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Berliner30

  • #31
@27 Ich treffe mich lieber in der Woche mit den Damen und das Wochenende wäre nur für den Partner reserviert, jedoch sind geregelte Arbeitstage und Zeiten ein schrumpfendes Model und vielleicht paßt du dein Handeln diesen Tatsachen an. Am Wochenende kann man endlich größeren Hobby nachgehen oder hat diverse andere Sachen zu tun (die wichtiger als ein frisches Date sein können) und das als Auswahlkriterium sehen, naja ich weiß nicht.
 
  • #32
@#29: Den letzten Satz hättest du dir auch sparen können. Man versucht hier lediglich, dir bei deinem Problem zu helfen.

Ich habe durchaus den Eindruck, dass du dem Klischee, Pferdebesitzer hätten für nichts anderes mehr Zeit, entgegenwirken willst. Dem steht vielleicht doch deine freiwillige Rufbereitschaft im Wege. Was für Auswirkungen hat denn das für die Praxis? Kannst du mal ein verlängertes Wochenende nach Paris fliegen/fahren? Ich persönlich habe noch nie eine Pferdebesitzerin kennengelernt, die sich eine solche Rufbereitschaft auferlegt hat. Es wirkt schon ein bisschen befremdlich auf mich. Ich würde der Sache aber trotzdem eine Chance geben und gucken, ob sich das in der Praxis wirklich so negativ auswirkt, wie ich befürchte.

Ansonsten kann es doch sein, dass dein Kontakt aus irgendeinem anderen Grund einfach nicht auf dich steht, unabhängig von deinem Hobby. Die Ausrede, man müsse so viel arbeiten, ist allgemein bekannt.

Zu deiner Frage aus #27: Aus dem Gefühl heraus wäre das für mich in Ordnung, sich die ersten beiden Treffen an Wochenenden zu treffen. Wenn die Sache dann aber noch en vogue ist, würde ich mich schon gerne öfter treffen. Auch in der Woche. Kino ist zum Beispiel auch viel billiger am Montag und Dienstag.
 
G

Gast

  • #33
@31
Tja, warum glaubt ihr denn, stehen meine Pferde in Vollpension?

Sie werden gefüttert, raus und rein gebracht und gemistet damit ich Zeit habe um arbeiten zu gehen, um andere Termine wahrzunehmen (Kino, Essen gehen etc.) und auch mal krank sein zu dürfen oder in Urlaub fahren zu können.

Ich habe das Gefühl, dass hier immer wieder auf einem alten Klischee "rumgeritten" wird. Pferdefrauen können auch normale Menschen sein! Ist das so schwer zu verstehen?

Seht euch doch mal als aktuelles Beispiel Freizeitfußballer an. Mindestens 2 - 3 x die Woche wird zu Training gegangen. Dort bleibt man (Mann) dann für mind. 2 - 3 Stunden, weil anschließend noch ein Bier getrunken und geredet wird. An den Wochenenden wird meist noch zu einem wichtigen Spiel gefahren, was wiederum mind. (mit vorher Treffen und dann Weiterfahrt) mit Bier nach dem Spiel gefeiert wird und so ungefähr 3 - 5 Stunden dauert.

Fragt diesen Fußballer jemand, ob er Zeit für eine Paris-Wochenende hätte??? Und wie wäre dann die Antwort?????

Sind Pferde wirklich das zeitraubende Hobby schlechthin?
 
  • #34
@#32: Natürlich gibt es auch Pferdefrauen, die "ganz normale Menschen sein" können. Habe ich das irgendwo bestritten?

