• #1

Wie wichtig ist der Beruf bei der Partnerwahl?

Hallo zusammen,

Ich bin am überlegen, ob sich für mich eine Premiummitgliedschaft lohnt.
Bin Altenpflegerin und habe Elitepartner für ein paar Tage getestet.
Mein Beruf habe ich etwas umschrieben, sodass er nicht sofort sichtbar war. Ich merkte schnell, dass sobald ich meinen Beruf preisgab, die Kommunikation abflachte und ich wurde uninteressant.
Bilde ich mir das nur ein oder spielt der Beruf wirklich eine so große Rolle?
Was ist an einem Ausbildungsberuf so abschreckend?

Vielen Dank
 
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  • #2
Mein Beruf habe ich etwas umschrieben, sodass er nicht sofort sichtbar war. Ich merkte schnell, dass sobald ich meinen Beruf preisgab, die Kommunikation abflachte und ich wurde uninteressant.
Bilde ich mir das nur ein oder spielt der Beruf wirklich eine so große Rolle?
Was ist an einem Ausbildungsberuf so abschreckend?
Ja, es ist in Wirklichkeit so, obwohl die notwendige Aufrichtigkeit mit Authentizität bei den meisten nicht gegeben ist, sie tun nur so, als ob, aber in Wirklichkeit verhalten Sie sich dann doch anders! Gerade pflegende Berufe und weitere mehr sind überwiegend in Partnerschaften nicht erwünscht, das ist die Realität!
 
  • #3
Altenpflegerin hört sich halt nicht wirklich sexy an, die Vorstellung wie die Partnerin fremde Menschen wäscht oder ihnen beim Toilettengang hilft, schreckt vermutlich viele ab.
Mich persönlich würde jedoch nicht der Inhalt des Berufs oder gar der Verdienst abschrecken, (zumindest solange man davon sein Leben finanzieren kann) sondern die Arbeitszeiten.
Egal ob im medizinischen Bereich, in der Gastronomie oder bei der Polizei/Feuerwehr - da sind Nachtschichten einfach normal. Wenn man selbst nur Bürozeiten hat, ist es einfach schwierig. Man sieht sich selten und durch die verschiedenen Schichten, stehen beider zu anderen Zeiten auf - das kann richtig störend sein.
Auch jemanden der selbstständig ist, würde ich nicht wollen - da kann man von ausgehen dass er aus Existenzgründen mehr arbeitet als Freizeit hat.
Ich brauche keinen Partner, den ich in der Woche nur 10 Stunden sehe - da kann man gleich Single bleiben...
L.G., w 33
 
  • #4
Ich habe hier selber noch ein Profil aber zähle wohl auch eher zum „Toten Kapital“ und schaue viel lieber ab und an in das Forum lese und schreibe mal mit.

Für meinen Eindruck ist Elite Partner auch eine Partnerbörse wo sich sehr viele (nicht alle) im Grunde über den Partner Aufwerten möchten oder einen Partner suchen der vermeintlich in Ihrer Liga spielt (Ob das dann wirklich so ist stelle ich mal dahin).

Beruflich bin ich Koch und Küchenchef in einen der Traditionshäuser der Stadt und so etwas wie ein Betriebsleiter und ich bin stolz auf das erreichte aber wenn es um das Akademische geht mache ich hier auch keinen Schnitt aber weißt Du dieselben kommen in mein Restaurant und lassen sich von mir bekochen.

Meine Erfahrung ist im echten Leben kann ich mit der Leidenschaft punkten mit der ich meinen Beruf ausübe und das ich Ambitionen habe und da wird schneller mal über den Status hinweg geschaut und zeige das ich bestimmt nicht der dumpfe Handwerker bin und in meiner knappen Zeit gerne ins Theater gehe und auch schöngeistige Dinge mag.

Was ich damit sagen möchte versteife dich nicht darauf wer Deine wichtige Arbeit nicht zu schätzen weiß der ist auch Partnerschaftlich nicht zu gebrauchen.
 
  • #5
Ob den elitären Herren eine Altenpflegerin zu "einfach" ist, kann ich dir nicht sagen. An deinem Schreibstil liegt es sicher auch nicht, wenn man jetzt hier von deinem Posting ausgeht.

Aber wenn dich jemand des Berufs wegen ablehnt, ohne dich näher kennenzulernen oder mit dir auszutauschen, sagt dass etwas über dein Gegenüber aus:

voreingenommen, oberflächlich, prestigeorientiert.

