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el_arab

  • #31
Ich finde die Diskussion ein wenig heuchlerisch. Wenn ich (30m) an meine Studentenzeit zurückdenke und die Zeit als Schüler impliziere, fallen mir relativ viele Personen ein, die den obig angenommenen Wert von 40 Sexualkontakten ganz gehörig durchbrechen. Bei den Allermeisten beginnen die sexuellen Erfahrungen mit durchschnittlich 16 oder 17 Jahren. Ich würde den Wert von 40 ONS gern aber in 40 unterschiedliche Sexualkontakte unterteilen, denn Affairen oder Bekanntschaften sind nicht zwangläufig ONS.

40 Sexualkontakte -allein auf 10 Jahre gesehen, wären das 4 pro Jahr. Ich finde das völlig normal - bedenklich wären eher 4 pro Monat und als promisk einzustufen. Daher bitte nicht den Teufel an die Wand malen!

Ich persönlich bevorzuge eine Partnerin, die sich sexuell enfaltet und ausgelebt hat - das kann mit wenigen oder vielen Partnern der Fall sein. Aus Erfahrung sind Partnerinnen mit viel Erfahrung diejenigen, die eher sexuell attraktiv sind und bevorzugt werden. Alles wie gesagt Geschmackssache!
 
G

Gast

  • #32
Alter Thread zu neuem (immer aktuellem?) Thema...

Ich wollte...

... eine Frau von zweifelsfreiem Ruf
... keine Ex-Sexualpartner von ihr treffen
... als Mann geliebt, nicht auf meine Tauglichkeit als "Lustknabe" geprüft ...
... (auch nicht =>)... und verglichen werden
... in keine virtuelle oder tatsächliche Liste eingetragen werden (soll öfter vorkommen als man denkt)

Eine, die ONS hatte oder mit zu vielen im Bett war, scheidet kategorisch als Lebenspartnerin aus.

Ich habe gesellschaftliches Standing, eine gute (über lange Jahre erworbene) Reputation und erwarte nichts weniger als Kompatibilität meiner Lebenspartnerin; gerade auch in dieser Hinsicht. Alles, was in Richtung Beliebigkeit geht, gehört in eine andere Welt.

Es hat mit Haltungen zu tun, die ich kenne, die ich beobachte, die ich aber nicht in mein persönlichstes Umfeld aktiv "einladen" würde. Warum um Himmels willen sollte ich?

Ich weiß positiv, daß 1. Sex nicht alles und nicht einmal das Wichtigste im Leben ist (auch nicht unwichtig, o.k.) und 2. guter, erfüllender (nicht schaler) Sex überhaupt nichts, wirklich überhaupt nichts mit "vielen" Sexualpartnern oder gar der Bereitschaft zu oNS zu tun hat. Damit verbinde ich vielmehr Halt- und Disziplinlosigkeit, oftmals auch gestörte Persönlichkeiten und schwache Charaktere.

Also: Nein Danke.

PS. Bin Professor der Medizin und kenne beruflich mehr, als sich viele vorstellen können...

M59
 
G

Gast

  • #33
Ich wuerde meine (m, 36) Haltung mal so zusammenfassen. Fuer mich waere a) schon das, was ich bei einer 30-jaehrigen Frau erwarten wuerde. Bei b) und c) wuerde ich ziemlich schlucken und haette definitiv meine Bedenken. Denn letztlich suche ich als Mann eine treue Partnerin (wie ich auch ein treuer Partner sein will) und nicht eine Frau, die sich beim kleinsten Beziehungsproblem in der Kneipe einem anderen an den Hals haengt. Ich glaube aber, dass das im umgekehrten Fall (Mann mit mindestens 10 ONS mit 30 oder gar mit ueber 40 ONS) fuer eine Frau ebenso schwere Ueberlegungen anregen wuerde und koennte das ebenso gut verstehen.

ABER: Wenn ich fuer diese Frau viel empfinden wuerde, wuerde ich nun anfangen mich mal genauer mit ihr darueber zu unterhalten, wie es denn zu diesen grossen Zahlen gekommen ist und wie ihre Einstellung zu haeufig wechselnden Sexpartnern im vergangenen Jahr und heute ist. Dabei koennte naemlich herauskommen, dass sie die "wilde Studentenzeit" (c) gedanklich schon lange hinter sich gelassen hat und heute ganz anders denkt. Es koennte sein, dass die 10 ONS (b) alle innerhalb von einem Jahr stattfanden, weil sie eine Trennung nicht richtig verarbeitet hatte und sich eine Ersatzbefriedigung holte. - Bei solchen Erklaerungen wuerde ich vermutlich einige Zeit brauchen, um gedanklich damit klarzukommen. Die Anbahnungsphase duerfte etwas laenger dauern als bei einer anderen Frau, aber fuer unmoeglich halte ich es nicht.

Kein Mensch kann von sich behaupten, dass sein Leben absolut gradlinig verlaeuft. Wir irren, wir machen Fehler, wir betruegen uns selbst und wir verlieren uns selbst und das, was uns wichtig ist. Das Entscheidende aber ist, ob wir daraus auf laengere Zeit etwas lernen und uns selbst finden.

