• #1

Wie verspielt seid ihr? Ab wann wird es eurer Meinung nach peinlich?

Es gibt Dinge die einem als Erwachsener immer noch Spaß machen. Also was man auch in der Kindheit immer gerne gemacht hat.

Folgendes Beispiel. Mein Sohn hat vor ein paar Jahren von meinen Eltern eine Carrarabahn geschenkt bekommen. Das kennt ihr bestimmt auch noch von früher. Ich habe dann mit ihm zusammen gespielt. Also einen Vater Sohn Tag. Irgendwann hatte er dann keine Lust mehr. Ich habe dann noch etwas alleine die Autos fahren lassen. Hat mir allerdings Spaß gemacht. Da kommen dann Kindheitserinnerungen hoch. Macht euch das immer noch Spaß oder findet ihr es peinlich?

Ihr kennt bestimmt auch die Luftpolsterfolien. Die ist ja meistens dabei wenn man was geliefert bekommt das leicht zerbrechlich ist. Jedes Mal wenn ich die in den Fingern habe muss ich damit spielen. Also ich lasse sie knallen. Macht aber Spaß. Ist eine Angewohnheiten. Ich mache es natürlich nicht stundenlang. Wahrscheinlich schüttelt der ein oder andere den Kopf. Bin 46. Macht ihr das auch manchmal? Ab wann fängt es für euch an peinlich zu werden?
 
  • #2
Ich mache es natürlich nicht stundenlang. Wahrscheinlich schüttelt der ein oder andere den Kopf. Bin 46. Macht ihr das auch manchmal? Ab wann fängt es für euch an peinlich zu werden
Gar nicht, ich lasse auch knallen, oder blase auf Grashalmen, oder gibt noch anderes, das Kind in mir freut sich, und was mir Spaß macht, ist mir nicht peinlich. Wer meint, sich fremdschämen zu müssen für mich, soll wegschauen, ich bin gut 50+.🤣😁
 
  • #3
Ich freue mich immer, wenn mein Sohn mich animiert, mich an meine Kindheit zu erinnern. Hulunderblüten sammeln und dabei durch die Natur steifen, Elfenheime suchen, auf Eichelschalen oder Grashalmen "Tröten", Knallerbsen und Juckpulver aus Hagebutten in den Pullover stecken. Aus Kräutern selber Tee machen, Herrlich! Er wollte immer eine Bude im Wald mit mir bauen.....das haben wir leider nicht hinbekommen, weil mir dazu dann doch die kindliche Energie fehlte.
 
  • #4
Das mit den Grashalmen mache ich auch immer noch. Das hat mir damals mein Großvater beigebracht als ich noch ein kleiner Junge war.
 
  • #5
Ach mit 57 ist das auch nicht anders.

Bis 2020 gab es hier in der Nähe noch eine Mischung zwischen Spielzeugladen und Eventlokal. An sogenannten Männerabendenden, später auch für Frauen, wurden rundenbasiert verschiedene Spiele gespielt, u.a. Rennen mit einer Carrarabahn. In der Regel haben dann die Eventteilnehmer noch ein paar Spielzeuge gekauft und mitgenommen.

2020 gab es sogar eine Doku bei ARTE die u.a. diesen Laden aber auch einen hannoverschen Kaffee Betreiber, in dessen Lokal regelmäßig Wissensspiele gespielt werden (der hatte mal bei wer wird Millionär gewonnen), im Lockdownkontext thematisierte. Den Spielzeugladen mit seinen Events gibt es inzwischen nicht mehr.

Für meine Tochter habe ich diverse Spielzeuge vor ca. 15 - 20 Jahren gekauft mit denen im Endeffekt ich mehr als sie gespielt habe. U.a. Lego und Playmobil. Ihr Sandkasten war auch super und extra groß 😎

Ich kenne einige Kollegen die sich intensiv mit Lego beschäftigen. Einer stellt dazu sogar Youtube Videos ein. Wer dort sucht wird unter Brickwedel City fündig. Ich selbst hatte letztens überlegt die bespielbare Playmobil Variante von Raumschiff Enterprise zu kaufen, mich dann aber dagegen entschieden.

Ein Verwandter meiner Ex wurde von seiner dachbodengroßen Modelleisenbahn und gemeinsamen spielen mit seiner Tochter abgelenkt, bis er an seinem 50jährigen Geburtstag seine Frau mit einem Lover ertappte.

