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MissKarlie

  • #1

Wieso muss ich in seinem Haus Miete zahlen?

Hallo, ich bin 29 und seit einigen Monaten mit einem Mann 36 zusammen. In seiner jetzt geschiedenen Ehe hat er sich zusammen mit seiner Frau ein dreistöckiges Einfamilienhaus mit 130 Quadratmetern und sechs Zimmern gekauft, das er nach der Scheidung unbedingt behalten wollte. Er möchte nun, dass ich zu ihm ziehe und mich ungefähr mit 570 Euro an der Miete, bzw. dem Kredit beteilige. Das wären 50 Euro mehr als ich aktuell für meine kleine, aber feine Zwei-Zimmer-Wohnung zahle. Dafür sagt er, hätte ich in dem Haus sehr viel mehr Platz. Bin bis jetzt noch nicht so überzeugt. Das Haus ist immerhin fertig eingerichtet, was passiert mit meinen Möbeln? Er hat sich ja das Haus zusammen mit seiner Ex ausgesucht. Muss ich im Haushalt wohl mehr machen und wieso muss ich ihm überhaupt Miete zahlen? Er macht bei den Kosten in der Regel penibel Halbe-Halbe und ist im Alltag nicht sonderlich großzügig, hat durch die Scheidung vielleicht auch nicht viel Geld. Sollte er da nicht erst recht das Bedürfnis haben, mich wenigstens umsonst bei sich wohnen zu lassen, wenn er mir sonst schon nie etwas Gutes tut, sich wünscht, dass ich zu ihm ziehe und den Kredit für sein Haus doch ohnehin abbezahlt? Bin gerade ziemlich ratlos.
 
  • #2
Hey!
Warum will er denn überhaupt,dass ihr zusammenzieht? Wegen des Kredits oder auch,weil er dich liebt?
Ich glaub, an deiner Stelle würde ich erst mal warten wie es sich entwickelt,auf keinen Fall meine Wohnung aufgeben und meinen Hausstand womöglich einlagern. Irgendwie hört es sich nicht so an,als seist du mit ihm generell sehr glücklich. Ist Abwarten eine Option?
 
  • #3
Also - wenn ich du wäre, würde ich nicht zu ihm ziehen. Und zwar schon allein aus folgendem Grund: Wenn das mit euch auseinandergeht, kannst du wieder ausziehen und zusehen, wo du unterkommst. Er hat aber in der Zwischenzeit finanziell von dir profitiert, während du dann zusehen kannst, wo du bleibst. Und ja - was ist mit deinen Möbeln? Das fragst du hier zu Recht. Die müsstest du dann auch wieder neu anschaffen - im Falle eines Falles.

Bleibe lieber in deiner kleinen aber feinen (und preiswerteren) 2-Zimmer-Wohnung. Es ist immer besser, unabhängig zu bleiben.
 
  • #4
Liebe FS,

Du hast bei ihm keine eigene Wohneinheit also solltest Du auch keine Miete bezahlen. Natürlich müsstest Du Dich anteilig an den Nebenkosten, welche Durch Dich steigen, beteiligen. Aber wie hier schon jemand erwähnte, wenn ihr Euch trennt stehst Du ohne Alles da, nachdem Du fleißig sein Haus mit abgezahlt hast.
Dass Du in der bereits vorhandenen Einrichtung leben sollst, empfinde ich als Zumutung. Bot er Dir nicht an, das gemeinsame Wohnumfeld neu zu gestalten?

Ihr seid erst ein paar Monate zusammen. Warte einfach noch 1-2 Jahre ab, wie es sich entwickelt, ehe Du eine solch einschneidende Entscheidung triffst.
 