Eine Frau, die in ihrer Jugend 40 ONS hatte, aber dann mit 29 eine 5-jaehrige Beziehung beendete und seit dem Ende dieser Beziehung vor einigen Monaten nun eben NICHT mit dem naechsten Schoenling ins Bett gesprungen ist bevor sie mich kennengelernt hat, waere fuer mich eine interessante Frau, die ich mit all ihren Fehlern doch als moegliche Partnerin sehen koennte. Eine andere Frau, die zwar 3-6 Beziehungen (a) hatte, aber diese Beziehungen sich ueberlappten, weil sie zwischendrin nach Abwechslung suchte und ihrem Partner untreu wurde, waere keine Frau, die fuer mich als Partnerin in Frage kommt. Einfache Antworten auf diese Frage gibt es fuer mich also nicht.
 
G

Gast

  • #34
Ich 22 (w) bin hier echt sehr verwundert über die Antworten der Männer. In der Theorie gefällt es mir schon, dass viele es besser finden würden wenn eine Frau nicht allzu viel Sexualkontakte hatte und mit Jedem im Bett war. Aber nun mal zur Realität, viele Frauen finden keinen Partner, nicht wei sie nicht wissen was sie nicht wollen, sondern sie einfach niemanden ansprechenden finden. Von diesen Frauen zuverlangen, sie würden gänzlich auf ihre Sexualität verzichten ist schockierend. Eine Frau nutzt sich nicht mit Anzahl der Geschlechtspartner ab, einige Geschlechtpartner gehabt zuhaben heißt nicht man hätte keine Ansprüche und es macht einen auch nicht gleich zur `Prostituierten`. ONS sind ein Thema für sich, aber man sollte Leute nicht gleich verurteilen, diese Menschen gehen häufiger einfach ihren (nicht die eines anderen!) Bedürfnissen nach und sind damit vielleicht einfach sexuell glücklicher als ohne Sex.

Deswegen, wenn euch eine Frau äußerlich gefällt und auch Intellekt hat, dann sollte die Partneranzahl vorher eine nicht allzu große Rolle spielen (zumal es einem ehh nicht auf die Stirn geschrieben steht, deswegen warum nimmt es einen so hohen Stellenwert ein?). Eine Frau sollte sich selbst mit ihrer Sexualität wohl fühlen und sich nicht zu sehr darum kümmern, was andere von ihr denken.

Um die Männer, die die Frauen allerdings nach Anzahl der Partner `bewerten` tut es mir Leid. Die haben anscheinend noch nicht viel vom Leben begriffen.

lg
 
G

Gast

  • #35
ein Nachtrag zu dem Thema von Gast 22
sexuelle Freilebigkeit als Single und ABSOLUTE Treue in einer Beziehung sind ABSOLUT miteinander zu vereinbaren. Ich bin seit ca. 1 Jahr Single weil ich keinen Partner finde der meinen Ansprüchen genügt bzw. den ich liebe - Sex mit Liebe = toll! Aber wie lange werde ich noch Single sein ?, gänzlich auf Sex verzichten: nein! Aber das heißt nicht, dass ich nicht in einer ernsten Partnerschaft treu wäre, nur nehme ich Partnerschaften eben so ernst, dass ich mich nicht sofort in eine stürze. Auf sexueller Ebene muss man sich eben attraktiv finden für eine Beziehung gehört schon mehr dazu, nicht jeder hat das Glück (und gerade auf dieser Plattform kann man es wohl hervorheben) sofort einen ernstahften Partner zufinden.
 
  • #36
@#33 und #34

Das sehe ich auch so. Nur weil ich keine passende Partnerin finde, soll ich im Zölibat leben? Ich habe nunmal ab und an Lust auf Sex und das nicht nur mit mir.

Die Vergangenheit meiner Partnerin, was den Sex anbelangt ist mir relativ egal. Solange sie in einer Beziehung treu ist, kann sie als Single gemacht haben was sie will.

Ich kann diese hochrechnen auf "was ein ordentliches Leben ausmacht" nicht mehr hören und lesen.
Am Ende sehnen sich alle nach dem "Ankommen" nur die Wege sind verschieden und manchmal verschlungener.
 
G

Gast

  • #37
Ich 22 (w) bin hier echt sehr verwundert über die Antworten der Männer. In der Theorie gefällt es mir schon, dass viele es besser finden würden wenn eine Frau nicht allzu viel Sexualkontakte hatte und mit Jedem im Bett war. Aber nun mal zur Realität, ...
...Von diesen Frauen zuverlangen, sie würden gänzlich auf ihre Sexualität verzichten ist schockierend.
... man sollte Leute nicht gleich verurteilen, diese Menschen gehen häufiger einfach ihren (nicht die eines anderen!) Bedürfnissen nach und sind damit vielleicht einfach sexuell glücklicher als ohne Sex.
...Deswegen, wenn euch eine Frau äußerlich gefällt und auch Intellekt hat, dann sollte die Partneranzahl vorher eine nicht allzu große Rolle spielen (zumal es einem ehh nicht auf die Stirn geschrieben steht, deswegen warum nimmt es einen so hohen Stellenwert ein?).
... Um die Männer, die die Frauen allerdings nach Anzahl der Partner `bewerten` tut es mir Leid. Die haben anscheinend noch nicht viel vom Leben begriffen.

lg
@w22 Ich vermute eher, so wie Du schreibst, hast Du einiges noch nicht recht begriffen.
ad 1: Kein Mann, der aus sich hält, will eine Frau, die schon mit beinahe "Jedem" im Bett war, das ist wohl klar.
ad 2: "gänzlich verzichten" hat, glaube ich, niemand hier ernsthaft gefordert, das wäre eher ein Thema für die katholische Kirche - aber da gibt es ja auch noch allerhand zwischen mit "Jedem" und mit "keinem"!
ad 3: niemand wird verurteilt; die Frage war nach den Kriterien für die Wahl einer Lebenspartnerin; für viele sicher generell die Frage nach einer Partnerin
ad 4: diese Kriterien schliessen nicht nur Äusseres und Intellekt, sondern vor allem Charakterstärke ein - und dazu gehört ganz eindeutig die Fähigkeit zum Triebverzicht, auch wenn das einem hedonistisch geprägten Zeitgeist zuwiderläuft...

