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  • #91
Ich bin da ganz bei Ihnen. So etwas wie die 50er Jahre als die Rollen noch klar verteilt waren und so etwas wie Anstand und Respekt herrschte- ist ja nun heute leider von dieser unsäglichen Political Correctness abgelöst, die systematisch unsere traditionellen Werte unterhöhlt und wir dadurch den moralischen Kompass aus den Augen verlieren.

Damals war es für die Frau ja auch viel leichter, daheim zu bleiben um sich um die Kinder zu kümmern. Der Mann schaffte schließlich allein das Geld heran, um für die Familie, Haus und Auto zu sorgen. So war jeder zufrieden.

Ich denke auch, dieses Land braucht eine dringend geistige-moralische Erneuerung, man sieht schließlich, wo es hinführt, wenn schon Kinder die Weltpolitik bestimmen wollen.

Wir sollten uns wieder auf unser historisch gewachsenes Wertefundament besinnen und auf unsere Wurzeln und Identität. Keimzelle der Gesellschaft ist immer noch unsere Familie. Doch die Familie braucht eine gesunde Gesellschaft, damit sie wachsen und gedeihen kann. Die Kinder sollen wieder Regeln und Respekt lernen.

Die Auflösung aller Grenzen und der Versuch, unsere geschlechtliche Identität und unsere naturgegebenen Rollen aufzulösen, kann nur ins Chaos führen-eine Gesellschaft am Abgrund, wen wir nicht rechtzeitig gegensteuern.
Ich kann bei bestem Willen nicht eindeutig entscheiden, ob dieser Beitrag ernst gemeint ist oder Satire darstellt. Ist er ernst gemeint, ist dies für mich ein Beweis dafür, dass die 68er nicht umsonst gearbeitet haben und dass wir "Kinder" brauchen, die mitreden, anstatt sich dem zu beugen, was Sie als "Regeln und Respekt" bezeichnen. Übrigens haben Kinder meistens Recht und können uns meist den richtigen Weg aufzeigen. Das sehe ich immer wieder bei meiner kleinen Nichte.
 
  • #92
Dann krieg doch du eure Kinder und stille sie.
Wieso soll der Mann die Kinder bekommen, wenn doch die Frau den Wunsch hat, schwanger zu werden?
So ist es doch nunmal meistens.

Ich sehe es auch so, dass ab der Kindererziehungszeit ab etwa 1 Jahr gleich geteilt wird oder aber entsprechende Kompensationen.
Ich bin nicht bereit zusätzliche Lasten zu übernehmen , nur weil ich der Mann bin.

Ich lieb meiner Kinder sehr, trotzdem war dies ein Projekt meiner Partnerin.

Ich will nicht detailliert auf 50 / 50 herumreiten, aber am Ende müssen die Gesamtlasten (in der Summe aus allen Arbeiten, inkl Einkommenerwerb ) gleich verteilt sein.

Dabei darf es keine Aufgaben geben, die man lieber macht, als andere, sondern jeder muss die Dinge ausführen können , welche gerade anfallen und jede Rollen spielen, wenn gerade notwendig.
Anders geht es m.E. heute nicht mehr.
 
  • #93
"Gegenreformation" ist für Dich wohl ein verkapptes Wort für die "konservative Revolution", die Leute wie Du anstreben. Glaubst Du nicht, dass Du darüber eher in einem Forum der Nouvelle Droite oder in einer Gesellschaft der Freunde Viktor Orbans diskutieren solltest?
politisch hier und geht in eine weltanschauliche Richtung, die mir überhaupt nicht gefällt.
Tja, lieber Ironside, dass geht mir genauso. Ich ahnte aber von Anfang an, dass unser Freund hier in diese Richtung tendiert.
Ich kann bei bestem Willen nicht eindeutig entscheiden, ob dieser Beitrag ernst gemeint ist oder Satire darstellt.
Dieser Beitrag ist ernst gemeinte Satire. Als ich gestern Abend von greenforest die "geistige Wende" las - habe ich mir gedacht-warum soll ich noch dagegen argumentieren? Ich habe gemerkt, dass man Fanatikern einfach nicht mit Argumenten begegnen kann. Das wird alles negiert. Wie ich darauf komme?

Nun, einige Ansichten und Formulierungen meines Beitrages habe ich direkt unserem hauseigenen Thread entnommen:
https://www.elitepartner.de/forum/f...n-gehen-grenzen-der-emanzipation.66786/page-8
Da hatten wir vor kurzem eine ähnliche Situation. Es fielen viele Argumente, die an den Hardlinern absolut abprallten.

Nachdem ich kürzlich zeitweise mal bei "Fridays For Hubraum" reingeschaut habe und mir eine Bundestagsrede der AfD und ein paar Interviews mit Herrn Gauland angesehen habe, war ich schon entsprechend sensibilisiert auf die "geistige Wende". Da müssen wir gar nicht zu Viktor Orban oder der Nouvelle Droite schauen.

Ich konnte also in wenigen Minuten meinen Beitrag verfassen, da ich mich bereits in diese Denkwelt hineinversetzen konnte.

Ich frage, wo die auf einmal alle herkommen und habe schon den Eindruck, dass da ist eine starke Gegenbewegung am Werk ist, deren Positionen auch immer "gesellschaftstauglicher"werden.
Ich habe auch festgestellt, dass man bei Hardlinern, egal woher, mit Argumenten und Logik nicht weiterkommt. Im Gegenteil, die verfestigen sich dann noch mehr in ihrer Position. Eine Lösung habe ich für mich für dieses Problem noch nicht gefunden. Diskutieren bringt nichts, ignorieren ist auch keine Lösung. Wobei- im Moment neige ich zum ignorieren.
Allgemein scheint ein Trend erkennbar zu den guten alten Zeiten, auch wenn man die gar nicht miterlebt hatte.
 
