• #61
lass Dich von dem üblichen bashing ohne Faktenkenntnis auf der Basis der "keine Frau verlässt einen guten Mann" Mythologie nicht beeinflussen.
Ist es ein Mythos? Warum sollte eine glückliche Frau ihren Mann und den Kindsvater verlassen? Einfachste Logik: sie war nicht glücklich. Nach den Ausführungen des FS habe ich eine Vorstellung, warum.
Ein Kleinkind, eine 3/4-Stelle, der gesamte Haushalt und das Verwöhnprogramm für den schwer arbeitenden Mann, nebst Muddi immer mittendrin. Wäre alles machbar und könnte auch sogar schön sein, wenn der Mann ihr für diese Leistung Wertschätzung entgegengebracht hätte und sie sich mit Muddi top verstanden hätte. War wohl aber nicht so - sonst wäre sie noch da.
"Ich würde mich sogar mehr ums Kind kümmern.." - ach je. Hätte, wäre, wenn.. Im Moment (!) glaubt sie ihm seine Versprechungen nicht.

Lieber FS, bitte vergiss die Ratschläge der Herren hier. Sind sicher gut gemeint, aber wenn du mit einer Frau ins Reine kommen möchtest, sind Ratschläge von Frauen wahrscheinlich sinnvoller. Im Kampfmodus erreichst du gar nichts, außer dass sie noch mehr mauern wird, als sie es jetzt schon tut - und dann habt ihr den vollständigen Rosenkrieg, den du jetzt schon nicht haben möchtest.

Ich stimme den Ratschlägen von @Blair zu. Du musst nicht zu Kreuze kriechen und auch nicht im Büßerhemd nach Canossa pilgern. Aber du musst die Basis für ein vernünftiges zukünftiges Miteinander legen, und dafür musst du einen Zugang zu deiner Ex finden. Dazu gehört zwingend, sich mit deinen Anteilen am Scheitern der Beziehung auseinander zu setzen und ihr deine Erkenntnisse mitzuteilen.

Du hast jetzt die Wahl, deinen Weg der Vorwürfe stur weiter zu gehen, oder auf deine Ex zuzugehen und auf einen Konsens hinzuarbeiten. Bedenke bei deiner Entscheidung aber, wohin dich der Weg der Vorwürfe bislang gebracht hat.
 
  • #62
Geehrter FS, dass du nach mehrmaligem Nachfragen und Bitten zahlreicher Leute hier dich NICHT DAZU ÄUSSERST, WAS DU GETAN HAST, DASS SIE WEG GEGANGEN IST, muss ich jetzt leider annehmen, dass entweder ...
Könnte nicht die Möglichkeit bestehen, dass es in diesem Fall nichts zu äußern gibt, weil es auch nichts zu "beichten" gibt - oder würde dies die eindimensionale weibliche Denke (jegliches Fehlverhalten einer Frau KANN und MUSS ausschließlich nur vom "Mann" verursacht werden) irreparabel und nachhaltig beschädigen? Dann könnten Annahmnen und Kristallkugel endlich in der Schublade bleiben.

Genauso könnte es sein, dass FS einfach "zu" nett ist und da wo andere Männer mal eine heftige Ansage mit konsequenter Handlungsandrohung für angebracht halten, stillschweigendes Einverständnis zu den Zuständen signalisiert wurde.

FS, der Drops ist gelutscht und gute Ratschläge kommen jetzt zu spät!
Du hast Dir das Heft aus er Hand nehmen lassen und kannst nur noch reagieren. Deine Ex hat Dir den totalen Krieg erklärt und will Dich wie ein Schaf zur Schlachtbank führen, weil sie aus Erfahrung weiss, mit Dir kann sie das machen - Gegenwehr unwahrscheinlich. Wenn Du Dich nicht auf dieses Niveau herunter begibst, wirst Du untergehen. Ändere das!

Eine Chance würde ich noch sehen: wenn Die Frau schon in Eurer Beziehung mit Kindeserziehung und Haushalt überfordert war, wird ich das nicht ändern. Ein unangekündigter Besuch des Jugendamts, welches feststellt in welchen Verhältnis das Kind aufwachsen muss, könnte sich positiv auf ein Sorgerecht auswirken.

Wenn Deine Schilderungen der Wahrheit entsprechen, verstehe ich nicht warum Du das Dilemma fortführen möchtest?
 
  • #63
Wenn man aufmerksam liest, dann kann man schon gewisse Dinge raus lesen beim FS

....man kann aber auch gut herauslesen, dass der FS durchaus Zugeständnisse machte und Fehler seinerseits einräumte. Warum es negativ bewertet wird, wenn seine Mutter Hilfe und Unterstützung leistet, erschließt sich mir nicht. Es ist Gang und Gebe, dass Eltern und Schwiegereltern helfen, wenn beide Kinder arbeiten. Hier wird die Hilfe der *Mammi* mit Häme abgewertet und dem FS unterstellt, er könnte ohne Mama nicht. Dass die Mammi es richten soll, habe ich in dem Post der FS nicht lesen können, genauso wenig, dass ein Mediator die Freundin wieder zu Vernunft bringen soll. Die Freundin der FS hatte diesen Hilfsangeboten übrigens zugestimmt, das hätte sie ja nicht tun müssen, wenn sie es nicht gewollt hätte. Dass ein Mensch ziemlich durch den Wind ist und Frustrationen in seiner Schilderung auftauchen, nachdem jemand einfach so mal verschwindet und sich erst sehr viel später meldet, dürfte doch den empathiebesetzten Foristen verständlich sein. Für mich wäre es ein Schock gepaart mit Angst um mein Kind. Die Freundin hat den FS im Glauben gelassen, dass sie mit den Hilfsangeboten einverstanden ist, hatte aber längst schon eine andere Aktion geplant.
 
