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Gast

  • #1

Wie schaffen es Männer, keinen/wenig Unterhalt zu zahlen, wenn sie eigentlich gut verdienen?

Welche Fakten/Argumente werden von Seiten der Männer vorgebracht - und haben Bestand? Wie ist die Rechtslage, kommt Frau trotzdem an das Geld?
 
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Gast

  • #2
Für eine Ex zu zahlen ist schon hart und wenn sie dann noch einen vielleicht betrogen oder anders schlecht behandelt hat, ist es schon sehr bitter. Für mich als Selbstständigen gibt es so viele Möglichkeiten Geld vor dem Unterhalt zu verstecken, das ich schon ziemlich gemein. Habe aber auch von Bekannten (Unternehmern) gehört, das sie gezwungen wurden jede Ausgabe (z.B. auch Blumenstrauß für Angestellte zum Geburtstag, Geschäftsessen etc.) zu Begründen, was ziemlich nervend und Zeitraubend ist und mit Zeitverzögerung (4-5 Jahre) mußten sie dann doch ein wenig bezahlen, da nicht alles vor Gericht durchging.
 
  • #3
wär mir neu, dass man da auskommt. hatte einige kunden wo sich die frauen nach 10-25 jahren nichtstuns ( keine kinder, keine arbeit) aus dem staub gemacht haben, da die frauen nicht vermittelbar waren am arbeitsmark mussten die männer unterhalt + teilweise wohnung bezahlen. Ihnen blieb dann kaum mehr was vom gehalt über, der staat ist da skrupellos.
bei kindern verhält es sich ähnlich, zahlt der vater nicht, zahlt das jugendamt und fordert es kleinweise beim vater ein.
 
  • #4
Eigentlich sind die Gerichte sehr streng und lassen sich nicht so leicht verschaukeln. Selbständige haben natürlich immer mehr Gestaltungsmöglichkeiten bei der Darstellung ihres Einkommens.
 
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  • #5
Zu Nr. 2 möchte ich anmerken, dass zwar das Jugendamt zahlt, aber nur bis zum 12. Lebensjahr des Kindes!
Bei Unterhalt für die Ex bin ich der Überzeugung, dass jede Frau die Willensstark ist, allein ihren Unterhalt erwirtschaften kann, auch mit Kindern.
Bei Unterhaltszahlungen für in der Ehe gezeugten Kinder müsste generell bis zum Abschluss der Ausbildung gezahlt werden! Das Geld gehört auch nicht der Ex, sondern ausschließlich den Kindern. Zu bedenken ist, dass man als Alleinerziehende/r alle Ausgaben allein trägt und der Staat zwar finanzielle Unterstützung anbietet, diese aber meist nicht in Kraft tritt, wenn man in Arbeit steht, was natürlich in der Presse anders dargestellt wird.
 
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  • #6
Von Kinderbetreuung mal abgesehen, finde ich es schamlos, dass sich Frauen nach einer Scheidung aushalten lassen. Wo bleibt da die Würde und Emanzipation?

Jeder und jede sollte für das eigene Leben verantwortlich seinn und niemanden ausnutzen. Wer arbeiten kann, sollte das tun. Ich finde die Regelung mit dem "Lebensstandard erhalten" maßlos ungerecht, denn warum sollte man nach einer Ehe besser dastehen als voher?
 
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  • #7
Ich schließe mich #5 an. Ich habe es schon erlebt, dass allein die Scheidung und die damit verbunden Kosten jemanden abgehalten haben zu gehen, obwohl beide sich auseinandergelebt hatten und keine Liebe mehr Basis der Beziehung war. Hier wird das Mittel des "Arrangements" gefördert und das ist ein ganz widerlicher Zeitgeist!!!
 
  • #8
#4 also bei mir hat das jugendamt die alimente bis zum ende der ausbildung gezahlt

#6 zeitgeist *z* im beim vermitteln eines kredites war ich mal gezwungen die frau einzusetzen, da der mann der frau gegenüber unterhaltspflichtig ist, die frau dem mann gegenüber aber nicht, desshalb war ihre bonität höher
 
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  • #9
Richtig #5.

