• #31
Hallo,
die Arbeitszeiten sehe ich auch als ein mögliches Problem an. Denn vor allem die Sonntagsarbeit nervt.
Was ich als unsexy empfinde: Diese Umschreibungen. Du hast dir deinen Beruf ausgesucht - also steh dazu. Selbstbewusstsein ist sexy.
Ansonsten rate ich, dein Profil möglichst so auszufüllen, dass klar ist, dass du keine Hilfskraft, sondern eine Frau mit einem erlernten Beruf bist.
Viel Erfolg
 
  • #32
Aber an den Thread erinnerst Du Dich vielleicht, und der Post von @Tini_HH ist auch exemplarisch dir die Einstellung einer guten Anzahl an UserInnen. Nicht alle.
Ja kenne ich und was wahrscheinlich noch schlimmer für diese Userinnen ist, dass ich sie nicht so ernst nehme und auch hier nicht darauf schreibe. Damit erspare ich der Moderation das Löschen.:)

Die harte Gangart ist aber nicht nur bei EP der Fall, sondern überhaupt im ganzen Internet. Man ist anonym und kann dann Sachen schreiben oder sagen, die man niemals in der harten Realität unter 4 Augen sagen würde. Da muss sich die FS ein härteres Fell zulegen. Dass, die Pflegeberufe ein so Negatives ansehen hat, ist aber nur in Deutschland so. Ein Mann als Pfleger ist schon das nächste NOGO und in der Schweiz sehr angesehener Beruf. Das trifft auch auf den Kindergärtner zu. In Deutschland ist der Beruf als Mann schon wieder ein NOGO und die Schweiz hat in diesen Beruf den höchsten Männeranteil in Europa. Wahrscheinlich ist das kleine Land, hier wesentlich fortschrittlicher als das große Deutschland.
 
  • #33
Bin Altenpflegerin und habe Elitepartner für ein paar Tage getestet.
Mein Beruf habe ich etwas umschrieben, sodass er nicht sofort sichtbar war.
Dir scheint ja schon selbst klar gewesen zu sein, dass Dein Beruf für Männer, die Wert auf "Elite" (was auch immer das ist) legen, nicht so richtig passt. "Akademiker" steht schon irgendwo in der Beschreibung und davon bist Du etwas entfernt. Mag sein, dass es Ausbildungsberufe gibt, die trotzdem passen, aber Altenpflegerin ist für mich genauso wie Krankenschwester oder Industriemechaniker eben ein Ausbildungsberuf, bei dem grundsätzlich diejenigen, die ihn wählen, meistens nicht so richtig zu mir passen.

Klar, sind Menschen in Pflegeberufen eher empathische, hilfsbereite Menschen, aber wer sich bei "Elitepartner" anmeldet, sucht vermutlich doch eher jemanden mit Studium...

Die ganzen Frauen, die hier schreiben, ihnen sei Status und Geld völlig egal, sind aus meiner Sicht nicht ehrlich oder repräsentieren zumindest eine kleine Minderheit von Frauen.

FS
Für mich zählt für eine Partnerschaft nur der Mensch und Seine Eigenschaften. Ob er Akademiker ist oder nicht, spielt tatsächlich keine Rolle.
Das ist vielen Nichtakademikern völlig egal, bedeutet aber nicht, dass es umgekehrt auch so ist. Ich würde auch gar nicht ausschließen, dass Du hier jemand passenden findest, aber die Wahrscheinlichkeit dürfte bei anderen Börsen größer sein.

Für die Akademiker, die eine jüngere Partnerin für Familiengründung suchen und bei denen Du grundsätzlich vielleicht sogar eine Chance hättest, bist Du dann vom Alter her nicht mehr passend.
 
  • #34
Liebe FS, es ist relativ einfach zu erklären: diese Partnerbörse wird stark von älteren Herren frequentiert, die eine deutlich jüngere Frau suchen, da ihnen dies die Illusion vermitteln soll, selbst noch jung zu sein.Dein Beruf erinnert sie an das für sie Schlimmste, Alter und Gebrechen, dem sie sich ja nähern. Als Krankenschwester ist eine Frau schon gefragter, da die (ggf mal privat nützliche) "Pflegefunktion" unauffälliger im Berufsbild integriert ist. Auch wirkt da noch mehr das sexy-Klischee. Analog dazu finden Männer Stewardessen aufregender als Kellnerinnen-obwohl die Aufgaben ähnlich sind und nur das Setting anders.
Ich schließe mich den anderen Kommentaren an, dass Du dazu stehen solltest. Viele hier lehnen fast jede/n ab, der nicht zu 100% für SIE bequem ist. Die kannst Du schon mal als Partner ausschließen. Und glaube bitte nicht allen Herren, was sie behaupten. So mancher nennt sich" Ingenieur "oder" Arzt, "ohne auch nur Abitur zu haben, oder ist als "Unternehmer/Führungskraft" alleine und pleite. Lasse Dir also nicht von den vielen Blendern das Selbstbewusstsein nehmen. Einen wirklich erfolgreichen Mann kann kein pflegerischer Beruf abschrecken-der hat es nicht nötig. Ebenso ein souveräner Mann mit Durchschnittsberuf, der keine Vorzeigefrau will, sondern eine Frau, mit der das Leben schöner ist. Also Kopf hoch.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #35
Mit zunehmenden Alter und gerade auf solch einer Plattform, die erst einmal nur eine Evaluation anhand harter Fakten erlaubt (=Profilangaben), kommt natürlich auch dem Beruf eine andere Bedeutung zu.
Als junger Mann, gerade im real life, wäre mir der Beruf egal, so lange es ein anständiger Ausbildungsberuf nach Realschule+ wäre. Da ist erst einmal Charme, Aussehen, Anstand - also einfach ein nettes Mädel das ihre Sachen im Griff hat - wichtiger.
Jetzt mit circa 30 siehts schon anders aus und ich denke langfristiger.
Jemand mit Schichtarbeit und Knochenjob kommt nicht in Frage, da ersteres störend ist und ich allgemein keine Lust darauf habe, dass die Partnerin mit 50 über Rücken und sonstige Beschwerden klagt. Ich erwarte auch eine runde Allgemeinbildung, Weltgewandtheit, die Fähigkeit sich selbst zu finanzieren, Ergeiz, und Stil. Wenn ich meinetwegen beruflich in der Nähe von London bin und meiner Partnerin kurzfristig vorschlage das Wochenende dort mit Theaterbesuch etc. zu verbringen würde ich schon erwarten, dass sie ohne Probleme Flug und Hotel organisieren kann, nicht in der U-Bahn verloren geht, nicht in Jeans auftaucht und sich ggf. ordentlich auf Englisch mit meinen Kollegen beim pre-theatre Aperitif unterhält. Kein Problem für einen 'Elitepartner'...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #36
fast damit angegeben, dass sie ja sogar 2 promovierte Dates
In deiner grundlosen Selbstüberhöhung hast du eher ergänzt,dass sie auf Promotionen stolz sei. Im Falle eines Dr.med. dürften die meisten Personen ja wissen,welchen Wert dieser in der wahrhaftig akademischen Welt denn hat.
Ich würde der Fragestellerin raten eher im richtigen Leben einen Partner zu suchen. Die Zeit der Partnerbörsen scheint eher vorbei. Ärzte,zB, sind keine gesellschaftliche Elite und waren es nie. Sie haben keine Macht und sind verhältnismäßig unakademisch. Es hat durchaus Gründe,warum manche sich selbst überschätzende "Top"frauen hier so lange verweilen und es ist nicht ihr Anspruch,wie sie gerne verlautbaren.
 
