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Gast

  • #1

Wieviel Wahrheit braucht die Liebe/Partnerschaft?

 
  • #2
soviel wie möglich, so wenig wie nötig
 
A

alhanifa

  • #3
Was für eine Frage - selbstverständlich 100 % Wahrheit
 
  • #4
@#1: Du meinst "... so wenig Lügen wie nötig", oder Thomas?

@#2: Ja? Nehmen wir an, sie geht einmalig fremd und er kommt nicht dahinter. Sie bereut ihre Entscheidung und hat auch die Schwächephase überwunden. Soll sie ihm anschließend - wahrheitsgemäß - sagen, was sie getan hat?
 
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Gast

  • #5
@3 zu 2) Ja, bei mir würde das zwar immer die Trennung bedeuten, aber nicht bei jedem. Übrigends kommt es irgendwann sowieso raus, also kann sie auch gleich ehrlich sein.
 
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Gast

  • #6
NEIN, damit entlastet sie ihr Gewissen und er hat ganz schön dran zu knabbern. finde ich irgendwie unfair, weil sie ja mit dem Thema schon "durch" ist.
 
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Gast

  • #7
Ich bin auch der Meinung, dass man ehrlich sein muss. Was ist eine Beziehung wert, wenn Partner sich gegenseitig anlügen? Klar verstehe ich den Einwand von #3. Aber mir (w,33) ist es noch nie passiert, fremdgehen zu wollen, wenn ich in einer festen Partnerschaft war. Es fällt mir sogar schwer in einem Internet - Forum wie Elite - Partner mehrgleisig zu fahren.
 
  • #8
Thomas, #1, hat es mal wieder gut getroffen. So sehe ich das auch. Im Optimalfall bedeutet das vollständige Wahrheit.

ThomasHH, #3, nun sie sollte zunächst einmal gar nicht fremdgehen und wenn es nicht verheimlichen, sondern sofort gestehen und gegebenenfalls die Konsequenzen ziehen. Ich finde, dass Fremdgehen eine Beziehung immer in den Grundfesten ruiniert, ganz egal ob es gleich herauskommt oder nicht. Wie furchtbar der Gedanke, dass die gesamte restliche Beziehung, vielleicht für Jahrzehnte, von dieser Tat belastet sein wird. Also am besten nicht fremdgehen, und wenn doch, dann die Wahrheit sagen. Letztlich liegt es immer nahe, eine Lüge mit der nächsten zu kaschieren. Das ist ja nun allbekannt... und wird nie wieder ein Ende nehmen.

In welchen anderen Bereichen fallen Euch noch Situationen ein, in denen die ganze Wahrheit hinderlich wäre?
 
A

alhanifa

  • #9
Lieber ThomasHH sowas würde ich niemals tun und ich meine was ich sage!

Das Fremdgehen ist für mich keine Wahrheit mehr, denn somit habe ich das Vertrauen missbraucht! Ich sage alles, ob gut oder schlecht, ob es weh oder gut tut - in dieser Beziehung kenne ich kein Pardon! Genau dasselbe erwarte ich von meinem Partner und sonst ist schluss!
 
  • #10
#3 ja sollte sie, die beziehung bei mir wäre natürlich vorbei, weil wer weiß wann sie ihre nächste "schwächephase" hat.
 
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Gast

  • #11
Bei mir wäre die Beziehung auch sofort zu Ende. Und es ist doch noch viel schlimmer, wenn der Seitensprung nach zehn Jahren herauskommt und dann die Beziehung zerbricht. Also, besser gleich die Wahrheit. Und es soll ja Beziehungen geben, die doch noch weitergehen. Für mich natürlich nicht. Kein Vertrauen mehr und irgendwas muss ja nicht gestimmt haben, wenn der Partner fremdgeht...
 
  • #12
@#8: Ich wollte dir auch gar nichts unterstellen, sondern nur testen, ob deine absolute Aussage in #2 auch in Grenzsituationen noch greift. Deswegen habe ich auch von "sie" und "er" gesprochen und nicht "du" benutzt.

@#7: Mir fallen sonst nur noch Notlügen ein. Zum Beispiel nach 5 Stunden Fußmarsch durch die Innenstadt: "Du, die Schuhe sehen echt gut aus. Die nimm man jetzt!"
 
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  • #13
Liebe ist blind. Die Wahrheit braucht selbst, wer beichtet um sich zu erleichten. Habe ich jetzt Revolution in Meinungen geschaft?
 
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Gast

  • #14
ihr seid da alle so konsequent.... ich stecke grad in solch einer situatin... meine erste grosse jugendliebe nach fast 30 jahren wiedergetroffen... er verheiratet... keine kinder keinen sex mehr getrennte schlafzimmer.... hab auch immer gesagt ich würde nie ner frau nen mann wegnehmen ... ist aber nunmal passiert .... dachte auch in seiner lebenssituation könnte oder würde er es sagen ... tut er aber nicht ...
 