Macht echt keinen Sinn. Warum sollte eine Krankenschwester, die einen Arzt heiratet und sich dann scheiden läßt, hinterher wie eine Ärztin leben anstatt wieder wie eine Krankenschwester?! Völlig absurde Gesetzgebung.

Erwachsene müssen für sich selbst sorgen. Mit der Scheidung sollte alles an Ausgleich geregelt werden und dann müßte alles erledigt sein.

Kinderbetreuung ist natürlich was anders. Da müßte die Frau natürlich solange was kriegen -- aber auch nur auf einem Level, den sie selbst hätte, wenn sie in ihrem Beruf arbeiten würde.
 
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Gast

  • #10
Hier nochmal Schreiber 1. Ich persönlich heirate (wenn überhaupt) nur mit absoluter Gütertrennung, Ehevertrag und Testament (Frau bekommt nur den Pflichtteil) weiterhin gibt es keine gemeinsamen Käufe (gemeint= nur einer bezahlt und hebt Quituung getrennt auf) und vor + während der Ehe wird eine Bestands/Eigentumsliste geführt. Eine Frau, die hiermit ein Problem hätte, kann gleich gehen (zur Info ich bin vermögend). Das ist meines Erachtens der einzigste Weg, der unfairen und Männernachteiligen Gesetzgebung zu entkommen.
Wer natürlich vollkommen ungesichert heiratet ist natürlich selber Schuld.
 
  • #11
#9 achte lieber darauf, dass sie arbeitet. Wenn sie nicht selbsterhaltungsfähig ist hilft dir der beste ehervertrag da nicht raus fürchte ich.
 
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  • #12
Schon einmal daran gedacht, dass die Ehefrau ihre Karriere für gemeinsame Kinder zurückstellt, dadurch weniger verdient und auch bei einer Scheidung schlechter da steht? Meist ist ein 40 Stunden Job für den kinderversorgenden Teil bis zum Schulantritt unmöglich. Der Unterhalt ist meiner Meinung nach eine Kompensation der ungleichen Investitionen während der Ehe. Natürlich bin ich auch der Meinung, dass Unterhalt für die Frau nicht ein ganzes Leben lang laufen sollte, da sich die Verhältnisse wieder ändern können. Der Unterhalt für die Kinder steht außer Diskussion.
Ich selbst bin vermögender als mein Mann und habe bevor unser Kind geboren wurde gleich viel verdient. Ich habe nun zugunsten unseres gemeinsamen Kindes meine leitende Position aufgegeben und dann soll im Falle einer Scheidung ich durch die Finger schauen und kann mir womöglich nicht mehr die Wohnung leisten, die ich in die Ehe eingebracht habe? Nein danke! Mein Mann hat mich übrigens betrogen und ich muss mir nun Gedanken machen, was im Falle einer Scheidung passieren wird.
 
S

susann

  • #13
Bei Selbstständigkeit des Ehemann hab ich große Schwierigkeiten gehabt. Mein Junge war erst 2 Jahre alt als mein Mann die Familie verlassen hat und Arbeitgeber applaudieren selten wenn sich eine alleinerziehende Mutter mit so kleinen Kindern bewirbt. So hab ich mich für ein Studium entschieden. Und um finanziell überhaupt über die Runden zu kommen wäre eine neue Unterhaltsberechnung und somit eine Prüfung seiner Finanzen nötig gewesen. Ich hätte ihm also eine Tiefenprüfung in die Firma schicken müssen. Das hätte böses Blut gegeben und die Kinder hätten das wiedermit ausbaden müssen. Wenn man nicht wirklich hart ist und einen unfähigen Anwalt hat dann ist das sau schwer. Ich versteh nicht warum manche Männer ihre Kinder am ausgestrecktem Arm verhungern lassen. Also selbst ist die Frau...
 
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  • #14
Hier Schreiberin 4: Ich kann die Wut und den Zorn von schreiber 1 nachvollziehen, der sich nach Erlebtem breit macht. Aber was ist, wenn es nun die große Liebe ist. Vermögend hin oder her, es ist leicht gesagt "wenn sie mit Gütertrennung etc. ein Problem hat, kann sie gleich gehen".
Von jedem Schicksal abgesehen, bleibe ich der Überzeugung, dass es auch heute noch Frauen gibt, die stolz genug sind, für ihren Lebensunterhalt nach einer gescheiterten Ehe selbst sorgen, was meiner Meinung nach nichts mit Emanzipation zu tun hat, sondern mit Charakter.
 
