A

Ares

  • #61
Leider hab auch ich in den Jahren zugenommen und meine Figur entspricht nicht mehr ganz dem heutigen Schönheitsideal.
... juhuu endlich eine Möglichkeit meine WAHREN Werte in den Vordergrund zu stellen und nicht nur auf Figur reduziert zu werden.

Werden "wahre Werte" irgendwie sichtbarer, wenn der Bauchumfang zunimmt? Ändert sich der Charakter gar? Gibt es irgendeinen Zusammenhang zwischen guter Figur und schlechtem Charakter bei Frauen?

Es mag sein, dass es manche Männer und Frauen gibt, die rein nach Optik suchen. Die meisten werden eine Kombination von Optik und Charakter haben wollen. Für mich ist es schlicht eine Ausrede von Übergewichtigen, dass sie eher nach Charakter beurteilt werden. Sie treffen höchstens ein Gegenüber, das keinen Wert auf Aussehen legt und beklagen sich dann irgendwann, dass sie keine Komplimente dafür bekommen.
Abgesehen davon, dass ich persönlich davon ausgehe, dass Frauen, die bereits als Single nicht auf ihren Körper achten, das später in einer Beziehung erst recht nicht tun. Für mich hat das auch eine charakterliche Komponente.
 
  • #62
ein hübsche Dicke ist mir wesentlich lieber als eine hässliche Dünne. Gewicht kann man verändern, Gesicht nicht... (oder nur mit dem Skapell)
 
  • #63
Mir ist aufgefallen, dass ich mir erst durch das längere Lesen dieses Forums und der wiederholt aufgetauchten Gewichts-/Figurproblematik tiefere Gedanken zu diesem Thema gemacht habe. Früher war ich der Meinung, das berühmte "Gesamtpaket" muss stimmen. "Dank" des Forums würde ich nun konkretisieren: Abgesehen von meiner eigenen Körpergröße und der daraus resultierenden Vorliebe für große Frauen (ab 1,75 m) finde ich bei Frauen zwischen KG 38 und 42 alles normal und ich habe schon viele Frauen gesehen, die (recht wahrscheinlich) in diesem Bereich lagen und auf mich körperlich attraktiv wirkten. Ich persönlich finde, darunter ist die Frau, nun ja, etwas wenig und oberhalb der 44, wird´s, ich sach´ mal, etwas üppig. Da aber kaum jemand (also auch ich nicht) mit Maßband und Personenwaage loszieht, um Frauen zu bewerten, kommt es schlussendlich doch auf das berühmt-berüchtigte Gesamtpaket, also die Gesamterscheinung der Person an. Und da kann es sicher Ausreißer geben ...
 
E

EarlyWinter

  • #64
Da aber kaum jemand (also auch ich nicht) mit Maßband und Personenwaage loszieht, um Frauen zu bewerten, k

Ich glaube aber, dass einige Männer genau das tun. Wenn ich mir die ganzen Herren so angucke, die stinklangweilig sind weil sie keine anderen Interessen haben als ihre Sportsucht und den damit verbundenen fanatischen Körperkult, die über nichts anderes sprechen können als über ihr Gewicht, ihren "athletisch-trainierten" Körper, in welcher Zeit sie ihre üblichen x Kilometer gelaufen sind, machen Hunderte Bilder von sich selbst.... Gääääähn. Und ab 50 nur noch lächerlich und bemitleidenswert. Die gucken bei einer Frau auf nichts anderes als auf das Gewicht und auch, wie straff der Bauch oder die Haut ist... Da ist nix mit Gesamtpaket ;) Horror-Typen.
 
  • #65
Ich glaube aber, dass einige Männer genau das tun.

Naja, da gibt´s aber ein paar praktische Probleme: es ist für einen Mann nämlich gar nicht so einfach, eine (fremde) Frau auf eine Waage zu bugsieren. Spätestens dann, wenn man(n) mit dem Maßband den Unterbrustumfang nehmen will, gibt es ein paar saftige Schellen :).

Scherz beiseite. Wofür ich "niemals nicht" Verständnis habe, ist a) Wie kann man mehr erwarten, als man selbst bieten kann ?, b) Wie kann man sein wahres Alter und den damit verbundenen Erhaltungszustand verleugnen ?, c) Wie kann man ernsthaft auf die Idee kommen, einem stünde ein/e wesentlich jüngere/r Partner/in zu ?

