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  • #1

Wie der Marktwert funktioniert

Nehmen wir diese Dinge einfach mal so an:
Frauen stehen auf Status.
Männer auf Schönheit.
(Wenn es wirklich um Partnerschaften geht und nicht um ONS/Affairen).

Wir sind uns dessen bewusst, dass dies nur "Grundvoraussetzungen" sind, um wahrgenommen zu werden. Denn danach zählen noch andere persönliche Merkmale. Wir beziehen uns allerdings hier nur auf die Grundvoraussetzungen.

Festzuhalten ist, wenn es um feste Partnerschaften geht, dass NUR bei den Grundvoraussetzungen der Umkehrschluss nicht geduldet wird.

D. h.: Frauen stehen auf Status aber nicht auf Schönheit. Sie will definitiv die schönere in der Partnerschaft sein.

Männer stehen auf Schönheit aber nicht auf Status. Sie wollen definitiv den höheren Status in der Partnerschaft.

Die Problematik, warum heute so viele nicht zueinanderfinden, ist NICHT die gesellschaftliche Wandlung der Frau allein (nicht mal annähernd), sondern der Egoismus sich nicht mehr darüber zu informieren, was das andere Geschlecht sich wünscht.

Wir wollen unseren Marktwert nun einordnen können und dies erleichtere ich mit einem Beispiel für Mann und Frau. Wir nehmen in unserem Beispiel die fiktiven Zahlen 90% für Normalos und 10% für extrem guten Marktwert des jeweiligen Geschlechts.

Eine Frau, die zu den 10% der Schönsten gehört und keinen beruflichen Erfolg besitzt kann es sich leisten einen Mann zu ergattern, der zu den 10% mit dem besten Status gehört. Eine Frau, die beruflichen Erfolg besitzt und nicht zu den 10% der schönsten gehört kann es sich nicht leisten einen Mann zu ergattern, der zu den 10% mit dem besten Status gehört.

Die Frau mit dem beruflichen Erfolg und nicht zu 10% gehörend muss sich nun an die restlichen 90% der Männer halten (Normalos) da dies ihrem Marktwert entspricht. Jedoch gibt es hier jetzt eine Problematik. Die Frauen kämen für die Männer rein von der Schönheit infrage, da sie keinen so hohen Marktwert besitzen. Allerdings ist der Status der Frau hier höher als der des Mannes und der Mann zieht sich zurück. Der Mann will ja wie oben beschrieben in der Partnerschaft den höheren Status und dies ist sein gutes Recht.Frauen sieht man ihren Marktwert Schönheit deutlich an, Männern ihren Status nicht (es sei denn, sie sind prominent). Aus dem Grund sind die Frauen in der Position des Wählens und Männer in der des sich Anbiederns.

Stimmt's oder stimmt's nicht?
 
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  • #2
<MOD: Mehrteilige Fragen sind grundsätzlich nicht gestattet. Wir haben den Text passend gekürzt. Versuchen Sie, prägnanter zu formulieren!>
 
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  • #3
Schließe mich #1 an. Kannst du deine Schlüsse mal etwas einfacher fassen? Ich komme sonst nicht durch den letzten Absatz hindurch.
 
  • #4
1. Marktwert ist eine statistische Eigenschaft und bedeutet, wieviele Kandidaten einen bestimmten Menschen als potentiellen Partner in betracht ziehen. Ein Mensch hat einen hohen Marktwert, wenn viele ihn gerne als Partner hätten; er hat einen geringen Marktwert, wenn sich nur wenige für ihn interessieren. Der Marktwert sagt etwas über die Wahrscheinlichkeit aus, einen Partner zu finden.

2. Marktwert ist im Kern eine relative, umfeldabhängige Größe, d.h. es kommt darauf an, mit welchen anderen Menschen man darum konkurriert, als Partner erwählt zu werden.

3. Marktwert ist eine Multikomponenteneigenschaft, die sich nicht auf einzelne Aspekte wie Aussehen, Charakter, Status oder Vermögen reduzieren lässt. Einzelne Kandidaten können unterschiedliche Aspekte jeweils verschieden gewichten, von unwichtig bis essentiell, und diese Gewichtung kann sogar je nach Zielperson verschieden sein.

4. Paarungen können zustande kommen, wenn die beiden Menschen gegenseitig füreinander einen akzeptablen Marktwert haben, sie sich also gegenseitig als Partner in betracht ziehen (Schnittmengenbildung).

5. Marktwert und Verlieben komplementieren sich gegenseitig. Man verliebt sich nun einmal in Menschen, die man toll findet, und warum man sie toll findet, ist gar nicht so genau definierbar, sondern wird viel mit dem Marktwert zu tun haben. Umgekehrt wird man Menschen, für die man Gefühle entwickelt, automatisch als Partner zumindest in betracht ziehen.

Zu Begriffskritik: Man könnte den Marktwert auch Attraktivität nennen, nur dass dann immer Missverständnisse auftreten, ob Attraktivität nun nur Schönheit oder das Gesamtpaket meint. Daher ist der Begriff Marktwert (auch wenn er ökonomisch-kalt erscheinen mag) der griffigere. Das Konzept ist aber so oder so nicht unmenschlich gemeint, sondern Marktwert ist einfach nur ein Maß dafür, wie begehrt ein bestimmter Mensch ist, also wie hoch seine Chancen sind, einen Partner zu finden.
 
