G

Gast

Gast
  • #1

Wie viele Männer Mitte 40 haben hier eine Partnerin gefunden?

Seit einiger Zeit trage ich mich mit dem Gedanken, mich bei ElitePartner anzumelden. Vor einigen Monaten habe ich das Forum entdeckt und lese hier seit einiger Zeit mit: bei vielen Kommentaren zu Anspruchshaltung, No-Go-Listen etc. stellen sich mir jedoch die Nackenhaare auf. Daher die Frage hier an Herren um Mitte 40: Wer hat hier wirklich eine Lebenspartnerin gefunden??

bin 46, 1,92 lang, schlank, sehe weder aus wie G. Clooney noch wie Quasimodo, seit 2,5 Jahren Single inkl. abgeschlossenem Scheidungsverfahren, Kind ist erwachsen und studiert, Unterhaltszahlungen sind übersichtlich und führen nicht zu einer Einschränkung der Lebensqualität.
 
  • #2
Deine Frage finde ich, obwohl Frau (48) auch spannend, allerdings frage ich mich, wieviele, die hier eine LebenspartnerIn gefunden haben, halten sich noch in diesem Forum auf, und werden somit antworten?
Ansonsten hört Du Dich doch nett an, und Deine "Eckdaten" finde ich vielversprechend. Also ich suche noch.
 
G

Gast

Gast
  • #3
Mein LG war damals 47, als er bei EP suchte und ich ihn fand...
 
G

Gast

Gast
  • #4
Hallo FS,

wie #1 schon beschrieben hat, werden wohl viele, die hier fündig geworden sind, nicht mehr im Forum vertreten sein.

Ich (w) will daher mal für meinen Partner antworten (ja, ich bin noch im Forum am lesen und schreiben):
Wir haben uns via EP kennen und lieben gelernt - er 48.

Deine Randbedingungen lesen sich sehr gut - ich vermute, du würdest hier durchaus auf Interesse stoßen.
In den von dir beschriebenen Randbedingungen unterscheidest du dich in vier Punkten von meinem Partner - bei ihm alles sogenannte No-go's der Forengemeinde. Und trotzdem sind wir zusammen - weil mir die No-go's der Forengemeinde relativ egal waren. Am Ende ist nicht entscheidend, unglaublich viele Kontakte gehabt zu haben, sondern viel wichtiger ist es, den RICHTIGEN Kontakt zu finden.

Viel Erfolg für dich !
 
G

Gast

Gast
  • #5
Ich habe hier noch keine Lebenspartnerin gefunden, bin allerdings auch erst ca. 10 Wochen angemeldet. Kann Dir aber einen Tipp geben, der über den Erfolg oder Misserfolg sehr eintscheiden sein kann:

Ich hatte zu Beginn zwar mein "über mich" Profil sehr ausführlich ausgefüllt (mir wurde mehrfach bestätigt, dass dies sehr neugierig mache), hatte aber die Formalitäten, sprich Beruf, Ausbildung etc. nicht oder nicht korrekt ausgefüllt. Erschien mir zu nebensächlich und die direkte Wahrheit war mir zu konkret, so beließ ich es bei lapidaren Allgemeinplätzen.

Die ersten drei Wochen verliefen mehr als dürftig. Ich hatte direkt nach der Anmeldung drei Anfragen (das sind die Mädels, die auf die Neulinge lauern) und war der Meinung ich muß mit ihnen jetzt Konversation betreiben; beschäftigt mit den drei Frauen schrieb ich keine weiteren an. In den folgenden drei Wochen kamen gerade mal noch zwei Anfragen, das wars, und nachdem diese ersten drei sich als nicht ganz passend erwiesen, muße ich also was unternehmen. Als erstes habe ich mein Profil überarbeitet, und schrieb mein Studium und meinen Beruf rein (eine relativ hohe Führungsposition, vorher stand nur die Branche drin, und meine "Kontakte" zeigten sich erstaunt dass ich mit meinen "assets" nicht direkter hausieren ging). Dann nahm ich mir vor, am nächsten Tag einen netten Anschreibentext zu formulieren, und mich aktiv auf die Suche nach Kandidatinnen zu machen. Allerdings geschah nun erstaunliches: Vom einen auf den anderen Tag wurde ich zugesch....ssen mit Anfragen. Ich vermute das korrekt ausgefüllte Studium, das vorher fehlte, hievte mich plötzlich als "Neu" in die Suchroutine der Partnervorschläge für die Damen, die einen Akademiker suchten. Man höre und staune: In der folge bekam ich ca. 5-10 Anfragen pro Woche (für Frauen wohl normal, für Männer extrem viel) Die jüngste war sage und schreibe 27 Jahre, 10-15 Jahre jünger war durchaus häufig. (Sicher hast Du hier auch von den Beschwerden der Frauen gelesen, die von älteren Männern angeschrieben werden .....:).

