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  • #1

Wie reagieren, wenn der Partner NICHT zusammenziehen möchte?

Liebes Forum,

ich würde mich über Eure Ideen, Meinungen und Inputs sehr freuen, da ich momentan ziemlich irritiert bin.

Ich w(40) bin seit 2 Jahren mit m(50) in einer Beziehung und wir wohnen beide in derselben Stadt.
Durch stressige Jobs (meiner ist mit Reisen verbunden) sehen wir uns nur 1-2 x pro Woche - meist an den Wochenenden. Die Beziehung hatte sich gut enwickelt, wir haben mehrfach Urlaube zusammen verbracht, darunter auch einen langen Australien Urlaub über 5 Wochen. Kurz bevor wir uns kennenlernten, ist er in eine Penhousewohnung gezogen. Da mir meine Wohnung einfach zu klein geworden ist, möchte ich in den nächsten 12-18 Monaten umziehen. Ich fragte ihn nach Weihnachten, ob er sich vorstellen könnte mit mir zusammenzuziehen schon allein um uns häufiger zu sehen. Er wollte darüber nachdenken und hat mir nun gesagt, dass er sich das nicht vorstellen kann. Er möchte mich zwar nicht verlieren, aber eine gemeinsame Wohnung ist für ihn wie eine Ehe und er wolle nicht heiraten (siehe die hohen Scheidungsraten). Er habe vor 2 Jahren viel Geld in sein Penthouse (gemietet) gesteckt und wolle nicht wieder von vorne beginnen, zumal er schlechte Erfahrungen mit der Auflösung der letzten Wohnung mit seiner Ex hatte. Er liebe mich, aber wir könnten doch gemeinsam alt werden in 2 getrennten Wohnungen.

Ich kann mir das für mich nicht vorstellen, da ich mir ein echtes "Miteinander" wünsche, morgens zusammen Frühstücken, zusammen Leben, Alltag haben und mich nicht für die nächsten Jahre weiterhin mit ihm Verabreden müssen. Normalerweise bin ich geistig sehr flexibel aber mit dieser Idee kann ich mich nicht anfreunden. Wer hat so etwas schon einmal erlebt und wie gehandelt? Kann so etwas überhaupt gutgehen? Wie kann man sich als Paar sehen, wenn man getrennt lebt - für immer?!
Besten Dank im voraus!
 
  • #2
Was für Antworten erhoffst du dir denn?

Willst du ihn zwingen? Das ist in Deutschland verboten! ;-)

Er braucht diese totale Nähe offensichtlich nicht. Er hat dir klar gesagt, dass das für ihn wie eine Ehe wäre und das will er nicht mehr! (Jedenfalls offensichtlich nicht mit dir.)

Was willst du da machen, außer deine - für dich richtige - Konsequenz zu ziehen?! Entweder findest du dich damit ab, machst eigene Wohnungspläne und führst die Beziehung weiter, wenn sie sonst gut ist, oder du änderst das.

Ich persönlich könnte mir das auch gut vorstellen. Ein Partner in der gleichen Stadt, regelmäßige Treffen, gemeinsame Unternehmungen, gelegentliche Übernachtungen gegenseitig sind ja nicht ausgeschlossen. Das gibt beiden genug Freiraum, keiner fühlt sich eingeengt, kann sich auch einmal zurückziehen. Was ist daran schlecht, wenn beide ein unterschiedliches Nähe-Distanz-Bedürfnis haben?

Natürlich ist das auch eine Frage der Ziele und Wünsche, die Frau/Mann je nach Alter noch hat. Ich bin inzwischen schon so lange Single, dass es mir sicher schwer fallen würde, ständig jemand um mich herum zu haben (könnte ich mir denken).

Genau weiß man das nie, bevor man jemanden trifft, mit dem es passt. In diesen Fällen löst sich das Problem meist von alleine, weil dann beide die gleichen Wünsche haben (sollten).

