• #61
Stell dir mal einen anderen Handwerker als den Fassadenreiniger vor. Wie wäre es mit einem Schreiner ? Einem, der Kommoden von Hand aus Wurzelholz anfertigt ? Ok, nicht mein style, aber so jemand dürfte durchaus ein Schöngeist und Ästhet sein, meinst du nicht ?
Kann sein, dass der durchaus Kant liest.
Eben. Gut ich lese jetzt nicht Kant ( ja @frei , ich weiß noch nicht mal wer dat is,Grins...) Aber ich bin im Grunde genommen ja auch erst einmal Handwerker und ich interessiere mich brennend für die Astronomie. Und ich meine nicht Mr. Spock, obwohl ich den auch gut finde. Dieses Thema hat mich seit meiner Jüngsten Kindheit gefangen. Ich liebe es mich, vor allem mit einem meiner Freunde, welcher Naturwissenschaftlich unterwegs ist, darüber zu philosophieren. Ein anderer Bekannter Elektromeister hat im eigenn Keller vor Jahren das malen begonnen und beschäftigt sich mit Literaturen von Hesse und Co. Die Elite sollte sich nicht wundern mit was wir unstudiertem Volk uns alles beschäftigen. Ich kenne unzählige sogenannte Handwerker die ein umfassendes Allgemeinwissen besitzen, wovon sich RA, Ärzte, und Co einiges abgucken könnten in der Breite.
m47
 
  • #62
Warum denn die persönlichen Angriffe untereinander? DAS ist demaskierend. Leben und leben lassen. Ich verstehe, dass man Wert darauf legt, dass der Partner einen ähnlichen Bildungsstand hat. Mir ist das auch wichtig. Dann gibt es Menschen, die darauf weniger Wert legen. Es steht mir doch nicht zu, sie nun zu maßregeln. Für sein Glück ist jeder selbst verantwortlich. Ob an der Seite des Chefarztes, der Kunsthistorikerin, des Lehrers, der Psychologin, der Altenpflegerin, des Raumpflegers, eines Arbeitslosen usw.usf. Das Leben ist bunt und wer seinen Partner wie und wo und nach welchen Kriterien auswählt, geht mich nichts an.
 
  • #63
Was ich sagen will, ist, dass es bei jemandem, der mit 16 aus der Schule raus ist und seitdem eine eher wenig intellektuelle Tätigkeit ausübt, einfach nicht sehr wahrscheinlich ist, dass er sich wie ich für Theater, Literatur, Konzerte, Kunst und Kultur im Allgemeinen und auch im Sinne von Fernreisen interessiert.
Du wirst kaum einen Raumpfleger finden, der sich für Themen der Entstehung des Universums oder die Ansichten Immanuel Kants mehr als oberflächlich interessiert.
In welchen Berufen/Studiengängen findet man denn angeblich Menschen die sich für sowas interessieren?
Ich kenne einige Leute die Studiert haben (mich eingeschlossen) aber keiner von uns würde sich für sowas interessieren.. Reisen & Konzerte schon, aber nicht die klassischen. Literatur, ja aber eher entsprechende Fachbücher & keinen Nietzsche..
Mein Partner hat auch studiert, interessiert sich überhaupt nicht für oben genanntes, aber spielt in seiner Freizeit in einer Metalband, was auch keiner erwarten würde, weil er sonst immer der schicke Businessman mit Anzug & co ist.
Andererseits habe ich auch einen Freund, der sich sehr wohl für sowas interessiert, bis jetzt als Lagerarbeiter, Essensausliefer etc gearbeitet hat & jetzt erst dann doch noch nebenbei ein Philosophiestudium begonnen hat. Mit dem kann man über sowas besser sprechen als mit mir bekannten Akademikern, obwohl er sein Geld immer noch damit verdient, anderen ihr Essen zu bringen.

Viele Menschen gehen auch nur Arbeiten um Geld zu verdienen um Rechnungen bezahlen zu können. Wenn der Job, die Bedingungen & die Bezahlung in Ordnung ist, dann muss der Job nichts mit meinen privaten persönlichen Interessen zu tun haben & selbst wenn, ist das eben nur ein Teil der Persönlichkeit.
 
  • #64
WOW, hier sind schon derbe Klischees gewälzt worden.

@Salemina, post #64, bringt es exakt auf den Punkt.

Ich bin schon sehr vielen Menschen begegnet, und der Beruf an sich sagt sehr wenig aus.
Es sind die Interessen, Neigungen, etc., die etwas sagen.
Wie tief steigt man ihn die Interessen ein, wie breit ist derjenige aufgestellt.

Mir sind genügend kleingeistige, fade Akademiker begegnet, und vielseitige, sehr interessierte Handwerker.
Wenn ich die Beiträge von @neverever (hoffe, Du nimmst es mir nicht übel, dass ich Dich heran ziehe) lese, dann ist er ein Mensch, der mich zum Nachdenken bringt, und mit den ich gerne ein Bier trinken würde.
Statt am Abend vor der Theateraufführung stilvoll am gerade angesagten Cocktail zu
nippen und am Arm eines adäquaten Partners zu brillieren.

Wer, mal ganz ehrlich, hat sich hier unter den Fristen jetzt schon wirklich mit Kant, Nietzsche und Konsorten auseinander gesetzt?

