• #1

Wie wichtig ist es temperamentvoll und offen im Bett zu sein?

Meine Freundin wurde in der Kennenlernphase verlassen, da Sie nicht offen genug im Bett ist.
Das beschäftigt mich ein wenig, da ich mich auch nicht als extrem offen und experimentierfreudig einschätze.
Ist es tatsächlich so wichtig als Frau offen und experimentierfreudig im Bett zu sein?
Muss man als Frau extrem aktiv sein und den Mann verführen?
Reicht eine gesunde Offenheit und Spaß am Sex nicht aus?
 
  • #3
Das ist total unterschiedlich, nicht jeder hat eine ausgeprägte Lust auf Sex oder ist experimentierfreudig.
Das ist bei Männern, aber auch bei Frauen so.
Die Beiden sind sexuell einfach nicht kompatibel.

Muss man als Frau extrem aktiv sein und den Mann verführen?
Schön wärs, wenn beide sich gegenseitig mal verführen, gibt nichts schlimmeres, wenn nur die Frau der aktive Part ist.
 
  • #4
Ein bisschen konkretere Infos wären gut! Um was ging es?
Um Sex an sich in der Kennenlern Phase? Oder um irgendwelche ungewöhnlichen Praktiken?

Grundsätzlich finde ich, dass eine Frau..und auch kein Mann.. etwas machen sollte wo sie sich unwohl fühlt.
Vor allem am Anfang, wenn man sich nicht kennt und erst Vertrauen aufbauen muss?

Viel zuviel Frauen betrachten sich..v.a. die jungen unerfahrenen..quasi als "sexuelle Dienstleisterin", die Liebe wollen und Sex anbieten. Am besten sofort und alles, was der Junge aus Pornos kennt. Das funktioniert nicht.

Jetzt mit Mitte dreißig kann ich sagen: entscheidend ist, dass der Mann mich! zum Orgasmus bringt. Dass es mir gefällt.
Und ich würde mich nicht für Praktiken hergeben, die ich nicht möchte. Auf Männer die da Druck machen, würde ich allergisch reagieren. Da würde ich ! gehen.
Es gibt kein Recht auf nix!
Beide müssen es wollen und sich wohlfühlen.
Und wenn Du da deine Prinzipien hast, juckts Dich auch nicht, wenn einer weiterzieht. Ist er halt selbst schuld. Gibt genug Maenner. Das Leben ist kein Porno :)
 
  • #5
Nö musst du nicht. Mein Ex war eine Trantüte im Bett und hat Experimente oder etwas wildereren/versauteren Sex eher verabscheut. Ihm war aber auch generell 1x im Monat genug und wehe ich hatte Ansprüche an seine Leistung, dann hatte er sofort Potenzprobleme. Aber er hat einen Orgasmus seinerseits natürlich als Grundvoraussetzung gesehen. Hauptsache ich hab ihm den verschafft. Wie, war egal.
Wie du siehst, es gibt auch das genauere Gegenteil.
Und zum Glück noch ganz ganz viel dazwischen.

w31
 
  • #7
Völlig unwichtig. Du bist gut so, wie du bist. Offenheit und Freude dabei reichen völlig aus. Die Geschmäcker sind ohnehin verschieden.
Sehr wichtig hingegen ist es, an den passenden Partner zu geraten. Das zu erkennen, ist die Kunst, und nicht sich als künstlich lasziv oder sonst wie zu geben.
Du und deine Freundin solltet euch nicht unter Druck setzen lassen. Ihr seid keine kostenlosen Sex-Dienstleisterinnen.
 
  • #8
Im Umkehrschluss wäre alles was darüber hinausgeht also ungesunde Offenheit? Das zeugt jetzt nicht unbedingt von Offenheit im Allgemeinen.