Du musst dir also ernsthaft überlegen, ob das der Mann ist, mit dem du dein Leben teilen willst (mit oder auch ohne gemeinsame Wohnung).

Du wirst das alleine entscheiden müssen, denn er hat sich da doch schon sehr klar und deutlich positioniert!
 
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  • #3
Das wäre nichts für mich. Echte Liebe verlangt nach echter Nähe. Und echte Nähe beschränkt sich nicht nur auf gelegentliche xxx besuche. Da ist der Partner als Mensch wichtig, Tag und Nacht, gesund oder krank, arm oder reich, in guten und in schlechten Zeiten. Der schiebt Dich zwischen Türangel und Bett hin und her. Wirklich - das bringt Dir nichts. Kein wahres Glück, keine echte, tiefe Partnerschaft. Geborgenheit schon gar nicht. Und das ist auch keine Liebe.
 
  • #4
Ich teile die Meinung von # 2!
Da geht so viel verloren. Grundsätzlich denke ich, dass es Menschen gibt, die nicht mehr Nähe brauchen, aber das muß dann beidseitig der Fall sein.
Sobald ein Partner den Wunsch nach einer gemeinsamen Wohnung oder Heirat/Kinder verspürt und der andere nicht, dann beginnt wohl der Anfang vom Ende, so wie jetzt hier.
Für mich ist es undenkbar ein Paar auf Dauer zu bleiben ohne zusammen zu wohnen. Das ist wie "rent a Lady". Fürs Wochenende ist Frau gut genug und unter der Woche wird sie wieder abgeschoben.
 
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  • #5
Ich bin da anderer Meinung.
Zusammenleben ist schön und anstrengend.
Sehr viel muss organisiert werden 2 grössere Haushalte zusammen zu führen.
In meiner letzten Partnerschaft bestanden beide Haushalte weiter, man konnte
von einander Abstand nehmen , wenn es gewünscht war.Wäre dies nicht der Fall gewesen,
hätte diese Partnerschaft so nicht geklappt. Recht gut eigentlich von dieser Seite.
Ich habe mich aus anderen Gründen getrennt vor 1 Jahr.
Wenn ein besonderer Umstand, wie Krankheit eingetreten war, war ich für den Partner sowohl erreichbar,als auch er konnte zu mir kommen.Wenn zu viel Kindertrubel hier bei mir war, konnte er sich in seinen Haushalt zurückziehen.
Sein Haus war eigentlich grösser , als meine Wohnung.Zu Anfang dachte ich, wir werden an beiden Orten sein.Mal bei ihm, mal bei mir.Es war nicht so.Nach der Arbeit , und auch am Wochenende war ich lieber in meinem Haushalt.Und ich denke es war o.k.
Sein Haus und Garten war mit 1000 Erinnerungen an seine verstorbene Frau verbunden,
ich habe mich dort als Eindringling gefühlt.Ich glaube , das hatte er auch verstanden.Ich habe es verstanden,bzw. hin genommen, dass für ihn kein kompletter Neuanfang mit mir mehr möglich war.Vielleicht wäre es besser gewesen.Es war aber nicht so von beiden Seiten.Und jetzt ist es besser für beide, dass die getrennten Haushalte bestanden.
w51
 
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  • #6
Liebe FS,

ich denke, dass es für Dich schwierig wird. Entweder, Du läßt Dich gegen Dein Wohbefinden auf
sein "Modell" ein Du solltest Dich trennen.
Selbst wenn er gegen seine eigene Vorstellung mit Dir zusammenzöge, würde er innerhalb der Beziehung die Distanz suchen und das würde für Dich unter Umständen die schmerzhaftere Variante werden.