  • #94
Du beklagst dich, dass kaum jemand auf dein eigentliches Thema eingeht. Das variierst du allerdings einige Male.

Mir geht es die Auswirkungen der Genderthematik auf die Partnersuche von Akademikerfrauen. Bitte zum Thema schreiben. Danke.
Ich geh jetzt auch mal davon aus, dass du diese
meinst, aber was interessierts dich, wie es denen bei ihrer Suche geht?

Deine Eingangsfrage war ja: „Wie mit Gleichstellung und Partnersuche umgehen?“

Und dabei kommst du zu dem Schluss
Der Mann ist letztlich der Depp, der zwar maskulin und alpha sein soll, diese Eigenschaften aber offiziell verleugnen soll.
Meinungen dazu?
Meine Meinung ist, dass das bullshit ist.
Wenn ich den ein oder anderen Beitrag von den Männern hier lese, kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es sich hier um das Phänomen "Beischlafbettler" handelt. Das eigentliche Thema, das ich versuchte, anzusprechen, wurde nur von wenigen behandelt.
Ich nehme mal an, damit sind Männer gemeint, die Verständnis für die Anliegen von Frauen zeigen. Das ist in deinem Denken scheinbar nicht möglich ohne Hintergedanken.

Mit einer derartigen Wortwahl lässt du schon tief blicken.

Um was es dir wirklich geht, kommt ja erst nach und nach raus.
Ohne eine geistige Wende als Gegenreformation zu 1968 wird die Zukunft nicht rosig sein.
Ok, dann könnte man davon ausgehen, dass du halt sehr konservativ bist, aber
Eine Frau, die komplett nach dem "klassischen" Rollenbild lebt - nein, danach suche ich nicht,
Wie wäre es, wenn du mal die Gendertheorien, von denen du ausser Klischees und Vorurteilen nichts verstanden hast, beiseite lässt, und schreibst, um was es dir wirklich geht?
 
  • #95
Ich bin nicht bereit zusätzliche Lasten zu übernehmen , nur weil ich der Mann bin.
Das halten wir doch jetzt einmal fest, weil es so schön klar und ehrlich ist. DAS ist doch des Pudels Kern, und genau deswegen sollte auch gesagt werden, dass DU, der alte Inspi, der FS und alle Männer, die deine Meinung teilen, der Emanzipation auf Knien danken solltet!

Nun musst du eben nicht mehr alle Kosten tragen wie früher, die Emanzipation hat vor allem Männer wie euch entlastet, die hautsächlichen Nutznießer seid also ihr.

Aber tut uns Frauen jetzt bitte einfach den Gefallen und seid DANKBAR, anstatt hier in regelmäßigen Abständen herum zu jammern, weil ihr heute "nur" noch den Kaffee anstatt alles bezahlen müsst.
 
  • #97
Aha, welcher Mann Mitte 30 jammert denn schon herum, dass Ehe und Kinder an ihm vorbeigegangen sind ?
Ich kenne niemanden, auf den das zutrifft
Natürlich gibt es sowas... Zumindest Ü40 kenne ich mindestens drei Männer (zwei davon um die 40, einer 55), die sehr traurig und sogar teils verbittert sind keine Frau gefunden zu haben und keine Kinder zu haben. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Der eine (Diplomat) wollte sich ewig ausleben, ewig keine Kinder, heiratete erst mit 42, die Frau war 39, schwanger wurde sie nicht wegen einer Krankheit und war dann nach einem Jahr Ehe weg zu einem anderen Mann. Der andere ist etwa 41 und hat ca. 20 Jahre für sein Jurastudium gebraucht und ist arg übergewichtig samt Glatze - also optisch und finanziell kein Hingucker bzw. Hit. Der Dritte ist Professor, ebenfalls sehr dick, unansehnlich und ungepflegt (stinkt und hat faule Zähne) und ist ein extrem nachtragender, sturer komplizierter Mensch...

W31
 
  • #98
Jedenfalls geht mir die Gleichmacherei auch ganz gewaltig auf die Nerven. Der Gender Wahnsinn nimmt kein Ende und ich fühle mich nicht wohl damit. [...]
selbstverständlich würde es mir auch gegen den Strich gehen für gleiche Arbeit weniger Geld zu bekommen. Ich bin beruflich selbstständig [...]
ich erlebe das Frau sein als klare Bevorzugung. Ich darf nämlich gesellschaftlich alles von beruflich durch starten über Hausfrau sein bis hin zu ehrenamtlichen Tätigkeiten ausführen ... es wird nie gelästert oder blöd geredet. Ein Mann der nicht erwerbstätig ist wird viel komischer angesehen als die Gattin vom Notar oder Professor die es sich leisten kann zu Hause zu bleiben.
Ich finde es unfair immer zu sagen wie schlecht Frauen dran sind. In meinem persönlichen und beruflichen Umfeld haben die Ladys das schönere Leben. Viel mehr Freizeit, Entgegenkommen der Umwelt, Lob für berufliche Leistung usw. Männer müssen doch nur noch. Beruflich erfolgreich sein ist eh klar aber bitte auch noch guter Vater, bester Freund, stets Potent, immer Kavalier, im Haushalt bemüht .. um Gottes Willen ich möchte in unserer Zeit nicht in der Haut eines Mannes stecken.
Ich finde Deinen Post ziemlich widersprüchlich und Du mischst auch was (Ansehen beim Umfeld und Gesetzgebung). Anfangs schreibst Du, Dir ginge die Gleichmacherei auf die Nerven. Dann schreibst Du, wie schön Dein Leben ist, weil es die Gleichmacherei gibt - Du durftest Dich selbständig machen und Geld verdienen, ohne einen Mann (Vater oder Partner) fragen zu müssen.
Du bedauerst aber die Männer, dass sie keine Decke angeboten bekommen und nicht zu Hause bleiben dürfen, ohne doof angeguckt zu werden - da wäre Gleichmacherei doch schön (die wäre ja auch nur in den Ansichten durchzusetzen, nicht mal bei den Gesetzen)? Dann hätten sie nicht das Bild eines Hofierers, Beschützers, Jackenreichers abzugeben, was hintenrum ja bewirkte, dass Frauen als schwächer betrachtet und nicht für voll genommen wurden.
Die Ladys Deines Umfeldes scheinen keine Kinder zu haben. Sie scheinen auch nicht viel zu arbeiten, womit sie vom Geld des Mannes abhängig sind.

