• #1

Wieso sollten gerade Akademiker keinen Partner finden?

Für mich ist es fast ein Widerspruch, Akademiker und Single.
Also alles was ich an Ärzten, Ingenieuren, Informatikern, Wissenschaftlern und Promovierten kenne ist lange schon verheiratet oder fest verbandelt.

Die Mehrzahl dieser Leute lernt ihren Partner eh auf der Uni oder bei späteren praxisnahen Weiterbildungen kennen.

Ich glaube somit einfach nicht, das ein gutaussehender und obendrein intellektueller Mensch als verzweifelt suchender Single noch herumläuft.
Affärensucher und sexuelle Abenteurer schließe ich jetzt mal aus.
Aber ein Mann mit Fulltime-Job hat dazu eh keine Zeit, wenn er es schon nicht für seine Familie hat.

Wie seht ihr das?
 
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  • #2
Ehemalige Akademiker sind aber keine Akademiker mehr. Die Uni ist kurzer Teil des Lebens und wer auf der Uni seinen Partner damals kennenlernt, der hatte zufälligerweise Glück und war vielleicht auch nicht gerade wählerisch und konnte auch nur zwischen ein paar Dutzend halbreifen Studenten wählen. Ich denke, bei dieser Kennenlernmöglichkeit, geht es primär um Gleichgesinntheit.
Ärzte können sich gar nicht (so schnell) scheiden lassen. Da würde Praxisverkauf drohen. Meines Wissens ist das sogar in ihrem Vertrag festgelegt. Da geht es um eine ganze Existenz und viel Geld.

Gerade gutaussehende und intellektuelle Menschen haben es fast immer schwerer, jemanden zu finden, der ihnen optisch und intelligenzmäßig das Wasser reichen kann.
 
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  • #3
Herakles,

auch das noch: nun der Herakles, der war ja gerade kein Akademiker
sondern hat die Schlangen gewürgt.

Ob das besonders für Elite-Partnersuche qualifiziert weiss ich nicht, ich lese nur als Gast.

Anfügen möchte ich dass ich ganz viele tolle hübsche und begabte
Informatikerinnen, Wissenschaftlerinnen und Ärztinnen im Nacht-und Schichtdienst
bzw. in Zeitverträgen befristet kenne die noch keinen passenden Partner gefunden haben
während diejenigen die nach der Ausbildung gleich im Betrieb übernommen wurden sehr früh
privat ihre Weichen stellen durften.

Unter Akademikerinnen ist die Quote der Unverbandelten auf der Suche daher um einiges höher als gemeinhin angenommen.
 
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  • #4
Ich glaube somit einfach nicht, das ein gutaussehender und obendrein intellektueller Mensch als verzweifelt suchender Single noch herumläuft.

Aber ein Mann mit Fulltime-Job hat dazu eh keine Zeit, wenn er es schon nicht für seine Familie hat.

Wie seht ihr das?

Ich sehe das im Hinblick aufs rumlaufen als "verzweifelt suchender Single" ähnlich. Ich kenne etliche über 50-Single-Akademikerinnen, deutlich weniger Männer. Verzweifelt ist von denen niemand. Sie haben alle Fulltime-Jobs und reichlich Zeit für Hobbys und Kulturleben. Also hätten Sie auch Zeit für eine Partnerschaft.
Singles sind sie, weil sie sehr anspruchsvoll sind und es schwer ist für sie, einen entsprechenden Partner/eine Partnerin zu finden. Partnerschaft ist für sie nur eine von vielen Optionen und wenn sie niemanden finden, mit dem eine geistig anregende Partnerschaft führen können, dann wissen sie sich anderweitig anspruchsvoll zu beschäftigen. Das ist besser als eine unbefriedigende Partnerschaft.
Ich liege lieber mit einem Sachbuch auf dem Sofa, als dass ich mit einem Dummschnacker am Mittagstisch sitze und mich mit Trivialitaeten volltexten lasse.

Ich habe ein Problem, Deine Argumentationsketten nachzuvollziehen. Entweder ist der Akademiker Single und dann könnte er suchen (muss ja nicht verzweifelt sein) oder aber er hat Familie, dann sollte er nicht suchen, sonst kann man von einem defitzitaeren Charakter ausgehen.