Das dürfte immer eine gewisse Rolle spielen; ab einem bestimmten Punkt (individuell und kontextbezogen sicher unterschiedlich) wird es zu einem schweren Makel einer Frau, so viel ist klar.

Schockierend, dass sich viele junge Frauen darüber nicht im Klaren zu sein scheinen. Sie verschließen sich - ohne es zu wollen und zu wissen - einen nicht ganz unattraktiven Teil des "Männermarktes" auf diese Weise...
 
G

Gast

  • #38
@34 Ja klar, das geht.
Es ist aber weniger wahrscheinlich, je höher die Zahl der "lockeren" Sexkontakte war - das hat mit ganz unterschiedlichen Faktoren (Prädisposition, gelerntes Verhalten...) zu tun: Einstellung, Hemmschwelle, Impulskontrolle, Persönlichkeitsmerkmale...
w,32
 
  • #39
Schockierend, dass sich viele junge Frauen darüber nicht im Klaren zu sein scheinen. Sie verschließen sich - ohne es zu wollen und zu wissen - einen nicht ganz unattraktiven Teil des "Männermarktes" auf diese Weise...
Sie verschließen sich nur dem Teil, der eh nicht zu ihnen passt. Oder besser gesagt, der Teil, der "anscheinend" nicht passt, verschließt sich mit seiner engstirnigen Denke, vll. sehr tollen Menschen?!

[Mod.= gelöscht]
 
G

Gast

  • #40
als Gast 33/34
@Gast 36

Es passt eher, dass in einer christlich geprägten Gesellschaft der Triebverzicht einen so hohen Stellenwert einnimmt. Das hat einfach überhaupt nichts mit Charakterstärke zutun ob man sich selbst eine Regel auferlegt mit der man nicht zufrieden ist. Charakterstark und übrigens auch intelligent ist, wenn man seine eigenen Bedürfnisse erkennt und ihnen nachgeht solange kein Dritter in irgendeinerweise Schaden nimmt, es gibt hunderte sexuell frustrierte Menschen denen es besser gehen würde wenn sie sich von einigen gesellschaftlichen Zwängen lösen könnten.

Hier wurde niemand verurteilt, ich verurteile aber ganz klar Männer die tatsächlich so ein Kriterium haben. Nur weil jemand über eine längeren Zeit keinen Partner hat soll er nicht auf Sex verzichten (den muss er nicht betrunken in der Disco finden - fals jemand dieses Bild im Kopf hat -_-) - wie viele sich da schlichtweg anhäufen ist egal, es ist kein Makel!

@ Gast 37
Dem widerspreche ich eindeutig. Es gibt Menschen die können auch Spaß am Sex haben ohne Liebe, sie werden dann aber nicht wie `Tiere`, die in einer ernsthaften Beziehung noch den sexuellen Kontakt zu anderen Männern suchen, wenn sie mit der Bezihung zufrieden sind.
 
  • #41
Ich bin 44, hatte meinen ersten Freund / Sexualpartner mit 16 und danach noch 4 weitere Partner, davon 2 mehrjährig, einer davon der Vater meiner Tochter.
Damals war ich extrem zurückhaltend und hab mich eher so verhalten, wie z.B. Frederika oder die anderen edlen Damen das hier immer beschreiben. Das war damals aber auch was anderes, weil ich erstens keinen Spaß am Sex hatte, auch nie einen Orgasmus, erst mit 25 und mich zweitens unattraktiv fand, und mich deshalb erst so spät wie möglich vor dem Mann ausziehen wollte.

Dann mit 30 der cut, 13 Jahre keine Beziehung, gar nix, auch kein Sex.
In der Zeit habe ich gelernt zu masturbieren und habe seitdem einfach schöne Orgasmen, was die Sachlage ganz erheblich ändert.

Dann von ca 3 Monaten meinen ersten und einzigen ONS, eigentlich mehr, weil ich gucken wollte, 'ob ich's noch kann'. Nebenbei: das verlernt man offenbar nicht. Und auch, weil die Stimmung so war und ich 'das tut man doch nicht' bewußt über Bord werfen wollte.

Anzahlmäßig kann ich hier wohl ganz gut bestehen, problematisch ist die lange Abstinenz, die ja schon reichlich gestört rüberkommt. Das beschönige ich daher.

In den letzten Monaten hatte ich ein paar Männer am Start, ist aber nicht zum Sex, auch nicht zum Küssen gekommen, nur bei einem, den ich zunächst einfach toll fand. Also nix wie ran: ich kannte ihn etwa 3 Wochen und habe drei mal mit ihm geschlafen. Habe mich am Montag von ihm höflich verabschiedet ( er war daraufhin wenig höflich, das nur am Rande ). Dem hatte ich die oben geschilderte Vita erzählt.
Und das werde ich beim nächsten bzw. den nächsten Männern auch so handhaben, und die Männer, die jetzt sicher in mein Leben kommen werden, verschweigen.