Ehrlich, mir ist ein Mann lieber, mit dem ich lachen kann, der meinen Humor versteht, mit dem ich träumen kann, mit dem ich das ganze bunte Leben genieße, mit den ich zwar durchaus über verschiedene Aspekte des Lebens philosophiere - gerne bei einem guten Roten - aber der auch alltagstauglich ist, anpackt und einen gewissen Pragmatismus aufweist.
 
T

Toi et moi

  • #65
Ich wundere mich über deine Frage. Natürlich ist der Beruf des Partners wichtig, sehr sogar. Der Mensch soll doch zu mir passen und welcher Beruf er ausübt, widerspiegelt auch was für ein Mensch er ist und wie er denkt. Du bist Altenpflegerin und somit bist du ein sozialer Mensch und verdienst dein Geld, in dem Du alten Menschen in ihrem Alltag hilfst. Es ist ein sehr ehrenhafter und schwieriger Beruf. Ehrlich gesagt, ich könnte es nicht machen. Also meine Hochachtung erst einmal für deinen Beruf. Ich finde, dass Du selbstbewusster damit umgehen solltest. Allein die Tatsache, dass du dein Beruf umschreibst und es nicht angeben willst, macht dich dann doch unsympathisch. Der Richtige Mann, der dich hätte gut gefunden, findet dich nicht und das ist schade. Also Mut zur Wahrheit und Mut zu dir Selbst solltest du doch haben. Du bist von dir nicht überzeugt und willst dich irgendwie rein wurschteln und das ist uncool.
Ob nun Elitepartner etwas für dich ist oder nicht, musst du selbst wissen. Hier bei EP sind jedenfalls auch nicht alle Überflieger. Es gibt sicherlich auch Leute, die in der Karriereleiter nicht sehr hoch sind. Wobei du eigentlich auch wissen solltest, dass die ganze Profile letztendlich nichts darüber sagen, ob jemand wirklich zu dir passt oder nicht. Ich kenne auch viele Leute, die genauso wie ich mehrere Sprachen fließend sprechen, promoviert sind, dies und das gut können und auf dem Papier super zu mir passen würden aber nach einer halben Stunde, fand ich ne, das passt doch nicht. Irgendetwas elementares hat gefehlt. Irgendjemand hat oben geschrieben, dass EP für alte Männer ist, die sich eine viel jüngere Frau suchen wollen und diesen Eindruck habe ich auch wenn ich mir die Werbeplakate von EP anschaue. Wenn Du Bock auf alten Herren hast, dann ist EP auch das richtige für dich. Den richtigen Beruf bringst du jedenfalls mit ;-).
 
  • #66
Aber ich bin ja auch nur ein Zahlen Daten Fakten Mensch, der studiert hat, um

Zum Thema: Was die meisten an dem Beruf der Altenpflegerin abschreckt, dürfte das vermeintlich niedrige Gehalt sein, das man mit dem Beruf assoziiert. Letztlich ist die Arbeit mit der einer Krankenschwester vergleichbar. Ich würde in weniger versnobbten Kreisen suchen. Und letztendlich ist dein Beruf nicht Verhandlungssache. Schreib' ihn ins Profil und du sparst dir die Zeit, mit den Typen zu schreiben, die damit, aus welchen Gründen auch immer, ein Problem haben.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #67
Als Altenpfleger hat man wenig Geld, keine Aufstiegsmöglichkeiten und kein gerade schickes Leben.
Aber gerade bei Portalen wie EP legen doch die Menschen genau darauf Wert. Altenpfleger ist eben nicht gerade Elite.
Na ja...
Ich sehe, dass du außer Vorurteilen keine Ahnung hast.
1. Als Altenpfleger hat man kein so schlechtes Einkommen, zumindest mehr als eine Verkäuferin oder ein Polizist. Man kann davon leben.
2. Man hat sehr wohl Aufstiegsmöglichkeiten, z.B. Pflegedienstleiter.
Außerdem kann man sich auch selbständig machen. Und ein krisensicherer Job ist es allemal.
3. Ob das Leben schick ist, liegt ja wohl daran, was man daraus macht. Ein Altenpfleger hat auch ein Privatleben, das er so gestalten kann, dass es schick ist - so man das möchte. Ein Porsche alleine macht das Leben auch nicht schicker.

Altenpfleger ist nicht "Elite". Mag sein, aber dazu müsste man den Begriff erstmal analysieren - das lassen wir mal, das ginge zu weit. Ich bin aber der Überzeugung, dass 90 % der angemeldeten Menschen hier nicht zur "Elite" gehören.
Der Werbeslogan heißt ja auch " ...für Akademiker und SIngles mit Niveau..
Warum bitte soll eine Altenpflegerin kein Niveau haben?
Für diesen Beruf wird heute ein mittl. Bildungsabschluss und eine 3jährige Fachausbildung erwartet.
Ich glaube, das schlechte Image kommt eher daher, dass man Altenpfleger und Altenpflegehelfer verwechselt, das sind wirklich ungelernte oder Menschen mit Kurzausbildung. Und wahrscheinlich auch, weil wir nicht mit der Pflege im Alter konfrontiert werden möchten, das schieben wir solange weg, bis wir sie selbst brauchen.
Trotz allem, bin ich auch der Überzeugung, dass die FS hier wenig Chancen hat. Nicht wegen ihrem Beruf sondern weil es hier wirklich viele Singles gibt, die oberflächlich auf Status achten.
 