Wenn es sexuell nicht passt passt es nicht, dann ist es nur gut das früh zu beenden. Ich denke jeder hat ein gewisses Programm das er braucht, wenn der Partner das nicht mitmacht dann fehlt etwas, das man vielleicht kompensieren kann oder halt oft auch nicht.
Darüber hinaus hat man normalerweise noch ein Programm von „nice to haves“ auf die man verzichten kann.

Ja die Frau sollte natürlich aktiv sein und den Mann verführen, das ist denke ich auch etwas was den Frauen im deutschsprachigen Raum im Schnitt über die letzten Jahrzehnte abhanden gekommen ist, besonders in den protestantischen Gebieten.
Wenn man sich im Ausland mit Frauen unterhält, und damit meine ich durchaus moderne bis feministische Frauen, ist das einer der ersten Kommentare die man in dieser Hinsicht zu hören bekommt.
Keiner Frau fällt ein Zacken aus der Krone wenn sie sich hin und wieder hübsch zurecht macht und ihren Partner verführt, alles andere ist entweder Verschlossenheit oder Faulheit.
 
  • #9
Das Allerwichtigste ist, sich selbst, seinem Körper und seiner Sexualität gegenüber so offen wie nur möglich zu sein, nicht für einen Mann, sondern für die eigene Selbstbestimmung, Pflege der sexuellen Lebensenergie, Hingabefähigkeit und auch Heilung! Viele Jahrhunderte grausam lustfeindlicher und frauenfeindlicher Sexualmoral und eine immer noch Männersex- dominierte Pornokultur sitzen uns nämlich viel tiefer im Leib, als wir glauben mögen. Und so lernen Frauen immer noch zu wenig, wie ihr Körper und ihre Lust unabhängig von Männerbedürfnissen funktionieren, zu wieviel Tiefe, Hingabe und Leidenschaft sie eigentlich in der Lage sein können!
Vertrauen und Geborgenheit sind für Frauen aber erstmal essenziell, um sich wirklich öffnen zu können, was in der Kennenlernphase mit einem neuen Partner wohl kaum schon zu 100% da ist. Will frau also wirklich einen Partner haben, der dafür offenbar kein Gespür hat, sondern sofort Forderungen stellt?
 
  • #10
Es muss einfach passen! Häufigkeit, Art, Dauer und vieles mehr. Natürlich ist jeder flexibel, aber es hat auch jeder seine Grenzen der Flexibilität.
Sex ist für mich Vereinigung in Liebe. Punkt.
ErwinM, 50
 
  • #11
Meine Freundin wurde in der Kennenlernphase verlassen, da Sie nicht offen genug im Bett ist.
Ja klar, das würde ich zu 100% so glauben.
Ansonsten wäre der Mann bestimmt ihr Traumprinz geworden und hätte sie auf ewig geliebt. Wenn sie sich nur ein klein wenig mehr angestrengt hätte im Bett! Wenn sie nur ein bisschen "offener" gewesen wäre, sprich, ihm jeden Wunsch sofort erfüllt hätte.
Muss man als Frau extrem aktiv sein und den Mann verführen?
Sexuelle Anziehungskraft führt erstmal nicht zu Liebe, sondern zu Sex. Jemanden einseitig und ohne Anlass zu bedienen führt dazu, dass man ausgenutzt und nicht ernst genommen wird. Wenn man denkt, man kann einen Mann mit Sex und Dienstfertigkeit zu Liebe "verführen", wird man viele Enttäuschungen erleben. Ich weiss, wovon ich rede.
 
  • #12
Reicht eine gesunde Offenheit und Spaß am Sex nicht aus?
Das hängt sehr stark von der Dynamik zwischen den beiden Beteiligten ab. Was den begeistert oder genehm ist, kann einem anderen gar nicht liegen. Die Frage ist also allgemein nicht zu beantworten.

Wenn sich allerdings derartige Erlebnisse häufen, d.h. wenn immer wieder mangelnde Experimentierfreude beklagt wird, erst dann würde ich mir Gedanken machen. Eine einzelner Fall besagt für sich noch nichts.