Wünsch Dir Glück
 
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  • #7
Ich bin seit 5 Jahren mit meiner Partnerin zusammen. Wir sehen keine Veranlassung zusammen zu ziehen. Zwei Wohnungen sind einfach Luxus. Jeder hat sein Bad, sein Schlafzimmer, kann Gäste unabhängig vom Partner einladen usw. Wir sind mal da mal dort. Pure Lebensqualität.
Es ist außerdem sehr schwierig ein Wohnung oder ein Haus zu finden, dass beiden Ansprüchen genügt. Da kann ich Deinen Freund gut verstehen. Ich hoffe Du auch.
 
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  • #8
Ich kenne solch eine Lösung als Partner in getrennten Wohnungen bei einem mir bekannten Pärchen und da scheint es sehr gut zu funktionieren. Vielleicht gelingt die Partnerschaft sogar nur deshalb, denn beide sind schon etwas älter und sehr eigen.

Die Einstellung deines Freundes wirst du nicht ändern können. Es bleibt bei dir, ob du dich mit der Situation abfinden kannst oder aber die Konsequenzen ziehst und dich nach einem anderen Mann umschaust. Es kann natürlich sein, dass du niemanden für ein Zusammenleben finden wirst, dann wärest du gänzlich allein.
Mit wäre die Lösung mit getrennten Wohnungen auch lieber, denn ein Zusammenziehen ist wirklich wie eine Ehe zu verstehen und dieses Risiko möchte ich nicht mehr eingehen.
 
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  • #9
Es gibt für ihn keinen Grund mit dir zusammen zu ziehen. Er braucht dich nicht, und du brauchst ihn nicht. Keiner von euch beiden würde einen persönlichen Nachteil für den anderen in Kauf nehmen, warum denn auch? Ihr habt gar keine richtige Beziehung, ihr beiden habt eine Affäre ohne Verpflichtungen. Möglicherweise seid ihr gegenseitig treu, aber das sicher nur aus Bequemlichkeit oder aus Mangel an Gelegenheit.

Zwischen 50-65 gibt es keine echten Beziehung mehr, alles ist nur noch auf die Maximierungen des eigenen Vergnügens gerichtet. Ihr seid zu alt für eine Familienplanung, und noch zu jung, das ihr euch wirklich braucht um sich gegenseitig im Leben zu unterstützen. Warte ab bis er gebrechlich wird, dann wird er gerne mit dir zusammen wohen wollen.
 
  • #10
Eine Beziehung in der selben Stadt, jedoch mit getrennten Wohnungen, ist eines meiner wenigen NoGos. Partnerschaft ist für mich nicht nur Freizeitgestaltung. Ich will meinen Partner im Alltag erleben, ein gemeinsames Leben mit ihm aufbauen und spontan, auch beim Sex, sein.für alles andere fühle ich mich zu jung. Das ist für mich sonst eine typische Renterbeziehung, wo keiner mehr flexibel genug ist.
Was deinen Freund betrifft, so sehe ich zwei Sachen: er ist jemand, der sich stark verantwortlich fühlt. Sonst würde er ein Zusammenleben nicht schon als quasi-Ehe betrachten. Und er möchte dich nicht in der Quasi-Ehefrauen-Position sehen.
Ein Kompromiß ist da aus eigener Erfahrung kaum möglich. Wenn ihr auch in weiterer Zukunft getrennt lebt, wirst du dich abgewiesen, benutzt und als Partnerin zweiter Klasse fühlen. Setzt du dich durch und ziehst mit ihm zusammen, hat er das Problem. Vor allem, wenn er womöglich noch nie richtig mit einer Frau zusammengelebt hat. ( Selbst in längeren Ehen schaffen Männer es, ständig unterwegs zu sein und kein Zusammenleben zu haben. Man muß nur mal nachfragen.)
 
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  • #11
Ich teile die Meinung von # 2!
Da geht so viel verloren. Grundsätzlich denke ich, dass es Menschen gibt, die nicht mehr Nähe brauchen, aber das muß dann beidseitig der Fall sein.
Sobald ein Partner den Wunsch nach einer gemeinsamen Wohnung oder Heirat/Kinder verspürt und der andere nicht, dann beginnt wohl der Anfang vom Ende, so wie jetzt hier.
Für mich ist es undenkbar ein Paar auf Dauer zu bleiben ohne zusammen zu wohnen. Das ist wie "rent a Lady". Fürs Wochenende ist Frau gut genug und unter der Woche wird sie wieder abgeschoben.