Was lernt man daraus: Du brauchst ein Studium und einen vernünftigen Beruf der nach vernünftigem Einkommen riecht, das ist sozusagend die Oberweite und der Knackarsch des Mannes. Ohne das wird es hier dürftig und Du mußt Anfragen verschicken noch und nöcher um überhaupt Kontakte aufzubauen.
Hasst Du allerdings beides, ist das schon die halbe Miete, dann noch ein bischen liebevoll Profil ausfüllen und nicht wie Quasimodo ausehen, dann steht die Welt Dir offen und Du wirst zumindest eine große Auswahl haben. Dieses ganze NoGo Gedöns kannst Du glaube ich ignorieren, in freier Wildbahn ist mir das noch nie begegnet. Wenn die Damen erstmal der Jagdinstinkt gepackt hat, lassen die die Checkliste stecken und wollen nur punkten, und ein bischen Schwund ist immer. Das eigentlich Problem ist dann viel mehr, diese Anfragen zu managen, und die herauszufiltern, denen Du näher auf den Grund gehen willst.....
 
G

Gast

Gast
  • #6
Guten Abend,

hier nochmals der FS: vielen Dank für die Antworten bislang.

Ein besonderes Dankeschön an #4: das ist mit weitem Abstand der hilfreichste Kommentar, den ich - auf meine Situation bezogen - in den letzten Monaten hier bislang gelesen habe - sehr aufschlussreich. Einerseits stimmt das optimistisch, da ich die genannten Kriterien in Bezug auf Studium, Beruf und Einkommen mitbringe. Allerdings birgt ein Befolgen deiner Ratschläge auch eine gewisse Herausforderung: So konkret wie nötig, aber so allgemein wie möglich!

Wenn es notwendig ist, gewissenhaft über Studium, Branche und Beruf im Profil zu schreiben und ich dazu auch klar zu verstehen gebe, in welcher Großstadt und Umgebung ich eine Partnerin suche (ich möchte keine Fernbeziehung), dann wird für die mitdenkende Elite hier recht schnell deutlich, in welchem DAX30-Konzern ich arbeite. Und da allein in meiner Stadt viele Tausend Menschen für dieses Unternehmen arbeiten und sich dabei sicher einige auch bei ElitePartner tummeln dürften ..... Und eben dies möchte ich gerne vermeiden.

[Mod.= Nebenthema gelöscht; keine neuen Fragen im Thread. Dieses Thema gehört oben in die Rubrik Elite Partner.]
 
  • #7
Nun, wieviele weiss ich nicht, aber ich auf jeden Fall- und was für eine! Und auch etliche Paare in meiner Umgebung- die meisten trauen sich nur nicht es zuzugeben. Gehst Du aber offen damit um outen sich doch recht viele als Netzpaare....

Und das obwohl ich einen Beruf und ein paar Hobbies habe die bei recht vielen Damen auf Ihren NoGo listen stehen und niemals bereit war mich zu verbiegen oder den Damen nach dem Maul zu reden und zu agieren. Dazu noch stelle ich fest dass ich bei vielem was Männer denn so zu tun, zu denken und zu erwarten haben nicht mitspiele.

