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  • #1

Wie wichtig ist euch der Beruf der möglichen Partner?

Schrecken euch manche Berufe eher ab? Locken andere eher an? Haltet ihr die Information über den Beruf für eher wichtig oder unwichtig?
 
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  • #2
Mich persönlich (w) schrecken Lehrer ab und alles was irgendwie mit Beamtentum zu tun hat. Ist ein persönlicher Tick von mir, es hat einfach damit zu tun, dass ich einen unternehmerisch denkenden Partner brauche.
 
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  • #3
Ich (weiblich) habe gar kein Problem, einen Lehrer anzuschreiben. Beamtenmentalität gibt es auch unter Nichtbeamten. ich gucke mir jemanden unvoreingenommen an.
Etwas Schwierigkeiten hätte ich vermutlich, wenn jemand Bestättungsunternehmer ist oder Inhaber eines Tabakladens.

Generell ist mir der Beruf egal, der Mann regelmäßig einer ehrlichen Tätigkeit nachgeht und ich mit ihm auch über seinen Beruf reden kann. Da ich sehr begeistert von Autos und Kraftfahrzeugtechnik bin, freue mich mich natürlich zugegeben, wenn jemand beruflich damit zu tun hat.
 
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  • #4
Mich persönlich (w) schrecken Unternehmensberater ab. Dieser Beruf (viel Gelaber) wird eigentlich nicht wirklich gebraucht...
 
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  • #5
Grundsätzlich ist es mir als Mann nicht so wichtig, welchen Beruf die Partnerin ausübt. Jedoch denk ich, dass jeder seine eigenen Vorlieben für Berufe des Partners hat.
Zudem denke ich, egal wie die Partnerin ist, bei bestimmten Berufen nimmt die Wahrscheinlichkeit einfach ab, dass sich eine Beziehung daraus entwickelt.
 
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  • #6
Ich finde es spannend, wenn ein möglicher Partner einen Beruf hat, der aus einer möglichst ganz anderen Branche wie mein eigener entstammt. So weiten sich die Horizonte und es ist auch ein wunderbares Gesprächsthema. Oft sagt der Beruf auch etwas über das Einkommen und den Lebensstil des anderen aus, wobei das meiner Ansicht nach erstmal zweitrangig ist.
 
  • #7
solange siwe einen beruf hat, ist mir egal welcher. Ich meide nur selbstständige und sonstige berufge die schon danach klingen, dass sie mehr für den beruf lebt als für sonst etwas.
 
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  • #8
Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass der Beruf nicht zu ernst genommen werden sollte. Manche identifizieren sich mehr, manche weniger mit ihrer Arbeit. Kenne total witzige, charmante Menschen mit super langweiligen jobs. Diesen Leuten, ist es eben nicht so wichtig womit sie ihr geld verdienen.
 
  • #9
Wichtig im Sinne von Selektionskriterium ist mir der Beruf der Kandidaten überhaupt NICHT. Intelligenz und Bildung sollten aber etwa auf Augenhöhe sein und der Beruf sollte gerne und kompetent ausgeübt werden.

Ansonsten ist mir der Beruf des Partner aber SEHR wichtig, denn ich finde, das ist ein hervorragender Anknüpfungspunkt für die ersten Mails und der Beruf sagt auch viel darüber aus, in welchem Umfeld der Mensch täglich zuhause ist. Daraufhin kann man dann vorsichtig seine Erfahrungen, Vorurteile und Erwartungen überprüfen.

Männer, die keinen Beruf angeben, beäuge ich sehr kritisch. Der Beruf ist nun wirklich nichts zum Verheimlichen, sondern eine der offensten Angelegenheiten. Auch fällt mir der Erstkontakt schwerer, je weniger im Profil angegeben ist.

Bestimmte Vorbehalte gegen einzelne Berufsgruppen habe ich nur wenige. Außendienstmitarbeiter mit bundesweitem Einsatz und häufigen Außer-Haus-Übernachtungen fände ich anstrengend; bei Künstlern und Musikern bin ich skeptisch, ob die nicht ganz anders ticken; bei Managern würde ich drauf achten, wie sie die Work-Life-Balance sehen, denn ich suche keinen Partner, der nur für den Beruf lebt.
 
