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  • #1

Wie wirbt eine Frau um einen Mann, ohne in die "männliche Eroberungsstrategie" zu verfallen?

 
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  • #2
äh... wenn seine "Strategie" bereits zur Ausführung kommt, sollte Mitmachen völlig ausreichend sein. Wenn sie den ersten Schritt macht, braucht sie auf sowas überhaupt keine Rücksicht zu nehmen. Ist doch längst überholt, daß Mann immer den den Anfang machen muß.
 
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  • #3
Sag ihm einfach dass Du ihn toll findest. In diesen ganzen "Strategiespielchen", die letztendlich zu nichts führen und nur für Unglücklichsein und Verwirrung sorgen, ist die "Ehrlichkeitsstrategie" noch die beste, wenn man sie behutsam einsetzt. Wer damit nicht umgehen kann, ist eben nicht der Richtige. So einfach ist das.
 
  • #4
Wie wirbt eine Frau? Den Mann anlächeln, ihn toll finden, seine Talente und Eigenschaften unauffällig loben!

@#1: Ich denke mal, hier war gemeint, dass noch nichts läuft und die Frau sich überlegt, wie sie den Mann dazu bringt, sie anzusprechen... :) Und mit "männlichen Eroberungsstrategien" ist wohl gemeint, dass Männer fragen, ob man mal zusammen Essen gehen möchte und ähnliches.

Ich gebe schon zu, daß wenn ein Mann eine Frau fragt, alles recht klar ist: Er ist scharf auf sie und sie kann jetzt entscheiden,ob sie ihm eine Chance gibt. Je nach Männertyp werden vorher etliche Komplimente aufgetischt...

Umgekehrt ist es schon seltsam, als Frau einen Mann zu fragen, ob er mal zusammen essen gehen möchte. Das mag ich auch nicht. Also muß man ihn durch Anwesenheit, durch Loben (das weibliche Äquivalent des Kompliments) und starkes Anlächeln dazu bringen zu fragen. Tja, die Welt ist nicht einfach.
 
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  • #5
@Frederika: Oh je... leben wir nun in einer emanzipierten Welt oder nicht? Nur ein bisschen geht nicht, das wäre das selbe wie "ein bisschen Schwanger"... ;)
 
  • #6
@#4: Ne, das siehst Du schlichtweg falsch. Gerade gesellschaftliche Entwicklungen wie Emanzipation sind ja nicht schwarz-weiß. Natürlich geht jede Zwischen- und Mischform! Wohl gemerkt: Du darfst denken, wie du willst, aber darfst eben auch nicht anderen verbieten, anders zu denken.

Weibliches und männliches Rollenverhalten ist sowohl biologisch als auch gesellschaftlich beeinflußt und totaler Feminismus würde eher zum Aussterben als zur Befreiung führen!

Schon an der Titelfrage erkennst Du, daß ich da nicht alleine stehe!
 
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  • #7
@Frederika: Also ich verstehe Emanzipation als Gleichberechtigung und nicht als Feminismus. Und entweder sind alle Gleichberechtigt oder eben nicht. Dazwischen kann es doch garnichts geben. Was du meinst sind wohl eher geschlechtsspezifische Ausprägungen. Männer brauchen ihren Beschützerinstinkt und Frauen ihre Komplimente (nur so als Bsp.), aber das hat doch nichts damit zu tun ob sie den ersten Schritt machen darf.
 
  • #8
im endeffekt ist egal wie, hauptsache sie beginnen endlich mal zu werben. als mann ist man da eh übermenschlich anpassungsfähig
 
  • #9
@#6: Klar, Männer und Frauen haben die gleichen Rechte. Aber muß man jedes Recht nutzen, ganz egal ob es gefühlsmäßig kompatibel ist oder nicht? Ich denke nein! Frauen und Männer sind grundverschieden und das Verhältnis zwischen Frau und Mann ist doch gerade, wenn nicht sogar ausschließlich, durch diese Unterschiede geprägt, also durch weibliches Verhalten und männliches Verhalten, durch Erobern, Komplimente, Kommunikationsstil und so weiter. Und genau zu diesem Komplex gehört halt auch, wie es sich für alle Beteiligten anfühlt, wenn er oder sie offensiver wird.

