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  • #91
Meine Erfahrung hat mich gelehrt, das es auf Dauer nicht gut geht, wenn Die Frau wesentlich mehr verdient als der Partner. Die Minderwertigkeitskomplexe kommen eines Tages doch zum Vorschein. Da kann alles andere sonst stimmen, aber auf Dauer macht es das Gegenüber einfach nicht glücklich.
 
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  • #92
text entfernt
 
  • #93
@#91: Warum muss jedes Gefühl gleich ein Komplex sein? Steht den Mänenrn doch ihr völlig natürliches Gefühl zu, eine Frau versorgen können zu wollen. Das ist geradezu biologisch programmiert und kein krankhafter zustand. Bis vor kurzem (prä-emanzipatorisch) wäre überhaupt niemand darauf gekommen, dass es gesund ist, wenn sich eine reiche Frau einen armen Mann schnappt.

Letztlich hat dieser Thread doch eins gezeigt: Es gibt auf beiden Seiten große Abneigungen gegen ein derartiges Gefälle und es gibt auch auf beiden Seiten "moderne" Personen, die (angeblich?) mit so einer Situation gut zurechtkommen würden. Warum müssen sich diese beiden Gruppen bekämpfen? Beide Ansichten sind verständlich und nachollziehbar -- es müssens ich nur Partner finden, die zueinander passen.
 
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  • #94
Die Zeiten, das der Mann das Geld allein nach Hause bringt sind vorbei. Sie ist stolz dieses Geld zu verdienen und gibt es ihm gern. Sie wußte sehr genau auf wen mit was sie sich einläst. Sie hatte und auch er hatte die Wahl zu entscheiden, ob er/sie mit diesem Partner glücklich werden können. Ich denke, das es nicht wichtig ist, was der Mann an materiellen Werten geben kann. Vielmehr ist es wichtig dem Partner die Anerkennung, Zuneigung und die Liebe zu geben, die der Partner braucht und nach dem er sich sehnt. Wir können uns in solch einer Partnerschaft super ergänzen. Das Portmonaie ist nicht entscheidend. Geben und nehmen, muß dabei nicht immer Geld kosten. Die geschieht auch gerne auf immaterieller Ebene.
 
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  • #95
<ZYNISMUS>
An diesem Thread wird deutlich, dass es doch eine gute Idee ist, mit dem passendem Auto zum Date zu erscheinen. Sieht sie mein "Statussymbol" weiß sie, welche Lebensqualität ich auch sonst bevorzuge. Ist es ein klappriger Smart, machen wir den nächsten Urlaub auf dem Campingsplatz in der Lüneburger Heide, oder in einem 5* Hotel auf Bali, falls ich mit einem A8 vorfahre. Je nachdem, welches Auto sie mitbringt, wissen wir dann beide, was der andere "erwartet". Ist er/sie gut genug für mich ? Kann er/sie mit meinem Lebensstandard mithalten?
Der Vorteil liegt auf der Hand. Man kann sich das Kennenlernen sparen, die Vorzüge oder Defizite eines Menschen muß man nicht erfahren, und bleibt weiter alleine, bis der/die Richtige vorfährt. Es scheint für beide Seiten der Supergau zu sein, sich ineinander zu verlieben und dann festzustellen, dass er auf Currywurst mit Pommes steht, sie aber lieber Lachs und Kaviar mag oder umgekehrt.
</ZYNISMUS>
Es ist aber etwas komplizierter...


Warum passiert das alles? Weil jeder halbswegs gescheite Mensch nicht sofort mit der Brieftasche wedelt und zeigt, wer oder was er/sie denn zu bieten hat. Geld soll ja bei der Partnerschaft keine Rolle spielen. Über Geld spricht man nicht...und wegen seines Geldes möchte auch niemand gemocht werden. Ich kaufe schließlich keine Frau und hoffentlich keine Frau einen Mann.

Was passiert wirklich? Die gewohnten Ansprüche werden zunächst unterdrückt, damit ein politisch-korrektes Kennenlernen beginnen kann. In Wirklichkeit wird an dieser Stelle schon "gelogen" und das "Problem" wird später ausgetragen, wenn eine gewisse Vertrautheit entstanden ist. Es wird auf der einen Seite gelogen mit der Schieflage umgehen zu können (ich kann es ertragen, wenn er/sie viel mehr verdient), auf der anderen Seite werden hohe Ansprüche, die auf Dauer nicht verhandelbar sind, zu Beginn (un)wissentlich unterdrückt. Das ist auch unehrlich. Aber: Von Anfang an Tacheles zu reden, ist äußerst ungeschickt....