  • #37
Als Altenpfleger hat man wenig Geld, keine Aufstiegsmöglichkeiten und kein gerade schickes Leben.
Mit einem Gehalt von 2500 EUR netto(!) - wie die FS schreibt - lebt es sich nicht ganz schlecht und ich denke, da wird manche Sekretärin, Lehrerin, etc. nicht mehr verdienen, eher weniger. Man kann mit diesem Gehalt sicher kein elitäres Leben führen, aber sicher ein durchaus nettes in der Mittelschicht.

Man kann sich selbstständig machen oder zum Pflegedienstleiter aufsteigen und sicherlich ist dann auch gehaltsmäßig noch was drin.

Wer das glaubt, stellt damit nicht gerade seine Intelligenz unter Beweis...

Entschuldige bitte, aber "Mitleid", wenn jemand von "Respekt" spricht?

Das ist denn doch etwas Anderes! Ich selbst ziehe sämtliche Hüte vor den Menschen, die in der Pflege arbeiten, gerade weil ich beruflich immer wieder mit bekomme, was da geleistet wird.
Ja, da schließe ich mich absolut an. Nicht nur Respekt, sondern echte Hochachtung habe ich vor Pflegepersonal. Liebe FS, du kannst wirklich sehr stolz auf dich und deinen Beruf sein. Ich erlebe gerade in der Familie einen Pflegefall und sehe sehr genau, was dort geleistet wird. Nicht nur die körperlich schwere Arbeit, auch und gerade die psychische Belastung mit alten Menschen, die unter Demenz leiden, nörgelig sind... das braucht Nerven aus Stahl. Ich bewundere die Pflegerinnen, die dann noch gute Laune verbreiten können.

Vielleicht musst du deinen Beruf etwas anders rüberbringen. Ich habe letztens gelesen, dass Männer den Beruf der Krankenschwester als sehr sexy empfinden. Die Vorstellung einer Frau, die sich liebevoll um ihn kümmert, wenn er mit Männerschnupfen im Sterben liegt, finden sie wohl alle toll. :)

Ansonsten hat doch fast jeder Beruf irgendein negatives Image:

Anwälte sind gerissene Schlitzohren
Autoverkäufer genauso und drehen dir nur Schrott an,
Lehrerinnen sind besserwisserisch und wollen Männer erziehen
Therapeuten (jeglicher Art) wollen andere verändern, etc.

Mach dir keine Gedanken über das, was andere von dir denken könnten und versuch sie nicht vorsorglich zu beschwichtigen.

Steh zu deinem Job, deiner Freude am Beruf. Authentizität ist sexy.
 
  • #38
Liebe FS
Wenn du hier im Forum länger mitliest, wirst du feststellen, dass im Umkreis von EP sich nicht nur Personen aus dem Pflegefach, sondern auch Katzenhalterinnen, Veganerinnen, Geisteswissenschaftlerinnen, Übergewichtige, etc. "unbeliebt" machen.
Du darfst die Ablehnung mancher Menschen nicht persönlich nehmen. Es ist ein spezielles Konglomerat an Personen mit ganz spezifischen Partnerwünschen und -Ängsten.
Aus meiner Sicht darf eine Altenpflegerin sich durchaus "Single mit Niveau" nennen und bei EP anmelden. Aber ich bin halt nicht dein Zielpublikum :).
 
  • #39
Ich würde es an Deiner Stelle nicht bei Elite probieren. Wenn Du Dein Foto öffentlich freischalten kannst, hast Du woanders bessere Chancen. Männer können in der Regel besser gucken als denken.
Dann ist auch der Job egal.
Hier sind die Herrn sehr anspruchsvoll.
Pflegeleichte Akademikerin, sehr gutaussehend, leidenschaftlich,
in der Nähe wohnend, zum Nulltarif. Meistens bist Du auch enttäuscht, wenn die äußerst gutaussehend Herrn dann die Fotos freischalten.
Gib Dir das nicht!
 