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  • #5
Fazit ist aber, dass beide Geschlechter sich festkrallen an ihren Vorstellungen wie der Partner zu sein hat sie aber nichts dafür tun wollen, um es zu erreichen. Sie bewahren sich ihre Haltung und sagen:"Ich will so genommen werden, wie ich bin" und schauen dabei nach ganz oben. Zusätzlich glaubt jeder das, was man selbst mag, mag auch der andere und das ist grundlegend falsch.

FS
 
  • #6
zu #3.1: Statistik

Angenommen jeweils 100 weibliche und 100 männliche Singles sind auf einer Veranstaltung und lernen sich durch geeignete Aktionen alle gegenseitig ausreichend gut kennen. Danach dürfen sie sagen, welche Teilnehmer sie gerne daten würden.

+ Die praktische Erfahrung sagt, dass es einige Frauen und Männer geben wird, die relativ viele andere Teilnehmer toll finden, und dass es einige Frauen und Männer geben wird, die so gut wie keiner toll findet.

+ Zugleich wird jeder einzelne nicht nur einen anderen, sondern mehrere Teilnehmer toll finden.

+ Das bekannte Dilemma der Partnersuche ist, dass die Schnittmenge des gegenseitigen Tollfindens regelhaft signifikant kleiner ist als einseitiges Tollfinden.

Ein häufiges Argument derjenigen, die Denken in Wahrscheinlichkeiten noch nicht verstanden haben, ist, dass "ja ein Treffer genüge" und "die Anzahl daher egal sei". Dies ist jedoch aufgrund der drei vorgenannten Punkte eben gerade nicht der Fall.

Beispiel 1: Ein vergleichsweise unbeliebter Kandidat A, der selbst 15 Teilnehmer tollfindet, wird umgekehrt nur von zwei Teilnehmern tollgefunden, aber leider von keinem der 15, die er selbst toll findet. Die Schnittmenge ist leer, es wird für A daher zu keinem Date kommen.

Beispiel 2: Ein vergleichsweise unbeliebter Kandidat B, der selbst 15 Teilnehmer tollfindet, wird umgekehrt nur von zwei Teilnehmern X und Y tollgefunden. Glücklicherweise ist X einer der 15 Teilnehmer, die auch A toll findet. Es gibt also genau ein Date für A. Allerdings ist X ein relativ beliebter Kandidat und für ihn haben sich 10 Dates ergeben, nur eines davon ist das Date mit A. Die Chancen, dass es zur Paarung A-X kommt, sind also begrenzt.

Konsequenzen: Man erkennt unschwer, dass zwei fundamentale Größen mögliche Date-Chancen beeinflussen.

+ Der eigene Marktwert, also von wievielen anderen Teilnehmern man toll gefunden wird.
+ Die eigenen Ansprüche, also wieviele andere Teilnehmer man selbst toll findet.

Wichtiger als diese Basisgrößen sind aber zwei wichtige Erkenntnisse:

+ Die Chance auf eine nicht-leere Schnittmenge steigt, wenn man die eigenen Ansprüche an den eigenen Marktwert anpasst, also jene Kandidaten in betracht zieht, die umgekehrt auch einen selbst wahrscheinlich in betracht ziehen werden (Beispiel 1).

+ Die Chance auf eine Paarung steigt an, wenn man Kandidaten wählt, die nicht nur umgekehrt auch einen selbst in betracht ziehen, sondern darüber hinaus auch selbst nur eine kleine Schnittmenge haben (Beispiel 2). Es lohnt sich also doppelt, auf passende Kandidaten zu setzen und nicht zu weit oben zu jagen. Dieser Effekt wird dann umso signifikanter, wenn nur eine limitierte Anzahl Dates zugelassen würde (wie es ja im richtigen Leben mit Beziehungsversuchen der Fall ist).
 
  • #7
zu #3.2: Umfeld und Kompatibilität

In der Praxis ist es ja nicht so, dass rein zufällig wildfremde Menschen einander als potentielle Partner taxieren, sondern regelhaft existieren gewisse Gemeinsamkeiten im sozialen Umfeld.

So können Tätowierungen, Piercings und bunte Haare in einem Punker-Umfeld völlig normal und geradezu marktwertsteigernd sein, während dieselben Merkmale auf einem Ärztekongress die Chancen auf nahe Null sinken lassen.

Gleiches gilt auch für viele andere, überwiegend subtilere Eigenschaften wie die Bedeutung von Bildung, Intelligenz oder handwerklicher Begabung. Je nach Umfeld sind bestimmte Eigenschaften mit einer stark oder schwach positiven, einer fast neutralen oder schwach oder stark negativen Auswirkung auf den Marktwert verbunden.

Da die Schnittmengenbildung ja ohnehin die potentiellen Dates auf gegenseitiges Tollfinden beschränkt, entscheidet immer der eigene Marktwert in bezug auf die eigene Zielgruppe. Diese Erkenntnis ist essentiell und wird in vielen Paralleldiskussionen außer acht gelassen. Ich betone diesen Aspekt immer wieder in Form der Kompatibilität. Motorradfahrer zu Motorradfahrern, Raucher zu Rauchern, Punker zu Punker und so weiter. Durch Auswahl der geeigneten Zielgruppe spielen viele scheinbar negative Aspekte eine schwächere Rolle.