  • #68
Du wirst kaum einen Raumpfleger finden, der sich für Themen der Entstehung des Universums oder die Ansichten Immanuel Kants mehr als oberflächlich interessiert.
Widerspruch !
Es stellt eine Arroganz desjenigen, welcher sich mit diesen Themen extrovertierter beschäftigt, gegenüber Denjenigen, welche sich darüber weniger austauschen und auch schlechter informiert sein müssten, dar.

Ich bin auch ein sehr einfacher Geist, trotzdem kenne ich z.B. doch auch den derzeitigen Stand der Wissenschaft zu Ausdehnung und Expanison des Universum und der grundlegenden vier Kraftwirkungen darin und habe auch eine kleinen Überblick über die wichtigste zeitgenössische Literatur. Ich rede darüber halt nur selten.
 
  • #69
Wer, mal ganz ehrlich, hat sich hier unter den Fristen jetzt schon wirklich mit Kant, Nietzsche und Konsorten auseinander gesetzt?

Ehrlich, mir ist ein Mann lieber, mit dem ich lachen kann, der meinen Humor versteht, mit dem ich träumen kann, mit dem ich das ganze bunte Leben genieße, mit den ich zwar durchaus über verschiedene Aspekte des Lebens philosophiere - gerne bei einem guten Roten - aber der auch alltagstauglich ist, anpackt und einen gewissen Pragmatismus aufweist.
Sorry, Steilvorlage, da kann ich nicht anders, ich hab gerade heuer im Urlaub Ecce homo als Hörbuch gehört!! Und meine kleine Schwester hat zu Kant promoviert, da bleiben intensive Diskussionen nicht aus...

Aber, Leute, selbst in meiner Welt, wo es normal ist, extreme schöngeistige Interessen zu pflegen, ist das eher nicht Grundlage von täglichen Paargesprächen. Da reicht völlig die gegenseitige Anerkennung, dass jeder eben sein geistiges Spezialgebiet hat - und sich zur Not beim anderen einarbeiten könnte. (Wobei, ehrlich gesagt, eher die Frauen die Männer unterstützen).

Zwei meiner intellektuellsten und klügsten Freundinnen sind mit Köchen glücklich geworden. Trotz Arbeitszeiten, trotz kein Studium. Und Top-Männer, die nicht studierte Frauen als Partnerin haben, kenne ich natürlich auch. Einfach die gegenseitige Anerkennung erhöhen, dann klappt das schon!

LG

Noor
 
  • #70
Mir ist noch was eingefallen und ich hau's jetzt mal raus, auch wenn ich fürchte, dass dann wieder einige aus dem Kittel springen werden.

Also mein Vater ist dement und lebt seit etwa sechs Jahren im Heim. Nun schon im zweiten.
Ich sehe die Altenpflegerinnen kommen und gehen, kaum hat man sich an eine gewöhnt, ist sie auch schon wieder weg.
Die Fluktuation ist beträchtlich.
Die Gründe will ich hier gar nicht beleuchten, nur belegen, dass ich Dutzende gesehen habe, ich denke, das könnten alles in allem durchaus 40 oder 50 gewesen sein.
Wenn ich jetzt gleich sagen werde, wie eine Altenpflegerin auf mich wirkt, handelt es sich nicht ausschließlich um ein Vorurteil.
Sie sind alle, durch die Bank weg, ein klitzekleines bisschen unsexy.
Sehr viele, es könnte wirklich ein Drittel sein, sind mindestens mollig, wohlwollend ausgedrückt.
Noch mehr sind Ökos.
Und alle, bis auf eine einzige Ausnahme, deren Kündigung ich sehr bedauerte, sind verkniffen, politisch korrekt, humorlos, also anstrengend.

Ich gehe natürlich davon aus, dass du, liebe FS ganz anders bist, aber möglicherweise verbindet der ein oder andere Mann genau dies mit deinem Beruf.
Klar, die werden nicht alle einen dementen Vater im Heim besuchen und sich ein Bild gemacht haben, aber sie haben vielleicht solche Vorurteile.

Wir wissen hier aus dem Forum, dass die Männer bei EP, und vielleicht Männer im Allgemeinen, nicht gerade auf Ökos, Esotanten, Tierheilpraktikerinnen, Sternedeuten, Kartenlegen, rote Undercuts, handgewebte Seelenwärmer, veganes Essen, mollige Frauen und Katzenfrauen stehen.
Hier haben weiter oben schon Leute vermutet, dass die Ablehnung deines Berufs damit zusammen hängen könnte, dass niemand an den Tod und das Leid erinnert werden will und man es außerdem abturnend finden könnte, sich dich mit der Bettpfanne vorzustellen, das halte ich auch für möglich. Meine Ergänzung aber vielleicht auch.

Übrigens will ich damit null komma null sagen, dass nicht auch ich deinen Beruf für wichtig und ehrenhaft halte, aber davon reden wir ja nicht, sondern davon, warum dich Männer bei der Nennung deines Berufs ablehnen.