  • #5
Es sind sein Kredit und sein Haus, soll er ersteren auch allein bezahlen. Von der Frau an seiner Seite sollte man sowieso kein Geld nehmen. Bei einer Wohngemeinschaft ist das anders. Eine Beteiligung an den Nebenkosten oder etwas großzügigere Einkäufe für gemeinsame Lebensmittel wären dagegen eine schöne Geste von Dir. Ich würde Dir vom Einzug aber generell abraten. Das Risiko läge auf Deiner Seite und übermäßig engagiert wirkt der (vielleicht für Dich auch ein wenig zu alte?) Mann auch nicht.
 
  • #6
Ich finde auch etwas seltsam, dass er schon nach so kurzer Zeit möchte, dass du bei ihm einziehst.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Sage ihm, dass dir das zu schnell geht und du in deiner Wohnung bleiben willst.
An seiner Reaktion wirst du merken, ob er dich als Finanzspritze sieht.

Übrigens: was ist in den sechs Zimmern ?
Ein Wohnzimmer und ein Schlafzimmer nehme ich an.
Die könntest du mitnutzen.
Von den verbleibenden vier Zimmern könnte er zwei freiräumen und die darin enthaltenen Möbel einlagern.
Da ziehst du dann mit deinen Möbeln ein. Das finde ich angemessen, wenn du soviel Miete bezahlen sollst.
Schlage ihm das doch vor, mal sehen, wie er reagiert.

w 48
 
  • #7
Mein Freund zieht in ein paar Monaten zu mir. Ich würde nie auf die Idee kommen von ihm Miete für meine Eigentumswohnung zu nehmen. An den laufenden Grundkosten darf er sich gern hälftig beteiligen aber ich hab keine Lust aufzurechnen. Wenn ich 100€ mehr bezahle, stört mich das nicht.

Ich würd nen Teufel tun und ihm dabei helfen das Haus abzubezahlen und dann noch in seiner Einrichtung mit wohnen zu müssen.
Ich würde die Hälfte der anfallenden Kosten - von mir aus auch die Grundsteuer usw mit einbeziehen - bezahlen. Mehr aber auch nicht.
Was er verlangt ist frech und dreist, da er sich an dir bereichern möchte.
An deiner Stelle würde ich in deiner Wohnung bleiben. Männer wie diese sind nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht.
 
  • #8
Sollte er da nicht erst recht das Bedürfnis haben, mich wenigstens umsonst bei sich wohnen zu lassen
Solltest Du nicht das Bedürfnis haben, ein solches Angebot entrüstet von Dir zu weisen? Wenn einer den anderen auffordern muß, sich finanziell an etwas zu beteiligen (bzw. der andere Großzügigkeit „erwartet” oder gar einfordert), ist eigentlich bereits Hopfen und Malz verloren.

Der Vorschlag, mit der Miete, die Du jetzt bezahlst, lieber einen Teil seiner Verpflichtungen auszugleichen, hätte von Dir kommen müssen. Und der Vorschlag, einige seiner Möbel auf den Dachboden zu stellen, damit Deine Platz haben (auch wenn sie vielleicht nicht so gut dazu passen), von ihm.

Dann – und nur dann – würde ich sagen: das mit Euch hat eine Zukunft.
 
  • #9
Zunächst fänd ich es unanständig, wenn die Motivation des Zusammenziehens darin begründet liege, dass er nur so das Haus halten kann. Aber:

Ich selbst stand auch vor kurzem vor diesem Problem, wobei ich der Teil mit der Immobilie bin. Zur Information: Wenn man alle Kosten zusammenrechnet, also nicht nur die direkten Nebenkosten, sondern auch Sanierungskosten, dann stellt man schnell fest, dass eine Immobilie oft keine so tolle Investition ist. Renditen nur im unteren einstelligen Prozentbereich. Vorausgesetzt, man vermietet. Wenn man selbst bewohnt, wohnt man die Rendite eben mit ab.

Angenommen, ihr würdet zusammen etwas anderes mieten. Würdest Du dort 50/50 fair finden? Er könnte in dem Moment, sein Geld anders, vielleicht flexibler, vielleicht sogar besser, anlegen.