  • #40
Es ist insofern wichtig, als dass man es dir anmerkt, dass du nicht voll hinter deinem Job stehst und die Dinge nur tust, um Anerkennung zu bekommen.

Warum macht dir dein Job keinen Spaß und vor allem, warum hast du dann nichts anderes gelernt?
 
  • #41
Nicht nur Respekt, sondern echte Hochachtung habe ich vor Pflegepersonal.
Ich auch, gerade vor dem Hintergrund mehrerer Pflegefälle in der engeren Umgebung. Die gleiche berufliche Hochachtung habe ich vor allen Menschen, die ihren Beruf mit Engagement ausführen.
Natürlich auch vor den wenigen Ärzten, die so arbeiten, aber ein erheblich überhöhtes Ansehen geniessen, das mit akademischem Wert und oft unterirdisch arrogantem und wenig empathischem Umgang mit Patienten wenig zu tun hat.

Anerkennung einer, wie auch immer geratenen, beruflichen Leistung hat mit Eignung für eine Beziehung wenig zu tun. Wer Wert darauf legt, dass eine Partnerin oder ein Partner einen ähnlichen Hintergrund haben, für den kann eben Bildung oder auch Ausbildung ein Kriterium sein. Männer sind da sicher viel weniger anspruchsvoll und kritisch als Frauen, die ja in der Regel immer (noch) versuchen, "nach oben" zu Daten.

Für mich ist nicht "Altenpflegerin" das Kriterium, sondern der Grad an Bildung und Ausbildung, die Freude am Beruf (kein dauerndes Gejammer) und natürlich, wie sich der Beruf in die Partnerschaft integrieren lässt (z. B. Arbeitszeiten). Vor dem Hintergrund Arbeitszeiten finde ich dann die Polizistin oder Ärztin nicht unbedingt attraktiver als die Altenpflegerin. Bei Bildung schon eher. In einem Onlineportal kann ich im Profil wenig über die formalen Kriterien hinaus lesen. Mag sein, dass mir die 5 von 95 Altenpflegerinnen, die trotzdem passen würden, durch die Lappen gehen. Aber 95 langweilige Dates spare ich mir auf die Art.
Unter 100 Ärztinnen oder Geisteswissenschaftlerinnen, die ihren "Dr." als Monstranz vor sich hertragen, gibt es ja auch vereinzelte Ausnahmen, die trotzdem als Partnerin interessant wären.
 
  • #42
Liebe FS,

ich habe Respekt vor Berufen in der Pflege. Das ist ein harter Job, der zu wenig anerkannt wird, was man auch an den Gehältern sieht.
Schämen musst du nicht deswegen keineswegs.

Letzendlich kannst du auch bei EP suchen. Viele raten dir hier aber ab, da Männer hier wohl eine Vorzeigefrau suchen. Ich habe da leider keine Erfahrung bei EP. Ich würde jedoch an deiner Stelle als Beruf Krankenschwester angegeben. Das kommt bei den Männern vielleicht besser an. Altenpflegerin scheint nicht sehr begehrt zu sein. Inwieweit EP hier oberflächlich ist, kann ich nicht sagen.

Ich vermute, dass du dich hier angemeldet hast, weil du einen intelligenten Mann suchst oder? Oder ist dir der Status wichtig?
Mir selbst ist es wichtig, dass ein Mann intelektuell ist/emotionale Intelligenz hat. Auf kostenlosen PB habe ich da schlechte Erfahrungen gemacht und möchte da nicht mehr suchen. Daher war ich auch am Überlegen, ob EP für mich eine Option ist. Selbst habe ich keinen akademischen Abschluss (Bachelorstudium).

Nur das mit den Partnervorschlägen und später Bildfreigabe finde ich nicht so toll, daher bin ich unschlüssig.

Also kann ich dich schon verstehen, wenn du eine seriöse Börse aussuchst. Nur leider scheint die Oberflächlichkeit hier auch gegeben zu sein. Vielleicht aber auch ein gesellschaftliches Problem.
 
  • #43
Gott sei dank gibt es hier auch respektvolle Beiträge wie der der Joggerin z.b.
Warum wirken hier viele Beiträge so hartherzig und zynisch. Wie viel schlechte Erfahrungen habt ihr gemacht? Geht es hier um Menschen oder das Befüllen eines Warenkorbs?

Ein Schulfreund von mir hat sich vor Jahren bei EP angemeldet. Er hat zwar einen Dr.-Titel und sieht nach Mainstream- Kriterien gut aus. Aber er war damals noch nicht mal geschieden, lebte sogar noch mit seiner Frau in einem Haus ( die beiden hatten aber schon lange nichts mehr miteinander). Zudem fragte er bei Treffen nie etwas und hielt nur langweilige Monologe über seine Arbeit ( Ingenieur). Beim ersten Date lud er nie eine Frau ein.
Ich war also skeptisch, ob er jemals eine Frau finden würde.
Es hat zwar drei Jahre und unzählige Dates gedauert, aber auch er hat die passende Partnerin gefunden.
Wenn also ein kommunikationsunfähiger Ingenieur sein Glück findet, dann wird das eine freundlich wirkende Altenpflegerin erst recht schaffen. Mit sozialer Kompetenz ist es noch viel einfacher, Menschen kennen zu lernen, als wenn hier Defizite bestehen würden.
Lass dich nicht entmutigen.
 