Kinder mit 50? Wohl kaum. Zusammenziehen ist nur sinnvoll wenn Kinder unterwegs oder da sind.
 
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  • #12
Wenn der 50 jährige keine Kinder will, keine Ehe oder Ehefrau - dann ist es doch rent a Lady.
Und dafür sind sich Frauen auf dieser Welt zu schade. Sicher für den Mann ist dieser Zustand ideal - solange er noch aus dem Kühlschrank lebt und seine Runden ausserhalb ihres Bettes alleine streunt. FÜR eine FRAu jedoch ist das menschlich unzumutbar und emotional unbefriedigend.
No Chance.
 
  • #13
Ich kann verstehen, dass dein Partner seine Wohnung behalten will und nicht mit dir zusammen eine neue will. Die Frage ist doch, ob er sch vorstellen kann, dass du zu ihm ziehst und dies mit klaren Absprachen wie im Trennungsfall zu verfahren ist. Dnn ist möglicher Weise er beruhigt und du kannst die Nähe genießen und im Fall einer Trennung ist schon geklärt wie es abläuft. Denn ich kann in deinem Tread nicht lesen, dass er generell was gegen zusammen wohnen hat, nur ihm das Händling bei Trennung Angst macht. Wenn er allerdings gar kein Zusammenleben will, dann seit ihr möglicher Weise nicht kompatibel und die Trennung eine Frage der Zeit
 
  • #14
Zwei Wohnungen kann vielerlei bedeuten - man müßte ein bisschen mehr wissen......

wenn man den Schlüssel der anderen Wohnung hat und jederzeit nutzen kann, es ein paar persönliche Dinge und Kleidung dort gibt, dann ist das eine ganz andere Situation als wenn man jedesmal mit einem Köfferchen kommen, sich vorher telefonisch anmelden und klingeln muß.

Die erstere Situation würde ich als Bereichrung empfinden, die letztere wäre für mich nach sechs Monaten erledigt.
 
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  • #15
Dieses in einer Wohnung leben ist doch - historisch betrachtet - aus der Not geboren. Wegen Platz- und Geldmangel oder aus organisatorischer Not hat man sich eben zusammengerottet. Reiche Menschen hatten schon immer viel Platz, mehrere Wohnungen, Häuser etc. Das Ehebett ist auch eine Erfindung des Industriezeitalters mit ihrem Platzmangel in den Städten. Heute wird diese Mangelsituation irgendwie romantisch verklärt und wie hier im Forum sogar als Ausdruck der Beziehungsqualität betrachtet. Außerdem gibt es gibt auch genug Studien die belegen dass getrennt schlafen wesentlich gesünder ist. Ich kenne zudem viele Paare die zusammen leben und gerne mehr Privatsphäre bzw. zwei Wohnungen hätten. Also begrab diese romantische Verblendung.
 
  • #16
#14
Hier geht es wohl um mehr als nur 2 Wohnungen zu einer Wohnung verschmelzen zu lassen und was hast Du gegen Romantik?
Natürlich ist das kein Modell für den Typ "einsamer Wolf" aber für einen Menschen, der sich freut abends "nach Hause" zu kommen, der gerne mit seiner Partnerin etwas für die gemeinsame Wohnung aussucht, sich abends auf dem Sofa über den Tag auslässt und einfach weiß, WIR sind ein Team, eine Gemeinschaft, hier bin ich angekommen!
Interessanterweise kenne ich einige Familien, die sehr gut "betucht" sind und diese haben weder getrennte Schlafzimmer, noch getrennte Räume.
Im Gegenteil, da kommt in der Nacht manchmal der Hund und legt sich zu "Herrchens und Frauchens" Füßen! Einige haben Kinder und andere haben keine Kinder.
Menschen, die sich lieben, die sind gerne zusammen und genießen die Wärme und Nähe des Partners.
Ausserdem gab es in der Historie meist die oft von Eltern geplanten Zweckehen!
Konnte man es den Frauen verübeln, dass sie den oft viel älteren und meist ungeliebten Mann ewig um sich haben wollten?
Wer will heute zurück in die Vergangenheit?! Wir fahren nicht mehr Pferdekutsche, sondern Auto!
Ich käme mir ausgenutzt vor, wenn mein Partner mir sagen würde:" ich kann es mir nicht vorstellen mit Dir zusammenzuziehen, aber wir können uns 1-2x pro Woche treffen"!
Absolutes NO-GO!!!
 