In der Haut einer Frau vor fünfzig Jahren hätte ich hier nicht gern gesteckt, die Frauen von heute profitieren davon, dass die Frauen damals Gleichmacherei wollten.
Die Frauen damals kämpften nicht nur gegen die Ansichten des Umfeldes, wie eine Frau zu sein hatte, sie kämpften gegen Gesetze! Der Mann von heute hat doch sogar schon alle Rechte, auch zu Hause zu bleiben. Dass beim Recht eines Vaters bzgl. seiner Kinder noch was getan werden muss, weiß ich, aber ansonsten muss der Mann doch lediglich ertragen, dass er nicht das konforme Bild abgibt, das sein Umfeld im Kopf hat von einem "richtigen Mann".
 
  • #99
@greenforest Wie ich schon mal geschrieben habe, habe ich auch kein Interesse (kein Bock) mehr, mit Frauen in Kontakt zu treten.

Es gibt wie viele Frauen auch immer, die den Feminismus betreiben oder gerne mitmachen oder sich jedenfalls nicht deutlich kritisch davon absetzen. Es gibt aber auch Frauen, die darauf so wenig Lust haben wie du und ich und die mit uns dieselben Motive teilen. Davon sind welche überzeugt ebenfalls den Weg gegangen, den Feminismus auch nicht mitzumachen und sind dabei auch beruflich erfolgreich ihren Weg gegangen (von wegen "gebildete Frauen"). Solche Frauen wollen keine Feminismus-Mitmacher und können dich wahrnehmen und sind interessiert, ob du die ähnlichen Motive wie sie hast. Diese sind sicher nicht in der Mehrheit.

Wie also damit umgehen? Einfach deinen Weg gehen, dein eigenes Umfeld sein. für diese attraktiv sein. Wenn du noch im Familiengründung fähigen Alter bist, wird du eventuell eine Konkurrenz um diese Frauen erleben. Wie es später ist, wirst du sehen. Ich denke, da es in Börsen auch bei Frauen nicht üblich ist, sich gegen den Feminismus zu äußern, bist du später ggf. offline gerne willkommen.
 
  • #100
Bei etlichen Beiträgen kommt mir das Gruseln. Das will die Elite sein?!
ch frage, wo die auf einmal alle herkommen und habe schon den Eindruck, dass da ist eine starke Gegenbewegung am Werk ist, deren Positionen auch immer "gesellschaftstauglicher"werden.
Ich habe mal gerade in LuckyDukes Nachbarthread geschaut und anscheinend nimmt die Anzahl der frustrierten Männer zu, die "die Schuld" für ihre persönliche Situation in der Emanzipation und den gesellschaftlichen Umwälzungen sehen:

"schöne" moderne Zeit auch ein Zeitalter des Egos, der Egomanie, der Pseudo-Emanzipation und der Schnellebigkeit. Wohl dem und der, die anders denken und leben!-
Soviel Unsinn und Schwachsinn wie aktuell in der Welt vorhanden ist, das hat es früher nicht in solchen Ausmassen gegeben. Früher war nicht alles besser, aber manches schon.

Ihr habt da schon recht, ich muss mir mein Leben zurückholen. Notfalls mit Gewalt und brutaler Zielstrebigkeit."

Ich habe die Frage schon gestellt in seinem Thread, was er mit Gewalt meint-ich denke aber, die Polarisierungen werden weiter gehen und ich hoffe nicht, dass wir frustrierte Zeitbomben hier herumlaufen haben, die ihren Frust an der Welt auslassen wollen.
 
  • #101
Nach dieser Haltung sind auch alle an ihrer Situation selbst schuld, egal, in welchen Verhältnissen diese leben. Ohne eine geistige Wende als Gegenreformation zu 1968 wird die Zukunft nicht rosig sein.
Die geistige Wende muss sich bei den Männern vollziehen und es ist den meisten Frauen komplett egal, ob Du das so siehst oder nicht. Männer, die das nicht hinbekommen, bleiben frauenlos oder müssen von ihren Ansprüchen an eine Frau ganz weit abrücken - keine gebildete Akademikerin für Dich.
Für alle Männer, die Deine Einstellung haben ist die Zukunft nicht rosig - für andere schon, denn die Zahl der Männer steigt, die eine Beziehung mit einer Partnerin auf Augenhöhe führen möchten, mit der sie sich alle Lasten und Pflichten fair teilen.

Die Frauen mussten sich weitgehend ohne männliche Unterstützung ihre Rechte erstreiten. Viele haben immer noch ein Problem, in den Regeln der Neuzeit zurechtzukommen, sich nicht freiwillig sich die komplette Familienarbeit aufzusacken und im gleichen Umfang berufstätig zu sein, wie der Mann.
Frauen mussten an die geänderten Rechte und Pflichten eine enorme Anpassungsleistung erbringen und genau das war von den Männern im ähnlichen Umfang gefordert. Manche haben es schon geschafft und sind daher attraktive Partner für Frauen. Anderen ist es wie Dir nicht gelungen und die haben halt Probleme mit Unsicherheiten und Frust - müssen sie selber lösen, nimmt ihnen keine Frau ab, auch nicht Mama.