Was soll's ? Es ist wie es ist.
Ich bleibe dabei, sage es offen, was du tust, gleich von Anfang an, sprich: im Profil und die Männer, die dich trotzdem anschreiben, haben mit deinem Beruf kein Problem und so einen wünsche ich dir.

w 50
 
  • #71
Sie sind alle, durch die Bank weg, ein klitzekleines bisschen unsexy.
Sehr viele, es könnte wirklich ein Drittel sein, sind mindestens mollig, wohlwollend ausgedrückt.
Noch mehr sind Ökos.
Die einzige Altenpflegerin die ich kenne ist 180 groß, ausgesprochen schlank und dennoch sehr weiblich, hat ein unglaublich attraktives Gesicht zu diesem perfekten Körper und kleidet sich sehr elegant.
Sie verdient als Wohnbereichsleiterin genausoviel wie ein Ingenieur in dieser Gegend, ist belesen und ein ausgesprochener Männermagnet.

Es lebe das Vorurteil.
 
  • #72
handelt es sich nicht ausschließlich um ein Vorurteil.
Nein, sondern um klassische selektive Wahrnehmung.

Ich denke, dass es wie immer und und in jedem Bereich ist. Es wird Männer geben, die sich an dem Beruf Altenpflegerin stören, anderen ist es egal. Dazu noch das ganze Spektrum dazwischen, bei denen diese Eigenschaft mit einer anderen ausgeglichen werden kann - sowohl postiv, als auch negativ.
Menschen sind individuell - Männer auch:)
 
  • #73
Die einzige Altenpflegerin die ich kenne ist ...
Es lebe das Vorurteil.
Hm, schade, dass du meinen Post nicht ganz gelesen hast.
Ich kenne etwa 40-50 Altenpflegerinnen, von Vorurteil kann man folglich nur bedingt reden.
Du kennst eine und die könnte die Ausnahme sein, die die Regel bestätigt, nicht ?
Ich hatte in meinem Post auch der FS wohlwollend unterstellt, eine Ausnahme zu sein, bitte besser lesen vor dem antworten, ok ?

Es könnte natürlich auch sein, dass du gemeint hast, dass Männer, die vielleicht gar keine Altenpflegerin kennen, Vorurteile haben könnten, dann sind wir d'accord.
Genau das ist ja eben meine Befürchtung, die ich hier geäußert habe.

w 50
 
  • #74
Sie sind alle, durch die Bank weg, ein klitzekleines bisschen unsexy.
Sehr viele, es könnte wirklich ein Drittel sein, sind mindestens mollig, wohlwollend ausgedrückt.
Noch mehr sind Ökos.
Und alle, bis auf eine einzige Ausnahme, deren Kündigung ich sehr bedauerte, sind verkniffen, politisch korrekt, humorlos, also anstrengend.
So ähnlich ist mein Bild von den Lehrerinnen, Soz Päds etc - was nicht heisst, dass es keine Ausnahmen gibt. Mollig sehen auch Männer ja auf den Photos, schlimme Frisuren auch. Da wären wir wieder bei den optischen Kriterien.
Humorlose, politisch korrekte und verkniffene Leute gibts auch bei den Männern. Leider mehr, als man sich so vorstellt. So wirkt unsere FS (erster Eindruck) aber gar nicht.
Daher mein Fazit - wer die Ausnahme verkörpert, sollte dies auch darstellen.
 
  • #75
Die einzige Altenpflegerin die ich kenne ist 180 groß, ausgesprochen schlank und dennoch sehr weiblich, hat ein unglaublich attraktives Gesicht zu diesem perfekten Körper und kleidet sich sehr elegant.
Sie verdient als Wohnbereichsleiterin genausoviel wie ein Ingenieur in dieser Gegend, ist belesen und ein ausgesprochener Männermagnet.
Aha.

Wie schon erwähnt, ich habe aus beruflichen Gründen häufiger Kontakt mit Menschen aus der Pflege. In etwa 25 Jahren habe ich viele sehr tolle, sympathische, engagierte Menschen in leitender und konkret vor Ort pflegender Funktion kennen gelernt, aber nie, wirklich nie solch einen Model-Verschnitt.

Dennoch waren eine Reihe von Menschen dabei, die richtig attraktiv waren und bestimmt keinerlei Schwierigkeiten hatten und haben einen Partner/eine Partnerin zu finden.

Es lebe das Urteil.

Ich wünsche der FS alles Gute.
 
  • #76
D.h. schon allein aus der Art des ausgeübten Berufes läßt sich grundhaft ableiten, ob ich mit der betreffenden Person prinzipiell einen Dialog über die Ansichten von Friedrich Nitzsche führen können werde oder ob sich die Kommunikation maximal auf die letzten Ergebnisse der Fußball-Regionalliga beschränken müssen wird.
Das halte ich für sehr voreingenommen. Man kann nicht zwangsläufig von einem erlernten Beruf auf die Intelligenz Rückschlüsse ziehen. Zumal Intelligenz ja auch noch zu unterscheiden ist u.a in rationale und emotionale.

Ich kenne einige sehr intelligente Menschen die einen niederen Berufsabschluss haben. Vor allem Selbstständige. Da hätte ich z.b. einen IT-ler, der sich während seines Studiums selbständig machte und richtig gute Aufträge hatte und gut verdiente, es aber ist dadurch nicht schaffte, das Studium zu beenden. Offizieller Schulabschluss Abitur.
Ein anderer studierte Telekommunikationstechnik, musste dann den Handwerksbetrieb seines Vaters übernehmen als Fernstudium in die heiße Phase kam. Studium geschmissen Abschluss Abitur. Lehrberuf Gärtner.