  • #64
Schon allein, dass er denkt, die Mediation würde so ablaufen, dass er und der Mediator solange auf die Freundin einreden, bis sie wieder zur Vernunft kommt und die Beziehung weiterführen will. Man merkt, dass Mr. Niceguy seine Freundin nicht ernst nimmt und ihr nicht glaubt. Jetzt glaubt er ihr nicht, dass sie sich getrennt hat und während der Beziehung hat er ihr nicht geglaubt, dass sie so viel, wie ihr möglich war im Haushalt gearbeitet hat. Er traut ihr noch nicht einmal zu, dass sie selbst auf die Idee gekommen ist, sich zu trennen und phantasiert über einen neuen Partner.

Völlig korrekt und liebe Foristen, lest euch noch mal genau die Eingangsfrage durch. Die Frage passt nicht zu dem, was Mister NG hier so geschrieben hat.

w ü50
 
  • #65
Dieser Thread bestätigt mich einmal mehr in dem Bild, das ich von den meisten, wenngleich auch nicht allen Frauen des Forums im Laufe der Zeit erhalten habe.

Hier werden die krudesten Spekulationen hinsichtlich des Verhaltens des FS (Vernachlässigung des Kindes, häusliche Gewalt, Freiheitsberaubung, etc.) runtergerattert, während nicht einmal die Möglichkeit in Betracht gezogen wird, dass seine Gattin nicht ganz sauber ticken könnte oder wenigstens beide eine Teilschuld an der Misère tragen.

Denn hey, ... wenn man unglücklich und weiblich ist, kann man seinem Ehepartner ruhig bei einer Nacht- und Nebelaktion die Bude ausräumen und mitsamt dem gemeinsamen Kind 100 km weit wegziehen. Total normales Verhalten - in irgendeiner Weise wird der Kerl das schon verdient haben ... oder nein, besser: ... er hat die Reaktion herausgefordert und damit zu verantworten.

Eiserne Faustregeln des Forums:
  • Mann böse, Frau gut!
  • Was nicht passt, wird passend gemacht.
 
  • #66
Du kannst deine Frau nicht zu einer friedlichen Trennung bewegen, da sie sich unfriedlich getrennt hat. Mit dem Kind in einer Nacht und Nebelaktion wegzuziehen ist unrecht und für das Kindeswohl ein Zumutung. Es sei denn, es gibt schwerwiegende Gründe wie häusliche Gewalt.

Untreue, respektloses Verhalten, mangelnde Unterstützung etc. sind Trennungsgründe für Partner. Es würde dir helfen, die Trennung auf der partnerschaftlichenen Ebene zu akzeptieren und -ohne im Nachhinein zu fragen und sie wegen eines Gesprächs zu belästigen- zu überlegen, warum sie sich so deutlich getrennt hat. Ein bisschen "Frauenverstehen" hat noch keinem geschadet. Es ist wichtig für eine neue Partnerschaft, aber auch für eure Kommunikation als Eltern. Es zeugt von Größe, eigene Fehler zu erkennen und diese einzugestehen. Gegenseitige Vorwürfe, Schuldzuweisungen und Runtermachen verhärten nur die Fronten, schaden dem Kind und nerven Jugendamt und Gericht.

Da es im Moment nichts zu kommunizieren gibt, sie den harten Weg gewählt und juristisch nicht rechtens gehandelt hat, bleibt dir nur der Weg über den Anwalt. Überlege dir aber sehr genau, was du möchtest bzw. was für euer Kind gut ist. Wenn du juristisch erwirken willst, dass das Kind wieder in sein gewohntes Umfeld zurückkommt, musst du aber auch die hälftige Betreuung sicherstellen können. Dabei kann deine Mutter helfen, du aber trägst den Hauptanteil. Kannst du denn gewährleisten, jede zweite Woche deine Tochter in die Kita zu bringen/ sie abzuholen? Für sie Wäsche zu machen, zu kochen, sie zu fördern (Sportverein etc), mit ihr zu spielen, ihr nach Feierabend genügend Aufmerksamkeit und Liebe zu schenken? Dann erwirke mit Anwalt und Einbindung des Jugendamtes/ Familiengerichtes schnellstmöglich die Rückkehr deiner Tochter. Wenn du das nicht leisten kannst, dann mach dich mit der 14-Tage- Wochenendregelung vertraut und versuche, juristisch zu erwirken, dass sie sich an den Fahrtkosten und der Fahrzeit mindestens hälftig beteiligt.
 
  • #67
Dann bleibe ich mal ganz sachlich. Die Mutter des Kindes ist in einer Nacht und Nebel Aktion abgehauen. Das wird Planung erfordert haben und Geheimhaltung. Sie hat kurz davor dem Muttervorschlag zugestimmt. Aber da muss die Planung zum weggehen schon gemacht worden sein. Der Te hat das Problem, dass jeder denken wird: wo Rauch ist ist auch Feuer. Da muss was gewesen sein. Dafür hat die Mutter gesorgt. Und sie scheint nie mehr mit dem TE allein in einem Raum sein zu wollen. Das sind die Fakten.
 