Nur am Rande: Allein an der hier vorliegenden Problematik kann man schon erkennen, welch weltfremder Unsinn es ist, warten zu wollen, bis der Eine im Leben vorbeikommt, wie manche Frauen es idealisieren. Wenn es den gäbe, würde sie ihn mangels Erfahrung gar nicht erkennen können.
 
  • #14
Das ist doch gut, wenn ihr beide etwas zurückhaltend im Bett seit. Dann werdet zusammen offener und probiert Dinge aus. Dazu müsst ihr viel reden und euch unterhalten, was für beide ok ist und was nicht. Die Initiative sollte von beiden ausgehen. Mal macht der Mann den ersten Schritt, mal die Frau. Das ist ein Geben und Nehmen. Da gibt es doch keine Regeln...
Mach dir keine Gedanken was 'muss' und was nicht. Hauptsache ist, das ihr beide glücklich seit.
 
  • #15
Äh? Frau muß gar nichts sein. Frau darf sein. Wenn frau durch den Partner fasziniert, erregt und stimuliert ist oder wird, passiert das ganze leidenschaftliche, wilde Gedöns doch ganz alleine und wiederholt. Und Sex macht Lust auf mehr Sex. Und was im letzten Moment noch versaut war, geschieht mit dem richten Partner auf einmal von ganz alleine. Das ist doch das, was Sex ausmacht: Der Kopf ist weit weg.
 
  • #16
Sexuelle Anziehungskraft führt erstmal nicht zu Liebe, sondern zu Sex. Jemanden einseitig und ohne Anlass zu bedienen führt dazu, dass man ausgenutzt und nicht ernst genommen wird. Wenn man denkt, man kann einen Mann mit Sex und Dienstfertigkeit zu Liebe "verführen", wird man viele Enttäuschungen erleben.
Ein wirklich ausdruckbares Zitat für alle Frauen, die denken, das funktioniere so. Z.B. die Affären, die darauf hoffen, dass der verpartnerte Mensch sich trennt, weil er keinen Sex oder nur angeblich keinen Sex mehr hat, oder Frauen, die denken, so eine Beziehung mit einem unwilligen Single zu bekommen.(ich habe keine Ahnung, ob dieses Problem auch Männer betrifft)

Ist es tatsächlich so wichtig als Frau offen und experimentierfreudig im Bett zu sein?
Nee, denn es gibt auch Männer, die nicht experimentierfreudig sind. Offenheit ... was soll das sein? Ist doch auch "experimentierfreudig", wenn ich das richtig deute. Man ist offen für das, was der andere von einem experimentieller Weise wünschen könnte, und wenn es ist, dass einer hartgekochte Eier auf die Frau zurollt, nachdem sie "Bomben los" gerufen hat (partiell aus "Die Eule und das Kätzchen").

Muss man als Frau extrem aktiv sein und den Mann verführen?
Ganz anderes Thema als Experimentierfreudigkeit. Ja, ich finde, eine Frau sollte AUCH aktiv sein und den Mann verführen. Dazu ist natürlich wichtig, dass man kompatibel ist, sonst erzeugt die Verführung Irritationen. Wie schon an anderer Stelle erwähnt, gibt es Leute, die es mögen, den ganze Abend heiß gemacht zu werden, obwohl man keinen Sex haben kann in der Abendsituation, andere halten es für Niedertracht, gerade dann heiß gemacht zu werden, wenn "es" gerade nicht geht.

Reicht eine gesunde Offenheit und Spaß am Sex nicht aus?
Das ist so eine allgemeine Aussage. Klar reicht das. Du sollst auch nichts tun, was Dir keinen Spaß macht. Wenn Du für bestimmtes nicht offen bist, ist das so. Fertig. Vielleicht will Dein Sexpartner auch nicht "Barbie" zu Dir sagen, während Du "Ken" zu ihm sagst, während ihr ein Schaumbad nehmt und Du Dich danach selbst befriedigen willst, ohne ihn. Ist er dann nicht experimentierfreudig, wenn er das nicht will? In meinen Augen ja. Aber ist eben nicht sein Ding. Ergo kannst Du genauso sagen, dass Du nicht willst, dass einer hartgekochte Eier auf Dich zurollen lässt, nachdem Du "Bomben los" gerufen hast.
 