Kaum ist er für Deine Hälfte Vermieter, bekommt seine Rendite nicht aus z. B. einem Immobilienfond, sondern von Dir, ist das plötzlich ein Problem. Du müsstest doch für Deinen Wohnraum auch selbst bezahlen.

Um direkt auf die Frage zu antworten:
  • Ja, es ist fair Miete zu nehmen.
  • Nein, man muss da nicht auf den Cent 50/50 bestehen (ich würde auf die 50 € Differenz verzichten).
Meine Lösung in meiner Beziehung besteht aus:
Ich trage 2/3 der Kosten, sie 1/3. Sie ist üblicherweise zu 2/3 für den Haushalt verantwortlich. Stoßzeiten fange ich teilweise bis zu 100 % ab. Sonstige Haushaltskosten werden 50/50 geregelt mit Haushaltsbuch (äußerst empfehlenswert, funktioniert sicher auch besser als ein gemeinsames Konto, einmal definieren, was drauf kommt und nie wieder über Geld streiten).

Eine Lösung, bei der ich 100 % der Wohnkosten getragen hätte, hätte ich nicht akzeptiert. Ich bin großzügig, habe, bevor wir zusammen gezogen sind, alle Kosten (Lebensmittelpunkt war meine Wohnung mit allem, was dazu gehört) allein getragen, aber nachdem sie mit der Ausbildung fertig war und nur unwesentlich weniger Geld verdient hat als ich, sah ich (m28) dafür einfach keinen Grund mehr.
 
  • #10
ja ich kann dir auch nur raten abzuwarten. Ich selbst habe das nach 14 Jahren alleine leben nach meiner Scheidung viel zu schnell und überstürzt gemacht. Bin in das Haus meines Freundes gezogen habe zwar dort mein eigenes Zimmer aber zahle auch die Hälfte der Kreditrate. Alles andere in der Wohnung ist so geblieben. Unsere Beziehung läuft zur Zeit nicht gerade gut aber ich bin selbständig und mein Geschäft läuft zur Zeit auch nicht gut. D.h. ich kann nicht einfach ausziehen da ich meine Möbel fast alle abgegeben haben.
DESHALB BESSER ZEIT DAMIT LASSEN
 
  • #11
Für mich wäre es selbstverständlich, Miete zu zahlen. Über die Höhe kann man u. U. streiten.
Warum soll er dich mitfinanzieren? Eigentum haben heißt nicht, dass man keine Kosten hat.
 
  • #12
Hallo, ich bin 29 und seit einigen Monaten mit einem Mann 36 zusammen. ..... Er möchte nun, dass ich zu ihm ziehe
Liebe FS,
es ist schön, dass er das will. Und was willst Du?
Zusammenziehen nach ein paar Monaten würde ich nicht machen, sondern erst mal sehen, wie sich die Beziehung entwickelt. An Zusammenziehen kann man nach 2 Jahren denken, wenn es dann immer noch gut läuft und klar ist, dass ihr beide was Längerfristiges wollt.
Vermutlich macht er es so dringend weil ihm allein die Kosten über den Kopf wachsen. Sonst sind Männer mit dem Eingehen von Verpflichtungen nach gescheiterter Ehe eher zurückhaltend. Das ist aber nicht dein Problem und sollte Dich nicht zur Eile drängen.
Bevor ich meine Wohnung aufgebe, in der ich mich wohl fühle, will ich erst mal sehen, ob die Beziehung hält. Wenn das nicht der Fall ist, erspare ich mir das neue Wohnung suchen und neu möblieren gern, vom Aufwand her und auch von den Kosten.