  • #68
@ 61
Na jetzt übertreib mal nicht. Ich bin weder zu gut für die Welt, noch ein Schlachtlamm noch fehlerlos, hab ja geschrieben, dass ich Fehler gemacht hab aber ich hab mein bestes versucht und ich bin eben nicht Supermann. Zusammenleben und Zussammenraufen will Madame sich jetzt nicht mehr, war ihr wohl nicht gut genug, was ich ihr das an Hilfe und Unterstützung angeboten hatte und kam vielleicht auch ein bisschen spät. Sie tut sich aber ohnehin schwer damit, Fehler von ihrem männlichen Partner, also eben noch mir zu verzeihen.
Hinführen will sie mich auch nirgendwohin, sie ist einfach abgehauen. Einfach so mit meiner Tochter weit weg, hat die Familie kaputt gemacht, will mich wie eine nutzlose Tüte Müll aus ihrem Leben streichen.
In ihren ägerlichen Mails steht, dass ich meine Tochter kommende Woche sehen darf und das Jugendamt noch dabei wäre einige Formalien zu klären. Hat mir gnädigerweise eine Videobotschaft von meiner Tochter geschickt, auf der sie erzählt, wie sehr sie sich auf Papa freut. Ich glaube, ich könnte echt heulen. Wieso tut sie mir das nur an und wieso haben Frauen heutzutage so vollkommen überzogenen Anforderungen? Ganz ehrlich, ich verstehs einfach nicht.
 
  • #69
Sieh bitte zu, daß du ganz schnell aus dem Opfermodus
rauskommst, auch das Anklagen hilft keinem. Nimm die
geschaffene Tatsache zu Kenntnis und lerne bitte deinen
jetzigen Interessen gemäß zu handeln. Was ich damit meine
ist zu akzeptieren , daß Ihr beide in Bezug auf die Familie destruktiv
gehandelt habt und es diese Familie nicht mehr geben wird.
Deine Interessen kannst du wirksam via Anwalt z.B. vertreten lassen.
Vielleicht habt ihr euch auch nur jeweils in der Person des anderen
und den projizierten Erwartungen getäuscht..Tragisch.....in der Zukunft sollte
das Augenmerk beim Interesse des Kindes sein, das völlig unschuldig
hier hineingeraten ist.....w50plus
 
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  • #70
@ 61
Na jetzt übertreib mal nicht. Ich bin weder zu gut für die Welt, noch ein Schlachtlamm noch fehlerlos, hab ja geschrieben, dass ich Fehler gemacht hab aber ich hab mein bestes versucht und ich bin eben nicht Supermann. Zusammenleben und Zussammenraufen will Madame sich jetzt nicht mehr, war ihr wohl nicht gut genug, was ich ihr das an Hilfe und Unterstützung angeboten hatte und kam vielleicht auch ein bisschen spät. Sie tut sich aber ohnehin schwer damit, Fehler von ihrem männlichen Partner, also eben noch mir zu verzeihen.
Hinführen will sie mich auch nirgendwohin, sie ist einfach abgehauen. Einfach so mit meiner Tochter weit weg, hat die Familie kaputt gemacht, will mich wie eine nutzlose Tüte Müll aus ihrem Leben streichen.
In ihren ägerlichen Mails steht, dass ich meine Tochter kommende Woche sehen darf und das Jugendamt noch dabei wäre einige Formalien zu klären. Hat mir gnädigerweise eine Videobotschaft von meiner Tochter geschickt, auf der sie erzählt, wie sehr sie sich auf Papa freut. Ich glaube, ich könnte echt heulen. Wieso tut sie mir das nur an und wieso haben Frauen heutzutage so vollkommen überzogenen Anforderungen? Ganz ehrlich, ich verstehs einfach nicht.

Sehr geehrter Mr. NG, bitte holen Sie sich prof. Hilfe. Bitte lesen Sie sich Ihre Eingangsfrage durch und dann Ihre Beiträge. Da besteht ein grasser Widerspruch.

Wie geschrieben, wenn Sie etwas nicht verstehen, dann wird Ihnen eine Psychologin dabei helfen, .... und verstehen zu lernen, was schief gelaufen ist. Sie helfen damit nicht nur sich selbst, sondern auch Ihrer Tochter, der Sie irgendwann Fragen beantworten werden müssen und sind ein Vorbild für sie.

Alles Gute auf dem Weg der Erkenntnis.

W Ü50
 
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  • #71
Frauen früher heirateten, waren versorgt,
finanziell abgesichert.
ER kümmerte sich im das Familieneinkommen,
SIE um Kind und Haushalt - übrigens nur ein Ideal aus den 50er Jahren oder aus bestimmten Schichten, die sich dies leisten konnten.

Nun, heute lernt man auch als Frau relativ schnell, dass dieses Bild ein Bild aus der Ariel Werbung ist und in Realität kaum zu finden, sondern nur mit gewaltigen Fehlern.

Es kommt irgendwann, nach viel Überforderung, und wenn insgesamt der Umgang miteinander fragwürdig ist, die rein pragmatische Überlegung
- Ich habe keine Rechte aus einer Ehe, muss nicht nur Haushalt und Kind wuppen, sondern auch meinen Beruf, und dazu noch immer fit, gut aussehend, sexy und gepflegt sein.
Nachdem Frauen keine eierlegenden Wollmilchsäue sind, kommt irgendwann der Pragmatismus und die Kosten - Nutzenrechnung.
Leisten gerne, aber was ist der Benefit? Ein Partner, der einen nicht achtet, abwertet, der einem dauernd vermittelt, nicht gut genug zu sein?

Da geht dann das Fazit zu Lasten des Mannes, der die Versorgerehe propagiert, aber nicht den Versorger machen mag, sondern nur ihren Part möchte und die finanzielle Selbstständigkeit.