Frauen haben heute viel aus Unterdrückung und ungerechten Gesetzen stammendes Leid nicht mehr, weil die Bedingungen durch Druck verändert haben. Dafür haben sie die Pflicht, für sich selber zu sorgen.
Männer müssen auf das Privileg verzichten, aus Lebensfrust eine abhängige Frau knechten zu können, sondern anders mit ihrem Frust fertig werden. Dafür werden auch sie adäquat entlasten: unglückliche Ehen werden von beiden Seiten nicht mehr aus finanziellen Grunden aufrecht erhalten, das Sorgerecht für Kinder wird automatisch geteilt, außer einer hat sich schwer was zulasten kommen lassen.

Die rechtliche und die wirtschaftliche Situation hat nichts mit dem Balzverhalten zur Gewinnung einer Partnerschaft zu tun.
Mein Mann hat anfangs deutlich mehr getan für das Zustandekommen der Beziehung als ich - weil er sie mehr wollte als ich.
Mein "Tun" war nicht das gleiche wie seins (Kaffee, Restaurant bezahlen), denn ich bin eine Frau und entmanne ihn nicht, indem ich sein Werbeverhalten (öffentlich) zurückweise und das ist bis heute so gebleiben - läuft super.

Das ist oft die klassische Situation, wenn für Frauen eine Beziehung und/oder der Mann auf den ersten Blick nicht das NonPlusUltra ist/zu sein scheint. Beziehungen haben auch heute noch ein großes Riskio für Frauen ohne Gegenwert belastet zu werden, siehe Beitrag #80 von @Blair und gehen so einen Deal nicht ein. So viel vom Mann bezahlten Kaffee trinkt keine Frau, um das auszugleichen
 
  • #102
@Blair
Das Problem, welches ich in der traditionellen Versorgerehe sehe ist, dass der Mann beruflich ausbrennt weil auf seinen Schultern die finanzielle Versorgung der Familie allein ruht. Das erzeugt einen mentalen und emotionalen Druck, der nicht selten zu psychosomatischen Schäden führt. Weiterhin neigen Männer, die den Alleinernährer machen eher dazu, sich im Beruf unfar und ungerecht zu verhalten, sprich, durch Konkurenzgerangel Kollegen auszuspielen um eine 'Beförderung' zu bekommen. All das ist ja bekannt.
Und diese immer mehr zur Gewohnheit werdenden schlechten Verhaltensmuster, speziell der durch Konkurrenzverhalten bedingte Niedergang von Moral und Verantwortungsbewusstsein schlagen sich natürlich auf das Verhalten des Mannes in der Familie nieder. Damit könnte so ein Versorgungsmann eher der Gefahr des Fremdgehens erliegen.
 
  • #103
Ohne eine geistige Wende als Gegenreformation zu 1968 wird die Zukunft nicht rosig sein.
Ich begrüße und unterstütze die Idee einer Konservativen Revolution sehr. Ich bin auch überzeugt, dass sich diese nicht aufhalten lässt. Erste positive Ansichten sind ja schon zu erkennen, u.a. an dem unterirdisch tiefen Argumentationsniveau der Feministinnen sowie auch an der Tatsache, dass die Feministinnen angefangen haben, einander gegenseitig zu zerfleischen, weil sie ihre eigene, ihrem Denken und ihrer Ideologie inhärente Intoleranz gegeneinander wenden. Somit bin ich eigentlich optimistisch, dass sich die in der Ausgangsfragestellung beschriebene Problematik in absehbarer Zeit von selbst lösen wird. Nur Mut!
 
  • #104
Dieser Beitrag ist ernst gemeinte Satire. Als ich gestern Abend von greenforest die "geistige Wende" las - habe ich mir gedacht-warum soll ich noch dagegen argumentieren? Ich habe gemerkt, dass man Fanatikern einfach nicht mit Argumenten begegnen kann. Das wird alles negiert.
Ok, dann entschuldige meinen Ton. Ich dachte allen ernstes, dass jemand hier so ein dummes Zeug postet.

BTT: Diese antifeministische Rhetorik und der Gegenangriff gegen die Gleichberechtigung gehören mittlerweile zum Standardrepertoire der einschlägigen rechten Kreise, auch in Deutschland. Unterschied ist eben nur, dass die Nouvelle Droite und ähnliche Gruppen es wagen, diese Themen offen auszusprechen, während in Deutschland nur codiert darüber gesprochen wird (eben mit Begriffen wie "Gegenreformation"). Eine traurige Analogie können wir ja bilden: der codierte Rassismus war damals vielleicht noch gefährlicher als der brutale und offene, da er gesellschaftsfähig war.

Ähnlich verhält es sich mit diesen Männerrechtstypen und Pickup-Künstlern, denen sich unser FS offenbar verbunden fühlt. Ich kenne einige von ihnen, die für eine einschlägige (keine deutschsprachige) Website schreiben persönlich. Ich kann nur sagen: grauenhafte Gruppe! Die meisten von den Typen haben einen unfassbaren Geltungsdrang und tun alles, um cool und alpha zu sein, sind dabei aber Karikaturen ihrer selbst, die jede Frau sofort durchschaut. Dabei haben sie einen unfassbaren Zorn...die legitimen Nachfolger der Angry White Men, die den "guten alten Zeiten" nachweinen. Und leider ist das Vorurteil wahr, dass sehr starke Überschneidungen mit den ganz schlimmen, offen rechtsradikalen Kreisen bestehen. Finger weg, gar nicht drüber diskutieren!
 