Wenn sich solche Kandidaten von alleine aussortieren, kannst du doch eigentlich froh sein.

Ich finde du solltest zu deinem Beruf /Job stehen und ihn auch nicht künstlich umschreiben.

Er ist absolut wichtig und wir alle können irgendwann mal in die Lage kommen, Menschen wie dich zu brauchen.

Wer nicht in der Lage ist, dein menschliches Potential zu erkennen, welches du durch Ausübung dieses Berufes hast, der hat dich einfach gar nicht verdient.
 
  • #6
Liebe Lena, ich kann nichts falsches an dem Beruf der Altenpflegerin erkennen. Im Gegenteil, wie kommst Du darauf, dass diese höchst anspruchsvolle Aufgabe ein No Go für EP sein könnte?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es an dem Beruf der Altenpflegerin liegt, dass sich die Herren nach kurzer Kommunikation bei dir verabschiedet haben. Das passiert genauso auch Akademikerinnen. Bin gespannt, was die Herren hier auf deine Frage so antworten.
 
  • #7
Hm, warum hast DU dich denn auf einer Börse angemeldet, die mit Akademikern wirbt? Warum versteckst, bzw. umschreibst DU denn zuerst deinen Beruf?
Mir drängt sich der Verdacht auf, dass DU selbst unbedingt einen Akademiker angeln willst (um dich aufzuwerten? Finanzielle Hoffnungen?), also selbst sehr wohl Wert auf den Beruf legst und jetzt enttäuscht bist, dass andere nicht darauf reinfallen oder die gleichen Suchkriterien haben wie du...
 
  • #8
@Joggerin hat absolut recht.

Es ist wohl gerade hier so, dass viele auf die "richtige" akademische Ausbildung wert legen, sowohl.Männer als auch Frauen.
D.h. nach dem Fazit aus einem alten Thread, universitärer Abschluss (alles andere sind nach hiesiger Lesart keine Akademiker), mit den geeigneten Fächern, wobei man Frauen evtl. etwas schöngeistigere Abschlüsse noch nach sieht.
Wegfallen tun darunter aber auch Lehrer/innen, anderes Klischee, und noch andere Spezialisierungen.

Es gibt immer NoGo Kriterien, ich habe das Gefühl, kaum mehr jemand wirklich bereit ist, noch einen Partner zu finden - man baut lieber an ellenlangen NoGo Listen, und die Nutzung einer Sb dient mehr als Alibi Funktion und EgoPush.

Arbeitszeit kann es nicht sein.
Denn ernsthaft, der erfolgreiche Manager mit seiner 60-80h/ Woche hat Zeit für Kennenlernen und Beziehungspflege?

Wer mich aufgrund meines Status, meines Berufs, meines Einkommens ablehnt, den brauche ich nicht.
Ich möchte als Mensch geliebt werden.
 
  • #9
Kann ich nicht beurteilen, da ich hier nur im Forum mitschreibe. Aber was man so mitbekommt, haben die meisten schon sehr strenge Filter.
Etwas seltsam finde ich jedoch, dass die "Zurückweisung" im Rahmen der Kommunikation stattfindet. Wenn die Kommunikation stimmig ist und ich dem Gegenüber ein für mich passendes intellektuelles Niveau zubillige, zieh ich mich ja nicht zurück, weil der tatsächliche Beruf dann nicht den eigenen Vorstellungen entspricht. Im umgekehrten Fall ist das sicher gang und gäbe, da für die Frauen der Status des Mannes ein viel wichtigeres Attraktivitätsmerkmal ist.
 
  • #10
FS

Danke für Eure Antworten.
An "Baskettballer"
Weshalb ich mich bei Elitepartner angemeldet habe? In meinem jugendlichen Leichtsinn, habe ich mir tatsächlich nichts dabei gedacht! Und welche Suchkriterien andere haben, konnte ich ja erst nach der 3 Tage Probemitgliedschaft herausfinden und daher ja auch die Frage.
Für mich zählt für eine Partnerschaft nur der Mensch und Seine Eigenschaften. Ob er Akademiker ist oder nicht, spielt tatsächlich keine Rolle.
Warum ich den Beruf umschrieben habe? Weil er auch im normalen Leben "unsexy" wirkt und mit Vorurteile behaftet ist. Das ist mir durchaus bewußt!
Ich muss leider zugeben, dass ich dadurch tatsächlich ungern nach meinem Beruf gefragt werden möchte, da mir als Reaktion darauf öfters diese Vorurteile entgegen trafen.
Den Beruf als sich gelernt zu haben bereue ich aber keinesfalls. Er macht tatsächlich Spaß, es ist ein sehr sicherer Arbeitsplatz wo man sich die Arbeitgeber aussuchen kann. Man hat von Krankenhaus bis Intensivpflege, Pflegeheime usw.verschiedene Möglichkeiten zu wechseln und ein Gehalt bis 2500 Netto ist heutzutage bei dem Pflegekräftemangel durchhaus üblich. Somit wären die finanziellen Hoffnungen mit denen man sich aufwärten müsste auch beantwortet.
 
