• #31
Ich persönlich verstehe dich vollkommen in dem Punkt, dass du dein Vermögen eben nicht in die Hand deiner Ex geben möchtest. In dem Punkt - trage Sorge dafür, dass die grossen Summen in deinem Sinne zusammengehalten werden.

Aber du könntest es dir leisten, im Kleinen trotzdem grosszügig zu sein. Wollen Mutter und Kind zum Wanderurlaub, dann kauf beiden eine gute, wasser und winddichte Jacke. Denn dein Kind hat nichts von einer kranken Mutter und somit dann auch von dem ganzen Urlaub. Dein Kind wohnt in einer Villa - deine Ex in der Hundehütte daneben ? So etwas sorgt nur für böses Blut.
Versuch es mal, etwas entspannter in Gelddingen zu sein. Bist du deinem Kind und deiner Ex gegenüber im Rahmen grosszügig, dann wirst du nämlich von den beiden ins Haus gebeten, bekommst einen Kaffee und musst eben nicht draussen im Schneeregen warten, bis dein Kind abholfertig ist.

Stell dir einfach vor - jeder einzelne Euro, um den du nicht streitest, bringt auch dir Zinsen und Erträge in Form eines angenehmeren Lebens. Und irgendwann lächeln Kind und Ex dich an, wenn du einfach so vorbei schaust .... ist doch auch was wert.
 
  • #32
Also bitte @Inanna*, eine ordentliche Jacke oder Schuhe, ein Handy und ein Laptop, die Gebühr für den Sportverein für ein einziges Kind zu zahlen - das schafft jeder Normalverdiener, dafür braucht man keinen Großverdiener oder Millionär.
Das zu bezahlen für sein Kind ist ja wohl selbstverständlich und das Allermindeste.
Das schaffen mitunter sogar Mindestlohn-Verdiener mit Hartz4 Zuschuss. Und das nicht nur für ein Kind.

Dem Kind eine gute Ausbildung zu finanzieren und mit 18 den Führerschein und ein eigenes Auto ist ein guter Grundstock fürs Leben.
Ach ja, wäre ich Einzelkind eines millionenschweren Vaters würde ich mir auch eine tolle Eigentumswohnung in einer sehr schönen Lage wünschen...😉.

Mein Tipp: Lass das Kind erstmal auf die Welt kommen (wann ist es denn soweit?).
Wohnung, Studium und Auto waren ja meine ersten Vorschläge. Allerdings bin ich gar nicht so sicher, ob @FreidunF wirklich so reich ist oder so viel Geld ausgeben will/kann. Sowieso wird er ja auch entsprechend hohen Unterhalt zahlen, da gehört die Ausbildungsfinanzierung dazu. Daher meinte ich, wenn er zusätzlich zu den regelmäßigen Zahlungen noch was geben will, dann soll er doch mal mit seinem Kind qualitativ hochwertige Jacke/Schuhe shoppen gehen bzw. (in Absprache mit der Mutter) die Kinderzimmereinrichtung oder den Computer oder das teure Hobby oder so was bezahlen. Fände ich als Kind cooler als irgendwelche langweiligen Versicherungen. Allerdings würde ich es mit den teuren Geschenken auch nicht übertreiben, denn Geld verdirbt den Charakter (wie man sieht).
Ich glaube, auch das Sparkonto oder der ETF-Fond, wo @FreidunF jeden Monat einzahlen kann für sein Kind, ist eine gute Idee und in seinem Sinne, da es hier ähnlich wie bei Versicherungen
Mit den Versicherungen kam mir die Idee, weil die Versicherung umso früher man sie abschließt, desto günstiger werden sie.
so ist, dass es sich lohnt, wenn man früh anfängt und lange einzahlt.
w26
 
  • #33
Im Übrigen kann ich kein Verhalten erkennen, das gegen eine gesetzliche Norm verstößt.
Naja, Leben ist mehr, als nicht gegen gesetzliche Normen zu verstoßen. Wird ein Baby überleben, wenn du ihm einen Scheck hinlegst? Nein.
Was braucht ein Kind, ausser dem Materiellen, um gut aufzuwachsen? Stell dir diese Frage mal selbst, und beantworte sie dir selbst. Intelligent bist du ja. Die Antwort wirst du nicht im BGB und den Steuergesetzen finden.
 
  • #34
2. Mit den Versicherungen kam mir die Idee, weil die Versicherung umso früher man sie abschließt, desto günstiger werden sie.
Günstig ist nur, was gebraucht wird. Die Beiträge steigen trotzdem jedes Jahr und wenn eine Leistung nicht benötigt wird, dass sind rausgeschmissene Beiträge alles andere als günstig. Insofern rechnet sich Beiträge sparen statt unnützer Versicherungen immer.