Entscheidendes Kriterium dabei ist, dass die Auswahl der Zielgruppe die sich ergebene Schnittmenge berücksichtigen muss. Wenn durch Kombination selten vereinter Eigenschaften die Zielgruppe kleiner wird, wird in einigen Fällen die Schnittmenge unproportional drastisch kleiner. Ein nicht-rauchender, nicht-kiffender Punker wird es wahrscheinlich schwer haben; eine Alleinerziehende, die einen kinderlosen, ledigen Single sucht ebenfalls.
 
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  • #8
Der Marktwert funktioniert auf beiden Seiten meiner Meinung nach so:

Der, der sich seiner selbst bewußt ist und auch ohne Partner eine gewisse Zufriedenheit ausstrahlt, findet auch das passende Gegenstück. Also, eine ebenso liebenwerten Partner.

Andere müssen sich anbiedern und sich um Äußerlichkeiten bemühen, um von ihrer inneren Leere abzulenken. Da findet man auch einen Partner, aber die Rollenverteilung läuft dann eben anders.
 
  • #9
@Fragesteller: Ich verstehe nicht so richtig, was Du eigentlich fragen willst.

Wenn man es ganz stark vereinfacht sieht, dann muss eine Frau umso besser aussehen, je mehr Status ihr Partner haben soll. Oder umgekehrt wird ein Mann eine umso jüngere und hübschere Frau kriegen, je mehr Status er hat.

Die Realität ist natürlich nicht ganz so platt, sondern es spielen in den Marktwert eben auch viele andere Aspekte hinein. Eine sehr hübsche, aber fürchterlich doofe Frau wird eben auch nicht den tollsten Mann bekommen; eine hübsche, aber frigide Frau ebenfalls nicht. Ein reicher Mann, der gewalttätig ist, wird auch keine Partnerin lange halten können; ein reicher Mann, der nur geerbt hat, aber selbst schrecklich inkompetent ist, wird auch nur dumm-hübsche Frauen halten können.

Marktwert ist einfach eine Multikomponenteneigenschaft und man darf nicht nur Schönheit und Status nennen, sondern muss das jeweilige Gesamtpaket sehen. Dass für Männer Schönheit, Frische, Anmut der Frau und für eine Frau Status, Kompetenz, Erfolg, Souveränität des Mannes wichtige, hoch gewichtete Aspekte sind, ist unstrittig. Aber das ist eben nicht alles.

Deine beiden Umkehrschlüsse "Frauen wollen die Schönere sein; Männer wollen den höheren Status haben" halte ich für korrekt. So läuft es in der Praxis fast immer ab und wenn nicht, dann belastet es die Beziehung. Genau dies ist unter Pyramideneffekt allgemein bekannt und anerkannt. Deswegen bleiben sehr hochgestellte Frauen und sehr primitive Männer oftmals partnerlos. Das ist ja aber wahrlich nichts neues.
 
  • #10
Für die Leser, die lieber eine pragmatische Kurzfassung bevorzugen:

+ die eigenen Ansprüche müssen zum eigenen Marktwert passen
+ man selbst muss zur eigenen Zielgruppe passen
 
  • #11
Lieber Fs,

wieso denn so kompliziert?

Nehmen wir mal an dass Deine Zwei Grundvoraussetzungen stimmern sollten, also Mann Status, Frau Schönheit.
Tja, dann isses doch ganz einfach- den höchsten Marktwert respektive Chancen hat dann der Mann den ein höherer Status der Frau nicht juckt. Adäquat dazu die Frau deren Mann locker schöner sein darf. In der Wirtschaft heisst das Antizyklisch agieren.

Blöd dabei ist nur dass der Mensch nicht binär funktioniert sondern jeder anders ist. Also weg mit der Theorie, pfeif auf das was andere meinen was ein Mann/eine Frau denn so zu fühlen und zu denken hat und das Leben ist soooo leicht.
 
  • #12
Tja, dann isses doch ganz einfach- den höchsten Marktwert respektive Chancen hat dann der Mann den ein höherer Status der Frau nicht juckt. Adäquat dazu die Frau deren Mann locker schöner sein darf. In der Wirtschaft heisst das Antizyklisch agieren.
Das ist ja nun völlig unlogisch! Ein statusniederer Mann hat nur dann bei einer statushöheren Frau Chancen, wenn sie zu der kaum existenten Ausnahme gehörte, der Status egal ist. Umgekehrt hat auch eine hässliche Frau nur dann Chancen bei einem statushohen Mann, wenn dem ausgerechnet die Schönheit egal ist -- wie oft solche Konstellationen vorkommen, kannst Du Dir selbst ausrechnen. Nahe Null ist die Antwort.

Du hast aber natürlich schon insofern recht, als dass ein Mann seine Chancen auf eine Partnerschaft erhöhen kann, wenn ihm die begehrte Eigenschaft "Schönheit der Frau" nicht arg so wichtig ist. Umgekehrt kann eine Frau ihre Chancen erhöhen, wenn ihr der "Status des Mannes" als Merkmal nicht ganz so wichtig ist. Das entspricht dem Konzept "nicht zu hohe Ansprüche", das ich oben genannt habe.

