• #1

Wieviel Sorge um den Partner bzw um das eigene Kind ist normal?

Das würde mich echt mal interessieren. Es geht jetzt nicht direkt um mich. Dass man sich um das eigene Kind Sorgen macht ist ja völlig normal. Bin ja selber Vater. Ich denke das Beispiel kann man auch auf den jeweiligen Partner bzw Partnerin anwenden.

Wie ihr ja bereits wisst bin ich mit meiner Frau und meinem Sohn im Urlaub. Die Freundin von meiner Frau ist auch mitgekommen. Für mich war das völlig in Ordnung. Ihr Mann ist vor ein paar Monaten gestorben. Sie hat ihren Sohn dabei. Er ist 18.

Bin heute mit ihrem Sohn im Meer ein paar hundert Meter raus geschwommen. Sie hat zu ihrem Sohn die ganze Zeit gesagt er soll nicht so weit raus schwimmen. Das fand ich dann schon etwas peinlich. Ich weiß meine Frau macht sich da auch immer Sorgen bei sowas. Wir sind auch höchstens 500 Meter raus geschwommen. Mein Sohn ist nicht mir raus geschwommen.

Meine Frau sagt dann auch immer ich soll nicht so weit schwimmen. Allerdings hat die Mutter dann immer voll laut geschrien. Das fand ich dann schon etwas peinlich.

Mir geht es bei der Frage darum ab wann es eurer Meinung nach peinlich ist. Ich mache mir als Vater logischerweise auch Sorgen. Natürlich auch um meine Frau. Trotzdem gibt es auch manche die es übertreiben. Wie sieht es bei euch aus?
 
  • #2
Seitdem ich damals, als meine Kinder klein waren und wir am Strand auf Sylt saßen, mitbekommen habe, wie ein kräftiger Mann um die 60 ertrunken ist, habe ich richtig Angst ins Meer zu weit raus zu schwimmen und tue es schon lange nicht mehr.
Der Mann schwamm mit seiner erwachsenen Tochter raus, und sie wurden von einer Unterströmung erfasst. Die Tochter schaffte es noch raus, der Mann ertrank.
Die Lifeguards holten ihn raus und versuchten ihn vor unseren Augen wiederzubeleben.

Zu spät.

Es ist nicht peinlich auf diese Gefahren immer wieder hinzuweisen.
Ich würde meine Familienangehörigen immer wieder damit nerven nicht rauszuschwimmen sondern lieber parallel zum Ufer zu schwimmen.
 
  • #4
Das kann man so nicht pauschal sagen, das muss jeder bei Volljährigkeit für sich selber entscheiden und verantworten, auch wenn was passiert, muss er es selber verantworten, ich kann nur jemand auf bestimmte Gefahren hinweisen, mehr aber auch nicht!
Da stimme dir sogar zu. Bei wahrer Liebe ist ja auch völlig normal, dass man sich Sorgen macht. Das kann man auch sagen. Wenn jemand das allerdings die ganze Zeit macht ist das meiner Meinung nach übertrieben. Man sollte es schon jedem der volljährig ist selber überlassen.
 
  • #5
Ich kann das pauschal nicht beantworten. Die meisten Sorgen entstehen aus Ängsten und die sind in der Regel wenig rational.
Was den einen ängstigt, findet beim nächsten im Kopf nicht einmal statt.
Bezogen auf dein Beispiel:
Du weißt da sind zwei Menschen, die sich um euch sorgen. Sie bitten dich in Ufernähe zu bleiben, trotzdem schwimmst du raus. Sich dann über die entsprechende Aktion wundern, ist wenig emphatisch. Zu mal da eine Frau involviert ist, die gerade ihren Mann verloren hat. Dass sie möglicherweise nicht zuletzt darum deutlich dünnhäutiger ist, wundert dich nicht wirklich?
Gerade beim schwimmen im Meer überschätzen sich auch geübte Schwimmer regelmäßig. Diese Angst kann ich sehr gut nachvollziehen. Wer einmal einen Menschen hat ertrinken sehen, weiß wie schnell das gehen kann. Darum denke ich, lieber übertrieben als gar keine Angst. Peinlich finde ich daran nichts. Du hättest es euch allen ersparen können, wenn du einfach an der Uferlinie entlang geschwommen wärst.
 