Denn mich würde es auch super abturnen, wenn mir der Mann meines Herzens erzählen würde, daß er in den vergangenen Monaten fünf Frauen kennengelernt und wieder verlassen hat oder verlassen wurde.
Ich fürchte aber, darauf wird es rauslaufen. Wäre doch ein super-Glück, wenn's jetzt gleich mit dem Nächsten klappen würde, damit zu rechnen, wäre naiv.

Ich nehm's, wie es kommt.
Genieße und schweige...

...und halte die Verbaldresche aus, die jetzt kommt.
 
G

Gast

  • #42
"Engstirnige Denke" ist ja mal eindeutig ein (Vor-/)Wert-Urteil. Woher nimmst Du das?

Orientierungslosigkeit und Darauf-Zurückgeworfen-Sein, selber herauszufinden, was für einen gut ist, impliziert die Möglichkeit des Irrens. Das ist der Preis der Freiheit, wie hier ein "M59" zutreffend festgestellt hat.

Und dass alles im Leben einen Preis hat ("There is no such thing as a free lunch"), sollte so arg nicht überraschen. Jede(r) kann heute frei entscheiden. Das ist gut so. Das beinhaltet eben die Möglichkeit, schlechte Entscheidungen zu treffen.

Was sind gute und was sind schlechte Entscheidungen? Das sind nun genuine Werturteile.

Offenkundig finden ziemlich viele Männer wenig Gutes darin, wenn eine Frau mit (sehr) vielen Männern im Bett war. Möglicherweise gibt es dafür mehr Gründe als Verklemmtheit und Engstirnigkeit? Einige wurden ja hier und in anderen Threads angesprochen. Kann man das nicht als Faktum einfach so akzeptieren, ohne missionarischen Eifer für ein "Anything Goes" (Feierabend, Nomen est Omen!) zu entwickeln?

w,32
 
  • #43
Hallo,
ich bin etwas erschrocken über die hier abgegebenen, vorverurteilenden, lieblosen Kommentare einiger Männer.

Ich finde, Erotik ist ein wesentlicher Teil des Lebens, ja die zeugende Grundenergie, so gesehen auch göttlich, und sie sollte grundsätzlich nicht verblockt sondern Lebenskultur sein, platonisch in geistigen Begegnungen und sexuell am schönsten in einer liebevollen Partnerschaft, in der Treue die Grundlage von beiden Seiten ist.

Wenn ich einen festen Partner habe, gibt es für mich nur einen Mann auf der ganzen Welt. Anders verhält es sich, wenn ich Single oder auf der Suche bin. Dann habe ich verschiedene Begegnungen, schaue, was passt. Wenn ich jemanden erotisch finde, weil ich ihn mag und er mich auch, dann finde ich es angenehm, schöne Stunden, Tage oder Wochen miteinander zu verbringen. Eher selten ist daraus die große Liebe geworden, aber das ist auch schon passiert.

Ich habe immer gelebt und geliebt, bin dabei sauber geblieben, vielleicht weil ich auf meinen gesunden Instinkt gehört habe, und bringe meine Erfahrungen als Reichtum in die Beziehung mit ein. Aber ich denke auch, dass es den Partner eher abstößt, zu viel von meinen Exen zu wissen. Ich möchte schließlich auch nicht wissen, was er beim Sex mit meiner Vorgängerin gemacht hat, was er in seiner Junggesellenszeit getrieben hat, wie oft er bereits im Bordell war oder was sonst noch gelaufen ist. Ich finde es besser, sich in Würde zu begegnen und den Blick gemeinsam nach vorne zu richten.



Dabei ist mir insgesamt am liebsten, wenn der Mann erotisch lebendig ist, aber treu sein kann, weil er liebesfähig ist, und seine hoffentlich guten Erfahrungen gemacht hat, zu denen er steht. Dasselbe würde ich auch von einer Frau erwarten.
 
G

Gast

  • #44
Also Mädels was haben wir daraus gelernt?
Frau sagt am Besten: Irgendwas zwischen 2-4 und... aber mir dir ist es am schönsten.

Mich hat noch nie ein Mann nach der Anzahl meiner bisherigen Sexualpartner gefragt.
Ich habe auch noch nie gefragt.
Wer bitte antwortet denn ehrlich, wenn es viele waren.

Also das Fazit: Am besten Jungfrau oder einen verflossenen Liebhaber.
Dennoch offen für Expirimente, mindestens Oralverkehr sollte sie schon bieten.

Ich glaube, die Herren die hier geschrieben haben das sie nicht nachfragen und einfach mit einer Frau glücklich sind, wenn es passt fahren am Besten.
 
  • #45
vor kenntnisnahme dieses forums war diese problematik noch nie ein thema für mich.
auch heute ist es für mich völlig irrelevant, wie viele sexualpartner meine freundin hatte.

witzigerweise dachte ich beim lesen der eingangsfrage an etwas völlig anderes.
gefragt nach sexueller erfahrung, dachte ich überhaupt nicht an eine zahl von liebhabern, sondern an den erfahrenen umgang mit dem sex.

natürlich ist es mir deutlich lieber, wenn eine frau ihre sexuellen wünsche kennt, diese auch verdeutlichen kann, selbstbewusst ihre sexualität lebt und man eine lustvolle frau vor sich hat, als wenn sie unerfahren ist, ihrer wünsche nicht bewusst, oder diese nur verklemmt rüberbringen kann, oder eine krampfige moralvorstellung von sexualität hat.
diese zählerei der sexpartner hier im forum, fällt für mich übrigens unter anderem unter die krampfige moralvariante.
 
