• #1

Wie kommt es bei Männern an, wenn Frau keinen Alkohol trinkt?

Hallo liebes Forum,

kürzlich hatte ich ein Date mit einem Mann und als das Thema Alkohol aufkam und ich sagte, ich würde keinen Alkohol trinken, war der Mann etwas verwundert. Jetzt frage ich mich, ob ich vielleicht bieder dadurch wirke, dass ich keinen Alkohol trinke. Könnte der Mann befürchten, mit mir kann man nicht feiern und keinen Spaß haben?
Was sind eure Erfahrungen diesbezüglich?
Freue mich über eure Beiträge :)
 
  • #2
Mich würde nur interessieren, aus welchem Grund du keinen Alkohol trinkst.
Religion, schlechte Erfahrungen, selbst trockene Alkoholikerin, gesundheitliche Gründe, Unverträglichkeit, generelle Ablehnung von Rauschmitteln etc. .....

m/36
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #3
Also ich würde mir als Mann keinen Kopf über so was machen. Ob du keinen Alkohol oder keine Schnecken magst, würde mir keinen Zacken aus der Krone brechen. Jeder so wie er mag. Ich trinke selber sehr wenig Alkohol! Und kann auch ohne lachen und Blödsinn machen!
M44
 
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Ars_Vivendi

Gast
  • #4
Generell überhaupt kein Problem, wenn Du zum Beispiel einfach keinen Alkohol magst oder keine Lust darauf hast. Ich bin selbst Nicht-Biertrinker und kenne das "Problem". Das mit dem "Nicht-feiern-können" ist Unsinn.

Wenn der Grund in ist, dass Du trockene Alkoholikerin bist, aus Weltanschauungsgründen keinen Alkohol trinkst (analog zu Veganerinnen) oder aus religiösen Gründen (Islam), dann würde ich das hinterfragen.
 
G

Gast

Gast
  • #5
Ich habe eigentlich noch nie bei einem Date über Alkohol gesprochen. War einfach kein Thema, weil keiner von beiden Alkohol getrunken hat während des Dates.
Ich könnte mir vorstellen, dass ein Mann denkt, dass eine alkoholabstinente Frau versuchen könnte, erzieherisch auf ihn und seinen Alkoholkonsum einzuwirken.
Ähnliches kann man ja auch bei Veganer erleben.
Es ist ja immer davon abhängig, wie vehement man seine Haltung vertritt, wenn jemand selbst keinen Alkohol mag, es aber toleriert, wenn andere Alkohol trinken, dann sollte es kein Problem sein. Wenn aber Alkoholgenuß verdammt wird, dann löst das u.U. Irritationen aus.
Zusätzlich fragt man sich vielleicht, was dahinter stecken könnte, wenn jemand keinen Alkohol trinkt. Eigene Probleme mit Alkohol, ExPartnerin eines Alkoholikers, etc.
Ich persönlich finde es völlig normal sowohl gar keinen Alkohol zu trinken als auch das Genießen von Alkohol. Beides bedarf für meinen Geschmack überhaupt kein Gespräch darüber.
W
 
  • #6
Mich würde nur interessieren, aus welchem Grund du keinen Alkohol trinkst.
Religion, schlechte Erfahrungen, selbst trockene Alkoholikerin,
Interessant wie man hier gleich wieder einen religiösen Grund sieht. Auch dass man ein ehemaliger Alkoholiker sein könne, habe ich selber auch schon bei mir gehört. Es schmeckt mir einfach nicht und tut mir auch gesundheitlich nicht besonders gut. Bei Nichtrauchern stellt man ja auch nicht so abstruse Fragen oder mutmaßt, warum diese Menschen nicht rauchen.

Also liebe FS, bei mir käme es eher positiv an, aber das liegt eventuell auch daran, dass ich selber keinen Alkohol trinke. Bei der Mehrheit sieht es aber wahrscheinlich ganz anders aus. Dies habe ich selber in meinen Bekanntenkreis erlegt. Immer wenn meine Exfrau und ich von Freunden eingeladen wurden, dann wurden wir immer als "Spaßbremse" betitelt. Wir beide wussten nie warum man, wenn man keinen Alkohol trinkt eine Spaßbremse ist. Gleichwohl haben wir auch niemanden belehrt. Jeder muss schon selber wissen, was er macht.
 