Hat jemand einen Rat, wie Mann/Frau diesem Problem sauber begegnen kann? Die wenigsten sind schließlich als Prahlhänse auf die Welt gekommen.
Wie will man der/dem "Unterlegenen" jetzt klar machen, dass der höhere Lebensstandard das Maß der Dinge ist und eine Orientierung nach unten schlecht möglich ist? ...und das in der frühen Kennenlernphase, wo der Mensch doch im Mittelpunkt stehen sollte?

Wenn man genauer hinsieht, geht es hier gar nicht nur um Geld, sondern auch darum, dass zudem zwei unterschiedliche Charaktere in diesem einen Punkt aufeinanderetreffen, auch wenn vielles andere passen sollte (Intelligenz, Empathie, etc). Für jeden ist der Betrag auch noch unterschiedlich. 2000 Euro Monatseinkommen versus 4000 Euro. 4000 Euro versus 10000 Euro. usw.
Die Optimalstrategie wäre ja dann die, dass beide Ihren Verdienstnachweis zum Date mitbringen....so wie üble Vermieter dieses von potentiellen Mietern bei Vertragsabschluß verlangen. Das klingt alles wie ein Deal, und der soll es doch um Himmelswillen wiederum nicht sein.

Aus meiner Sicht kann ich nur sagen: Besserverdienende Frau? Ja bitte. Viel schlechter? Nein Danke. Aber warum soll sich eine Frau mit höherem Einkommen mir abgeben? Das ist auch unfair, da ich von ihr etwas verlangen würde, was ich nicht imstande bin zu "ertragen". Reden wir beim ersten Date trotzdem lieber um den heißen Brei herum, obschon wir davon ausgehen, dass Schieflagen dieser Art von vornherein zum Scheitern verurteilt sind?
 
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  • #96
DER FRAGESTELLER: Ich danke allen, die hier so zahlreich am Thread beteiligt waren für ihre Einschätzung meiner Situation!
Wir haben uns zwischenzeitlich getrennt. Als sie aus ihrem Urlaub kam, sagte sie mir, dass sie nachgedacht hätte, mit der Erkenntnis, dass wir einfach nicht zusammen passen würden. Es wäre eine schöne Zeit gewesen, doch es ginge nicht mehr.
Mir haben die vielen Beiträge hier sehr geholfen, um zu verstehen. Nun ist es gut so, wie es ist.
Hamburg ist eine große Stadt, da wird mir wohl eine ganz normale Frau irgendwann begegnen!
 
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  • #97
Viel Erfolg beim Finden und Gefunden werden :) Geld macht nicht glücklich aber es gibt einen schönen Spruch zum Thema:
Anleger tendieren dazu, Gewinner zu früh zu verkaufen und Verlierer zu lange zu halten - kann man(n) auch auf Frauen(Partnerinnen) mit Geld ummünzen - viel Spaß beim nachdenken..
 
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Anwalt

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  • #98
text entfernt
 
  • #99
@#94: Meines Erachtens verkomplizierst Du die Angelegenheit künstlich. Wer fragt schon nach dem Gehalt und wer würde es erzählen? Darum geht es doch gar nicht!

Man erkundigt sich während des Dates ganz ehrlich nach seinen letzten Urlauben und Vorlieben. Man sieht spätestens bei einem Ausflug sein Auto, man bekommt mit, auf welchem Niveau er sich das Essengehen vorstellt und so weiter. Das ergibt sich doch alles ganz harmlos von alleine...
 
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excuse-me

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  • #100
@ 98
Also wenn mich jemand hinterher fragen würde, was er für ein Auto er fuhr, würde ich sagen:
Ich glaub schwarz oder dunkelblau oder so ...
Mist, ich sollte mich auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren.