...Er möchte nun, dass ich zu ihm ziehe und mich ungefähr mit 570 Euro an der Miete, bzw. dem Kredit beteilige .... Muss ich im Haushalt wohl mehr machen und wieso muss ich ihm überhaupt Miete zahlen? .
Das Ansinnen finde ich im Grundsatz nicht verkehrt, außer dass es zu früh kommt.Du musst ihm garkeine Miete zahlen, wenn Du nicht mit ihm zusammenleben willst.
Üblicherweise ist es so, dass ein Paar sich die Wohn- und Lebenshaltungskosten teilt, wenn beide arbeiten (keine gemeinsamen kleinen Kinder zu betreuen sind). Je nachdem wo das Haus ist, wie komfortabel es ist, finde ich 570 € Warmmiete für das wohnen in einem 130 qm-Haus geradezu ein Schnäppchen.

Ob Du für Kreditzinsen und Abnutzung an seinem Haus zahlst oder eine Miete an einen Vermieter macht m.E. keinen Unterschied - wohnen musst Du und zahlen dafür auch. Es ist kein Preis, den er von Dir verlangt, den man als Abzocke bezeichnen kann, klingt eher fair, wenn auch an seinen Interessen orientiert.

In dem Zusammenhang solltest Du Dir mehrere Fragen stellen:
- willst Du überhaupt in einem Haus wohnen (mehr Haus- und Gartenarbeit) auch bei fairer Teilung oder bist Du eher der städtische Wohnungstyp ?
- willst Du in einem Haus wohnen, in dem er mit einer anderen gelebt hat, das nach ihrem Geschmack eingerichtet ist ?
- willst Du statt in Deiner Wohnung in seinem Haus leben zu den genannten Kosten?
Wenn Du das nicht willst, dann lass' es einfach.
 
  • #13
Er macht bei den Kosten in der Regel penibel Halbe-Halbe und ist im Alltag nicht sonderlich großzügig, hat durch die Scheidung vielleicht auch nicht viel Geld. Sollte er da nicht erst recht das Bedürfnis haben, mich wenigstens umsonst bei sich wohnen zu lassen, wenn er mir sonst schon nie etwas Gutes tut, sich wünscht, dass ich zu ihm ziehe und den Kredit für sein Haus doch ohnehin abbezahlt?
Er kann sich nicht leisten, finanziell großzügig zu Dir sein, wegen der hohen Kosten für das Haus und dann muss und kann es ihm kein Bedürfnis sein, Dich kostenlos bei sich wohnen zu lassen. Wenn Du nicht mitmachst, muss er das Haus vermutlich aufgeben, daher sein Vorschlag, dass Du bei ihm so schnell einziehen sollst.

Wenn er es sich nicht leisten kann, Dich finanziell zu verwöhnen, ist er auch sehr gut beraten, es garnicht erst zu versuchen, denn das hat schon so manchen Mann in die Pleite geführt.
Ich finde, dass ein Mann keine Frau aushalten muss, außer gemeinsame Kinder hindern sie am Geldverdienen für ihren eigenen Lebensunterhalt. Es reicht wenn er nett und aufmerksam ist - willkommen im Zeitalter der Emanzipation.
Wie verwöhnst Du ihn denn, was tust Du für ihn, dass er Dich finanzieren soll? Hoffentlich kommt jetzt nicht: durch Sex - das wäre hier mal wieder die Oberpeinlichkeit für alle Frauen und den Männern ein gefundenes Fressen

Ich finde Dich zum einen weltfremd/naiv, dass Du seine finanzielle Situation nicht selber erkennst aufgrund der hier gelieferten Informationen, zum anderen finde ich Dich unmäßig fordernd.
Wer oder was bist Du, dass Du glaubst, ein nicht-wohlhabender Mann muss Dich aushalten?
Wenn Du einen geschiedenen Mann datest, kannst Du davon ausgehen, dass er in der Regel nicht sehr viel Geld hat. Willkommen in der Wirklichkeit.
 
  • #14
Eigentlich sollte die Frage nicht lautet ob ich "muss", sondern was möchte ich gerne "freiwillig" zahlen.