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  • #15
# 13 Alex: Neben Lügen, Unwahrheiten und Untreue können noch andere Verhalten maßgebend sein beispiel:
1. Die Frau geht mit männlichen Kollegen häufig, nur so zur Abwechslung nach Dienstschluß in eine Konditorei. Sie sagt aber nicht um -- Begründung -- nicht falsch beurteilt zu werden.
2. Sie hebt von Konto des Mannes, ohne -- besonderen Bedarf -- Geld abund legnet es dann beharrlich.
3. Sie erzählt und fabuliert über Bekannte, Kollegen und auch püber sich selbst, phantastische Erzählungen, ersonnen ohne jedwelchen Zwang und Grund, nur um interssant zu erscheinen.
 
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  • #16
Also ich finde, es ist ein gewaltiger Unterschied, ob der Seitensprung grade am Laufen ist oder schon 10 Jahre zurückliegt. Meine Beziehung dauerte 20 Jahre und ich kenne da Höhen und Tiefen. Man kann sehr wohl entscheiden, ob man eine Affäre eingeht oder nicht. Tuts mein Partenr jetzt grade, ist es wahrscheinlich ein Trennungsgrund. War es vor Jahren und dann nicht wieder ist m. E. Vergebung (nicht oberflächlich) eine Variante für einen guten Fortbestand der Beziehung.
 
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  • #17
Finde ich auch : man sollte ehrlich sein .
Kann mit lügen nichts anfangen . Nicht das böse bin deswegen , aber was bringt es ?
Darum lieber glücklich Singlerin sein .
 
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Gast

  • #18
Weisst du, ob dein Partner gerade einen Seitensprung hat, wenn ja, ob es das erste Mal ist,
oder vielleicht nicht, oder erzählen die Leute etwas?
Eigentlich lügen wir ständig, einfach um uns das Leben nicht zu schwer zu machen.
Man lernt den Partner kennen und weiß am wieviel Wahrheit er verträgt.
Es gibt Grenzen, aber diese sind von Mensch zu Mensch und der jeweiligen Situation unterschiedlich.
Wie schon gesagt, wir registrieren viele Lügen als solche schon gar nicht mehr, oder
wenn einer nachhakt werden diese dann sprachlich doch als Wahrheit hingebogen.
 
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  • #19
Na ja, ich denke das ist doch sehr realitätsfern, was hier alles gepostet ist.

Ich mach da für mich schon ein paar Unterschiede. 1) Das Lügen versuche ich tunlichst zu vermeiden. 2) Das heisst aber noch lange nicht, dass ich ungefragt alles erzähle.
Damit bin ich ganz gut gefahren.

Zudem bin ich der Meinung, dass ich niemandem gehöre und nur mir alleine verantwortlich bin. Und solange ich nicht ausdrücklich abgemacht habe (in welcher Beziehung geschieht das schon so ausdrücklich ?) geniesse ich auch meine Freiheit.

Aber wie gesagt, das ist meine Einstellung und jedermann/jedefrau soll ihre eigene Haltung selbst festlegen.
 
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  • #20
Also ich hab mit dem sogenannten "Seitensprung" bzw. dem "Fremdgehen" immer so meine Schwierigkeiten: ich kenne mich und weiß, dass es Situationen gibt, in denen ich es genieße, von Anderen umworben und begehrt zu werden. Sagen wir jetzt mal: rein körperlich. Und ich mir durchaus vorstellen kann, diesem Menschen körperlich ganz nahe zu kommen. Also Seitensprung.
Und ich kenne (Menschen und) Situationen, in denen mir jemand geistig und emotional auf meiner Beziehungsebene ungeheuer nahe istund ich das Gefühl absoluter Verbundenheit und Nähe verspüre - ohne den Gedanken an "Seitensprung".
Was von beiden ist denn dann eigentlich für eine Beziehung "gefährlicher"??
 
  • #21
@#19: Beides kann fatal für eine Beziehung sein. Ich würde da jetzt nicht das erstere mit dem zweiteren versuchen zu relativieren. Ein gefährlicher Versuch der Manipulation.

Wenn ein Partner mit einer anderen Frau körperlich fremdgeht, wäre es für mich absolut erledigt. Die Vorstellung ist so widerwärtig, da kenne ich keine Kompromisse. Mal ganz abgesehen von den heutzutage auch vorhandenen gesundheitlichen Gefahren, die keineswegs einfach durch ein Kondom gebannt sind.

Ich denke, der Hauptfehler Deiner Argumentation liegt darin, dass Du überhaupt zuläßt, einem Menschen körperlich oder emotional so nahe zu kommen. Wer seinen Partner aufrichtig liebt, der hat keinen Bedarf an solche Fremdnähe. "Absolute Verbundenheit" mit einem anderen Menschen zu empfinden, ist schon sehr tiefgehend und wenn Dir das wirklich parallel zu einer Beziehung passiert, dann solltest Du die Beziehung an sich in Frage stellen -- wahrscheinlich ist sie schon zerrüttet.
 