  • #44
Im Falle eines Dr.med. dürften die meisten Personen ja wissen,welchen Wert dieser in der wahrhaftig akademischen Welt denn hat.
Und nun frage ich mal ganz blöd: Was ist denn die "wahrhaft akadem. Welt"? Ich bin Ökonom, gehöre dann wohl auch nicht dazu ...
Und Macht ? Nun ja, Geld ist Macht. Manche Ärzte verfügen über sehr viel Geld. Manche Ökonomen auch.
Ich denke, die Selbstüberschätzung ist hier Programm - nein, ich nehme mich nicht aus. Man kann es aber auch positiv als Selbstwert oder Selbstbewusstsein ansehen.
Ich denke, es gibt immer Menschen, die andere nicht zur Elite rechnen wollen. Sich selbst aber natürlich immer zur Elite zählen.
Ich denke, man kann aus jedem Beruf viel Geld machen, selbst als Theologe. Man muss nur die richtige Geschäftsidee haben. Und eine Altenpflegerin? Kann einen Pflegeservice gründen. Und steinreich werden. Was ein Philosoph ohne zündende Idee nicht schafft. Wo also ist die Elite?
 
  • #45
Analog dazu finden Männer Stewardessen aufregender als Kellnerinnen-obwohl die Aufgaben ähnlich sind und nur das Setting anders.
Genau ! Ich hatte mal einen Piloten am Start, der im Mailaustausch unglaublich selbstgefällig wurde. Ich konnte sein erwartungsfrohes Hecheln, als er mehrfach versuchte, auf seinen Beruf zu sprechen zu kommen, spüren.
Garniert mit Bemerkungen, die Frauen seien ja immer so krass geflasht, wenn er seinen Beruf erwähne und würden ja leider gar nicht den Menschen dahinter sehen.
Oh Mann, der ging mir vielleicht auf die Nerven, da kann ich richtig unsympathisch werden.
Ich bedauerte ihn also und stimmte ihm zu, auch ich verstehe das überhaupt nicht, denn Pilot sei zwar etwas sehr Verantwortungsvolles, aber eben nicht mehr, als es Busfahrer oder LKW-Fahrer sei. Komisch, das fand er dann irgendwie doch nicht so gut...

Hm, liebe FS, wie stellst du denn dein Profil auf ?
Du sagst ja schon, dass du deinen Beruf verschleierst. Würde ich schon mal nicht, denn wenn ein Mann ein Problem mit deinem Beruf hat, verschwendest du doch nur deine Zeit bis es zum Outing kommt.
Ich würde versuchen, deutlich darauf hinzuweisen, dass dir sein Beruf vollkommen schnuppe ist. Damit könntest du deine Interessentenschaft erhöhen, denn hier gibt es durchaus Nichtakademiker, auch ohne Abitur, die sehe ich gelegentlich im Profilcheck.
Wenn das beides deutlich drin steht, schreiben dich ja gar keine Männer an, die selbst nur eine Akademikerin wollen, oder eine Handwerkerin oder Kauffrau oder was weiß ich.
Siebe doch schon vorher aus, dann melden sich sicher weniger, aber die richtigen. Diejenigen, die mit Altenpflegerinnen d'accord sind.

Adelholzener muss dich ja nicht anschreiben, nicht ?
Wenn ich meinetwegen beruflich in der Nähe von London bin und meiner Partnerin kurzfristig vorschlage das Wochenende dort mit Theaterbesuch etc. zu verbringen würde ich schon erwarten, dass sie ohne Probleme Flug und Hotel organisieren kann, nicht in der U-Bahn verloren geht, nicht in Jeans auftaucht und sich ggf. ordentlich auf Englisch mit meinen Kollegen beim pre-theatre Aperitif unterhält. Kein Problem für einen 'Elitepartner'...
Hahaha, leider doch. Das Problem liegt darin, dass eine erfolgreiche Frau an diesem Wochenende auf einen Kongress fährt, und nicht kurzfristig springt, weil du gerade in London Langeweile hast.
Ich denke aber ehrlich gesagt nicht, dass du die Situation, die du beschreibst, wirklich kennst. Noch nie habe ich erlebt, dass jemand seine Frau einfliegen ließ, die dann bei den Kollegen mitdackeln sollte. Die 'pre-work'-Veranstaltungen sind Mittel zum Zweck der Kontaktpflege, nicht der Angabe mit der schönen Ehefrau. Nie habe ich solches erlebt.
Und nie habe ich einen Aperitif nach dem Theater getrunken, sondern stets vor dem Essen :)

w 50
 
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  • #46
Liebe FS,

soweit ich aus eigener Erfahrung berichten kann, ist für Männer der Beruf der Frau nicht so wichtig, wie anders herum den Frauen der Beruf (Status) des Mannes. Zumindest solange, wie sie nicht deutlich erfolgreicher ist als er.

Allerdings gibt es Berufe, die tendenziell eher abschreckend wirken. Altenpfleger ist einer davon.
Das hat überhaupt nichts mit Mitleid zu tun, sondern mit der harten Arbeit, die mit deinem Job verbunden ist und die die meisten nicht könnten/wollten.

Seien wir doch mal ehrlich. 2.500 € netto dürfte einer der wenigen Ausnahmen sein. Das wären ca. 4.000 € brutto. Also 48.000 € im Jahr.
Aufgrund meines Berufes hatte ich Einsicht in die Gehälter 2er Leute in der Altenpflege. Der eine ca. 50, körperlich und psychisch aufgrund der harten Arbeit ein Wrack. Gehalt 1.800 € brutto - das ist sehr gering und nicht der Durchschnitt, aber sehr viel mehr dürfte der Durchschnitt dennoch nicht haben, außer er hat eine gute Stelle, die nach Tarif bezahlt ist.

Die andere war Inhaberin einer Altenpflege und hat damit sehr gut verdient. Mehr als viele Akademiker, aber da muss man aber erstmal hinkommen.

Dazu die harte körperliche Arbeit, Schicht- und Wochenenddienst. Als Altenpflegerin braucht man eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung, denn die Wahrscheinlichkeit, sie in Anspruch nehmen zu müssen, ist hoch.

Darauf muss man sich als Partner einlassen wollen und viele schrecken sicher davor zurück.
Ich denke auch, dass du auf einer anderen Plattform besser aufgehoben bist.
 