  • #17
Wenn man denkt, man kann einen Mann mit Sex und Dienstfertigkeit zu Liebe "verführen", wird man viele Enttäuschungen erleben. Ich weiss, wovon ich rede.
Dito. Sie wurde also verlassen, weil sie irgendeine Praktik nicht “geliefert” hat. Daraus abzuleiten, deine Freundin sei nicht offen im Bett, ist doch Unsinn. Wer entscheidet, was “offen und experimentierfreudig” im Bett genau ausmacht? Wo liegt beziehungsweise beginnt die Grenze? Für manche erst beim Swingerclub, für andere woanders.

Ihr wollt doch beide einen netten Mann kennenlernen, deine Freundin und du, und nicht Intimität als Leistung anbieten. Also steht zu euren persönlichen Vorlieben. Ich sehe das so, dass ein bisschen Offenheit dazu gehört, aber dann bitte auf beiden Seiten, wenn man sich dafür entscheidet, sexuell offen zu sein.
 
  • #18
Sexuelle Anziehungskraft führt erstmal nicht zu Liebe, sondern zu Sex. Jemanden einseitig und ohne Anlass zu bedienen führt dazu, dass man ausgenutzt und nicht ernst genommen wird. Wenn man denkt, man kann einen Mann mit Sex und Dienstfertigkeit zu Liebe "verführen", wird man viele Enttäuschungen erleben. Ich weiss, wovon ich rede.
kann dem nur zustimmen. Man kann Liebe nicht durch Sex "erzwingen". Sex ist das "tüpfelchen auf dem i". Alles andere führt nur zu Enttäuschungen. Diese Erfahrung konnte ich machen.....
 
  • #19
Bei der ein oder anderen Antwort frag ich mich ehrlich....

Es gibt meiner Meinung nach keinen schlechten Sex oder sonstige negativen Eigenschaften.

Es gibt halt unterschiedliche Herangehensweisen, Vorlieben etc.

Entweder die Chemie passt oder nicht!

Im Leben nicht fang ich an im Bett eine Vorstellung zu geben- das verlange ich auch nicht von meinem Gegenüber!

Etwas mehr Selbstbewusstsein Mädels!
 
  • #20
extrem offen und experimentierfreudig ... gesunde Offenheit
Wie genau ist das definiert?

Vermutlich ist das von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Die meisten Frauen hier scheinen mit dem Support durch ihre (ex)Männer eher unzufrieden zu sein.

Für mich ist es wichtig, dass eine Frau authentisch bleibt daher ihre Grenzen auch in Worten einhält und nicht mehr verspricht als sie letztlich geben will oder kann, denn dann fühlt man(n) sich ggf. verarscht und wendet sich deswegen ab.

Auf Wünsche sollte man innerhalb seiner Grenzen natürlich achten und hören. Dabei geht es nicht unbedingt um Porno sondern z.B. darum wie man etwas anfasst.

Wenn einen das nicht interessiert läuft es daraufhin, dass sich beide jeweils am Körper des anderen selbst befriedigen bzw. dies mit ggf. mangelnden Erfolg versuchen.

Hilfreich kann sein wenn man sich nicht auf den eigenen Genuss sondern auf den des Partners fokussiert und daran auch Spaß entwickelt. Dabei sich selbst fallen lassen ist allerdings schwierig und wenn dies dauerhaft nur einseitig läuft vergeht einem irgendwann die eigene Lust dazu.

