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  • #1

Wie sehr fühlen sich Männer in einer od. an eine Ehe "gefesselt"?

Da ist ein Mann 20 Jahre und mehr verheiratet, hat Kinder, die bereits halb erwachsen sind. Die Gefühle verändern sich, Alltagstrott tritt ein, der Beruf nimmt ihn voll in Anspruch.
Ist da nicht öfter der Wunsch, ausbrechen zu wollen? Und kann nicht, weil er sonst alles zerstören würde, was er sich aufgebaut hat. Weil er es seinen Kindern nicht antun will.
Mir fällt da ganz spontan ein Lied ein: "Ich war noch niemals in New York". Er möchte, würde gerne, kann aber nicht und tut's dann auch nicht. Eigentlich sehr traurig.
Der Weg in eine Ehe ist also sehr, sehr bindend. Auch wenn Mann oder auch Frau nicht glücklich ist.
Was meint Ihr dazu?
w/51
 
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  • #2
Nein, das ist eine Frage des eigenen Charakters!

Wenn ich noch mal nach New York will, gibt es halt nur eine Möglichkeiten: Ich gehe noch mal irgendwo anders arbeiten und spare alles an Geld an, was ich kann und setze alles dran, mir diesen Wunsch zu erfüllen.
Da hilft träumen und jammern alleine nicht, man braucht Disiziplin, Eifer, Durchhaltevermögen, Durchsetzungsvermögen, Talent um Geld anzuschaffen, und Fähigkeit, andere Leute von seinen Träumen üerzeugen zu können oder für seine Angelegenheiten mitreißen und begeistern zu können. Eben auch die eigene Ehefrau/Ehemann, Freunde, Familie... und den Biss im Hintern, nicht vor seinem Ziel aufzuhören.

Und so ist es mit allen Sachen. Fängt schon damit an: Sucht man sich seinen Job selbst aus im leben oder lässt man sich von seinen Eltern vorschreiben, was man zu studieren hat? Lässt man sich in der Beziehung alles sagen? Oder macht man das, was man selber auch will?

Dieser Mann, von dem du sprichst, ist eben das typische Beispiel von Menschen, an denen das Leben und Chancen an ihnen vorbei gerast sind. Heute jammern sie, aber es ist mitunter auch ihre eigene Schuld. Sie können sich nicht durchsetzen, oder durchsetzen, was sie gerne im Leben täten. Sie sind verbittert im Leben.
 
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  • #3
Klar ist das heiraten bindend. Aber es keiner verflucht, sich 20 Jahre in ein selbstgewähltes Schicksal zu begeben und immer nur zu klagen. Wenn die Beziehung sich abgenutzt hat, kann man Belebungsversuche starten, aber nicht passiv in der Ecke hocken und sich sich über das Übel beklagen. Es ist mal wieder eine Frage des Art, wie man miteinander umgeht, redet, Nähe schafft.

Will man definitiv die Ehe nicht mehr, dann allerdings sollte man auch in der Lage sein, die Konsequenzen zu ziehen und die Folgen des Handelns zu verantworten.
 
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  • #4
Da muss ich dich enttäuschen. Wir sind mit unseren Kindern um die halbe Welt geflogen und haben gemeinsam so viel erlebt, auch in New York. Eine Ehe ist kein Gefängnis und nicht jeder Mann will Affären oder meint im Leben etwas zu verpassen und wegen der Kinder bleiben eher die Frauen und nicht die Männer. Nicht alle Paare leben nebeneinander her oder wünschen sich auszubrechen oder träumen von was weiß ich.

Was ist denn das für These, in einer Ehe unglücklich, da gibt es bestimmt mehr frustrierte Singles als Eheleute oder wie überall Solche und Solche, genau wie Frauen, die ausbrechen wollen, aus der Ehe.

Da kann man ja alle Varianten durchspielen, frag mal umgekehrt, wieviele Ehepaare wollen zusammenbleiben, weil sie sich noch immer lieben, vertrauen, respektieren, wertschätzen.

Davon abgesehen, wirst du von Männern hier kaum objektive Meinungen erhalten.
 
