• #31
Mir fallen nur 3-4 Dinge ein, welche anders sind, wie als vor 25 Jahren. Das einmal ausgemachte Date, wird heute zumeist einen Tag vorher nochmal bestätigt.
Die Zeit zwischen Kontaktaufnahme und erstem Date wird meist und mehrheitlich über WhatsApp oder andere Messanger geführt und auch zwischendrin am Laufen gehalten.
Überhaupt wird nicht mehr so häufig angerufen und telefoniert.
Das Handy spielt auch beim Date eine Rolle, entweder wenn man kurz nur die Uhrzeit checkt oder zwischenzeitlich hibbelig Nachrichten, eine Fotoauswahl dem Datepartner gleich zeigen kann & will oder lustige Videos, noch besser, wenn das Handy als Lexikon und Beweismittel dient, für Dinge, wo man vom Wissen nicht sattelfest ist, andererseits dient das Handy auch dazu, sich nicht völlig mit Unwissen zu blamieren, in dem man Themen & geistreiche Antworten schnell im Internet googelt. Überhaupt muss man gar nicht mehr planen und organisieren, man schaut gemeinsam ins Handy, wenn einem die Ideen fehlen, wie der Abend ausklingen soll. Aber auch geeignet für spontane Einfälle, so hat bspw. der Baggersee bis 21.30 Uhr auf und anschließend dort Freilicht-OpenAir-Kino.
Abgesehen gehe ich weiterhin davon aus, dass man sich beim Date wie bisher kennenlernen möchte und vom anderen etwas über seine Interessen, Lebensweg und Lebenssituation erfahren will, und man sich daher unterhält. Immerhin ist da Jemand, der einem noch völlig unbekannt ist und der Kontakt frisch.
(Anders sieht es dann bei langjährigen Kontakten aus, wo die Leute sich zwar treffen, aber nahezu im Dauerzustand an ihrem Handy kleben und sich dabei gar nicht mehr miteinander unterhalten. Warum man sich da noch trifft, wenn nur jeder mit seinem Handy für sich beschäftigt ist und keine direkte persönliche vis-à-vis Kommunikation mehr stattfindet, sondern den Tagesverlauf über öfters und auch man sich 60-240 Minuten vor dem eigentlichen Treffen dann im Dauerzustand telefoniert oder tippt, sich alles mögliche erzählt, um dann beim Aufeinander-Treffen sich überhaupt nichts mehr zu sagen zu haben und sich dann anschweigt, meist wird dann gleich das Handy gezückt und man vertieft sich jeder für sich in sein Handy, nebeneinander schweigsam sitzend, kommuniziert oder mit anderen oder beschäftigt sich allein für sich unabhängig vom nun anwesendem Partners mit dem Handy, um zu Lesen, zu Spielen oder anderen Kurznachrichten wechselseitig und stundenlang zu schreiben (Chatten).)
 
  • #32
Danke, Andere Frau, das war genau die Antwort, die ich erwünscht habe. Endlich mal jemand, der auf meine Frage eingeht und nicht Heim Psychiater spielt.