  • #11
Mein Beruf habe ich etwas umschrieben, sodass er nicht sofort sichtbar war.
Das finde ich persönlich schon schlimmer als den Beruf. Man steht nicht so hinter der Sache.

Eigentlich ist es auch entscheidet, wie der Andere darüber denkt. Für mich wäre eine Altenpflegerin jetzt kein NOGO, da eine Arbeit schändet nicht, auch wenn man meint, dass sie schändlich ist. In 20 oder 30 Jahren brauche ich(53) vielleicht auch eine Altenpflegerin und dann bin ich doch dankbar, dass es Frauen gibt, die diesen Job machen.

Ich glaube, dass man wegen des Berufes den großen Unterschied zw. online und offline sieht.
Alle Berufe, die angeblich hier im Forum so ein NOGO sind, habe ich im RL noch nie gehört und musste dies erst hier lernen. Aber vielleicht liegt es auch wieder an den jeweiligen Menschen. Würde mir im RL jemand sagen, dass eine Pflegerin, Putzfrau, Kellnerin, usw. ein NOGO ist, dann möchte ich mit diesen Menschen keinen weiteren Kontakt. Er passt einfach nicht zu mir.

Und wenn manche schreiben, dass EP nur etwas für Akademiker ist, scheinen die den PR Gag nicht zu verstehen. Man muss sich nur die Profilchecks ansehen und als ich damals bei EP aktiv war, waren ca. 500 Vorschläge nach meinen Filtern präsent und wenn ich dann dies nur auf Akademiker eingrenze, dann waren es nur noch ca. 100.
Apropos ELITE. Die "echte" Elite macht in Deutschland ca. 5000 aus und wie viele werden von denen bei EP sein. Einer oder Keiner.
 
  • #12
Warum sind die meisten hier bei Elitepartner?
Weil sie einen gebildeten studierten und auch möglichst solventen Partner wollen.
Und zwar nicht nur die Frauen.
Als Altenpfleger hat man wenig Geld, keine Aufstiegsmöglichkeiten und kein gerade schickes Leben.
Aber gerade bei Portalen wie EP legen doch die Menschen genau darauf Wert. Altenpfleger ist eben nicht gerade Elite.
Versuchs doch mal auf anderen Portalen.
Die Werbung verspricht einer Frau hier einen modelartigen smarten Piloten, einen Investmanbanker oder wenigstens einen Kinderarzt, alle mit vollem Haar, schönen Zähnen, dunklen Haaren und blauen AUgen - Männer werden gelockt mit Photos von Anfang 20jährigen nymphengleichen Pianistinnen oder BWL-Studentinnen, Juristinnen mit langen wallen Haaren und langen Wimpern... meist mit viel Haut und Statussymbolen im Hintergrund wie Mercedes oder bei Frauen auch Kunstobjekte... es heißt "AKADEMIKER und Singles mit Niveau..." ... nicht dass das nun alle erfüllen, aber vielleicht wärest du auf anderen Plattformen erfolgreicher!?
 
  • #13
An Magnus

Danke für Deine Antwort.
Du hast Recht damit! Ich bin noch nicht soweit ganz dahinter stehen zu können. Irgendwann hat man keine Lust mehr drauf sich immer wieder das gleiche anzuhören.
Es ist auch oft nicht böse gemeint und es soll den jenigen der den Beruf der Altenpflege ausübt, Bewunderung entgegengebracht werden.
Die Aussagen "Respekt! Ich könnte das nicht" oder Deine Aussage "Bin dankbar dass es Frauen gibt die diesen Job dann machen" sind an der Tagesordnung.
Derjenige der das ausspricht meint es sicherlich nich böse, aber ich denke die Botschaft dahinter ist klar. Ich werde bemitleidet dass ich diesen Job ausübe.
 