Du versuchst hier die ganze Zeit, gegen ein Klischee anzukämpfen. Was soll sowas? Begreife doch endlich mal, dass es der falsche Weg ist zu versuchen, andere zu missionieren. Wenn du ein Problem hast, dann wird sich die Welt um dich herum nicht ändern, um dein Problem zu lösen. Und wenn du eben eine Pferdeliebhaberin mit viel Zeit für andere Dinge bist, dann ist das doch toll. Stell das in deinem Profil heraus und gib den Männern, die du triffst, nicht das Gefühl, dass dir dein Pferd mehr bedeutet als sie. Wahrscheinlich machst du das sogar schon. Der Rest ist Abwarten und Tee trinken.
 
G

Gast

  • #35
@33
Die meisten Männer lesen "Pferd" und ...klicken weiter. Sie gehen eben nach diesen alten Vorstellungen, dass Frauen mit Pferden (oder auch Katzen oder Hunden) einen Tick haben und fern der wirklichen Welt leben.

Eben dieses Klieschee ist es, was mich unheimlich ärgert. Du kannst ja auch an den vielen Antworten schon erkennen, dass es, ohne mich zu kennen bzw. genauer nachzufragen (oder auch genauer zu lesen) eine eher abweisende Reaktion gegenüber "Pferde-Frauen" gibt. So wie hier, geben viele Männer eben diesen Frauen keine bzw. kaum eine Chance.

Einfach schade!!!
 
  • #36
@#34: Überlass das mal den Männern, ob die Pferdegeschichte für sie wichtig ist oder nicht. Diejenigen, die dich wegklicken, kennen sich mit diesem Hobby vielleicht auch überhaupt nicht aus. Das wiederum ist ja auch ein Hinweis, dass sie einfach in einer anderen Welt leben und in deine Welt nicht eintauchen möchten. Diese Männer wäre ohnehin nichts für dich. Und wenn sie alles und jeden wegen jeder Kleinigkeit wegklicken, dann werden aus sie noch lange suchen. Und dann werden sie irgendwann mal ein paar Constraints ablegen - und da ist vielleicht auch das Pferde-Klischee dabei.
 
  • #37
@#34: Leider kenne ich aber auch als Frau Pferde-verrückte Frauen -- es ist einfach ein teures, zeitintensives Hobby und man muss schon klare Signale setzen, dass man Pferde nicht vermenschlicht, sondern der Partner die Nummer 1 sein wird. Siehe #9 und #16 nochmal.
 
G

Gast

  • #38
an die Fragestellerin:

du willst wissen, wie Männer auf Pferde reagieren und ob dein wenig-angeschrieben-werden auf dein Pferde-Hobby zurückzuführen ist.

Mittlerweile hast du bereits viele Meinungen gelesen.

Mir fällt eine Bekannte ein, die sehr gerne und schon viele Jahre reitet, auch ein eigenes Pferd (und Hund) hat. Als sie ihren Liebsten kennen lernte, war er ein absoluter Pferde-Nichtkenner. Anfangs begleitete er sie manchmal in den Stall, manchmal auch nicht, je nach Lust, Laune und anderweitigen Verpflichtungen. Irgendwann begann er Reitstunden zu nehmen, da begann es ihm Spaß zu machen... mittlerweile hat er sein eigenes Pferd, Sie reiten zusammen im Stall, auf dem Sandplatz und auch draußen. Die gemeinsamen Ausritte am Sonntagvormittag sind für beide ein wunderbares Erleben, das sie miteinander teilen.

2. Beispiel: Sie erfüllte sich nach überstandener Krebserkrankung einen lange gehegten Wunsch und lernte zu reiten. Der Ehemann nicht, er freute sich aber am Hobby seiner Frau und an deren Lebensmut...
Heute besitzt sie ein Pferd, ist z.Zt. dabei, das zweite zu kaufen (die Kinder sind jetzt größer und reiten ebenfalls). Der Ehemann kommt am Sonntagvormittag in den Stall, wenn das Reiten beendet ist. Im Korb Kaffee, Brötchen u.v.a.m. Dann gibts erstmal eine ordentliche Brotzeit in der "Reiterstube" oder bei der Koppel. Das Ehepaar und die 3 Kinder haben Freude daran und ein sehr familienverbindendes Erleben...