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  • #17
Hier die FS,

ich habe keinen Schlüssel zu seiner Wohnung und er will ihn mir auch nicht geben!
Wenn ich kommen möchte, auch spontan, dann muß ich vorher anrufen!
Es funktioniert alles nur mit "Terminen" mit "Vorab-Planungen"!
Meinen Wohnungsschlüssel wollte er nicht haben, da er ohnehin nur käme, wenn ich zu Hause bin und dann brauche er keinen Schlüssel!
Das ist mir alles zu distanziert und ich fühle mich schlecht!
In seiner Wohnung können wir nicht zu zweit wohnen, weil er alle Räume für sich alleine benötigt und ich aus beruflichen Gründen dringend noch ein Arbeitszimmer bräuchte.
Wir kämen nicht um eine große 4 Zimmer Wohnung herum.
Ich zwinge mich keinem Menschen auf. Äusserlich sehr attraktiv und noch jung genug denke ich, dass ich noch gute Chancen habe, den Mann zu finden, der sich mit mir und bei mir wohl fühlt. Der mich nicht immer wieder abschiebt und der meine Nähe zu schätzen weiß!
 
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  • #18
Warum sollte nicht jeder seine eigene Wohnung behalten?
Ich habe auch keine Lust auf Zusammenziehen.
Hatte ich mit meinem Ex-Mann und da festgestellt, dass mir sogar das Haus unter den Achseln gekniffen hat, wenn er anwesend war.
Seit meiner Scheidung lebe ich gerne alleine. Mag es auch nicht gemeinsam zu frühstücken und all diesen romantischen Beziehungskram.
Mein Freund fährt jeden Abend wieder nach Hause, denn ich bin morgens ungeniessbar.
 
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  • #19
Ich finde getrennte Wohnungen ideal. Jeder Mensch braucht doch auch mal die Möglichkeit, sich zurückzuziehen. Und ich finde, dass sich die Beziehung so viel besser frisch und lebendig halten lässt. Wenn man sich mal nicht so gut fühlt, zieht man sich zurück und wenn man Lust aufeinander hat, ist man dann auch über Tage hinweg in der Wohnung des anderen.

Außerdem: Seine Ablehung bedeutet ja nicht, dass es wirklich so kommt, dass ihr niemals zusammenzieht. Menschen können ihre Meinungen auch ändern.

w26
 
  • #20
Reiche Menschen hatten schon immer viel Platz, mehrere Wohnungen, Häuser etc.
Reiche Menschen. Die haben auch heute die Wohnung in Paris, das Schloß in XY, die Absteige in Berlin und die Finca auf Mallorca.
Hier geht es nicht um "wir reisen das Jahr über zwischen unseren Anwesen hin und her" oder "Carl-Georg ist grade im Sommerhaus auf Sylt", sondern um " meine Butze, deine Butze" und "komm mir bloß nicht zu nahe".
 
  • #21
Wenn ein Mann nicht das Ziel des Zusammenlebens teilt, will ich keine Beziehung. Also kläre ich das, bevor ich eine Beziehung beginne.
 