Tja, deswegen haben heute Frauen so überzogene Vorstellungen.
Wenn sie unabhängig sein sollen, dann sind sie es - und gehen eben
 
  • #72
Zum Verzeihen ist es jetzt eben zu spät.
Hättest du Lust darauf, dass ihre Mutter ständig in deinem Haushalt präsent ist? Wohl eher nicht. Siehst du. Genauso wenig hatte sie Lust auf Dauerpräsenz deiner Mutter.

Man kann sie nur beglückwünschen, ohne Ehe kann sie jederzeit gehen, wie es ihr beliebt und genau das hat sie getan.

Welche Familie soll sie denn zerstört haben? Sie hat eher erkannt, dass das Team aus ihr und dem Kind besteht und deine Anwesenheit nur zu zusätzlichem Stress führt.

Warum setzt du überhaupt Kinder in die Welt mit einer Person, der du noch nicht mal eine ruhige Elternzeit gönnst? Das ist doch absurd.
 
  • #73
Kann nur @frei zustimmen. Und den FS fragen: Wenn dir das "Funktionieren als Fsmilie" so wichtig ist und ein gemeinsames Sorgerecht, wieso wart ihr dann nicht längst verheiratet? Rosinenpickerei mal wieder von männlicher Seite?
Meinst du, sie hatte einfach so keine Lust mehr auf dich? - So eine "Flaute" kommt nicht ohne Grund und die Gründe sind immer unsexy Verhalten oder/und Aussehen des Mannes. Ich glaube nicht, dass du ein guter Partner und Vater warst. Sonst wäre sie jetzt nicht weg. Bitte akzeptiere beides! Lerne daraus, mach das Beste draus.
 
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  • #74
Als Familie und mit 2 Gehältern könnten wir so viel stemmen und schaffen. So muss jeder allein rumkrebsen.

Das ist rationale Männerdenke hinsichtlich Familie. Sie denkt anders darüber, denn sie ist gegangen und Du schreibst nichts davon, dass Du ihr Unterhalt zahlst. Daher kann man davon ausgehen, dass sie trotz Teilzeitjob von Dir wirtschaftlich unabhängig ist. Also verdient sie nicht so schlecht und Du verdienst nicht gut.

Vermutlich will sie garnichts stemmen (klingt schon anstrengend und freudlos), sondern nur eine Familie haben. Wahrscheinlich stört sie die finanzielle Enge deutlich weniger als Dich, weil ihr andere Dinge wichtig sind. Das ist der Grund, warum sie weg ist - vollkommen unterschiedliche Vorstellungen vom Familienleben.

wieso haben Frauen heutzutage so vollkommen überzogenen Anforderungen?
Frauen haben keine überzogenen Vorstellungen, sie geben den Männern die adäquate Antwort auf ihr Verhalten als viel fordernde, aber nicht unterstützende Partner.
Die Frau soll berufstätig sein, weil der Mann keine finanziellen Pflichten für eine Familie übernehmen will. Gleichzeitig soll sie sich zu mehr als 90% um das Baby kümmern (auch nachts, weil der Herr ja schlafen muss, denn ihn strengt sein Job so an).
Der Mann ist mit einer 40-Stundenwoche durch und sie soll 80 Stunden ackern und nachts jahrelang Standby sein. Dazu "nein" zu sagen, sind keine überzogenen Anforderungen, sondern eine gesunde Abwehr von Dauerärger. Ist der Mann weg ist die Arbeit weniger, wichtiger: der Ärger über ihn ist weg - ein Wahnsinnsgewinn an Lebensqualität.

Du warst mit 40+ bereits zu alt für ein Kind, denn Dein Job allein strengt Dich ja schon so an, dass Dir nichts anderes mehr möglich ist, außer Rendevous, auf die sie keine Lust hat.
 
  • #75
@mr.niceguy : du siehst ja, wie in deine Situation jede Menge hinein interpretiert wird, vor allem von weiblicher Seite und dass die ganz überwiegende Mehrzahl der Frauen hier sich - in erster Linie aufgrund ihrer eigenen Lebenserfahrungen - erst mal im Zweifel auf die Seite deiner (ex-)Freundin schlägt.
Nun geben deine Postings in der Tat einigen Anlass dazu zu vermuten, daß du alles andere als unschuldig an der entstandenen Situation bist. Wenn wir alle hier dir halbwegs brauchbare Ratschläge zukommen lassen sollen, dann erzähle uns bitte mal detaillierter WAS genau zwischen dir und deiner (ex-)Freundin vorgefallen ist, WAS genau ihre Vorwürfe dir gegenüber waren, seit wann sie diese äußert und WIE und wie häufig ihr darüber VOR ihrem plötzlichen Verschwinden gesprochen habt.
Ist dir denn wirklich nicht klar, dass wir versuchen müssen, die tatsächlichen Gründe ihres Handelns zu verstehen, wenn wir dir Ansatzpunkte und Mittel in die Hand geben wollen, um mit ihr wieder ins Gespräch und auf eine gemeinsame Lösung zu kommen?
Ich gebe zu, mir schlägt es auch ordentlich auf den Magen, wenn ich hier vielfach von Frauen lese "die Freundin des FS hätte ja sicherlich gute Gründe dafür und der FS hätte bestimmt so einiges getan, damit sie so handelt". Man stelle sich das mal umgekehrt vor - der Mann würde bei Nacht und Nebel das Kind mitnehmen und verschwinden und nur noch per Anwalt kommunizieren. Wieviele der Foristinnen hier würden dann ähnlich argumentieren und schreiben, die Frau hätte sicher selber Schuld dran?