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  • #10
Hätte ich Vorbehalte gegen eine bestimmte Berufsgruppe würde ich mich sehr von Klischees und Vorurteilen leiten lassen. Es gibt sie doch in Wirklichkeit gar nicht, die typisch - ewig gähnenden Beamten, die labernden Unternehmensberater, die besserwisserischen Lehrer oder die Manager die keine Zeit für nichts haben. Schwarze Schafe bestimmen leider immer unser Denken und das sollte nicht so sein. Es ist der Mensch der letztendlich zählt und nicht sein Beruf. Natürlich schließe ich als Frau den "Versorgungsgedanken" nicht ganz aus. Also arbeitslos oder Hunderleider sollte er nicht sein oder sich von mir Durchfüttern lassen. Aber dabei ist doch noch keine Frage nach seinem Beruf gestellt, oder?
 
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  • #11
Nun schimpft mal nicht so über die Unternehmer. Man sollte beim Beruf Unterscheidungen kennen und es nur als grobe Spontanaussage wirken lassen. Bei den Unternehmern gibt es unterschiede winzig (arme Sau, hohes Risko), klein (meistens auch arm dran und auch wenig Zeit/Flexibel), mittel (spannend, sehr flexibel, sichere Sache), groß (anschauen und selbst entscheiden). Künstler wären eher nichts für mich, schreib ich aber trotzdem an, im Mailverkehr wird man schlauer. Lehrer + Beamte muss man sich anschauen (meisten merkwürdige Einstellungen, suchen Ihresgleichen). Was ich ausschließe sind Außendienstmitarbeiter o.ä. die viel verreisen und selten an einem Wohnort sind. Alle mit nicht nationaltreuem Gedanken (Auswanderpläne = tschüß) sowie Unternehmer im direkten Veranstaltungsbereich (freizügige Denkweise, evtl. per Mail klären) …
Fazit: Beruf ist ein Indiz, mehr aber auch nicht, wenn sonst spannend, wird jede Frau angeschrieben.
 
  • #12
ich mein mal ehrlich ein beruf ist heutzutage doch was absolut temporäres, ich hab meinen schon drei mal gewechselt, von nebenberufen ganz zu schweigen.
also was im moment gerade unter beruf steht bei jemand trifft nur eine aussage darüber welche chance der/die jenige im augenblick ergriffen hat, oftmals ist das nicht mal der traumberuf sondern nur eine möglichkeit geld zu verdienen.
 
  • #13
Was die Aktivitäten bei EP angeht, bin ich bei Medizinerinnen mittlerweile etwas skeptisch geworden, dass da nochmal ein Kontakt zustandekommt. Extrem hohe Ablehnungsquote, ohne je ein Wort gewechselt zu haben. Irgendwie scheinen IT-Berater nicht zu deren Beuteschema zu gehören. Umgekehrt in die Runde gefragt: Warum haben eigentlich Mediziner (vor allem männliche) so ein hohes Standing bei allen anderen?

Ansonsten stimme ich #8, #9 und #10 zu: Vorurteile nicht als Selektionskriterium nutzen, sondern Kontakte erstmal zulassen. Und dann im Einzelfall anhand geschickter Fragen abklopfen, ob die Vorbehalte berechtigt sind. Das beziehe ich insbesondere auf #6; ich bin selbst auch selbstständig, achte aber sehr genau auf ne vernünftige Work-Life-Balance.
 
  • #14
@#12: Thomas, ich glaube manche Frauen suchen Ärzte, weil es einfach nach viel Geld und guter Versorgung klingt. Dass die Kandidaten dafür aber auch kaum Zeit haben, wird oft übersehen und hinterher dran drüber gejammert. Kann ich nicht nachvollziehen, das kann man vorher wissen.
 
  • #15
@Frederika: Das würde bedeuten, dass eher schlechter situierte Frauen auf Ärzte stehen. Ich habe hier letztens einen Artikel gelesen, in dem als weitere Begründung angegeben wurde, dass man Ärzten per se ein besonderes Einfühlungsvermögen unterstellt, was bei Frauen natürlich sehr gut ankommt. Ich halte das für eine Illusion. Im Behandlungszimmer gehen die auch nur nach Schema F vor. Und die vielen Arztserien im Fernsehen sorgen auch nicht gerade für eine Trendumkehr.
 
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  • #16
@#12 Willkommen im Club. Ich habe denselben Beruf und machte die gleichen Erfahrungen, bei (Zahn-)ärztinnen. Irgendwo hatte ich gelesen, dass ein Arzt sehr viele Zuschriften pro Tag bekommt. Er ist nicht gerade zu beneiden, da er ein Aufgabe zu lösen hat. Will sie mich wegen ...oder mag sie mich wirklich ?