Und warum bitte soll ein Akademiker im Fulltimejob weniger Zeit für eine Partnerin haben, als eine Verkäuferin? Die 40-Stunden-Woche ist für beide gleich lang: 40 Stunden.
Der Akademiker kann sich eher Teilzeit leisten, wegen des höheren Gehalts und Entlastung durch eine Putzfrau, als die Verkäuferin. Und vermutlich kann er seinem Chef auch besser Grenzen setzen, freut sich über den Fachkräftemangel und nutzt das aus. Ergo hat der Akademiker eher Zeit für Partnerschaft.
Ich weiß, wovon ich rede - ich mach das so. w, 50+
 
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  • #5
@3
Weil meine Akademiker-Arzt-Woche 70-80 Stunden hat ( nein, ich mache nichts falsch und auch kein Delegieren-Problem), weil die wenigsten Männer sich freuen, dass ich mehr verdiene, Verantwortung trage, mehr Stress habe, am Tag nach Dienst nicht fröhlich, ausgeglichen und strahlend fit und motiviert bin, weil ich wunderbar repräsentativ bin, aber nachts ein Telefonklingeln ein Trennungsgrund ist ( Nachtruhe gestört), weil mich andere Kollegen anmachen könnten und weil ein Dr. Titel auch eher was für die Herren ist.
Weil sich meine Wohnung nicht selber putzt und am We auch mal das Auto durch die Waschanlage und der Kühlschrank vollgepackt werden muss- statt totale 2-Tages-Entspannung.
Und weil der Verdienst erst nach ca. 5 Jahren auch die Putzfrau abdeckt.
Über den Fachkräftemangel freue ich mich auch ganz arg und nutze ihn aus - mit noch mehr Zeit auf der Arbeit :)

Nein, im Studium fand sich kein Mann, weil Ärzte nicht mein Ding sind-
Ja, ich habe im Dienst auf der Couch geschlafen, damit kein Mann leiden muss,
Ich wäre kürzer getreten, ich habe seinen Job genauso und mehr geachtet, mir war sein Gehalt sch... Egal.
In punkto Beziehung habe ich mir wohl mit diesem Job ein Bein gestellt,
Die meisten Männer mögen es nicht, dass ich selbiges absägen kann- auch wenn sie es am Anfang immer toll finden.
Aber die Jahre vergehen, man hängt im System mit kaum Freizeit und schon ist der Zug abgefahren.
Und das Argument, man könne immer etwas verändern, stimmt nicht immer- halbtagsstellen gibt es praktisch nicht.
Von daher denke ich schon, dass es leichter sein kann, wenn man mit 20 und abgeschlossener Ausbildung ins Berufs- und Gesellschaftsleben fällt, Familiengründung etc. sind meist schneller ein Thema. Und ein bisschen lebenstauglicher ist man zu Beginn auch.

Und nein , ich bin absolut nicht so kühl und abgehoben, wie das wirken mag,
aber ich kann dieses selbstgefällige ' bei mir klappt das so und alle sind selbst Schuld, wenn sie niemand finden, nicht mehr hören.
Ich liebe meinen Job, aber der Preis ist mir aktuell zu hoch ;) und ich versuche, das nach Kräften zu verändern.
W 37
 
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  • #6
Ich denke an den möglichkeiten des kennenlernens scheitert es nicht..

Nur hat der Tag nur 24 Std und ich glaube eine vernüftige und stabilwerdende kennenlernphase brauch nun mal Zeit , Gemeinsamkeiten und Bindung..

Dagegen stehen Arbeit, Persönliche Interessen ohne Partner, Freunde , Freiheit, Unabhängigkeit und Ansprüche..

Ich glaube es scheitert bei Akademikern sehr oft an der idealen Verknüfung dieser Eigenschaften..

Oft höre ich von Akademikern : Na ja mal schauen wenns passt dann passt es halt oder ähnliches..

Hört sich so an als "Wenn der oder die richtige kommt läuft das alles von selber"

Oder man könnte sich eine Beziehung mal so nebenher (ähnlich wie ein Hobby aufbauen)...

Eine wirklich tiefere Einlassung ist ohne gemeinsame Zeit (die ich besonders in der Verliebtheitsphase als sehr wichtig erachte ) im Grunde gar nicht möglich..