Nur, @mr.niceguy, solange du selbst nichts konkreteres zu eurer Beziehung und der Vorgeschichte schreibst, können alle hier nur wild spekulieren - und das hilft letztlich überhaupt niemandem. Wie lange seid ihr schon zusammen, war es ein Wunschkind und was genau meinst du mit , "deine Partnerin sei ein schwieriger Typ"?
m44
 
  • #76
Dazu "nein" zu sagen, sind keine überzogenen Anforderungen, sondern eine gesunde Abwehr von Dauerärger. Ist der Mann weg ist die Arbeit weniger, wichtiger: der Ärger über ihn ist weg - ein Wahnsinnsgewinn an Lebensqualität.
Genau !
Als mein Kindsvater ausgezogen war ( naja, ich bin mit Kind ausgezogen und er ist zunächst einfach in meiner Wohnung liegengeblieben...bis er gemerkt hat, dass ich Strom, Gas und Wasser abgemeldet hatte und der Kühlschrank weg war ).
war alles leicht und schön.
Kein Verschmutzer, kein Mampfer, kein Meckerer, kein Heuler mehr. Keine Vorwürfe, weil ich nicht die Beine breit machte ( absurde Vorstellung ), kein heimliches Rauchen in der Wohnung, wenn ich nicht da war.
Kein Stöhnen, wenn ich ihn um eine kleine Hilfestellung bat.
Kein Anblick eines vergammelten Mannes in Unterhose in meiner Küche.
Keine Geräusche aus der Toilette und gleiche Geräusche auf meinem Sofa.
Und vor allem: Keine Hoffnung und Enttäuschung mehr.

Ja, Wahnsinnsgewinn an Lebensqualität trifft es genau.

Er hat übrigens auch die Welt nicht verstanden, als ich weg war. Auch er hat es 'Verrat' genannt. Auch er wollte bis zum Schluß Sex und auch er hat mich wahrscheinlich 'Madame' genannt.

Ich hatte keine überzogenen Anforderungen, die Trennung war das einzige Sinnvolle in unserer Situation und das einzige Fragwürdige an der Sache ist, warum ich es drei Jahre lang mitmachte.
Mit meiner eigenen Erfahrung würde ich heute jedem Menschen in vergleichbarer Situation raten, sie so schnell wie möglich zu beenden.
Besser heute als morgen.

Etwas ambivalenter bin ich, wenn es um das Umgangsrecht des Vaters zu seinem Kind geht.
Erst mal ganz klar, am liebsten wäre mir, er wäre einfach weg gewesen. Dann wäre alles schön und leicht gewesen.
Aber wer weiß, was es mit meiner Tochter gemacht hätte, wenn sich ihr Vater vollends vom Acker gemacht hätte.
Kann sein, dass das auch nicht optimal gewesen wäre.
Z.B. dass sie ihn heute glorifizieren würde.
So konnte sie sich ein realistisches Bild machen und sagt heute selbst, dass er für sie unwichtig und uninteressant ist und sie sich fremd sind.
Und vielleicht ist es für's Erwachsenwerden auch nicht schlecht zu erleben, dass es unzuverlässige Menschen gibt.

Sie hatte trotz dieses Vaters eine behütete Kindheit und einige Bezugspersonen ( vor allem mich und meine beiden Mütter und meinen Vater ), die immer sehr zuverlässig waren.
Sie hat keinen Schaden genommen, trotz dieses Vaters. Weil wir alles Miese von ihm abgefedert haben.

w 49
 
  • #77
Man stelle sich das mal umgekehrt vor - der Mann würde bei Nacht und Nebel das Kind mitnehmen und verschwinden und nur noch per Anwalt kommunizieren. Wieviele der Foristinnen hier würden dann ähnlich argumentieren und schreiben, die Frau hätte sicher selber Schuld dran?
Wenn die Analogie stimmt, würde ich das genauso bewerten.

Gehen wir also von einer weiblichen FS aus, die sagt, sie habe sich bislang nicht um das Kind gekümmert, könne sich das aber für die Zukunft ab und an mal vorstellen und außerdem habe sie doch ihre Mutter offeriert.
Sie verdiene ja schließlich das Geld und arbeite dafür 40 Stunden pro Woche, da sei es doch klar, dass sie nichts weiteres am Abend und am WE tun könne, denn das sei ja anstrengend.
Und außerdem lümmele der Mann sich den ganzen Tag auf dem Sofa herum und mache sich auf ihre Kosten einen schönen Lenz.
Sie verstehe auch gar nicht, warum er die ganze Zeit nur herumzicke. Und auch nicht, dass er an ihr als Frau schon geraume Zeit kein Interesse habe.
Nun sei er völlig überraschend und unverständlich einfach abgehauen und habe so die Familie verraten.

Später erzählt die FS dann noch, der Mann arbeite zu 60%, das mit dem schönen Lenz sieht sie aber dennoch so.

Und nun fragt uns die FS, was sie tun könne, damit ihr Freund wieder runterkomme von seinem Egotrip, sie wieder so weitermachen könne wie bisher und er auf sie auch wieder scharf werden könne.
Dann sei alles wieder in Ordnung und schwamm drüber.

Nun, was würden wir dieser weiblichen FS raten ?
Genau das gleiche wie dem männlichen FS.
Das ist aber blanke Theorie, weil es schwer vorstellbar ist, sich den Sachverhalt mit umgekehrten Vorzeichen vorzustellen, meinst du nicht ?

w 49
 
  • #78
Guten Morgen,
ich frage mich immer wieder, warum intelligente, studierte Frauen mit einem Mann, der nur Defizite aufweist, ein Kind zeugen. Ich glaube einfach nicht, dass man so blind vor Liebe und derart naiv sein kann, um negative Charaktereigenschaften und ekelhafte Verhaltensweisen nicht vorher schon sehr schnell wahrnehmen und erkennen zu können und ich glaube auch nicht, dass der Mann erst nach der Geburt des Kindes so entartet, genau so wenig glaube ich, dass das alles nur Verhütungsunfälle waren. Und wenn sich vorher alles anders darstellte, frage ich mich, wer und was dazu beigetragen hat, dass der Mann dermaßen entartet, dass man flüchten muss?
Eigentlich sollte hier ja nicht festgestellt werden, wer der fiese Buhmann ist, das Recht haben wir gar nicht, denn wir kennen nur eine Version. Was der FS u n d seine Partnerin falsch gemacht haben, wissen sie selber.

