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  • #1

Wir wohnen bei den Schwiegereltern...Streit vorprogrammiert?

Meine Frau und ich sind in das Haus seiner Mutter eingezogen und jetzt haben wir den Salat!! Dauernd beobachtet Sie, wie wir leben, kommt unter fadenscheinigen Vorwänden runter zu uns und weiß alles besser oder hat was zu bekritteln..Jetzt ist meine Frau auch noch zu allem Überfluß schwanger (wir freuen uns natürlich drüber, aber da wird das Generve sicher noch extremer werden!!). Ich weiß einfach nicht mehr weiter! Ausziehen kommt in der jetztigen Situation und auch finanziell nicht in Frage..Was tun? Kann mir vielleicht jemand mit ähnlichen Erfahrungen helfen?
 
G

Gast

  • #2
Übereinander wohnen ist schon die allerschlechteste Variante.
Bei einem Reihenhaus könnten Sie eine Demakrationslinie mit einem eisernen Vorhang ziehen :)
In einem ähnlichen Fall (Freundin meiner Mutter, 75+, oben, Sohn und Schwiegertochter wohnten unten) gab es in der Beziehung für den Sohn die Auswahl: Trennung oder Auszug.
Sie sind dann ohne Vorwarnung ausgezogen und haben 10 Km entfernt ein Haus gekauft.--
Wenn es nicht der grosse "Kuddel-Muddel" ist, Eingang, Energieversorgung, Heizung usw. getrennt sind und es einen Mietvertrag ! gibt, sollten Sie mal ein SEHR ernstes Wort mit den Eltern reden. Und informieren Sie sich über andere Wohnungen.
Machen Sie eine "Wirtschaftlichkeitsrechnung", was ist günstiger:
# Trennung, Scheidung, Unterhaltszahlungen oder
# Umzug ?
Ich bin überzeugt der Umzug ist günstiger. Und kostet weniger Nerven. Ist gesünder. M 53J
 
G

Gast

  • #3
JA, ist vorprogrammiert, insbesondere wenn die Schwiegermutter so vehemet meint, sich einmischen zu dürfen und zu müssen. Wie alt seid ihr? Steckt klare Grenzen und Regeln ab, könnte ja sein, ihr braucht die Oma dann für Betreuungsaufgaben. Daher nicht alle Brücken abbrechen, aber schon Grenzen setzen. Sonst wird es Horror und endet bei eurer Trennung.
 
G

Gast

  • #4
Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es um die Schwiegermutter des Fragestellers?!
Deine Frau sollte mit ihrer Mutter in Ruhe mal reden, ich denke, dass es für die Schwiegerleute auch eine kleine Umstellung ist, dass nun die Tochter plus Gatte in ihrem Haus mit wohnt. Vielleicht sind das einfach nur die Anfangsschwierigkeiten bis jeder seine Grenzen abgesteckt hat etc. Grundsätzlich ist es natürlich schwierig, wenn die Großfamilie unter einem Dach wohnt, das bedeutet, dass ihr eine gute Kommunikation mit Respekt braucht - Respekt ist wichtig, damit es nicht zu Verletzungen kommt, also ich meine, jede Partei sollte die Bedürfnisse der anderen Partei erstmal respektieren und dann aber gemeinsam schauen, wo aber die Grenzen sind, das müsst ihr miteinander besprechen und aussprechen, sonst ist Riesenknatsch vorprogrammiert. w/45
 
  • #5
Wenn Ihr nicht von Anfang an Grenzen setzt, endet das Ganze in Zank und Streit.

Gerade Enkelkinder eigenen sich hervorragend als Streitobjekt, da hier erfahrungsgemäß die Ansichten über Erziehung und Wertevermittlunng immens auseinander gehen können.

Mein Rat:
Dringend VOR der Entbindung ein ernstes Gespräch suchen und die "Wohnregeln" eindeutig klären.
 