  • #47
Ich kann Dir nicht sagen, ob sich Deine Mitgliedschaft lohnen wird.

Ich weiß auch nicht, welche Menschen bei dieser SB angemeldet sind. Soweit ich weiss, wird aber bei der Anmeldung kein Nachweis angefordert, dass der Partnersuchende zur "Elite" gehört. Es werden also ganz normale Menschen angemeldet sein.

Beim Mitlesen hier im Forum erfahre ich, dass Menschen mitschreiben, die schon Jahre arbeitslos sind, das Benzingeld für die Besuche der Kinder beim Vater etc. nicht aufbringen können oder wegen Unterhaltszahlungen unter dem Selbstbehalt leben.
Ich bin also sehr sicher, dass Du als Altenpflegerin Dir keine Sorgen machen musst, dass Du nicht gut genug bist.

Ich glaube, dass Männer bei Frauen außerdem weniger auf den Beruf schauen als Frauen bei Männern. Also schreibe den Beruf ruhig rein. Du suchst ja auch einen Mann, der Dich mit Deinem Beruf mag.

Außerdem kann der Beruf der Frau immer falsch sein. Es gibt genug Männer, die Juristinnen, Sozialpädagoginnen, Kunsthistorikerinnen usw. ablehnen.

Also nur ran an den Speck und hab viel Erfolg!
 
  • #48
Ich bin bei EP seit ca. einem halben Jahr angemeldet und würde aus meiner Erfahrung sagen, dass diese Partnerbörse etwas für Menschen ist, die vermeintlichen Perfektionismus suchen und versprechen.
Als Frau bist du hier scheinbar falsch, wenn du Ü-40 bist, Übergewicht hast, Kinder, Haustiere, den falschen Beruf. Die Liste kannst du beliebig erweitern. Darüber wurde hier im Forum bereits genug geschrieben. Mittlerweile habe ich das Gefühl, hier bei EP haben nur Frauen a la Amal Clooney eine realistische Chance
;-) Aber ob die Männer, die so maximal selektiv suchen die Qualitäten eines George Clooney mitbringen, halte ich für unwahrscheinlich. *ironieoff* Ich glaube mittlerweile, dass die Suche im Real Live erfolgsversprechender ist. Wenn es funkt, geht es um dich selber und nicht um irgendwelche Parameter. Parameter die fast jeder gerne hätte, die aber immer dann kaum mehr eine Rolle spielen, wenn es ernsthaft "schnaggelt". Was deinen Beruf betrifft: Chapeau!!!!!!!!!!! Danke, dass es Menschen wie dich gibt! Wenn dich jemand wegen deines Berufes ablehnt, sagt das etwas über denjenigen aus, nicht aber über dich! Das solltest du verinnerlichen. Ich wünsche dir eine wunderbare Partnerschaft mit dem Richtige, der ganz bestimmt irgendwann kommt!
 
  • #49
ich habe Respekt vor Berufen in der Pflege. Das ist ein harter Job, der zu wenig anerkannt wird, was man auch an den Gehältern sieht.
ja ich auch und deswegen mach dir bitte keinen Kopf und lass dir nicht einreden, dass es dir selbst um den Status geht.

Es gibt hier teilweise Foristen, die recht hart urteilen, obwohl sie die Menschen nicht kennen.
Habe ich hier selbst schon erlebt.
Gebe deinen Beruf einfach an. Der Mann der dich will, der wird dich auch mit deinem Job nehmen.
Leider kenne ich mich bei EP nicht aus, da es für mich nie Option war aufgrund der Vorschläge.
Hier kann eben keiner zuerst dein Bild sehen und viele sortieren schon vorher aus.

Es könnte natürlich sein, dass einige denken, dass du wenig Zeit hast in einer Beziehung. Du hast sicherlich Wochenend oder Nachtschichten.
 
  • #50
Ohne Frage ist Altenpfleger ein extrem wichtiger Beruf. Aber ich sehe es wie @Tini_HH. Es wurden ja schon viele Argumente genannt. Auch wenn das vermutlich arrogant und oberflächlich klingt, käme für mich (zumindest online) kein nichtakedemischer Partner in Frage. Es geht mir dabei nicht unbedingt ums Geld, da es ja durchaus auch akademische Berufe mit eher niedrigem Verdienst gibt. Aber als ich 16/17 Jahre alt war, war ich wissbegierig, wollte viel lernen und bin gern zur Schule gegangen. Ich fand es aufregend, Latein zu verstehen, mich mit Integral- und Vektorenrechnung zu beschäftigen und über aktuelle Themen zu diskutieren. Schon da habe ich die Einstellung „keinen Bock mehr auf Schule“ nicht verstanden, dabei war ich nicht mal besonders gut oder ein Streber. Dass ich danach in Form eines Studiums noch mehr lernen wollte, war keine Frage. Ich finde es attraktiv, wenn mein Partner ein breites Allgemeinwissen und vielfältige Interessen hat. Und vieles davon eignet man sich m.E. nur während eines Studiums an, egal in welchem Fach. Sich in einer eher größeren Stadt in einem akademischen Umfeld aufzuhalten, vermittelt Dinge, die man sonst nicht mitbekommt. Was ich sagen will, ist, dass es bei jemandem, der mit 16 aus der Schule raus ist und seitdem eine eher wenig intellektuelle Tätigkeit ausübt, einfach nicht sehr wahrscheinlich ist, dass er sich wie ich für Theater, Literatur, Konzerte, Kunst und Kultur im Allgemeinen und auch im Sinne von Fernreisen interessiert. Das will ja auch alles finanziert werden, irgendwo spielt das Geld dann doch eine Rolle. Mir ist einfach am wichtigsten, dass man gleiche Interessen und schon Ähnliches erlebt hat. Ich habe (ohne Mitleid!) auch große Achtung vor den Menschen, die z.B. den Müll abholen und die Straßen säubern, das sind sehr wichtige Aufgaben, ohne die es nicht gehen würde! Aber als Partner einfach nicht passend, aus o.g. Gründen.
 