Freizeittechnisch bin ich Mitglied in einem Science Fiction Club. Den Mitgliedern tut man nicht Unrecht wenn man sie als im Durchschnitt verspielte alte Nerds (Durchschnittsalter 50) bezeichnet.

Brettspiele, Rollenspiele (hier nicht gemeint Computer oder sexuelle Spiele) in allen ihren Varianten von Pen & Paper über Spiele mit z.T. selbstbemalten Figuren hin zu solchen in denen man sich selbst verkleidet sind auch bei Jüngeren in der Szene beliebt und auch nur eine Fortsetzung kindlichen Nachspielens von Filmen, verkleiden oder spielen mit Spielzeugindianern.

Ein Bekannter (Anfang 50) ist z.B. englischer Langbogenschütze aus dem 13. Jahrhundert. Ein anderer Wikinger. Beide bereisen entsprechende Events. Selbstverständlich jeweils nicht Vollzeit 😉

Meine Freundin hatte als wir uns kennenlernten ihr Stofftier vor mir versteckt und war ganz erstaunt als sie meine Stofftiere sah. Aufgrund ihrer durch mich entdeckten Leidenschaft für japanische Zeichentrickspielfilme hatte ich ihr zu Weihnachten eine Stoffpuppenversion des Waldgeistes Totoro geschenkt. Der sitzt jetzt auf ihren Küchensofa und wird von mir gelegentlich bespielt wenn ich neben ihn sitze.

Ok andere Männer beschäftigen sich mit Autos und Motorrädern. Einige haben neben echten Autos auch Modelle oder Regale voller Jahrgänge alter Automobilzeitschriften. Aber das ist doch nur eine Variante vom Spielen.

Spielen macht wie lachen, singen, tanzen (zumindest mir) Spaß, Glücklich und stärkt das Imunsystem.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #6
Mein Mann und ich faxen die ganze Zeit miteinander rum, andere würden vielleicht die Nase rümpfen. Ist uns wurscht. Wir lachen uns scheckig.😸
 
  • #7
Mann, das Teil heißt Carrerabahn - Carrara ist Marmor.
Wenn unsere Raubenkel 5 werden bekommen sie eine Carrerabahn und die Autos werden vorher bei uns im Wohnzimmer gründlich eingefahren, damit die Kinder von Startproblemen befreit und am Geburtstag vom Geschenk nicht enttäuscht sind.
Das gehört sich so und ist voll ok, dass man nicht nur einfach schenkt, sondern sich dafür auch engagiert/opfert :cool:

Das ist doch normal, dass man mit den Kindern spielt und dann ihr Spielzeug mitnutzt und dass man das verschenkt, womit man selber gern gespielt hat auch.

Nicht als eigenständige Aktion, aber so ein paar Zellen lasse ich davon auch ploppen, wenn ich auspacke.

Auf Drachen basteln und steigen lassen freue ich mich auch schon, später dann Lenkdrachen.
Kasperlepuppen machen aus Pappmache wird sicherlich auch eine gute Sache. So eine Ausdauer wie ich darin habe bringt kein Kind auf. Die müssen ja auch fertig werden und man bracht etliche für große Abenteuer, sodass ich dann gern allein weitermache.

Ab wann fängt es für euch an peinlich zu werden?
Mir ist nichts peinlich. Ich war schon Hammerhai, der Eisbärenbabys (Kind im Plüschoverall) fressen wollte.
Ein echter Konkurrenzhai würde ängstlich abdrehen, wenn der mich mit den Zähnen klappen hört.

Ich renne auch knurrend hinter meinem Hund her - in der Öffentlichkeit. Er hat da richtig Spass dran und dann ist egal was der Rest der Welt davon hält.
 
  • #8
Ich bin ja noch n bisschen jünger als du.
Mein Mann hat auch schon mal zu mir gesagt ich hätte sie nicht mehr alle, zB. als ich das Lied Ridin‘ angemacht habe und auf dem Bobbycar gemeinsam mit meinem Sohn (er auf dem Pucky) durch das Haus gefahren bin, natürlich ganz cool :cool:😂 ich fand’s lustig, war ja nur n Joke.