Ich habe bisher in meinen Leben noch nie etwas von meiner Partnerin eingefordert, sondern darauf gewartet, was die Frau gerne freiwillig zahlt. Dies hat eventuell auch etwas mit dem Charakter für mich zu tun. Anstelle der FS würde ich jetzt einfach den Betrag anbieten, den ich bisher sowieso an Miete auch bezahle. Ob ich jetzt einem fremden Vermittler dies bezahle oder meinen Partner, wäre für mich kein großer Unterschied. Sollte die Fs hier noch sparen wollen, dann könnte sie ja auch nur 80% der bisherigen Miete als Zahlung anbieten und so gesehen hat sie dadurch noch eine kleine Ersparnis bei den Mietkosten.

Wer jetzt sagt, dass die FS damit das Haus mitfinanziert, sollte dann auch keine Mietwohnung anmieten. Schließlich finanziert man ja damit auch die Wohnung des Eigentümers damit mit.

Dass es eventuell auch ein Fehler sein könnte, dass die Fs nach so kurzer Zeit schon zusammenziehen möchte, ist wiederum ein komplett anderes Thema. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich über 20 J. älter bin wie die FS und demzufolge dies ein wenig anders sehe.
 
  • #15
ich würde mir überlegen ob ich mich am Kredit beteilige - ich würde nicht mal bürgen. Wer bürgt wird gewürgt.

Wenn Du bei ihm einziehst und ihm die Miete gibst, die Du einsparst mag das OK sein - aber keinesfalls mehr und keinesfalls würd ich meinen Hausstand aufgeben.

Aber warum eine eigene Wohnung im gemeinsamen Haus ... wenn Ihr doch zusammen wohnen wollt ? Da fängt's schon an-
 
  • #16
Liebe FS, Miete zahlst du so oder so. Wieso also nicht ihm?

Die Probleme sehe ich woanders.
1. Viel zu schnelles Zusammenziehen.
2. Du würdest mehr zahlen als vorher, wenn es nach ihm geht (Ungleichgewicht zu deinen Ungunsten)
3. Du weißt nicht, ob du deine Möbel mitbringen dürftest (noch ein Ungleichgewicht zu deinen Ungunsten)

Wenn dich Punkt 1 nicht stört, würde ich Punkt 2 und 3 an deiner Stelle zu deiner Zufriedenheit abklären und auf den Einzug dankend verzichten, wenn er deinen Blickwinkel nicht berücksichtigen möchte.
 
  • #17
Erstenmal würde ich von mir aus Miete zahlen wollen. Immerhin hätte ich dann Geld "frei , spare ja wenn ich meine bisherige nicht mehr hätte ( oder bei mir die Abzahlung).
Ehrlicher Weise würde ich sogar darauf bestehen, dann kann man auch bei der Gestaltung mitreden.
Oder man zahlt dafür gemeinsame Urlaube.
Gemeinsam leben heisst auch gemeinsam aufbauen.
In ein Haus in dem kurz vorher noch mein Partner mit seiner Ex sein Nest hatte möchte ich gar nicht.
Liegt da viel Zeit zwischen geht es sicher.
Jetzt habe ich so ein Häuschen und wenn irgendwann jemand hier mit Leben möchte.
Dann soll er sich auch miteinbringen können.
Umbau, neue Möbel. ..gemeinsam Nest bauen.
Nur zahlen und im fremden "Mief"...fühlt sich nicht zugehörig und gemeinsam an!
Ggf muss er sie noch auszahlen
 
M

MissKarlie

  • #18
Er kann sich nicht leisten, finanziell großzügig zu Dir sein, wegen der hohen Kosten für das Haus und dann muss und kann es ihm kein Bedürfnis sein, Dich kostenlos bei sich wohnen zu lassen. Wenn Du nicht mitmachst, muss er das Haus vermutlich aufgeben, daher sein Vorschlag, dass Du bei ihm so schnell einziehen sollst.