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Gast

  • #15
Hat mal jemand daran gedacht, dass es auch Frauen gibt, die für ihren Mann Unterhalt nach Scheidung zahlen müssen?
Oder bringt das jetzt das Rollenverständnis in der bisherigen Diskussion völlig durcheinander?
Ich kann Antwort Nr. #8 nur zustimmen! Aber es betrifft eben nicht nur Frauen, die ihre Ehemänner ausnehmen wie die Weihnachtsgänse, sondern eben auch umgekehrt.
Das wahrscheinlich beste Mittel gegen dieses Übel: gar nicht erst oder nicht mehr heiraten! Selbst ist der Mann oder eben die Frau!
 
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Gast

  • #16
Ich weiss nicht, aber mir wird schon ein wenig schlecht bei manchen Beiträgen hier.
Wie kommt es eigentlich, dass sich manche Männer nach der Trennung so schwer damit tun, pflichthalber die Mutter ihrer gemeinsamen Kinder finanziell zu unterstützen.
Woher kommt diese Missgunst? Ist es die verletzte Eitelkeit oder die Habgier?
Ich z.B. arbeite zu 50%, unser Sohn ist 7, wir hatten einen Gütertrennungsvertrag.
Ich habe mir in all den Jahren kein finanzielles Polster geschaffen, weil ich so naiv war zu denken, dass mein Noch-Mann, sollten wir uns mal trennen seine Pflicht tragen wird.
Ich muss mich durch eine Trennung nicht bereichern, aber es ist auch nicht einzusehen sich zu verschlechtern und wenn, dann sollte es wohl alle Beteiligten gleichermassen treffen.
Ich kann es auch nicht mehr hören, dass das zu Hause bleiben der Frau häufig als Freizeit abgetan wird. Dieses Klischee-Gechwätz. Aus welchem Zeitalter stammt das denn? Die meisten Hausfrauen und Mütter erledigen viele verschieden Jobs, die in der freien Wirtschaft entlohnt werden. Dies ist häufig kein 8-Stunden-Job.
Und von wegen Emanzipation. Es ist für mich keine Frage, dass wenn keine Kinder vorhanden sind, die Frau selbst arbeiten sollte. Aber wieso lässt Mann zu, dass die Frau während der intakten Beziehung trotz keiner Kinder nicht arbeitet? Hier läuft doch etwas schief, oder? Diese Männer sollten sich doch hinterher nicht beschweren, dass sie diese Frauen dann unterstützen müssen, da nicht mehr vermittelbar. Vorher hatte es Ihnen ja vielleicht gefallen, dass diese Frauen finanziell von Ihnen abhängig waren. Solche Art Beziehung fand ich immer schon merkwürdig. Aber darüber sollten sich diese Herren auch mal Gedanken machen.
Soll heissen, Sie tragen die Mkitverantwortung für das entstandene Problem.
Und, ich für meinen Teil bin nicht Mutter geworden, um mein Kind die ganze Woche ganztags fremd betreuen zu lassen, während ich 100% arbeite, nur um dem Vater, der das Kind lediglich jedes zweite Wochenende hat, finanziell zu entlasten, damit er weiterhin allein in seiner 5 Zi-Wohnung leben kann, während wir uns mit einer kleinen 3 Zi. Wohnung begnügen.
Jeder sollte Verantwortung tragen. Und wenn Kinder im Spiel sind, muss nunmal der Partner, der die Kinder meistens bei sich hat, entsprechend unterstützt werden.
 
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Gast

  • #17
@ 15 - du schreibst jetzt so - was ist, wenn FRAU großprotzig im Haus wohnt und MANN in der mickrigen 2-Zimmer-Wohnung, weil mehr nicht mehr geht, weil Frau abzockt und zu faul und träge ist, zu arbeiten? Ist das dann gerecht? Das ist keine verletzte Eitelkeit, das ist leider die traurige Realität. Wo bleibt denn da die Gerechtigkeit, dass der Standard der Ehe auch danach gehalten wird - dies gilt leider oft nur für die Frau - nicht für den Mann!
 