Und wie man z.B. auf das pauschale Urteil kommen kann, eine Frau bspw. ü40 (oder ü50, ..., ) ginge gar nicht, erschließt sich mir auch nicht und lässt denjenigen, der so etwas äußert, sehr einfach und ziemlich weit unten einordnen. Im realen Leben begegnen mir so schräge Ansichten aber nicht.

Um auf die o.g. Sportler einzugehen: die hundertfünfzigprozentigen Sportler haben halt den Schwerpunkt ihres Lebens auf den Sport, die damit verbundene Ernährung und den Körperkult im weitesten Sinne gelegt. Vom Prinzip ist dagegen auch rein gar nichts einzuwenden, außer vielleicht, dass ein solcher Mensch nicht zu einem selbst passt, weil man den Schwerpunkt seines Lebens anderswo zentriert hat. Das ist in Ordnung !

Ich bin überzeugt, dass an jeder Frau (wahrscheinlich auch an jedem Mann, aber ich bin hetero eingestellt) etwas schön ist, was man lieben kann, wenn man(n) erst einmal liebt. Da sollte natürlich auch äußerlich etwas dabei sein, aber die berühmten inneren Werte zählen bei einer Partnerschaft auch und sicher nicht zu knapp. Ich glaube, für mich ist das Wesen der Frau dabei entscheidend. Wie kann man das beschreiben ???
Und dann kommt man wieder an den Punkt, dass zunächst das Äußere eines Menschen sichtbar ist, bevor sein Wesen erkennbar wird und an dieser Stelle schließt sich der Kreis zur Eröffnung des Threads ...
 
  • #66
Leider ist mein "Schönheitsideal" wie die Beispiele Cath.Zeta-Jones und Monica Bellucci kein reines subjektives Empfinden, denn die Masse, sprich objektiv, findet diese beiden Frauentypen auch sehr attraktiv (…) Subjektiv ist ein Schönheitsideal, dass nicht der Masse entspricht

Abgesehen von gewissen Komponenten, die auf Gesundheit und Fortpflanzungsfähigkeit hindeuten, ist jedes Schönheitsideal subjektiv, auch wenn es von noch so großen Menschenmassen vertreten wird: Dieselben, die in der heutigen westlichen Welt dünne Frauen und Männer, gern mit gewisser Bräunung, bevorzugen (was im Weltmaßstab sehr selten ist), würden in einer anderen Zeit und/oder an einem anderen Ort wohlgenährte blasse Menschen anhimmeln. Das alles wird rein kulturell vermittelt und ist somit Zufall.

Und wie erwähnt, dazu gibt es obendrauf auch den passenden Charakter.

Es gibt gewisse Korrelationen zwischen Aussehen und Charakter. Ein als attraktiv empfundenes Aussehen provoziert Reaktionen, die Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein fördern, und vice versa. Insofern haben auch Gene, die das Aussehen bestimmen, auf dem Umweg über die soziale Sphäre indirekt Einfluss auf den Charakter.

Dieser Einfluss bezieht sich aber nur diesen “Ego”-bereich der Charaktereigenschaften, also von Selbstbewusstsein bis hin zu Egoismus und Egozentrismus, gewissen narzisstischen Neigungen, Durchsetzungsfähigkeit etc. Wer ständig angehimmelt wird, gelangt leicht zu der Überzeugung, dass er einfach toll sein muss.

Außerdem gibt es dabei keine Kausalität: Es gibt kein Gen, dass gleichzeitig einen schlanken Körper, große Brüste und Selbstbewusstsein generiert. (Wenn es das gäbe, müssten vor 100 Jahren nur die als hässlich Empfundenen Selbstbewusstsein gehabt haben, oder es muss seitdem zu einer Mutation mit unglaublich durchschlagendem Erfolg gekommen sein.)

Zum anderen wird es sozialdarwinistisch und fragwürdig, wenn man daraus eine Elitentheorie konstruiert: Der am Aussehen gemessen zufällig genetisch "elitäre" Mensch mag auch in punkto Selbstbewusstsein “elitär” sein, aber er ist nicht zwangsläufig nach unseren heutigen Maßstäben gut: Das Gen für einen knackigen A**** erzeugt noch lange keinen Edelmut.
 