  • #105
Ich begrüße und unterstütze die Idee einer Konservativen Revolution sehr. Ich bin auch überzeugt, dass sich diese nicht aufhalten lässt.
Dann hoffen wir mal, dass Deine "Konservative Revolution " sich wieder in Luft auflöst. Noch habe ich diesbezüglich etwas Hoffnung.
Ansonsten, wie oben geschrieben, diskutiere ich nicht mit Rechtsaußen und ziehe mich hier deshalb komplett raus.
W,54
 
  • #106
Ich begrüße und unterstütze die Idee einer Konservativen Revolution sehr. Ich bin auch überzeugt, dass sich diese nicht aufhalten lässt.
Zum einen geht es bei dem Begriff um was ganz anderes als "bösen Feminismus" (siehe z.B. Wiki). Zum anderen:

Erste positive Ansichten sind ja schon zu erkennen, u.a. an dem unterirdisch tiefen Argumentationsniveau der Feministinnen sowie auch an der Tatsache, dass die Feministinnen angefangen haben, einander gegenseitig zu zerfleischen, weil sie ihre eigene, ihrem Denken und ihrer Ideologie inhärente Intoleranz gegeneinander wenden
Naja, unterirdisches Argumentationsniveau sehe ich, ehrlich gesagt, überall. Auch dieses gegenseitige Zerfleischen, also Männer, Politiker, Medienmenschen - die nehmen sich doch alle nichts dabei und trotzdem existieren diese Strukturen noch.
Es gilt, die Fanatiker und Fortschrittsverweigerer als das zu zeigen, das sie sind. Das sind z.B. im Feminismus auch Frauen, und? Das erkennen doch andere Frauen trotzdem, dass das falsch ist. Und Männer erkennen auch, was richtig und wichtig daran ist, dass Frauen gleichberechtigt sind, und dass nicht ein paar Fanatikerinnen das ganze Gute daran kaputtmachen können.
 
  • #107
Da muss ich ein wenig widersprechen. Gerade in dieser "Be yourself"-Mentalität liegt eines der Probleme der partnerlosen Männer. Natürlich sollte jeder er/sie selbst sein, etwas anderes ist ja völlig unmöglich, da man sich nicht verwandeln kann.

Ich sehe aber oft, dass viele (insbesondere junge) Männer "be yourself" gleichsetzen mit "sei faul" und "arbeite nicht an Dir". Ich sage immer: sei Du selbst, aber sei die beste Version von Dir selbst, und präsentiere Dich von Deiner guten Seite!

Jemand, der nur "er selbst" ist und sich damit zufrieden gibt, ist (bis auf einige Glückspilze mit Top-Genetik) schwach, fett, schlecht gekleidet, wenig gebildet und obendrein noch eine Heulsuse. Warum kann jemand nicht "er selbst" bleiben und dabei Sport treiben, sich gut ernähren, gescheite Bücher lesen, etwas über Mode und Stil lernen und sich mal zusammenreissen, anstatt zu jammern?

Ich finde es ist Quatsch zu sagen wer er selbst ist, ist faul, ein Versager, Jammerlappen und ungepflegt. Sicher kann das so sein, aber es macht ja noch lange nicht jeder nur Sport weil andere es verlangen.
Ich selbst bin auch nicht fett, sondern aktiv, interessiere mich durchaus dafür was ich anziehe und wie ich aussehe und hatte auch nie ein Problem Frauen kennenzulernen.

Es ist ja absolut ok sich zu verändern wenn man es selbst möchte, allerdings halte ich auch nichts von „mache ihr alles recht“. Es gibt da draußen Menschen mit allen möglichen Einstellungen und ich bin der Meinung das es auch ok ist wenn es zwischen zweien eben auch mal nicht passt weil beide eben einfach verschiedene Vorstellungen haben.

Du hast aber definitiv recht, dass man nicht jammern sollte. Wenn man unglücklich ist, ist es auch absolut ok etwas an sich zu ändern.
 
  • #108
Noch einmal eine ganz konkrete Antwort auf die Ausgangsfragestellung: Man sollte die Sache positiv sehen! Die genannten gebildeten Frauen um die Dreißig, die an das Gendermainstreaming glauben und paradoxerweise gleichwohl den Kavalier alter Schule beim Stelldichein erwarten, werden bald einmal merken, dass es so nicht geht, und sie werden auf den Rückwärtskurs einschwenken. Die Grundvoraussetzungen (eine gute Bildung) bringen sie ja mit, d.h. sie sollten intellektuell dazu in der Lage sein.
 
  • #109
Ich begrüße und unterstütze die Idee einer Konservativen Revolution sehr.
Beinhaltet diese Idee eigentlich, dass der Mann wieder zum Versorger wird und das Geld nach Hause bringt, während die Frau sich "ihrer natürlichen Bestimmung" widmet und sich um Haushalt und Kinder kümmert?

Oder soll sie doch ihr eigenes Geld verdienen, aber nebenbei das Heimchen am Herd geben?

Das wäre dann aber Rosinenpickerei.
 
  • #110
unterirdisches Argumentationsniveau sehe ich, ehrlich gesagt, überall.
Non sequitur. Indem ich auf das intellektuell tiefe Argumentationsniveau der Feministinnen verwiesen habe, habe ich nicht gesagt, dass alle anderen ein hohes oder höheres Argumentationsniveau hätten. Selbstverständlich haben Sie recht: Unterirdisches Argumentationsniveau findet man überall. Die Hauptursachen dafür sind Mangel an Bildung (wer lernt heute schon noch Latein auf dem Humanistischen Gymnasium, bevor er in der Öffentlichkeit spricht?), Mangel an formeller Korrektheit (wer trägt heute schon noch Anzug und Krawatte, wie es sich gehört?) und fast vollständiges Fehlen des bürgerlichen Anstands (wer sagt heute schon noch anständig "Sie" zu fremden Leuten?). Dies alles haben wir der 68er-Generation zu verdanken.
 