3. Beispiel: Sie ritt (schon viele Jahre) mit Pflegepferd - bis es starb. Dann lernte sie ihren jetzigen Ehemann kennen. Jahre später wünscht sie sich ein Pferd - - und kauft es sich mit dem Einverständnis und der Unterstützung vom Partner. Er reitet nicht, teilt auch nicht ihre Pferdeleidenschaft. Wenn Sie von ihren Ausritten durchgepustet und mit bester Laune zurück kommt, gefällt ihm das sehr. Jeder der beiden nutzt die Zeit, etwas für sich zu tun. Während sie reitet, pflegt er seine Hobbies oder er ruht sich aus. Die Ehe profitierte vom Pferd.

4. Beispiel: Er ist froh, dass sie reiten konnte und ein eigenes Pferd hat, denn er reitet mit eigenem Pferd seit Jahren. Ihr gemeinsames Hobby ist Lebensinhalt geworden und das befriedigt beide.

Das sind die Beispiele aus meinem Bakannten- und Freundeskreis.

Ja, es gibt nette Männer, die mit einer Reiterin und ihrem Pferd klar kommen, sich weder davon an den Rand gedrängt fühlen, noch Horror-Vorstellungen davon entwickelten, was Pferd und Reiten angeht.

Ich wünsche dir weiterhin Freude am Pferd und beim Reiten. Und - - einen Pferdeliebhaber als Partner - - .

m, 57
 
G

Gast

  • #39
@37
Vielen Dank für diese wirklich schönen Berichte.

Sie sähen Hoffnung und Zuversicht. Vielleicht kann ich ja irgendwann auch aus positiven Erfahrung berichten.

Die Fragestellerin, 46
 
G

Gast

  • #40
... also ich habe 2 Pferde, sie stehen hier bei mir zuhause und ich habe täglich mit Ihnen zu tun, alle Arbeit mache ich selbst, ich brauche dazu keinen Mann und es ist eben mein Leben .... nun ja ich wusste ja immer dass was mit mir nicht stimmt .... also bin ich in der Zeit stehen geblieben .... nur komisch, dass ich mir dieses luxuriöse leben leisten kann, weil ich trotz des Hobbys beruflich erfolgreich bin, sehr beliebt bin, mit beiden Beinen im leben stehe, sehr unternehmungslustig bin und viel unterwegs ..... :)
Mit einem Mann, der geschniegelt in seinen Porsche steigt, könnte ich sowieso nichts anfangen, ebensowenig mit einen sonnengebräunten Mallorcs oder Malediven Flieger .... ich bin gerne häuslich und liebe mein Leben mit ganzjährigem Leben auf dem Bauernhof. Dies schliesst auch eineinen kurzen Städtetrip oder anderen Urlaub nicht aus, allerdings möchte ich dies gar nicht ...und bei mir läuft es eher andersherum .... ich muss viele Zuschriften auch in einer anderen Partnerbörse direkt absagen mit der Begründung sorry .... ich kann mit Dir nichts anfangen .... Ladies ... mehr Selbstbewustsein bitte !!! . und ich bin mir sicher auch hier gibt es sie ... die Pferdemänner .... Geduld Ladies !!
 
G

Gast

  • #41
Interessant, über was ich hier beim Surfen gestolpert bin !!!

Zu mir - ich, männlich, 39 bin mit meiner Freundin seit ca. 5 Jahren lieert und eigentlich mit ihr echt glücklich. Auch mit dem Pferdehobby kam ich bisher bestens zurecht, habe ich doch auch ein recht intensives Hobby, was ich jedoch auch jederzeit abstellen kann und welches nicht an Zeiten gebunden ist wie ein Pferd. Zudem hab ich etwas ganz neues kennen gelernt und habe auch etwas in den Grundzügen das Reiten gelernt.