Vor allen Dingen muss man die Policen verstehen, damit sie greifen, wenn man sie braucht. Insbesondere wenn sie eine Leistungsreferenz zur allgemeinen Krankenversicherung enthalten (tun fast alle), dann nützt es Dir nichts, wenn die Leistung in Deinem Versicherungsprospekt von anno dunnemal stand, zwischenzeitlich aber aus dem Leistungskatalog der Krankenversicherunge gestrichen wurde - keine Referenzleistung also zahlt die Zusatzversicherung nicht.

Du brauchst für ein Kind auch kein Einzelzimmer im Krankenhaus versichern - gibt es auf keiner Kinderstation - wohl aber Versicherungspolicen dafür :cool:

Die einzige Versicherung, die notwendig ist, ist eine umfassende Berufsunfähigkeitsversicherung. Da greift der frühe Abschluß wirklich. Aber wenn richtige Risiken versichert werden, dann wird sie auch teuer, sodass man wenn man das Geld hat, besser zahlt was gebraucht, wenn der Fall eintritt statt zu was versichern, was nicht benötigt wird und das was benötigt wird, nicht versichert zu haben.
Die BU zahlt selten freiwillig, sondern wenn es um die richtig hohem Beträge geht z.B. nach 15 Jahren Rechtsstreit und dann auch nur Kompromiss.

Am besten berät Dich da tatsächlich die Verbraucherberatung - ganz profan, ganz uneltär.

Sie sind nicht geizig. Sie sind unzweckmäßig angesichts Deiner großzügigen Unterhaltszahlungen und Abschlagzahlung für die Ex sowie Deiner Einstellung zu unnötigen Ausgaben.

Du machst Dir um das Thema die falschen Gedanken - Stückwerk statt einer sinnvollen Lösung.

Warte doch einfach ab, was Dein Kind braucht und wenn die Mutter es ihm nicht ermöglichen kann, dann machst Du das halt - nicht gegen die Mutter ausspielen, sondern was es wirklich braucht in der jeweiligen Lebensphase.
 
  • #35
Jetzt hör doch mal auf mit dieser Paragrafen Klugschwätzerei !
Das was dein Kind braucht ist kostbarerer als deine paar Piepen.

Es braucht ZEIT!!!!
Zeit, um in einem harmonischen Umfeld auszuwachsen.
Zeit, mit seinem Vater.
Zeit, mit der Mutter, die sich nicht in drei Jobs krumm machen muss, um dem Kind ein gutes Leben zu ermöglichen.
Zeit, ohne Druck seine Lehren zu sammeln.
Und du laberst von Geld.
Du bist soweit entfernt, Vater zu sein, wie die Erde von der Sonne.
Ich schäme mich fremd für dich.
Weißt du, wir Männer kommen ja mit der natürlichen Funktionsstörung, nicht teilen zu wollen auf diese Welt und müssen uns diese Eigenschaft selbst erarbeiten oder anerzogen bekommen.
Bei dir haben sowohl Mutter Natur, als auch deine Eltern völlig versagt.
M50
 
  • #36
Ich finde dich einfach nur traurig. Dein Leben wird von Geld und Vermögen regiert und deine Emphatie ist gleich Null.
Dein Kind braucht deine Anwesenheit, Liebe, Verständnis und Fürsorge. Das solltest Du auch Deiner Ex entgegen bringen, denn wenn dieses Verhältnis gestört ist, wird das Verhältnis zu deinem Kind auch gestört sein.
Lass' das Kind erstmal auf die Welt kommen. Wenn Du etwas für sie/ihn anlegen willst, würde ich das in Etf Sparpläne anlegen. Das wurde hier schon genannt. Das ist die sichere Art langfristig etwas zu sparen.
Eine Zahn- oder Brillenversicherung ist doch Quatsch. Selbst wenn dein Kind mal ne Zahnspange braucht, kannst Du dann das Geld aus dem Etf nehmen. Eine Brille kostet auch keine tausende von Euros.
Arbeite lieber an deiner Emphatie. Die Liebe eines Kindes kannst Du nicht kaufen.
 
  • #37
Was fallen euch noch für Möglichkeiten der Vorsorge ein?
Was mir einfällt, du wirst das Kind verlieren mit deiner aktuellen Geisteshaltung und Einstellung, dann nützen dir Millionen nichts, zum Glück kann man nicht alles mit Geld kaufen, das wichtigste: Liebe, glücklich sein, gesund sein, kann man mit Geld nicht kaufen und du kannst das Geld auch nicht mitnehmen, wenn du irgendwann einmal gehen musst!
 
  • #38
Der FS schreibt hier über Geld und Sicherheit. Über seine Emotionen berichtet er nicht, also sollte das auch nicht gewertet werden. Niemand hier kennt ihn persönlich.