Die Frage war, wie man eine friedliche Trennung und Einigung herbeiführen könnte. Das kann man nur, wenn man keine schmutzige Wäsche waschen will. Ich hoffe, dass der FS noch den Mut und die Kraft für sein Ansinnen findet, eine gütliche Trennung herbeizuführen und sich nicht derart entkräftet fühlt, weil er den ganzen Rattenschwanz an Beziehungsmüll völlig fremder Menschen, auch noch abarbeiten und als Blitzableiter herhalten muss.

Lieber FS, es wäre besser, wenn du nicht nur einen Anwalt zur Hilfe nimmst, sondern auch eine therapeutische Begleitung, damit du innerlich zur Ruhe kommen und aus dieser neuen Kraft heraus, die besseren Entscheidungen treffen kannst. Alles Liebe und Gute!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #79
@ 74
Wir sind oder dank Madame waren knapp 6 Jahre zusammen, das Kind war kein Wunschkind, wobei sies am Anfang auch nicht sicher behalten wollte, aber seitdem es da ist zum ziemlichen Muttertier mutiert.
Warum diese Frau schwierig ist? Weil sie noch mehr mecktert als übliche Frauen, mit dem was ich gegeben habe, nie zufrieden war, weil sie schwirig und oft zickig war, in ihrem sexuellen Verlangen nicht zuverlässig, weil sie "Freiheiten" wollte, sich seit das Kind da ist schlecht um mich gekümmert und auch mal mit anderen Männern geflirtet hat.

Und trotzdem will ich immer noch mit ihr zusammensein, hab ja wie gesagt auch kleine Fehler gemacht, ihr nicht so oft geholfen oder ihr und ihrer schlechten Laune immer zugehört. Das Kind war halt auch eher ihre Sache, kann mit Babys und Säuglingen auch nicht so viel anfangen. Bin mit der Kleinen aber gerne zum Spielplatz und dann hat sie schon fast versucht, mir das Kind wegzunehmen und gekeift, ich würd immer warten, bis sie das Kind gefüttert, gewickelt und gebadet ist, das Wetter gut und die Kleine gut gelaunt und dann mich als Superdad präsentierend mit ihr für ne Stunde auf den Spielplatz gehen. Fand, sie sollte doch froh sein, wenn ich an unserer Vater-Tochter-Beziehung arbeite und zufrieden sein.

Wie gesagt, ich hab auch Fehler gemacht. Wenn ich allein mit der Kleinen unterwegs war, ein paar Mal mit anderen Frauen geflirtet, war nichts ernstes, aber die Bewunderung hat so gut getan. Sie hat Gift und Galle gespuckt, als sies mitbekommen hat, ich würde mich mit fremden Federn schmücken, die unangenehmen Aufgaben vollkommen ihr überlassen und die Umwelt über meine "Superdad"-Fähigkeiten schamlos anlügen. Wen kümmert es schon, ob Andere denken, dass ich auch gut alleine mit meiner Tochter klarkomme und für sie sorgen kann? Tue ich ja auch für 1-2 Stunden und wenn es darauf ankommt, dann kann ich es auch noch viel länger. Sie hat daraus eine riesige Sache gemacht. Und ja, ich hab vielleicht nicht so wertgeschätzt, was sie alles für das Kind macht und dass Kind, mehr als die Hälfte im Haushalt und Teilzeitjob auch ganz schön Arbeit sind. Aber daran hätten wir arbeiten können, ich hab Lösungsvorschläge gemacht und das zu ändern wär gar nicht so schwer, wenn sie nur endlich wollen würde.

@Pia62 Ich soll mir einen Analt nehmen und dann mehrere Monate warten, was so ein Therapeut dazu sagt? In der Zeit lernt meine Tochter doch schon lange sprechen. Das ist so ziemlich der unsinnigste Ratschlag hier?
 
  • #80
@frei: wenn die Dinge so liegen würden, wie du sie schilderst, würde ich wohl zustimmen. Aber zwischen dem, was der Fs geschrieben hat und dem, was du in diesem fall draus machst, liegt schon noch einiges. es ist zweifellos möglich, dass du da richtig "hinzu interpretiert" hast. Es kann doch aber auch sein, dass der FS nicht so agiert hat in der Beziehung, wie du (und andere) es ihm hier unterstellen. Und dass seine Freundin keineswegs nur das arme unschuldige Opfer ist. Ich finde den Schritt, den sie gegangen ist, sehr extrem. Das KANN seine Ursache im Verhalten des FS haben. Es KANN aber auch viel mehr mit IHR als mit ihm zu tun haben. Deswegen hätte ich halt gern ein paar Zusatzinfos von ihm selbst. Ich finde, er hat dasselbe Recht wie jede/r andere hier, möglichst unvoreingenommen behandelt zu werden. davon sehe ich hier in diesem thread leider nicht sehr viel. Und ja, wir haben alle unsere eigenen Vorgeschichten, die solch echte Unvoreingenommenheit natürlich nur eingeschränkt zulassen. Weil bei vielen Geschichten eben bestimmte Emotionen und Reaktionen in uns ausgelöst werden, die ihre Wurzeln in unserem eigenen Erleben haben. Nur dass sie nicht notwendigerweise immer auch passen auf die neuen, anderen Geschichten.
 