Klar, es waren nicht unendlich viele,ich musste auch deutlich mehr anschreiben verfassen als ich erhalten habe aber ich wollte ja auch nur eine... Innerhalb eines Jahres hatte ich Dates mit 10 Damen die allesamt tolle Frauen waren. Das sind genau 10 mehr als ich bei meinem recht aktiven Leben ohne das Netz getroffen hätte.

Ach ja, liebe #4- ich habe seinerzeit den Bereich mit dem Job auch eher allgemein gehalten (ich wär sonst zu leicht zu googeln gewesen)- hat der Qualität meiner Kontakte nur gut getan. Eine Frau die mich nur anschreibt wenn ich einen überdicken Geldbeutel und einen Titel habe ist eh nicht meine. Klar, die Quantität halt möglicherweise gelitten- aber als Schaden kann ich das nicht sehen.
 
G

Gast

Gast
  • #8
Ich bin eine Frau, die vor ca. zwei Jahren einen Mittvierziger "erobert" hat - und er mich. Mit etwas Glück kannst Du die Nadel im Heuhaufen, also eine passende Frau auch hier finden. Es gibt auch noch bodenständige Frauen. Ich bin etwas älter als mein Partner, doch es hat alles gut gepasst.
[Mod.= gelöscht]
Viel Glück.
 
G

Gast

Gast
  • #9
, dann wird für die mitdenkende Elite hier recht schnell deutlich, in welchem DAX30-Konzern ich arbeite. Und da allein in meiner Stadt viele Tausend Menschen für dieses Unternehmen arbeiten und sich dabei sicher einige auch bei ElitePartner tummeln dürften ....][/B]

Ach ja, liebe #4- ich habe seinerzeit den Bereich mit dem Job auch eher allgemein gehalten (ich wär sonst zu leicht zu googeln gewesen)- hat der Qualität meiner Kontakte nur gut getan. Eine Frau die mich nur anschreibt wenn ich einen überdicken Geldbeutel und einen Titel habe ist eh nicht meine. Klar, die Quantität halt möglicherweise gelitten- aber als Schaden kann ich das nicht sehen.

Absolut nachvollziehbar, ich würde auch never ever so konkret werden, dass der Job googlebar ist, man kann das ja durchaus neutral beschreiben, und wenn Du nicht gerade in der Mode-Branche arbeitest, ist die Branche hier auch erstmal ziemlich irrelevant (oops, war das jetzt frauenfeindlich?).

Ich verstehe auch absolut Kalles Vorbehalte bezüglich der "Qualität", und habe auch selbst sehr skeptisch den Regenschauer an Anfragen betrachtet, und denke man muß prinzipiell sehr vorsichtig damit umgehen (ich komme Dummerweise auch noch aus einer Branche die sich genau diesen Mechanismen beschäftigt). Es ist auch mitnichten so, dass Bildung und Job alleine ausreichen, wie erwähnt hab ich mir viel Mühe mit dem Profil gegeben und es wird sehr gemocht. Es gibt aber viele Frauen, die was die Bildung betrifft ein Studium erwarten, alleine schon um intellektuell auf Augenhöhe zu sein. Und die schauen Dein Profil erst gar nicht an, wenn Du nicht die Bildung und einen akzetablen Job vorweisen kannst - sonst verliert man diese Zielgruppe komplett und das hat noch nichts mit dickem Geldbeutel oder ähnlichem zu tun.

Ich glaube es gibt zwei Ebenen, die man nutzen kann: Ebene 1: Möglichst viel Aufmerksamkeit bekommen bzw. möglichst große Masse erreichen. Solange die Angaben ehrlich sind, macht es keinen Sinn sie zu verschweigen, denn Frauen die nur ungebildete Männer suchen, stellen kein fassbares Kriterium dar (weder positiv noch negativ). Ebene 2: Im Profil so prägnant und ehrlich wie möglich, und das heisst auch durchaus polarisierend, sich selbst darzustellen. Und dann hilft nur noch Wachsamkeit und gesunder Menschenverstand. Selbstverständlich hat man sicher noch viele Anfragen von "zwielichtigen" Frauen, jedoch verliert man auch viele interessante Kontakte, wenn man sich nicht in irgendeiner Form bemerkbar macht. Streuverluste hat man immer, und wenn man alle Streuverluste vermeidet hat man keine Kontakte mehr.
However, ein jeder nach seiner facon.
 