So bleibt es meist mehr beim "ineinander" statt miteinander.. Ineinander läuft auch mal so nebenbei..

Was die Familienvernachlässigung betrifft gebe ich der Fs recht..

Aber von einem 8 Std Tag kann man sich halt auch kaum was leisten..

Alles hat irgendwie einen Preis..


M47
 
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  • #7
Männliche Akademiker haben keine Probleme auf dem Partnermarkt, ausser extrem schlechtes Aussehen, Übergewicht, Krankheiten, Konstellationen wie sehr gut ausgebildet und trotzdem kein Geld, z.b die Lehrerschwemme in den 80ger, da kenne ich jemanden, der jetzt erst mit Ende 50 mit Festvertrag im Lehrerberuf unterkam, eigentlich ein Witz und solche aussergewöhnliche Fälle

Dann in der Rente bin ich mir nicht mehr ganz so sicher, weil dann auch ein Teil vom Status wegfällt,
ein Arzt behält auch dann einen gewissen Status, aber was macht zb ein Mathematiker?

Weibliche Akademiker sind die schwierige Zielgruppe, wurde hier zigmal diskutiert, Pyramidenkonstellation Partnermarkt, männliche Hartz Empfänger auf der einen Seite und weibliche Akademiker auf der Gegenseite als die grossen Verlierer M50
 
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  • #8
Herakles, wie viele Themen hast Du in den letzten 5 Tagen aufgemacht? Wenn ich mich noch richtig erinnere, dann bist Du Ende 20 oder so.

Akademie sind doch nicht nur Ärzte, Juristen und Ingenieure! Da sind auch Geisteswissenschaft, Lehrer, Künstler. Man kann heute so viel studieren.

So wie die Studenten in die Uni gehen, gehen die Lehrlinge in die Berufsschule.

Du solltest wirklich langsam etwas erwachsener werden und nicht versucht das aller beste für Dich raus zu packen. So wie Du Dich als Frau liest, hast Du nicht studiert, Du versuchst nur über Dein Aussehen einen möglichst erfolgreichen gut aussehenden Mann zu bekommen. Wahrscheinlich führen diese Liste Ärzte an, über Juristen zu weiß der Geier was.

Weißt Du wie viele es von solchen Trullas gibt, wie Dir! Denen man diese Denkweise oder diesen Wunsch 100 Meilen gegen den Wind riechen kann! Solche Frauen werden fast immer von den entsprechenden Männer als Affäre benutzt.

Ich denke, zum Teil bist Du auf diese Tatsache schon selber gekommen und versuchst aus diesen Strukturen raus zu kommen bevor Deine Zeit abgelaufen ist.
 
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  • #9
Also generell finde ich schon dieses Elite-Getue schon so oberflächlich.
Ein Verkäufer mit Hauptschulabschluss hat vielleicht mehr Charme und mehr emotionale Intelligenz als ein Anwalt oder ein Arzt. Nur weil jemand eine bessere Bildung und einen besser bezahlten Beruf hat, ist dieser Mensch doch nicht der bessere Partner!

Akademiker finden schwerer einen Partner, weil sie für das Studium in der Jugend mehr lernen mussten und später haben sie durch die Arbeitszeiten weniger zeit für ihr Privatleben. Ich kenne einige Akademiker und bei einigen ist es einfach so, wie eben beschrieben. Wer Karriere machen will muss im Privatleben Abstriche machen, so ist leider die Realität.
 
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  • #10
Herakles,

auch das noch: nun der Herakles, der war ja gerade kein Akademiker
sondern hat die Schlangen gewürgt.

Ob das besonders für Elite-Partnersuche qualifiziert weiss ich nicht, ich lese nur als Gast.

Anfügen möchte ich dass ich ganz viele tolle hübsche und begabte
Informatikerinnen, Wissenschaftlerinnen und Ärztinnen im Nacht-und Schichtdienst
bzw. in Zeitverträgen befristet kenne die noch keinen passenden Partner gefunden haben
während diejenigen die nach der Ausbildung gleich im Betrieb übernommen wurden sehr früh
privat ihre Weichen stellen durften.

