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  • #1

Wie lange dauert es schwanger zu werden?

Mich würde mal interessieren, ob hier noch jemand rumgeistert, der gerade schwanger werden möchte? Wenn ja, wie lange bist du mit deinem Partner zusammen? Wie lange übst du schon? Was für unterstützende Massnahmen ergreifst du? Ich selbst fange diesen Monat an und irgendwie ist es sehr schwierig einzuschätzen, wie lange es dauert. Ist irgendwie blöd, weil ich u.a. beruflich für die nächsten Monate planen möchte.

[mod: Bitte beachten Sie, dass es sich hier nur um Einzelerfahrungen handelt. Die Antworten sind NICHT medizinische abgesichert. Für konkrete Hilfestellungen kontaktieren Sie bitte Ihren Facharzt]
 
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  • #2
Ganz ehrlich, werde unter diesen Voraussetzungen lieber nicht schwanger!
 
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  • #3
Ich denke man kann das wenig planen. Ich bin im zweiten Zyklus nach Absetzen der Pille schwanger geworden und jetzt in der 6. Woche. Planen kann ich aber trotzdem nicht, da die Fehlgeburtwahrscheinlichkeit ja bei etwa 20% liegt. Ich mache deshalb auch beruflich weiter wie bisher, da ich denke, alles auf das Kind auszurichten, nur um dann nicht schwanger zu werden oder das Kind zu verlieren, wäre eine enorme psychische Belastung.
Ich habe auch keine unterstützenden Maßnahmen ergriffen, da das meiner Meinung nach enormen Druck aufbaut.
Versuch`s einfach und wenn du etwa in der 12. Woche schwanger bist und die Gefahr das Kind zu verlieren geringer ist hast du noch genug Zeit zu planen.
w, 30
 
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  • #4
wenn ihr gesund seid und du weisst wann genau dein eisprung ist, wirst du wohl sofort schwanger werden.. so war es bei mir.

um den eisprung auszumachen mach die temperatur methode, die hilft nicht nur um eine schwangerschaft zu vermeiden.

viel glück.
w45
 
  • #5
mir hat man damals was von 6-12 Monaten gesagt. Ich hab noch nicht mal mehr meine nächste Periode bekommen ;o) und futsch war die Planung.
(wir waren damals 3 Jahre zusammen und knapp 1 Jahr verheiratet)

Beim 2. Kind ging es ebenfalls ruck zuck.

Schwangerschaften sind nicht planbar. Gut so!

(43)
 
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  • #6
Liebe FS
stell bitte den Kopf ab zu diesem Thema.
So funktioniert es mit Sicherheit nicht. Viehzüchter können das genaustens planen und durchführen.
Die machen das mit erprobten Zuchttieren.
Du und Dein Partner haben leider noch keine Erfahrung wie das bei Euch harmoniert. Das ergiebt sich.
Deine Frage lösst bei mir ein wenig Verunsicherung aus. Ist Dein Partner bei der Planung einbezogen, oder bist nur Du am Planen?

Also technisch gesehen, wenn alles gut funktioniert und beide Partner gesund sind klappt das auf der Stelle.
Ich muss nur in eine Frau spritzen, und schon ist sie schwanger. Wir haben sieben Kinder und bei jedem können wir Dir sagen, wann es genau passiert ist.
Nich weil wir so wenig Sex haben, sondern weil es jedesmal ganz speziell war.
 
  • #7
Bei mir hat es ein halbes Jahr gedauert. Ich war Anfang 20, lebte aber in einer Wochenendbeziehung, die aus der heißen Phase raus war.
Kinder kann und sollte man nicht planen, außer auf die Verhütung zu verzichten. Die Natur hat ihren eigenen Kopf. Wenn das Kind erst mal da ist, kannst du perfekte Planung ohnehin knicken. Da kannst du jetzt schon mal dafür üben. ;)
 
  • #8
NIEMAND KANN SAGEN WIELANGE ES BEI DIR DAUERN WIRD.

Lass Dich von Deinem Gynökologen beraten und höre ihm gut zu.

Man kann sofort schwanger werden. Einmal Sex und schwanger. Das passiert Zehntausenden deutschen Frauen jährlich, die ungewollt schwanger werden, nachdem sie nur einmal die Pille vergessen haben oder nur einmal ohne Verhütung Sex haben.

Sehr viele Frauen werden nach Absetzen der Pille inerhalb der ersten ein bis drei Monate schwanger, etwa 80% der Frauen unter 30 innerhalb eines Jahres. Frauen um Mitte 30 werden etwa zu 50% innerhalb eines Jahres schwanger.