Mein Rat an den FS und ich beziehe mich ausdrücklich nur auf die Finanzen: du kannst deinem Kind alle 10 Jahre 400.000 Euro steuerfrei übertragen. Dein Steuerberater berät dich dabei. Eine Mündel sichere Anlage ist kein Problem. Gute Aktien und Immobilien bringen eine ordentliche Rendite und so kannst du dein Kind mit ca. 20 Jahren mit einem schönen Vermögen ausstatten. Von Versicherungen rate ich ab, die kosten nur Geld und bei deinem Vermögen ist eine Brille, oder eine Spange doch eher Kleinkram.
 
  • #39
4. Was ist an meinen Vorschlägen geizig? Was sollte ich machen, damit ich nicht mehr geizig bin? Sollte ich meiner Exfreundin bis zum 12. Lebensjahr des Kindes Unterhalt zahlen, dass diese nicht verpflichtet ist zu arbeiten? Sollte ich meiner Ex ein riesiges Haus kaufen, damit es dort mit unserem Kind wohnen kann?
Ist doch egal, ob Du irgendjemandem als geizig erscheinst. Du solltest Deinem Kind einen guten Start ins Leben bieten und es unterstützen. Dass ein paar Prinzessinnen hier finanzielle Wohltaten empfehlen, ist halt so.
Aus meiner Perspektive ist die Investition in eine gute Ausbildung besser als in Immobilien, Autos oder sonstigen Schnickschnack investiert.
Versicherungen für Brillen etc. sind unnütz, irgendwann eine BU oder eine private Zusatzversicherung könnten sinnvoll sein. Versicherungen braucht man da, wo man Risiken nicht selbst tragen kann.
Stelle genug Geld zur Verfügung, dass Dein Kind irgendwann auf eigenen Füßen stehen kann. Ob Du dann noch Vermögen dazu verschenkst, kannst Du immer noch überlegen.
 
  • #40
Aus meiner Perspektive ist die Investition in eine gute Ausbildung besser als in Immobilien, Autos oder sonstigen Schnickschnack investierst
Die Investition in die gute Ausbildung wurde jetzt schon öfters genannt. Ich meinte auch, er soll die Studentenwohnung oder das Austauschjahr unterstützen, aber was sonst ist hier immer mit der guten Ausbildung gemeint, wofür so sehr viel Geld nötig sein soll, dass man darauf extra hinweisen muss? Eltern sind doch sowieso verpflichtet, ihr Kind bis zum Ende der ersten Ausbildung zu unterstützen. Das können sich nicht immer alle so gut leisten, weswegen manche Studis jobben oder Bafög beziehen etc., aber bei seinem Gehalt (und die Mutter scheint ja auch nicht arm zu sein) dürfte die monatliche Unterstützung kein Problem sein. Eigentlich ist das doch nichts, was man hier extra betonen muss? Die Ausbildungsfinanzierung ist Teil der normalen Unterhaltspflicht und selbstverständlich, deswegen hatte ich die hier nicht erwähnt.

Oder meint ihr irgendwelche englischen Elite-Internate und -Unis, die in die Hunderttausende gehen, Privatunterricht? Klar, an der US-Uni, wo ich studiert habe, hat das Jahr 90.000 gekostet, aber dafür gibt es eigentlich Stipendien, würde ich nicht selbst zahlen und ist klug angestellt auch gar nicht nötig.
In Deutschland betragen die Studiengebühren an einer normalen Universität ca. 300 Euro im Semester, dafür bekommt man eine gute Ausbildung, womit man auf eigenen Füßen stehen kann, dafür ist der reiche Papa nicht unbedingt notwendig, das schaffen auch andere ...

w26
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #41
Die Investition in die gute Ausbildung wurde jetzt schon öfters genannt. Ich meinte auch, er soll die Studentenwohnung oder das Austauschjahr unterstützen, aber was sonst ist hier immer mit der guten Ausbildung gemeint, wofür so sehr viel Geld nötig sein soll, dass man darauf extra hinweisen muss?
Das können Nachhilfestunden sein, das kann eine Schule für Physiotherapie sein, Sprachaufenthalte, Musikunterricht, der Führerschein, eine Weiterbildung, vielleicht auch ein Internat. Oder
Eltern sind doch sowieso verpflichtet, ihr Kind bis zum Ende der ersten Ausbildung zu unterstützen. Das können sich nicht immer alle so gut leisten, weswegen manche Studis jobben oder Bafög beziehen etc.,
eben ein Betrag, der über die reine "Pflicht" hinausgeht, sei es zeitlich oder im Umfang. Der einen Nebenjob überflüssig macht und eine Konzentration Schule oder auf ein Studium erlaubt. Eigentlich fängt das bei der psychischen Unterstützung an.
Die Ausbildungsfinanzierung ist Teil der normalen Unterhaltspflicht und selbstverständlich, deswegen hatte ich die hier nicht erwähnt.
Und damit geht das eben über die Pflicht hinaus. Vielleicht ist die Wohnung auch ein wenig größer oder während des Studiums auch mal ein Urlaub drin.
Die amerikanische Eliteuni muss es nicht sein. Die braucht man nur in den USA und da meist auch nur wegen dem Namen, nicht wegen der wirklich besseren Ausbildung.
 