  • #67
a) Wie kann man mehr erwarten, als man selbst bieten kann ?

Unterliegt die Einschätzung des eigenen Marktwerts nicht immer einer gewissen Unschärfe? Und außerdem: Versuchen kann man's doch immer mal, vielleicht klappt's ja...?

c) Wie kann man ernsthaft auf die Idee kommen, einem stünde ein/e wesentlich jüngere/r Partner/in zu ?

Ich glaube nicht, dass die Leute im Allgemeinen denken, dass ihnen eine wesentlich jüngere Partnerin ZUSTÜNDE, sondern sie gehen auch hier wieder nach dem Motto vor: Versuchen kann man's doch immer mal, vielleicht klappt's ja...?
 
A

Ares

  • #68
Die gucken bei einer Frau auf nichts anderes als auf das Gewicht und auch, wie straff der Bauch oder die Haut ist... Da ist nix mit Gesamtpaket ;) Horror-Typen.

Das Gezanke im Parallelthread, nach dem es praktisch keine attraktiven Männer gibt, ist kein Stück besser. Wieviel tiefer schauen die Frauen denn dann, die "extrem selten" attraktive Männer sehen. Ich finde die ganze Diskussion zu dem Thema lächerlich. Letztlich ist Aussehen Geschmackssache. Auf beiden Seiten regen sich die auf, die meinen, sie müssten einen Partner oder eine Partnerin suchen, die weit über dem völlig überschätzten eigenen Attraktivitätsniveau liegen und die damit erfolglos sind.
Und wenn 95% der Männer hässlich sind, dann müssen sich die 95% nicht top-attraktiven Frauen eben mit genau diesen Männern begnügen. Oder "freiwillig" alleine bleiben. Genauso wie die Männer die meinen, 25 Jahre jüngere Frauen stehen Schlange.
 
  • #69
Ich denke Attraktivität hat in erster Linie weniger damit zu tun ob eine Frau einen bestimmtes Gewicht hat. Auch wenn ich zugeben muss, daß mein primäres Jagdschema wohl auch die schlanke Blondine mit Grips ist, stelle ich immer wieder fest, das Schönheit und Attraktivität sich nicht allein auf ein Kriterium (Gewicht) reduzieren läßt.
Eine "dicke" Frau die aber selbstbewusst und humorvoll ist und eine gewisse Ausstrahlung hat, kann wesentlich attraktiver sein als ein dem allgemeinen Schönheitsideal entsprechendes Mädel, das aber arrogant und schnippisch ist.
Zumindest ist es mir auch mal passiert, das ich mich in eine Frau verliebt habe, die gutmütig als zu klein für ihr Gewicht beschrieben werden kann.
Man sollte auch nicht vergessen, daß sich das Gewicht auch stark im Laufe des Lebens verändern kann zumindest hat sich meins von 65kg auf 90kg und auch wieder auf 70kg verändert, ohne das ich mehr Sport oder gar eine Diät gemacht hätte.
Wichtiger ist, daß sich ein Mensch wohlfühlt, daraus entsteht immer ein Selbstbewusstsein - und selbstbewusste Menschen sind in der Regel auch attraktive Menschen
 
  • #70
Ich habe einen Bekannten, der auf den ersten Blick nicht attraktiv ist (Übergewicht), aber es handelt sich um einen tollen Menschen- intelligent, sensibel, humorvoll usw.. Viele würden ihn wahrscheinlich aufgrund seiner Optik sofort ablehnen und dabei wirklich etwas verpassen.
 
  • #71
Unvermeidbar verändert sich der Mensch mit dem Älterwerden. Ich selbst bin eher eine schlanke- dazu noch klein mit meinen 1,67. Optik interessiert mich schon und klar schaue ich auch hin wenn jemand gut aussieht.
Jedoch muss ich auch sagen das ich selbst keinen Mann möchte der Adipös ist oder sogar noch kleiner ist als ich.
Was nützt mir ein lieber Mensch den ich nicht anschauen mag oder vor dem ich körperlichen Ekel empfinde.
Jemand der das vielleicht sogar gerne mag, wenn Frauen etwas dicker sind, wird letztendlich an mir auch keine Freude haben. Vor dem Hintergrund würde dieser mich vielleicht sogar beim Date offen ablehnen und damit müsste ich auch leben. Über kleinere Makel wird man sicher hinwegschauen und wenn es sonst passt wird sicher auch ein kleiner Bauch nicht stören. .
 