Unter Akademikerinnen ist die Quote der Unverbandelten auf der Suche daher um einiges höher als gemeinhin angenommen.

FS

Wieso sollte sich ein Nickname irgendwo qualifizieren?
Dito ein Gast?

Akademiker in Zeitverträgen sind noch recht jung, ab 50 kenne ich keine Singles in diesen Branchen mehr.
 
  • #11
@Gast 7

FS
Danke der Ehre aber was hat Dein Beitrag nun mit dem Thema zu tun??
 
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  • #12
Männliche Akademiker haben keine Probleme auf dem Partnermarkt

Männliche Akademiker, denen es im Gegensatz zu Dir bei der Partnersuche nicht um den Status geht und die die Suche nach einem lieben Menschen nicht als Suche auf einem Marktplatz betrachten, können es sehr wohl sehr schwer haben.

Um auf die Eingangsfrage zu antworten, anbei nur mal ein paar Anregungen, warum es sehr wohl Akademiker gibt, die keinen (gescheiten) Partner finden: männerdominierte Studiengänge, Ortswechsel während des Studiums und nach dem Studium, Akademiker aus einfachen Verhältnissen, der mit dem unter Akademikern durchaus verbreiteteten Status- und Marktwert-Denken nichts anfangen kann. Als bodenständiger Akademiker eine entsprechende warmherzige, einfach gestrickte und intelligente Frau zu finden, kann furchtbar schwer sein.

m, 33
 
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  • #13
Der Partnermarkt ist ja keine Autoausstellung, in der man man sich als Hübschling hinstellt und sagt, so: "Ich bin gut genug für dich, habe alles erreicht, was man erreichen kann, nimm mich". Bisschen mehr als gute Optik und berufliche Qualifikationen gehört schon dazu. Vor allem sind Schönlinge meist recht passiv und zurückhaltend (sowohl Männer als auch Frauen - besonders Frauen), und meinen, das reicht, um eine Partnerschaft zu führen. Leider reicht das leider nicht. Und andererseits habe ich einen Partner noch nie von Akademikerstatus oder Beruf ausgemacht.

Mir ist zum Beispiel wichtig, dass ein Partner gut reden kann und nicht stottert und eine selbstbewsusste Persönlichkeit hat, kein graues, verschrecktes Mäusschen ist. Mein Nachbar ist Akademiker, hat eine Führungsposition, stottert aber wie die Pest und ist tierisch zurückhaltend und unbeholfen mit anderen Menschen, besonders auch mit Frauen. Mag sein, dass er nett aussieht, und viel Geld hat und sich gut beweisen kann im Job, aber das reicht nicht, um mir Partner sein zu können.

w
 
  • #14
FS

Beruflich kenne ich im Geschäftskundenbereich jede Menge Ärzte aller Fachrichtungen, nur mal als Beispiel, alle sind durchweg verheiratet, auch die noch recht jungen ab 30.

Auch habe ich selbst mal in einer Klinik ein Jahr lang in der Ambulanz einer inneren Station gearbeitet, das komplette Arztteam dort war liiert - auch als Beispiel.
Da war ich jung und knackig, aber leider konnte ich mir keinen Doc an Land ziehen - grins.

Auch sagte mir letztens noch im Zug ein junger Student, dass man aufgrund der vielen Studentenkneipen rund um die Uni, in der Mensa und beim nebenjobben fürs Studium sehr viele Kontakte knüpfen kann und er auch so seine Freundin gefunden hat. Wer da Single bleibt ist wohl selbst Schuld.

Ich komme zu dem Fazit, nur ein sehr unattraktiver Mensch, unabhängig ob er studiert hat oder nicht, wohl nicht so schnell fündig wird, aber letztendlich liegt es an seiner Persönlichkeit.
 
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  • #15
Ich sehe das ganz anders als du. Ich (w) habe in den 90er Jahren studiert. Ja, man lernte an der Uni und bei diversen Studentenfeten, wo dann auch Studenten der verschiedenen Fachhochschulen dabei waren, massig Leute kennen. Dennoch haben die wenigsten aus meinem damaligen direkten Umfeld dort den Partner fürs Leben gefunden.