  • #111
Und Männer erkennen auch, was richtig und wichtig daran ist, dass Frauen gleichberechtigt sind, und dass nicht ein paar Fanatikerinnen das ganze Gute daran kaputtmachen können.
void, meines Erachtens lehnt doch der Herr die Emanzipation insgesamt ab und möchte doch laut dem "alten Emanzipationsthread" keine Gleichberechtigung, da Frauen doch "schon immer das Sagen hatten" und er gerne die 50er Jahre zurückhätte, wo Männer im dunklen Anzug bestimmt haben (immerhin nicht in Uniformen). D.h. meiner Ansicht nicht sieht er gar nicht "das Gute " in der Gleichberechtigung, was von "Fanatikerinnen" kaputtgemacht werden könnte, weil es für ihn nicht Gutes daran gibt.
In meinen Augen ist er selber der Fanatiker, aber gut dass mag jeder anders sehen-.
Ich dachte allen ernstes, dass jemand hier so ein dummes Zeug postet.
Danke für die Blumen, ich habe versucht, den "richtigen Ton zu Treffen;-)
die Nouvelle Droite und ähnliche Gruppen es wagen, diese Themen offen auszusprechen, während in Deutschland nur codiert darüber gesprochen wird (eben mit Begriffen wie "Gegenreformation").
Danke, das wusste ich nicht. Mir war eben nur der "AFD-Code", das pseudointellektuelle Geschwafel der Neuen Rechten in Form eines Götz Kubitschek, Höcke usw. bekannt wo in blumigen Worten rumfabuliert wird.
Eben die Kunst, das alles nur anzudeuten, so dass die Partei nicht auf eindeutige, evtl. verbotene Aussagen festgenagelt werden kann.
Ähnlich verhält es sich mit diesen Männerrechtstypen und Pickup-Künstlern, denen sich unser FS offenbar verbunden fühlt.
Ja ich denke mal, dass der "Beischlafbettler" hier seinen Ursprung hat. Danke für die Infos.
 
  • #112
Noch einmal eine ganz konkrete Antwort auf die Ausgangsfragestellung: Man sollte die Sache positiv sehen! Die genannten gebildeten Frauen um die Dreißig, die an das Gendermainstreaming glauben und paradoxerweise gleichwohl den Kavalier alter Schule beim Stelldichein erwarten, werden bald einmal merken, dass es so nicht geht, und sie werden auf den Rückwärtskurs einschwenken. Die Grundvoraussetzungen (eine gute Bildung) bringen sie ja mit, d.h. sie sollten intellektuell dazu in der Lage sein.
Wenn ich sowas lese platzt mir echt der Kragen.
Also hat die Frau sich entweder dem Mann zu fügen oder sie darf nicht erwarten respektvoll behandelt zu werden?

Ich sage dir mal was, Keule, mein Mann ist sowohl Kavalier der alten Schule,als auch jemand, der bestens mit der Selbstbestimmung der Frau zurecht kommt, ja, es sogar begrüßt. Und DAS, nur DAS, ist es was einen RICHTIGEN Mann, einen selbstbewussten Mann, ausmacht.

Männer, die deine Ansicht vertreten, sind hingegen in meinen Augen ziemlich arm dran.
Offenbar haben solche Herren schlicht und ergreifend Schiss vor starken Frauen.
 
  • #113
Noch einmal eine ganz konkrete Antwort auf die Ausgangsfragestellung: Man sollte die Sache positiv sehen! Die genannten gebildeten Frauen um die Dreißig, die an das Gendermainstreaming glauben und paradoxerweise gleichwohl den Kavalier alter Schule beim Stelldichein erwarten, werden bald einmal merken, dass es so nicht geht, und sie werden auf den Rückwärtskurs einschwenken. Die Grundvoraussetzungen (eine gute Bildung) bringen sie ja mit, d.h. sie sollten intellektuell dazu in der Lage sein.
Das siehst du völlig falsch. Die gut ausgebildeten Frauen werden sich einen Mann suchen, der zu Ihnen und Ihren Vorstellungen passt. Männer wie du werden in Zukunft nicht mehr benötigt, tut mir nicht leid um ehrlich zu sein. Mann muss mit der Zeit gehen, sonst geht Mann mit der Zeit.
 
  • #114
Indem ich auf das intellektuell tiefe Argumentationsniveau der Feministinnen verwiesen habe, habe ich nicht gesagt, dass alle anderen ein hohes oder höheres Argumentationsniveau hätten
Darauf wollte ich auch nicht hinaus, sondern darauf, dass die sich trotzdem auch nicht zerlegt haben, genauso, wie sich der Feminismus deswegen nicht zerlegen wird.
bürgerlichen Anstands (wer sagt heute schon noch anständig "Sie" zu fremden Leuten?)
Draußen im RL mache ich das erstmal mit jedem. Aber im Netz hat sich das "Du" ja stellenweise eingebürgert, weswegen ich es nicht unanständig finde, wenn generell geduzt wird, auch zu duzen. Im Zeit-Forum wird gesiezt, selbst wenn total beleidigt wird. Da würde ich auch nicht duzen (und auch nicht beleidigen).
Ich finde dieses Festhalten an solchen Förmlichkeiten auch nicht anständig, Anstand mache ich an was anderem fest (Haltungen und Ansichten und auch Taten, so ich Einblick darin habe).

Dies alles haben wir der 68er-Generation zu verdanken.
Da ist mit Sicherheit auch ne Menge Negatives mitgekommen. Zumal diese Männer von damals überhaupt nicht plötzlich emanzipiert waren, habe ich mal gehört. Die wollten nur unkomplizierten Sex und haben in der Mehrheit die Frauen genauso wie ihre Väter auf eine bestimmte Rolle reduziert und nicht für voll genommen.