Ich sehe dies weniger als Weg jemanden in eine Beziehung zu ködern als einen Weg an mit dem man eine auch sexuell erfüllende Beziehung führt. Das verhindert Enttäuschungen.
 
  • #21
Meine Freundin wurde in der Kennenlernphase verlassen, da Sie nicht offen genug im Bett ist.
Liebe Fs,
Deine Freundin wurde in der Kennenlernphase von einem Mann verlassen, der eine vielseitige Gratisprosituierte suchte, keine Partnerin.
Das ist der Typ Mann, der fordert dass Frau sexuell sofort zu liefern hat, was er im Porno gesehen hat, weil er genau weiß: lernt sie erst seine persönlichen Eigenschaften kennen, ist sie weg, weil diese so schlecht sind.

Ist es tatsächlich so wichtig als Frau offen und experimentierfreudig im Bett zu sein?
Das ist zwingend erforderlich, wenn Du als Dienstleisterin mit Sex Geld verdienen musst - sonst nicht.
Wenn es um eine gute Beziehung geht, kommt es auf Passgenauigkeit zwischen beiden an.

Muss man als Frau extrem aktiv sein und den Mann verführen?
Auch hier, nein. Das ist ebenfalls eine Frage der Passgenauigkeit. Warum soll Frau sich um einen Mann extrem bemühen, der wenig interessiert ist?
In guten Beziehungen beruhen Interesse und Aktivität auf Gegenseitigkeit.

Reicht eine gesunde Offenheit und Spaß am Sex nicht aus?
Meines Erachtens ja, sofern nicht einer einem Fetisch folgt.
 
  • #22
Meine Freundin wurde in der Kennenlernphase verlassen, da Sie nicht offen genug im Bett ist.
Und was taugt dann dieser Kerl für eine Beziehung? Gar nichts.
Es kann ja nicht sein, dass sich die Sympathie an der Experimentierfreude aufhängt. Zu einer Beziehung gehört mehr als Sex dazu. Da wird das Sexuelle völlig überbewertet.
Vermutlich ging es dem Besagten auch genau um diesen Aspekt und sonst nichts weiter. Selbst wenn sie der grösste Vamp gewesen wäre, wäre er vermutlich nach Erfolgreicher Tat abgesprungen.
Lass dich doch nicht durch ein solches unreifes Verhalten nicht verunsichern.
 
  • #23
Muss man als Frau extrem aktiv sein und den Mann verführen?
Reicht eine gesunde Offenheit und Spaß am Sex nicht aus?
Es gehören 2 zum Sex. Es ist nicht die Aufgabe von einem.
Miteinander. Passung ist das Stichwort.
Passung und dann entwickelt sich im Miteinander die Paarintimität.

Meine Freundin wurde in der Kennenlernphase verlassen, da Sie nicht offen genug im Bett ist.
Ein Mann, der das als Grund nennt, ist ein A***. Nicht schade um ihn.
Die Frau sollte an ihrem Selbstwert arbeiten.

M, 54
 
  • #24
Wie schon geschrieben wurde lässt sich die Frage nicht pauschal beantworten - das Entscheidende ist ob es im Bett harmoniert oder nicht. Ich habe auch schon einen Beziehungsversuch abgebrochen weil es auf diesem Gebiet einfach nicht gepasst hat - wir kamen einfach nicht zusammen, sie wollte was ganz anderes als ich.

Aber ganz grundsätzlich finde ich es schon schön wenn auch eine gewisse Offenheit und Bereitschaft dafür, Neues auszuprobieren, da ist. So bin ich selbst auch, ich habe mich auch schon auf Dinge eingelassen die ich bis dahin nicht kannte. Ich finde es einfach schade wenn von vorneherein zig Pflöcke eingeschlagen werden nach dem Motto "aber das und das und das mach ich auf gar keinen Fall".

Und zur Frage ob eine Frau einen Mann verführen sollte: Ich kann mir kaum einen Mann vorstellen der sich da nicht darüber freuen würde.... Sie sollte es natürlich nicht als Verpflichtung ansehen (denn da haben dann beide nix davon) sondern es selbst auch gerne tun.
 