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  • #22
Ich kenne das auch. Nur hat mein Freund immer wieder seine Gründe, um nicht zusammen-
zuziehen. Inzwischen sind wir sieben Jahre zusammen und ich bin froh darüber, dass wir
getrennte Wohnungen haben. Was mir nicht bewußt war, hängt er sehr stark an seinen
erwachsenen Kindern und unverheirateten Schwerstern, die fast jede Woche mit mehreren
Übernachtungen bei ihm sind. Dazu kommt, dass er seinen Wohnort nicht wechseln mag
und ich von seinem Wohnort ca. 40 km weiter zur Arbeit fahren soll. Wir haben WE-Beziehung,
er kommt zu mir und es klappt. Noch vor zwei Jahren war ich oft traurig darüber.
Jetzt aber möchte er, dass ich zu ihm ziehe und für mich jetzt ist das Thema vorbei.
Jetzt bin ich diejenige, die Gründe sucht, um nicht zusammenzuzuiehen.
 
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  • #23
Ich kenne das Thema auch gut. Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich diese Beziehung noch in eine positive Richtung für dich entwickelt, im Gegenteil, es wird dich auf Dauer belasten. Ich weiß, das klingt ziemlich pessimistisch. Aber auch wenn du bisher viel Verständnis aufgebracht hast, fühlst du dich im Grunde mit der Situation schlecht, denn du hast andere Bedürfnisse und Vorstellungen in einer Beziehung. DU mußt ja mit der Situation klar kommen und kein anderer hier, also hör gut in dich hinein und entscheide dich, ob du das so aushalten kannst und willst. Seine Einstellung wirst du akzeptieren müssen.
 
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  • #24
Das wäre nichts für mich. Echte Liebe verlangt nach echter Nähe. Und echte Nähe beschränkt sich nicht nur auf gelegentliche xxx besuche. Da ist der Partner als Mensch wichtig, Tag und Nacht, gesund oder krank, arm oder reich, in guten und in schlechten Zeiten. Der schiebt Dich zwischen Türangel und Bett hin und her. Wirklich - das bringt Dir nichts. Kein wahres Glück, keine echte, tiefe Partnerschaft. Geborgenheit schon gar nicht. Und das ist auch keine Liebe.

Immer wieder interessant wie einzelne Ihre persönliche Vorstellungen als allgemeingültiges Ideal das gefälligst für alle so gültig sein soll erheben.

Liebe ist vielfältig und bunt und kann sich in unterschiedlichsten Formen und Verhalten zeigen. Deshalb sind auch die Vorstellungen immer unterschiedlich und erfordern von uns Kompromisse.

Ich persönlich würde sehr lange brauchen, bis ich wieder mit jemand zusammenziehe, mindestens 2-3 Jahre. Ich würde daher sagen: Wirklich wahre Liebe hat Kriege und Jahre der Trennung überstanden, daher steckt sie zwei getrennte Wohnung in ein und derselben Stadt locker weg. Ich würde aber diese Meinung nie als allgemeingültiges Ideal erheben.
 
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  • #25
Getrenntes Wohnen hat Vor- und Nachteile. Mir gefallen beide Varianten.

Ich kann Dich schon verstehen, dass Dich seine Ablehnung bezüglich des Zusammenziehens kränkt, FS. Wenn ihr aber so ein unterschiedliches Nähe-Distanz-Bedürfnis habt, ist es oftmals der Anfang vom Ende, denn: Zwingen kannst Du ihn dahingehend nicht. Selbst wenn er sich dazu überreden lässt, wird er sich auf kurz oder lang unwohl fühlen und die Qualität der Beziehung würde darunter leiden. Entweder, Du akzeptierst seine Haltung oder Du trennst Dich.