Unterirdisches Argumentationsniveau findet man überall. Die Hauptursachen dafür sind Mangel an Bildung
Hm. Stimmt schon, wenn es in Foren stattfindet. Aber wenn man es allgemeiner sieht: Ich finde aber auch unterirdisch, mit Scheinargumenten z.B. politische Dinge durchsetzen zu wollen, weil man die Massen verblöden will. Das ist dann kein Bildungsmangel, sondern entweder offensichtliches Austricksen-Wollen (Maut), Arroganz, weil man die Macht auf seiner Seite hat (Bankenkrise 2008 und wie es weitergelaufen ist) und/oder wirklich geschicktes Weglassen von Fakten, um die Menschen auszutricksen und Spiel mit den Ängsten der Menschen (Brexit). Bei den "Argumenten" aufgrund von Bildungsmangel kann man es ja noch halbwegs erkennen (ich würde sagen, das mit der Maut ist so gelaufen), wenn man das Thema etwas kennt, aber wenn einer nicht gerade so offensichtlich gelogen und betrogen hat, finde ich es sehr schwer, das ganze zu durchdringen und Argumente zu finden, insbesondere, wenn das ganze so komplex ist wie z.B. die Bankengeflechte. Eine eigene Meinung kann man zwar trotzdem haben, aber die steht schon auf recht wackligen Beinen.
 
  • #115
Ansonsten, wie oben geschrieben, diskutiere ich nicht mit Rechtsaußen und ziehe mich hier deshalb komplett raus.
Ich bedaure es sehr, dass auch dieses Forum mittlerweile von den Neuen rechten und sonstigen AfD Sympathisanten geentert wurde. Auch ich habe gelernt, das man mit Rassisten, Anti-Antifa und Gleichstellungsgegner nicht diskutieren kann. Diese Menschen haben einfach nicht kapiert das ihre 'gute alte Zeit' nur für weiße, heterosexuelle Männer eine gute Zeit war.
Dazu mein derzeitiges Lieblingszitat:
Eric Cantona hat mal sinngemäßg gesagt: Mit Rassisten diskutieren, das ist, wie mit einer Taube Schach spielen: Egal wie gut du bist, egal wie sehr du dich anstrengst, am Ende wird die Taube aufs Spielfeld kacken, alles umschmeißen und umherstolzieren, als hätte sie gewonnen.
 
  • #116
Die genannten gebildeten Frauen um die Dreißig, die an das Gendermainstreaming glauben und paradoxerweise gleichwohl den Kavalier alter Schule beim Stelldichein erwarten, werden bald einmal merken, dass es so nicht geht....
Das ist ein Irrtum, dem Du unterliegst, weil Du vom Alter her zu weit von dieser Generation weg bist.

Meine Nichten und Neffen, die Nichten und Neffen meines Mannes sowie alle Kinder unserer Freunde und Bekannten sind um die 30. Da sehe ich, dass es genau so funktioniert: die Frauen führen ein modernes Leben mit guter Ausbildung und anspruchsvoller Berufstätigkeit, verlangen von den Lebensgefährten aktives sich einbringen ins Beziehungsleben, in die Haushaltsführung und später in die Familie statt alleinige Doppelbelastung.
Ihre Partner tun das alles, denn es gehört zu ihrem Selbstanspruch so eine Beziehung zu führen. Sie verhalten sich nicht nur in sondern auch nach der Datingphase in der Beziehung wie "Kavaliere alter Schule" und die "gendermainstreaming Frauen" zeigen ihnen, dass sie die geliebten Partner sind.
Beide können nämlich differenzieren und situationsangemessenes Verhalten.
 
  • #117
wer trägt heute schon noch Anzug und Krawatte, wie es sich gehört?) und fast vollständiges Fehlen des bürgerlichen Anstands (wer sagt heute schon noch anständig "Sie" zu fremden Leuten?
Nun, ich als Frau sicher nicht. :)
Duze munter, und lebe fröhlich unanständig ohne Latein, kann dafür aber relativ flüssig 2 lebende Sprachen und noch etwas Italienisch...
LinksGrün versifft, bekennend, weder Emanze noch Heimchen.
Nur Mensch im Jahr 2019, die bunte Vielfalt genießen, die ein paar ältere, oder manch Jüngerer, frustrierte Männer nicht fassen.
Weil es schlicht niemanden interessiert, ob sie eine Partnerin finden oder nicht.
Und Frau kann heute alleine... Sie darf wählen, Hosen anziehen, eigene Verträge abschließen, sogar unweibliche Berufe lernen - und sie darf sagen, so etwas brauche ich nicht in meinem Leben :))

Man zieht an, was man ausstrahlt, wer steht auf verbitterte, frustrierte Menschen?
Wenn man keine Partnerin findet, jede einem davon läuft, könnte es durchaus etwas mit einem selbst zu tun haben, nicht mit der böhsen Gesellschaft oder den böhsen Frauen.

Und bitte merken - Auch Mann kann die Uhr nicht zurück drehen.

Ich hoffe, dass zumindest das stehen bleibt.