  • #51
Hallo zusammen,

Ich bin am überlegen, ob sich für mich eine Premiummitgliedschaft lohnt.
Bin Altenpflegerin und habe Elitepartner für ein paar Tage getestet.
Mein Beruf habe ich etwas umschrieben, sodass er nicht sofort sichtbar war. Ich merkte schnell, dass sobald ich meinen Beruf preisgab, die Kommunikation abflachte und ich wurde uninteressant.
Bilde ich mir das nur ein oder spielt der Beruf wirklich eine so große Rolle?
Was ist an einem Ausbildungsberuf so abschreckend?

Vielen Dank
Liebe FS,

ja, der Beruf spielt bei der Partnerwahl eine große Rolle.
Altenpflegerin steht wohl nicht so hoch oben, auf der Scala der begehrten Berufe, bei Elitepartnern, was nicht nur mit dem Berufsbild, den Arbeitszeiten - oder damit zu tun hat, wie wichtig dieser Beruf für die Gesellschaft ist, sondern eher mit dem Einkommen, das bei sozialen Berufen gezahlt wird.

Wärst du Ärztin, hättest du auf dieser Plattform eher Chancen. Obwohl Ärzte auch Schichtarbeitszeiten haben, dieser Beruf wichtig für die Gesellschaft ist, sie u.U. viele unappetitliche Sachen mit Patienten machen müssen und das Einkommen am Anfang ebenfalls nicht gerade prickelnd ist, steht dieser Beruf trotzdem an erster Stelle, was eine berufliche Reputation angeht.

Männer, die dir nicht schreiben, weil für sie eine Altenpflegerin nicht in Frage kommt, wären eh nicht die Richtigen für dich.
Damit du den Mann findest der zu dir passt, der dich so akzeptiert wie du bist und mit dem Beruf, den du hast solltest du auf jeden Fall ehrlich Auskunft geben. Dann sortieren sich die Falschen ganz von alleine aus.
 
  • #52
Weshalb ich mich bei Elitepartner angemeldet habe? In meinem jugendlichen Leichtsinn, habe ich mir tatsächlich nichts dabei gedacht!
Mit Verlaub nehme ich dir deinen "jugendlichen Leichtsinn" nicht ab. Der Name Elitepartner impliziert etwas ganz Bestimmtes, und du wolltest mal testen, ob du bei den "Großen" mitspielen kannst. Darauf weist auch das Verschleiern deines Berufes und deine Verwirrung über die Ablehnung, die du erfahren hast, hin.

Das ist gar nicht böse gemeint, denn den meisten Männern, denen man so im Alltag "live" begegnet, ist der Beruf der Frau halbwegs schnuppe.
Hier bei Elitepartner herrscht aber eine ausgesprochene Katalog-Mentalität. Viele der Herren hier finden sich überdurchschnittlich wertvoll und meinen aufgrund ihres Status und der respektablen Gebühren ein Anrecht auf eine absolute Top-Frau (der Vergleich mit Amal Clooney ist bereits gefallen) zu haben.
(Bei den Frauen ist dieses Denken durchaus auch nicht selten, aber das ist ja nicht dein Thema - nur damit kein Mimimi von Seiten der Männer aufkommt.)

Zudem warst du nur kurz angemeldet - und auf frisches Blut stürzen sich die Herren, die schon länger erfolglos suchen, als erstes - auch dies sagt wieder mehr über die Herren selbst aus als über die angeschriebenen Frauen.

Wahrscheinlich kannst du auf dieser Plattform mit etwas Geduld auch einen netten Mann kennenlernen, der dich weder nach deinem Alter noch nach deinem Beruf oder sonstiger Oberflächlichkeiten beurteilt. Ob du diese Geduld (und Gebühren) aufbringen möchtest, musst du selbst entscheiden.
 
  • #53
Und Macht ? Nun ja, Geld ist Macht. Manche Ärzte verfügen über sehr viel Geld. Manche Ökonomen auch.
Ich zur Elite rechnen wollen. Sich selbst aber natürlich immer zur Elite zählen.
Ialso ist die Elite?
Fragestellerin, du musst versuchen real Leute kennen zu lernen. Der kolpotierte " Status", von dem seit ein paar Jahren immer gefasselt wird, ist letzlich billigstes Glamourniveau. Die Chirurgin will Queen spielen.Welchen Status hat bitte ein Kinderarzt? Wachstumskurven für Julius und Tristan (definitv unelitäre Namen) zu interpretieren oder Grippe impfen? lächerlichst.

Geld ist natürlich nicht Macht bzw. nur in Mengen ,die Ärzte niemals erreichen werden. Damit ist z.B. auch TiniHHs Ex mit der berichteten narz. Persönlichkeitsstörung gemeint,der Tini gerne irgendwelche Häuser aufgrund der Trennung überschreiben muss.
Macht haben die meisten Berufe eher wenig. Ärzte sind dazu eben auch noch Absoventen eines "Studiums", das nach gemeinen Standards nur grenzwertig eines ist. Gleiches gilt bekanntlich für den Drmed. Aufgrund der Persönlichkeitseigenschaften,die die meisten Personen dort zu haben scheinen, sehen Ärzte dies natürlich ganz anders.
 