Jedoch hat sie sich nach dem Tod ihres ersten Pferdes ein junges unausgebildetes zugelegt und bildet dies nun aus. Leider hat es mit der Zeit viele gesundheitliche Probleme und inzwischen wird aus Ausbildung, behätscheln und betüdelt fast ein Full-Time-Job rund ums Hobby. Auch hier half / helfe ich nach Zeit / Kräften gerne mit, schliesslich sah ich sie auch gerne glücklich sein. Jedoch veränderte sich mit den Jahren einiges .... Neben der immer ausufernden Arbeit im Stall, dazu gekommenem Nebenjob im Stall, dann untertags den Job schultern und dann mich als den Partner "befriedigen" ist für sie inzwischen kaum mehr möglich ....
Dazugekommene gesundheitliche Probleme tragen ihr übriges dazu bei. Jedoch ist komischerweise für "Pferd" auch bei völliger körperlicher Erschöpfung immernoch genug Kraft da, ja ? Abends todmüde zusammenklappen, aber wenn der Vierbeiner betüdelt oder berspasst werden "muss", dann geht noch was.

Wie oben erwähnt ist ein spontanes Leben kaum mehr möglich, das Pferd muss ja "zeiten" haben und "gewöhnung", Dazu muss ja ständig in Sorge gelebt werden, das irgendwas mit dem Pferd ist ... Handyanrufe zu später Nachtstunde wegen Kolik sind mir allzugut bekannt. Toll, wenn man gerade mal beim intimsein so gestört wird. Autos, Fußballhobby und Motorräder machen das kaum, oder???

Sorry liebe Pferdenärrinnen ... spricht Frau nach dem Sex (der selten genug ist und kaum mehr lustvoll wie zu anfangs) gleich wieder über Pferd / Stall / betüdeln und die Freunde des Pferdes ist mitunter schnell der Ofen aus und das vom Partner geliebte Hobby wird schnell zum "Gegner" !!!! Sitzt man Abends im Kono und wartet auf den Film muss man sich Pferdestory anhören kann es einem schon vergehen ...
Das eine inzwiwschen 36 Jährige Frau sich immernoch wie "Hanni & Nanni" auf dem Ponyhof sieht ist in meinen Augen mehr als bedenklich. Kaum ein Partner ist so nachsichtig wie ich und schnell wäre eine solche Frau "abgeschossen", denn KEIN Mann teilt SEINE Freundin mit einem Tier.

Okay, okay, der eine Kerl hat Bundesliga / Motorrad, Auto und Modellbau oder sonstwas, jedoch lassen sich ALLE diese Hobbys - auch meines - jederzeit abstellen, zur Seite legen oder zugunsten der Partnerin temporär einstellen. Das Praktiziere ich seit Anfang der Partnerschaft und gebe damit meinem Mädel jederzeit das Gefühl SIE ist für mich das Wichtigste, was sie eben auch ist !!!

Ihr ausuferndes Pferdehobby gibt mir nicht mehr das Gefühl das zu sein !!! Inzwischen sehe ich unsere Partnerschaft zerbrechen, denn ich möchte auch mal Sex mit meiner Freundin öfter als 3 x im Jahr nebenbei / zwischendurch und mehr mit muss als Lust, weils der Kerl wieder mal unbedingt will... eine Zukunft sehe ich bei aller kompatibilität in anderen Bereichen inzwsichen kaum mehr. Ich warte schon auf den "Big Bang", den ich DEFINITIV kommen sehe ...


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Würde ich wählen müssen ... eine Pferdefrau käme mir nimmer ins Haus !!! Was sich auch damit erklärt, das von den zwei Ställen, die ich kenne zu fast 100% Singlefrauen tummeln --- warum wohl ???

Euer "Pferdefetisch" versaut euch Ladys einiges ...
 