W

wahlmünchner

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  • #7
Naja, leider ist es ja sehr verbreitet, das Menschen eher zu viel Alkohol konsumieren. Wer wirklich viel trinkt, kommt mit einem Antialkoholiker weniger zurecht und umgekehrt. Was aber auch an der daraus resultierenden Freizeit-beschäftigung und oder Gesprächskultur liegt.
Ich trinke so selten und wenn so wenig Alkohol, das es in meiner Jugend schon ein grosses Thema war. Denn wenn mich die anderen nicht versuchten zu überreden, mehr zu trinken ( was ich nicht tat)
verschwand ich irgendwann angewiderte, wenn zu viel getrunken wurde und die Stimmung dementsprechend stumpfsinnig... nüchtern nicht auszuhalten war.
Für mich ist es ein Segen, endlich über 30 zu sein und diese leidige Diskussion von der Backe zu haben.
In meinen Partnerschaften hatte ich das große Glück, das dies nie ein Thema war. Die Männer tranken selbst nichts, weil sie es nicht vertrugen :) und nicht wirklich wollten. Nur ein Partner war Genusstrinker, das fand ich eigentlich ganz nett: Ab und an ein gutes Glas Rotwein.
Menschen die in meinem Alter noch viel Alkohol trinken, gehen auch gerne in Kneipen und Grillen bei jedem Sonnenstrahl Abends im Garten.
Auch nicht mein Fall ;)
Liebe FS, nutze es doch für dich: Wenn dir dein Gegenüber zu viel trinkt...lass es lieber.
 
  • #8
Mich würde nur interessieren, aus welchem Grund du keinen Alkohol trinkst.
Religion, schlechte Erfahrungen, selbst trockene Alkoholikerin, gesundheitliche Gründe, Unverträglichkeit,generelle Ablehnung von Rauschmitteln etc. .....

m/36

Schon gehen die Mutmaßungen los.
Liebe FS, erkläre Dich nicht. Du musst Dich überhaupt nicht rechtfertigen, warum Du keinen Alkohol trinkst. Einen Mann, der Dich zu dem Thema ausfragen will, kannst Du getrost vergessen.
Immer wieder bin ich erstaunt, warum man bei so einer Aussage auf Verwunderung stößt. Weil nicht jeder der Volksdroge Nr. 1 frönt? Weil Trinken einfach dazugehört? Es gibt in Deutschland viel zu viele Alkoholiker. Da sollte man einen Menschen, der keinen Alkohol trinkt, positiv zur Kenntnis nehmen und nicht eine Fragerunde nach dem Grund starten.
 
G

Gast

Gast
  • #9
Würde mich überhaupt nicht stören - ganz im Gegenteil. Zumal ich aus diversen Gründen selbst praktisch keinen Alkohol trinke. Nach dem Grund würde ich aber schon fragen. Im Idealfall sind es dieslben Gründe wie die meinen: schmeckt mir ganz einfach nicht, bekommt mir nicht und mir wird schnell duselig davon (ich mag meinen klaren Kopf), es ist ungesund, "persönliche" schlechte Erfahrungen und in einem gewissen Maß stößt mir auch die Doppelmoral in Bezug auf die Droge Alkohol sauer auf. Trinken == Spaß konnte ich unabhängig davon auch noch nie nachvollziehen.

Ein Problem hätte ich letztlich nur, wenn Du Dich deshalb für etwas besseres halten würdest und auf einem entsprechenden "Kreuzzug" unterwegs wärst: Leben und Leben lassen. Den Eindruck hatte ich jetzt aber nicht.

m, 35
 
  • #10
Alle Extremitäten lehne ich ab, vor allem, wenn die noch fremd gesteuert sind durch Religion etc. pp. dann ist es weitaus schlimmer! Wenn jemand das nicht schmeckt, ist das was anderes! Ich möchte auch nicht was essen oder was trinken, was mir nicht schmeckt und erwarte dafür Verständnis!
 