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Gast

  • #18
@10 Thomas (hier 1+9): Meine Liste stellt klar was vor der Ehe eingebracht wurde und bei einer Scheidung wird nur der Zugewinn ab der Hochzeit berücksichtigt. Mein Tipp ist nur als Zusatz zu verstehen, da ohne "Inventur" plötzlich (bei einer negativen Scheidung, Schlammschlacht) Behauptet wird das ist alles mein und man kann dann ohne Notizen nicht das Gegenteil beweisen.

@all
Im Prinzip könnte ich auch Männer verstehen, die nach einer Scheidung und dieser Gesetzeslage ihren guten Job hinschmeißen und sich von Hartz4 ernähren, da ihnen nach der Scheidung (ohne Gütertrennung, Inventur, sonstige maximal Mögliche rechtliche Absicherung) selten mehr übrig bleibt.
Als Unternehmer sehe ich das aber relativ gelassen, da ich ja reichlich Investitionen machen kann und nach Jahren (also z.B. wenn Unterhaltpflicht ausläuft) dann die versteckten Gewinne realisieren kann. Mit etwas grauen Gedanken und einer großen Portion Böswilligkeit würden mir bestimmt noch viel mehr legale Möglichkeiten einfallen um Geld vor der Ex zu schützen bzw. umzuleiten … ich würde aber nur zu solch drastischen Methoden greifen, wenn ich nichts mehr zu verlieren hätte, z.B. Ehe+ Frau geht fremd + Rosenkrieg.
 
G

Gast

  • #19
Nur soviel,bin eine Frau, war immer berufstätig; Kinder großziehen und Haushalt und dabei dem Ex den Rücken freihalten für seine Arbeit und Freizeitaktivitäten, damit er nicht überlastet ist, war selbstverständlich für ihn; auch, dass mein Vermögen- er hatte keins, nur Schulden-ganz selbstverständlich ihm mitgehört.Er hatte nie ein Problem damit zu nehmen, aber ein sehr großes zu geben.
Nun sind die Kinder erwachsen, ich arbeite immer noch, er nicht mehr, mein nicht kleines Vermögen wurde zum Teil so investiert, dass er auch hier noch einen Anspruch hat. Er zahlt zur Zeit noch etwas Aufstockungsunterhalt-will er aber einstellen, weil es ihm nicht reicht, um seine Bedürfnisse zu befriedigen, denn wer mehr Freizeit hat, braucht auch mehr Geld; das neue Gesetz macht es möglich, auch nach einer langjährigen Ehe( über 30 Jahre)Obwohl er die Trennung wollte(denn dann ist Fremdgehen,die Bestätigung und der Reiz des Neuen in Ordnung)denkt er nicht an Scheidung, denn so kann er seine Rente für die Zukunft erhöhen und nochmal profitieren. Die Scheidung werde ich somit beantragen.
Mein Standard wäre ohne diese Ehe höher, hier hat der Mann ganz gewaltig profitiert und zwar in allen Bereichen seines Lebens.
Zu meiner Zeit dachte man noch nicht an so etwas wie einen Ehevertrag, hätte ich zu dem damaligen Zeitpunkt auch nicht gewollt, heute sehe ich das anders-ohne rechtliche Absicherung geht`s wohl nicht und zwar für Mann sowie für Frau, denn einer ist sonst immer der Dumme- Menschlichkeit wird durch Absicherung und Verträge ersetzt.
 
A

Annette

  • #20
Das Jugendamt zahlt maximal 6 Jahre Unterhalt und höchstens bis zum 12. Lebensjahr. Im schlimmsten Fall gibt es also maximal 6 Jahre mtl. Mindestunterhalt minus Kindergeld und den Rest der fast 20 Jahre Kindererziehung kann frau zusehen wie sie klar kommt, wenn Mann nicht zahlt.
Wenn er offiziell krank, arbeitslos , Harz 4 wird ist er fein raus, kann sich ständig in die Erziehung einmischen, das Kind orientierungslos machen usw. und "nebenbei" Geld verdienen.
 