Sicher ist es auch eine Frage des persönlichen Ehrgeizes und der finanziellen Möglichkeiten. Fleiß und Ehrgeiz haben aber auch nicht unbedingt etwas mit Intelligenz zu tun.

Nicht zu vergessen sind z.b. alle Menschen aus der ehemaligen DDR, welche vor 1990 die Schule abgeschlossen haben. Dort durften nur 2-4 Schüler aus der ganzen Klasse nach der 10. Klasse zum Abitur und studierten dann. Das waren die, deren Durchschnitt nicht schlechter als 1,2 war. Der Rest lernte einen Ausbildungsberuf.

Heutzutage geht über die Hälfte einer Schulklasse nach der vierten Klasse aufs Gymnasium.

Das liegt aber nicht daran, dass sie schlauer sind, sondern einfach nur das mehr zum Abi gehen, als das früher üblich war, insbesondere im Osten.

Wer wie @adelholzener glaubt, eine Frau bräuchte ein Studium,um sich für Kultur zu interessieren, um selbstständig einen Flug buchen zu können und mit der U-Bahn in einer fremden Stadt klarzukommen, hat wohl nur sehr einfache Menschen in seinem Leben um sich gehabt. Denn auch grundlegende Englischkenntnisse hat heutzutage auch jeder Realschüler.
 
  • #77
Zwei meiner intellektuellsten und klügsten Freundinnen sind mit Köchen glücklich geworden. Trotz Arbeitszeiten, trotz kein Studium.
Und da sind wir bei einem Punkt, dem bisher viel zu wenig Relevanz zugemessen wurde: es geht nicht nur um Persönlichkeitsmerkmale, die in der Freizeit zum Tragen kommen, es geht auch um Kompatibilitäten in Arbeitszeit, Arbeitsstil und Work-Life-Balance. Wo der eine kein Problem damit hat, daß die Pflicht auch mal abends oder am Wochenende ruft, sorgt der andere mit einer „was ist dir wichtiger, die Arbeit oder ich” Mentalität für Sprengstoff: Köche oder Altenpfleger haben nun einmal Arbeitszeiten, die jemandem mit Wochenendfreizeit als Beeinträchtigung erscheinen könnten.
 
  • #78
Dennoch waren eine Reihe von Menschen dabei, die richtig attraktiv waren und bestimmt keinerlei Schwierigkeiten hatten und haben einen Partner/eine Partnerin zu finden.

Es lebe das Urteil.
Also da muss ich auch mal etwas mitspielen. Ich habe vor einigen Jahren mit meiner Firma über einige Jahre hinweg den Neubau von Altenheimen begleitet. Unser Gewerk bei diesen Projekten hatte immer von der Anfangsphase bis zum Guten Schluss, als die Betriebsstätte eingerichtet wurden und in den laufenden Betrieb gingen vor Ort zwingend anwesen. Die Belegschaft der Pflegerinen und Pfleger war durchaus teilweise sehr Attraktiv, Sicher gab es auch anders Aussehnde Menschen dort. Aber im Schnitt war da schon 50:50 in etwas, so mein Eindruck. Aber ich frage mich was das Aussehen mit der Attraktivität des Berufs zu schaffen hat?
m47
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #79
Hier sehe ich den Unterschied zw. Forum und der harten Realität. Die FS verdient wesentlich besser als so manche Akademiker.
Ende 2015 hat die Führung in dem Unternehmen entschieden, wo ich arbeite, dass man nur noch Akademiker als Assistenten einstellt, um den Akademikeranteil zu erhöhen. Diese Akademiker verdienen gerade 2250.- brutto und durch die Akademikerarbeitslosequote bekommt man auch diese Personen. Am Anfang dachte ich mir, dass sich kaum jemand mit einem Magister darauf bewirbt, aber da würde ich eines Besseren belehrt. Über 300 Bewerbungen treffen auf jede Stelle ein.

Ich sehe auch Woche für Woche bei unseren Werkstudenten, die sich auf ihren Abschluss vorbereiten, dass da nicht so hoch die Bildung ist. Ca. 25 % sind nicht in der Lage ein Telefonat mit den USA zu führen. Aktuell habe ich eine gebürtige Spaniern, die ich für Südamerika eingeteilt habe, da für Nordamerika fehlt ihr die guten Englischkenntnisse.


Ich finde es immer lustig, wie manche so auf die UNI sich berufen. In der Wirtschaft zählt dies nicht so viel. Bekomme ich am Montag eine Bewerbung von einem UNI-Absolventen und einen von der privaten Einrichtung, dann werde ich mich eher für den von der privaten Einrichtung entscheiden, wenn sie aus unserer Branche sind. Da muss ich nicht noch viel erklären, was bei dem UNI-Abgänger oft der Fall ist. Oft haben auch FH´s höheren Stellenwert als Abgänger von der UNI. Dies habe ich an der FH Rüsselsheim gesehen. Dort wurde die FH von der OPEL AG finanziell unterstützt und jemand mit einem Abschluss in Maschinenbau hat von der FH einen höheren Stellenwert, als von der UNI in Mainz oder Frankfurt.