  • #14
Was ist an einem Ausbildungsberuf so abschreckend?
Nein, ich glaube das ist es nicht. Vor ein paar Jahren habe ich (Krankenschwester) mich das erste mal auf einer Singlebörse im Internet angemeldet. Das war nicht ElitePartner, sondern eine andere, die auch lange ziemlich bekannt und in den Top 10 war. Ich habe mir damals über Status überhaupt absolut gar keine Gedanken gemacht, aber mir ist aufgefallen, dass sehr viele Männer mit akademischen Abschluss sich für mich interessiert hatten. Mich hatte es wirklich gewundert, dass so viele tolle Zuschriften kamen. Mit einigen hatte ich eine schöne Zeit, zwei Männer davon hatten Doktortitel. Bei ihnen habe ich mich nie schlechter gestellt gefühlt, obwohl ich zu der damaligen Zeit "noch nicht mal" Abitur hatte. Mein letzter Freund hatte auch studiert und war Projektmanager im Finanzwesen.

Meine Erfahrung ist (entgegen der häufig gelesenen Meinung hier) eher, dass wenn man als Frau einigermaßen würdevoll auftritt und eine nette (hübsche) Begleitung für Oper, Theater oder sonst welche kulturellen Anlässe bietet und da auch ein wenig mitreden kann, gepaart mit einer gewissen Freundlichkeit und Sanftmütigkeit (scheinen die bei mir sehr zu mögen), dann ist der Beruf der Frau sehr egal. Ich würde also eher in mein Styling, meinen Auftritt und meine Ausstrahlung investieren, wenn ich einen "niveauvollen" Mann wünsche. Keinesfalls würde ich mich in einem Studium abstrampelt und hoffen, dass damit die tollen Männer kommen.

w(29)
 
  • #15
Die Aussagen "Respekt! Ich könnte das nicht" .....
Derjenige der das ausspricht meint es sicherlich nich böse, aber ich denke die Botschaft dahinter ist klar. Ich werde bemitleidet dass ich diesen Job ausübe.
Entschuldige bitte, aber "Mitleid", wenn jemand von "Respekt" spricht?

Das ist denn doch etwas Anderes! Ich selbst ziehe sämtliche Hüte vor den Menschen, die in der Pflege arbeiten, gerade weil ich beruflich immer wieder mit bekomme, was da geleistet wird.

Mach Dich nicht klein! Steh aufrecht zu Deiner Ausbildung und Deiner Arbeit, vielleicht kannst Du ja noch etwas zu den Perspektiven schreiben oder erzählen. Wer Dich dann ablehnt, ist kein Partner, den Du gebrauchen kannst, also ist es schon mal gut, dass sich die Wackelkandidaten schnell selbst aussortieren.

Dennoch muss ich sagen, dass ich EP nicht so ganz wirklich geeignet finde für Dich. Ich hatte mich zur Zeit meiner Suche (vor ca. 8 Jahren) mal kurz bei der Konkurrenz mit dem P angemeldet und bin nur arroganten, seltsamen Typen begegnet, die den Anspruch hatten angebetet zu werden. Vielleicht besonderes Pech, aber ich habe mich dann ganz entspannt bei einer Billig-Börse bewegt und dort in seiner Probezeit meinen jetzigen Mann abgefischt. Die Atmosphäre war viel entspannter - damals zumindest - und Affärensucher musst Du hier wie dort erkennen und aussortieren. Überleg es Dir.
 
  • #16
Geld regiert die Welt. Davon sind wir alle mehr oder weniger geprägt. Daher ist für viele das Gehalt bzw die finanzielle Situation potenzieller PartnerInnen wichtig. Für Frauen besonders, weil ihre eigenen Gehälter im Durchschnitt ja immer noch 20% unter denen von Männern liegen. Aber auch Männer wollen heute mehrheitlich eine Partnerin mit hohem Gehalt haben, weil sie Sorge haben, dass sie ihnen auf der Tasche liegen könnte.
An Ihrer Stelle würde ich trotzdem die offizielle Berufsbezeichnung angeben. Der Beruf ist völlig in Ordnung, es gibt viele Berufe, bei denen man engen Kontakt zu Menschen hat, wo auch nicht alles besonders ästhetisch und hygienisch ist (Arzt, Krankenschwester, Physiotherapeut, Masseur, Friseur,...) - also von daher ist auch nichts speziell an Ihrem Beruf, was besonders störend sein könnte. Stehen Sie zu Ihrem Beruf und seien Sie stolz darauf, wie wertvoll Sie sind für die alten Menschen und für die Gesellschaft insgesamt!
 