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  • #5
Ich kann für mich als Frau nur sagen, dass ich eben dieses "Gefängnis Ehe" für mich aus diesem Grunde ausschließe. Gerne bleibe ich lebenslang bei einem Mann, aber ich möchte mich frei fühlen in dieser Entscheidung. Ich mache dem Mann auch großzügige Zugeständnisse, seine Sexualität mit anderen Frauen auszuleben, wenn er das braucht. Sollte sich natürlich auf Gegenseitigkeit beruhen, und es sollte offen passieren. Mit dieser Haltung habe ich gute Erfahrungen gemacht, denn das änderte nichts an der Qualität der gemeinsam verbrachten Zeit, die für uns einzigartig schön und unersetzbar war. Letztlich wollte er sowieso nur noch das "gewohnt Gute" und nicht mehr den "Reiz der Neuen". Bei diesem Mann hat es zwar kein Leben, aber viele Jahre lang funktioniert.
 
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  • #6
Da ist ein Mann 20 Jahre .... Ist da nicht öfter der Wunsch, ausbrechen zu wollen? Und kann nicht, weil er sonst alles zerstören würde, was er sich aufgebaut hat. Weil er es seinen Kindern nicht antun will. ...

Liebe FS,
das klingt sehr nach der Story, die verheiratete Männer ihren Affären erzählen, um sie bei der Stange zu halten. Der Mann will die Geliebte behalten, aber die Konsequenzen einer Trennung nicht tragen. Hier gibt es wirtschaftliche Motive (Unterhaltszahlungen, Versorungsausgleich), die für ihn das Leben sehr unbequem machen können, wenn er kein Topverdiener ist und natürlich, will er die Geliebte garnbicht als Alltagsfrau, denn er hat sei nicht in ihren Partnerschaftseigeenschaften gewählt, sondern für eine sexuell motivierte Beziehung.

Fakt ist, Kinder ab der Pubertät führen ein sehr eigenes Leben, auch wenn sie noch zuhause wohnen. Sofern es für sie durch finanzielle Einbußen nicht sehr unkomfortabel wird, interessiert es sie eher sekundär, ob die Eltern sich trennen, insbesondere, wenn sie den "unglücklichen" Vater wirklich lieben und eine innige Verbindunbg zu ihm haben. In dem Alter haben sie schon eigene Beziehungserfahrung und Lebensziele - da ist die heile Familie im Elternhaus nachrangig. Im Gegenteil, wenn es täglich Stress gibt, ist ihnen Trennung oft leiber, damit Ruhe einkehrt.


Er möchte, würde gerne, kann aber nicht und tut's dann auch nicht. Eigentlich sehr traurig.
Der Weg in eine Ehe ist also sehr, sehr bindend. Auch wenn Mann oder auch Frau nicht glücklich ist.
Was meint Ihr dazu? w/51

Er kann und er tut's, wenn er es wirklich will, d.h. das Unglück wirklich vorhanden und groß genug ist, nicht nur eine nette unterhaltsame Geschichte für die Affäre, an der sie sich festhalten kann.
Eine Ehe ist überhaupt nicht bindend, wenn man darin wirklich unglücklich ist - dann geht man. Man kann sich ja anständig trennen und muss kein emotionales Blutbad in der Familie anrichten. Tut er es nicht, dann will er es nicht, sondern seine Familie biette ihm eine Komfortzone, auf die er nicht verzichten will. Das ist überhaupt nciht traurig.

Als ich endlich gesehen habe, dass ich mit meinem Mann nie wieder zusammen glücklich werden kann, bin ich innerhalb von 4 Monaten gegangen (es gibt hier extreme Wohnungsnot) und habe alle Maßnahmen für eine gütliche Scheidung ergriffen. Das hat sehr gut funktioniert.
Es war allerdings kein Pseudoleid als Unterhaltungsprogramm für einen Geliebten, sondern echtes Leid, dass mich in eine tiefe jahrelange Depression befördert hat. Das ist auch nicht traurig, sondern eine angemessene und kompetente Problemlösung.

Er fährt nicht nach New York, wil ihn nichts dahinzieht.
 