G

Gast

Gast
  • #10
Vor zwei Jahren lernte ich meinen Partner, damals 43, im Netz kennen. Soweit ich mich entsinnen kann, hat er sein Profil korrekt ausgefüllt und seine "Anfrage" an mich sehr individuell verfasst - also keine Standard-Blabla-Anfrage.

Ich vergaß noch zu erwähnen, dass er sein Studium bzw. seinen Beruf nicht angab im Profil. Er war 6 Wochen angemeldet.

w40
 
G

Gast

Gast
  • #11
Mitte 40 - du hast gute Chancen: die Range ist relativ weit, so im Groben: von 25 bis 50 ist alles drin, je nachdem was dir so vorschwebt und wo du deine Einschränkungen machst...

1,92 m - auch hier hast du gute Chancen: du bist groß und auch mit High Heels dürften die meisten Damen noch gut zu dir passen, rein optisch, höhentechnisch gesehen...

schlank - das ist auch super! Für die meisten ein wichtiges Kriterium..

2,5 Jahre getrennt, Scheidung durch - sehr gut! Du scheinst deine Wunden geleckt zu haben..

1 Kind - für viele ein NoGo, aber vermutlich sind das diese Damen bei denen du das mit deinem Einkommen wieder wett machen kannst ;) immerhin..

...und du sagst ja die Unterhaltszahlungen schränken die Lebensquali nicht ein :)

Du bist also im Boot :)

Ich finds grauselig wie hier Menschen bewertet werden. Was sagen denn all die Punkte aus? Du kannst ein egoistischer Choleriker sein, ein lügender Narzisst, ein geiziger stinkender Nichtduscher, etc... all das können 1,92m und ein dickes Auto für mich niemals aufwiegen.

Viel wichtiger finde ich die Menschlichkeit, die Herzenwärme die jemand ausstrahlt, die Ehrlichkeit und Treue, das WIR-Gefühl (damit meine ich nicht: DU verdienst die Kohle und ICH lebe schön davon), das Glück das man zusammen empfindet und das unabhängig von materiellen Dingen ist.

Kinder sind ein Segen! Wer Kinder hat darf sich sehr glücklich schätzen!

Ich finde Onlinedating sehr nüchtern. Es ist bestimmt möglich hier erfolgreich zu sein und das Schöne ist: man kann ja immer wieder kommen, weil die Firma pleite ging, äääh, ich meine, man doch nicht so gut zusammengepasst hat oder Botox auch nicht mehr hilft, also sie andere Interessen hatte..

Hallelujah der Oberflächlichkeit!!

@4: herzlichen Glückwunsch zu den vielen Anwärterinnen auf dein Vermögen.
 
G

Gast

Gast
  • #12
Was schwebt dir partnerschaftlich so vor - FS?
Welche Damen wären deine Zielgruppe? Gleichaltrig....oder am besten wesentlich jünger.......kannst du dir nochmals Windeln wechseln vorstellen :)

Mit Mitte Vierzig hast du als Mann jedenfalls viel mehr Chancen, als ich umgedreht als Frau mit Mitte Vierzig.
Das gesellschaftliche Leben ist trotz Emanzipationsgetöse für Frauen (immer noch) ungerecht..

Dir jedenfalls ein WILLKOMMEN, sofern du dich anmeldest!
 
G

Gast

Gast
  • #13
Was lernt man daraus: Du brauchst ein Studium und einen vernünftigen Beruf der nach vernünftigem Einkommen riecht, das ist sozusagend die Oberweite und der Knackarsch des Mannes. Ohne das wird es hier dürftig und Du mußt Anfragen verschicken noch und nöcher um überhaupt Kontakte aufzubauen.

Hasst Du allerdings beides, ist das schon die halbe Miete, dann noch ein bischen liebevoll Profil ausfüllen und nicht wie Quasimodo ausehen, dann steht die Welt Dir offen und Du wirst zumindest eine große Auswahl haben.