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  • #7
Ich denke der deutliche Appell an ihren Sohn fußt teilweise auch auf dem kürzlichen Verlust ihres Mannes. In diesem Kontext würde es mich zumindest nicht wundern wenn der erwachsene Sohn überschwänglich gemahnt wird auf sich aufzupassen.

Mein (familiäres) soziales Netzwerk ist durch den Tod beider Eltern, zu meiner Mutter hatte ich ein enges Verhältnis, Vater nicht, ziemlich geschrumpft. Ein Verlust von L würde mich dahingehend mehr als treffen, aber er ist ein ruhiger Mann ohne spektakuläre Hobbys und genau wie ich "nur" den normalen Gefahren des Alltags ausgesetzt.

Lustigerweise habe das potenziell gefährliche Hobby ich, da ich ein Pferd habe und auch im Gelände mit ihr unterwegs bin. Aber das war noch nie ein Thema bzw. Grund ermahnt zu werden.
 
  • #8
@Dingens ich wollte einfach mit ihm raus schwimmen da er nicht alleine draußen ist. Vor allem der Sohn war schon immer so, dass er immer nur das macht was er nicht soll. Er hat also auch früher kaum auf seine Eltern gehört. Hätte ich ihn da etwa alleine lassen sollen? Das würde ich mir nie verzeihen.

Das Problem ist noch, dass seine Mutter und meine Frau nicht so gut schwimmen können. Das hätte ich von ihnen auch nicht verlangt, dass sie mit raus schwimmen.
 
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  • #9
Vor allem der Sohn war schon immer so, dass er immer nur das macht was er nicht soll. Er hat also auch früher kaum auf seine Eltern gehört. Hätte ich ihn da etwa alleine lassen sollen? Das würde ich mir nie verzeihen.
Das ist jetzt wohl ein komplett anderer turn als in der Eingangsfrage. Und damit wird es sehr, sehr kompliziert. Da steckst Du echt in der Zwickmühle.
Ich glaube, ich wäre nicht mitgeschwommen. Er ist volljährig. Wenn er noch nicht volljährig gewesen wäre - puh! Keine Ahnung, was ich gemacht hätte. Wahrscheinlich hätte ich ihn zur Schnecke gemacht, dass er auf seine Mutter hören soll.
ErwinM, 53
 
  • #10
Ich habe dann zum Sohn noch gesagt lass uns wieder zurück schwimmen.
 
  • #12

Das ist ein Ausnahmezustand!

Auf jeden Fall wird man, egal ob durch Krankheit, oder Unfall, durch solche Ereignisse vorsichtiger!

Ich selber habe einen Klasse 1 Führerschein und von meinem Onkel eine alte Horex Imperator geerbt. Auf dieser bin ich, mal mit und mal ohne meine Frau, ab und an zu Horex Treffen gefahren. Als meine Frau krank wurde, ist nicht nur sie nicht mehr mitgefahren, sondern ich habe das Risiko als zu hoch eingestuft, dass ich durch einen Unfall vielleicht nicht gleich umkomme, aber darin eingeschränkt sein könnte, mich angemessen um sie zu kümmern!

Ich bin nie wieder gefahren!

V.m52
 
  • #14
Mit der Vorgeschichte, dass der Vater kürzlich verstorben ist, ist ihre Reaktion verständlich. Aber wahrscheinlich tatsächlich äusserst unangenehm für den 18jährigen. Wer weiss, ob er in Zukunft noch mit seiner Mutter in den Urlaub fährt.
 
  • #15
Kein gutes Beispiel für deine Frage.

Wir sind auch höchstens 500 Meter raus geschwommen.
Ich hoffe du täuschst dich. 500 m sind verdammt viel. Dafür braucht mMn ein geübter Schwimmer (kein Profi) im Hallenbad ca. 10-15 min. Wenn dir da draußen was passiert kommt kaum jemand rechtzeitig hin.

An der deutschen Küste schätze ich die Begrenzungsbojen des überwachten Bereiches auf eine Entfernung zwischen 150-200 m vom Strand. Die Strömung ist nicht zu verachten.

Im Ausland habe ich eine Küstenwanderung entlang mehrerer Badebuchten am Rande einer Großstadt gemacht. Von oben schaute ich auf eine sehr schöne Bucht hinunter als ich Trillerpfeifen hörte und sah wie ein durchtrainierter Mann mit letzter Kraft versuchte die restlichen 30 m wieder an den Strand zurück zu kommen. Die Rettungsschwimmer haben ihn herausgezogen. Der war fix und fertig und konnte minutenlang nicht aufstehen.