Wahrscheinlich wird dies auch bald bei einigen privaten Einrichtungen passieren. Man will ja zukünftige Bewerber und eine Konkurrenz für die UNI´s sein.
Wie halt immer: Konkurrenz belebt das Geschäft.
 
  • #80
Hier sehe ich den Unterschied zw. Forum und der harten Realität. Die FS verdient wesentlich besser als so manche Akademiker.
Wir haben die Diskussion zum Thema hier immer wieder und es gibt zwei Lager: diejenigen, die eine solide Ausbildung gemacht haben, fühlen sich teilweise herabgesetzt, weil sie teilweise als Partner abgelehnt werden, Männer wie Frauen. Diejenigen, die studiert haben, möchten teilweise keine Partner, die nicht auch studiert haben.
Ein "richtig" oder "falsch" gibt es nicht. Vom Verdienst ist die Auswahl auch nicht alleine abhängig.
In SB ist eine Vorauswahl von Menschen nötig, die man zunächst mal nicht kennt. Im Profil ist der Beruf oder der Bildungsabschluss angegeben. Damit besteht eine einfache Möglichkeit, als Akademiker diejenigen auszusortieren, die mit höherer Wahrscheinlichkeit weniger gebildet sind, wenn man selbst denn Wert auf Bildung legt. Egal, ob es um eine Altenpflegerin oder um eine Fleischereifachverkäuferin geht.

Im Grunde verstehe ich auch die Aufregung nicht. Wenn der FS Bildung nicht wichtig ist, dann könnte sie doch ihrerseits die ganzen arroganten Akademiker so wunderbar aussortieren und sich auf Handwerker konzentrieren. Ich bin sicher, es gibt genügend Männer, die dann passen, vermutlich suchen diese Männer aber nicht bei EP. Da suchen eher Frauen, die "nach oben" daten möchten. Will die FS das auch, dann sollte sie woanders suchen.
Ich habe zu SB-Zeiten auch nach Bildung aussortiert. Meine Partnerin jetzt hat nicht studiert. Sie wäre nicht in der Auswahl gewesen. Wäre sie auch heute nicht, denn als Mann muss ich nach irgendwelchen Kriterien sortieren und das Treffen mit 10 Frauen mit bestimmten Bildungsabschlüssen, die ich ausschließe, spare ich mir, weil ich dann 8 Treffen umsonst mache.
 
  • #81
Ein "richtig" oder "falsch" gibt es nicht. Vom Verdienst ist die Auswahl auch nicht alleine abhängig.
Ich könnte mir zwar keinen Arbeitslosen oder Hartz IV-Empfänger als zukünftigen Partner vorstellen, nicht weil so jemand für mich minderwertig wäre, sondern weil ich der Ansicht bin, dass man in dieser Situation seine Zeit und Aktivität primär seiner beruflichen Weiterentwicklung widmen sollte, statt der Partnersuche, doch ob jemand studiert hat oder nicht wäre für mich kein Kriterium. Umgekehrt käme für mich kein Mann in Frage, der sich für mich nur deshalb interessiert, weil ich über Studium oder hohes Einkommen verfüge oder besonders gut situiert bin.

Bei der Partnersuche sollte vor allem anderen auf Chemie und Charakter geachtet werden. Trotzdem sollte der Beruf nicht diffus umschrieben, sondern Klartext geredet werden. Wer sich dann nicht angesprochen fühlt, soll es lassen. Wenn ihm dadurch auch u.U. dasselbe passieren kann, wie Lebens-Lust, dessen jetzige Partnerin ebenfalls durchs Raster gefallen wäre, weil sie nicht studiert hat.
 
  • #82
NAja, Theorie und Praxis klaffen ja oft auseinander, aber viele haben eben Wunschvorstellungen.
Und wenn man ganz ehrlich ist, dann ist der Beruf SEHR SEHR wichtig, weil er einen im Laufe seines Lebens prägt! Charakterlich, finanziell und sozial.
Natürlich kommen noch viele andere Aspekte hinzu, das ist nur eine von vielen Facetten, aber jeder macht eben so seine Erfahrungen und meine ist, dass ich als Partner mit nicht-studierten Männern weniger anfangen kann. Das hat nichts mit herabblicken zu tun - viele verdienen weit mehr als ich, führen ein luxuriöseres Leben und haben viel im Leben geleistet, aber die Denke ist eben eine andere.
Befreundet mit ich total "niveauflexibel", aber als Partner brauche ich persönlich einen Mann, den ich bewundern kann und der mir zumindest intellektuell ebenbürtig ist. Der kann gerne auch Quatsch reden und albern sein, aber er sollte einen hohen IQ haben - wenn ich bemerke, dass das nicht der Fall ist, verlöscht mein Interesse sofort.

Die FS hat sich bei EP angemeldet, weil sie einen Mann sucht, der mehr ist als Altenpfleger - dazu muss sie entweder ihr Profil etwas aufpimpen oder eben mal schauen, was zu ihr denn passen könnte, damit es wirklich eine ebenbürtige Beziehung ist. Man sollte ja schon einen ähnlichen Freundeskreis und einen ähnlichen Humor haben, vielleicht auch einen ähnlichen Stil insgesamt. Wenn das gegeben ist, ist es wieder ganz egal, wer was macht oder studiert hat.
 