Vernünftiger Beruf ist wichtig, ein vernünftiges Einkommen ist relativ....Studium ist mir nur in der Hinsicht wichtig, dass viele studierte Männer besser kommunizieren, besser differenzierend denken können, sich und die Welt mehr hinterfragen können, aber auch können einige Studierte nicht, egal ob Frau oder Mann.

Leider verallgemeinerst du auch und es ist schon traurig, dass viele junge Frauen so sehr nach dem Geld und der Position eines Mannes schielen. Aber auch diese Frauen werden lernen, dass viele Geld nicht alles ist und solche Männer oft schlechte Familienväter waren bzw. sind, weil sie ihren Fokus zu sehr auf den Beruf und die Karriere gelegt haben.

w 48
 
G

Gast

Gast
  • #14
Kinder sind ein Segen! Wer Kinder hat darf sich sehr glücklich schätzen!

Ich finde Onlinedating sehr nüchtern. Es ist bestimmt möglich hier erfolgreich zu sein und das Schöne ist: man kann ja immer wieder kommen, weil die Firma pleite ging, äääh, ich meine, man doch nicht so gut zusammengepasst hat oder Botox auch nicht mehr hilft, also sie andere Interessen hatte..

Hallelujah der Oberflächlichkeit!!

Das mit den Kindern ist sehr subjektiv - als Segen werden in der Regel nur die eigenen Kinder betrachtet, nicht die fremden, liest man zumindest hier laufend.

Ich glaube nicht, dass Online-Dating "nüchterner" oder "oberflächlicher" als die Realität wäre, sondern es spiegelt brutal und direkt die Realität wieder, die ganz genauso ist, wenn auch verschämter und heimlicher. Da fragt man nicht so direkt nach dem Job und der Bildung, sondern versucht es listig zwischen den Zeilen zu erfragen. Das durfte ich schon zu genüge erfahren.

Im Gegensatz zu den meisten Situationen im normalen Leben lassen sich beim Online-Dating die Angaben so anpassen, dass man die durch Oberflächlichkeit motivierten Zuschriften deutlich "dämpft". Wenn im normalen Leben jeder weiss, das ich Vorstand der Firma x bin mit dementsprechendem Motivationsschub bei den Frauen, kann ich diese Information beim Online-Dating abschwächen. Deshalb hatte ich Bildung und Beruf komplett weggelassen, nur dieser Schuss ging komplett nach hinten los. (was ja durchaus auch nachvollziehbar ist, eine Frau die Wert auf Gespräche legt (sprich: alle), wird sich schwer tun, einen Mann anzuschreiben, mit dem sie intellektuell wohl kaum eine gemeinsame Ebene finden kann).

Man(n) lernt dann sehr schnell, die Motive der Frauen zu erkennen und zu differenzieren. Man lernt aber auch, daß die Darstlellung des Gegenteils (ungebildet & arm) einem zwar die "gold-digger" vom Hals hält aber nicht nur die, sondern die klugen, netten und hübschen meisten auch, denn auch die haben keine Lust sich mit einem ungebildeten finanziellen Problemfall einzulassen, vor allem wenn sie einigermaßen attraktiv sind und dementsprechende Auswahl haben.

@4: herzlichen Glückwunsch zu den vielen Anwärterinnen auf dein Vermögen.

Könnte es sein, dass dieser Satz einen kleinen stichelnden Unterton enthält? Jedenfalls vielen Dank für die Glückwünsche :)
 
  • #15
Ich hatte zu Beginn zwar mein "über mich" Profil sehr ausführlich ausgefüllt (mir wurde mehrfach bestätigt, dass dies sehr neugierig mache), hatte aber die Formalitäten, sprich Beruf, Ausbildung etc. nicht oder nicht korrekt ausgefüllt. Erschien mir zu nebensächlich und die direkte Wahrheit war mir zu konkret, so beließ ich es bei lapidaren Allgemeinplätzen.

Ich bin zwar eine Frau, trotzdem möchte ich grade dazu antworten.
Ich habe meinen Beruf und alles was damit zusammenhängt sehr schnell wieder herausgenommen.
Da ich in einer hochqualifizierten Männerdomäne arbeite und "Zielgruppe" Mann, Job, Alter etc. sich mit "Zielgruppe" privat hier in vielen Punkten überlappt, hat man(n) mich auch mal schnell ergoogelt. Dazu habe und hatte ich keine Lust.