W, 50
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #118
Hallo mokuyobi !
Eine Frau, die komplett nach dem "klassischen" Rollenbild lebt - nein, danach suche ich nicht, auch nicht unbewusst. Ich wäre auch bereit, mir die Kindererziehung zu teilen, das ist ja alles eine Sache der Absprache. Ich würde mich auch nicht dagegen wehren, wenn eine Frau sich um die Kindererziehung für einen Teil des Lebens kümmern würde, aber ich setze so was nicht voraus. Mir geht es um etwas, das vll. über meine Erfahrung hinausgeht: Für mich führt diese akademische Gendertheorie, in der ja letztlich die naturgegebene Geschlechtlichkeit geleugnet (es heißt dann: dekonstruiert) wird, zu einem Leben ohne Kinder und ohne Sinn. Die männlichen Eigenschaften sollten wertgeschätzt werden, genauso wie die weiblichen Eigenschaften, ohne dass es rechtliche Nachteile gibt. Jetzt kann man zurecht fragen, was denn das für Eigenschaften sind, aber es wird ja niemand ernsthaft bestreiten, dass es einfach Unterschiede gibt. Mir sagte die letzte Frau, wir im Westen seien alle privilegiert und müssten der Welt etwas zurückgeben. Was ist das für ein Satz? Ich kann dankbar für mein Leben sein, aber die a priori Voraussetzung, dass der weiße Mann (und die weiße Frau) Privilegien haben, führt zu einem Schuldkomplex, der z. B. zum Antinatalismus führt, dass Frauen sich immer mehr gegen Kinder entscheiden.
Aber genau dort - ja, per definitionem hier nur meine subjektive Ansicht - liegt doch des Pudels Kern, vielleicht ist es hier auch tatsächlich leichter wieder einmal die unsägliche Frage danach zu stellen, was eigentlich zuerst war: Huhn oder Ei? Also, was sind denn nun unsere geschlechtsspezifischen Eigenschaften, die zu benennen, du mir deutlich zu schnell ad acta legst, weil eben zu komplex. Gleichzeitig richtest du die Aufmerksamkeit deiner Gedanken auf die Kindererziehung... Ich meine, beißt sich da nicht die Katze in den Schwanz? Conclusio: Wenn du also zugibst, das Männliche oder das Weibliche nicht definieren zu können - und genau DAS ist doch das ständige Kernproblem der Genderthematik... - und lediglich ganz schwammig darauf verweist, dass die Unterschiede doch aber wahrzunehmen zu sein haben (das könnte möglicherweise lediglich einem nur allzu subjektivem Wunsch des Sprechers entsprechen, der schwammig formulierte Wunsch wird mir von dir aber nur zu schnell zur dogmatischen Allgemeingültigkeit erhoben und hat von diesem Podest aus dann einfach zu sein, aber: ich möchte Postulaten solcher Natur nur nach größerer Definiertheit als dem von der gewählten Kategorie "Schwammigkeit"Glauben schenken. Das auch nicht, weil ich militant oder feministisch unterwegs bin, sondern einfach, weil ich mir ungern Käse oder Quark an die Stirn schmieren lasse...) so kannst du dich dann nicht im zweiten Atemzug darüber echauffieren, wie Kinder heutzutage erzogen werden.
 
  • #119
Dass Jungs übrigens oft von Puppen von Natur aus gar nicht angetan sind, Mädchen umgekehrt nicht von technischem Zeugs, Traktoren oder Ähnlichem liegt u.U. einfach an der Peergroup,der sie sich schon in oder bald nach der Kita zugehörig fühlen. Die klar geschlechtliche Trennung des Spielzeugs in den Läden (die zufälligerweise auch dazu führt, dass Familien mit verschiedengeschlechtlichem Nachwuchs dasselbe Spielzeug ggf. zweimal kaufen müssen, in eben weibl. und männl. Ausführung...was für ein Zufall...) könnte jedenfalls weiters zur geschlechtl. Prägung beitragen...
Ich halte nebenbei bemerkt alles, das muss und gefälligst so zu sein hat (sprachphilosophisch gemeint) für höchst verdächtig... Jedenfalls mache ich mir über sogenannte "Das muss so..."-Sätze ganz gerne zweimal Gedanken. Von der der beschriebenen Unterhaltung der beiden Mütter halte ich ebenfalls wenig. Aber Hysterie ist für mich auch nur d. Nachbar der Muss-so-Sätze... Streng genommen darf man jetzt auch hinterfragen, ob ich die Annahme "Die Unterhaltung der beiden Frauen zeugt von moralingesäuerter Hysterie" nicht meiner Ausführung nach zu dogmatisch formuliert habe. Das ist gerne zu hinterfragen und zeigt gleichzeitig die Fragilität des Instrumentes unserer Wahrheitsfindung auf: der Sprache, ihrer Möglichkeiten und ihrer Grenzen...
 
  • #120
Man sollte die Sache positiv sehen! Die genannten gebildeten Frauen um die Dreißig, die an das Gendermainstreaming glauben und paradoxerweise gleichwohl den Kavalier alter Schule beim Stelldichein erwarten, werden bald einmal merken, dass es so nicht geht, und sie werden auf den Rückwärtskurs einschwenken.
Ahahaa, ja, sie Schweigen dann in der Gemeinde und senken ihr Haupt am Herd :D

Ich frag mich immer, ob solche Leute sich diesen Mist selber glauben oder ob ihr von Frust durchnebelter Blick sie nicht mehr ganz so weit sehen lässt :)

Ich geb Dir insoweit Recht, dass es gebildete Frauen auf dem Partnermarkt schwer haben können, weil es nicht genügend gebildete Männer hat. Das Down Dating Ding funktioniert selten gut. Aber ich wette dennoch mit Dir, dass so frustrierte Männer, die die alten Zeiten herbeisehnen, eher Singels bleiben mit ihrem kruden Weltbild und daher wohl auch etwas viel Frust entstehen kann. Es würde mich wirklich nicht wundern, wenn Du und der FS Singels seid und auch weiterhin alle Frauen in Eurer Umgebung verscheucht.

Nimmt mich ja wunder, ob Du dann so konsequent wärst und bereit wärst, eine Frau voll zu finanzieren und dies natürlich auch nach Scheitern der Ehe, da diese lebensprägend war (sie am Herd..)?
 
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