  • #42
Nun ja, vielleicht bist du geizig an Emotionen, da kann so ein Haufen Kohle schon ein bisschen Kompensation leisten.

Das glaube ich nicht. Das beste Beispiel ist meine Mutter.

In ihrer bekannt übergriffigen Art versuchte sie auch immer wieder, sich in die Erziehung meiner Tochter einzumischen.

Sie überschüttete sie mit unangemessen Geschenken, drängte Nachhilfe auf, die keiner wollte und die deswegen auch nichts nützte und versuchte immer wieder, ihr Vorschriften zu machen, sich einzumischen, einzig mit dem Ziel, Kontrolle zu erlangen und sich selbst gönnerhaft darstellen zu können und um Dankbarkeit zu erwarten oder Abhängigkeit zu schaffen.

Sie war und ist eifersüchtig, wenn meine Tochter immer lieber zur anderen Oma ging, die einfach nur eine normale Oma war und sich so verhielt.

Mit Geld kann man eben keine Zuneigung kaufen, auch wenn der Beschenkte die Gaben dann halt hinnimmt. Denn auch ein Nein wurde ignoriert.

Daher mein Rat nochmal an den Fs: Bemühe dich um ein gutes Verhältnis zum Kind und seiner Mutter.

Dann kannst du allemal Sonderwünsche erfüllen oder finanziell helfen, wenn es aktuell erforderlich ist.

Kein Verhältnis haben und dann Großbeträge spenden hat so was märtyrerhaftes und wird beim Kind sicher weder Zuneigung noch Dankbarkeit hervorrufen.

Das Kind hat nur einen leiblichen Vater. Und welches Kind wünscht da nur jemanden der zahlt.
 
  • #43
Das können Nachhilfestunden sein, das kann eine Schule für Physiotherapie sein, Sprachaufenthalte, Musikunterricht, der Führerschein, eine Weiterbildung, vielleicht auch ein Internat.
Ok, da stimme ich dir zu und Ähnliches hatte ich auch vorgeschlagen und würde ich ebenfalls für mein Kind tun (nur habe ich Sprach- und Musik- oder Sportunterricht in die Kategorie "Freizeitaktivität"/"Hobby" gepackt, weil man so was aus Freude, Spaß und Interesse tun sollte, nicht für Erfolg und Habitus).
Klar, wer hier mehr Geld investiert, ermöglicht seinem Kind eine bessere Bildung und bessere Chancen (schon allein aufgrund besserer Noten). Ich persönlich sehe es zwar als Person, die öfters Nach- und "Vorhilfeunterricht" gegeben und beim Vorbereiten für Abi-Prüfungen viel Geld verdient hat, etwas kritisch (obwohl logisch), dass man sich mit Geld auch schulischen Erfolg kaufen kann, frage mich immer wieder, warum Nachhilfeunterricht überhaupt nötig ist (eigentlich werden die Lehrer dafür bezahlt, Sachen beizubringen, und wenn das Kind nicht lernwillig ist und keine Lust hat, ist es auch mit Nach- und Vorhilfe ein steiniger Weg zum 1,0-Abi und zum von den Eltern gewünschten Medizin- oder Jura-Studium -- nicht jeder reiche Mensch ist auch von Natur fleißig, ehrgeizig und diesbezüglich intrinsisch interessiert und motiviert, habe viele ihr teuer "erkauftes" Jura-Studium nach 2 Semestern abbrechen sehen, um sich dann doch in Kunstgeschichte oder Philosophie oder als Yogalehrer zu verwirklichen, was vielleicht persönlich für den jeweiligen Menschen besser ist, da wird vorher aber oft viel Druck von den "reichen Eltern" gemacht ....), aber das ist ein anderes Thema.
Der einen Nebenjob überflüssig macht und eine Konzentration Schule oder auf ein Studium erlaubt.
Ja, finde ich auch gut, obwohl ein kleiner Nebenjob trotzdem durchaus eine gute Erfahrung und, wenn passend gewählt, auch beim Arbeitgeber gern gesehen ist (Stichwort "erste Erfahrung", Teamfähig- und Zuverlässigkeit).
Die amerikanische Eliteuni muss es nicht sein. Die braucht man nur in den USA und da meist auch nur wegen dem Namen, nicht wegen der wirklich besseren Ausbildung.
Sehe ich ganz genau so, ist inhaltlich meist vergleichbar mit dem Angebot hier, nur mehr Glanz und Marmor drumherum.
w26
 
  • #44
Mit Geld kann man eben keine Zuneigung kaufen, auch wenn der Beschenkte die Gaben dann halt hinnimmt. Denn auch ein Nein wurde ignoriert.
Das ist auch nicht der Punkt, den ich machen will.