G

Gast

  • #21
@19 Leider gibt es Fälle, wo der treusorgende Ehemann an seinem Hochzeitstag gesagt bekommt, sie müsse auch mal an sich denken u. er aus heiterem Himmel feststellt das Frau sich schon ein paar Monate mit einem Anderen trifft (auch noch bester Freund) und ihn jetzt einfach mal austauscht. Die Zwillinge (noch keine 2 Jahre alt - künstliche Befruchtung) sind natürlich bei ihr, da er aufgrund seiner Arbeit nicht in der Lange ist sie zur Krippe zu schaffen und wieder abzuholen (Selbst Schuld, wenn Du so einen Sch.. Job hast - Aussage der Ex) Dafür darf er aber das schwer verdiente Geld seines Jobs als Unterhalt für die Kinder zahlen. Ihm bleibt nur noch der Mindestsatz von dem man sich nichts mehr aufbauen kann. Dafür kann sich seine Ex jetzt aber ein schönes Leben machen (mit seinen Kinder, neuen Partner und der schön renovierten Eigentumswohnung) Ihm bleiben 2 Wochenenden im Monat mit den Kindern (die er natürlich vermißt) Geld das nicht einmal dazu reicht, mit den Zwergen einmal im Jahr in Urlaub zu fahren. Traurig.
 
G

Gast

  • #22
Ich kann das alles nicht verstehen, Alle Scheidungen sind ausnahmslos Rosenkriege. Wenn ich der Staat bzw. Richter wäre, würde dies alles ganz einfach ablaufen.
Jeder Erwachsene kann für sich selber sorgen, doch für die Kinder muss jeder dazu beitragen.
Das heisst, wenn die Frau sich um die Kinder kümmert, dann muss der Mann den Unterhalt für die Kinder nach der Düsseldorfer Tabelle zahlen und umgekehrt auch.
Mein Mann will die Kinder nicht nehmen, also habe ich die Kinder und ich weiss, was Kinder kosten, aber er zahlt nicht, obwohl er im Monat ein Arbeitslosengeld von mehr als 1700,00 Euro erhält, eine neue Beziehung mit einer Bankangstellten hat und sehr gut lebt.
Heute muss ich noch alte Schulden abbezahlen, welche er umbedingt (Selbstständigkeit) haben wollte, aber er schert sich absolut nicht darum.
Ist es denn normal, dass man jedesmal Pfändung durchführen muss? Was ist zum Beispiel mit dem Haustier, auch dass ist Ihm egal. Bitte um Meinungsaustausch.................
 
  • #23
@#21: Ja, das klingt konsequent. Wenn jeder Erwachsene für sich selbst sorgt und die Eltern sich die Kinderkosten teilen, dann ist das fair.

Zum Haustier: Der, der es zugesprochen kriegt, muss es alleine versorgen. Wenn er es nicht mehr möchte, steht es ihm ja frei, es wegzugeben. Meistens streiten sich die Eheleute eher darum, wer es behalten darf -- nicht darum, wer es versorgen muss.
 
G

Gast

  • #24
Hallo zusammen,
das ist alles sehr interessant, doch was macht die Frau die ihrem Mann die karriere ermögtlicht hat in seiner Praxis unentgeltlich mitgearbeitet hat zwei Kinder aufs Gymnasiun geführt hat.Das Haus instand hält usw.
Jetzt nach der Trennung, er als gut verdienender Arzt nur geringen teil des Unterhalts zaht ( ich bekomme nichts an Unterhalt ) und nun auch noch die abzahlung des Hauses verweigert nicht einmal seinen Kindern Klassenfahrten finanziert etc.
Wie soll eine Frau mit ca. 800 ,-€ und zwei Kindern überleben???
Und mit sicherheit hat er Kohle auf seite geschafft denn seine Neue Wohnung ist vom feinsten eingerichtet und mir will er erzählen er sei Bankrott.
 
G

Gast

  • #25
@23: Arbeiten gehen - wenn Kids aufs Gymnasium gehen, brauchen sie keine Ganztagsmami. Da sind mal locker 5 Std. x 5 Tage = 25 Std. und mehr Arbeitszeit für die Arztgattin drin. Und von wegen Karriere ermöglicht - du wolltest es doch so - jetzt jammer nicht und schwing deinen Hinter hoch.
 