  • #72
Hallo, die Frage steht oben. Sollte das für euch Priorität haben?
Wichtig ist die Gesamterscheinung, wie bewegt er sich, fühlt er sich wohl in seinem Körper? Dann kann Übergewicht schnell in den Hintergrund treten.
Wichtig ist hier, er sollte drüberstehen. Dann habe auch ich kein Problem damit. Ich bin selber schlank und groß und habe kein Problem mit pummeligen Männern, wenn die Gesamterscheinung passt.
 
  • #73
Ich würde sagen dass jeder, der behauptet, dass Aussehen nicht wichtig ist, lügt..... Ich persönlich würde mich auch nicht mit einem Mann einlassen den ich absolut nicht attraktiv finde... Aber an ein paar Kilo mehr oder weniger sollte es dann meiner Meinung nach nicht scheitern, das ist dann schon arg oberflächlich.....
 
  • #74
Ich persönlich würde mich auch nicht mit einem Mann einlassen den ich absolut nicht attraktiv finde... Aber an ein paar Kilo mehr oder weniger sollte es dann meiner Meinung nach nicht scheitern, das ist dann schon arg oberflächlich.....

Das Äquivalent zum Gewicht einer Frau ist doch nicht das Gewicht, sondern die Größe eines Mannes!

Die Gewichtung von Attributen ist doch geschlechtspezifisch unterschiedlich! Keine Frau beurteilt einen Mann an seiner Busengröße und kein Mann eine Frau an ihrem kantigen Kinn mit 3-Tage Bart!

Für mich ist es so, dass eine Frau, die einen höheren BMI hat, als ich selber, ungefähr so interessant ist, wie für eine Frau ein mann, der kleiner ist, als sie selber.

Ich würde mal sagen:

- "gleichschlank" (gleicher BMI) ist wie "gleichgroß" (z.B. beide 170cm)

- 2 BMI Punkte mehr ist wie 10 cm kleiner (z.B. sie 175cm, er 165cm)

- 2 BMI Punkte weniger ist wie 10cm größer (z.B. sie 179cm, er 189cm)

usw.

V.m45

PS: Ein 190cm Mann mit 100kg (und damit formal Übergewicht) hat kaum Probleme, ein 160cm Mann kann dagegen beim BMI/Figur machen was er will...
 
  • #75
Puh, dann kann ich ja froh sein, dass ich nicht nur einen Mann gefunden hab, dessen BMI 4 Punkte unter meinem liegt sondern der auch noch 13cm größer und 4 Jahre jünger ist: darf es ja dann eigentlich gar nicht geben...
Wenn ich wenigstens reich wäre... oder er kein Akademiker: irgendwo scheint in Valmonts Theorie der Wurm drin zu sein ;)
und das obwohl er ja erst seit 5 Jahren erfolglos sucht ;)
 
  • #76
Es ist schon so, dass Gewicht und Aussehen eine Rolle spielen. Der Partner muss einem (Mir) gefallen, also auf mich attraktiv wirken. Das ist eine subjektive Betrachtung und ich finde das legitim. Wenn ich mir einen Partner "zusammenstellen" würde, dann hätte er sicher bestimmte Maße, die ich bevorzuge wie z.B. so zwischen 1,80 und 1,90 oder trainiert lieber als nur einfach schlank. Es ist eine Vorstellung die man hat. Wenn man auf einen realen Menschen trifft, ist das etwas völlig anderes. Das ist dann nicht wichtig, ob die Größe oder das Gewicht dann extakt den Vorstellungen entspricht. Da wirkt das Gesamtbild und wie der Mensch sich gibt. Das macht soviel aus. Ein Bild gibt das leider nicht her. Ich mag mich selber auf Bildern nicht, aber anders geht es nun einmal nicht, wenn man online sucht oder gefunden werden möchte.
Ich selber bin 1,65 und habe Kleidergröße 34. Ich fühle mit total wohl und werde sicher auch mit 70 noch diese Größe haben. Und ich liebe Sport und Bewegung.
Bei Männern könnte ich mit ein paar Kilo mehr gut leben, bei einem Spargeltarzan würde bei mir keine Erotik aufkommen.
 