  • #25
Sexuelle Anziehungskraft führt erstmal nicht zu Liebe, sondern zu Sex. Jemanden einseitig und ohne Anlass zu bedienen führt dazu, dass man ausgenutzt und nicht ernst genommen wird.
Andersherum ist es genauso:
"Ist es tatsächlich so wichtig als Mann offen und experimentierfreudig im Bett zu sein?"
Oder doch nicht ?

Ein Mann, der das als Grund nennt, ist ein A***. Nicht schade um ihn.
Die Frau sollte an ihrem Selbstwert arbeiten.
Das sehe ich anders:
In diesem Falle hat der Mann auf sexuelle Passung geachtet und die Frau frühzeitig (hier so früh wie möglich) aussortiert.
Das ist sehr sinnvoll und richtig, wie hier div. Nachbarthreads beweisen.

Der Mann ist völlig in Ordnung und hat sich in keiner Weise falsch verhalten.


Und was taugt dann dieser Kerl für eine Beziehung? Gar nichts.
Eine ganz dumme Unterstellung.
Wenn er für seine Vorlieben die richtige Frau findet, kann er mit ihr eine lange und schöne Beziehung führen. Die Freundin der FS war es eben nicht. das ist auch nicht schlimm.
 
  • #26
Eine ganz dumme Unterstellung.
Wenn er für seine Vorlieben die richtige Frau findet, kann er mit ihr eine lange und schöne Beziehung führen. Die Freundin der FS war es eben nicht. das ist auch nicht schlimm.
Wenn er bestimmten Vorlieben hat und alle Frauen aussortiert, die ihm das nicht liefern, dann ist ER nicht offen im Bett. Sorry, ist der andere Mensch ein Dienstleister??" Ich will das und das und das bekomme ich nicht, also bist du nicht nützlich". Hast du schon daran gedacht, dass man auch was neues lernen kann und vor allem WILL, aber eben, weil man Gefühle für anderen hat und ihn als Bereicherung ansieht?
Ansonsten nimmst du anscheinend jede Frau, solange sie bestimmtes Programm liefert? Sowas gibt es schon und nennt sich Prostituierte - "ich erfülle dir jeden Wunsch, ruf mich an".
 
  • #27
Die Freundin der FS war es eben nicht. das ist auch nicht schlimm.
Ich halte es nun mal nicht für normal, dem Anderen auf die Nase zu binden, dass er nicht experimentierfreudig genug sei (gut genug im Bett). Möchtest du das von einer Frau hören?
Da sagt man, man sei nicht verliebt, oder passe nicht zusammen und gut ist. Aber so einen Vorwurf zu stricken, finde ich sehr daneben. Das klingt eher danach, als wollte jemand bewusst verletzend sein. Diese Ansicht ist auch nicht "dumm".
 
  • #28
Reicht eine gesunde Offenheit und Spaß am Sex nicht aus?
Für die Kennenlernphase in meinen Augen völlig ausreichend und gesund!

In der festen Partnerschaft kann man das gerne ausbauen, wenn man möchte.

Aber bei einem mir noch persönlich fremden Mann, der gleich mit seinem Fetisch und ausgefallenen Wünschen daherkommt, wo ich nicht einmal weiß, wie er reagiert, was er für Absichten hat, ob ich ihm blind vertrauen kann, geht das nicht.

Was wäre, Du fühlst dich mit der Situation unwohl, unsicher, es beschämt Dich, es schmerzt, Du hast keinen Spaß, willst abbrechen und er zieht seine Vorstellung davon dennoch durch...muss nicht sein, oder?; und ob man einen Mann damit halten kann, wenn man ungefiltert alle sexuellen Wünsche erfüllt, wage ich auch stark zu bezweifeln.