  • #11
Na also die erste Ebene ist ja die Genussebene: Wenn jemand zu einem guten Essen das Wasser dem Wein vorzieht, dann ist das schon auch eine Antwort auf die Frage, ob jemand Geschmack hat. Aber über Geschmack lässt sich streiten, und die interessantere Ebene ist eigentlich, wie man zu Kontrollverlust steht: Ob man Kontrollfreak ist oder auch mal loslassen kann, Zügel locker lassen kann. Wenn man mit einem leichten Schwips charakterlich nicht zurecht kommt, ist das ehrlich gesagt schon ein Charaktermangel, vergleichbar mit Frigidität.
Und es sagt etwas aus darüber, wie man zu seinem Umfeld steht, ob man sich vor anderen fallen lassen kann (denk auch an diese Teambuildingübung mit sich rückwärts fallen lassen und Vertrauensbildung) und im Schwips unbedacht, impulsiv handelt vor anderen oder ob man auch vor seinen engsten Freunden immer die Contenance wahren muss und man seine unreflektierten Handlungsimpulse lieber versteckt, verheimlicht, anstatt gemeinsam darüber zu lachen. Im Grunde hat der Abstinenzler in meinen Augen Angst vor der eigenen Unreflektiertheit.
 
  • #12
Guten Morgen,

es stimmt mich nachdenklich, wenn Fragezeichen auftauchen, weil man keinen Alkohol trinkt. Nicht jeder mag es eben, allein vom Geschmack her nicht. So wie nicht jeder, Zigaretten Kaffee, Fleisch und andere Dinge mag, was gibt es da zu rätseln und zu hinterfragen. Rätselhaft ist das *Muß* in der Gesellschaft und was man eigentlich mit dem Genuß von Alkohol in den meisten Fällen bezwecken möchte. Eine künstlich erzeugte Lockerheit, Pseudofröhlichkeit...... Himmel hülf, darüber sollte man sich Gedanken machen und das hinterfragen, warum man es braucht.
Fruchtig, fröhliche Sommergrüße (ohne Alkohol ;-))
 
  • #13
Ich kann dir zustimmen, solche "Beichten" sorgen oftmals für Verwunderung. Ich trinke keinen Alkohol und esse seit meinem 16 Lj. weder Fleisch, noch Getreide und Zucker nur hin und wieder. Aber ich maße mir nicht an, dass anderen Menschen "aufzudrücken". Mir ist nur aufgefallen, dass ich mich oft deswegen rechtfertigen soll, dabei erwarte ich doch auch kein Statement meines Gegenübers WARUM andere Alkohol, Fleisch, Getreide, Zucker konsumieren. Ich würde auch niemals versuchen jemanden zu "bekehren" - umgekehrt ist mir das schon ein paar Mal passiert. Mittlerweile sag ich nur noch, dass ich es aus gesundheitlichen und ethischen Gründen nicht möchte. Ohne großes Tammtamm... Ich signalisiere dann, dass ich meine Gründe bei ernsthaftem Interesse gerne darlegen kann, sag aber auch, dass das Thema Zeit in Anspruch nimmt. Fertig!
 
G

Gast

Gast
  • #14
Ich trinke selbst nur wenig Alkohol - beim Essen mal ein gutes Glas Wein ist für mich o.k., aber die Birne zuschütten, neverever...
Probleme hat das im Zusammenhang mit einem Date nur einmal verursacht - aber dieser Mann kippte sich eben im Laufe des Abends 4 große Bier rein - ich gefiel ihm nicht und er mir nicht - who cares, das kommt vor...
 
A

Ars_Vivendi

Gast
  • #15
Interessant wie man hier gleich wieder einen religiösen Grund sieht. Auch dass man ein ehemaliger Alkoholiker sein könne, habe ich selber auch schon bei mir gehört.

Lebenseinstellungen und Weltanschauungen (auch religiöse) sind etwas, das in einer Partnerschaft meiner Meinung nach kompatibel sein muss. Eine (auch trockene) Alkoholikerin als Partnerin ist auch mit gewissen Risiken verbunden. Wenn ich sehe, dass jemand nicht "normal" isst oder trinkt oder sich auf andere Weise eigenartig verhält, hinterfrage ich das kurz. Ich muss ja schließlich mit der Partnerin zurecht kommen.
Für mich ist das, was im islamischen Kulturkreis momentan passiert und die (Nicht-)Reaktion der gläubigen Muslime weltweit darauf so irritierend, dass ich eine Partnerin aus einer gläubigen muslimischen Familie (und da ist Nicht-Alkohol-Trinken ein Indiz) mit Skepsis betrachte, weil mir diese Weltanschauung einfach fremd und aus meiner Sicht zu intolerant ist.
 
