die Kontakte madig geredet. Beide Seiten, wenn man Single ist, will man unbedingt eine Beziehung, und hat man eine Beziehung, und fühlt sich hin und wieder unverstanden, auf dem Abstellgleis geschoben oder enttäuscht, kann nicht allein entscheiden und der Partner stellt sich quer, man hat Streit/Diskussionen, will man ausbrechen, und wieder Single sein. Die schönste Zeit mit viel Liebe und Aufmerksamkeit hat man am Anfang, da will man beeindrucken und beeindruckt werden; wenn der Alltag einkehrt und man Vertrauter miteinander ist, zieht bei vielen die Enttäuschung über unerfüllte Erwartungen, Probleme, Langeweile und Frust ein. Da gibt es gerade mal soviel Aufmerksamkeit wie nötig, und auch mal unüberlegte, nicht nett gesagte Worte. Nicht in allen Beziehungen, aber in vielen. Und manchmal will man seine Ruhe und sein Ding machen, ohne vorher um Erlaubnis zu fragen und rechtfertigen oder in enttäuschte Augen zu blicken, da macht man in einer F+ die seine Türe einfach hinter sich zu und trifft sich bei nächster Gelegenheit. Du hast romantische Hollywood-Vorstellungen von Beziehung, ich bediene mich jetzt auch den o.g. Klischees. Letztlich bei einer Veranstaltung war ein älteres Paar 6 Monate frischverliebt. Es ist nunmal so das mit zunehmenden kennenlernen und vertraut miteinander werden, der Lack der Schokoladenseite ab ist. Nicht jeder ist perfekt und man sieht auch die unbequemen Seiten. Es gibt auch einen Altherrenwitz...Kurzfassung und abgewandelt: frischverliebt auf einer Party: begeistert & stolz „Stellen Sie vor, meine Frau!“, nach Jahren der Ehe: „Stellen Sie sich davor, meine Alte.“ Alles jetzt überspitzt, aber F+ hat Vorzüge und Nachteile, wie auch eine Beziehung 2 gegensätzliche Seiten hat. Und Reibungspunkte in einer F+ stelle ich mir ätzend vor, in einer Beziehung, kommt auf die Streitkultur an.
 
  • #30
Nun, man entscheidet selbst, was man will.
Auch wenn @Andreas1965 mal wieder seine Deutungshoheit behauptet. Vor allem der Meinung ist, dass ER der Frauenkenner ist.
Welche Motive ICH habe, was ICH will - das weiß ICH, kein Außenstehender.

Ich hatte bewusst nach einer F+ gesucht, parallel zur Partnerfindung.
Einem Menschen, den man als Partner möchte, dem begegnet man nicht so einfach, der Wunsch nach Zärtlichkeit, nach Sex ist trotzdem da.

Aber genau da habe ich auch für mich nochmal bestätigt, das ist auf Dauer nicht mein Weg. Ich würde es auch nicht nochmal probieren. Es war gut, richtig zu dem Zeitpunkt, auch da habe ich viel über mich gelernt.

Und jetzt, in der Partnerschaft, bestätigt es sich, dass ich auch nicht der Typ für LAT bin.
Ich möchte mit einem Partner zusammen leben, Alltag und die besonderen Zeiten teilen, den Alltag nicht grau werden lassen (also nicht die dreckige Wäsche wegräumen..)
So hatte ich mich auch umgeschaut, und so habe ich den Partner, der es genauso sieht, wir so immer wieder über das künftige Zusammenleben reden und planen. Zeitpunkt steht - wenn unsere Kinder ausgezogen sind.

Es ist doch gut, dass man sich frei entscheiden kann, ob nur Unverbindliches, ob für eine F+ oder für eine wie auch immer gestaltete Partnerschaft. LAT mit viel Distanz, LAT mit viel Zusammensein, Partnerschaft in einer gemeinsamen Wohnung, Ehe...
Was man mag. Alles frei und alles ok.

W, 51