Tatsache ist, dass die Anfragen von ca. 8-10 die Woche auf 1-3 runtergegangen sind. Das stört mich allerdings herzlich wenig. Sagt es doch sehr viel über mein unbekanntes Gegenüber aus. Ich bin mittlerer Weile sogar so weit dies noch nicht mal in den ersten Mails zu erwähnen respektive darauf einzugehen.

Ich suche hier einen Kerl fürs Herz und Partnerschaft und keinen neuen Geschäftskontakt oder Brieffreundschaften, die sich auf berufliche Allgemeinplätze, Einkommen etc. beziehen.

Im Grunde würde ich das genau so jedem raten, der ernsthaft! auf Partnerfindung (und nicht! Ressourcenfindung) ist und bei den Suchkriterien definitiv auch "Nicht-Akademiker" angeben. Kein Mensch kann ahnen, was sich vielleicht hinter "Nicht-Akademiker" versteckt. Und das ist gut so.

(43)
 
  • #16
@10
Ich finde Onlinedating sehr nüchtern. Es ist bestimmt möglich hier erfolgreich zu sein und das Schöne ist: man kann ja immer wieder kommen, weil die Firma pleite ging, äääh, ich meine, man doch nicht so gut zusammengepasst hat oder Botox auch nicht mehr hilft, also sie andere Interessen hatte..

Hallelujah der Oberflächlichkeit!!

Tja, wie Oberflächlich das Ganze wird entscheidest Du im wesentlichen selbst. Du hats die Wahl- schreibst Du Menschen aufgrund der ersten oder der zweiten Seite des Profils an? (die erste enthält die technischen Daten, die zweite, das "ich über mich"- die Seele des ganzen).
Und natürlich auch wie erstellst Du Dein Profil? Legst Du wert auf die Oberflächlichkeiten oder dass was dahinter ist? Mit ein wenig Übung erkennt man ziemlich viel aus einem Profil.

Dann hast Du es auch selbst in der Hand mit wem Du Dich triffst- mit jedem der so ungefähr die technischen Daten trifft oder nur mit Menschen in denen Du in etlichen Mails feststellen konntest dass es eine gemeinsame Wellenlänge gibt.

@8
Es gibt aber viele Frauen, die was die Bildung betrifft ein Studium erwarten, alleine schon um intellektuell auf Augenhöhe zu sein. Und die schauen Dein Profil erst gar nicht an, wenn Du nicht die Bildung und einen akzetablen Job vorweisen kannst - sonst verliert man diese Zielgruppe komplett
Nun, das sind genau die Damen die Oberflächlich entscheiden. Sie gehen auf den Status anstatt sich die Mühe machen die zweite Seite zu lesen. Dort kann man nämlich locker seinen Intellekt, seine Werte und seine Lebenseinstellung darstellen. (was ich auch jedem empfehlen würde) Eine Anfragenflut muss ja auch gemanagt werden, die Guten in das Töpfchen.... Da isses doch gar nicht schlecht wenn sich die fürs Kröpfchen gar nicht erst melden.

Ich kann Dir versichern, es war zwar keine Flut an Anfragen, aber Ebbe wars auch nicht und die Qualität war für mich klare A-Sortierung. War zum Beispiel sehr hilfreich herauszustellen dass der Sport und die Musik zentrale Bereiche meines Lebens sind und beides nicht verhandelbar ist.
 
G

Gast

Gast
  • #17
Hier nochmals der FS:

Besten Dank nochmals für die teilweise sehr ausführlichen Antworten zu meiner Frage - das hilft beim Nachdenken, mich hier anzumelden.

Leider bestätigt sich auch in diesem Thread, dass wohl nicht wenige Menschen sehr viel Wert auf Oberflächlichkeit bzw. Materielles legen. Aber wie schrieb es jemand so trefflich: es geht ja darum, die berühmte Nadel im Heuhaufen zu finden.
 