  • #17
Derjenige der das ausspricht meint es sicherlich nich böse, aber ich denke die Botschaft dahinter ist klar. Ich werde bemitleidet dass ich diesen Job ausübe.
Das liegt aber eben auch daran, dass es viel (körperliche) Arbeit mit miesen Schichten bei noch mieserer Bezahlung ist, die dieses Mitleid auslösen.
@Blair: Krankenschwester ist etwas Anderes als Altenpflegerin.
Als ich noch jünger war, habe ich manchen Männern meines Alters auch einfach erzählt, ich sei Krankenschwester, weil die mit "Chirurgin" ein Problem hatten.
AN Stelle der FS würde ich auch sowas wie Krankenschwester reinschreben. Das hört sich besser an und letztendlich machst du ja etwas Ähnliches.... wenn auch für weniger GEld.
und zur Frage: Wie wichtig ist der Beruf für die Partnerwahl?
Liebe Lena, warum bist du denn bei EP? Ich schätze mal, dass du hier keinen ALtenpfleger suchst, wenn du ehrlich bist.
Auch @Blair hat ja nun fast damit angegeben, dass sie ja sogar 2 promovierte Dates hatte ... nun ja...
Männern ist der Beruf nun nicht ganz so wichtig, aber für Familiengründungen und Co ist ein Beruf, der auch etwas abwirft nicht ganz schlecht... auch wenn es nur die Frau ist... heutzutage haben Männer keine Lust mehr, die finanzielle Hauptlast zu tragen.... so zumindest meine Erfahrung.
 
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  • #18
Die Aussagen "Respekt! Ich könnte das nicht" oder Deine Aussage "Bin dankbar dass es Frauen gibt die diesen Job dann machen" sind an der Tagesordnung.
Derjenige der das ausspricht meint es sicherlich nich böse, aber ich denke die Botschaft dahinter ist klar. Ich werde bemitleidet dass ich diesen Job ausübe.
Bist Du Dir bei Deiner Analyse dieser Aussagen ganz sicher? Stimmt, es sind Standardantworten, aber bist Du Dir wirklich sicher, dass Du bemitleidet wirst? Könnten sie nicht einfach auch meinen, was sie sagen?
ErwinM, 48
(Der viel mit Pflegepersonal zu tun hat)
 
  • #19
Je attraktiver, jünger und femininer eine Frau, desto egaler deren Beruf oder Tätigkeit...

Ich habe im Bekanntenkreis auch eine Pflegerin in meinem Alter. Aber sie ist so genervt von Ihrem Job in Schichtarbeit, der Tätigkeit, Bezahlung, den fehlenden Aufstiegsmöglichkeiten und den erfolglosen Versuchen da raus zu kommen, dass die alleine schon deswegen nicht in Frage käme.

Warum ich das weiss? Na weil sie sich bei jeder Gelegenheit darüber auslässt.

Würde ich nun in der Kommunikation mit einer anderen Pflegerin auch feststellen, dass ähnlich negative Gedanken vorhanden sind, dann würde ich ein Kennenlernen abbrechen.

Es ist leider so, dass Frauen lieber ein Leben lang oder bis zur Berufsunfähigkeit die extrem schlechten Arbeitsbedingungen in solchen Jobs ertragen, als sich zu organisieren und mit aller Konsequenz eine Verbesserung zu erzwingen.

Anders sieht es sicherlich aus, wenn jemand auch nach 20 Jahren Tätigkeit noch vermitteln kann, dass die eigene Tätigkeit immer noch der Traumberuf ist. Dann wäre es völlig egal, ob das Pflege oder Straßenbau ist.

Mod: Ausdrucksweise angepasst. Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl.
 
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  • #20
Status und Einkommen eines Partners sind mir völlig egal.
Bei einigen Berufen kann man grob Rückschlüsse auf vorhandene Fähigkeiten schließen. Mir war es immer wichtig, dass mein Partner eine gewisse Bildung, einen gesunden Intellekt und praktische Begabungen hat. Von daher waren für mich Ingenieure bestimmter Fachrichtungen partnerschaftlich interessant. (Am Ende wurden es ein Ing. und ein Dr.-Ing.)

Welchen Beruf er darüber hinaus tatsächlich ausübt, würde für mich keine Rolle spielen. Dazu ist es mir lieber, wenn mein Partner seinen Beruf rein pragmatisch angeht. Heisst, es ist ein Weg mit seinen Fähigkeiten seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Punkt.
Menschen, welche ihren Beruf mit einer übersteigerten Leidenschaft ausleben, wären aus Arbeitgebersicht interessant, kämen als Partner für mich jedoch kaum in Frage.
Lieber einen Handwerksmeister, Altenpfleger, Baumaschinisten mit gesundem Menschenverstand, Lebensneugier und natürlichem Intellekt, als einen Betriebswirtschaftler mit Karriereambitionen und materieller Gier.