Die Gründe sind vielfältig: zum einen gab es den Teil der Studenten, sowohl weiblich als auch männlich, die die Studentenzeit als einmalige Zeit im Leben empfanden, die es zu genießen galt. Das heißt: viel Party und wechselnde Partner. Man wollte sich amüsieren, aber nicht endgültig binden. Dazu fühlten sich viele einfach noch zu jung. Dann gab es die sehr Karriereorientierten und das war der Großteil, den ich kennen lernte. Die hatten vor, ein Auslandsjahr zu machen, sei es während des Studiums oder danach, wollten vielleicht das Haupstudium an einer ganz anderen Uni in einer anderen Stadt absolvieren oder nach dem Studium die Freiheit haben, sich bundesweit und im Ausland zu bewerben. Das waren vor allem Männer. Eine feste Beziehung wurde da nicht angestrebt, eine Freundin wäre ein Klotz am Bein gewesen. Ich hatte während der Studentenzeit eine zweifjährige Beziehung zu einem Mann, der nicht studierte. Als diese Beziehung ein Jahr vor meinem Diplom zu Ende war, bin ich bewusst keine neue Partnerschaft mehr eingegangen, weil ich es ebenfalls als unkomplizierter empfand, mich nach dem Abschluss frei in ganz Deutschland bewerben zu können ohne Rücksichten nehmen zu müssen.

Dass man als Akademiker in beruflichen Fortbildungen potentielle Partner kennenlernt, mag es geben. Bei mir jedoch ebenfalls nicht der Fall, da wir betriebsinterne Fortbildungen haben, bei denen ich mit den Kollegen zusammen bin, die ich eh jeden Tag sehe, und da gilt der Grundsatz: ner f* the company.

Erfahrungsgemäß, und wenn ich mich so umschaue, haben es die Nicht-Akademiker leichter. Mit 20 die Ausbildung beendet, eigene Wohnung, festes Gehalt, evtl. auch feste Arbeitsstelle. In der Regel steht kein Ortswechsel mehr an, man ist viel früher "gesettled", als ein Akademiker. Die breite Masse studiert nicht, die Auswahl an Partnern ist für ehemalige Hauptschul-oder Realschulabsolventen viel größer. Als Akademiker will man in der Regel ebenfalls einen Akademiker zum Partner, zumindest als Frau. Die männlichen Akademiker daten auch schon mal nach unten (Arzt die Krankenschwester, Manager die Sekretärin), da bleiben dann für die Akademikerinnen nicht so viele Männer übrig.
 
  • #16
Akademiker in Zeitverträgen sind noch recht jung, ab 50 kenne ich keine Singles in diesen Branchen mehr.

Du vielleicht nicht- ich schon. Ach ja, da war doch was.... Für Dich sind geschiedene ja auch inakzeptabel....

Da geht's nämlich Akademikern nicht anders als den Leuten die "was gscheites" gelernt haben. Es kommen die Scheidungen, womit natürlich dann auch wieder etliche wieder "auf dem Markt" sind. Und keineswegs nur dämliche Quasimodos.

Liebe Herakles, wie wärs denn mal endlich bei DIR anzufangen. Wieso DU keine solchen Männer kennenlernst. Geben tuts die. Andere Damen holen sich solche auch an Land. Von meinen damaligen Kommilitonen sind so ungefähr 30% wieder Single oder in der zweiten Runde.

Es liegt einzig und alleine an DIR selbst. Wo Du so hingehst, welches Umfeld Du Dir schaffst, welche Persönlichkeit Du hast.
 
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  • #17
Für mich ist es fast ein Widerspruch, Akademiker und Single.
Also alles was ich an Ärzten, Ingenieuren, Informatikern, Wissenschaftlern und Promovierten kenne ist lange schon verheiratet oder fest verbandelt.

Ich glaube somit einfach nicht, das ein gutaussehender und obendrein intellektueller Mensch als verzweifelt suchender Single noch herumläuft.

Aber ein Mann mit Fulltime-Job hat dazu eh keine Zeit, wenn er es schon nicht für seine Familie hat.

Sehe ich nicht so. Auch Wissenschaftler lassen sich mal scheiden, wenn es nicht mehr anders geht. Mit verzweifelt suchen hat das allerdings auch nichts zu tun. Das Leben lässt sich auch so geniessen und das ist vermutlich die beste Voraussetzung für eine neue Partnerschaft.

m, 46
 
  • #18
Du vielleicht nicht- ich schon. Ach ja, da war doch was.... Für Dich sind geschiedene ja auch inakzeptabel....