Wenn er es sich nicht leisten kann, Dich finanziell zu verwöhnen, ist er auch sehr gut beraten, es garnicht erst zu versuchen, denn das hat schon so manchen Mann in die Pleite geführt.
Ich finde, dass ein Mann keine Frau aushalten muss, außer gemeinsame Kinder hindern sie am Geldverdienen für ihren eigenen Lebensunterhalt. Es reicht wenn er nett und aufmerksam ist - willkommen im Zeitalter der Emanzipation.
Wie verwöhnst Du ihn denn, was tust Du für ihn, dass er Dich finanzieren soll? Hoffentlich kommt jetzt nicht: durch Sex - das wäre hier mal wieder die Oberpeinlichkeit für alle Frauen und den Männern ein gefundenes Fressen

Ich finde Dich zum einen weltfremd/naiv, dass Du seine finanzielle Situation nicht selber erkennst aufgrund der hier gelieferten Informationen, zum anderen finde ich Dich unmäßig fordernd.
Wer oder was bist Du, dass Du glaubst, ein nicht-wohlhabender Mann muss Dich aushalten?
Wenn Du einen geschiedenen Mann datest, kannst Du davon ausgehen, dass er in der Regel nicht sehr viel Geld hat. Willkommen in der Wirklichkeit.
Mal schön halblang. Wenn ein Mann von mir Entgegenkommen oder das Eingehen von Nachteilen zu seinen Gunsten fordert, wird er dafür die entsprechende Gegenleistung erbringen müssen. Ich bin weder ein Gratisbuffet noch eine Zuhörtante, meine Zeit ist kostbar und ich verschwende sie nicht gern. Für mich ist es bis jetzt definitiv ein Nachteil meine schicke 2-Zimmerwohnung aufzugeben und in ein hässlich verschachteltes Haus auf 3 Etagen verteilt zu ziehen.
 
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M

MissKarlie

  • #19
Es sind sein Kredit und sein Haus, soll er ersteren auch allein bezahlen. Von der Frau an seiner Seite sollte man sowieso kein Geld nehmen. Bei einer Wohngemeinschaft ist das anders. Eine Beteiligung an den Nebenkosten oder etwas großzügigere Einkäufe für gemeinsame Lebensmittel wären dagegen eine schöne Geste von Dir. Ich würde Dir vom Einzug aber generell abraten. Das Risiko läge auf Deiner Seite und übermäßig engagiert wirkt der (vielleicht für Dich auch ein wenig zu alte?) Mann auch nicht.
Du bist ja lieb. Dass er mich an den Lebensmittelkosten noch zusätzlich mindesens 50:50 beteiligt, da kannst du dir aber sicher sein.
ich würde mir überlegen ob ich mich am Kredit beteilige - ich würde nicht mal bürgen. Wer bürgt wird gewürgt.

Wenn Du bei ihm einziehst und ihm die Miete gibst, die Du einsparst mag das OK sein - aber keinesfalls mehr und keinesfalls würd ich meinen Hausstand aufgeben.

Aber warum eine eigene Wohnung im gemeinsamen Haus ... wenn Ihr doch zusammen wohnen wollt ? Da fängt's schon an-
Danke du bist lieb, vielen Dank für den Tipp. Ehrlich gesagt hätte ich gar kein Problem damit, einfach weiterhin in meiner kleinen 2-Zimmer-Mietwohnung zu wohnen. Möglicherweise liegt ja da mit der Hase im Pfeffer begraben.
 
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G

Ga_ui

  • #20
Ich würde da nicht einziehen! Weil ich habe meine eigenen Prinzipien. Ich würde meinen Partner auch nicht Miete zahlen lassen und selbiges erwarte ich auch zurück.
Einen Erbsenzähler will ich auch nicht.
 