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  • #7
  • #8
Kann Gast 1, 2 und 3 nur zustimmen!
Es hat auch per se nicht etwas mit einer Ehe zu tun. In den meisten Fällen wählt zum Beispiel ein Beamter seinen Job auf Lebenszeit, eine Mutter das "Muttersein" etc.
Man trifft im Leben Entscheidungen und manche haben Folgen, die für immer sind. man übernimmt Verantwortung für sein Handeln, Leben!
Den Wunsch zum Ausbrechen aus dem Alltag hat man nicht nur in einer Ehe und es hat mir Reife etwas zu tun, zu der getroffenen Entscheidung zu stehen.
Sicher gibt es Männer, denen es zu eng wird, aber auch Frauen. Und vielen Menschen wird es in anderen Dingen zu eng: Job, Pflege Angehöriger, Mutter-/Vatersein
Wenn dem so ist, kann man nicht davonlaufen, man muss an der Situation/ Ehe arbeiten.
Und wenn es schlussendlich nicht geht, muss man sich von der Situation trennen...
 
  • #9
Wer gerne mit seinem Gegenüber zusammen ist - empfindet es nicht als "Fessel"

Wer als Paar einen gemeinsamen Weg findet, in dem Beide glücklich sind, empfindet es auch nicht als "Fessel"

Ansonsten: Wer selber unbedingt etwas Anderes machen will, kann für ein paar Tage oder Wochen ja "Urlaub" von seiner Ehe nehmen. z.B. für einen Städtetrip nach New York, während der Andere z.B. lieber ans Meer reisen will ?

Selbst mit Kindern ist das nicht unbedingt ein Hindernis.
Viele meinen:Mit Kindern, ginge Vieles nicht mehr. Ohne zu prüfen, wie es mit Kindern doch möglich wäre.
Man hat mit Kindern natürlich mehr Pflichten und Belastungen. Aber kann auch mit Kindern Vieles unternehmen. Muß sich dabei nur etwas anders organisieren.

Ich traf hier in SW-Deutschland letztes Jahr ein Paar aus Australien mit zwei kleinen Kindern - auf Fahrrädern durch Europa unterwegs. Meistens im Zelt auf Campingplätzen - oder in Jugendherbergen.
Oder las in einem Buch von einem jungen, dänischen Paar mit zwei Kindern, durch Nord- Mittel- und Südamerika mit Auto oder Motorrädern.
Mit Kindern und Segelboot auf den Meeren auf langer Weltreise - nichts Besonderes mehr.

Schwierig wird es erst, wenn man die Beziehung/Ehe und den gemeinsamen Weg nicht mehr als gut und richtig empfindet. Sondern inzwischen was Anderes will, wobei der Partner/in nicht mitzieht.
Dann nur "dem Partner/in zuliebe" zusammen bleiben, kann dann als "Fessel" empfunden werden.

Oder gar Midlife-Krise, und die Angst, etwas im Leben zu verpassen.
Meine Antwort: Es gibt so Vieles auf unserer Erde - dafür reicht ein Menschenleben längst nicht aus.

Man muß sich entscheiden, was man haben und erleben will. Und dabei möglichst glücklich sein.
Und dafür den passenden Partner/in haben. Oder als Single dabei glücklich sein.

"Geh, wohin dein Herz dich trägt"
 
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  • #10
Ich denke, man kann auch mal aus dem Alltag ausbrechen, indem man die Kinder zu den Großeltern oder Freunden gibt und zu zweit ein Wochenende am Meer verbringt. Abends eine Flasche Champagner am Strand trinkt und Sex in den Dünen hat.

m
 
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  • #11
FS - das ist die Standartgeschichte die glücklich verheiratete Männer ihren Geliebten / Affärenfrauen / Betthupferln erzählen. Garniert mit dem Hinweis, dass sexuell mit der Ehefrau seit langem langen nichts mehr läuft. Dann kommt noch als Icing of the Cake hinzu, dass die Ehefrau Krebs hat und er doch sehr schofel wäre, wenn er sie jetzt verlassen würde. Es kann nur noch Monate dauern, bis er Witwer ist - sagt er 20 Jahre lang.
Bist du immer noch so naiv, so ein Märchen zu glauben? Dann mach das weiterhin. W
 