  • #46
Ich denke dass hier das Pferd am falschen Ende aufgezäumt wird. Ich hab noch nie eine Kanditatin danach gefragt. Ich wollte wissen ob Sie lange Beziehungen hatte, wieso diese auseinandergegangen sind. wie Sie es mit der Treue gehalten hat (letzteres natürlich nicht direkt, aber man bekommt das schon heraus) weil dies sehr viel über Ihre Ernsthaftigkeit aussagt. Und genau diese Informationen hab ich auch gegeben.

Nun, bei denen in die ich mich verliebt hatte (also in meinem gesamten Leben) warens eher weniger verschiedene Sexualpartner. Der Grund dafür ist recht einfach: wahllos mit vielen ins Bett zu gehen setzt eine gewisse Beliebigkeit und einen nicht allzu achtsamen Umgang mit sich selbst vorraus. Das sind Charakterzüge die ich nicht als attraktiv empfinde.

Die schiere Anzahl ist dabei völlig irrelevant, kommt ja auch darauf an wie lange man Single war. Wer von seinen 40 Lebensjahren 20 verheiratet war sollte schon auf eine deutlich geringere Zahl kommen als jemand der 5 Jahre fest liiert war.

Und noch etwas: die Qualtität des Sex hängt nicht von der Anzahl der verschiedenen PArtner ab sondern von Neugierde, Einfühlungsvermögen, Experimentierfreudogkeit etc. Gerade die Damen lernen durch Selbstbefriedigung mehr über sich selbst als mit 100 Männern.
 
G

Gast

  • #47
Hallo!

Ich (m, 27). Würde mich eher den Leuten anschließen, die enthaltsam leben, was nicht mit gestörter Persönlichkeit, oder antiquiertem Denken zu tun hat.
Heute verhalten sich doch die meisten Leute, wie Tiere in einer Herde, geht einer nach links, so gehe ich auch in diese Richtung.
Ich für meinen Teil bin noch ein Jungmann, und zu einem nicht unerheblichen Teil aus Überzeugung.
Ich bin attraktiv, sportlich, betreibe Kontaktsport und bin ein Student der Naturwissenschaften. Also habe ich weder körperliche noch geistige Nachteile.
Würde ich jedes Wochenende, wie die meisten Jügendlichen, oder Mitstudenten in den Discos abhängen, dann hätte ich ONS ohne Ende, genug Angebote und Einladungen hatte ich schon. Aber wenn interessiert denn so eine Frau mal im Ernst?

Die User, die behaupten die Anzahl der Sex-Partner ist unerheblich, befinden sich vielleicht noch nicht in der Familienplanung! Wenns dann um die Familie geht sucht jeder ob instinktiv oder direkt, nach einem ruhigen Menschen. Und vorher wollen die meisten jemanden wilden. Aber der Charakter ändert sich selten.
Ich persönlich würde einen Partner nicht anlügen, hätte ich denn viele Beziehungen vor ihm oder ihr gehabt. Nicht auszudenken, wenn das dann herauskommt auf welche Weise auch immer. Ich wäre wegen dieser Lüge dann doch ziemlich geknickt...

Und der Spruch "Man muss Erfahrungen sammeln" ist nun mal wircklich antiquiert. Das ist einfach eine Ausrede für Leute, die sich nicht entscheiden können, oder wollen. Und ständing nach etwas besserem suchen. In was um Gottes Willen wollt ihr denn Erfahrung sammel? Ich würde das vielleicht gerne mal mit Tanzen vergleichen, entweder man kanns oder man kanns nicht. Einige Bekannte von mir verbringen ihre gesammte Freizeit in den Discos, und bewegen sich so dermaßen schlecht, dass ich immer rot werde. Eigentlich würde man ja denken, du hattest doch genug Zeit um zu üben... Das kann man auch ruhig aufs sex übertragen, denke ich.

Und Sollte sich eine Person gegen mich entscheiden, weil ich vielleicht so freizügig gelebt habe und ich deswegen traurig wäre, dann kann ich die Schuld nur bei mir selber suchen und nicht auf andere schieben.
Und mal auf die eigentliche Frage zurück zukommen, wäre ich für weniger als 1.

Grüße

W.
 
G

Gast

  • #48
Also, aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die reine Anzahl der Sexualpartner nichts über die sexuelle Reife aussagt. Ich selbst hatte bisher nur eine einzige Sexualpartnerin (bin 31), aber diese hat mich meine Sexualität voll mit ihr ausleben und alles ausprobieren lassen, was mir gefallen könnte oder worauf ich neugierig war. Nach dieser Beziehung würde ich mich als sexuell wesentlich reifer einstufen als einige meiner Studienkollegen, die immer noch jedes Wochenende ein neues armes Mädel abschleppen, nur um ihren Körper für eine Nacht als Sexpuppe zu missbrauchen.

Mir würde es daher vollkommen ausreichen, wenn eine Frau bisher nur einen festen Partner gehabt, mit diesem dann aber auch genug Erfahrungen gesammelt hätte, um sexuell so weit gereift zu sein, dass sie mit mir mithalten kann. ONS ist für mich kein Ausschlusskriterium. Meines Wissens nach bereuen die meisten Frauen eine solche Erfahrung. Und wer im Leben noch keine dummen Fehler begangen und daraus gelernt hat, ist wirklich kein geeigneter Partner für mich.