  • #83
I...Arbeitslosen oder Hartz IV-Empfänger ...Zeit und Aktivität primär seiner beruflichen Weiterentwicklung widmen sollte, statt der Partnersuche, ...
Ja, manche Menschen haben eben genaue Vorstellungen davon, wie sich andere wann zu verhalten haben. Ich finde dann, Berufstätige sollten sich ihrer Arbeit widmen, statt sich um Partnersuche zu kümmern. Und jetzt?

Wenn ihm dadurch auch u.U. dasselbe passieren kann, wie Lebens-Lust, dessen jetzige Partnerin ebenfalls durchs Raster gefallen wäre, weil sie nicht studiert hat.
Die gute alte 80/20-Regel. Es fallen sowieso reichlich potentielle Partnerinnen durchs Raster. Vielleicht sogar die "Traumfrau", der manche ein Leben lang hinterherlaufen wie einer Fata Morgana. Weil ich natürlich auch nicht mehr weiter bis ins Letzte "optimiere", wenn ich in einer Partnerschaft bin.

Die FS hat sich bei EP angemeldet, weil sie einen Mann sucht, der mehr ist als Altenpfleger - dazu muss sie entweder ihr Profil etwas aufpimpen ...
So wird es sein. Dann würde aber die FS gezielt versuchen, Männer mit Berufem auf ihrem oder niedrigerem Niveau auszuschließen. Wem der Beruf oder der "Status" eines Partners wichtig ist, die darf sich eben nicht beklagen, wenn sie andersherum auch nach Status oder Beruf beurteilt wird. Da hilft "Pimpen" übrigens meist relativ wenig oder nur kurzfristig...
 
  • #84
Und von eingebildeten und arroganten Akademikern gibt es leider mehr als genug.
Ich hatte vor ca. 4 Jahren eine Akademikerin via EP kennengelernt und beendete nach ca. 3 Monaten die Beziehung oder Affäre, wie man es nennen möchte. Wenn ich mich 3 oder 4 x im Monat im spanischen Freundeskreis mich traf, dann sollten die gefälligst Deutsch sprechen und das sie lieber auch spanisch lernt, war sie viel zu arrogant. Das hat sie nicht nötig, da sie ja Akademikerin ist. Würde ich hier jemand kennenlernen, der mit mir studiert hat, dann sagt der Status Akademiker nur aus, dass sie auch studiert hat und ob sich weiterentwickelt hat, eher weniger.

Ein Freund von mir hat zwar Medizin studiert und seit ca. 10 Jahren praktiziert er nicht mehr, weil das Leben ja mehr sein muss, außer der Beruf und Status. Das man sich via Beruf eine große Geltung hat, ist aber nur in Deutschland so. In meiner Zeit in Spanien oder Frankreich hat sich niemand so über seinen Beruf so viel Achtung geschenkt. Vielleicht sage ich auch immer, dass ich kein Deutscher bin, sondern nur Europäer.

Dies sagt für mich schon alles aus und da muss ich nicht weiter nachdenken.

Ich möchte nicht wissen, was manche so denken würden, wenn mein Freund, der nicht mehr Arzt ist, hier aktive wäre. Er hatte seit 10 Jahre alle möglichen Jobs. Taxifahrer, Staplerfahrer, Touristenführer, usw. Hätten manche Frauen den Beruf Arzt gelesen, dann wäre er noch ok, aber bei den Jobs, die er so ausübt eher ein NOGO. Das liegt vielleicht auch daran, dass er nicht geltungsbedürftig ist und sich nicht via seinen Job, um Geltung hechelt.

Apropos ELITE: Ein Anwalt oder ein Arzt ist für mich keine Elite, weil es dafür viel zu viele gibt.
120.000 oder 160.000 können keine Elite sein. Wer über seinen Job eine Elite ist, dann wohl eher ein Astronaut. Bisher waren ja erst 11 Deutsche im Weltraum und 11 ist wohl elitärer als 120.000 oder 160.000.
 
  • #85
Ich finde dann, Berufstätige sollten sich ihrer Arbeit widmen, statt sich um Partnersuche zu kümmern. Und jetzt?
Wie schon so oft, war auch diesmal meine Stellungnahme zu einem Post nicht zu lesen. Ich versuche es also noch einmal.

Dass sich Berufstätige ihrer Arbeit widmen, ist obligatorisch und muss daher nicht extra hinterfragt werden. Welche Freizeitaktivitäten sie ausüben, ebenfalls nicht. Wenn man jedoch vom Staat subventioniert wird, ausgenommen aus gesundheitlichen oder unverschuldeten Gründen, sollte erste Priorität nicht unbedingt die Partnersuche sein, sondern die Suche nach einer neuen Erwerbstätigkeit.
 
  • #86
Warum wird unterstellt, dass dann die 1. Priorität Partnersuche sei?
Meine Meinung - Partnersuche sollte nie Nr. 1 sein - das erzeugt nur Druck, Verkrampfung, und ist vor allem kontraproduktiv.
Priorität ist für mich insgesamt mein Leben zu gestalten und sich neben den diversen Verpflichtungen, die man möglichst gut erfüllt, sich viele schöne Momente schafft, das Leben genießt und für alles mögliche offen ist.