w
 
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  • #26
Liebe FS,

aus deinem erneuten Posting geht jetzt deutlicher deine Stimmng hervor. Du bist regelrecht enttäuscht und sauer. Mir scheint, du hast dich innerlich schon entschieden, dass du die Beziehung unter diesen Umständen nicht weiterführen willst. Das kann ich nachvollziehen.
Seine Bindung an dich ist wohl nicht so groß wie deine zu ihm.
Versuche nun auch du innerlich Distanz herzustellen und ihn nur als Zwischenlösung und netten
Zeitvertreib zu sehen, so wie er auch eure Beziehung sieht.
Sollte dir das nicht gelingen, dann trenne dich von ihm. Nur so wirst du richtig frei, auch von der Hoffnung, dass es mit ihm doch noch gelingen kann, und kannst dich anderen Männern und einer neuen Partnerschaft zuwenden.
Viel Glück für dich.
 
  • #27
So wie die FS es in #16 beschreibt, sind nicht die beiden Wohnungen das Problem.

Der gute Mann möchte Unverbindlichkeit. Wäre ich die FS, könnte er sie haben und ich würde mich in aller Ruhe nach einem umsehen, mit dem ich besser harmoniere.
 
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  • #28
Das ist unverbindliche Verbindlichkeit und wenn er dann mal über 60 ist und vielleicht angeschlagener, bist DU erst 50 und er träumt von einem Zusammenleben...

Er will nicht von Dir überrascht werden, drückt das auch noch verbal deutlich aus... Du stehst zur Verfügung - ER hat Dich offensichtlich nicht ganz so lieb, wie Du ihn. Er lehnt die Verpflichtung, das Bekennen Dir gegenüber ab. Er würde sich vermutlich nicht mit einer Frau seines Alters einlassen. Er bestimmt.... das wird er nicht mehr lange können, auch für Männer wird es mit zunehmenden Alter schwieriger, sich so bei Frauen durchzusetzen. Ich vermute, er ist auch finanziell Dir gegenüber nicht großzügig.

Auch wenn es schmerzt, zwei Jahre in die falsche Richtung für Dich liefen, mit 40 solltest Du Dich ganz ganz ganz schnell neu orientieren, in dem Fall verurteile ich nicht einmal einen warmen Wechsel, er hat nichts anderes verdient. Nutze ihn in dieser Zeit aus und wenn Dich der Singlemarkt frustet, darf er Dich trösten, wenn Dir danach ist.

Dir viel Glück und ihm ein böses Erwachen, das hat nichts mit Liebe zu tun!
 
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  • #29
Meine Güte!

Werde gerade selbst von meiner Partnerin, mit der ich nun rund 2 Jahre eine tolle Beziehung führe, in diese Richtung "bearbeitet"!

Jeder von uns besitzt ein Haus und wir sind beruflich in entgegengesezte Richtungen tätig. Wir wohnen ca. 1 Stunde Autofahrt auseinander. Abwechselnd ist sie mal bei mir und ich bei ihr. Sie hat zwei Kinder, die bei ihr leben. Ich zwei Kinder, die nicht bei mir, aber in meiner Nähe leben, so dass ich sie oft und ohne Aufwand besuchen kann.

Von Anfang an habe ich ihr immer wieder deutlich gesagt, dass ein Zusammenziehen für mich NICHT in Frage kommt. Sie lies sich damals darauf ein. Und nun....fast jeden Tag dieses leidige Thema.

Mir reicht das und ich habe ehrlich gesagt auch kein Interesse rund um die Uhr mit ihr und ihren Kindern zusammen zu leben.

So kann man einen Mann dann auch in die Flucht schlagen......
 
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  • #30
Ja wieder ein Mann Ü 50 der die pflegeleichte Dame sucht und keine Verantwortung tragen möchte. Ich denke mal da gibt es keine wirkliche Lösung.
Das Problem sind nicht die Wohnungen sondern die Unverbindlichkeit.
Mache Schluß und lasse ihn hinterherrennen.
Entweder er weiß dann was er an Dir hat und wenn nicht, hast Du nichts verloren.
Er soll sich dann eben eine andere Blöde suchen, die das mitmacht, es gibt doch genug
davon.
 
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