Und wenn sie sexuell unerfahrener wäre als ich, wäre es mir eine Ehre, ihr dieselbe Freiheit zu bieten wie meine Ex es für mich getan hat, und sie mit mir alles ausprobieren zu lassen, worauf sie neugierig ist. Oder ihr nach und nach beizubringen, was ICH über Sex alles gelernt habe, und sie selbst entscheiden zu lassen, was davon sie mag und was nicht.

Wäre sie 25 Jahre alt und hätte schon 10 oder mehr Partner gehabt, würde mir das zu denken geben. Das klingt nach Unentschlossenheit, und ich investiere ungern in eine Beziehung, wenn ich mir nicht halbwegs sicher sein kann, ob ich nicht schon bald danach ausgetauscht werde.

Zusammenfassend kann man sagen: Idealerweise hat eine Frau vor mir schon einmal einen festen Partner gehabt, der ihr alles Wissenswerte über Sex beigebracht hat. Mehr nicht.
 
G

Gast

  • #49
Wieviel Sex-Erfahrung wünschen sich Männer bei ihrer Partnerin?
Anscheinend lautet die Antwort darauf: kleiner-gleich viel Erfahrung wie der Mann. und bloß nicht mehr...
Wie lautet wohl die Antwort der Frauen?

Ich als w25 möchte nebenbei angemerkt auch keinen Partner mit Disko-Abschlepp-vergangenheit! Wäre schon ein No-Go.

[Mod.= gelöscht]
 
G

Gast

  • #50
Ich bin w25 und schließe mich der Meinung von #31, dem Professor der Medizin, an: Auch ich möchte keinen Kerl der schon in all zu vielen Betten war, bzw Maßlosigkeit, Gier und Beliebigkeit erkennbar wird.
[Mod.= gelöscht]
 
G

Gast

  • #51
garkeine, es seiden sie war schonmal verheiratet!

das ist für mich kein kriterium, das eine frau gut im bett ist bedeutet doch nicht das sie eine gute ehefrau sein wird !
 
G

Gast

  • #52
Ich finde es schön, wenn sie genug Erfahrung hat um zu wissen, was sie will (noch besser, wenn sie das auch äußert oder zeigt). Noch besser, wenn sie aktiv genug war um offen mit dem umzugehen, was ich will. Es wäre auch beruhigend wenn sie genügend ausprobiert hat um sich bewusst zu sein, dass sie nichts verpasst hat.

Wie viele Partner oder Affären sie dabei hatte ist mir eigentlich egal, ich betrachte weder Sex als Wettbewerb noch viele Partner als moralisch abwertend.
 
G

Gast

  • #53
...
... eine Frau von zweifelsfreiem Ruf
...
Ich habe gesellschaftliches Standing, eine gute (über lange Jahre erworbene) Reputation
...
Es mag auch Leute geben, denen das egal ist, da sie a. Ego haben, b. nicht von der Meinung ihrer Umwelt abhängig sind, c. Ego haben, das nicht von der Meinung ihrer Umwelt abhängig ist.

Ich nehme an dies sind die Leute, die sich hier freizügiger über sexuelle Erfahrungen von Frauen äußern...
 
G

Gast

  • #54
Neben der "Zahl" (die hier fast wie ein Fetisch diskutiert wird!) kommt es doch auch - und viel mehr noch - auf die Umstände an, oder? Entscheidend ist doch, wie ist ihre (gelebte) Einstellung zu "Intimität" - teilt sie ihre Intimität, ihre Hingabe, ihre Ekstase (...) bereitwillig mit (schon vielen) anderen Männern? Das würde ich dann schon irgendwie alsunappetitlic empfinden, besonders, sollte es auch noch ungeschützt abgelaufen sein: dann, ich gebe es zu, würde ich sogar Anflüge von Ekel empfinden.

Andererseits: ein Sich-Ausprobiert-Haben in der Studienzeit, why not? Solange das nicht exzessiv war (das wäre für mich mehr als ein oder zwei Mal "versehentlich" Casual Sex bis hin zu ONS, die für mich bei Wiederholung ein absolutes Unding sind bei einer Frau), würde es mich wohl kaum stören. Es sollte aber klar sein, dass das eine frühere (!) Phase in ihrem Leben war, mit der sie aus freien Stücken und aus Überzeugung abgeschlossen hat.

Hatte sie lange Partnerschaften (und war sie in denen treu?), dann habe ich auch prinzipiell kein Problem, wenn es sich ergibt, dann und wann einen Ex zu treffen.

Ganz anders verhält es sich, wenn sie beispielsweise im Freundeskreis "rumgemacht" hat; dann hat ihr Ruf vermutlich gelitten und meiner würde das in der Folge auch tun, wäre sie meine Partnerin. Und ei absolutes NoGo für mich wäre, wenn die Möglichkeit bestünde, einen früheren ONS von ihr zu treffen, oder wenn sie noch Kontakt hielte zu irgendwelchen früheren ONS. Dann wäre sie in der Tat für mich "verbrannt"...

Der GAU sind frühere ONS ("schwach werden") auf Kongressen oder ähnlichem, am besten noch mit Leuten, die man(/frau) im beruflichen Umfeld wieder trifft. Das ist dann schon Dummheit mit Charakterschwäche kombiniert - mithin gleich zwei "NoGos".

Meine eigene Erfahrung hat mich gelehrt, dass frühere ONS u.ä. zügelloses Sexualleben ziemlich oft mit späterer Untreue assoziiert sind, das kommt massiv erschwerend hinzu. Ich möchte keine Partnerschaft mit einer frau, der prinzipiell "jederzeit" zuzutrauen wäre, dass... - auch immer mal mögliche gemeinsame schlechte und schwere Zeiten wollen durchstanden sein, ohne dass man gleich mit einem "Ausbrechen" der Frau rechnen muss.