Du hättest es euch allen ersparen können, wenn du einfach an der Uferlinie entlang geschwommen wärst.
Das wäre sinnvoll gewesen. Wasser wird allzu oft unterschätzt und die Sorge der Mutter ist mMn absolut berechtigt.
 
  • #17
@Dingens ich wollte einfach mit ihm raus schwimmen da er nicht alleine draußen ist. Vor allem der Sohn war schon immer so, dass er immer nur das macht was er nicht soll. Er hat also auch früher kaum auf seine Eltern gehört. Hätte ich ihn da etwa alleine lassen sollen? Das würde ich mir nie verzeihen.
Das ist sicher ein plausibles Argument. Die Frage ist, ob man das nicht hätte vorher sachlich besprechen können und sollen.
In etwa so:
Ihr habt gerade einen tragischen Verlust erlebt, wir sollten es deiner Mutter jetzt nicht unnötig schwer machen. Die macht sich Sorgen um dich und meine Frau um mich. Lass uns dann doch einfach dem lieben Frieden Willen, an der Uferlinie entlang schwimmen und gucken wie weit wir kommen.....Danach ein Spaziergang zurück und dabei ein Männergespräch!
Das Problem ist noch, dass seine Mutter und meine Frau nicht so gut schwimmen können. Das hätte ich von ihnen auch nicht verlangt, dass sie mit raus schwimmen.
Wie gesagt, ich sehe hier das Problem nicht. Ihr könnt schwimmen, satt und lang. Aber aus Rücksicht auf die sich sorgenden, in Ufernähe. Wenn der Junge diese Empathie nicht aufbringen kann, müssen die Erwachsenen dafür sorgen. Ohne Vorwurf ohne Meckern, siehe oben.
Btw. An der Küstenlinie entlang schwimmen, ist übrigens etwas das man seinen Kindern ohne hin beibringen sollte: Wenn einen die Strömung erfasst, nie versuchen Richtung Strand (gegen an) sondern immer parallel zum Strand schwimmen.
 
  • #18
Das ist sicher ein plausibles Argument. Die Frage ist, ob man das nicht hätte vorher sachlich besprechen können und sollen.
Ja das hätte man natürlich besprechen sollen. Als er ich nach ihm geschaut habe war er schon relativ weit draußen. Bin dann zu ihn geschwommen. Ich habe dann gesagt lass uns wieder zurück schwimmen.
Wenn einen die Strömung erfasst, nie versuchen Richtung Strand (gegen an) sondern immer parallel zum Strand schwimmen.
Das habe ich auch schon gehört. Das schafft man dann zum einen nicht und zum anderen verlassen einem da viel zu schnell die Kräfte.
 
  • #19
Deine Frage nach normalem Sorgeverhalten setzt ja erstmal eine normale Situation voraus.

Diese normale Situation ist aber doppelt nicht gegeben:
- die hysterische Frau ist noch in einer akuten Trauersituation. Je nachdem wie ihr Mann gestorben ist, muss man schon ein ziemlicher Vollpfosten sein, um von ihr normales Verhalten bei Gefahr zu erwarten.
- um 500 m ins Meer rauszuschwimmen muss man mit dem Klammerbeutel gepudert sein, entspricht aber dem, was Du von Dir selber oft an unreifem Verhalten beschreibst.

Meine Frau sagt dann auch immer ich soll nicht so weit schwimmen.
Du hast ein Kind, Du hast eine Frau. Da solltest Du von solchen Albernheiten lassen statt sie in die Rolle zu drängen Deine Mutti zu sein, weil Du Dich als alter Mann immer noch wie ein dummer Bubi verhältst.

Sie hat zu ihrem Sohn die ganze Zeit gesagt er soll nicht so weit raus schwimmen. Das fand ich dann schon etwas peinlich.
Warum ist Dir eigentlich nicht peinlich, dass Du mit einem Halbstarken mitmachst statt auf ihn einzuwirken sich verantwortlicher zu verhalten?
Ach ja, Verantwortung liegt auch Dir nicht so.

Bevor Du bei anderen nach Peinlichkeiten guckst - einfach mal bei Dir selber gucken und Situationen, die dieses auslösen vermeiden. Damit reduziert sich die Anzahl der Vorfälle in denen Du Dich peinlich berührt fühlst enorm.