Da geht's nämlich Akademikern nicht anders als den Leuten die "was gscheites" gelernt haben. Es kommen die Scheidungen, womit natürlich dann auch wieder etliche wieder "auf dem Markt" sind. Und keineswegs nur dämliche Quasimodos.

Liebe Herakles, wie wärs denn mal endlich bei DIR anzufangen. Wieso DU keine solchen Männer kennenlernst. Geben tuts die. Andere Damen holen sich solche auch an Land. Von meinen damaligen Kommilitonen sind so ungefähr 30% wieder Single oder in der zweiten Runde.

Es liegt einzig und alleine an DIR selbst. Wo Du so hingehst, welches Umfeld Du Dir schaffst, welche Persönlichkeit Du hast.

FS

Davon schrieb ich ja, Singles in diesen beruflichen "erfolgreichen" Branchen, wenn überhaupt, sind wohl überaus unansehnlich oder haben eine grottige Persönlichkeit.

Alle anderen -normalen- sind vergeben, entweder schon während Unizeiten oder danach.

[mod]
 
  • #19
Davon schrieb ich ja, Singles in diesen beruflichen "erfolgreichen" Branchen, wenn überhaupt, sind wohl überaus unansehnlich oder haben eine grottige Persönlichkeit.

HÄ?? Danke für die Blumen! Also bin auch ich ein Grottenolm mit ner gruseligen Seele... Also nee, wenn Du eine solche Meinung von Erfolgreichen Männern hast solltest Du wohl besser alleine bleiben.

Vielleicht halten die Gutaussehenden, jetzt wieder Singlemänner auch nur Abstand vor Dir. Ein solches Vorurteil macht nämlich alles andere als attraktiv. Zumindest die Herren Akademiker in meinem Umfeld (mehrheitlich Naturwissenschaftler, viel Maschinenbau und Chemie hier) tun das. Sie sind wie jeder andere auch nicht immer weise in der Wahl Ihrer ersten Partner gewesen, haben sich auseinandergelebt, hatten gelangweilte Frauen die sich anderweitig umgesehen haben etc.pp.

Komm mal runter von der schrägen Einstellung dass alle Damen einen Guten immer erkennen und halten wollen. Manschen verändern sich, entwickeln sich weiter. Und das manchmal in verschiedene Richtungen. Menschen irren sich (ja auch Akademiker), gerade wenn man sich im Studium kennengelernt hat wusste man oft noch nicht wie Liebe sein kann.....

Es gibt Sie, Du musst halt nur auch geschiedene in Betracht ziehen. Willst Du das nicht.... na ja, dann könnts schon eng werden.
 
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  • #20
Meine Güte, was gibst Du für einen Blödsinn von Dir, Herakles!

Ich hatte einige völlig normale beidseits zufriedene Beziehungen, bin schon von der Strasse für Fotos weggecastet worden und habe einen kleinen, aber feinen Freundeskreis.
Nicht mal ein befreundeter Therapeut hat bei mir schwerwiegende Persönlichkeitsstörungen diagnostiziert und von grottigem Aussehen kann man nun wirklich nicht sprechen.
Zitat Datepartner: Figur wie eine 18jährige. Das freut mich, klar, aber ich renne sicher nicht den ganzen Tag mit erhobener Nasenspitze durch die Gegend.
Nach 26 Stunden Dienst relativiert sich das Aussehen ganz sicher ;)

Ich bin nicht so arrogant, mich für das beste Angebot auf dem Markt zu halten-
Ich bin einfach nur eine warmherzige, vielseitig interessierte Frau, die durch ihren Job viel an Möglichkeiten, jemanden normal kennenzulernen, aufgeben musste. Schon im Studium.
Ebenso wie Hobbies etc.