So eine kleine Kart-Bahn hat mein Sohn auch bekommen und wir spielen auch damit zusammen, alleine mache ich das nicht aber find ich nicht so schlimm.
Als mein Sohn Lego geschenkt bekommen hat war er plötzlich woanders und ich habe weitergebaut ohne ihn, da hat mein Papa nur gesagt „für welches Kind hab ich das eigentlich gekauft?“ 🤣

Ach, man darf das Leben manchmal nicht so ernst nehmen, ich bin da ganz entspannt.

Heute hab ich auch ein Lachanfall bekommen. Wollte für den kurzen paar Wasserbomben auffüllen und dabei ist dann dieser Gummiring ab und mir komplett alles ins Gesicht und überall, Mutters Küche auch geflutet.. hab so geschrien weil es plötzlich nass und kalt wurde und musste dann darüber lachen wie doof ich geschrien hab 🤷‍♀️

W 28
 
  • #9
@Jochen1, wenn Du 94 bist, Dich auf den Boden legst und wie ein Kind mit Deiner Carrerabahn spielst, dann mach es einfach!
Ich finde es toll, wenn Menschen cool und umgänglich sind. Wenn sie kindisch sein können und Spaß verstehen, sich für etwas begeistern und wenn sie über sich lachen können.

Als meine Tochter klein war ist sie - wie hoffentlich jedes Kind - in Pfützen gesprungen. Was hab ich gemacht? Hinterher. Hosen sind zum Waschen da.

Jedes Jahr organisiere ich eine Veranstaltung. Dieses Jahr hat jeder Teilnehmer die Aufgabe ein Vorstellungsvideo von sich zu machen. Was glaubst Du wie peinlich das erst wird 😅🤣

Es geht nicht darum die Leute auszulachen. Es geht darum mit ihnen zu lachen. Wenn man kann.
 
  • #10
Extrem verspielt, so Typ strampelnder Marienchenkäfer. Humor und Verspieltheit finde ich auch bei anderen sympathisch. Was du beschreibst, finde ich überhaupt nicht peinlich, eher süß. ;)
w27
 

Laleila

Cilia
  • #11
Ich bin total verspielt.
Andere mit Grashalmen necken, Worte auf die Haut schreiben und raten, schaukeln, Quatsch singen, auf Knallerbsen stampfen, hüpfen, "und vor, zurück, zur Seite, ran..." laufen, Luftpolsterfolie knallen, barfuß durch Pfützen laufen.
Ich finde sowas nie peinlich... und mag Männer wie Frauen, die einen lebendigen Spieltrieb haben. :)
 
  • #12
Was auch immer noch Spaß macht. Eine Kissenschlacht darf natürlich nicht fehlen. Dazu ist man meiner Meinung nach nie zu alt.
 
  • #14
Das ist ein schöner Thread 🥰. Die Folienblasen knallen zu lassen, finden fast alle toll, glaube ich 🥳 und Grashalmblasen und Eichelhütchen. Meine Mutter hatte mir vor ein paar Jahren einen Karton mit meinem alten "Indianer und Cowboy" Fort mitgegeben. Ich habs abends ganz alleine aufgebaut und mit den Pferden und Figuren bestückt, es war toll und wie "gestern".

Außerdem hab ich mich gefreut, wenn meine Kinder "Unsere kleine Farm" gesehen haben, das ist so kitschig, aber ich habs schon als Kind geliebt und letztens, im Hotel abends kam es beim Durchzappen 😎.

So und jetzt zur Arbeit und vorher schon mal gefreut und gegrinst, danke 😇
 
  • #15
Ich habe noch einige Kinderbücher im Keller. Phasenweise schaue ich hinein.

Vor einigen Jahren gab es im KiKa die alten Serien meiner Kindheit (nicht die späteren Wiederauflagen, sondern die Klassiker) - Wickie, Die Biene Maja, Pinocchio, Heidi.
Für Hils Holgersson fühlte ich mich 1981/82 zu alt. Wäre uncool gewesen, das im "Flegelalter" zu schauen.

Das habe ich vor einigen Jahren nachgeholt :cool: Wenn man älter wird, darf man das ALLES machen. Da ist man für nix mehr "zu alt". Und wenn es nur die Begründung ist: Schöne Kindheitserinnerungen ....
 