Mit "antizyklisch" hat das im übrigen rein gar nichts zu tun, absolut gar nichts. Denn dieses Wirtschaftskonzept beruht darauf, dass es Zyklen, also zeitlich-periodische, wiederkehrende Prozesse gibt und das wäre mir bei der Partnerwahl neu. Schönheit vs. Status hat sich seit Jahrtausenden nicht geändert.
 
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  • #13
Leute es geht mir hier

1. um die 100%ige Wahrnehmung um die Möglichkeit die eigene Persönlichkeit zu zeigen und zu schauen, ob sie für eine Partnerschaft mit dem Menschen taugt.
Dies ist bei Männern Status und bei Frauen Schönheit.

2. um die Problemfälle der innerlich arbeitslosen die sich darauf besinnen zu sagen: Ich will so genommen werden, wie ich bin. Das Beispiel mit 90% und 10% wurde so stark gekürzt, dass es keiner versteht.

Der Mann mit einem hohen beruflichen Status wird sich keine Frau antun die nur hohen beruflichen Status besitzt, da ihm das nicht wichtig ist.
Die Frau wird sich keinen nur schönen Mann ans Bein binden. Sie will schöner sein.
Wenn beide beides haben ist ja toll. Sie haben die freie Wahl sich bei jedem Menschen vorzustellen.


Aber mir gehts um die Problemfälle und die sind:

Frauen, die NUR einen hohen beruflichen Status besitzen und einen Mann mit hohem Status wollen.
Diese Frauen MÜSSEN entweder an ihrer Schönheit arbeiten um die Chance zu bekommen sich dem Mann mit hohen Status vorzustellen oder aber sie müssen ihren eigenen Status reduzieren, um an die normalen Männer ranzukommen, weil sie dort eigtl. hingehören. Da Schönheit Status für Männer.
Da aber wie erklärt Männer in der Partnerschaft generell den höheren Status haben wollen, wird die Frau eine der beiden Möglichkeiten wählen müssen oder für immer Single bleiben.

Ist bei Männern umgekehrt genauso

Ein Mann, der NUR schön ist, bekommt keine Partnerschaft mit einer schönen Frau, da für die Frau der Status wichtiger ist und sie in der Partnerschaft schöner sein will.
Will der Mann nun eine schöne Frau muss er an dem Status arbeiten.
Will er eine normale Frau, muss er seine Schönheit reduzieren.
Oder er bleibt Single.
 
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  • #14
Ich finde die Erklärungen super. Vielen Dank.

Ich jage nur dort wo ich mir Erfolge verspreche. Ich weiß, welche Frauen für mich erreichbar sind und welche nicht. Gut, manchmal flirte ich ein wenig über Potential, aber es hat auch noch nie geklappt. Aber die Frauen, die ich kriegen kann, die kriege ich auch. Das finde ich sehr beruhigend und in einer Beziehung sind auch Durchschnittsfrauen echt super und nicht schlechter als die hübschsten Mädels. Vielleicht wird die Schönheit überschätzt? Ich habe gute Erfahrungen mit grauen Mäusen gemacht. Im Bett und in der Freizeit auf jeden Fall. Sie laufen auch nicht so schnell weg wie die Superfrauen.

m29
 
  • #15
1. um die 100%ige Wahrnehmung um die Möglichkeit die eigene Persönlichkeit zu zeigen und zu schauen, ob sie für eine Partnerschaft mit dem Menschen taugt. Dies ist bei Männern Status und bei Frauen Schönheit.
Den ersten Satz verstehe ich schon wieder nicht. Was ist jetztn 100%ig und welche Wahrnehmung meinst Du?

Frauen suchen Status, Männer suchen Schönheit. Ja, das ist das Grundprinzip, aber wie ich oben extra für Dich beschrieben habe, eben nicht alles. Sondern nur ein wichtiger Baustein eines viel komplexeren Gebäudes... (siehe #8).

2. um die Problemfälle der innerlich arbeitslosen die sich darauf besinnen zu sagen: Ich will so genommen werden, wie ich bin. Das Beispiel mit 90% und 10% wurde so stark gekürzt, dass es keiner versteht.
Das sind doch zwei verschiedene Aspekte, die Du hier vermengst.

Ja, es gibt "innerlich Arbeitslose" (was für ein Ausdruck!), die sich nicht weiterentwickeln oder verändern wollen, sondern einfach nur so genommen werden wollen, wie sie sind. Die haben deutliche schlechtere Chancen als jene, die an sich arbeiten. Das ist unstrittig. Interessanterweise hat dazu gerade jemand einen Thread eingestellt zum Thema "Marktwert steigern".

Das Beispiel mit 90-10 habe ich schon soweit verstanden, weiß aber nicht, was Dir selbst daran nun unklar ist.

+ Frauen, die zu den Top-10% der schönen Frauen gehören, haben Chancen auf die Top-10% der Status-Männer.

+ Frauen, die zu den Top-10% im Status gehören, haben ebenfalls nur dann Chancen auf die Top-10% der Status-Männer, wenn sie zusätzlich schön sind, denn Status bedeutet einem Mann bei Frauen so gut wie nichts. Status ist für Frauen kein marktwertsteigenderes Merkmal.