Leider wird oft nur der erste Blick geworfen und viele Männer sind erschrocken, dass die süße Blonde einen eigenen Kopf hat und mehr als ihre Haare im Kopf.
Als nächstes erschrecken sie vor Schichtdienst und dem Gehalt sowie den Programmier- und Sprachkenntnissen ;)

Jeder verändert sich und kaum ein Studentenpärchen aus meinem Bekanntenkreis ist zusammengeblieben.
Das ist doch ein ganzes anderes Leben. Da entwickelt man sich auch noch in erster Linie selbst, gerade in zeitraubenden Fächern.

Daraus deine Schlussfolgerungen zu ziehen, zeugt wirklich von einem eher einfachen Gemüt ohne Differenzierungsvermögen.
Nicht jeder akademische Single hat eine Vollmeise oder muss sich eine Tüte über den Kopf ziehen.
Manchmal hat es einfach auch mit etwas Glück und Gelegenheiten zu tun.


W, 35
 
  • #21
FS

Naja, welcher unansehnliche Akademiker gibt auch schon zu, huch, ich bin wohl zu hässlich für das andere Geschlecht, höchstens zu schlau - grins und Ironie - logisch

Also wie schon erwähnt, ich kenne keinen einzigen Akademiker/in ab 45, der noch zu haben wäre.
Einigermaßen Optik und beruflicher Erfolg vorausgesetzt.

Und die wenigen die es sind, schreiben wohl gerade hier mit.

Tschüssi und alles Gute bei der Partnerfindung
 
  • #22
Ach Herakles

das pfleg weiter schön Deine Vorurteile. Dann werden die hübschen, intelligenten Akademiker schon nicht von Dir belästigt.

Also wie schon erwähnt, ich kenne keinen einzigen Akademiker/in ab 45, der noch zu haben wäre.
Einigermaßen Optik und beruflicher Erfolg vorausgesetzt.

Räusper... wie schon erwähnt muss das wohl mit Deinem Umfeld zu tun haben. Es sei denn Dir ist da "noch" wichtiger als das "wieder".

Schließt Du WIEDER zu habende mit ein sollte es nun wirklich kein Problem sein. Gerade in den 40ern gibt's die meisten Scheidungen. Auch, oder gerade bei erfolgreichen. Die sind nämlich seltenst jeden Abend um 17h zuhause. Das ist etwas mit dem sehr viele (vor allem Damen) nicht umgehen können.

Meine Liebste war zu haben (von mir rede ich jetzt nicht, aber dem vernehmen nach darf ich durchaus ohne Tüte auf dem Kopf rumlaufen ohne als optische Umweltverschmutzung wahrgenommen zu werden). Und entspricht in etwa der Beschreibung von #19

Ich bin einfach nur eine warmherzige, vielseitig interessierte Frau, die durch ihren Job viel an Möglichkeiten, jemanden normal kennenzulernen, aufgeben musste. Schon im Studium.
Ebenso wie Hobbies etc.

Leider wird oft nur der erste Blick geworfen und viele Männer sind erschrocken, dass die süße Blonde einen eigenen Kopf hat und mehr als ihre Haare im Kopf.

Auch für Dich- das ist Deine Begründung. Der Grund wohl eher nicht. Sei einfach besser in der Wahl Deiner Datepartner. oder in der Art der Kommunikation. In meinem Umfeld gibt es ziemlich viele erfolgreiche, clevere und schöne Frauen- keine von denen hatte je Schwierigkeiten Männer zu finden die damit kein Problem haben. Auch nicht Ü40. Klar, die Masse ist es nicht- aber Masse seids Ihr ja auch nicht, oder?
 
  • #23
Die Schwierigkeit besteht doch nicht darin, jemanden zu finden, sondern einen zu finden, der zu einem paßt. Es gibt sicherlich die "verzweifelt" suchenden Singles, aber das dürfte wohl unabhängig von einer sonstwie gearteteten Zugehörigjeit sein.

Verheiratet oder verbandelt mögen viele sein, aber auch glücklich? Man ist im Großen und Ganzen zufrieden und hat sich eingerichtet. Die Geschiedenen und Singles suchen auch nicht mehr unbedingt, gerade wenn sie selbstbewußt sind. Man tut sich die "Suche" einfach nicht mehr an, weil man für sowas oftmals keine Zeit hat. Andere Dinge sind wichtiger geworden. Wenn sich mal wirklich was ergeben sollte, kann man darüber nachdenken, ob mehr daraus werden könnte.
 
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