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  • #22
Also ich finde, es ist ein gewaltiger Unterschied, ob der Seitensprung grade am Laufen ist oder schon 10 Jahre zurückliegt. Meine Beziehung dauerte 20 Jahre und ich kenne da Höhen und Tiefen. Man kann sehr wohl entscheiden, ob man eine Affäre eingeht oder nicht. Tuts mein Partenr jetzt grade, ist es wahrscheinlich ein Trennungsgrund. War es vor Jahren und dann nicht wieder ist m. E. Vergebung (nicht oberflächlich) eine Variante für einen guten Fortbestand der Beziehung.
Für mich käme jemand der mir kontenuierlich 10 Jahre, und das Tag für Tag, ins Gesicht gelogen hat, nicht mehr in Frage.Wenn dann eher, wenn er es gleich sagt, da zwar auch nur 1% Chance, aber immerhin.

Ich bin für 100% Ehrlichkeit - das ist zwar gerade am Anfang unglaublich schwer, zahlt sich aber im Laufe der Beziehung 100% aus.
Jeder hat mir (m32) immer davon abgeraten, gerade meine weiblichen Freunde, aber bis jetzt lebt sich das sehr frei und wunderbar (2Jahre Beziehung).
Ehrlichkeit vertragen nur leider heut zu Tage nicht viele Menschen...
 
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  • #23
Eine wirkliche Liebe und Partnerschaft braucht völlige Offenheit und Wahrheit.

Aus diesem Grund hatte ich es aufgegeben, Frauen aus Mitteleuropa als potentielle Partnerinnen zu sehen. Sie verheimlichen, haben kein Vertrauen, lügen, sehen nur den kurzzeitigen Vorteil.

Frauen, die bspw. nichts über ihr sexuelles Vorleben erzählen wollen, vertrauen ihrem Partner nicht. Frauen, die nicht klar wissen, welchen Partner sie wollen, welche seiner Eigenschaften für sie wichtig sind, sind labil, nichts für eine langfristige Bindung.

Das mag hart klingen, ist aber auch ein Selbstschutz: Ich möchte nicht, daß meine Partnerin mir nach 10 Wochen, Monaten, Jahren sagt, daß sie eigentlich nur mittels Gangbangs und Mindest*****länge Erregung findet. Das hatte ich einmal nach 10 Tagen erfahren - und die Beziehung sofort abgebrochen. Dann konnte sie ihre Gangbangs genießen - und ich eine passendere Partnerin suchen, deren Bedürfnisse an Zuneigung ich besser erfüllen kann.

Fehlendes Vertrauen, Bindungsangst und offensichtliche Lügen sind der Tod der Liebe.

M 37
 
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  • #24
Mein Vorredner sagt es: " Fehlendes Vertrauen und offensichtliche Lügen sind der Tod der Liebe."
Bindungsangst denke ich, wird mit zunehmenden Vertrauen stetig geringer...
Allerdings habe ich den Anspruch an mich, menschlich bleiben zu wollen, jeder kann einen Fehler machen und dann möchte ich auch verzeihen können...
 
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  • #25
hier nochmal #22.

Ja, einen Fehler kann jeder machen, aber bitte nicht wiederholen. Ich hörte hierzulande viel zu oft von Frauen, daß sie immer an die falschen geraten sind. Das macht hellhörig. Selbstredend konnte ich keine dieser Frauen auch nur ansatzweise zufriedenstellen in ihren Ansprüchen egal welcher Art.

Liebe verzeiht vieles, fast alles, aber eben kein Hintergehen/Betrügen/Lügen.

Die Wahrheit kann oft sehr, sehr schmerzhaft sein, doch wirkliche gegenseitige Liebe sollte das meiste überwinden. Dazu gehört auch, daß jemand auf eine Beziehung verzichtet, wenn es nicht gehen wird. Für mich kamen ab einem bestimmten Zeitpunkt in meinem Leben Frauen mit psychischen Problemen einfach nicht mehr in Frage - ganz egal, wie toll alles andere gepaßt hätte. Ich bin kein Therapeut, und ich war es auch leid, mir immer wieder die krassesten Geschichten anhören zu müssen. Damit hielt ich auch nicht hinter dem Berg.

M 37
 
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  • #26
@3 zu 2) Ja, bei mir würde das zwar immer die Trennung bedeuten, aber nicht bei jedem. Übrigends kommt es irgendwann sowieso raus, also kann sie auch gleich ehrlich sein.
Mich hat mein Partner auch betrogen und dadurch automatisch lange Zeit belogen.Er wollte nicht das ich es weiß, da er Angst hatte, mich zu verlieren( so seine Erklärung). Ich habe es selbst heraus gefunden, und danach war es zwischen uns beendet.Aus und vorbei!