Von daher spielt der Beruf für mich schon eine gewisse Rolle, allerdings mehr als Nebenaspekt bei der Persönlichkeitsbeurteilung.
 
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  • #21
Mir persönlich ist Geld und Status bei einem Mann egal. Ich verdiene mein eigenes Geld, habe studiert, einen erfüllenden Beruf und benötige keinen Mann zur Aufwertung meiner selbst. Ich war sowohl mit Akademikern als auch mit Handwerkern und einfachen Arbeitern zusammen.
Über meinen Beruf spreche ich ohnehin lieber mit meinen Arbeitskollegen und nicht zuhause. Das war auch so, als ich mal mit einem Mann aus der gleichen Branche zusammen war.

In Beziehungen haben mich Akademiker nicht glücklicher gemacht, als Männer aus dem handwerklichen Bereich. Es ist für mich auch nicht wichtig, ob jemand reich oder arm ist. Gehobene Lebensstile schrecken mich eher ab.
Auch Schichtarbeit finde ich nicht schlimm. Dann freue ich mich um so mehr auf die gemeinsame freie Zeit, die dann sehr bewusst zusammen verbracht wird.

Ich finde diese ganzen No-Go-Listen erschreckend. Das hat für mich nichts mit Liebe zu tun.
Mir ist wichtig, dass ein Mann mit sich selbst zufrieden ist. Er sollte in der Lage sein, sich auch ohne Frau ein erfüllendes Leben zu gestalten (sonst habe ich das Gefühl, er ist nur mit mir zusammen, weil er nicht alleine sein kann) und dennoch beziehungsfähig sein. Soziale Kompetenz und Empathie sind mir wichtig. Und natürlich eine gewisse sexuelle Energie. Die Chemie muss einfach stimmen. Eigentlich ist es die Basis für alles. Die Abarbeitung von sonstigen Listen bringt nicht viel. Das sind berechnende Kopfentscheidungen. Mit solchen Männern kann ich langfristig keine leidenschaftliche Beziehung aufrecht erhalten.
 
  • #22
Auch @Blair hat ja nun fast damit angegeben, dass sie ja sogar 2 promovierte Dates hatte ... nun ja...
Es sollte nicht wie Angeben klingen. Ich kann nur sagen, dass ich nicht den Eindruck hatte, dass mein Beruf irgendjemanden gestört hätte. Ich war damals bei neu.de (oh die Konkurrenz), und da fand ich alles auch viel, viel entspannter. Wenn ich hier manchmal so mitlese dann bekommt man schon komische Eindrücke, jeder möchte sich nur das Beste abgreifen und der Rest fliegt gerne mal durchs Raster. Von meiner Erfahrung her kann ich einfach nicht behaupten, dass Männer mein Beruf abgeschreckt hätte. Auch die Akademiker ließen sich davon nicht abhalten, auch wenn es hier als Angeben rüber kommt. Ich glaube einfach dass die Ansprüche auf beiden Seiten hier sehr hoch sind, von daher sollte die FS vielleicht doch lieber eine andere Börse aufsuchen.
 
  • #23
Meinen liebsten, besten Freund habe ich über EP kennen gelernt (eigentlich kannten wir uns schon indirekt), nicht studiert, selbstständig und ich finde es sehr schade, dass die Gefühle für Partnerschaft nicht reichen. Es sind nur die Gefühle, alles andere wäre stimmig.
Liebe Lionne69, das zu lesen macht mich etwas traurig. Wenn wirklich sonst ALLES stimmt, sind Gefühle nur eine Frage der Zeit.
Gefühle dürfen/sollten/müssen sich entwickeln. Das vertieft sie, macht sie echt. Was man in den ersten 9 Wochen an Gefühlen verspürt ist nur ein hormoneller Aufruhr in Verbindung mit Projektion der eigenen Bedürfnisse auf den anderen.
Strohfeuergefühle die meist fast so schnell gehen wie sie kamen.
Warum gibst Du Dir und einem dieser ansonsten perfekten Partner nicht die Chance Gefühle füreinander entstehen zu lassen? Die stabilsten und glücklichsten langfristigen Beziehungen, in meinem Bekanntenkreis, fingen damit an, dass man den anderen als Mensch wertschätzte. Klar kamen da auch gegenseitiges optisches Gefallen zu und rundeten das Anfangsinteresse ab.