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Gast

  • #26
Hallo, FS,
ganz einfach, entweder sie weigern sich zu zahlen oder sie rechnen ihr unterhaltsanrechenbares Einkommen so lange runter, bis sie nicht mehr "zahlungsfähig" sind. Und Letzteres geht IMMER!
Prüfe bitte jedoch Eure Situation genauer, prüfe die Einkommes. und Steuerunterlagen, Versicherungen, Kredite etc. Dann kann man dem "Herunterechnen" und den versehentlichen "Rechenfehlern" Einhalt gebieten - meist nur mit Anwalt.
@all
Unterscheidet endlich mal die verschiedenen Unterhaltsformen!
In jedem Falle empfehle ich einen Anwalt, diese pauschalen Vorurteile ohne Erfahrung und Sachverstand helfen niemanden!
Beachtet auch die gestzliche "Rangfolge" der Unterhaltberechtigten!

1. Getrenntlebensunterhalt halte ich (bei loyalem Verhalten) auf jeden Fall für gerechtfertigt für den, der während der Ehe sehr viel weniger verdient (hat).
2. Nachehelicher Unterhalt nur in besonderen oder Notfällen, wenn eben Frau keine Arbeit aufnehmen konnte, wird mit der Scheidung neu verhandelt.
Fakt ist, dass uns dann die Geschiedenen (ohne Unterhalt) - in der Mehrheit Frauen - bald als Hartz-IV- Empfänger belasten, weil die beruflichen Chancen nach langem Hausfrauen-/-mann-Dasein gleich null sind.

3. Unterhalt für die Kinder definitiv, das ist ja weitgehend geregelt, nur auch da kann der Unterhaltspflichtige sich "runterrechnen".

@5, @8 diese Argumentation ist nicht zielführend und außerdem falsch.
Es geht 1. um Getrenntlebensunterhalt, und 2. erst um nachehelichen Unterhalt, denn Scheidung und nachehelicher Unterhalt folgen viel später.

Es geht nichts ums aushalten, es geht auch nicht um ewiges Erhalten des Lebensstandard, das ist geändert worden, sondern um einen angemessenen "Einstieg" ins Single-/Getrennt-Leben. Das ist oft die Scheidung lange nicht in Sicht.
Und wenn sie tätsächlich schnell kommen sollte (1 Jahr getrennt lebend eingerechnet), dann ist unter bestimmten Umständen ein ngleich der Lebensumstände, insbesondere nach langer Ehe gerechtfertigt.
@8 Frederika, ganz einfach, egal zu welchen Anteilen, während der Ehe hat man sich etwas gemeinsam erarbeitet, da gab es ein WIR (vielleicht).
Also sollte es eine Starthilfe für den Benachteiligten (gleich ob man oder Frau) geben.
Vermutlich wird das künftig nur Trennungsunterhalt sein, was gibt es dagegen einzuwenden? Das halte ich für gerecht. Wer allerdings nie in einem solchen WIR gelebt hat, wird das nur schwer verstehen.
Es mag fiese Abzocker(innen) geben, nur alle in einen "Topf" werfen ist unfair.

Schon mal nachgedacht, dass beide gearbeitet, nur einer viel weniger verdient hat (meist Frau) und diese dann auch noch den Hauptanteil von Hausarbeit und Kinderbetreuung getragen hat, natürlich ganz uneigennützig.
Schon mal nachgedacht, dass die belogene und betrogenen Ehefrau aus dem gemachten Nest auszieht (und geringer verdienend war/ist) .
Da halte ich einen Trennungsunterhalt für angemessen (bis zur rechtskräftigen Scheidung). Nachehelicher Unterhalt wird eh neu verhandelt.

In Beispielen wie #9 wird es nie ein WIR geben, da würde ich mich für diverse Dienstleistungen bezahlen lassen oder auf solche Ehe ganz verzichten. Und lass Dich zum Pflichtanteil an die Ehefrau beraten, das Erbrecht ist nämlich auch neu gestaltet.
@1, in dem Fall kann man den Unterhalt verweigern, denn dann hat man nach § 1579 durchaus Chancen!
@21, das ist nicht so. Es gibt viele Paare, die sich friedlich trennen und scheiden lassen, oh wie ich diese beneide!
@23 "... die abzahlung des Hauses...", schau Dir die Kreditverträge an, wende Dich an einen Anwalt und an die Banken,
verkaufe, versteigere das Haus Ich verstehe nicht, dass da viele so daran hängen. Schon mal darüber nachgedacht, dass in neuer Umgebung (Wohnung) das Verarbeiten viel leichter fällt
und die (negativen) Erinnerungen minimiert werden.
 