Planbar ist in dieser Hinsicht gar nichts.
 
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  • #9
Hallo, hier die FS. Danke für eure Antworten. Um ehrlich zu sein interessiert mich einfach wie lange es bei anderen so lange gedauert hat damit ich in etwa planen kann, da folgende Situation ist:
Seit einem Jahr bin ich um weitere Erfahrungen zu sammeln für den Job 400km weit weg von zuhause. Nun nach diesem beruflich sehr lehrreichen Jahr was die Krönung meiner beruflichen Laufbahn war, möchte ich wieder zurück nach Hause zu meinem Partner mit dem ich derzeit eben eine Fernbeziehung habe. Nun gibt es die Möglichkeit die Schwangerschaft nun einzubinden aber da habe ich keine Lust drauf ewig zu warten bis wir wieder zusammen leben können. Oder doch Job suchen zuhause. Das steckt eigentlich dahinter. Interessiert mich nur wie es bei anderen war.
 
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  • #10
hatte im Dez einen FG ohne AS und nun 6te Woche Schwanger,bei mir läuft es Beruflich sehr gut. Wie du siehst bei jeder Frau anders.

W31
 
  • #11
interessiert mich einfach wie lange es bei anderen so lange gedauert hat damit ich in etwa planen kann
Du (!) kannst nicht damit planen, wie es bei anderen (!) war. Begreife das bitte endlich. Es kann im allerersten Zyklus klappen, es kann aber auch zwei Jahre dauern. Das kann man nicht planen und zehn Berichte von irgendwelchen Teilnehmerinnen werden das nicht ändern.

Welchen Teil davon verstehst Du nicht?
 
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  • #12
Hier die FS. Dachte, es gibt vielleicht die ein oder anderen Erfahrungen, Tipps (Folsäure ja/nein) aber ich sehe hier nicht möglich.

<MOD: Gekürzt.>
 
  • #13
Hier die FS. Dachte, es gibt vielleicht die ein oder anderen Erfahrungen, Tipps (Folsäure ja/nein) aber ich sehe hier nicht möglich.
Medizinische Tipps hast Du nicht erbeten. Wenn Du das wolltest, wäre auch jedes Medizinforum sinnvoller als ein Partnersucheforum. Aber na gut:

+ Unbedingt vor dem Absetzen der Verhütungsmittel gegen Röteln impfen lassen (bzw. Status checken)
+ Unbedingt drei Monate vorher mit Folsäure-Prophylaxe beginnen.
+ Unbedingt drei Monate vorher Untersuchung und Beratung beim Frauenarzt

Dann erst das Verhütungsmittel absetzen und entspannt und unverkrampft weiter Sex haben. Ohne Zwang, ohne Erwartung, nicht anders als sonst.

Wer unbedingt die Chancen auf Befruchtung erhöhen will, der sollte vom Tag 9 bis 16 mindestens jeden zweiten Tag Sex haben.

Frauen unter 30 werden zu 80% innerhalb eines Jahres schwanger. Ob nun im ersten oder zwölften Monat kann niemand vorhersagen. Bei vielen Frauen klappt es erstaunlich schnell; sie sind oftmals erschrocken, wie wichtig Verhütung bisher immer war.
 
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  • #14
+ Unbedingt vor dem Absetzen der Verhütungsmittel gegen Röteln impfen lassen (bzw. Status checken)
+ Unbedingt drei Monate vorher mit Folsäure-Prophylaxe beginnen.
+ Unbedingt drei Monate vorher Untersuchung und Beratung beim Frauenarzt
Wie haben nur Miliarden von Frauen ohne diese "unbedingt"-Ratschläge ihre Kinder bekommen.
Ich habe alles dies nicht getan. Röteln hatte ich als Kind schon, von Folsäure habe ich noch nie etwas gehört, aber ich habe mich schon immer gesund ernährt. Und zum Frauenarzt ging ich 1 x im Jahr und dann erst, als ich dachte, dass ich schwanger bin.
Stell dir vor, ich habe mit 36 mein 1. Kind bekommen und das ohne vorherige Maßnahmen, ich habe die Pille abgesetzt und 1 Monat später war ich schwanger.

Aber etwas anderes sollte man unbedingt machen:
Sich lieben und Sex haben ohne jedes mal an eine Empfängnis zu denken.
 