Verbissenheit schadet in jedem Bereich.
Auch bei Vorstellungsgesprächen kommt der Bewerber mit der Ausstrahlung, ich muss jetzt aber diesen Job haben, nicht gut an.

Es wird immer Verpflichtungen geben, die in einem Moment des Lebens mehr Engagement bedingen, aber daneben ist / sollte immer noch Raum für anderes sein.

Ich möchte allerdings von niemanden von außen mitgeteilt bekommen, welche Schwerpunkte, und in welchem Maße ich diese setze - von außen ist das Engagement gar nicht beurteilbar.
 
  • #87
Wenn man jedoch vom Staat subventioniert wird, ausgenommen aus gesundheitlichen oder unverschuldeten Gründen, sollte erste Priorität nicht unbedingt die Partnersuche sein, sondern die Suche nach einer neuen Erwerbstätigkeit.
Ich denke nicht, dass es dir zusteht, irgendjemandem vorzuschreiben, wo er oder sie Prioritäten setzt. Arbeit hat für die eine eine größere, für den anderen eine kleinere Priorität, unabhängig davon, ob es um Arbeit oder Arbeitssuche geht. Ich finde nicht, dass sich Arbeitssuche und Partnersuche ausschließen müssen. Erst Recht haben Außenstehende dazu keine Vorschriften zu machen. Möchtest Du auch vorschreiben, Beziehungen zu beenden oder Kinder zu vernachlässigen? Wenn ein Arbeitsloser sich ausreichend um Arbeit bemüht, hat er seine Pflicht getan und muss sicher nicht partnerlos leben. Er ist ja schließlich kein katholischer Priester.
 
  • #88
Meine Erfahrung ist, dass der Beruf schon sehr wichtig sein kann.
Nicht umsonst finden sich einige Paare am Arbeitsplatz, andere während des Studiums.
Warum das so ist? Meine Erklärung: Juristen denken etwas anders als Ärzte, Lehrer werden öfters als Oberlehrer angesehen. Ingenieure sind oft sehr rationale Menschen.
Insofern verstehe ich Tini, die von einer Prägung auch durch den Beruf ausgeht. Ich denke sogar, dass auch die Berufswahl durch Eigenschaften eines Menschen beeinflusst wird. Insofern ist der Beruf ein wichtiger Teil eines Menschen, der auch einiges über ihn aussagt.
Der Status - ja, ok. Für jeden etwas anderes. Für den einen der akad. Grad, und das, was er damit verbindet. Für den anderen das Geld. Wieder für andere die Bildung. Für den nächsten, "in " zu sein.Dieser Status ist allerdings das Resultat gesellschaftlicher und persönlicher Ansichten - und hat mit dem Beruf selber wenig zu tun.
 
  • #89
Apropos ELITE: Ein Anwalt oder ein Arzt ist für mich keine Elite, weil es dafür viel zu viele gibt.
120.000 oder 160.000 können keine Elite sein. Wer über seinen Job eine Elite ist, dann wohl eher ein Astronaut. Bisher waren ja erst 11 Deutsche im Weltraum und 11 ist wohl elitärer als 120.000 oder 160.000.
Sehr gut formuliert. Elite sind für mich Menschen die im Rahmen ihrer eigenen Möglichkeiten darüber hinaus wachsen können. Die Verantwortung für ihr eigenes Lebentragen. Die anpacken können und wissen, dass das Leben kein Ponyhof ist. Menschen die ihrer Arbeit nachgehen um ihren Lebensunterhalt zu verdienen und die Spaß an ihrem Beruf haben, gleichgültig welcher das auch ist. Auch Menschen die die Berufung zu ihrem Beruf machen. Egal ob Ärzte,Anwälte (da sehe ich eher Staatsanwälte für ), Sozialarbeiter,Altenpfleger/innen, Feuerwehr,Polizei.Und von diesen Berufsgruppen die Menschen welche sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen sondern weiter machen. Handwerker welche ihren Beruf gerne und mit Leidenschaft machen. Jeder/Verkäufer welcher jeden Tag bis spät in den Abend hinein, im Laden stehen und selbst noch um 20 Uhr ein irres Lächeln im Gesicht haben.Lehrer/innen die bei der heutigen Jugend und mit dem Verbot so manchen Rotznasen eine ans Ohr hauen zu dürfen ( bitte nachdenken bevor ein neuer Thread wegen Gewaltverheerlichung gestartet wird) trotzdem zum Wohle der Kinder nie aufgeben und diese nicht fallen lassen und mit Herzblut ihren Beruf dennoch ausüben. Ja die Kinder welche heute noch im Alter von 10 Jahren für die alte Nachbar/inn einkaufen geht und sich über 2 Euro Trinkgeld freut. Wissenschaftler welche vergessen haben was für Titel sie noch gleich haben, weil sie mit Leib und Seele forschen. Eltern die es schaffen ihren Kindern noch Anstand und Respekt bei zu bringen.
Das ist für mich die Wahre Elite und nicht die ganzen Sprechblasen welche meinen.....
m47
 
  • #90
Ich lasse Altenpfleger auch außen vor. Aber nur weil ich keine Partnerin mit Schichtdienst möchte. Das ist alles.