Selbstverständlich kann man sich keine Zuneigung erkaufen. Das ist aber auch nicht das Ziel des FS. Der FS will sich von der Verantwortung freikaufen, Emotionalität in die Beziehung zu bringen, wahrscheinlich, weil er es selbst einfach gar nicht kann. Und man kann es auch nicht erzwingen, dass der FS Gefühle dem Kind gegenüber entwickelt. Ich glaube, er hat gar kein großes Interesse an einer tiefergehenden, emotionalen Bindung an das Kind, daher gehen alle diesbezüglichen Vorwürfe und Warnungen ihm gegenüber einfach ins Leere. Darauf geht er ja auch gar nicht ein, wie das ein normaler, freudig sein Kind erwartender Vater eigentlich tun würde. Es geht hier gar nicht darum, was das Kind sich verständlicherweise wünschen würde. Der Vater WILL das einfach nicht geben. So ist es nun mal. Er will nur Geld geben.

Selbst wenn er dies nun abstreiten würde, er versucht schon seit seinem letzten Post, diese ganze "lästige Angelegenheit" wie einen Deal abzuwickeln, bei dem das Kind begünstigt wird, die Kindesmutter aber wie "nicht existent" behandelt wird.
Dann soll er das eben machen, es ist wenigstens etwas, was dieses Kind von seinem Vater erwarten darf.

Das erinnert mich irgendwie an die Weihnachtsgeschichte vom kleinen Lord. Da hat der vermögende Großvater auch den Jungen zu sich ins Haus geholt, die Mutter durfte aber im Gesindehaus abseits des Schlosses wohnen. Es ist zwar nicht ganz so in diesem Fall, aber im übertragenen Sinne gibt es da schon Parallelen.

Vor allem, was war eigentlich ihr "Fehler"? Sie hatte den Wunsch, den FS zu heiraten, weil sie schwanger war. Schwupp, wurde sie abgesägt. Eigentlich ein Possenspiel.
 
  • #45
OK, erstmal verstehe ich nicht, dass man heiraten muss wenn man schwanger ist. Das ist so 50er, ehrlich. Das nur nebenbei. Wenn du wirklich so wohlhabend bist solltest du dich doch etwas besser mit Geldanlage und Versicherungen auskennen. Such dir einen ETF, zahle monatlich eine Summe ein, nimm ihn auf deinen Namen für dein Kind und mach vor allen Dingen ein Testament. Dann klappt das schon.
 
  • #46
Sehe ich ganz genau so, ist inhaltlich meist vergleichbar mit dem Angebot hier, nur mehr Glanz und Marmor drumherum.
Wenn der Rasen überall aussieht wie das Green auf dem Golfplatz und die Sportanlagen olympiawürdig sind, nützt das eigentlich wenig. Aber es macht sich beim Herumführen der Eltern künftiger Studentinnen und Studenten eben gut :)
Selbst wenn er dies nun abstreiten würde, er versucht schon seit seinem letzten Post, diese ganze "lästige Angelegenheit" wie einen Deal abzuwickeln, bei dem das Kind begünstigt wird, die Kindesmutter aber wie "nicht existent" behandelt wird.
Dann soll er das eben machen, es ist wenigstens etwas, was dieses Kind von seinem Vater erwarten darf.
Dieses "gönnerhafte" finde ich an ihm extrem nervig. Da wird garantiert kein Cent ausgegeben, für den es keine Gegenleistung gibt.
Vor allem, was war eigentlich ihr "Fehler"? Sie hatte den Wunsch, den FS zu heiraten, weil sie schwanger war. Schwupp, wurde sie abgesägt. Eigentlich ein Possenspiel.
Der Wunsch war wohl eher eine verbindliche Vorgabe. Kann frau machen, aber ist eben nicht zielführend. Wenn deswegen die Beziehung auseinander geht, stimmt aber sowieso etwas nicht. Von seiner Seite her ist das offensichtlich, die Frau kennen wir nicht.
 