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  • #12
Liebe FS-das ist individuell verschieden. Es gibt nicht den Mann an sich, der für alle gilt.
Grob gesagt kann ich aber sagen, dass es wohl die Gruppe der Männer gibt, die sich in der Ehe gefessalt fühlen und andere, die glücklich mit dem Konstrukt der Ehe sind. Ausschlaggebend ist dabei weniger die Ehefrau, sondern die Persönlichkeitsstruktur des Mannes. Für manche Männer ist keine Frau die Richtige (Ehefrau), da sie nichts mit der Form der Ehe anfangen können. Dennoch tun sie (gesellschaftliches Ansehen) und sind damit nicht glücklich-das sind die Männer mit Affären und der Sehnsucht nach Freiheit.

Andere Männer wiederum sind gerne Ehemänner, Treue macht ihnen Spaß und sie wünschen sich nichts anderes.

Das Schlimme ist aber, dass man erst nach paar Jahren Eheleben wirklich merken kann, zu welcher Gruppe man gehört-wenn man relativ früh (mit ca. 30) geheiratet hat (wie vielleicht in Deiner Generation üblich war).

Da man aber heutzutage ziemlich spät heiratet-erst ab 35-40 (als Mann), weiß man schon, wie man selbst tickt. Viele Männer wissen das mittlerweile und heiraten erst recht nicht!

w
 
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  • #13
Hallo lieber Threaderöffner,

genauso kann es nach einiger Zeit werden. aus diesem Grund habe ich zwar ein zweites Mal geheiratet, wohne aber nicht mit meinem Mann zusammen sindern freue mich über meine Fernehe.

Jeder hat seine Freiheiten und kann seine eigenen Wünsche immer noch verwirklichen. Wenn er nach New York will soll er doch. Ich wünsche dabei viel Spaß. Natürlich muss er das meit seinen Kindern geregelt bekommen und mit seinen Finanzen.

Wenn ich eine Woche Wellness genießem will tue ich das auch.

So einfach kann Ehe und Freiheit kombinierbar. sein.
 
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  • #14
Mir fällt da ganz spontan ein Lied ein: "Ich war noch niemals in New York". Er möchte, würde gerne, kann aber nicht und tut's dann auch nicht. Eigentlich sehr traurig.
Der Weg in eine Ehe ist also sehr, sehr bindend. Auch wenn Mann oder auch Frau nicht glücklich ist.
Was meint Ihr dazu?
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Zum ersten: Das Lied von Udo Jürgens "ich war noch niemals in New York" soll ALLE Menschen ansprechen, denn dieses Gefühl kennt JEDER, egal, wo er schon war. JEder hat ab und zu das Gefühl etwas in seinem Leben zu verpassen, spürt eine Leere, will "mehr" vom Leben als Alltagstrott und Routine.
Und doch brauchen wir auch genau diese Routine und wenn man sie uns wegnimmt, vermissen wir sie schrecklich.

Zweitens: Mein erster Gedanke war: da schreibt doch sicher mal wieder eine potentielle Geliebte, die sich unauserkoren fühlt, den armen armen gefesselten Mann zu befreien, damit er endlich leben kann, der arme traurige Tropf.
Eigentlich wünsche wir uns alle die EINE/den EINEN, und das auch gerne in lebenslanger Ehe. Nur klappt das eben nicht bei jedem.
Allerdings: 20 Jahre Ehe schweißen schon mehr zusammen als vieles Andere.
In der Regel wollen Männer nach 20 Jahren Ehe nichts mehr verändern. Ein kleines Affärchen gerne, wieso nicht? Da kann man auch gerne den armen verkannten Ehemann spielen.
Aber ein wirklich neues anderes Leben wollen Männer meistens nicht.
Das ist eher der Part von Ehefrauen in der Midlifecrisis.

w,40
 
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  • #15
Andere Männer wiederum sind gerne Ehemänner, Treue macht ihnen Spaß und sie wünschen sich nichts anderes.