  • #15
Wie haben nur Miliarden von Frauen ohne diese "unbedingt"-Ratschläge ihre Kinder bekommen.
Ganz einfach: Weil es milliardenfach schon immer im Promille- bis Prozentbereich zu Missbildungen durch Röteln oder Folsäuremangel kam. Diese beiden Punkte sind wirklich extrem wichtig.

Stell dir vor, ich habe mit 36 mein 1. Kind bekommen und das ohne vorherige Maßnahmen, ich habe die Pille abgesetzt und 1 Monat später war ich schwanger.
Toll. Und das wird auch 99 von 100 Frauen ohne Folsäuresubstitution so gehen, aber die andere wäre froh, kein lebenslang schwerstbehindertes Kind zu haben, das leicht vermeidbar gewesen wäre, hätte man nur sein Hirn rechtzeitig eingeschaltet.
 
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  • #16
Toll. Und das wird auch 99 von 100 Frauen ohne Folsäuresubstitution so gehen, aber die andere wäre froh, kein lebenslang schwerstbehindertes Kind zu haben, das leicht vermeidbar gewesen wäre, hätte man nur sein Hirn rechtzeitig eingeschaltet.
Richtig, Hirn einschalten, sich lange schon vor der Schwangerschaft gesund, Vitamin- und Mineralstoffreich ernähren, kein Übergewicht haben, denn das ist oft ein Grund für Fehlgeburten, wie ich letztens im Fernsehen sah, auch wenn andere Gründe angegeben werden.

Ungesunde Ernährung und ungesunde Lebensweise verändert auch die DNS und das ist eine Erklärung, warum es immer mehr Schwierigkeiten bei Schwangerschaften, mehr Fehlgeburten, mehr ungewollte Kinderlosigkeit und mehr geistige bzw. körperliche Behinderungen gibt.

w 48
 
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  • #17
Folsäure und auch ganz wichtig Magnesium - sonst einfach deinen Altag nachgehen und warten bis du deinen ES hast, dann 48 Std vorher und nachher ist die Empfängnis am grössten ;) Lass Dich nicht unterkriegen hier,manchmal kommen halt auch mal unpassende Kommentare

w31
 
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  • #18
also ich habe meine schwangerschaften auch "geplant". ich wußte meine fruchtbaren tage und habe meinen mann dann verführt. er hat das mit sicherheit nicht gemerkt ;o), dass es von mir geplant war.

das ganze hat 2 x exakt geklappt. bei baby nr. 3 hat es etwa 6 monate gedauert.
 
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  • #19
Toll. Und das wird auch 99 von 100 Frauen ohne Folsäuresubstitution so gehen, aber die andere wäre froh, kein lebenslang schwerstbehindertes Kind zu haben, das leicht vermeidbar gewesen wäre, hätte man nur sein Hirn rechtzeitig eingeschaltet.
Du behauptest also, dass 1 von 100 Kindern schwerstbehindert wäre? Woher hast du denn dieses Wissen?
Sorry, aber wer sich gesund ernährt (und das setze ich einfach mal voraus) braucht so gut wie keine zusätzlichen Nahrungsergänzungen. Vielleicht sollten Menschen heute lieber mal wieder einen Apfel essen statt Vitamine zu schlucken und echte, natürliche Produkte verwenden statt weißes Mehl, Back- und Gewürzmischungen, Müsliriegel und Co.
Früher haben sich die Leute gesund ernährt und fertig. Klar, wer nur Fastfood frisst, braucht auch Vitamine und Ergänzungen.
 
  • #20
Du behauptest also, dass 1 von 100 Kindern schwerstbehindert wäre? Woher hast du denn dieses Wissen?
Ich behaupte eher, dass zu früheren Zeit ohne ausreichende Vitaminversorgung die Quote in diese Richtung ging. Hinzu kommen etliche Prozente mehr an fehlbildungsbedingten Fehlgeburten.

Die aktuelle Häufigkeit von Folsäuremangel-verursachten Neuralrohrmissbildungen beträgt etwa 0.1 bis 0.5 je 100 Lebensgeburten und ließe sich durch Folsäure-Subsitution drastisch senken -- wenn denn alle Frauen rechtzeitig einige Monate vor der Empfängnis mit der Folsäureeinnahme beginnen würden.

Sorry, aber wer sich gesund ernährt (und das setze ich einfach mal voraus) braucht so gut wie keine zusätzlichen Nahrungsergänzungen.
Das ist grundsätzlich richtig, in bezug auf Folsäure und Neuralrohdefekte aber leider nicht die ganze Wahrheit. Hier ist eine zusätzliche Einnahme auf jeden Fall zu empfehlen.
 
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