#3 hat wohl keine Vorstellung darüber, was ein Unternehmensberater so den ganzen Tag anstellt. Ich wollte mich bewußt nicht IT-Consultant nennen, da es auch eine deutschsprachige Umschreibung für meine äußerst spannende Tätigkeit gibt. Leider werde ich Dir nie davon erzählen können.
 
  • #17
@#14: ThomasHH, ja das ist wohl so. Typischerweise heiraten Ärzte häufig Nichtakademikerinnen; die haben Zeit sich um Familie und Haus zu kümmern, während er das Geld ranschafft, das sie ausgibt. ;-)
 
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  • #18
Habe gerade etwas beschämt festgestellt, dass auch ich (vielleicht haltlose) Vorurteile habe nämlich bei Beamten und Lehrern. Bei ersteren habe ich so das Gefühl, dass die irgendwie so übergeplant und überstrukturiert sein können. Mit 30 wissen Beamte im Beamtenstatus ja schon, was sie mit 55 in welcher Position verdienen werden, wenn sie nur genügend Ausdauer haben. Mir wäre das alleine schon zu langweilig. Tatsächlich unterrichte auch ich - sagen wir mal - spezielle Teenager in einem speziellen Umfeld, ohne allerdings studierte Lehrerin zu sein. Dadurch kenne ich natürlich auch viele wirkliche Lehrer, und ich empfinde meine männlichen Kollegen schon als ein bisschen eigen. Also mein Geschmack ist es nicht wirklich.

Hingegen mag ich die IT-Leute sehr gern. Die meisten, die ich kenne sind recht coole Typen. Auch mit verschiedenen Sorten von Beratern (abgesehen von den Psychiatern/Psychologen) habe ich bisher auch nur nette und gute Erfahrungen gemacht in meinem Umfeld. Ebenso übrigens mit Unternehmern. Hingegen kenne ich noch keinen wirklich netten Betriebswirtschafter...

Ute
 
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  • #19
@#12 Ich bin Arzt und ich hab von einem hohen Standing bei anderen noch nix bemerkt. Die Antwortquote, die ich auf meine Partneranfragen (alle schön individuell und mit Foto) kriege, liegt bei ca. 0,5%, also so wie bei allen anderen Männern hier. Und genau wie andere Männer hier hab ich es auch schon x-mal erlebt, dass Frau nach 3-4 netten Mails kommentarlos den Kontakt durch Totstellen beendet.
Vielleicht mach ich auch was falsch...
 
  • #20
Selbständige und Freiberufler finde ich toll. Die stehen wirklich mit beiden Beinen im Leben, wissen was sie wollen, sind meist vielseitig begabt und wissen wo "der Hammer hängt". Entscheidungsfreudig, verantwortungsbewußt, engagiert.

Allerdings muss man drauf achten, dass sie nicht nur für die Firma leben, sondern ihre Work-Life-Balance (wie man das heute so nennt) paßt.
 
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  • #21
@#18: Nee, bei 0,5% Antwortquote wäre ich bestimmt nicht mehr hier. Eher so 30%, und das ist nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass viele gar nicht antworten können. Da läuft vielleicht noch irgendwas falsch bei deinen Anfragen. Oder dein Profil enthält zu wenig Esprit. Oder du bist Gynäkologe. *g*

@#19, erster Absatz: Na, das ist doch mal Balsam. :) Hoffentlich setzt sich diese Meinung hier durch. *g*

Da ja wohl jeder ein gewisses Gespür dafür hat, welche Vorurteile bzgl. seines Berufes/Studienfachs in der Welt kursieren, kann man ja auch im Profil im Bereich "Ich über mich" proaktiv dagegenwirken. Der Eindruck, der bei einem Leser aus diesen Texten entsteht, ist viel stärker als die bloße Berufsbezeichnung.
 
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  • #22
Wer möchte einen IT Consultant in freiberuflicher Tätigkeit kennenlernen ? Hallo Ute, hallo Frederika *wink* ...Eigenschaften, wie unter #19 beschrieben sind vorhanden. Ich (#15) arbeite, um zu leben, nicht umgekehrt. Ich träume nur manchmal schlecht und wache klatschnass auf. Aber lassen wird das.
 