  • #47
OK, erstmal verstehe ich nicht, dass man heiraten muss wenn man schwanger ist. Das ist so 50er, ehrlich. Das nur nebenbei. Wenn du wirklich so wohlhabend bist solltest du dich doch etwas besser mit Geldanlage und Versicherungen auskennen. Such dir einen ETF, zahle monatlich eine Summe ein, nimm ihn auf deinen Namen für dein Kind und mach vor allen Dingen ein Testament. Dann klappt das schon.
Nein, man muss natürlich nicht heiraten, nur weil man schwanger ist. Man MUSS überhaupt nicht heiraten. Aber nur weil die eine den Wunsch hat, muss man sie doch nicht gleich so ablaufen lassen? Wenn daran eine Beziehung scheitert, vor allem mit solchen verletzenden Nachwirkungen für die Abgewiesene und das ungeborene Kind (siehe auch den ersten Thread des FS), dann ist das doch -moralisch betrachtet - schon gewissermaßen ein Armutszeugnis. Es hätte alles nicht so kommen müssen, er hat das Ding mit Absicht gegen die Wand gefahren, eigentlich völlig grundlos.

Aber dies dem FS zu erläutern, wäre doch wie, als erzählte man Fischen vom Fahrradfahren. Es ist einfach verschwendete Energie, jemandem einreden zu wollen, er solle etwas fühlen, was er aber eben nicht zu fühlen im Stande zu sein scheint.
 
  • #48
Ich spreche die ganze Zeit nur von finanziellen Gaben, weil ich zumindest die finanzielle Seite beherrschen kann. Das Verhältnis zur Kindsmutter kann ich nur bedingt hervorsehen.


Mit der Hingabe von Geld sind, abgesehen von dem Auschluss des Zugriffs der Kindsmutter, keine Forderungen verbunden. Dies liegt daran, dass es diesen Betrag so oder so irgendwann mal erben wird und dann kann man wenigstens noch die Steuerfreibeträge nutzen. Das Erstellen eines ETF Portfolios war auch meine Idee. Indes möchte ich vermeiden, dass meine Ex die Zinsen des Kindes nutzt um die Unterhaltspflicht zu vermindern. Ich lasse mich aber diesbezüglich bereits beraten, wie ich eine optimale Vermögensmehrung ohne den Zugriff (auch für Zinsen und Früchte) meiner Ex ermögliche.
 
  • #49
Vor allem, was war eigentlich ihr "Fehler"? Sie hatte den Wunsch, den FS zu heiraten, weil sie schwanger war. Schwupp, wurde sie abgesägt. Eigentlich ein Possenspiel.

Ich habe sie "abgesägt", weil ich mich entscheiden musste, ob ich sie heirate oder ob ich verschwinde. Da habe ich lieber letztere Variante gewählt.
Im Übrigen ist die Heirat aus finanzieller Hinsicht für mich ein Geldgrab; eine Prostituierte wäre definitiv günstiger mit der Möglichkeit, die Prostituierte nach einer gewissen Zeit wechseln. Jeder Mann der viel verdient und heiratet, ist sich über die Folgen der Ehe nicht oder nicht vollumfänglich bewusst. Auch das sog. "Steuersparmodell" Ehe ist ein schlechtes Geschäft. Im besten Falle lässt sich so 18.330, 42 € sparen. Im Gegenzug verliere ich im Falle der Scheidung 50% der erworbenen Rentenanwartschaften, 50% des Zugewinns, bin zu nachehelicher Solidarität verpflichtet etc. Jeder der sich mit dem Thema Ehevertrag auseinandergesetzt hat, merkt: Eine Sicherheit, dass der Ehevertrag vom Gericht nicht gekippt wird, besteht nicht. Daher ist auch der Ehevertrag keine gute Alternative. In meinem Fall wäre der monatliche Zugewinn allein aufgrund des bisherigen Verdienst, wenn die Frau nicht arbeitet und keine anderen Einnahmen hat, größer als 10.000 € pro Monat. Das bedeutet, dass sich für mich die Ehe weniger als zwei Monate im Jahr rentieren und die anderen 10 Monate ein Verlustgeschäft darstellt. Da sind Wertsteigerungen meiner Beteiligungen noch nicht einmal enthalten. Im Übrigen ist es meine persönliche Erfahrung, dass es doch einige Personen gibt, die wenn sie mal 5 Jahre zu Hause geblieben sind, keine Lust mehr haben zu arbeiten. Man kann aber seine Ehefrau aber nicht zwingen zu arbeiten.
 