Ich habe keinerlei Hang zu Hysterie. Mit Leuten die mich durch leichtsinniges oder peinliches Verhalten stressen unternehme ich nichts mehr.

Ich hoffe du täuschst dich. 500 m sind verdammt viel..... die Sorge der Mutter ist mMn absolut berechtigt.
Ist so und das bei Strömungen und Wellen.
In diesem Jahr sind in D bereits über 200 Menschen bei Badunfällen gestorben - ich schätze mindestens 80% sich selbst überschätzende Jungen und Männer ohne jegliches Gefahrenbewusstsein.
 
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  • #20
Ich würde mich dann allerdings schuldig fühlen wenn ihm da draußen was zugestoßen wäre. Ich kann bei so etwas nicht weg schauen.
Du hast einen Sohn für den Du verantwortlich bist, was wäre gewesen, wenn der ungebüte Schwimmer Dich mit in den Tod gerissen hätte?

Übertrieben gesagt, ich hätte mich an die Beine meines Mannes geklammert, damit er nicht soweit hinausschwimmt. Wärst Du knapp über 20 mit zuviel Testosteron im Körper, könnte ich das noch verstehen, nicht umsonst ertrinken soviele junge Männer, weil sie sich hoffnungslos überschätzen. Aber Du bist fast 50 Jochen, da fang ich mir schon an Sorgen zu machen.
 
  • #22
500 m, ähm, ist das jetzt Schwimmerlatein? Wer das tatsächlich versucht, und das auch überlebt, sollte bei Ankunft am Strand deutlich gesagt bekommen, was er da getrieben hat. Ich glaub dir kein Wort. Und um deine Frage zu beantworten, ich kann Vikky nur in jedem Wort zustimmen, ein solches Verhalten wäre nicht normal. Sondern lebensgefährlich, kindisch und Pubertät und ein Trennungsgrund.
 
  • #23
Bin heute mit ihrem Sohn im Meer ein paar hundert Meter raus geschwommen.
Du sagst nichts zu euren Schwimmfähigkeiten. 500 m finde ich im Meer schon ziemlich weit, wenn man nicht wirklich geübt ist.
Sie hat zu ihrem Sohn die ganze Zeit gesagt er soll nicht so weit raus schwimmen. Das fand ich dann schon etwas peinlich.
Sie ist die Mutter und nicht Du der Vater. Peinlich fände ich an Stelle Deiner Frau, wenn Dich die Sorgen der Mutter nicht interessieren.
 
  • #24
Als meine Frau krank wurde, ist nicht nur sie nicht mehr mitgefahren, sondern ich habe das Risiko als zu hoch eingestuft, dass ich durch einen Unfall vielleicht nicht gleich umkomme, aber darin eingeschränkt sein könnte, mich angemessen um sie zu kümmern!
Das ist echt großartig von dir. Mein persönliches Angstszenario sind Motorradunfälle. Zwei Bekannte sind als Jugendliche dabei umgekommen und ich habe beruflich viele Menschen mit schweren Verletzungen und Dauerschäden gesehen, die nicht mal schuld waren am Unfall.
Für mich daher gerade bei Familienvätern nicht nachvollziehbar, wie sie dieses gefährliche Hobby ausüben können.

Klar kann immer irgendwas passieren, aber ich finde man muss sein Glück auch nicht unbedingt herausfordern, insbesondere nicht, wenn man Verantwortung für andere hat.

@Jochen1 ich denke durch den frischen Verlust des Mannes ist es für die Frau normal, dass sie besonders an ihrem Sohn hängt und sich sorgt.

Wie gefährlich das Meer werden kann habe ich selbst auch schon erlebt und war erschrocken, dass das Mittelmeer eine ganz andere Kraft hat als z.B die Ostsee hat.
500 m rausschwimmen ist auch nicht gerade wenig.

Die Frage die sich mir stellt ist auch: wenn ich weiß, dass der andere panische Angst hat und sich Sorgen um mich macht, warum muss ich das dann unbedingt trotzdem tun?

Und das kann man auch einem 18-jährigen erklären der gerade seinen Vater verloren hat.
 