Du willst eine Beziehung mit einem Mann und keine Sexaffäre, wo der Sex nur eine Komponente von vielen wäre.

Denn dann würde sich die nächste Frage stellen, trifft sich der Mann nur weiterhin mit Dir, weil Du alles mit Dir anstellen lässt, als kostenlose sexuelle Dienstleistung und im Ausleben seiner sexuellen Phantasien oder ist er noch an Deiner Persönlichkeit interessiert?

Was anderes wäre, wenn man schon selbst in die eine Richtung Erfahrungen gesammelt hat (BDSM, Toys, Swinger, Dreier, Schnüre, etc.) und man selbst für sich weiß, was einem gefällt, und man trifft beim Kennenlernen auf einen Gleichgesinnten.

Nur gleich in der Kennenlernphase alle neuen Sexualpraktiken anzugehen und auszuleben, halte ich zu verfrüht, da muss der Mann ebenso Vertrauen haben und das Risiko halt eingehen, dass man zwar sexuell aufgeschlossen manchen gegenüber steht (theoretisch, da einem noch die Erfahrung für manches fehlt) und man es dann IN einer Beziehung (wo sich die Vertrauensfrage nicht mehr stellt) probieren will/wird.

Es sei denn, der Mann (be-)steht auf besondere Spielarten und bestimmte Präferenzen, wo er nur sexuell kann und in Stimmung kommt, dann passt es nicht. Dann muss er sich dafür eine passende Frau suchen, die ebenso diese Leidenschaft mag und nach so einem Mann sucht.

Oder die („unerfahrene“) Frau ist selbst in dem Moment neugierig und probiert es dann einfach, weil sie es für sich selbst mal probieren will (als ihre ureigene freie Entscheidung), was sie wann, mit wem, wie und wo versucht.
Verbiegen oder unter Druck setzen lassen, würde ich mich nicht.

Und einem Mann in der Kennenlernphase habe ich noch nie spontan die Kleidung vom Leib gerissen, würde ich umgekehrt auch nicht haben wollen; weil da erstmal das Gefühl ist, da ist ein Mensch, den ich nicht wirklich kenne und ich (noch) nicht weiß, wo seine Grenzen liegen.

Dafür ist die Kennenlernphase da, zu schauen, mit was für einen Menschen habe ich es zu tun und passt er zu mir. Sex soll beiden Spaß machen und weder Programm, noch (Dienst-)Leistung sein.
 
  • #29
In diesem Falle hat der Mann auf sexuelle Passung geachtet und die Frau frühzeitig (hier so früh wie möglich) aussortiert.
Das ist sehr sinnvoll und richtig, wie hier div. Nachbarthreads beweisen.
Man soll auf Passung achten. Sicher.
Aber man sagt zu einem anderen Menschen nicht, Du taugst nicht im Bett. Oder andere, wertende, persönlich angreifende Gründe.
Man kann beim Abbruch einer Kennenlernphase höflich bleiben. Es passt nicht, reicht.
Diese Absage ist bewusst verletzend, erniedrigend. Deswegen, der Typ ist ein A***, wenn er das so braucht.

M, 54
 
  • #30
Man kann beim Abbruch einer Kennenlernphase höflich bleiben. Es passt nicht, reicht.
Im Grunde eigentlich nicht.
Höflich hin, höflich her: Wenn ich als Liebhaber schlecht im Bett bin, will ich das auch wissen.

Wir alle brauchen Rückmeldung, ohne funktioniert unser Leben nicht.
Wer soll sich denn sonst verbessern ?

Wir wissen ja auch gar nicht, ob der typ das unhöflich herüber gebracht hat.

Die Freundin der FS weiß jetzt, dass sie für diesen Mann nicht die Richtige ist. OK Sie ist erwachsen und sollte einschätzen können, ob sie wirklich einen "Mangel" hat, oder einfach dieser Typ etwas Besonders wollte, was sie nun mal nicht anbietet. Muss sie ja auch nicht.