  • #27
Jeder kann für sich sorgen, nur will das nicht Jeder!
Meinem Ex hätte es gefallen, hätte ich meine Selbständigkeit aufgegeben und wäre etwas abhängiger von ihm geworden.

Doch als es zur der von ihm provozierten und gewollten Scheidung kam, wäre er (falls dies möglich gewesen wäre) nicht zu stolz gewesen sich von mir unterhalten zu lassen!

Gut das ich seinen Wünschen nicht nachgekommen bin.
Sonst müsste ich mir wie hier schon erwähnt vielleicht auch anhören: "schwing deinen Hintern"
gehts noch?
Wer kennt die Hintergründe, der Einzelfälle?.

Ich kann nur raten egal ob Mann oder Frau sich nie in Abhängigkeiten zu begeben!
Bei uns gab es immer nur gemeinsame Kasse und das Wir, ich habe nicht eine Minute darüber nachgedacht wer, was und wieviel beisteuert, gemeinsam sorgte ich mit meinem Ex für die Familie!

Kinder- das waren gemeinsam gewünschte Kinder, für die man gemeinsam Sorge trägt finanziell und auch anders.
Das heißt im Idealfall es tragen beide Eltern einen finanziellen Teil der Verantwortung und beide kommen ihren Betreuungspflichten/rechten nach!
Die Realität sieht leider anders aus!
 
  • #28
Es gibt eine - völlig legale - Möglichkeit, sich sämtlichen nach deutschem Recht geltenden Unterhaltsverpflichtungen zu entziehen. Man sucht sich einen Staat, der solche Regelungen nicht kennt, tauscht dessen Staatsbürgerschaft gegen die deutsche ein und zieht dorthin.

Eine Alternative mit Endzeit-Aussichten besteht darin, sich mit Gleichgesinnten zu einer Lobby zu verbünden oder gar selbst ,,in die Politik" zu gehen, um da mal richtig aufzuräumen.
 
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Gast

  • #29
Hat einer der anwesenden Maenner schon mal darüber nachgedacht was man las Frau so alles in Kauf nimmt bei einer Heirat??? es ist einfach zum kotzen was sich manche Herren so raus nehmen.. bleibt ihr doch nach der Geburt der Kinder zu hause schmeisst den Haushalt und gebt die Karriere für ein paar Jahre auf. und irgendwann trennt ihr Euch nehmt die kinder und geht! und weil ihr ja sooo nette Menschen geht ihr jetzt brav putzen oder sonst einen job ausueben um euch und die kids, die ihr nebenbei noch irgendwie betreut bei den hausaufgaben helft und einen babysitter besorgt wenn sie krank sind. und nach feierabend wartet der Haushalt. Achja und das ist natürlich selbstverständlich!! so erwartet ihr es von den Frauen!!! lächerlich. was glaubt ihr Männer eigentlich was frsu mit kind vom unterhalt fuer ein luxusleben fuehren kann?? beispiel der mann verdient 2000€ muss davon 900€ fuer Frau und Kind abgeben? wer steht sich dann besser?????!
 
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Gast

  • #30
bleibt ihr doch nach der Geburt der Kinder zu hause schmeisst den Haushalt und gebt die Karriere für ein paar Jahre auf. und irgendwann trennt ihr Euch nehmt die kinder und geht!
Ich kann die Ausrede von der angeblichen aufgegebenen Karriere echt nicht mehr hören. Die allermeisten Menschen haben keine "Karriere", sondern einen stinknormalen Job, bei dem große Karriere-Aussichten gar nicht bestehen.
Weiterhin muss man ja auch gar nicht Jahre zu Hause bleiben um die Kinder zu hüten. Oder werdet ihr von euren Männer mit der Peitsche an den Herd getrieben und da festgekettet?
 
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