S

sososo

  • #77
Diese Frage kommt doch wohl nicht ernsthaft von einer Frau? Von Frauen bekommt man doch hier nur Zuschriften wie "Kannst Du Deine Bilder freigeben"? (In der Regel sogar ohne "bitte".) Mehr nicht. Macht man das, wird man weg geklickt, ohne dass sie ihre eigenen Bilder je freigegeben hätte. Frauen gehen doch NUR nach dem ÄUSSEREN.
 
  • #78
Unvermeidbar verändert sich der Mensch mit dem Älterwerden.
Das ist der Punkt. Wer allzu strenge Vorgaben hinsichtlich des Aussehens macht, wird zwei oder drei Jahrzehnte später mit einem Partner zusammen sein, der die Kriterien nicht mehr erfüllt. Ich für meinen Teil würde bestenfalls eine von 10 Frauen aufgrund ihres Äußeren strikt ablehnen, bei den inneren Werten ist das Verhältnis eher umgekehrt.
 
  • #79

Sehr wichtig. Wenn mir eine Frau optisch nicht gefällt, kommt sie als Partnerin nicht in Frage. Warum? Das kannst Du parallel nachlesen. Wenn die Frau meint, dass sie für mich nicht attraktiv ist, hat sie (verquere Frauenlogik) keine Lust mehr auf Sex und damit ist die Beziehung am Ende. Warum sollte ich das riskieren? Abgesehen davon, dass mir bei einer Frau, die ich nicht attraktiv finde, auch die Lust auf Sex vergeht.
Natürlich beschränke ich meine Partnerin längst nicht auf das Aussehen. Aber bei einer "hässlichen" Frau nützt auch alle Liebenswürdigkeit nichts.
Und nein, #76, natürlich ist mir bewusst, dass niemand mit 65 so aussieht wie mit 25. Ich werde ja auch älter. Aber es gibt genügend Frauen, die auch mit 45 keinen BMI von 45 haben.
 
  • #80
Von Frauen bekommt man doch hier nur Zuschriften wie "Kannst Du Deine Bilder freigeben"? (In der Regel sogar ohne "bitte".) Mehr nicht. Macht man das, wird man weg geklickt,
Also als Frau muss ich mich gegen dieses "nur" entschieden zur Wehr setzten. Ich habe noch nie so eine Mail geschrieben!
Allerdings läuft dieses Spielchen auch anders herum. Frau gibt ihr Bild frei und nie wieder ward etwas gehört. Jemand der dann noch eine Absage sendet gehört dann schon zur höflichen Sorte.
Das ist einfach die harte, oberflächliche Welt des Onlinedating...

Wer allzu strenge Vorgaben hinsichtlich des Aussehens macht,
Tja nun, das passiert Online leider ziemlich leicht und oft. Man begrenzt die Suchkriterien einfach auf schlank und normal und schon hat man einen guten Teil der potentiellen Kandidaten / Kandidatinnen ausgeschlossen ohne sich darüber weiter den Kopf zu zerbrechen.
Ändert doch Scherzes halber einfach mal die Angabe zu eurer Statur und guckt was passiert....

Abgesehen davon, dass mir bei einer Frau, die ich nicht attraktiv finde, auch die Lust auf Sex vergeht.
Tja, dieses Statement gilt gleichermaßen für Frauen. Auch wenn sich wohl keine Frau nur für Sex einen Partner sucht.
Was ist denn überhaupt attraktiv? Sind sexuell attraktiv und als Partner/in attraktiv zwei Paar Schuhe?

Nach meiner (zugegeben begrenzten und subjektiven) Erfahrung setzten viele Suchende, was den Attraktivitätsfaktor anbelangt, bei sich selber andere (niedriger) Maßstäbe an als für die/den gewünschte(n) Partner(in). Eine gewisse Form von Doppelmoral scheinen da die aller meisten zu haben.
 
  • #81
Also es gibt schon gewisse optische Grundvoraussetzungen, die einfach erfüllt sein müssen. Männer, die mir äußerlich nicht gefallen, werden einfach nicht anziehend für mich sein. Da könnte zB ein (stärker) übergewichtiger oder kleiner Mann (bin recht groß) noch so toll, klug, nett sein: Ich würde mich vermutlich nie zu ihm hingezogen fühlen. Ist das jetzt verwerflich? Ich finde es ehrlich gesagt normal.
 