G

Gast

  • #42
Hier spricht eine "Pferdetante":

Ich weiß, wie Ihr Männer über unser Pferdehobby denkt. Ich bin aus der Pubertät lang raus. Ich habe mich weiterentwickelt und in den vergangenen Jahren gemerkt, dass die Reiterei nicht alles ist. Selber reite ich kaum noch.
Zugunsten eines passenden Partners stelle ich natürlich die Pferde zurück. Schließlich bin ich tolerant. Aber ich habe die Pferde nunmal und werde sie nicht abstossen. Falls es mit einem Partner nicht klappt, bin ich froh, wieder auf dieses Hobby zurückgreifen zu können.

Da ich aber ein eigenes Haus auf dem Land habe und die Pferde direkt hinterm Haus laufen, muß ich sie zumindest erwähnen!
(Ich glaube, ich schreib in mein Profil wieder den Satz von der Pferdewurst rein, wenn Euch das weniger abschreckt.)

Wenn sich ein Mann allein davon schon abschrecken lässt und den Kontakt gar nicht erst herstellt, weil er Vorurteile hat, dann tut's mir leid, dann wäre er wahrscheinlich sowieso nicht der Richtige.

Nochmal zum Thema Vorurteile:
Jungs, verharrt doch bitte nicht aufgrund einiger sehr weniger, schlechter Erfahrungen mit "Pferdetanten" in dieser negativen Vorstellung. Ich denke, Ihr seid hier alle so tolerant, verständnisvoll, geduldig ;-)

Wir sind nicht alle "durchgeknallt", verschroben oder sonstwas.
Und wenn Ihr mal bereit wärt, etwas über den Tellerrand zu schauen, würdet Ihr vielleicht sogar die eine oder andere sehr gute Erfahrung machen.

Denn speziell wer Tiere hat (Pferde, Hunde), kann sich in der Regel auch besser in den Partner einfühlen, ist verantwortungsvoller, hat mehr Ausdauer. Is wirklich so.

An dieser Stelle herzlichste Grüsse an siri von Tante Lisi ;-)
 
G

Gast

  • #43
siri
grüße zurück!

....ich denke, daß es uns "Land- und Tierbegeisterten richtig gut geht! Und den Männern, denen wir begegnen auch. Denn wir telefonieren, smsen, mailen nicht tagtäglich hinter ihnen her, wir sitzen nicht unglücklich im Kämmerchen, wenn "er" mal keine Zeit hat und sich nicht meldet, wir fühlen und nicht zurückgesetzt, wenn wir nicht permanent gebauchpinselt werden. Wir sind eine wunderbare Kombination zwischen robust und emphatisch, können uns dank guter Koordination und Muskulatur in High Heels gekonnt bewegen und Flexibilität ist unser zweiter Vornamen. Dazu kommt, daß wir geistg und körperlich bemerkenswert gesund sind und zur Natur eine unverkrampfte Beziehung haben. Wir sind zuverlässig und emotional, kurz gesagt, wir sind Wunderwesen auf zwei Beinen!

Und wenn das komischerweise keiner bemerkt, hilft: "Zeigt dir das Leben üble Seiten - Pferde satteln, weiterreiten" weiter.
 
G

Gast

  • #44
Es ist gut, sein Ziel und sich selbst zu erkennen.

Ich habe mich entschieden:
- keine Kompromisse in der Partnerwahl einzugehen und nicht denken "wenn sich kein Pferde-Mann meldet, dann muss ich nehmen was sich anbietet"
- dass ist mein "Ich" akzeptiere und eben "Pferdeverrückt bin"
- auch ich muss meine Gefühlen klar erkennen und wenn ich ohne Pferde nicht glücklich sein kann, dann kann ich auch keine Partnerschaft eingehen

So sehe ich mich, so bin ich und dabei fühle ich mich weder verrückt, noch außergewöhnlich, noch eigenbrötlerisch bzw. exzentrisch. Oberwichtiges Getue, Oberflächlichkeit, Falschheit, Schauspielerei, eben all die klassischen "Alltagsmarotten" kann ich ruhigen Gewissens in meinen Arbeitsalltag ausleben. Bei meinen Pferden zählt Ehrlichkeit ohne jeglichem Kitsch.