Umgekehrt aber erwarte ich gewiss keine Jungfrau mit ü30, warum sollte ich / wie könnte ich?

M49
 
G

Gast

  • #55
a) 3-6 verschieden lange Beziehungen
b) 5 Beziehungen und 10 ONS
c) Wilde Studentenzeit, mindestens 40 ONS, sie kennt jeden Männertyp im Bett genau ...
o.k., also direkte Antwort:
a) NULL Problem.
b) 10 ONS? Da wende ich mich dankend ab. Habe nichts gegen solche Frauen, aber als meine Partnerin kommen sie absolut nicht mehr infrage.
c) siehe (b), bei diesem Typus Frau fange ich an, ziemlich abwertend zu reagieren; da fehlt mir jeder Respekt. Viel sagen würde ich darüber nichts, ich muss ja nicht alles kommentieren. Das Wissen oder die Beobachtung genügen. (Ich vermute dann auch wenig Selbstrespekt bei der Frau und das sagt dann _für mich_ "alles")
 
G

Gast

  • #56
Na ja, wahrscheinlich haben es jüngere Menschen, die im Aids-Zeitalter aufgewachsen sind, da doch deutlich schwerer ... mit Ende 50 würde ich sagen:

3 - 4 längere Beziehungen und mindestens eine sehr lange ( > 20 Jahre) Beziehung. Die Anzahl an ONS oder Kurzbeziehungen in den Zwanzigern ist insofern auch wichtig, als sie in keinem Fall unter 25 liegen sollte, nach oben offen. Schließlich möchte ich niemanden als Partner, der in jungen Jahren nicht richtig neugierig war und auch entsprechende Erfahrungen sammeln konnte. Allein schon wegen der Augenhöhe.
 
G

Gast

  • #57
Ich bin über die Antworten beider Geschlechter hier doch sehr überrascht. Vermutlich fällt doch sehr vieles in den Bereich der Heuchelei. Besonders die Männer, die beim Discobesuch, Date oder anderweitig oftmals "leer" ausgegangen sind, fordern hier sicher Partnerinnen mit ganz wenig Ex-Partnern bzw. sexuellen Erfahrungen. Da schwingt sicher auch ein wenig Neid mit.

Wenn eine Frau mit Mitte 40 erst 3-6 verschiedene Sexpartner hatte, wäre mir das auf jeden Fall zu wenig. Warum soll nicht auch eine Frau einen ONS haben dürfen (oder 5 oder 10), solange sie Single ist. Die meisten Männer (ich zähle mich dazu und praktiziere das auch) machen das doch auch bzw. würden es gerne so machen, wenn sie denn geeignete Frauen dafür finden würden.

Was nützt mir ein Mauerblümchen mit sexuell weißer Weste, wenn diese Frau wie der Ochs vorm Berg steht bzw. die Hände überm Kopf zusammenschlägt, wenn es zum (gegenseitigen) Oralverkehr kommt, wilde Stellungen ausprobiert werden, ich sie anal verwöhnen möchte, an anderen Orten als im Bett Sex vorschlage etc. etc.?

Sie sollte also auf jeden Fall einige Sexerfahrungen mitbringen und vor Allem Spaß am langen und häufigen Sex haben. Schön wäre es, wenn man dann kompatibel ist, Dinge ausprobiert, sich findet und evtl. auch noch "Premieren" finden kann...für beide besonders lustbringende Stellungen, Sex im Auto oder am See oder im Fahrstuhl...solche Dinge.

Wieviele Partner es vorher genau waren und was da gemacht worden ist, möchte ich aber nicht wissen. Das ist völlig unnötig und wird von mir auch nicht erzählt. Ich denke, mit jedem findet man/frau seine spezielle Art der sexuellen Aktivitäten. Findet man sie nicht, wird eh keine langfristige Sache daraus.

Ich würde eine Frau Mitte 40 ganz sicher nicht als schlampig o.ä. verurteilen, nur weil sie in 25-30 Jahren 10 ONS hatte. Wie engstirnig und gestrig ist das denn???

Wenn hier einige meinen, sie müssten ihr Standing und ihre Reputation herauskehren, dann sollen sie es tun und sich eine Partnerin suchen, die darauf wert legt. Ich steh dann doch mehr auf sexuelle Erfüllung als auf gesellschaftliches Ansehen.

Letztlich gilt aber wohl wie bei fast Allem: Jedem so, wie es ihm gefällt. Schließlich wird ja keiner gezwungen.

M/43
 
G

Gast

  • #58
Ach, ich verstehe genau so wenig, wie man von einer 30jährigen Frau heutzutage erwarten kann, dass sie gerade mal einen oder zwei Sexpartner gehabt haben soll? Wir leben im 21sten Jahrhundert, die Emanzipationsbewegung hat statt gefunden und warum soll die Frau nicht das selbe Recht auf ihre Sexualität haben wie der Mann? Die Zeiten, wo Frauen praktisch als Jungfrauen in die Ehe gegangen sind, sonst war es eine "Schande", sind doch längst vorbei. Selbstverständlich ist das aber immer noch Ordnung, wenn das jemand aus vollster Überzeugung möchte, klar. Dies ist inzwischen jedoch eher die Ausnahme als die Regel.