  • #16
Wie schön...🤗 Mein Sohn ist 1990 geboren. Mir fällt jetzt, seit dem er ausgezogen ist, an mir auf, dass ich diesen Zeiten etwas nachtrauere. Einige Kinderbücher habe ich noch, Lego, Playmobil, Tamagotchi waren angesagt, kein Handy, der PC kam erst mit der Schule ins Spiel.Unter Aufsicht natürlich. Wir haben zusammen viel unternommen. Das ist heute noch Thema bei uns. Ich selbst spiele jetzt eher nicht mehr. Aber okay, Luftpolsterfolie, falls gerade vorhanden, knallt auch noch gelegentlich.😍
 
  • #17
Diese herrlichen kleinen Momente, total entspannt ..... einfach unbezahlbar.
Ich lächle mit dir - spiele mit und freue mich mit dir am Leben.

Bei dem Wetter könnten wir aber raus ... durch den Bach waten, unseren Mädels Gänseblümchen ins Haar stecken und Steine springen lassen. Ob wir unsere alten Wasserpistolen noch finden ? Und dann ein Eis - Capri muss es sein. Wie früher.....
 
  • #18
Es gibt eine Computerspielreihe, die spiele ich seit ich 12 bin und bin immer noch total gefesselt davon. Immer, wenn ein neues Spiel erscheinen soll, bestelle ich es vor oder schaffe die Gelegenheit, vor der Öffnung am Laden zu stehen, weil ich Angst habe, dass es sonst ausverkauft ist. Und wenn ich es dann angefangen habe, unterscheide ich mich nicht von meinem Kind... auch Lego oder Matchbox hab ich gern mit ihm gespielt, ich finde heute noch tolle Bausätze, die ich gern machen würde. Oder Abenteuer auf dem Waldspielplatz, zusammen Fußball, etc...

Kreativ sein finde ich, setzt auch sehr viel kindliche Energie frei.
 
  • #19
Zuhause ist nichts peinlich, mit Kleinkindern in der Öffentlichkeit auch nicht.

Ich spiele gern und habe reichlich Phantasie für spannende Abenteuer. Aber auch Brettspiele und Lego begeistern mich heute noch. Aus wollfäden zwischen Stühlen werden Laserstrahlen, die die Geheimagenten durchqueren müssen o.ä.

Allerdings wäre mir ein beim Einkauf in den Wagen steigender Erwachsenen dann doch etwas peinlich. Die Grenze, ab wann genau etwas peinlich wird, könnte ich dennoch nicht ganz klar benennen. Es käme einfach auf die Personen selbst; darauf, in welchem Verhältnis wir zueinander stehen und den Kontext/Anlass an.

Ich hatte mal einen Partner, der fühlte sich für alles zu "erwachsen" und alles in die Richtung gehende albern oder peinlich, unnütz sowieso. Das wird schnell sehr freudlos und schal. Meiner Meinung nach kann es so erwachsen nicht sein, sich selbst derart zu limitieren. Dieses "das macht man nicht" verbinde ich mit Kind sein und Entscheidungen nicht für sich selbst treffen zu dürfen.
 
  • #20
Ich komm nur nicht mehr so schnell auf den Baum 🌳 und habe keine Kinder mehr als Alibi.
Tröten geht auch noch ohne Grashalm, mit Händen oder gedrehter Zunge.
Weittauchen, Zuckerstücke via Löffel in den Kaffee katapultieren,
dem Sohn in der Studentenbude, Erbsen im Glas auf den Schrank gestellt ( die quellen und fallen dann mit Plöpp plötzlich einzeln raus)

Heimlich und vorher gucken ob es einer sieht:
Ein Gerüst hoch und Aussicht genießen oder mit Schwung auf den Einkaufswagen.
 