Der Mann mit einem hohen beruflichen Status wird sich keine Frau antun die nur hohen beruflichen Status besitzt, da ihm das nicht wichtig ist.
Eben. Alles klar soweit.

Aber mir gehts um die Problemfälle und die sind: Frauen, die NUR einen hohen beruflichen Status besitzen und einen Mann mit hohem Status wollen. Diese Frauen MÜSSEN entweder an ihrer Schönheit arbeiten um die Chance zu bekommen sich dem Mann mit hohen Status vorzustellen oder aber sie müssen ihren eigenen Status reduzieren, um an die normalen Männer ranzukommen, weil sie dort eigtl. hingehören.
Ja, mag formal so sein. Nur dass man Schönheit nicht beliebig steigern kann und auf Status (Einkommen, Vermögen, Macht) nur eingeschränkt verzichten kann. Also eher theoretisch richtig als praktisch umsetzbar. In der Praxis haben Frauen mit hohem Status einfach nur noch Männer zur Auswahl mit ähnlich hohem Status; so einfach ist das. Oder aber sie suchen sich einen bloßen Toy-Boy.

Wo genau ist denn jetzt die Frage? Was ist Dir unklar?
 
  • #16
@Fragesteller: Ds ist ein bisschen sehr schwarz/ weiß Malerei. Der benannte Marktwert bestimmt vor allem die Kennenlernphase. Gerade was die Schönheit von Frauen angeht. Normal aussehende Frauen die tageslichtauglich sind, aber sonst mit dem Gesamtpacket überzeugen können, gewinnen im laufe der Zeit des kennen lernen. Die Liebe auf den 2. Blick! Es ist einfach nicht korrekt, d aß alle Frauen nur auf Status gucken und alle Männer nur auf Schönheit. Verlieben tun sich Frauen in Männer oft schon bevor sie wissen, welch ein Status ein Mann hat und Männer verlieben sich auch in Frauen wenn sie kein Topmodell sind einfach weil sie witzig, treusorgend, liebevoll oder andere Qualitäten haben.
 
  • #17
Konsequenzen: Man erkennt unschwer, dass zwei fundamentale Größen mögliche Date-Chancen beeinflussen. [...]

Soweit würde ich Deinem Modell noch zustimmen wollen. Allerdings bringt einen diese Erkenntnis nicht wirklich wesentlich weiter, wenn man a) den eigenen Marktwert nicht unbewusst drückt und b) die eigenen Ansprüche an eine Partnerin oder einen Partner bereits halbwegs realistisch sind.

Auch ansonsten ist dieses "Marktwert"--Modell in meinen Augen wenig hilfeich. Es ist ein hübsches, einfaches Modell zur Beschreibung einer höchst komplexen Problemstellung, und wie die meisten einfachen Modelle zur Beschreibung komplexer Sachverhalte bildet es den zu beschreibenden Sachverhalt gelinde gesagt bestenfalls teilsweise zutreffend ab. Das ist in etwa so, als wolle man mit R=U/I als einzigem Rüstzeug den Ladungstransport in Festkörpern vollständig und umfassend beschreiben.

Und auch die Fokussierung auf "Schönheit" und "Status" geht merklich fehl, schon alleine deshalb, weil beides bestenfalls schwammige und reichlich interpretationsbedürftige Begrifflichkeiten sind. Wer oder was "schön" ist wird jede und jeder hier anders bewerten, und auch den vermeintlichen oder tatsächlichen "Status" eines Menschen wird eine jede und ein jeder im Zweifel merklich anders bewerten.
 
  • #18
Soweit würde ich Deinem Modell noch zustimmen wollen. Allerdings bringt einen diese Erkenntnis nicht wirklich wesentlich weiter, wenn man a) den eigenen Marktwert nicht unbewusst drückt und b) die eigenen Ansprüche an eine Partnerin oder einen Partner bereits halbwegs realistisch sind.
Danke und ja, richtig.

Allerdings denke ich, dass ein erheblicher Anteil der Teilnehmer eben keine realistischen Ansprüche hat und man deshalb gar nicht genug betonen kann, dass die Ansprüche und der eigene Marktwert in Balance sein müssen. Aber wie Du schon sagst, wenn dies der Fall ist, dann nützt der Hinweis natürlich nichts.

Wie oft diskutierte ich mit Freunden auf Partys, welche Frauen sie denn so zum Beispiel toll finden würden oder mit welchen sie gerne, wie auch immer, zu einem Date kommen würden. Was soll ich sagen? Alle zeigen erst einmal auf Exemplare der Top-10% der anwesenden Damen in bezug auf Schönheit und Ausstrahlung. Allesamt. Keiner zeigt mal auf irgendeine ganz normale Dame und möchte die gerne kennenlernen. Nein, alle suchen weit über ihrer Liga.

Genau deswegen betone ich diesen Aspekt hier so sehr!