N

nachdenkliche

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  • #16
Darf das nicht jeder halten, wie er möchte? Ich selber vertrage kaum Alkohol, bekomme nur Kopfschmerzen davon und der ganze folgende Tag ist mir verdorben, vielen Dank! Ich kann auch ohne Alkohol lustig sein.Zu einem guten Essen trinke ich natürlich auch mal einen guten Wein , das gehört manchmal einfach dazu.Wasser tuts aber auch.Wenn das einem Mann nicht passt, dann soll er mich in Ruhe lassen. Einen heißen Sonntag wünsch ich Euch...und besser keinen Alkohol! :)
 
  • #17
Das ist mir total egal. Ich habe damit überhaupt keine Probleme und würde ich auch nicht nachfragen.

Was aber gar nicht geht, ist wenn eine Frau an einem Date verlangt, dass auch ihr zukünftiger Partner keinen Alkohol trinken darf, was ich schon einmal erlebt habe. Ich trinke zwar auch sehr wenig Alkohol, aber ich geniesse doch ab und zu ein Bier oder ein Glas Wein.
 
  • #18
Wie sieht es mit anderen Drogen bei dir aus: Kaffee, Tee, Tabac, Marihuana und Koks ?
Würdest du mit mir ein Pfeifchen rauchen oder wenn du nicht rauchst einen meiner lekkeren H-Plätzchen probieren?
Ziehst du eine Nase oder nimmst du sonstige Aufputschmittel wenn eine lange Techno(Goa)Party ansteht?
Ich trinke fast keinen Alkohol, besonders dann nicht wenn es so heiß wie jetzt ist.
 
G

Gast

Gast
  • #19
Ich trinke gerne mal ein Bier und gehe auch in den Biergarten. Im Winter trinke ich auch mal einen Wein und gegen den Ouzo beim Griechen habe ich auch nichts. Trotzdem kommt es vor, das ich auch mal eine zeitlang nichts trinke. Mir ist es grundsätzlich egal, ob meine Freundin Alkohol trinkt. Solange keine "erzieherischen" Massnahmen passieren, gibts keine Angriffspunkte. Komischerweise habe ich noch nie dieses Thema bei einem Date gehabt. In der Vergangenheit hatte ich auch Freundinnen, die wenig oder gar nicht getrunken haben. Das hat zu keinem Stress geführt, da ich der Meinung bin, das jeder so leben soll wie er gerne mag. Du hättest bei mir keine Probleme.
 
  • #20
kürzlich hatte ich ein Date mit einem Mann und als das Thema Alkohol aufkam und ich sagte, ich würde keinen Alkohol trinken, war der Mann etwas verwundert. Jetzt frage ich mich, ob ich vielleicht bieder dadurch wirke, dass ich keinen Alkohol trinke. Könnte der Mann befürchten, mit mir kann man nicht feiern und keinen Spaß haben?Was sind eure Erfahrungen diesbezüglich?
Freue mich über eure Beiträge :)

Wie würdest du reagieren, wenn dein Date sich darüber wundert, dass du nicht rauchst? (nur als Beispiel)
So etwas ist doch ganz alleine deine persönliche Angelegenheit, und es sollte dich in keiner Hinsicht kümmern, wie eine andere Person das findet.
Traurig, wenn man nur mit Alkohol Spaß haben kann. *Kopfschüttel*
 
  • #21
Hallo FS,

da sehe ich kein Problem. In meinem bisherigen Leben haben die Frauen auch sehr wenig bis fast keinen Alkohol getrunken. Hat mich nicht gestört. Mich würde es eher bedenklich stimmen, wenn Alkohol für eine Frau zum täglichen Leben gehört.

Ich selbst trinke ein bis zweimal die Woche Alkohol, kann aber auch mal längere Zeit ohne auskommen. Wäre dann zwar schade, wenn man nicht mal gemeinsam eine Flasche guten Wein verkosten könnte - aber sicher ein eher kleines Problem.

Grüße
M42
 
  • #22
Interessant wie man hier gleich wieder einen religiösen Grund sieht.

Das ist doch wieder ein Indiz wie vorgefertigt bei manchen das Denken ist.

Kein Alkohol = Islam.