  • #50
Da habe ich lieber letztere Variante gewählt.
Du hast dich verpi......
Im Übrigen ist die Heirat aus finanzieller Hinsicht für mich ein Geldgrab; eine Prostituierte wäre definitiv günstiger mit der Möglichkeit, die Prostituierte nach einer gewissen Zeit wechseln.
Das zeigt was sie für dich war.
Du bist echt ein Ohrfeigengesicht!
Im Gegenzug verliere ich im Falle der Scheidung 50% der erworbenen Rentenanwartschaften,
Ich denke, du bist reich.
Was jucken mich dann 50% meiner Rente, wobei deine Rechnung hier falsch ist.?
Eine Sicherheit, dass der Ehevertrag vom Gericht nicht gekippt wird, besteht nicht.
Wir wissen ja, dass deine Anwälte Mist sind, ansonsten würdest du hier nicht solche wilden Thesen aufstellen.
Können oder wollen.
Sorry, aber das ist alles so jämmerlich.
Sei ehrlich! Dein Kind ist dir doch völlig egal!
Ich hoffe, es hat die Gene seiner Mutter geerbt.
Als Vater und Partner bist du ein totaler Ausfall.
Was mich interessieren würde!
Arbeitest du auch mit Excel?
M50
 
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  • #51
Im Übrigen ist die Heirat aus finanzieller Hinsicht für mich ein Geldgrab; eine Prostituierte wäre definitiv günstiger mit der Möglichkeit, die Prostituierte nach einer gewissen Zeit wechseln
Das passt zu deinen übrigens Aussagen. Eine Partnerin mit einer Prostituierten gleichzustellen, die ja nur für den sexuellen Aspekt sorgt, zeigt schon, wie du zu anderen Menschen stehst. Ich bin absolut dafür, dass man nicht heiraten muss, wenn man nicht will, und verstehe sogar Menschen, die sich da Sorgen um ihr Geld machen ein wenig. Aber bei dir war scheinbar ja sowieso keine Liebe vorhanden für diese Frau; ich nehme an, du kennst das Gefühl überhaupt nicht. Denn du hast nie erwähnt, dass du die Trennung irgendwie traurig oder belastend fandest, und das sogar, obwohl da ein Kind mit dranhängt. Daher frage ich mich, ob du dann das Kind überhaupt lieben wirst. Du kommst so rüber, als hättest du gar keine Emotionen, alles dreht sich nur ums Geld auf einer sehr geizige Art und Weise. Die Frau, die dein Kind aufziehen wird, soll unter gar keinen Umständen irgendwie weiter davon profitieren - du wurdest von ihr nicht verletzt, nicht ausgenommen (denn sie wusste ja nix von deinem Vermögen), sie hat dir doch gar nichts getan; warum bist du da so garstig? Natürlich wird sie auch ihre Fehler haben, sonst wäre sie wohl mit jemanden, der so tickt wie du, gar nicht zusammen gewesen. Ich hoffe aber, dass sie emotionaler ist als du, denn für das Kind ist das viel wichtiger als Geld.
 
  • #52
Solange der Fragesteller, ein angeblicher Millionär in einer 35 Quadratmeter Wohnung wohnt, kann ich all seine Fragen nicht ernst nehmen.
 
  • #54
Ich spreche die ganze Zeit nur von finanziellen Gaben, weil ich zumindest die finanzielle Seite beherrschen kann. Das Verhältnis zur Kindsmutter kann ich
Weißt du, dass du innerlich sehr arm bist, wenn nein, dann jetzt!!
Der größte Reichtum ist für mich in Seelenfrieden zu leben, mit mir in Balance sein, in Freiheit in Unabhängigkeit, im eigenen Glück und in bester Gesundheit zu leben! Als Sahnehäubchen einen echten und wahren Liebespartner im vollsten Vertrauen an der Seite zu haben, mit dem man über alles sprechen und tun kann! Für mich kann man das nicht mehr steigern mit nichts in der Welt!
 
  • #56
Ich habe sie "abgesägt", weil ich mich entscheiden musste, ob ich sie heirate oder ob ich verschwinde. Da habe ich lieber letztere Variante gewählt.
Bis auf die Wortwahl in Ordnung und Deine freie Entscheidung, vor die sie Dich ja offenbar gestellt hat. Ich kann so eine egoistische Verantwortungslosigkeit von werdenden Eltern insgesamt wenig nachvollziehen.
Im Übrigen ist die Heirat aus finanzieller Hinsicht für mich ein Geldgrab; eine Prostituierte wäre definitiv günstiger mit der Möglichkeit, die Prostituierte nach einer gewissen Zeit wechseln.
Was ich daran nicht verstehe: warum nicht direkt eine Prostituierte und keine Partnerin? Allein schon wegen der Abwechslung.
Auch das sog. "Steuersparmodell" Ehe ist ein schlechtes Geschäft. Im besten Falle lässt sich so 18.330, 42 € sparen.
Die Vasektomie kostet 500 Euro, die sich leider nicht steuerlich geltend machen lassen. Und hätte Dir sicher jede Menge Ärger erspart. Den anderen Beteiligten sowieso. Die Kosten für die Therapien, die Dein Kind wahrscheinlich irgendwann mal braucht, zahlt aber die Krankenkasse (=wir alle), oder?