Auch ansonsten ist dieses "Marktwert"--Modell in meinen Augen wenig hilfeich. Es ist ein hübsches, einfaches Modell zur Beschreibung einer höchst komplexen Problemstellung
Natürlich ist das Modell stark vereinfacht, aber das Konzept als solches ist zutreffend. So wie Strom eben in Festkörpern fließt. Aber auch das einfache Modell ist sehr hilfreich, um ganz bestimmte, mit Verlaub dämliche, Aussagen geradezurücken:

+ Die Tatsache, das es eben bei der Partnerwahl auf Aspekte wie Marktwert nun einmal ankommt. Die pharisäerhafte Ablehnung des Vorhandenseins eines Konzepts wie Marktwert, ist es immer wieder wert, dieses Konzept darzulegen. Wie oft geilen sich gutmenschelnde Teilnehmer an diesem Begriff auf, obwohl es doch nur um das Konzept geht, das man ebenso gut "Attraktivität im Sinne des Gesamtpakets als potentiellen Partner" nennen könnte... nur eben längst nicht so griffig.

+ Die Tatsache, dass Ansprüche und Marktwert zusammenpassen müssen und dass Suche in einer zu hohen Liga eben so gut wie sicher erfolglos bleiben.

Und auch die Fokussierung auf "Schönheit" und "Status" geht merklich fehl, schon alleine deshalb, weil beides bestenfalls schwammige und reichlich interpretationsbedürftige Begrifflichkeiten sind. Wer oder was "schön" ist wird jede und jeder hier anders bewerten, und auch den vermeintlichen oder tatsächlichen "Status" eines Menschen wird eine jede und ein jeder im Zweifel merklich anders bewerten.
Diese Fokussierung stammt ja auch vom Fragesteller und nicht von mir. Ich habe gerade im Gegenteil die Multikomponenteneigenschaft betont. Natürlich darf man Marktwert nicht auf Status oder Schönheit reduzieren, auch wenn beide Merkmale durchaus wichtige Facetten darstellen.
 
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  • #19
Frederika es ging mir beim ersten Teil darum die Marktwertkonstellation selbst zu verstehen, da ich noch wirklich jung bin, und brauchte einfach für meine eigene Denkweise mal ein "ja so ist es oder nein so ist es nicht weil".

Was jetzt noch übrig bleibt, dürfte dir aber aufgefallen sein:
Die nicht so schönen Frauen mit einem hohen beruflichen Status können weder ihren Status reduzieren noch wirklich stark ihre Schönheit erhöhen.

Es gibt sehr viele Frauen die nicht so gut aussehen aber einen hohen Status haben. Was sollen diese Frauen machen, um nicht mehr Single zu bleiben?
Die Männer, die auf der Höhe der Frau sind, können sich eine schönere nehmen. Und die Männer darunter wollen sie nicht oder der Mann sie nicht, weil sie ein zu hohen Status hat.
Das ist doch eine erschreckende Entwicklung, die zum Dauersingle da sein verdammt ist.
 
  • #20
Frederika es ging mir beim ersten Teil darum die Marktwertkonstellation selbst zu verstehen, da ich noch wirklich jung bin, und brauchte einfach für meine eigene Denkweise mal ein "ja so ist es oder nein so ist es nicht weil".
OK, verstanden. Ich hoffe jetzt umso mehr, dass meine Ausführungen für Dich hilfreich und verständlich waren und Du Dein 90-10-Modell im Sinne meines Multikomponentenkonzepts verfeinern wirst. Die Punkte in #3 sind einfach essentiell für das Marktwertmodell, das ohnehin schon vereinfachend ist, aber nicht noch weiter vereinfacht werden sollte.

Was jetzt noch übrig bleibt, dürfte dir aber aufgefallen sein: Die nicht so schönen Frauen mit einem hohen beruflichen Status können weder ihren Status reduzieren noch wirklich stark ihre Schönheit erhöhen. Es gibt sehr viele Frauen die nicht so gut aussehen aber einen hohen Status haben. Was sollen diese Frauen machen, um nicht mehr Single zu bleiben?
Da fällt mir auch immer wenig zu ein. Aber soviel dazu:

Frauen sollten nach außen nicht maskulin wirken, sondern weiblich. Wenn eine weibliche Führungskraft auch im privaten Rahmen hart spricht, Hosenanzüge trägt, dominant auftritt, dann wird sie von vielen Männer eben nicht als begehrenswerte Frau wahrgenommen. Verhält sie sich dagegen lieb, nett, fürsorglich, anmutig, kleidet sich weiblich und hübsch, dann ja.

Zweitens gilt für alle Menschen, dass man sich besser anhand von inneren Werten kennenlernt und verlieben kann, wenn man sich oft sieht und viel miteinander erlebt. Sport-, Tanz- und Vereinskameraden werden sich auch in eine nicht ganz so schöne Frau vergucken, wenn sie lieb, nett, verläßlich, weiblich ist und auch dann, wenn sie sie auf den ersten Blick nicht wahrgenommen haben. Aber der zweite, dritte und vierte Blick hat eben nur dann eine Chance, wenn man sich oft sieht und andere Facetten aneinander erlebt als nur Optik und Status. Das gilt für Männer ganz genauso wie für Frauen.
 
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  • #21
Wie hoch ist der "Marktwert" einer Frau, die sehr schön ist, die aber sehr introvertiert (sehr ruhig) ist?

w25
 
  • #22
Wie hoch ist der "Marktwert" einer Frau, die sehr schön ist, die aber sehr introvertiert (sehr ruhig) ist?
Marktwert ist, siehe #3, eine Multikomponenteneigenschaft und man sollte sich hüten, einfach nur zwei platte Merkmale anzugeben und dann zu erwarten, dass man daraus den Marktwert ableiten kann.