  • #18
Leider bestätigt sich auch in diesem Thread, dass wohl nicht wenige Menschen sehr viel Wert auf Oberflächlichkeit bzw. Materielles legen.
Ja, das ist einfach so -- aber mal ganz ehrlich: Für diese Erkenntnis hättest Du doch nicht diesen Thread gebraucht. So sind die Menschen einfach und so waren sie seit Jahrtausenden. Das ist weder ein Online-Phänomen noch irgendwas Modernes. Und hätten Dir hier zehn Pharisäer das Gegenteil bestätigt, so wäre es dennoch nicht wahr gewesen.

Ich glaube aber, dass sich die allermeisten Menschen heutzutage schon wirklich verlieben wollen und einen Partner wünschen, den sie toll finden, begehren, schätzen, mögen. Dazu gehören in allererster Linie Gefühle als oberste Priorität. Erst dann folgen weitere notwendige Voraussetzungen wie Kompatibilität in Ansichten und Wertvorstellungen, Freizeitgestaltung oder eben auch finanzielle und materielle Möglichkeiten.
 
G

Gast

Gast
  • #19
<- mod Nebenthema gelöscht >

Ich bin zwar eine Frau, trotzdem möchte ich grade dazu antworten.
Ich habe meinen Beruf und alles was damit zusammenhängt sehr schnell wieder herausgenommen....
Im Grunde würde ich das genau so jedem raten, der ernsthaft! auf Partnerfindung (und nicht! Ressourcenfindung) ist und bei den Suchkriterien definitiv auch "Nicht-Akademiker" angeben.
Dieser Ratschlag ist doch getrennt nach Mann und Frau zu betrachten. Männer werden nicht unerheblich nach ihrem Ressourcenzugang gewählt. Hier wäre es geradezu fatal, den Beruf und den Bildungsstand wegzulassen. Eine Frau wird eher über Jugend und Schönheit definiert. Dort kann es durchaus sinnvoll sein, den Beruf zu unterdrücken, um Männer nicht zu verschrecken, die deutlich unter ihrem Status liegen.

Nicht umsonst sind Frauen bei einem Portal, daß sich Elitepartner nennt und zu einem Großteil mit dem Akademiker wirbt, angemeldet. Sie suchen nachdem, was ein Akademiker als Ressourcenzugang dem Normalbürger voraus hat.
 
  • #20
@18 na, dann ist u.a. Kalle und einige andere , die das durchaus auch anders sehen als Du auch ein "Mädchen".

Fatal finde ich Einstellungen wie Deine. Aber jede/r wie er/sie mag. Darum geht es doch.

Für mich gibt es in Bezug auf Partnerschaft aber auch keine Wörter wie "Ressourcen" oder "Transferleistungen", noch irgend etwas anderes in diese Richtung. Und nein, ich bin nicht unbedingt die Super-Romantikern mit rosa Brille und kann sehr klar sehen.

(43)
 
G

Gast

Gast
  • #21
Es ist nicht so einfach. In der Tat sollte es auch nicht die Frage sein: Wie kann ich eine große Zahl von Frauen motivieren, mich anzuschreiben. Ein besonders interessanter Beruf mit gutem Image könnte dieses Ziel zum Beispiel wohl erreichen.

Wenn Du so vorgehen solltest, würdest Du einen Ansatz wählen nach Äußerlichem und nach bestimmten ausgewählten Wunschvorstellungen. Dann schreiben wohl mehr Frauen eine Anfrage, aber umso mehr Frauen, die nicht passen. Und herauszufinden, welche passt, ist dann nicht einfacher. Leichter ist es bei diesem Ansatz herauszufinden, wer nicht passt. Ich nehme an, dass Du dies grundsätzlich nicht sehr einfach findest, da Du ja schon Lebenserfahrung hast und differenzierst.

Ich denke, jede Art berechnende Selbstdarstellung, die sehr besondere Aufmerksamkeit beim anderen Geschlecht schaffen will, macht es nicht einfach.

Kannst Du selbst gut Anfragen schreiben oder auf Anfragen gut reagieren?