Dass es ganz andere Gründe geben könnte außer der Religion und ehemalige Alkoholikerin will man gar nicht berücksichtigen. Man hat halt seine vorgefertigte Meinung und diese muss ja auch Stimmen. Sollt diese Meinung nicht stimmen, dann könnte ja gleich ein persönliches Weltbild zerbrechen. Ich käme jedenfalls nie auf die Idee jemanden, der keinen Alkohol trinkt, gleich in die religiöse Schiene zu schieben. Ich kenne in meinen Freundeskreis 8 Frauen, die keinen Alkohol trinken und bei allen herrscht kein religiöses Verhalten. 2 hatten einen Alkoholiker als Vater, 2 schmeckt der Alkohol einfach nicht und trinken lieber edelsten Kaffee, 1 wurde durch einen betrunkenen Autofahrer ins KH
"befördert" und die anderen 3 hatten negative Erfahrungen durch einen alkoholtrinkenden EX.


Also liebe FS ich würde dies eher positiv sehen. Wenn man z.B. ins Restaurant geht und ich 1 oder 2 Gläser Wein getrunken habe, dann wäre das Problem mit dem Autofahren schon gelöst.:) Obwohl ich selber gerne einen Wein trinke, fahre ich niemals, wenn ich nicht 0,0 Promille habe.

Vielleicht kommt ja noch eine Antwort von der FS, warum Sie keinen Alkohol trinkt und somit wären ja die ganzen Mutmaßungen ad acta.
 
  • #23
Liebe FS, interessante Frage und berechtigte Gedanken. Ich selber z.B. trinke nur Whisky, weil mir Wein, Bier und alles andere nicht schmecken. Deshalb komme ich dann nur auf ein Glas alle 2-3 Monate, wenn mir danach ist. In der Vergangenheit ist es mir bei vergangenen Dates (im Restaurant, wenn es um "wir nehmen schon eine Flasche, was magst du lieber, rot oder weiß" ging) schon des Öfteren passiert, dass erstaunt auf meine Aussage, für mich bitte nur Wasser, reagiert wird. Es wurde dann immer kurz nachgefragt, aber dann hatte sich die Sache.

Manchmal hatte ich schon Befürchtungen, als Spaßbremse dazustehen, weil Alkohol in den Augen vieler aus dem geselligen Zusammensein kaum wegzudenken ist. Manchmal hat mein "bitte nur Wasser/Schorle/etc" dann dazu geführt, dass sich das Gegenüber meinte mäßigen zu müssen, weil sie dachten, es käme schlecht, insbesondere beim ersten Date der Einzige zu sein, der trinkt. Dabei finde ich Männer mit einem guten Glas in der Hand durchaus anziehend, aber die Männer denken dann meist gleich, Frau würde es missbilligen.
Irgendwann nach dem 2. Date haben sie sich dann aber alle wieder gefangen und getrunken wie sie wollten :)

Viel mehr aufgefallen bin ich beim Feiern in Clubs, zwischen 18-23 Jahren, da musste man sich ständig rechtfertigen. Mit angeheiterten Personen darüber zu diskutieren, dass es einem wirklich nicht schmeckt, ist frustrierend und sinnentleert. Unter Anderem deshalb bin ich nicht mehr so oft in Clubs.
 
  • #24
Selbst trinke ich auch sehr wenig Alkohol und auch nur, um bei bestimmten Anlässen sozial sozusagen nicht aufzufallen. Brauche also jedenfalls keinen Alkohol um Spass zu haben und mich wohl zu fühlen. Ich habe vielfach die Erfahrung gemacht, dass dies bei Männern sehr schlecht ankommt, auch bei denen, die selbst (sehr) wenig trinken, leider. Warum, dass wüsste ich auch sehr gerne.
 
  • #25
Liebe FS, deine Einstellung finde ich gut. Allerdings scheint es für viele etwas gewöhnungsbedürftig zu sein. Ich trinke auch fast kein Alkohol, aber ein schönes Glas Wein zum Abendessen oder Sekt zu besonderen Anlässen möchte ich mit meinem Gesprächspartner gerne trinken können. Das hat für mich etwas mit Genuss & Lebensfreude zu tun. Wer allgemein gesagt alles aus Prinzip ablehnt passt nicht zu meinem Lebensstil. Aber jedem das seine. Gleich und gleich gesellt sich gern. :)
 
G

Gast

Gast
  • #26
Ich trinke selbst auch gar nicht und hatte noch nie Probleme damit, es wurde schon mal nachgefragt, aber immer ohne Diskussionen akzeptiert. Außerdem gibt es mittlerweile so viele alkoholfreie Getränke, dass es gar niemandem auffällt, dass man "bleifrei" trinkt. Mein Mann trinkt auch nie viel, mal ein Radler oder so, so dass wir uns dahingehend auch ergänzen. Ich denke, je weniger Heckmeck man drum macht, umso weniger fällt es auf oder wird es zum Thema.
 
