• #31
Also ich bin mit meinem Mann seit 25 Jahren zusammen und für uns ist das Bett ein Ort der (körperlichen) Nähe. Ich freue mich, wenn ich ihn spüre und Sex gehört jedenfalls auch dazu. So hat er zum Einschlafen seine Hand auf meinem Busen und ich genieße die Nähe. Manchmal massiere ich ihm auch seine Hoden. Dies ist für uns weniger eine sexuelle Handlung, sondern eine Handlung, in der wir die Nähe genießen. Und falls einmal ein erigierter Penis bei mir anklopft, kann ich mich noch immer entscheiden, ob ich das Angebot annehme oder nicht. Wichtig ist, dass sich der Mann nicht aufdrängt. Da verstehen wir uns aber auch ohne Worte.
 
  • #32
Mein Ideal wären zwei getrennte Schlafzimmer. Mein Mann mag das nicht. Leider.

Ich erwache gelegentlich nachts, dann möchte ich lesen und Hörbuch hören oder einfach nur ein wenig rumwursteln.
Mich stört es, wenn er nachts rumwurstelt.

Irgendwann werde ich die Chance nutzen und ins Kinderzimmer umziehen, wenn das Kind aus dem Haus ist. Das hat nichts mit mangelnder Liebe o. ä. zu tun, sondern einfach mit einem Freiraum, den ich gern hätte.
 
  • #33
Mein Mann und ich schlafen seit 11 Jahren im gleichen großen Bett unter einer!!! riesigen übergroßen Decke damit wir auch ganz viel Hautkontakt in der Nacht haben. Wir lieben das!!! Kuscheln!!! - Das ist für uns beide besser und wichtiger als Sex!!! Wenn mal einer Spätschicht machen muss oder zur Weihnachtsfeier geht, kann der andere immer nicht einschlafen, weil das geliebte Kuscheln fehlt. Die Wärme, der Hautkontakt, der Atem, das Anschmiegen,... Wir stehen sogar jeden morgen eine Vierte lStunde früher auf, damit wir noch ein bisschen bei Bewusstsein kuscheln können!!! Wunderschön - alles andere könnte ich nicht! Getrennte Schlafzimmer??? - Ich käme mir wie das allerletzte F*loch vor! Ungeliebt!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #34
Mein Mann und ich schlafen seit 11 Jahren im gleichen großen Bett unter einer!!! riesigen übergroßen Decke damit wir auch ganz viel Hautkontakt in der Nacht haben. Wir lieben das!!! Kuscheln!!! - Das ist für uns beide besser und wichtiger als Sex!!! Wenn mal einer Spätschicht machen muss oder zur Weihnachtsfeier geht, kann der andere immer nicht einschlafen, weil das geliebte Kuscheln fehlt. Die Wärme, der Hautkontakt, der Atem, das Anschmiegen,... Wir stehen sogar jeden morgen eine Vierte lStunde früher auf, damit wir noch ein bisschen bei Bewusstsein kuscheln können!!! Wunderschön - alles andere könnte ich nicht! Getrennte Schlafzimmer??? - Ich käme mir wie das allerletzte F*loch vor! Ungeliebt!
Manche kommen sich ungeliebt vor wenn der Partner darauf besteht sie regelmäßig zu Beschnarchen ;)

Früher aufstehen um in einem gemeinsamen Bett noch eine 1/4 zu kuscheln kann man auch wenn man die Nächte überwiegend getrennt schnarcht ... verzeihung schläft, getrennt stört ja kein Gescharche.
 
  • #35
Getrennte Schlafzimmer??? - Ich käme mir wie das allerletzte F*loch vor! Ungeliebt!
Gott sei Dank fühlt sich meiner nicht ungeliebt, wenn ich in mein eigenes Zimmer flüchte, damit ich ungestört durchschlafen kann ...
Vielleicht kann man das mit dem Alter pragmatischer und abgeklärter sehen. Früher konnte ich mir getrennte Zimmer nämlich auch nicht wirklich vorstellen. Aber es ist sooooo entspannt :cool:.
 
  • #36
Hallo in die Runde,

ich kann das gut verstehen und finde getrennt zu schlafen völlig in Ordnung. Die meisten Menschen sind nach dem Aufwachen noch ewig müde, bis zum ersten oder zweiten Kaffee ohnehin nicht zu gebrauchen. Ich bin umgekehrt sofort hellwach, offenbar dank einer guten Portion Adrenalin bereit zu Flucht oder Kampf. Da mich vor allem Berührungen wecken, finde es noch OK auf getrennten Matratzen mit jeweils eigenen Decken zu schlafen. Kuscheln dann erst bei ihr, dann rücke ich ab. Wenn ich anschließend zum Schlafen auf meiner Seite bin, kann ich Störungen nicht haben. Mein Körper holt sich sonst die Vor-dem-ersten-Kaffe-Müdigkeit anderer Leute konsequent im Laufe des Vormittags und das kann und will ich meinem Berufsleben nicht antun.

Allein zu schlafen ist schon ein Luxus. Seit der Trennung kommt meine Tochter oft ins Nebenbett, was aber wohl laut Kinderpsychologin völlig normal ist in der Übergangszeit. Aber wir haben uns mit Abstand arragniert. Wenn dann in den Wochen ohne Kinder mal eine Kennenlernphase so weit gediehen ist, dass sie für einen Overnight blieb, hat es mich schon gestört, wenn sie nach dem Kuscheln hinterher rückt auf meine Seite. Wenn ich nach jeder Berührung erst mal 30-45 min Wach liege, ist das alles andere als erholsam.

#5 (Gast45): Nicht gentelmenlike, wenn er im Bett schläft? Wir wissen zu wenig über die beruflichen Situationen der Threatersteller. Aber wenn sie nicht gerade verantwortliche Schichtleitung in einem der letzten aktiven Atomkraftwerke ist, will ich das er besser schläft und als Pilot ausgeschlafen zig Tonnen Personen, Facht und Kerosin über unseren Köpfen bewegt. Liebe #5, im klassischen Rollenbild wäre deine Auffassung falsch, denn du würdest dem Partner nicht den Rücken freihalten - Gentelman hin oder her, was allenfalls bei Tagen ohne Arbeit am nächsten Tag ein Rolle spielen dürfte. Modern bist Du aber auch nicht, denn Gleichberechtigung fängt bei den unbequemen Dingen des Lebens an, wie getrennten Rechnungen beim Date, Rücksichtnahme auf die sich logisch aufdrängenden und daher vordringlichen Belange des Gegenübers.

#32 Samtini, die fremdverliebte: Vermutlich ist Deine Nachricht im falschen Threat gelandet. Diese Diskrepanz im sexuellen Empfinden und Verlangen ist ziemlich schädlich für die Beziehung, aber weniger schädlich, als wenn die Konsequenzen ausgeschwiegen oder sich in Gestalt von Sticheleien Bahn brechen in die an sich zwischenmenschliche Traumbeziehung. Vielleicht sprecht ihr einmal drüber, ggf. fremdvermittelt. Eine Öffnung der Beziehung könnte eine für beide annehmbare und entlastende Lösung sein. Aber dann darf Anlass nicht ein Dritter sein (deine aktuelle Affäre) sondern nur der nicht an eine Person gebundene Wunsch, über Monogamie und Öffnung der Beziehung zu sprechen. Vielleicht kommt er ja bei einem Gespräch bei einem*r Therapeut*in aus dem Quark und entwickelt sich selbst noch mal sexuell weiter?

Hund vs. Katzen Voting: Eindeutig lieber Garfield als Odie!


M, 46