G

Gast

  • #6
1.) Eine Trennung wird teurer als ein Umzug.
2.) Selbst wenn Ihr beide, ich gehe jetzt einmal vom schlimmsten Fall aus, von Hartz IV lebt, wird Euch eine warme Wohnung finanziert.
3.) Lieber eine kleinere Wohnung so weit als möglich weg von den Schwiegerleuten als eine größere Wohnung im Haus der Schwiegereltern.
 
G

Gast

  • #7
Das hätte ich dir vorher sagen können. Genau der Grund hat die Beziehung zu meinem Ex zerstört. Ich würde jedem davon abraten. Ich hätte mich jeden Tag übergeben können, so sehr freute ich mich auf ihre Gesichter! Sag ihr klippp und klar, dass sie sich raus halten soll. Ob es was bringt, ist natürlich eine andere Frage!
 
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Gast

  • #8
Muss ich die Mutter "mitheiraten", wenn ich nur den Partner will?
 
G

Gast

  • #9
du schreibst:
"Meine Frau und ich sind in das Haus seiner Mutter eingezogen".
ich gehe hier von einem schreibfehler aus. ich nehme folgendes an: fs ist ein mann, er hat eine schwangere ehefrau, beide wohnen im hause der mutter der ehefrau.
ich würde mich als mann mit der schwiegermutter gut stellen. sie hat euch in ihrem haus aufgenommen und das ist sehr schön und praktisch. wenn das kind da ist, kann diese schwiegermutter euch sehr wirksam helfen. gib der schwiegermama das gefühl wichtig und geschätzt zu sein. eine großfamilie unter einem dach ist erstrebenswert. ich praktiziere das erfolgreich.
"erobere" deine schwiegermama" ganz klassisch mit blumen, bombons, likör, parfün, etc. die wirkung ist unso größer je weniger sie das erwartet. sie wird dir aus der hand "fressen" und auf dich hören! sie weiß naturgemäß alles besser, da sie erfahrener ist, müßt ihr eisehen und auch mal gelten lassen und davon profitieren. bisserl diplomatie wirkt wunder.
denk mal darüber nach und probiere es aus, es lohnt sich!
wiel erfolg!
m52
 
G

Gast

  • #10
Was heisst denn:"....sind in das Haus SEINER Mutter eingezogen"? Wenn ich Deine Frage richtig verstanden habe, handelt es sich um das Haus IHRER Mutter oder wolltest Du schreiben "MEINER Mutter? Hhm, wie auch immer, es wird stark von den handelnden Personen abhängen.

Wenn es sich um Deine Schwiegermutter handelt (ich vermute, dass diese alleine lebt und es keinen Schwiegervater gibt?), stellt sich die Frage, ob es das elterliche Haus Deiner Frau ist, was entsprechend umgebaut wurde, damit die junge Familie (also Du und Deine Frau) dort einziehen konnten oder ob es sich um ein Mehrfamilienhaus handelt und Deine Frau und Du eine dort gerade leer stehende Wohnung gemietet habt?

Im ersten Fall hättest Du Dir die Frage, ob Streit vorprogrammiert ist, VORHER stellen sollen, bevor vielleicht mit hohem Kostenaufwand eine Wohnung für euch geschaffen wurde. Im zweiten Fall kann man eine Mietwohnung jederzeit verlassen und diese wird dann wieder vermietet.

Für mich stellt sich aber auch die Frage, wie Deine Frau das sieht? Geht ihr das auch auf den Keks, dass ihre Mutter ständig "vorbei schaut"? Ich kenne nämlich mehrere solcher Konstellationen und die laufen super, weil die jungen Frauen eine sehr enge Beziehung zur Mutter haben und sich tatsächlich freuen, wenn die Mütter mit Rat und Tat zur Seite stehen. Gerade dann, wenn ein Baby unterwegs ist, sehen die Frauen oft in der "Oma" schon jetzt die Person, die sich später um die Kinderbetreuung kümmert, während die junge Frau wieder in ihrem Beruf arbeitet. Kann es sein, dass Deine Frau das bereits mit in ihre Überlegungen einbezogen hat?