  • #54
Hahaha, leider doch. Das Problem liegt darin, dass eine erfolgreiche Frau an diesem Wochenende auf einen Kongress fährt, und nicht kurzfristig springt, weil du gerade in London Langeweile hast.
Ich denke aber ehrlich gesagt nicht, dass du die Situation, die du beschreibst, wirklich kennst. Noch nie habe ich erlebt, dass jemand seine Frau einfliegen ließ, die dann bei den Kollegen mitdackeln sollte. Die 'pre-work'-Veranstaltungen sind Mittel zum Zweck der Kontaktpflege, nicht der Angabe mit der schönen Ehefrau. Nie habe ich solches erlebt.
Und nie habe ich einen Aperitif nach dem Theater getrunken, sondern stets vor dem Essen :)

w 50
Liebe Frei,
natürlich kenne ich die Situation so, sonst hätte ich sie ja nicht beschrieben (sollte vielleicht anmerken, wie in einem früheren Post beschrieben, dass wir aus beruflichen Grunden nicht mehr zusammen wohnen, sondern in verschiedene Städte gezogen sind). Es bedarf also im Moment immer einer gewissen Anreise. Das hat auch nichts mit 'mitdackeln' zu tun, sondern das ist einfach die Nutzung der Umstände. Gerade Konferenzen bieten sich für Städtereisen an und ich begleite sie genauso zum Essen oder in eine Bar mit ihren Kollegen, auch wenn ich gerade erst aus dem Flieger gestiegen bin und lieber auf der Couch liegen würde.

Der Vollständigkeit wegen: Natürlich hat man den pre-theatre Aperitif, wie der Name suggeriert vor der Vorstellung, nicht danach. Und dies kann dann auch mit einem Happen vom pre-theatre menu einhergehen.
 
  • #55
Hallo zusammen,

Ich bin am überlegen, ob sich für mich eine Premiummitgliedschaft lohnt.
Bin Altenpflegerin und habe Elitepartner für ein paar Tage getestet.
Mein Beruf habe ich etwas umschrieben, sodass er nicht sofort sichtbar war. Ich merkte schnell, dass sobald ich meinen Beruf preisgab, die Kommunikation abflachte und ich wurde uninteressant.
Bilde ich mir das nur ein oder spielt der Beruf wirklich eine so große Rolle?
Was ist an einem Ausbildungsberuf so abschreckend?

Vielen Dank
Liebe @Lena77 ,

Dein Ausbildungsberuf ist nicht abschreckend, sondern ehrbar und bodenständig - viel mehr als z.B. ein Studium der Geisteswissenschaften, aber das ist ein anderes Thema.

Nur - im Geiste der heutigen Zeit aufgewachsene Männer suchen Frauen auf Augenhöhe.
Das bedeutet, das das Nach-unten-Daten von Männern mehr und mehr abnimmt.
Der Chefarzt sucht nicht mehr die Krankenschwester, sondern die Chefärztin - so ist es gewollt und richtig.
Bei Dir wird ein ähnliches Phänomen vorliegen.
Laß Dich nicht entmutigen und suche in der richtigen gesellschaftlichen Zielgruppe. Alles Gute Dir.

m50
 
  • #56
Liebe @Lena77 ,
Nur - im Geiste der heutigen Zeit aufgewachsene Männer suchen Frauen auf Augenhöhe.
Das bedeutet, das das Nach-unten-Daten von Männern mehr und mehr abnimmt.
Der Chefarzt sucht nicht mehr die Krankenschwester, sondern die Chefärztin - so ist es gewollt und richtig.
m50

Ok, sehe ich anders.
Ich brauche niemanden an meiner Seite der meinen Status unterstreicht oder aufpoliert!
Es wäre mir auch nicht unangenehm meinen Freunden oder Kollegen einen Partner mit den Beruf Altenpfleger an meiner Seite vorzustellen.
Ich kenne auch keinen in meinen beruflichen und privaten Umfeld, ob nun Handwerker oder Vorstandsvorsitzender, welche darauf pikiert reagieren würden! Ich bin eine eigenständige Persönlichkeit und möchte auch so wahrgenommen werden.
Man sucht jemanden mit ähnlichen Werten, Wünsche, Bedürfnissen, persönlich ansprechender Optik, Lebenseinstellung und Interessen und diese Ansichten lassen sich doch nicht anhand von Titeln und Beruf herausfiltern!

Liebe @Lena77
nach diesen Thread würde ich an deiner Stelle wohl eher keine Premiummitgliedschaft abschließen. Falls du es doch wagen möchtest dann steh ruhig zu deinen Beruf. Du hast keinen Grund dich dafür hier zu schämen oder zu rechtfertigen. Es gibt Menschen die keinen Gedanken an Up - oder Down Dating verschwenden. Denen dein Beruf nicht wichtig ist und auf andere Parameter bei der Partnersuche setzen.

Viel Glück

W, 25

 
  • #57
Ich kenne auch keinen in meinen beruflichen und privaten Umfeld, ob nun Handwerker oder Vorstandsvorsitzender, welche darauf pikiert reagieren würden! Ich bin eine eigenständige Persönlichkeit und möchte auch so wahrgenommen werden.
Man sucht jemanden mit ähnlichen Werten, Wünsche, Bedürfnissen, persönlich ansprechender Optik, Lebenseinstellung und Interessen und diese Ansichten lassen sich doch nicht anhand von Titeln und Beruf herausfiltern!
Doch, das läßt sich herausfiltern.
Es ist z.B. sehr unwahrscheinlich, daß ein Mensch mit einfachem Gemüt und wenig anspruchsvollem Bildungsstand den Beruf eines Maschinenbauingenieurs ergreift und ausübt.
Andersherum ist es recht unwahrscheinlich, daß ein geistiger Überflieger sich beruflich mit der Tätigkeit eines Fassadenreinigers arrangieren kann.

D.h. schon allein aus der Art des ausgeübten Berufes läßt sich grundhaft ableiten, ob ich mit der betreffenden Person prinzipiell einen Dialog über die Ansichten von Friedrich Nitzsche führen können werde oder ob sich die Kommunikation maximal auf die letzten Ergebnisse der Fußball-Regionalliga beschränken müssen wird.