Geistige Armut lässt sich auch mit der besten Kreditkarte nicht überdecken. Du denkst zu spät und berücksichtigst Deine Ängste damit nicht.
 
  • #57
😂
Ja, langsam sind diese leidigen Geld-Diskussionen nicht mehr zu ertragen, das tut ja schon beim Lesen weh. Immer wieder erstaunlich, wie andere Leute so drauf sind.
w26
Ich finde das interessant. Und auch wichtig. An mangelnder finanzieller Kompatibilität gehen viele Beziehungen zu Bruch. Deutsche spreche sowieso zu wenig über ihre Finanzen, und dann kracht es, wie wir hier immer wieder sehen können.
 
  • #58
Ich finde das interessant. Und auch wichtig. An mangelnder finanzieller Kompatibilität gehen viele Beziehungen zu Bruch. Deutsche spreche sowieso zu wenig über ihre Finanzen, und dann kracht es, wie wir hier immer wieder sehen können.
Ich denke nicht, dass hier wirklich die Finanzen der Grund sind, wie bei vielen anderen Themen. Sie waren der Auslöser, aber mit der Beziehung muss ja vorher schon in vielerlei Hinsicht was nicht gestimmt haben, wenn man z.B. nie über Heirats- oder Kinderwünsche redet, der Freundin was über seinen Beruf vortäuscht, die Freundin/Ehefrauen mit Prostituierten vergleicht, kein Wort über Liebe oder Liebeskummer oder über Sorge ums Kind verlauten lässt. Es gibt natürlich Leute, die sind einfach geizig oder verschwenderisch, erwarten, dass der andere alles bezahlt usw. Auch das führt zu Trennungen. Aber hier liegt der Fall wohl viel extremer... Das ist ja schon eine Art krankhafte Fixierung auf Geld und Misstrauen, die alles andere komplett ausblendet.
 
  • #59
Was ich daran nicht verstehe: warum nicht direkt eine Prostituierte und keine Partnerin? Allein schon wegen der Abwechslung.
Bis zu ihrem Heiratswunsch stand die Partnerin im Gegensatz zu einer Prostituierten schließlich kostenlos zur Verfügung. Rein finanziell betrachtet also immer noch der bessere Deal, und das ist ja die Hauptsache.

Das ist ja schon eine Art krankhafte Fixierung auf Geld und Misstrauen, die alles andere komplett ausblendet.
Dem ist nichts hinzuzufügen. Was für ein trauriges Dasein...

W, 28
 
  • #60
Ich denke nicht, dass hier wirklich die Finanzen der Grund sind, wie bei vielen anderen Themen. Sie waren der Auslöser, aber mit der Beziehung muss ja vorher schon in vielerlei Hinsicht was nicht gestimmt haben, wenn man z.B. nie über Heirats- oder Kinderwünsche redet, der Freundin was über seinen Beruf vortäuscht, die Freundin/Ehefrauen mit Prostituierten vergleicht, kein Wort über Liebe oder Liebeskummer oder über Sorge ums Kind verlauten lässt. Es gibt natürlich Leute, die sind einfach geizig oder verschwenderisch, erwarten, dass der andere alles bezahlt usw. Auch das führt zu Trennungen. Aber hier liegt der Fall wohl viel extremer... Das ist ja schon eine Art krankhafte Fixierung auf Geld und Misstrauen, die alles andere komplett ausblendet.
Bei dem Kandidaten hier stimme ich dir unbedingt zu. Trotzdem ist es so, dass viele Menschen es als ehrenrührig betrachten, über ihre Finanzen zu sprechen. Wie kann es sein dass Partner nicht voneinander wissen was der gegenüber verdient. Und dann kommt man in finanzielle Schieflage. Wie kann es sein, dass Menschen sich nicht um ihr Auskommen bemühen, ganz besonders für das Alter, mit der Argumentation sie wissen ja gar nicht ob sie so alt werden. Das habe ich im Bekanntenkreis schon so oft erlebt, das hört sich mit 35 wirklich witzig an, mit 60 hört man aber nur noch das Gejammer: wie hätte ich das besser machen können. Besonders das Finanzielle auskommen von Frauen, die die Möglichkeit haben sich genauso gut ausbilden lassen zu können wie Männer, steht ja ziemlich oft im Fokus. Oder warum glaubt eine Frau, plötzlich von einem Mann ernährt werden zu sollen. Wenn das ein Mann sagt, geht das Geschrei los. Deshalb finde ich, der Umgang mit Finanzen gehören in der Schule schon vermittelt.
 
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