  • #21
Es gibt Dinge die einem als Erwachsener immer noch Spaß machen. Also was man auch in der Kindheit immer gerne gemacht hat.
So ist es. Ich bin auch ziemlich verspielt, es gehört einfach zu meiner Wesensart, glaube ich. Ich muss immer aufpassen, mich z.b. in der Arbeit zurückzuhalten und mich nicht zu locker-flockig zu präsentieren, das wird nämlich v.a. vom älteren Teil des Kollegiums nicht gern gesehen. Die glauben dann, ich würde die Arbeit nicht Ernst nehmen, mir nur die Rosinen herauspicken und mich fürs Nichtstun bezahlen lassen. Dabei sehe ich einfach keine Notwendigkeit, mucksmäuschenstill und konzentriert hinter dem Computer zu stehen. So anspruchsvoll sind die Aufgaben dort nicht. Während meine älteren Kolleginnen für einen Arbeitsauftrag 30 Minuten benötigen, da sie sich erstmal Gedanken darüber machen, wie sie den Auftrag überhaupt am besten ausführen sollen, sich noch dazu am Computer nicht gut auskennen und lieber handschriftliche Formulare verwenden usw., hab ich alles in 10 Minuten im Computer eingetippt und abgeschickt und hab dann Zeit zum Quatschen und zum Rumalbern. Warum soll man es sich schwer machen, wenn es auch leicht gehen kann?
Ihr kennt bestimmt auch die Luftpolsterfolien. Die ist ja meistens dabei wenn man was geliefert bekommt das leicht zerbrechlich ist. Jedes Mal wenn ich die in den Fingern habe muss ich damit spielen. Also ich lasse sie knallen. Macht aber Spaß. Ist eine Angewohnheiten. Ich mache es natürlich nicht stundenlang.
Klar, die sind so super :) Wir bekommen in der Arbeit auch viel in Luftpolsterfolie verpackt geliefert, da bin ich dann schon mal eine halbe Stunde damit beschäftigt.
Mit meinem Exfreund waren wir zusammen sehr verspielt. Wir hatten eine Katze, die wir sehr liebten und mit der wir uns jeden Abend intensiv beschäftigten. Mit der Zeit konnten wir uns sehr mit dem Charakter des Katers identifizieren und machten Späße darüber, dass wir beide eigentlich auch gute Katzen geworden wären, da wir auch verspielt und verschmust sind und uns bereits so gut in die Psyche unseres Katers hineinfühlen können :)
Mein nächster Freund konnte leider nicht so verspielt sein. Er fand es zum Brüllen komisch, wenn ich Katzenspäße vorführte aber er konnte nie dort andocken und mit mir auf dieser Ebene herumalbern. Vielleicht war es ihm auch peinlich, schließlich ist er fast 60. Doch schade war es trotzdem. Mir fehlte immer die Leichtigkeit bei ihm.
 
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  • #22
Zuhause ist nichts peinlich, mit Kleinkindern in der Öffentlichkeit auch nicht.

Ich spiele gern und habe reichlich Phantasie für spannende Abenteuer. Aber auch Brettspiele und Lego begeistern mich heute noch. Aus wollfäden zwischen Stühlen werden Laserstrahlen, die die Geheimagenten durchqueren müssen o.ä.

Allerdings wäre mir ein beim Einkauf in den Wagen steigender Erwachsenen dann doch etwas peinlich.
Das stimmt ;-), aber meine Schwester, knapp 60, hat sich letztens als wir "zu Hause" in unserem Heimatdorf waren, auf der Straße in den Handwagen des Nachbarn gesetzt und sich ein Stück schieben lassen, wir haben so gelacht - man kennt sich aber auch und es ist ein SEHR kleines Dorf :cool: .
Die Grenze, ab wann genau etwas peinlich wird, könnte ich dennoch nicht ganz klar benennen. Es käme einfach auf die Personen selbst; darauf, in welchem Verhältnis wir zueinander stehen und den Kontext/Anlass an.
Ja, finde ich auch.
Ich hatte mal einen Partner, der fühlte sich für alles zu "erwachsen" und alles in die Richtung gehende albern oder peinlich, unnütz sowieso. Das wird schnell sehr freudlos und schal. Meiner Meinung nach kann es so erwachsen nicht sein, sich selbst derart zu limitieren. Dieses "das macht man nicht" verbinde ich mit Kind sein und Entscheidungen nicht für sich selbst treffen zu dürfen.
Richtig und wer ist schon "man":rolleyes:? Der muss es ja nicht machen :).
 
  • #23
Für so was bin ich auch zu haben, wir machen auch gerne Blödsinn und spielen uns auch mal den ein oder anderen Streich. Bei uns passt das, ob andere das kindisch finden ist uns egal, wir können uns zusammen schieflachen. Wir sind im Herzen zwei grosse Kinder und jetzt kommen die Erinnerungen an die Kinder- und Elternzeit wieder hoch.