  • #27
Bei manchen läuft einfach aufgrund von irgendwelchen Äusserungen abstruses Kopfkino ab und offensichtlich gelangt man aufgrund einzelner Aussagen schnell in eine Schublade.
So hat kürzlich ein Kollege gemeint, ich esse sicher gerneTofu....
ich kleide mich nicht Öko, bin keine missionierende Gesundheitstante, trinke gern Wein, bin keine Vegetarierin und mir schmeckt Tofu überhaupt nicht !
 
  • #28
Da sollte man einen Menschen, der keinen Alkohol trinkt, positiv zur Kenntnis nehmen und nicht eine Fragerunde nach dem Grund starten.

Naja doch.. in gewissem Maße gehts ja nicht nur um das Glas Wein am Abend und den Sektempfang einer Hochzeit.. sondern eben auch um weitreichendere Themen.
Beispiel: Wie muss ich mich gegenüber einem trockenen Alkoholiker verhalten?
Was kann ich kochen?
Wo ist Rücksicht gefragt?

In meinem Bekanntenkreis ist tatsächlich ein Mann rückfällig geworden weil er den Alkoholhauch eines frisch aufgetragenen Parfums abbekommen hat. Kein Witz!
Seine Frau - leidenschaftliche Köchin - musste auch oft Rücksicht auf ihn nehmen, da in keinem Essen alkoholisches enthalten sein durfte.
Das fängt beim Tiramisu an und hört beim Sonntagsbraten mit Portweinsauce auf.
Sowas ist zwar nicht zwangsläufig eine Einschränkung aber dennoch eine wichtige Information.

Zum Thema: Ist doch völlig egal wer was trinkt oder eben auch nicht. Ich würde daraus sonst kein Thema machen.
 
  • #29
Eine Frau die keinen Alkohol trinkt und vor allem nicht raucht ist höchst willkommen.

Wenn man nicht damit kann wie du so bist dann vergiß ihn gleich. Richte Dich nach Dir und Deinem Leben und nicht nach dem Mann, wenn es um den Konsum von Drogen geht.
 
  • #30
Außerdem gibt es mittlerweile so viele alkoholfreie Getränke, dass es gar niemandem auffällt, dass man "bleifrei" trinkt.

Sicherlich auch eine Möglichkeit, aber dann käme mir gleich der nächste Gedanke. Warum macht man dies? Schämt man sich dafür, dass man keinen Alkohol trinkt?

Bei manchen läuft einfach aufgrund von irgendwelchen Äusserungen abstruses Kopfkino ab und offensichtlich gelangt man aufgrund einzelner Aussagen schnell in eine Schublade.

Ja das ist wirklich witzig hier. Ob dann diejenigen auch gleich einen religiösen Aspekt sehen, wenn jemand eine Frage einstellt, dass man kein Schweinefleisch isst. Ich schätze der naheliegende Grund, dass es einfach nicht einen nicht schmeckt, ist dann wieder außen vor. Warum einfach gestalten, wenn es auch kompliziert geht. Ich esse z.B. auch kein Geflügel und höchstwahrscheinlich habe ich dabei aber auch Glück, dass es keine Religion gibt, die das heilige Huhn oder den Truthahn anbetet.:) Sollte es doch eine geben, dann kenne ich sie halt nicht.
Könnte der Mann befürchten, mit mir kann man nicht feiern und keinen Spaß haben?
Wenn man also den Spaß nur über den Alkohol definiert, dann sollte man sich eher fragen, was derjenige unter "Spaß" versteht. Ist der Alkohol die Grundvoraussetzung um Spaß zu haben?
Mir würden jetzt spontan über 50 Dinge einfallen, die ich mit dem Faktor "Spaß" definiere und niemals würde da Alkohol hilfreich sein. Bei manchen Dingen könnte dann auch Alkohol sehr schädlich sein.
 
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