  • #81
Ja, nach dem letzten Post kann ich mir sehr gut vorstellen, warum Madame so undankbarerweise gegangen ist.

Ich hoffe, und wünsche es ihr und der Kleinen gelingt es, ein gutes Leben aufzubauen.
Mehr Lebensqualität hat sie ganz sicher jetzt schon.
Und ob ein Kind einen Vater braucht, der sich mal 1-2h nimmt, zum Spielen, aber ansonsten nichts mit ihr anfangen kann?

Das Zitat von @QFrederick aus dem Parallelthread passt auch hier - wieder eine Beziehung, wo ein Umgang und ein Miteinander herrscht, den eigentlich niemand braucht.

Was ich nicht verstehe, warum Du, "nice" guy die Kleine, mit der Du nichts anfangen kannst, zurück willst. Weil sie DIR gehört?
 
  • #82
@ 79
Meine Güte, wie oft denn noch?!
Ich war nicht so fleißig im Haushalt und mit der Kleinen, wie ich es wahrscheinlich gesollt hätte und ja, ich hab ein paar mal gewartet, bis die Kleine satt, sauber und sehr müde war, dann hab ich sie genommen, bin im Kinderwagen mit ihr spazieren gegangen. Erst wurde ich ein paar Mal von jungen, hübschen Frauen angesprochen, später hab ich das Gespräch mit hübschen, jungen Frauen gesucht. Mann mit Kind kommt immer gut an, es war ein leichtes, sehr harmloses Flirten, hab ein paar Mal gesagt, ich wär alleinerziehend, auf jeden Fall einer liebevoller, alleinerziehender und hart arbeitender Vater mit Kind, dem die Frau abgehauen oder gestorben ist. Ein halbes Dutzend getauschter Nummern und vielleicht ab und zu mal einmalig eine SMS, mehr war es nicht, von keiner Seite.

Sie hat das Flirten mal mitbekommen und ist ausgerastet. Außerdem war sie wohl sauer, dass ich sie schon so "früh" Arbeiten "geschickt hab". Dabei war das der einzig richtige Weg. Dass ich sie nicht geheiratet hab, hat ihr auch nicht gepasst, dabei hätt ichs nachträglich auf der Stelle getan, wenn ich gewusst hätte, dass sie unverheiratet so einfach mir nichts dir nichts ihre Möbel und Koffer packen und 480 Kilometer wegziehen kann. Alles was wir gemeinsam angeschafft haben, meine Geschenke an sie, sogar alle gemeinsamen Bilder hat sie dagelassen und ich sitzt dafür, würd sie am liebsten alle verbrennen und dann wieder zusammenkleben und einfach nur heulen..
 
  • #83
@ 79
Meine Güte, wie oft denn noch?!
Ich war nicht so fleißig im Haushalt und mit der Kleinen, wie ich es wahrscheinlich gesollt hätte und ja, ich hab ein paar mal gewartet, bis die Kleine satt, sauber und sehr müde war, dann hab ich sie genommen, bin im Kinderwagen mit ihr spazieren gegangen. Erst wurde ich ein paar Mal von jungen, hübschen Frauen angesprochen, später hab ich das Gespräch mit hübschen, jungen Frauen gesucht. Mann mit Kind kommt immer gut an, es war ein leichtes, sehr harmloses Flirten, hab ein paar Mal gesagt, ich wär alleinerziehend, auf jeden Fall einer liebevoller, alleinerziehender und hart arbeitender Vater mit Kind, dem die Frau abgehauen oder gestorben ist. Ein halbes Dutzend getauschter Nummern


Ach Mann, werde erwachsen und mach ne Therapie, damit du deine Infantilität los wirst. Vor allen Dingen im Interesse deiner Tochter, damit die später keinen Looser als Vater hat, sondern einen verantwortungsvollen, reifen, wirklich erwachsenen Mann.

w
 
  • #84
Ich sehe schon auch, dass die Aktion der Frau ziemlich radikal war.

Vielleicht ist die Dame auch ziemlich energisch, vielleicht neigt sie dazu, wenn ihr der Kragen geplatzt ist, Nägel mit Köpfen su machen.

Ja, ok, sie ist vermutlich nicht eine sanftmütige Dulderin.

Aber der FS hat ja inzwischen ein paar Streiflichter aus dem Alltag erzählt, die vermutlich viele Frauen - sagen wir vorsichtig - wenig begeistert hätten.

Was schließlich dem Faß den Boden ausgeschlagen hat, hat der FS vermutlich noch nicht geschildert. Ich vermute aber lebhaft, dass es da etwas gab und dass es keine Kleinigkeit war.

Ich bin dennoch dafür, dass Kinder auch zu solchen Vätern, wie sie hier präsentiert werden, Kontakt haben. Ich habe meine Kinder auch meinem Ex hinterher gefahren, leider vergeblich. Dies empfinde ich heute noch als Niederlage.

Ich hoffe sehr, dass für das Kind des FS eine bessere Lösung gefunden werden kann.
 
  • #85
Warum war es der einzig richtige Weg, das Du deine Ex wie einen unmündigen Menschen auf die Arbeit geschickt hast?

Eines der Dinge, was ich meinem Ex zugute halte, ist, dass es nie die Diskussion um den Erziehungs- "Urlaub" gab, oder Vorwürfe, dass ich nichts tun würde.
Wobei die Kinderbetreuungssituation noch so war, dass es fast müßig war, darüber nachzudenken, auf jeden Fall vor dem 3. Geburtstag. Da war die Mittagsbetreuung schon ein sehr neuer Luxus.