Auch da gibt es noch etwas dazwischen. Ich habe relativ spät geheiratet (über 40), wir haben uns gegenseitig die Freiheit gelassen, auch mal alleine mit Freunden eine Woche Skifahren zu gehen oder alleine eine Woche Erholung in einem Kurort zu geniessen. Beide. Mit Treue hatte das überhaupt nichts zu tun. Ich finde es wichtig, trotz Partnerschaft noch ein eigenständiger Mensch zu sein und nicht zu allem die Partnerin mitnehmen zu müssen. Natürlich setzt das voraus, dass man das wechselseitig so sieht.
Partnerschaften beruhen auf unterschiedlichen Konzepten. Solange es funktioniert, ist da nicht eines gut und das andere schlecht.

m, 46
 
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  • #16
Es ist nicht die Ehe, die einen Menschen (egal ob Mann oder Frau) fesselt, es sind die Mauern, die man selbt um sich herum erbaut.
Ein Mensch, der jammert, weil er sich in seiner Ehe gefangen fühlt, der würde auch nicht nach New York fliegen, wenn er alleine wäre. Wenn er die Freiheiten dann hätte, dann würde er sie nicht nutzen, weil er dann ja auch nicht mehr die Notwendigkeit sieht, auszubrechen.
Es ist oft nur die eigene Lüge, der Selsbtbetrug, die Ausrede. "Ich würde ja gerne, aber ich kann nicht..." das ist so eine bequeme Ausrede.
Wenn es beide wollen, dann schafft man die Erfüllung seiner Träume auch in einer Ehe.
Ich bin aus meiner Ehe ausgebrochen, weil mein Mann versucht hat, mich einzusperren. Ich hätte kein Problem gehabt, hätte er dies nicht immer wieder versucht. Ich habe nichts verbotenes getan, aber ich wollte eben auch mal "nach New York", wollte neue Wege gehen, neue Dinge ausprobieren. Er wollte nur am Alten festhalten und keinerlei Veränderungen.
Mit meinem neuen Partner läuft das anders. Wir lassen uns Freiheiten, solange sie nicht die Freiheiten des Andern eingrenzt. Wenn er mit Kumpels die Alpen überqueren möchte, dann lass ich ihn und wenn ich die Niagarafälle sehen möchte, dann lässt er mich.
So einfach ist das.
 
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  • #17
Liebe FS

wenn ein Mann sagt die Ehe sei ihm ein Gefängnis dann macht er etwas grundsätzlich falsch und sollte seine Einstellungen und Verhaltensweisen prüfen.

Die meisten dieser Männer wären auch nicht glücklicher lebten sie allein.
In einer Beziehung kann man halt den anderen leichter dafür verantwortlich machen
dass man ja gern würde aber nicht kann.

Nur wenige erwischen eine Partner der dauernd eifersüchtig ist und alles kontrolliert.
Die meisten bauen sich ihr Gefängnis mental selbst.
 
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Mooseba

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  • #18
Also viele Ehemänner mit einem anstrengendem Job, von dem sie vielleicht erst 20 Uhr nach Hause kommen, träumen vielleicht vom Ausbruch, sind sich aber ihrer Verantwortung bewusst. Pflegebedürftige Eltern sind oft ein Thema, regelmäßiger Sport steht auf der Tagesordnung etc. Oft bleibt da gar nicht viel Zeit, um als Ehepaar aufeinander zu hocken. Manche Männer vergessen da fast, dass sie noch in einer Ehe sind.
 
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  • #19
Die meisten Frauen "fesseln" Männer in die Ehe, weil sie den Mann dazu drängen zu heiraten, spätestens dann, wenn sie schwanger sind. Natürlich nimmt so ein Mann, der sich nur widerwillig als Ehemann und Vater eignet, irgendwann Reißaus. Ich gehe sogar soweit mittlerweile, zu sagen, man sieht es den Männern optisch an. Ich kenne so viele Männer, die widerwillig geheiratet haben, weil die Frau sich erst als tolle Wahl erwies, aber hinterher doch nicht so gut war.
Das sind Männer, die sich rundum einfach nicht als Vater oder Ehemann eignen und viel unterwegs oder klassische Frauenhelden sind. Wer so etwas heiratet und dann noch meint, der Mann bleibe bei ihm, der ist schief gewickelt.
 
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