  • #25
500 m, ähm, ist das jetzt Schwimmerlatein? Wer das tatsächlich versucht, und das auch überlebt, sollte bei Ankunft am Strand deutlich gesagt bekommen, was er da getrieben hat. Ich glaub dir kein Wort. Und um deine Frage zu beantworten, ich kann Vikky nur in jedem Wort zustimmen, ein solches Verhalten wäre nicht normal. Sondern lebensgefährlich, kindisch und Pubertät und ein Trennungsgrund.
Ich habe doch erwähnt, dass ich wegen dem Sohn so weit raus geschwommen bin. Habe zu ihm dann gesagt er soll mit mir zurück schwimmen.
um 500 m ins Meer rauszuschwimmen muss man mit dem Klammerbeutel gepudert sein, entspricht aber dem, was Du von Dir selber oft an unreifem Verhalten beschreibst.
Also nochmal. Ich bin nur so weit raus geschwommen damit er wieder zurück kommt. Ich fühle mich auch für ihn verantwortlich. Er ist zwar schon 18, allerdings auch erst 18. Was wäre wenn er ertrunken wäre? Das kann man ja wohl nicht als unreif bezeichnen wenn man für jemanden Verantwortung tragen will. Ich könnte mir es also nie verzeihen wenn er nur wegen mir ertrunken wäre. Ich habe zu ihm gesagt es ist zu gefährlich. Lass uns zurück schwimmen.

Noch was vergessen zu erwähnen. Ich war früher beim DLRG.
 
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  • #26
Ach ja, Verantwortung liegt auch Dir nicht so
Das habe ich noch vergessen zu erwähnen. Ich fühle mich wirklich für ihn verantwortlich. Ansonsten wäre ich ja niemals hinter ihm her geschwommen damit er wieder zurück kommt.

Ich weiß du hast keine Kinder. Aber ihr habt ja trotzdem irgendwie Enkel. Das hast du ja auch schon ein paar mal erwähnt. Angenommen sie wären so weit raus geschwommen. Da hättest du doch sicher auch alles unternommen damit sie wieder zurück kommen.
 
  • #27
Und das kann man auch einem 18-jährigen erklären der gerade seinen Vater verloren hat.
Das habe ich natürlich erklärt als ich mit ihm wieder am Strand war. Ich habe ihm allerdings keine Vorwürfe gemacht. Habe dann heute Abend mit ihm Hotel noch ein Bier getrunken. Da haben wir nochmal zusammen geredet. Allerdings ohne meine Frau und ihre Freundin. Habe ihm erklärt, dass es ganz normal ist, dass seine Mutter sich um ihn Sorgen macht.

Ihr Mann war übrigens schwer krank. Er hätte COPD. Das ist eine unheilbare Lungenkrankheit. Mir war klar, dass er nicht mehr lange lebt. Natürlich hätte ich es mir schon gewünscht wenn er noch lange gelebt hätte.
 
  • #28
Hmmm...einmal schreibst du, du seist mit ihm rausgeschwommen, dann wieder, du seist ihm nachgeschwommen. Was stimmt denn nun?
Dann schreibst du "höchstens 500m", dann, dass du nur wegen ihm "so weit" rausgeschwommen seist.
Formuliere doch bitte klar, wenn du Antworten wünschst.
 
  • #29
Hmmm...einmal schreibst du, du seist mit ihm rausgeschwommen, dann wieder, du seist ihm nachgeschwommen. Was stimmt denn nun?
Dann schreibst du "höchstens 500m", dann, dass du nur wegen ihm "so weit" rausgeschwommen seist.
Formuliere doch bitte klar, wenn du Antworten wünschst.
Sorry habe mich vielleicht etwas undeutlich ausgedrückt. Ich bin am Anfang nur da gewesen wo man auch noch Boden unter den Füßen hat. Er ist dann los geschwommen. Ich bin als erstes also davon ausgegangen, dass er nicht weit schwimmt. Habe auch nicht die ganze Zeit nicht auf ihn geachtet.

Seine Mutter hat dann ein paar mal gerufen. Er hat nat nicht darauf gehört. Erst da bin ich ihm nach geschwommen. Sorry, dass ich mich vielleicht etwas falsch ausgedrückt habe. Man kann also auch sagen, dass ich mit ihm raus geschwommen bin.

Ich verstehe nur eins nicht. Man will für jemanden Verantwortung übernehmen damit er wieder heil und gesund zurück kommt und bekommt dafür auch noch Vorwürfe.
 
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