Ich bin eine verlässliche, treue, verständnisvolle Partnerin, eine Frau Ende Dreissig, die in ihrer Jugend durchaus Erfahrung gesammelt hat, es genossen hat und das vollkommen in Ordnung findet. Ich bin seit 7 Jahren glücklich verheiratet und treu. Leider verstehe ich die Gedankengänge der Männer hier nicht, die sich eine Partnerin mit wenig sexueller Erfahrung wünschen. Das garantiert noch lange nicht, dass die Frau auch treu sein wird.

Hingegen eine Singlefrau, die niemandem Rechenschaft schuldig ist: Warum sollte sie keinen one night stand haben, wenn sie das so möchte und vielleicht schon länger Single ist? Ich persönlich kann daran nichts Verwerfliches sehen. Genau so wenig sehe ich es als verwerflich, wenn eine junge Frau ihre Sexualität entdeckt und "sich erstmal ausprobieren" möchte, bevor sie sich dann mit Dreissig "endgültig fest bindet" und dann ihrem Mann eine treue, liebe und zuverlässige Partnerin ist.

Der Mensch ändert sich im Verlaufe seines Lebens. Treue und Zuverlässigkeit sind keine Frage der Anzahl der Sexualpartner, sondern eine Frage des Charakters! Wie kann man da eine 30 jährige, die vielleicht mit 18 ein paar ONS probiert hatte, als "Schlampe" verurteilen?! Wie kleinkariert und altbacken ist das denn?

Mein Mann und ich haben vor der Ehe beide unsere "Erfahrungen" gesammelt, wissen daher genau, was wir im Bett wollen und was nicht, haben Fremdgehen nicht nötig, weil wir beide auch durch unsere Erfahrungen sexuell entsprechend aufgeschlossen sind und unsere Körper und unsere Bedürfnisse genau kennen.

Hingegen kenne ich so einige Frauen mit kaum sexueller Erfahrung vor der "grossen Liebe", die dann in ihrer midlife crisis das Gefühl bekommen haben, im Leben "etwas verpasst" zu haben und dies nun erst recht "in fremden Betten" nachholen wollen.

Eine sexuell erfahrene Frau hat das halt alles schon durchgemacht und zwar als SINGLE, als sie noch frei und ungebunden war und mit ihrem Lebensstil niemanden verletzt, belogen oder betrogen hatte.
 
G

Gast

  • #59
@57: Ein Trugschluss meine Liebe! Eine Frau, die sorgsam mit ihrer Sexualität umgeht, sich nicht schnell von berauschenden Gefühlen hingibt, ist sehr wohl treuer, als eine Frau, die schnell offen für alles zu haben ist! Wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, sucht diese Lust immer wieder auf, egal ob als Single oder in einer Partnerschaft! Selbstverständlich lässt sich auf den Charakter der Person schließen, wenn eine junge Frau schon zig Männer zwischen ihren Beinen hatte?
Welcher richtige anständige Mann mit Stolz und Achtung vor sich selbst will eine Frau als seine Partnerin haben, von der zig MÄnner auch behaupten können, sie auch schon flachgelegt zu haben?
Sorry, solche Männer, denen das egal ist, die haben einfach selbst keine Achtung vor sich selbst!
"Sich sexuelle ausprobieren" kann man auch ohne ONS, in dem Frau sich einen Partner nimmt und dort ihre Sexuealität auslebt! Sex muss man nicht durch viele Sexsessions lernen, dafür bedarf es keines Studiums von mehreren Jahren!

Heutzutage ist es ja schon ein Wunder, wenn eine 18jährige! noch JUngfrau ist! Man kann garnicht früh genug damit anfangen seinen Körper und seine Seele zu verkaufen um mitreden zu können, nein, mir sind Jungfrauen milliardenfach lieber, als so ne 20jährige die schon 5+ mehr Männer aufzuweisen hat!

Und das mit den Jungfrauen ist eher bei Deutschen ein Tabu, bei Ausländern ist es noch Gang und Gebe und gut!

Na klar ist eine 18jährige, die schon ONS hatte ne "Schlampe"! Wie soll man so eine nennen?
Ein gutes MÄdchen? Ein anständiges Mädchen!
 
G

Gast

  • #60
@57: Ein Trugschluss meine Liebe! Eine Frau, die sorgsam mit ihrer Sexualität umgeht, sich nicht schnell von berauschenden Gefühlen hingibt, ist sehr wohl treuer, als eine Frau, die schnell offen für alles zu haben ist!
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Sorry, solche Männer, denen das egal ist, die haben einfach selbst keine Achtung vor sich selbst!
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Na klar ist eine 18jährige, die schon ONS hatte ne "Schlampe"! Wie soll man so eine nennen?
Ein gutes MÄdchen? Ein anständiges Mädchen!
Beitrag 58 illustriert - trotz der Übertreibung in die andere Richtung: "Jungfrau"! - wie sehr negative viele (ich vemrute: die meisten) Männer über Frauen mit häufig wechselnden (Sex-)Partnern denken. Und wenn ein Begriff wie "Schlampe" (den man mit guten Gründen ablehnen kann) überhaupt eine Bedeutung haben kann: wie kann es dann sein, dass "ONS-Frauen" nicht darunter fallen?

Natürlich zeigt die Frau damit, welchen Respekt sie vor sich selbst, vor ihrem Körper, vor ihrer Sexualität hat! Warum sollte dann ein Mann mehr Respekt dafür empfinden als sie selbst? Das hat mir noch niemand erklären können...
 
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