  • #82
Natürlich selektieren Männer wie Frauen in erster Linie nach dem Aussehen, wozu selbstverständlich auch das Gewicht gehört. Online wie offline. Keiner wird eine Person kontaktieren oder im realen Leben ansprechen, wenn ihm die Person aufgrund der Optik nicht zusagt.

Alle weiteren Faktoren spielen erst im Anschluss eine Rolle.
 
  • #83
Ganz, ganz wichtig für (sexuelle) Attraktivität finde ich Selbstbewusstsein und Sich-selbst-lieben-Können!

Ich hätte tausend mal lieber einen übergewichtigen Mann, der selbstsicher auftritt als einen unsicheren schlanken.

Und ich denke, Männer reagieren da ähnlich.

In meinem Bekanntenkreis sind zwei sehr übergewichtige Menschen (ein Mann, ca. 140 kg, und eine Frau, ca. 110 kg). Beide haben einen sehr attraktiven (normal-gewichtigen) Partner. Was haben diese beiden Korpulenten, das sie so anziehen macht? Sie haben jeweils einen Beruf, denn sie LIEBEN, interessante Hobbies, sie pflegen sich SEHR, haben tollen Sinn für Humor und sind sehr, sehr herzliche Menschen.
 
  • #84
Wie bei fast allen Fragen hier: Man kann es pauschal nicht beantworten!!
Aber all das, was ich vom Partner erwarte, bringe ich auch mit.

Für mich:
- Sich nicht gehen lassen (Sport weiterhin betreiben, nicht auseinander gehen/schmaler werden -> stehe auf breite, muskulöse Kanten). Machen bev. Männer, wenn sie das Gefühl haben, eine Frau sicher zu haben
- Sich pflegen (Bart regelm. stutzen, Friseur etc.)
- KEIN Solarium (gibt hässliche Falten)
- Nicht-Raucher (das ebenfalls)
- Wenig- bis Garnichts-Trinker
- Lässiger Kleidunggstil, aber sich bei festl. Anlässen schick kleiden können

P.S. Früher wars mir nicht so wichtig wie heute. Hatte da aber auch 20kg mehr auf den Rippen und war extrem unglücklich, da ich um due 20 rum genauso schlank und sportlich war wie heute wieder (seit 4 Jahren konstantes Gewicht von 58kg bei 1,72m, seit 1 1/2 Jahren in Beziehung).
 
  • #85
Tja, dieses Statement gilt gleichermaßen für Frauen. Auch wenn sich wohl keine Frau nur für Sex einen Partner sucht.

Da haben wir wahrscheinlich einen deutlichen Unterschied zwischen den Geschlechtern!

Was ist denn überhaupt attraktiv? Sind sexuell attraktiv und als Partner/in attraktiv zwei Paar Schuhe?

In gewisser Weise schon, denke ich, zumindest für Männer.

Um mit einer Frau ins Bett zu steigen, muss sie für uns (ja, nur für viele von uns, ich weiß) eigentlich nur gut aussehen und keinen "gefährlichen" Eindruck machen, also ungepflegt sein, krank zu sein scheinen oder irgendwie "psychisch abgedreht". Das ist brutal, ich weiß.

Für eine Partnerschaft setzt man dann doch noch ganz andere Kriterien an.

Ganz, ganz wichtig für (sexuelle) Attraktivität finde ich Selbstbewusstsein und Sich-selbst-lieben-Können!

Ich hätte tausend mal lieber einen übergewichtigen Mann, der selbstsicher auftritt als einen unsicheren schlanken.

Und ich denke, Männer reagieren da ähnlich.

Auch da wäre ich nicht so sicher. Bei der reinen Suche nach Sex ist das vielen von uns wohl ziemlich egal, und dann gibt es ja auch noch die, die auch in der Partnerschaft gerne ein unsicheres, beherrschbares Gegenüber haben ...
 
  • #86
An Rosenblatt:

Du hast recht. Das kann ich nur unterschreiben. Was ich erwarte , biete ich.

Aber: wenn man zu alt ist, obwohl man jünger ist, dann kann man nix dafür !
Dann habe ich einen Mann in der Mitlife-crisis erwischt.
 