Man sollte generell Gleichberechtigung nicht mit Gleichheit oder gar Gleichmacherei verwechseln. Es ist schön zu wissen, daß man alles darf, aber man muß ja dennoch nicht alles unter Mißachtung fremder Gefühle auch wirklich tun, oder?
 
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  • #10
@Frederika: Da hast du völlig recht. Allerdings in diesem konkreten Fall: Wenn er nicht in die Puschen kommt, muß sie halt mal aktiv werden. Sofern er nur etwas zu schüchtern ist, wird er das ganz sicher begrüßen und er wirklich nicht interessiert sein sollte, hat sie auch nichts verloren.
 
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  • #11
ich warte schon lange darauf dass mal eine frau zeigt was sie will. Ich finde in der heutigen Zeit (deperatse Housewives und Emanzpation) kann auch mal eine Frau ihr Intresse zeigen. Die spielerei von wegen die Frau schaut mal wieviel Ausdauer der Mann im umwerben hat, löscht mir völliig ab! Also los frauen zeigt welche Männer euch passen und welche nicht.
 
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  • #12
Also als Mann mit hohen weiblichen Anteilen hat man demnach die schlechtesten Karten. Ich bin hetero, aber würde so gern erobert werden und mich auch zieren. Da aber noch nie eine Frau den ersten Schritt bei mir gemacht hat, war ich dazu gezwungen, verkrafte jedoch Abweisungen extrem schlecht. Das führt dazu, dass ich es nicht mehr probiere. Daher gehen vermutlich viele gute Chancen ungenutzt vorüber. Welchen Ausweg gibt es aus dem Dilemma?

Muss ich mich auf Aufreißer, der ich nicht bin, verstellen und dadurch auch kläglich rüberkommen oder gibt es auch andere Frauen?
 
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  • #13
Ja, gibt's!!
Ich habe mir als erwachsene Frau früh angewöhnt, über meine (angelernten, nicht nur gesellschaftlich geprägten, sondern elternhausinitiierten) Hemmungen hinaus zu gehen. Habe regelrecht trainiert: alleine weggehen, im Lokal nicht an den Tisch in der Ecke, sondern dort, wo's mir gefällt, auch mal an einen Tisch (natürlich vorher angefragt), wo einer sitzt (nur wenn er mir gefällt), auch mal Männer zum Tanzen aufgefordert (ganz selten auch zu mehr ;-)), oder auf ein Glas in die Bar eingeladen, habe Männer auch schon mit einem Blumenstrauß beschenkt, wenn mir danach war...

Ich habe nie schlechte Erfahrungen gemacht, vielleicht die eine oder andere (höfliche) Absage, was völlig in Ordnung ist, dieses Recht nehme ich im ungekehrten Fall auch für mich in Anspruch.
Meistens reagieren Männer sehr offen, selten überrascht, häufig erfreut und interessiert.
 
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  • #14
Liebe Frederika, Deine Bemerkung "totaler Feminismus würde eher zum Aussterben als zur Befreiung führen" ist genial! ;)
 
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  • #15
Meine Erfahrung: Frau wirbt am Besten gar nicht, denn jedesmal wenn ich es tat, bin ich dafür sehr mies behandelt worden. Ich vermute, die Männer waren sich meiner zu sicher - was von meiner Seite her nicht unbedingt der Fall war.
Sogesehen, einfach wohlwollend reagieren - nicht agieren.
Ist blöd für die schüchternen Männer, die es zweifellos gibt - aber ich riskiere nicht mehr, mich um jemanden ohne Benehmen zu bemühen und hoffe, der Richtige erkennt*s.
Mary