Da meine Partnersuche nicht gleichbedeutend ist mit der sog. "Torschlusspanik", sondern schlicht und einfach eine normale Sehnsucht nach einem "Gefährten" ist, glaube ich, dass mit Ruhe und Zeit das Ziel gefunden wird bzw. diese Sehnsucht der "Altersvernunft" weicht.

Auf meine Pferde verzichten werde ich nicht. Dieses Hobby ist kein normales Hobby, sondern vielmehr eine Lebenseinstellung (wenn alles im Normalbereich bleibt). Es verbindet normale Tierliebe mit Sport, Natur und zumeist auch "Heimatverbundenheit" (wenn man ein Zuhause mit Pferden hat).

Gruß von einer "Pferdefrau"
 
G

Gast

  • #45
Na, es war mir klar, das nach meiner Schreibe sich gleich einige "Pferdemädels" melden um von sich und ihrem Hobby zu schwärmen...

Sorry, aber es ist ein Himmelweiter Unterschied darin, ob man die Pferde hinterm Haus stehen hat und entsprechend mit Haus & Hof ausgerüstet ist - könnte ich mir auch gut vorstellen. Jedoch gestaltet sich das bei 99,99 % der Pferdenarren eben anders und wirkt destruktiv auf Partnerschaft und Alltag aus. Gerne wird hier wie im vorigen Post beteuert "wenn alles im Normalbereich bleibt" ...

Ist Pferde abküssen normal ? Ist Mehr fürs Pferd da sein als für den Partner normal? Ist es normal ständig und bei jeder Gelegenheit die Gedanken beim Pferd zu haben normal? Beispiele, wie plötzliches nach dem Sex über Pferd zu plappern oder beim Vorspann vorm Kinofilm ebenso habe ich zu genüge gebracht?

Ist DAS im normalen Rahmen?

.. Ich denke kaum.... ein Mann gab mir den Rat mal mit ihr einen Spychater aufzusuchen...

Der Übergang ist fliessend, nur merkt man das auch selbst, wenn man sich wie eine Schreiberin oben als "emphatisch" bezeichnete wohl kaum. Da wird Zwiegespräch mit dem Gaul gehaltung und Tierkommunikation und allerlei anderer Esoterisches betrieben, aber für den Partner, den Menschen, mit dem man zusammenlebt --- DEN hört man wohl vor lauter Wiehern im Kopf nicht mehr!!!

Sorry, aber nach 5 Jahren Partnerin mit Pferd sind DAS nunmal meine Eindrücke, Probleme und wohl das mittelfristige AUS für die Beziehung... Nicht das Pferd ist schuld, sondern das schlechte Timing und das Begreifen mal abzuschalten und das Hottewhüh mal auf seinen 4 Beinen stehen zu lassen... auch wenns Wetter schön ist, wenn Trainiung ansteht und so weiter. Mädel sollte mal zum wirklichen Leben zurückfinden und sich nicht in eine "Hanni & Nanni"-Scheinwelt flüchten.
Ich denke diese Soziale Inkompetenz, speziell bei Pferdeleuten, gründet in jugendlichen Erlebnissen, denn das Pferd ist immer nett zu euch. Nein, es ist kein Freund, macht euch da nix vor und die Sprüche von "..bleibt im Stärksten Sturm bei dir, wenn der Mensch schon weg ist..." dienen nur der eigenen Legitimation --- ne Karotte vor der Nase gewedelt und jeder Gaul ist euer "Freund" .. *lach*, funktioniert bei allem Getier. Alles Viechzeig, sei es Hund oder Pferd sind de Facto domestizierte "Fluchttiere", verweichlicht und auf euch angewiesen. Keines der Reitpferde würde mit dieser Verletzungsrate in der Wildnis auch nur ne Woche überleben.