Wenn nicht, dann wäre es vielleicht sinnvoll, wenn Deine Frau mal mit ihrer Mutter reden und ihr klarmachen würde, dass ihr zwei euer eigenes Leben leben wollt. Das muss allerdings sehr behutsam und auf keinen Fall drastisch geklärt werden, denn ein gutes Verhältnis zur Mutter/ Schwiegermutter kann für euch doch nur von Vorteil sein, wenn das Kind erstmal da ist. Und -wie vorhin schon erwähnt- es macht die Rückkehr in die Arbeitswelt deutlich leichter!
 
G

Gast

  • #11
Ja, leider heiratet Frau in vielen Fällen die Mutter mit. Und solche Schwiegermütterdrachen sind nicht zu zähmen. Frau kann tun (oder auch lassen) was sie will, sie wird es der Schwiegermutter nie Recht machen können. Weil ihr ach so behüteter Sohn nun an diese "Schlampe", diese "Karrierefrau" (mein Sohn bekommt noch nicht mal ein richtiges warmes Essen, sie kann nicht kochen), dieses "Flittchen" (wie sie sich schon anzieht) usw. geheiratet hat. Was will er von ihr? Söhne sind manchmal Partnerersatz, auch wenn der Ehemann noch irgendwo mit dabei wohnt. Ich kann zwei Lieder davon singen - bin froh, dass mein jetziger LG keine zukünftige Schwiegermutter im Gepäck hat...
 
  • #12
Sorry für das Missverständnis, soll natürlich IHRER MUTTER heißen.

Erstmal danke für eure Antworten. Ich werde wohl nicht, um ein Gespräch mit beiden herum kommen.
Durch die angespannte finanzielle Situation und die Tatsache, dass wir auf meine Schwiegermutter in dem Maße angewiesen sind, hat sie natürlich einen emotionalen Machtvorteil, den sie auch gerne ausnutzt oder zu mindestens habe ich das Gefühl.
Mal schauen wie es weitergeht...
 
G

Gast

  • #13
Hallo Pan 33,
bist du Saarländer (wegen "seiner Mutter")?
Wie alt ist denn die Schwiegermutter (Generationen-Unterschiede)? Lebt sie alleine (seit wann), arbeitet sie noch, Putzfimmel oder sonstige Marotten, deine Frau Einzelkind? Sind Omas Ansichten und Vorstellungen denn ganz ANDERS? Da wäre ich vorsichtig, meine Kinder unter ihrem Einfluss aufwachsen zu lassen. Wie ist das Verhältnis Mutter-Tochter? Wie ist das Dreiecksgespann?
Da solltest du vielleicht Bekannte und Freunde fragen, die mehr Einblick haben als wir.
"Zu allem Überfluss schwanger" finde ich nicht "nett gesagt". Hast du denn gar nichts im Griff? Lässt du dich leicht unterbuttern?
 
  • #14
selber schuld, ganz ehrlich. Da der Staat jedem eine Wohnung bezahlt der sich keine leisten kann ist das finanzielle Argument fadenscheinig. Da ihr kostenfrei oder kostengünstig in ihrem Haus lebt müsst ihr euch ihren Regel unterwerfen. Woll ihr das nicht, stellt euch auf eigene Beine und lebt in einer eigenen Wohnung. Dann ist aber auch der Made im Speck Vorteil dahin. Da muss man sich entscheiden woranman sterben will, Cholera oder Pest
 
G

Gast

  • #15
Ich denke daß es ein Loyalitätsproblem ist. Deine Frau muß Deiner Mutter klarmachen, daß sie nicht zu ihr sondern immer zu Dir halten wird. Dann hat es sich für die Mutter schnell ausgezickt. Wenn sie es aber schafft, Deine Frau und Dich auseinander zu dividieren dann hat deine Frau es bequem - Du zahlst und sie ist bei ihrer Mutter und läßt sich bemuttern.
 