Deine heren Ansichten in alle Ehren, aber die intellektuelle und geistige Höhe eines Menschen sucht immer einen Beruf, den diese ausfüllen kann.

Du wirst kaum einen Raumpfleger finden, der sich für Themen der Entstehung des Universums oder die Ansichten Immanuel Kants mehr als oberflächlich interessiert.
Aber Du bist noch recht jung, mach Deine eigenen Erfahrungen, vertraue nicht auf das salbadernde Geschwätz von mir alten Tattergreis.

Triff Dich mit Menschen jeglicher beruflicher Coleur und finde heraus, ob es nur der Titel ist, der sie unterscheidet oder ob es auch Unterschiede im geistigen Niveau gibt, auf dessen Höhe Du ja anscheinend großen Wert legst.

Und was die Handwerker oder Vorstandsvorsitzenden betrifft, die sich in Deinem Bekanntenkreis befinden (alle Achtung!) die werden sicher nicht pikiert reagieren, wenn jemand mit einer jungen Frau auftaucht, die sich als Friseurin outet - nur eine dauerhafte Beziehung mit dieser Frau würde keiner von beiden mehr anstreben, dazu sind einfach die wirtschaftlichen Risiken aufgrund gesetzlicher Regelungen bei dauerhaft stark unterschiedlichen Einkommen zu groß (->Zugewinnausgleich, Unterhaltspflicht, neuerdings sogar ohne Ehe möglich in Österreich, allein nach 3 Jahren Zusammenleben - und getrennt wird aktuell nach zehn Jahren mit über 70% Wahrscheinlichkeit!)

m50
 
  • #58
Du wirst kaum einen Raumpfleger finden, der sich für Themen der Entstehung des Universums oder die Ansichten Immanuel Kants mehr als oberflächlich interessiert.
Ja, ausser dem Philosophen, der keinen anderen Job gefunden hat, weil ihn niemand versteht und keiner weiss, auf welcher Position man ihn im Unternehmen gebrauchen kann.
Manchmal ist das Forum hier schon herrlich demaskierend.
Ja, ich kann mir vorstellen, dass eine fleissige und freundliche Altenpflegerin eine bessere Mama abgibt als eine unzufriedene Kunsthistorikerin, die niemals ihren Platz gefunden hat. Und ich kann mir auch vorstellen, dass ein Jurist nach einem 14 Stunden Tag nicht mehr über die Entstehung des Universums diskutieren mag, sondern sich freut, wenn ihm seine Freundin einfach ein Bier in die Hand drückt und ein Bad einlässt.
Aber ich bin ja auch nur ein Zahlen Daten Fakten Mensch, der studiert hat, um danach Geld zu verdienen. Und nicht um zu diskutieren.
 
  • #59
...Maschinenbauingenieurs .... Fassadenreinigers
.... Friedrich Nitzsche ...Ergebnisse der Fußball-Regionalliga
... Raumpfleger ...Entstehung des Universums ...Immanuel Kant.
Hm...wie viele Maschinenbauingenieure, die sich für Kant und Nietzsche interessieren, kennst du denn ?
Ich keinen.
Die interessieren sich für die AkaFlieg und Oldtimer-Schätze und das kann sehr tumb sein, ich tue mir das gelegentlich aus Höflichkeit an.

Grundsätzlich dürftest du recht haben damit, dass der Beruf eines Menschen sehr viel über ihn aussagt, keiner wird aus Versehen Altenpfleger oder Betriebswirt.
Aber es hat der FS auch niemand geraten, sich einen knackigen Putzmann anzulachen, mit dem sie dann Stammtischparolen austauschen soll.

Stell dir mal einen anderen Handwerker als den Fassadenreiniger vor. Wie wäre es mit einem Schreiner ? Einem, der Kommoden von Hand aus Wurzelholz anfertigt ? Ok, nicht mein style, aber so jemand dürfte durchaus ein Schöngeist und Ästhet sein, meinst du nicht ?
Kann sein, dass der durchaus Kant liest.
Im Übrigen ist eine Frau schlecht beraten, einen Mann an Land zu ziehen, der Nietzsche schätzt, ich nehme an, du hast einen Uz mit uns gemacht....hm, oder kennst du Nietzsche nicht ? Ach nee, kann ja nicht sein.
Und zu guter Letzt: die FS hat nicht gesagt, dass sie Lust hat, über Philosophie zu babbeln.
Ich auch eher nicht, ich bin eher ergebnis-, nicht prozeßorientiert, wie die meisten Ingenieure.
Falls du doch eher zu den Anfängern gehörst, will ich dir nicht unterstellen, aber abwegig finde ich es auch wieder nicht, könntest du es ja mal mit dem Pop-Philosophen Precht versuchen, das ist was für den Einstieg.

Das sind aber nur Details, im Groben stimme ich dir absolut zu.
Ich denke auch, dass die FS gezielter jemanden suchen sollte, der später zu ihr paßt. Dazu gehört auch, sich nicht zu verstecken, zu ihrem Beruf zu stehen und auf jemanden zu hoffen, der sie genau so wie sie ist toll findet.
Alles andere ist doch Zeitverschwendung.

w 50
 
  • #60
@Fs, ich sehe es wie Jana und glaube nicht, dass das nur Leichtsinn war. Aber es ist ja völlig legitim einen Ingenieur/Arzt/Piloten etc an der Seite zu wollen. Also, weshalb nicht go for it and try. Aber bitte Unterlass es, dies als jugendlichen Leichtsinn hinzustellen, wir kaufen das nicht ab. Und dann resigniert feststellen, dass das Oberflächlich sein soll, wenn man selber im gleichen Teich Fischen will....

Versuch es doch hier und ebenso an einem anderen Ort, dann sind einerseits Deine Chancen besser und Du weisst, ob es etwas für Dich ist.
 
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