Aber wir hatten wirklich sehr, sehr wenig Geld, damals habe ich gelernt, einen Speiseplan nach Budget aufzustellen und das einschließlich Babynahrung die Eigenproduktion bei bedachtem Einkauf günstiger kommt.
Ich möchte diese Zeit mit den Beiden nicht missen, dass Miterleben dieser rasanten Entwicklung und die Bindung, die entstanden ist. (Und es war keine Faulenzer - und Couch Zeit)
Das hätte ich mir von keinem Mann nehmen lassen.

Geld ist nicht alles, diese Zeit war unbezahlbar.

Dies nur als Replik auf einer Deiner genannten Punkte - ja, ich wäre sauer gewesen, aber mich hättest Du nicht schicken können.
Das entscheidet man gemeinsam.

Und noch etwas, auch eine verheiratete Frau kann jederzeit gehen, wenn sie möchte. Auf jeden Fall in unseren Kulturkreisen.
Der Trauschein ist keine Besitzurkunde.
 
  • #86
Du wunderst dich ernsthaft, warum sie dich verlassen hat? Merkst du eigentlich noch irgendwas?! Lies dir doch mal deine letzten beiden Posts durch und wenn du es dann immer noch nicht kapierst, dann ist dir echt nicht mehr zu helfen!

Du hättest sie geheiratet, damit sie dir nicht "abhauen" kann? Du "kannst mit kleinen Kindern nicht so", du nennst sie hier immer noch abwertend "Madame", redest von "KLEINEN" Fehlern, wenn du dein Kind dazu benutzt um mit Frauen zu flirten und dabei auch noch dreist lügst? Du kannst es nicht verstehen, dass sie "meckert", sich nicht "um dich kümmert"?!

Dich zu verlassen war das einzig Richtige für sie und das Kind! Mein Gott!

w(28)
 
  • #87
Nun ja, jedes Verhalten hat eben Konsequenzen,heiraten hat
Konsequenzen, Nichtheiraten eben auch. Leider ist es uns
Menschen besonders in jüngeren Jahren oft nicht möglich, diese Konsequenzen in unser Handeln und Denken einzubeziehen. Und das Leben ist eben so, daß wir dann mit
Diesen Konsequenzen leben müssen....und nur das Beste daraus machen können...
Aus deinem letzten Post spricht viel Abwertung von"Madame",
Du kannst oder willst nicht begreifen, daß du so nie wieder mit
Ihr ins Gespräch kommst,das ist dann eben auch eine Konsequenz. Die Reue erscheint mehr Selbstmitleid zu sein.

Leider wurde die Frage eines Vorposters nicht beantwortet,
Warum dir deine Tochter so wichtig ist. Die bisherigen
Spaziergänge mit satt-sauberem Baby zum Komplimentesammeln und Flirten haben ja nun mit einer Vater-Tochterbeziehung nicht soviel zu tun....Würdest du wirklich anteilig das Sorgerecht wahrnehmen wollen??
Das bedeutet echten Zeit und Energieaufwand....
Wieso war es der einzig richtige Weg sie so früh nach der Geburt wieder arbeiten zu schicken??(Zitat )
W50plus
 
  • #88
Du regst dich auf, dass sie fremdflirtet, aber machst selbst sowas:
hab ein paar Mal gesagt, ich wär alleinerziehend, auf jeden Fall einer liebevoller, alleinerziehender und hart arbeitender Vater mit Kind, dem die Frau abgehauen oder gestorben ist
Du kannst doch nicht einfach behaupten, dass sie tot wäre! Und jetzt wunderst du dich, dass sie sich tot stellt und keinen Kontakt mehr will? Die ganze Zeit schreibst du, dass SIE die Familie zerstört hätte, aber du bezeichnest dich schon lange selbst als Witwer.

Jetzt verstehe ich auch, was du mit "mit fremden Federn schmücken" meintest. Erst dachte ich, es ist doch nichts schlimmes, mit einem satten, ausgeschlafenen Kind auf den Spielplatz zu gehen. Aber wenn du auf dem Spielplatz andere Frauen angeflirtet hast und behauptet hast, dass du dich 24 Stunden um das Kind kümmern würdest, verstehe ich, dass deiner Ex das nicht gefallen hat.
 
  • #89
Interessant, was hier alles so ans Licht kommt.
Wenn die Frau nicht schon weg wäre, würde ich mich anbieten, ihr beim Kofferpacken zu helfen.
 
  • #90
Ich glaube nichtmal dass es das Hauptproblem war dass du nicht genug geholfen hast oder auch mal geflirtet hast. Für moch ist das Hauptproblem dass du zwar verlangt hast, aber dich nie gefagt hast: ist meine Frau glücklich? Packt sie das alles? Du hast ihr wahrscheinlich nicht das Gefühl gegeben dass es dir wichtig wäre dass sie glücklich ist. Ihr Eindruck wird gewesen sein, dass alles auf ihr hangenbleibt und sie mit dir ein zweites Kind hat. Und dann ist sie weg. Weil in ihrer Situation deine Blindheit und fehlende Anerkennung eine massive narzistische Kränkung war. Und diese stärkste Art der Kränkung erklärt ein soches Verhalten. Na und die Idee mit deiner Mama hat das Fass zum überlaufen gebracht. Hätte es zumindest bei mir. Wenn ich gestresst bin ist das LETZTE was ich brauche die Schwiegermutter im Haushalt. Ich befürchte das Ding ist gegessen. Anwalt und für das Umgangsrecht sorgen.
 
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