Schwierig wirds eben beim Menschen, MÄNNERN, der an euch Fauen dann Ansprüche stellt, sich wünscht wie ihr euch kleidet, ect. Im Egorausch sich selbst (am Pferd) zu verwirklichen überseht ihr, das ihr euch allesamt selbst ins Aus manövriert ... und irgendwann mit eurem "Tierfreund" alleine dasteht. Naicht mehr fähig zu anderen Menschen Kontakt aufzunehmen und zu interagieren - ausser zu anderen Pferdemenschen natürlich ....

Ausnahmen wie oben beschrieben mal ausser acht gelassen - mir sind bisher in Ställen nur Solomädels begegnet und solche deren Beziehungen allesamt scheitern / scheiterten. Sprach ich mit den Männern berichtete diese von den gleichen Problemen. Jeder akzeptierte das Hobby der Freundin, unterstützte diese sogar (wie ich auch) nur nahm / nimmt das mit der Zeit immer groteskere Züge an....



Denn reitet mal schön in die Einsamkeit Mädels ....
 
G

Gast

  • #46
Zu # 44
Wir reiten nicht in die Einsamkeit; wir haben immer noch das Pferd!!

Übrigens ein wesentlich besserer Ersatz gegen Einsamkeit als TV, PC, Alkohol, Fußball etc.

Du sortierst weiterhin die Pferdefrauen aus; wir die Fußballer etc.

Weiterhin schöne Weihnachtstage
 
G

Gast

  • #47
Hihihi, an #45, du hast völlig recht, der arme #44, hat er kein eignes Hobby ? oder ist er so selber einsam, dass er die Frau an seiner Seite ständig um sich rumhaben muss und seine eigene Einsamkeit auf die Frau projektziert? Und wenn man vom Psychiater schreibt, dann sollte man sich der Rechtschreibung dieses Wortes sicher sein :).

Ich bin selber Pferdebesitzerin, meine Tochter reitet aber das Pferd und ich danke dem Herrn da oben :), dass er sie mit dem Hobby bedacht hat. So habe ich genug Zeit für mich, Kind ist im Stall gut aufgehoben, wo kein Alkohol und kein Nikotin gibt :) und sie dadurch vielleicht nicht auf dumme Gedanken, wie andere Jugendliche, kommt.

Und es ist absoluter Quatsch, dass alle Frauen, die reiten bzw. ein Pferd haben, Single sind. Alle unsere Reitbeteiligungen haben einen netten Mann an ihrer Seite, im Stall sehe ich genug Männer, auch ältere Männer über 60zig, die ihre Frau bei dem Hobby unterstützen oder selber reiten gehen. Und der größte Teil der Pfleger im Stall sind junge Männer, die ihren Beruf lieben.

Ich denke, dass #44 mit seiner Art zu schreiben, selber ein Bild von sozialer Inkompetenz abgibt und Frauen mit dem Begriff Mädels betittelt. Es stimmt, unreife Männer, die noch wie Jungs ticken, leben in in ihrer Jungswelt und für Jungs sind Frauen halt Mädels ....

Mir scheint eher, dass #44 ziemlich alleine und einsamt dasteht, denn Pferdeliebhaber sind nie alleine, sie haben sich, ihr Pferd und im Stall ganz viele andere Menschen, die genauso ticken . wie sie. Seine Zeilen klingen nach Neid, extremen Bedürfniss nach Zuwendung und wie ein kleiner Junge, der wenig Liebe von seiner Mutter bekommen hat.

Das seine Partnerin sich immer mehr dem Pferd zuwendet, kann ich beim Lesen seiner Zeilen schon irgendwie verstehen. So einen Mann, wie ihn, der so undifferenziert schreibt/denkt möchte ich nicht an meiner Seite haben, egal ob ich ein Pferd habe oder nicht.
 
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