Ich finde toll, dass jetzt ein kleiner Neffe nachgezügelt kam, mit ihm schaukel ich auf dem Spielplatz, mache Seifenblasen und versuche ihm das Pfeifen auf den Fingern beizubringen. Kann wieder im Kinderbecken rumlümmeln,mit ihm Bobbycarrennen machen und Legohäuser bauen.

Es gibt auch ein paar Brett- und Kartenspiele die mein Mann ich noch sehr gerne spielen, das ist wirklich zu kurz gekommen in letzter Zeit und danke für die Inspiration, ich werde speziell in unserem Urlaub freie Zeit dafür einplanen und nicht nur chillen.
 
  • #24
Ich geh gerne auf Spielplätze und schaukel nach Herzenslust. Mach ich bestimmt auch mit 90 noch. Mein Kind schimpfte letztens mit mir, weil ich am Klettergerüst kopfüber hing. Das würde sonst alles keine Mama machen und ihr wäre es peinlich. Blöd, weil mir ist's wurscht. Jetzt hab ich Spielplatzverbot in Kindes Beisein. Generell spiele ich aber überhaupt nicht gern, weder mit meinem Kind noch mit andren Kindern. Auch keine Brett- oder Kartenspiele, sowas mochte ich nie.

W47
 
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  • #25
Ich geh gerne auf Spielplätze und schaukel nach Herzenslust.
Ich kenne eine Art Einkaufszentrum mit einer Schaukel auch für Erwachsene. Das macht wirklich Spaß.

In Polen (dort wo ich letztens reiste) gab es Spielplätze mit Geräten nicht nur für Kinder sondern auch für Erwachsene.
Mein Kind schimpfte letztens mit mir, weil ich am Klettergerüst kopfüber hing.
Kindern ist es oft peinlich wenn sich ihre Eltern öffrntlich nach ihrem Geschmack zu kindlich benehmen. Sie wollen zu ihren Eltern aufblicken.
 
  • #26
sind schon eine feine Sache wenn es so richtig heiß ist. Es gibt es richtig gute Wassergewehre aber ein Wäschebefeuchter oder Blumenbestäuber tut es zur Not auch.

Wasserbomben (wie in meiner Schulzeit) sind dagegen zu Hardcore.

Während meiner letzten Reha (2014) haben wir Wasserball gespielt. Das war aber eher eine Art Wasservölkerball ausschließlich Teilbehmern ab Ende 40. Die Tore waren quasi die Teilnehmer. Selbstverständlich freiwillig.
 
  • #27
Diese herrlichen kleinen Momente, total entspannt ..... einfach unbezahlbar.
Ich lächle mit dir - spiele mit und freue mich mit dir am Leben.

Bei dem Wetter könnten wir aber raus ... durch den Bach waten, unseren Mädels Gänseblümchen ins Haar stecken und Steine springen lassen. Ob wir unsere alten Wasserpistolen noch finden ? Und dann ein Eis - Capri muss es sein. Wie früher.....
Kenne ich noch aus meiner Kindheit, bin 1954 ziger Jahrgang. Generation Gummitwist, Federball bis zum Dunkelwerden, Ballettunterricht für mich und Klavierstunden für meine Schwester...Also das mit dem Gummitwist und Ballett muss ich direkt nochmal probieren...:)
 
  • #28
Das mache ich auch jedesmal wenn ich an einen See oder Fluss bin.
Vor einigen Jahren gab es im KiKa die alten Serien meiner Kindheit (nicht die späteren Wiederauflagen, sondern die Klassiker) - Wickie, Die Biene Maja, Pinocchio, Heidi.
Für Hils Holgersson fühlte ich mich 1981/82 zu alt. Wäre uncool gewesen, das im "Flegelalter" zu schauen.
Die Serien sind auch immer noch gut. Richtig gut finde ich übrigens Tom und Jerry. Als mein Sohn noch klein war habe ich das immer mit ihm angeschaut. Und wie es sich für einen Schwaben gehört. Äffle und Pferdle. Das kam früher immer zwischen den Werbeblöcken. Habe mir sogar vor einigen Jahren mal eine DVD für meinen Sohn und natürlich auch für mich gekauft.
 
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  • #29
Habe noch vergessen was zu erwähnen. Ihr kennt bestimmt die Butterbrottüten. Das sind ja die weißen Tüten. Wenn wir im Kindergarten und in der Schule unser Pausenbrot dabei hatten haben wir sie immer platzen lassen. Das habe ich erst gestern gemacht.
 
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