+ Gutes Aussehen steigert den Marktwert.

+ Mäßige Introvertiertheit und Schüchternheit ist bei Frauen nicht sondelrich schädlich. Im Gegenteil finden das viele Männer ganz süß, solange sie ansprechbar ist und dann auch plaudert. Extreme Introvertiertheit ist wie alle Extreme natürlich marktwertsenkend.

Wie gesagt, dutzende weitere Facetten spielen eine Rolle, z.B. Humor, Verläßlichkeit, Aufrichtigkeit, Anmut, Ausstrahlung und so weiter.

Bezüglich der Introvertiertheit rate ich Dir, z.B. Tanzunterricht zu nehmen, um mehr Körperbewusstsein zu erlangen, Dich gerade zu halten, Deine Ausstrahlung zu verbessern. Auch Sprechunterricht und Stimmbeherrschung kann man in Privatunterricht deutlich verbessern und auch dadurch an Ausstrahlung gewinnen. Insgesamt wirkt man umso sicherer, desto besser man ist, weil dann das Selbstbewusstsein aus sich selbst heraus kommt. Versuche Dinge zu machen, die Du kannst und dort besonders gut zu werden.
 
  • #23
Allerdings denke ich, dass ein erheblicher Anteil der Teilnehmer eben keine realistischen Ansprüche hat [...]
Ist dem im Allgemeinen wirklich so? Für meinen Bekanntenkreis würde ich das deutlich anders bewerten, da passt die Selbsteinschätzung durchaus zu den eigenen Ansprüchen.

Was soll ich sagen? Alle zeigen erst einmal auf Exemplare der Top-10% der anwesenden Damen in bezug auf Schönheit und Ausstrahlung.
Die Frage ist, ob das tatsächlich auf eine fehlerhafte Selbsteinschätzung und überzogene Ansprüche zurückzuführen ist oder ob es nicht vielmehr Deinem "Versuchsaufbau" geschuldet ist. Wenn außer dem Aussehen und der Ausstrahlung sonst nichts bekannt ist, dann basiert die Wahl natürlich zwangsläufig alleine auf diesen Kriterien, mit den von Dir beschriebenen Folgen. Würde man den Versuch so abändern, dass vor der "Wahl" mit jeder der Frauen zumindest zwei, drei kurze Sätze gewechselt wurden, so wäre die Auswahl sicher schon eine merklich andere.


+ Die Tatsache, dass Ansprüche und Marktwert zusammenpassen müssen und dass Suche in einer zu hohen Liga eben so gut wie sicher erfolglos bleiben.
Diese Tatsache dürfte den meisten doch, bewusst oder unbewusst, durchaus bekannt sein. Nicht umsonst beklagen sich ja gerade die, um es in Deiner Diktion zu formulieren, Top-2%-Frauen oft darüber, erst gar nicht angesprochen zu werden.
 
  • #24
Sowohl die Sache mit dem "Status", als auch die mit der "Schönheit" sehe ich ein bisschen anders.

Im Bekanntenkreis meiner erwachsenen Kinder (ca. in deinem Alter, lieber FS) sind Studenten und junge Berufstätige . Allesamt haben sich in Partner verliebt, die exakt dem selben Level sind, was Ausbildung und beruflichen Erfolg anbetrifft.. Die jungen Männer stört es nicht die Bohne, wenn die Liebste schon mehr Ansehen hat, oder bereits mehr verdient. Ihre Gemeinsamkeit verbindet sie, gleiche Erfahrungen, gleiche Freunde, ähnliche Lebensziele. Schon immer waren solche Bedingungen eine gute Grundlage für eine ernsthafte Beziehung!
Ich kenne kein einziges, langjähriges Paar, egal welchen Alters, in dem ein hässlicher, aber beruflich erfolgreicher Grottenolm eine schöne, aber doofe Frau an seiner Seite hat.

Was die Schönheit anbetrifft:
Gleich und gleich gesellt sich auch da sehr gerne! Die optische Attraktivität ist den Frauen überhaupt nicht egal -- Im Gegenteil! Beobachte doch mal, lieber FS, die Paare in deinem Freundeskreis. Da sind sich die meisten auch optisch sehr ähnlich. Eine schöne Frau will beim Aufwachen wirklich nicht in das Gesicht eines Rumpelstielzchens schauen. Sie will einen attraktiven Mann, und bekommt ihn auch!

Auch in späteren Jahren ist es völlig normal, dass sich Ausbildung, Beruf und optische Attraktivität derer entspricht, die (neu) auf Partnersuche sind.
 
  • #25
Ist dem im Allgemeinen wirklich so? Für meinen Bekanntenkreis würde ich das deutlich anders bewerten, da passt die Selbsteinschätzung durchaus zu den eigenen Ansprüchen.
Nein, weder bei Frauen noch bei Männern kann ich eine überwiegend realistische Anspruchshaltung feststellen. Es sind eher die positiven Ausnahmen, die auffallen und sich realistisch einschätzen.