Jedoch kann ich mich nicht erinnern, dass dabei die Berufswahl eine entscheidende Rolle spielte. Wahrscheinlich unterscheidet das Partnerschaftsplattformen von dem natürlichen Kennenlernen.
Der Katalog an menschlichen Attributen gaukelt einem eine Auswahl vor, welche nur scheinbar besteht. Menschen werden wie Ware begutachtet. Zumindest ist es verlockend dies zu tun und viele können der Versuchung nicht widerstehen.
Mich würde interessieren was passiert, wenn die Partnerwahl von solchen Informationen völlig unbeeinflusst wäre.
 
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  • #24
Warum ich das weiss? Na weil sie sich bei jeder Gelegenheit darüber auslässt.
Da stimme ich dir absolut zu. Leider jammern bestimmte Berufsgruppen unentwegt und wünschen sich Anerkennung durch dauerndes Klagen, anstatt ihren Beruf mit Stolz zu tragen. Ich kenne auch solche, wenn die in der Schicht sind dann ziehen sie gerne mal das ganze Team runter, das fängt dann schon morgens beim Kaffee an. Da mache ich auch einen großzügigen Bogen drum.

Derjenige der das ausspricht meint es sicherlich nich böse, aber ich denke die Botschaft dahinter ist klar. Ich werde bemitleidet dass ich diesen Job ausübe.
Schreib doch irgendwo in dein Profil rein dass du deinen Job liebst und ihn gerne tust. Und tröste dich, die seltsamen Blicke bekommen auch andere......wenn einer sagt er sei Strafverteidiger, da muss ich dann aufpassen, dass man mir mein mulmiges Gefühl dazu nicht ansieht. Ohne hier jemanden damit beleidigen zu wollen.

w(29)
 
  • #25
Hallo Lena77
Also ICH persönlich denke EP wird nicht die passende SB für dich sein. Lies dich doch einfach mal im Forum durch. Hier herrscht ein ziemlich rauher Ton, viele Vorurteile, schnelles abwerten von verschiedenen Gruppen z.B AE, Schubladendenken ist vorherrschend. Es gibt noch eine andere große SB.... da hab jedenfalls ICH sehr gute Erfahrungen gemacht!
Alles Liebe und viel Glück
 
  • #26
Liebe @Lena77 ,

natürlich springt bei diesen Beruf sofort das Kopfkino an. Das kann gut oder schlecht sein, aber kein Grund deinen Beruf zu verheimlichen oder zu umschreiben. Steh dazu.
Es gibt bestimmt einige Männer die genug von überheblichen und arroganten Damen haben, die denken sie wären der Nabel der Welt.
Vorurteile können jeder Berufsgruppe begegnen.
Es gibt sicherlich Männer die wünschen sich eine fürsorgliche, bodenständige Frau, die anpacken kann, verantwortungsbewusst und respektvoll vor allem mit Schwächeren umgeht. Dieses Kopfkino kann dein Beruf nämlich auch auslösen.
Diese Eigenschaften könnte auch eine Vorstandsvorsitzende eines großen Konzerns besitzen, verbindet man nur nicht auf Anhieb mit diesen Beruf.

Konzentriere dich nicht auf deinen fehlenden Titel. Du hast sicherlich andere Qualitäten, hebe diese in deinen Profil besonders hervor und stelle ruhig klar - das du keine dicke Lederbrieftasche suchst, sondern einen liebevollen Mann aus Fleisch und Blut.

Viel Glück bei deiner Suche :)


W, 32
zwar studiert, aber ohne Mitleid vor sozialen Berufen, nur ehrlicher gemeinter Respekt.
 
  • #27
Hallo Lena,
mir geht es ähnlich. Ich habe mich gestern hier angemeldet und weiß auch nicht ob ich hier "richtig" bin.
Ich bin Krankenschwester auf einer akutpsychiatrischen Station. Meine Arbeit ist anspruchsvoll, erfordert viel Fachwissen und Empathie.
Ich liebe das was ich tue und könnte mir keinen anderen Beruf vorstellen.
Allerdings habe ich nicht studiert und auch kein Abitur.
Schade, wenn man nur dadurch bei vielen durchs Raster fällt.
Aber mal ehrlich? Willst du einen solchen (oberflächlichen) Mann?
Ich habe auch den Eindruck, dass sich hier einige aufwerten vollen. Bzw. die Männer ein junges, sexy Mäuschen zum herzeigen wollen.
 