  • #87
Nachtrag:

GANZ wichtig und fast vergessen: NICHT unter 1,80m! Kleine Männer haben oft noch mehr Komplexe, als Männer (ob groß mittel oder klein) sie ohnehin schon haben. Daher: Ein k.O.-Kriterium.
 
  • #88
Tja, dieses Statement gilt gleichermaßen für Frauen. Auch wenn sich wohl keine Frau nur für Sex einen Partner sucht.
Was ist denn überhaupt attraktiv? Sind sexuell attraktiv und als Partner/in attraktiv zwei Paar Schuhe?

Selbstverständlich gilt das für beide Seiten, der Parallelthread zeigt das ja auch. Es geht auch nicht um "nur Sex", die Frage geht ja ausdrücklich Richtung Beziehung. Aber ohne sexuelle Attraktivität kann ich mir keine Beziehung vorstellen.

"Als Partner attraktiv" geht weiter als "sexuell attraktiv". Sexuell attraktiv reicht für einen ONS völlig aus. Für eine Beziehung nicht.
Auch da, z. B. #80 schreibt das ja, gibt es sicher keine grundsätzlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Und selbstverständlich muss es für beide Seiten passen. Damit sollten im Normalfall beide "bieten" können, was sie "erwarten". Ausnahmen bestätigen die Regel (#82).

Für mich persönlich passen Frauen mit reichlich Übergewicht auch charakterlich nicht (zu wenig "Eigenliebe") und ich möchte keine Partnerin, die derart ungesund lebt, weil sie dann auch mit meiner Gesundheit entsprechend umgeht.
 
  • #89
Damit sollten im Normalfall beide "bieten" können, was sie "erwarten".
Also ich weiß nicht.
Ich selber bin 1,76m groß, bringe 75 kg auf die Wage, habe eine "Sanduhrfigur" und falle eher in die Kategorie muskulös/gut durchtrainiert als schlank. Was zugegebener Maßen nicht immer so wahr.
Soll ich jetzt von jedem potentiellen Partner verlangen, dass er genau so muskelbepackt ist wie ich? Ehrlich gesagt ist mir das relativ egal. Viel wichtiger ist es mir das die berühmte Chemie stimmt und das Gefühl zu haben so sein zu dürfen wie ich eben bin.

Für mich persönlich passen Frauen mit reichlich Übergewicht auch charakterlich nicht (zu wenig "Eigenliebe") und ich möchte keine Partnerin, die derart ungesund lebt, weil sie dann auch mit meiner Gesundheit entsprechend umgeht.
Interessanter Gedanke, habe ich unter diesen Aspekten noch nie betrachtet.
  • Für seine Gesundheit ist wohl jeder selbst verantwortlich!! Das Argument geht für mich ins Leere.
  • Was das ungesunde Leben angeht: Auch sehr viele dünne und normal gewichtige Menschen machen keinen Sport, rauchen, trinken und verstopfen ihre Arterien mit Cholesterin. Wie willst du die erkennen und aussortieren? Bleibt da dann überhaupt noch jemand übrig?
  • Eigenliebe: Ok, da gehe ich mit. Aber denke an den Parallthread - dünn/normal sein ist auch keine Garantie für Eigenliebe.
 
  • #90
  • Für seine Gesundheit ist wohl jeder selbst verantwortlich!! Das Argument geht für mich ins Leere.
Ja. Aber wer will eine Partnerin oder einen Partner, die nicht auf ihre Gesundheit achten? Ich nicht. Achten die dann auf meine? Gibt es dann jeden Abend Chips vor´m Fernseher?
Das darf natürlich jeder sehen, wie er oder sie möchte.


  • Wie willst du die erkennen und aussortieren? Bleibt da dann überhaupt noch jemand übrig?
Es geht ja nicht darum, alleine danach auszusortieren. Aber wer 120 kg bei 1,60 Körpergröße hat, achtet sicher nicht auf die Gesundheit. Hier also: aussortieren, wer stark übergewichtig ist. Dass dann nicht alle anderen passen, ist eh klar. Und es geht ja nicht darum, dass Frauen (oder Männer) alle superschlanke Models sein müssen. Mit Deiner sportlichen Figur hätte ich unabhängig vom Gewicht kein Problem. Auch Du achtest ja auf Deinen Körper. Es geht mir nicht um reine Zahlen.

Und natürlich bleiben genügend Frauen übrig. Abgesehen davon reicht ja eine.
 
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