G

Gast

  • #16
Ich habe mit meinem Ex-Mann auch bei seiner Mutter gelebt.Das hat gut funktioniert, weil wir uns mochten und ich sie respektierte. Natürlich gab es auch Zankereien, aber alles in allem hat es funktioniert.Wir haben uns dann trotzdem entschlossen, irgendwann umzuziehen, daß hatte aber andere Gründe.
Ich denke, ihr habt ein Generationsproblem. Die Mutter bleibt Mutter, da ihr finanziell abhängig seid, also ist sie klar im Machtvorteil. Nun ist ihre tochter auch noch schwanger und sie fühlt sich sicher auch verantwortlich.Je nach Charaktereigenschaft wird sie dominant und das kommt dabei raus.
Da wird es keine andere Lösung geben, als auf Dauer eine andere Wohnung zu mieten!!
 
G

Gast

  • #17
Lieber Fragesteller/ Pan33/ hier noch einmal die #9.

Danke, dass Du Dich nochmal gemeldet hast. Leider wird die Sache für mich immer verworrener.....
Ich habe immer noch nicht verstanden, warum Du schreibst: "Wir wohnen bei den Schwiegereltern", dann aber immer nur vor dem "Haus der Mutter" und auch dieser Mutter sprichst. Was ist denn mit dem Schwiegervater? Danach wurde ja auch von einigen Postern gefragt.

In Deiner weiteren Erklärung # 11 schreibst Du: "Durch die angespannte finanzielle Situation...." Das hattest Du vorher ja gar nicht erwähnt. Was ist das für eine Situation? Ist eine/r von euch Beiden arbeitslos oder krank? Warum ist eure Situation angespannt? Wird sich das in absehbarer Zukunft ändern? Habt ihr vorher in einer anderen Wohnung zusammen gewohnt und seid erst aufgrund der jetzt angespannten Situation in das Haus der Schwiegereltern gezogen? War die Schwangerschaft geplant in der jetzigen Situation? Ich vermute, dass das nicht so war. Warum habt ihr nicht verhütet?

Ich finde, Du solltest schon auf die hier gestellten Fragen auch antworten, ansonsten können wir doch nur im Nebel stochern. Wenn Dein Fazit aus all den Antworten ist: " Ich werde wohl nicht, um ein Gespräch mit beiden herum kommen", dann hättest Du hier doch gar nicht posten müssen.....? Dass man miteinander reden muss, wenn man Probleme hat, dürfte doch wohl zum kleinen 1 x 1 in einer Beziehung gehören, oder?

Wie gesagt, es wäre gut, wenn Du mal konkrete Fakten benennen würdest.
 
G

Gast

  • #18
Mieser Trick: Flirte mit Deiner Schwiegermutter wenn Deine Frau nicht da ist. Jammere wie Du unter dem Enzug wärend der Schwangerschaft leidest.
Entweder ist das für Sie zu viel, oder sie möchte Dich trösten.
Auf jeden Fall, wird sich Ihr Verhalten ändern.
Mit beiden zu reden, bringt meist ausser Stress auf allen Seiten, nichts. Aber es klingt schön und Verständnissvoll.
Den Fehler hast Du schon gemacht, jetzt musst Du Dich organisieren.
 
G

Gast

  • #19
Meine Erfahrungen:
Schwiegervater meinte nach der Hochzeit: Bleibt hier, ich baue extra für euch an.
Schwiegereltern hatten "selbstverständlich" einen Wohnungsschlüssel von uns, damit sie immer nach den Enkeln schauen könnten ;-)
Schwiegermutter mischte sich auch in "spontanen" Besuchen unangekündigt in alles ein.
Schwiegervater rauchte unerlaubt in "seinem" Haus in unserer Wohnung und tobte oft wegen der lauten Kinder.
Ich warf Schwiegereltern raus und baute ein neues Schloss in die Wohnungstür ein.
Riesen Drama!!!
Schwiegervater warf uns raus.

Wir lebten dann in Frieden.

M/46
 
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