  • #21
Wenn Du mit den Kredit für das Haus abbezahlst, sollte es Dir auch zum Teil gehören.
Wenn ich zu jemandem ziehe, finde ich es selbstverständlich, dass ich mich an Strom usw. beteilige. Aber nicht, dass ich einen Kredit mit abbezahle, das ist sein Problem. Es kommt mir so vor, als würde der Mann sehr pragmatisch denken, und da hätte ich sowieso meine Bedenken, ob es wirklich um mich geht oder eher um sein finanzielles Problem. Um das zu ermitteln, müsstest Du erstmal in Deiner Wohnung bleiben und gucken, was passiert. Wenn der Mann ärgerlich reagiert, hat er Dich einfach verplant und sieht nicht mehr nach verliebt usw. aus. Wenn man nur gemocht und geliebt wird, wenn man macht, was der andere will, kann man darauf verzichten, weil es nicht echte Zuneigung ist.
 
  • #22
An den Finanzierungskosten würde ich mich nicht beteiligen, Du erwirbst doch auch keinen Anteil am Haus. Eine Beteiligung an den Nebenkosten ist in Ordnung, denn die werden ja auch von Dir verursacht. Insgesamt finde ich sein Ansinnen suspekt. Bei meinem Exmann habe ich komplett kostenlos in seinem Haus gewohnt. Die Gegenleistung von mir bestand darin, dass ich deutlich öfter als er eingekauft und mich um einigen Haushaltskram gekümmert habe (auch für seine Kinder). Ich habe auch bestimmte Anschaffungen und Arbeiten im Garten bezahlt.
 
  • #23
Ich fände es angemessen, wenn Du soviel zahlst, wie Du bisher für Deine kleine Wohnung gezahlt hast. Du kannst nicht erwarten, von einem Mann ausgehalten zu werden. Schließlich gehst Du so wie er arbeiten und erwirtschaftest Einkünfte. Ohne ihn mußt Du schließlich auch Miete zahlen. Falls es Dich stört, ihn bei der Kredittilgung zu helfen, könnt ihr es ja auch so vereinbaren, daß er alle Hauskosten übernimmt und Du dafür die vollen Kosten für Lebensmittel- und sonstige Einkäufe. Dazu wäre es nützlich, einfach mal eine Aufstellung über die jeweilig anfallenden Kosten anzufertigen und dann zu vergleichen, ob sich ein Posten findet, der finanziell der Miethöhe gleichwertig ist.
Davon mal abgesehen halte ich ein Kennenlernen von ein paar Monaten für weit zu früh um zusammenzuziehen. Ich würde mir auch vorbehalten, einige meiner eigenen Möbele mitzubringen und dafür einige von seinen wegzuräumen. Auch der eine oder andere Neuanstrich oder neue Gardinen sollte drin sein. Würde ich aber frühestens nach eineinhalb bis zwei Jahren machen.
 
  • #24
Wenn Du einziehen willst würde ich eine Gewisse Beteiligung für selbstverständlich halten.

Meine Freundin zahlt mir auch 450€ im Monat um sich an den Kosten der Wohnung zu beteiligen die ich zufällig gekauft habe. Eine vergleichbare Mietwohnung würde inkl. Nebenkosten und Strom locker bei 1400€ liegen.
 
  • #25
Ups, wieso denkst du, dass du umsonst bei ihm wohnen kannst? Kann ich aus überhaupt gar keinen Gründen nachvollziehen (weder emotional noch ökonomisch). Wohnen kostet doch Geld, egal, ob man zur Miete wohnt oder Eigentum hat.

Über den Betrag kann man sich ja einigen. Aber auf die Idee zu kommen, bei einem Partner zu wohnen, ohne sich an den Kosten fürs Wohnen zu beteiligen, kann ich echt nicht nachvollziehen.
 
