G

Gast

Gast
  • #31
Ich kann die Beobachtung des FS gar nicht teilen. Ich habe eine geschiedene Ehe, momentan lebe ich in einer Partnerschaft ohne Trauschein, dazwischen habe ich auch mehrere Affären-aber es war niemals oberflächlich. Selbst bei den Affären nicht. Ich wusste immer sehr viel über den Mann und er über mich (auch in Affären), wir hatten eine tiefe Zuneigung und erotische Anziehung zueinander. Sexualität wurde immer mit Tiefe und auch eine gewisse Zuneigung/garLiebe (auch bei den Affären)
erlebt.

Ich teile die Meinung des FS gar nicht.
Einfach mal besser im Vorfeld selektieren-und wenn man keinen passenden Partner findet, dann nicht irgendwen mitnehmen-Hauptsache nett und Sex. So wird man auch keine oberflächliche Sexualität erleben. Übrigens waren auch die Männer sehr daran interessiert, Sex mit Gefühl und Zuneigung zu erleben-auch in Affären. Die Männer, die ich kennte, waren ganz normale Männer. Und keiner, wirklich keiner hatte Interesse daran, mit mir ins Bett zu gehen, ohne dass er mehr von sich erzählt und über mich erfährt.

Mir sind solche Lebensarten, wie in der Fragestellung beschrieben, unbekannt. Wenn es solche Menschen (m/w) tatsächlich gibt, finde ich es sehr traurig-jeder Mensch, der sich selber wertschätzt und respektiert, betreibt solche Sexaktivitäten auf so einer Ebene wie in der Fragestellung nicht.

Ich finde, wir Menschen unterscheiden sich von Tieren u.a. auch dadurch, dass wir die Sexualität bewusst und mit richtigem Kennenlernen und Selektieren erleben-alles andere wäre mir als Mensch einfach zu primitiv.

w/39
 
G

Gast

Gast
  • #32
Ich habe manchmal das Gefühl, wenn so ein allgemeines Statement über Sex und Moral eingestellt wird, dass das von einem Frustierten oder einem quasi religiösen Ereiferer kommt.

Eigentlich antworte ich nur auf Fragestellungen, die einen persönlichen Hintergrund schildern, aber diese Beobachtung wollte ich einfach mal loswerden.

m
 
G

Gast

Gast
  • #33
Pauschal kann man es schwer beantworten.
Ich stimme aber der Jugendarbeiterin weiter oben zu:
Vor allem bei jüngeren Frauen (unter 26) hat eine derb-primitive Pornosexualität um sich gegriffen.
Wie Sie oben beschreibt , glauben die jungen Mädels, dass sie nur durch Pornogetue den Jungs gefallen.
Ebenso haben wohl mittlerweile 50 Prozent der unter 25-jährigen Männer aufgrund ihrer Penisgröße Komplexe, da heute eben nur wichtig ist, wie viel Mann zu bieten hat.
Alles andere ist sexuell den meisten jungen Frauen ja herzlich egal.
 
G

Gast

Gast
  • #34
@32
Die Armen. In die Irre geleitet von Feministinnen, sind sie am Ende untauglich, eine Langzeitbeziehung durchzuhalten. Immer mehr Jungs begreifen das und folgern "Pump & Dump"...

Impulskontrolle wird als spiessig diffamiert, das Resultat ist vorhersagbar. Da kann man glatt zur Kulturpessimistin werden!

Am meisten und unmittelbarsten aber schaden sie sich selbst. Kurzfristige Lustmaximierung mit langfristig verheerenden Folgen. Google mal nach Susan Walsh (Bloggerin) oder Helen Fisher (Wissenschaftlerin). Da gehen Dir die Augen auf - von wegen, "es ist dich nur Sex"...

Welch eine Verkennung der Wirklichkeit!

w,41
 
G

Gast

Gast
  • #35
Manche sind so in ihren Theorien verhaftet, dass sie die Realität nicht mehr sehen können.

Ich habe mich schon in einem Alter selbstbefriedigt, das war lange bevor ich den ersten Porno gesehen, bzw. die ersten Erfahrungen hatten. Die Fantasien speisten sich aus mir und meinem unschuldigen Leben, die Fantasien waren aber keineswegs unschuldig. Und sie standen den viel später konsumierten Pornos in nichts nach, im Gegenteil, den meisten platten Pornos fehlt doch das psychologische Moment.

Seltsam, wie manche die Medienwelt und Pornographie als riesen Einflussgrößen hochpuschen. Vielleicht beschäftigen die sich einfach zu viel mit diesen Medien. Die eigenen Fantasien sind nämlich viel besser. Zumindest ich als Frau träume dabei aber nicht von einem Mann, der mir einen Heuratsantrag macht, sondern eben von schmutzigem Sex mit allem drum und dran.

Ich denke, solche groben Umschreibungen und die Erwähnung, dass man sich auch schon vor dem Medieneinfluss selbst befriedigte, sind nicht zu detailiert für das Forum. Es geht hier schließlich darum, "wie es mit dem Sex ist", und wo das "herkommt". Und bei mir zumindest kann ich klar sagen, dass all die bösen Dinge, die den lustvolleren unter den Männern gefallen, und den Sittenwäschtern missfallen höchst aus mir selbst heraus kommen.

W
 
G

Gast

Gast
  • #36
Warum ist es soooo schwer zu akzeptieren, dass jeder sein eigene Wahrheit hat, jeder seine eigenen Vorstellungen hat wie sie/er sich etwas wünscht???
Promiskuität hin oder her, kann jeder halten wie sie/er will, nur steckt da auch Verantwortung hinter, nicht nur sich selbst, sondern im besonderen seinem unwissendem Sexpartner gegenüber, vor allem wenn es zu ungeschütztem Sex kommen soll.
Im Eifer des Geschehens kann sich ein/e unwissende/er sich die Pestilenz holen, eine ekelige bis gefährliche Vorstellung und Situation, wie ich finde.

........
Ich finde, wir Menschen unterscheiden sich von Tieren u.a. auch dadurch, dass wir die Sexualität bewusst und mit richtigem Kennenlernen und Selektieren erleben-alles andere wäre mir als Mensch einfach zu primitiv. w/39
Das mit dem Selektieren ist prima, doch ist das eine Frage der Erfahrung, die jeder auch erst mal sammeln muss.
In wie fern und ob bei Promiskuität selektiert wird, weiß ich nicht, da erscheint mir der Trieb die Feder zu sein.
 
G

Gast

Gast
  • #37
Mein Gott, lass doch andere in Ruhe! Niemand zwingt dich zum Sex. Man kann auch wegen jeder Lapalie ein Fass auf machen. Ich bin lieber promisk und primitiv, als permanent mit einem Stock im Hintern und erhobenem Zeigefinger durch die Welt zu laufen und zu meinen, irgendjemandem sagen zu dürfen, wie er zu leben hat. Gibt nichts ekelhafteres, als Leute, die meinen, sich über andere ein Urteil erlauben zu dürfen.
 
G

Gast

Gast
  • #38
Die Menschen sind nunmal unterschiedlich. Das ist auch gut so. Deshalb gibt es auch keinen Kardinalsweg.
Mir ist es wichtig das ich mich dem Mann auch gefuehlsmaessig nahe fühle bevor ich mit ihm schlafe. Das schützt mich zwar auch nicht vor Enttäuschungen, aber ich bin wie ich bin.
W. 46
 
Top