Aber ich habe mal einen Test mitgemacht.
Sollte ohne es vorher zu wissen nach einem Gespräch die Person beschreiben, mit der ich mich gerade 10 Minuten unterhalten hatte.
Ich konnte ihr Gesicht exakt beschreiben, ihre Haarfarbe und Frisur - auch ihre Augenfarbe - der Rest ging gar nicht.
Ich wusste weder war das ein Rock oder eine Hose - noch - welche Farbe ihr Oberteil hatte - oooh!
Ich wäre ein ganz schlechter Zeuge - aber hach, ich wüsste, dass der Mörder einen Leberfleck auf der Stirn hatte ... ;-)))
Na, ich bin aber lernfähig - nächstes Mal schaue ich auf die Automarke - steht das hinten oder vorn dran ?
 
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  • #101
Jana

Ich kann das Thema gut nachvollziehen; ich habe meistens mehr verdient als meine Partner. Als ich dann während eines beruflichen Auslandsaufenthalts meines damaligen Partners meinen Job ein Jahr aufgab und von seinem Einkommen lebte, fiel mir das extrem schwer, und ich griff für meine eigenen Bedürfnisse auf meine Ersparnisse zurück.

Ansonsten fiel es meinen Partnern anfangs nicht leicht, dass ich das höhere Einkommen hatte. Aber wir haben uns arrangiert; zum Beispiel hat mir ein Partner viel bei meiner Arbeit geholfen (ich war damals selbständig). Oder der Partner zahlte, wenn wir ausgingen, und ich übernahm die Haushaltsausgaben.

Da ich die Frage schon hören kann: nein, diese Partnerschaften sind nicht an der Einkommensfrage gescheitert, da es nie eine Frage dazu gab. Viel wichtiger und ungleich schwieriger aber ist gemeinsames Arbeiten an der Beziehung, damit man sich gemeinsam weiterentwickelt - oder in manchen Fällen wohl auch zusammen stehenbleibt ;-) Geistiger Reichtum einer Beziehung ist doch eher die Essenz zum Glück, als dieses über Einkommenshöhen zu definieren.

Übrigens, wieso deponiert jemand, der eine Partnerin hat, Fragen bei einer Partnervermittlungs-Plattform? Bereits während der Beziehung wieder auf Suche? Ging es da wirklich nur um die Einkommensfrage?

Zu ein paar der obigen feedbacks: wenn die Frau mehr verdient "hält sie sich" einen Mann, wenn der Mann mehr verdient, hat er eine "normale Frau"? Interessante Kommentare. Was, wenn ich als Frau das statement abgegen würde "Ich interessiere mich nur für Männer, die mehr verdienen als ich". (Rein rhetorische Frage, ich kann mir die mehrheitliche Antwort hier im Forum denken!!) "Normal" kann man übrigens auch mit "durchschnittlich" definieren. Das mag zwar bei Einkommen gut sein, aber wer mag schon sagen, er habe einen durchschnittlichen Partner?

Das Zeitalter der Emanzipation Adams ist angebrochen, Männer. Obwohl, falls Adam den Apfel von Eva angenommen hat, ohne sich "ausgehalten" zu fühlen, war zumindest er ja schon ganz schön emanzipiert! ;-))
 
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  • #102
md
ganz ehrlich, wenn man keine größeren Probleme hat...
Ich denke man sollte sich freuen wenn zumindest einer in der Beziehung gutes Geld nach Hause bringt.
Ich verdiene genug das meine Frau nicht arbeiten muss würde aber jederzeit zuhause bleiben und mich um die Kinder kümmern wenn es anders herum wäre.
Warum? Weil mir die Familie das wichtigste ist und das Glück meiner Frau höchste Priorität hat. Für mich ist das Thema eine Frage falschen Stolzes. Ja es ist ein gutes Gefühl substanziell zur Beziehung beizutragen aber das beruht nicht nur auf Geld.
Für mich ist die entscheidende Währung Zeit. Zeit für meine Frau, Zeit für meine Kinder und Zeit die in Geld gewechselt werden muss.
Das Problem des Fragenstellers liegt denke ich wie mehrfach schon erwähnt wurde eher am gleichwertigen und respektvollem Umgang miteinander. Der muß nicht Einkommensabhängig sein, wenn er es jedoch so stark thematisiert zeigt es das er damit nicht zurecht kommt und das ist eine schlechte Grundlage.
 
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