  • #26
Die Argumente für eine Mietzahlung an den Partner mit Wohneigentum, kann ich nicht nachvollziehen. Seine Raten muss er so und auch so zahlen. Selbstverständlich käme ich für die, durch mich entstehenden, Mehrkosten voll auf. Aber ich fände es bedenklich, wenn sich mein Partner von mir sein Haus mit finanzieren lassen würde ohne mich anteilig am Besitz zu beteiligen.
Bei dem hier diskutierten Konstrukt würde ausschließlich der Partner der FS profitieren? Was hätte sie davon?
 
  • #27
Für mich ist es bis jetzt definitiv ein Nachteil meine schicke 2-Zimmerwohnung aufzugeben und in ein hässlich verschachteltes Haus auf 3 Etagen verteilt zu ziehen.
Damit ist das Thema doch klar - lass' es einfach bleiben (wären auch meine persönlichen Präferenzen).
Wer tut denn etwas, was er nicht will und zahlt noch dafür? Nun kann ich nicht mehr verstehen, warum Du die Frage überhaupt gestellt hast.
 
  • #28
Lass Dich auf keinen Fall zum Zusammenziehen drängen. Es ist selbst bei beidseitiger, starker Verliebtheit und Kompatibilität nicht Deine Aufgabe, seine finanziellen Verpflichtungen mit abzufangen.

Wenn es Dein Wunsch ist, mit ihm zusammenzuleben und ihn finanziell oder bei der Hausarbeit zu entlasten, ist es etwas anderes. Aber die Art Deiner Fragestellung klingt nicht danach und seine scheinbar fordernde Art auch nicht. Er hätte fragen können, ob, wann oder wie Du Dir ein Zusammenziehen und -leben vorstellst. Dabei ist der Verkauf eines zu großen Hauses oder eines Hauses, das sonstwie unpassend für einen der Partner ist, auch ein Thema, das zur Disposition stehen kann.

In einer festen, liebevollen Partnerschfaft ist die etwa hälftige Teilung der Wohnkosten eine grobe Orientierung. Wie schon geschrieben wurde, kommen noch andere Faktoren dazu. Und in einer Liebesbeziehung geht jeder Partner gern auf den anderen zu, so dass eine gute, gemeinsame Lösung gefunden wird. Es gibt viel schwierigere Konstellationen
 
  • #29
An den Finanzierungskosten würde ich mich nicht beteiligen, Du erwirbst doch auch keinen Anteil am Haus.
Genau, und mit demselben Argument kann sie dann auch gleich zu ihrem Vermieter marschieren und den von ihrer Miete bezahlten Anteil am Wohneigentum einfordern. Mann, Mann. Lieber gebe ich doch das Geld dem Partner (der als Folge dann mehr für unsere gemeinsamen Aktivitäten übrig behält) als einem Wildfremden.
 
  • #30
ich würde mir überlegen ob ich mich am Kredit beteilige - ich würde nicht mal bürgen. Wer bürgt wird gewürgt.
Sind hier nur Milchmädchen vertreten, die nicht wissen, welche Kosten eine Immobilie verursacht? Es ist keine Rede davon, dass die FS sich am Kredit beteiligen oder bürgen soll. Sie soll einen (fiktiven) Mietanteil/Warmmiete zahlen, den der Partner zur Kostendeckung verwendet. Bevor der Partner von dem geringen Betrag von 570 € überhaupt was für die Kredittilgung verwenden kann, müssen erstmal die anteiligen Kosten wie Strom, Heizung, Wasser, Müllabführ, Telefon, Grundsteuern, Straßenreinigung, Kreditzinsen, Rücklagenbildung für Verschleiß/Abnutzung gezahlt werden - das sind genauso "unwiederruflich weg"-Kosten wie die Miete für eine Wohnung.

Es kommt mir so vor, als würde der Mann sehr pragmatisch denken, und da hätte ich sowieso meine Bedenken, ob es wirklich um mich geht oder eher um sein finanzielles Problem.
Dem stimme ich zu. Angesichts des eiligen Zusammenziehens vermute ich das auch und würde es nicht tun, bevor die Beziehung nicht gefestigt ist.
 
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