M 47
 
G

Gast

Gast
  • #22
Hallo #20,

Mit "Es ist nicht so einfach" hast du die Situation treffend beschrieben.

Zu deiner Frage: Ich bin und war zwar bei Plattformen wie diesen bislang nicht angemeldet, denke aber, das weder aktives Anschreiben noch Antworten auf Anfragen unüberwindbare Herausforderungen wären. Schon eher ein Thema ist die Zeit.

Mit Mitte 40 habe ich klare Vorstellungen: Wichtig sind Wertvorstellungen, Interessengebiete, Wünsche zur Freizeitgestaltung, Ansichten zu allgemeinen, aktuellen Themen, Vorlieben usw. sowie klar abgeschlossene und verarbeitete frühere Partnerschaften. Kinder sind willkommen - so sie denn bereits da sind. Eigene, neue Kinder möchte ich nicht mehr. Und wenn ich ehrlich bin, muss mich auch das äußere Erscheinungsbild ansprechen (ohne, dass ich dabei auf einen bestimmten Typ festgelegt bin). Mir ist durchaus bewusst, das diese Ansprüche wohl einschränken.

Wenn ich mir die Kommentare hier (als auch bei anderen Threads) vor Augen führe, dürfte es wohl das zielführendste sein, im Profil - wenn auch möglichst allgemein gehalten - aussagekräftige Infos über Beruf usw. zu geben. Es erscheint mir immer noch "einfacher", dann hoffentlich Anfragen zum Filtern zu haben, als keine. Für alles weitere ist dann vor allem "Chemie" und Menschenkenntnis (und sowohl im Beruf wie im Privaten habe ich mich darauf bislang stets gut verlassen können) entscheidend.

Ein "Tiefstapeln" - wie von #4 ausgeführt - setzt voraus, selbst aktiv Profile zu lesen und anzuschreiben. Das wäre ja noch völlig ok. Allerdings vermute ich mal, dass die Antwort-Quote sich auf ähnlich niedrigem Niveau bewegen dürfte, wie aktive Anfragen von Damen. Oder sehe ich das ganz falsch??

Viele Grüße
der FS
 
G

Gast

Gast
  • #23
Ein "Tiefstapeln" - wie von #4 ausgeführt - setzt voraus, selbst aktiv Profile zu lesen und anzuschreiben. Das wäre ja noch völlig ok. Allerdings vermute ich mal, dass die Antwort-Quote sich auf ähnlich niedrigem Niveau bewegen dürfte, wie aktive Anfragen von Damen. Oder sehe ich das ganz falsch??

Viele Grüße
der FS

Vielleicht kommen dann weniger Anfragen. Aber vielleicht ist ja gerade das, was die Guten von den Schlechten trennt. So kannst du jedenfalls ausschließen, daß es eine Frau nur auf deinen Titel, Status und Kontostand abgesehen haben könnte.
 
G

Gast

Gast
  • #24
Vielleicht kommen dann weniger Anfragen. Aber vielleicht ist ja gerade das, was die Guten von den Schlechten trennt. So kannst du jedenfalls ausschließen, daß es eine Frau nur auf deinen Titel, Status und Kontostand abgesehen haben könnte.

Ich glaube nicht, dass das die Guten von den Schlechten trennt. Kontostand wird ja auch nicht angegeben - das einzige was man sieht bzw. was von diesen Kriterien durch die Einschränkung der Suche ausgeblendet werden kann, ist der Bildungsabschluß.
Würden nun alle Schlechten aussortiert, würde das heissen, alle Guten legen keinen Wert auf Bildung und haben keine Veranlassung die Auswahl einzuengen.
Tatsache ist aber, daß es für jeden gute Gründe gibt die Auswahl einzuengen (dazu gibt es einfach zu viele Mitglieder bei EP). Genauso kann man eine Frau die Wert auf Bildung bei einem potentiellen Partner legt, nicht per se als schlecht bezeichnen. Hat sie selbst einen hohen Bildungsgrad, ist es vernünftig, "unter seinesgleichen" zu suchen, da es die Chance auf eine langfristig funktionierende Beziehung erhöht.
 
Top