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  • #23
@ #20:
Du bist Selbstständiger... Berater?
Ich frage nur wegen des "proaktiv" - die mit Abstand dümmlichste Vokabel, die ich in den letzten Jahren in diversen Sitzungen ertragen muss. Sie kommt fast ausschließlich aus der Managementecke und die plappert es Beratern nach.
Mein Latein ist ja total eingerostet - aber dass die Übersetzung von PRO "für" ist und dass in dem Kontext, in dem "proaktiv" im Sinne von "auf noch nicht stattgefundene Ereignisse reagieren" verwendet wird, es eigentlich "PRÄaktiv" heissen müsste, das bekomme ich noch zusammen. "Präaktiv" klingt aber ähnlich wie "reaktiv" was ja nicht so vorausschauend rüberkommt. Die Vorsilbe "pro" hat dagegen einen so schön positiven Beigeschmack - also wird die Ethymologie mal kurz über Bord geworfen und ein neues Kunstwort mit schön intellektuellem Touch gehyped.

Sorry - das war OT und könnte als persönlicher Angriff missverstanden werden was es nicht sein soll.
Aber das Wort "proaktiv" ist sowas von doof, dass es mir jedesmal fast den Magen umdreht.
Zumal in der Regel die "proaktiven" Massnahmen der Sitzungen in der Regel zusammen mit eventuellen reaktiven Massnahmen im allgemeinen Dampfgelaber untergehen...
 
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  • #24
Frage war doch: wie wichtig ist uns der Beruf des potenziellen Partners..

ich stimme einer Menge Wortmeldungen zu, mag aber meinen Senf auch noch dazu geben.
ich unterscheide nicht, welchem Beruf er nachgeht, sondern nur ob er einen HAT oder nicht. Kann es nicht leiden, wenn ich nach 12 Stunden arbeiten nach Hause komme und mein Herzensmann auch noch Programm von mir will, nur weil er sich gelangweilt hat. Das gibts tatsächlich. Beruf bedeutet nicht nur Broterwerb sondern auch Emotionen, Entwicklung, Soziale Kontakte, Gesprächsstoff u.s.w. das kann mir jemand, der den ganzen Tag zu Hause hockt (egal ob unfrewillig oder nicht) oftmals leider nicht bieten. Und das sage ich auch mit dem Wissen, daß es mich selbst mal treffen kann..
Vielleicht denkt so mancher auch wirtschaftlich: ich kann nicht Alleinerziehend sein, mein Geld verdienen, den Unterhalt einklagen und dann noch jemanden mitfinanzieren. Also wie man hüpft oder springt, welchen man ausübt oder nicht, ich lese aus euren Statements immer das gleiche, Hauptsache der Partner HAT einen Job.. Ob der Selektionsgründe kann ich wieder mal nur sagen: die Chemie machts, nicht der Job. Zumindest sollte es in meinen Augen so sein.
 
  • #25
Kommentar #20 kam von mir.

@#22: Ja, selbstständiger IT-Berater. Und war nett, dass wir mal drüber geredet haben.
 
  • #26
Off-topic @#22: Jeder kann von Fremdwörtern und modischen Anglizismen halten, was er will, aber zumindest die Begründung sollte stimmig sein. Du hast einfach nicht verstanden, was das Wort bedeutet. Das deutsche "proaktiv" ist die gängige Übersetzung für das sehr verbreitete englische "proactive" mit der Grundbedeutung "im voraus handelnd". Aktionen können "reaktiv" sein, also nachdem etwas Geschehen ist, oder "proaktiv", wenn man einem potentiellen Geschehen vorausgreifend handeln will. Die griechisch-lateinische Vorsilbe pro- hat die Grundbedeutung "vorher, im voraus, für/anstatt, kraft/durch" und ist damit absolut korrekt gewählt. -- Dein Vorschlag "prä" geht am Ziel vorbei, denn "präaktiv" wäre eine andere Handlung, die noch vor der eigentlichen Handlung einsetzt. Auch wenn dies eher ein Kunstwort ist, könnte man z.B. sagen "präaktives Denken" (also bevor man schreibt) hätte hier geholfen... :) Lerne: Entweder beherrscht man Latein und Altgriechisch oder aber man enthält sich solcher Anwürfe. Im übrigen lautet die korrekte Schreibweise Etymologie, ohne -h-.

Im übrigen ist es durchaus so, dass proaktives Handeln vieles von dem vermeiden kann, was durch reaktives Handeln meist nicht mehr besser wird...

Natürlich ist es aber in jedem Falle besser, einfach proaktiv zu handeln als darüber zu schwadronieren, dass man proaktiv handeln müßte. Und das ist das häufigste Problem von Meetings und der damit verbundenen Dampfplauderei.