  • #28
Ich könnte mir vorstellen, dass es eher an den Arbeitszeiten als an dem Beruf liegt. Nachtschichten, Sonntagsarbeit, oft auch Arbeit an den Feiertagen. Ein anstrengender Job. Körperlich und psychisch. Da denken die Männer sicher, Du hast wenig Zeit für die Beziehung und bist durchweg gestresst und genervt.
Warum suchst Du gerade hier? Soll es ein Akademiker sein?
Wenn nicht, dann würde ich Dir eine andere Partnerbörse empfehlen.
 
  • #29
Hallo FS

Versuch es doch einfach auf einer anderen Börse, und schau ob die Reaktionen anders ausfallen. Weil Elitepartner impliziert ja "Elite", wo die meisten doch den beruflichen Erfolg als Massstab nehmen. Und ja, nun nicht abwertend gemeint, aber ich würde keinen Altenpfleger wollen. Neben dem geringen Verdienst (ok bei Frauen wohl weniger ein Punkt), würde mich vor allem der Schichtdienst abschrecken. Ich lernte mal einen Koch kennen, Arbeitet Sa und So und am Abend, wann soll man da Zeit haben füreinander?

@dani84h Du redest hier von oberflächlichem Raster, meldest Dich aber bei ELITEpartner an - ist ja wohl auch oberflächlich, nicht? Oder was war der Grund für dein Entscheid für diese Börse? Und das einige Männer ein junges Ding wollen, ist ja nichts neues - einfach verspricht die vermeintliche Auswahl mehr Erfolg als im Reallife.
 
  • #30
Bin Altenpflegerin.... Mein Beruf habe ich etwas umschrieben, sodass er nicht sofort sichtbar war. Ich merkte schnell, dass sobald ich meinen Beruf preisgab, die Kommunikation abflachte und ich wurde uninteressant..... Was ist an einem Ausbildungsberuf so abschreckend?
Liebe FS,
bist Du schon mal auf den Gedanken gekommen,
- dass nicht Dein Beruf abschreckend ist, sondern Dein Umgang damit?
- das Interesse abflacht, weil Du merkwürdig kommunizierst, mit Informationen kleckerweise rauskommst und sie sich ändern?
Du bist 40, d.h wirst Männer daten, die auch 40+ sind. Die haben in dem Alter auch schon einige Erfahrungen gemacht, was unehrliche Frauen angeht und gehen fix auf Distanz, wenn sie sowas wittern.

Ich finde es viel wahrscheinlicher, dass daran das Interesse schwindet, denn ich kann nicht erkennen, was negativ am Beruf einer Altenpflegerin sein soll.
In meinem näheren sozialen Umfeld habe ich 8 Altenpflegerinnen, bis auf eine sind alle langjährig verheiratet und die eine, die es nicht ist, war es (ist verwitwet). Danach kann der Beruf eher kein Partnerschaftshindernis sein. Der Unterschied zu Deiner Selbstdarstellung scheint aber zu sein, dass diese Frauen stolz auf ihren Beruf sind und ihn gern ausüben - darin ihre Erfüllung finden. Das macht sie zufrieden. Glückliche Menschen sind sexy, d.h interessant für eine Partnerschaft..

Die Aussagen "Respekt! Ich könnte das nicht".... die Botschaft dahinter ist klar. Ich werde bemitleidet dass ich diesen Job ausübe.
Daran ist Deine Berufsgruppe selber schuld, denn sie sorgt für eine extrem schlechte Wahrnehmung dieses Berufes in der Offentlichkeit durch Dauergejammer über vermeintlich schlechte Bezahlung und vermeintlich unzumutbare Arbeitsbedingungen.
Da erwartet dann niemand mehr einen Datingpartner, der von seinem Gehalt leben kann und zufrieden mit seinem Beruf ist, diesen gern ausübt sondern einen chronisch schlecht gelaunten Menschen, der sich vom Leben bestraft fühlt. Sowas will keiner als Datingpartner.

Darüber hinaus, lies' Dich hiermal durch die Threads: den meisten Männern ist die Ausbildung der Frau komplett egal solange sie sich selber finanziert. Ansprüche an Gespräche und gemeinsame Interessen mit der Partnerin haben wenige Männer.

Was Du wahrzunehmen meinst, geht eher von Frauenseite aus, aus verschiedenen Gründen.

Ob Du hier richtig bist? Keine Ahnung, probier' es per Probeabo aus, vergleiche mit anderen PB bevor Du ein kostenpflichtiges Abo abschließt.
 
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