Die Frage ist, ob das tatsächlich auf eine fehlerhafte Selbsteinschätzung und überzogene Ansprüche zurückzuführen ist oder ob es nicht vielmehr Deinem "Versuchsaufbau" geschuldet ist.
Ja, das hast Du schon recht. Je weniger man weiß, desto mehr geht es logischerweise nur um Optik. Nichtsdestotrotz hätte etlichen meiner Bekannten klar sein müssen, dass sie bei der Wahl der Top-10%-Frauen Null Chancen hätten. Wenn ich ihnen mal testweise ganz normale, nett aussehenden Frauen zeige, dann wird schon fraglich geschaut: "Ja, vielleicht, wenn sie nett ist..."

Diese Tatsache dürfte den meisten doch, bewusst oder unbewusst, durchaus bekannt sein.
Du bist wohl noch nicht lange genug dabei. Wir haben hier quasi wöchentlich irgendwelche Threads zum Thema, die sich darauf reduzieren lassen würden, endlich mal in der eigenen Liga zu suchen. Leider ist das Missverhältnis aus Ansprüchen und Marktwert eklatant und weitverbreitet.

Nicht umsonst beklagen sich ja gerade die, um es in Deiner Diktion zu formulieren, Top-2%-Frauen oft darüber, erst gar nicht angesprochen zu werden.
Jammern auf höchsten Niveau und so oft ist das auch gar nicht. Also das nehme ich nicht zum Maßstab meiner Argumentation.
 
  • #26
Im Bekanntenkreis meiner erwachsenen Kinder sind Studenten und junge Berufstätige. Allesamt haben sich in Partner verliebt, die exakt dem selben Level sind, was Ausbildung und beruflichen Erfolg anbetrifft.
Kein Wunder, wo sie doch kaum andere Menschen kennenlernen vor lauter Studium und Beruf.

Ihre Gemeinsamkeit verbindet sie, gleiche Erfahrungen, gleiche Freunde, ähnliche Lebensziele.
Richtig, Gemeinsamkeiten und Kompatibilität sind entscheidend. Sage ich das nicht immer hier?

Ich kenne kein einziges, langjähriges Paar, egal welchen Alters, in dem ein hässlicher, aber beruflich erfolgreicher Grottenolm eine schöne, aber doofe Frau an seiner Seite hat.
Ich kenne etliche Paare, in denen er wenig attraktiv, älter, aber vermögend ist, sie dagegen jung und hübsch.

Gleich und gleich gesellt sich auch da sehr gerne! Die optische Attraktivität ist den Frauen überhaupt nicht egal
Das ist allerhöchstens eine neumodische Entwicklung, dass auch Frauen auf Schönheit achten. Was für ein Schwachsinn. Das ist ja schon fast eine feministische Parodie.

Eine schöne Frau will beim Aufwachen wirklich nicht in das Gesicht eines Rumpelstielzchens schauen.
Ach, und weniger schöne Frauen wollen das?

Auch in späteren Jahren ist es völlig normal, dass sich Ausbildung, Beruf und optische Attraktivität derer entspricht, die (neu) auf Partnersuche sind.
Falsch. Das Modell Arzt-Krankenschwester oder Chef-Sekretärin ist ja nun wahrlich nicht selten. Zumindest statistisch nachweislich extrem viel häufiger als Arzt-Ärztin!

Gerade erfolgreiche Männer suchen eindeutig jüngere und gutaussehende Frauen und bekommen sie oftmals auch.
 
  • #27
Nein, natürlich will das niemand, keine Frage. Aber die "weniger schönen Frauen" bekommen eben auch nur die weniger schönen Männer. - Wie bereits gepostet, passt eben gleich und gleich am besten zusammen.

- Und nein, liebe Frederika, mit "feministisch" es überhaupt nichts zu tun, wenn eine Frau einen ähnlich attraktiven Partner wünscht. Es IST einfach so, dass sich Paare sehr oft optisch ähnlich sind.
 
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  • #28
Falsch. Das Modell Arzt-Krankenschwester oder Chef-Sekretärin ist ja nun wahrlich nicht selten. Zumindest statistisch nachweislich extrem viel häufiger als Arzt-Ärztin!

Gerade erfolgreiche Männer suchen eindeutig jüngere und gutaussehende Frauen und bekommen sie oftmals auch.

Das stimmt ja heute so nicht mehr ganz. Früher mag das so gewesen sein, heute heiraten die Schichten jedoch vermehrt unter sich. Ich verweise auf den Artikel:

http://www.sueddeutsche.de/geld/markus-grabka-aerzte-heiraten-keine-krankenschwestern-mehr-1.100105

Ich denke, die von dir gemeinten Statistiken beziehen alle Eheschließungen mit ein, auch solche älterer Generationen. Dann ergibt sich natürlich ein völlig anderes Bild. Natürlich ist Schönheit für Frauen nicht ganz sooo wichtig, aber wenn man sich die Paare in seinem Umfeld so ansieht, sind die meisten von Bildung und Aussehen doch relativ ähnlich.

Oder vielleicht müssten wir uns in der Diskussion hier erst mal um eine gemeinsame Definition von Schönheit bemühen.
 
  • #29
Es IST einfach so, dass sich Paare sehr oft optisch ähnlich sind.
Mal unabhängig vom Wahrheitsgehalt dieser These, aber das widerspricht ja nicht dem Marktwertkonzept, sondern lässt sich mühelos eingliedern. Insofern nicht wirklich relevant für den Thread, oder?

Ansprüche und Marktwert müssen harmonieren. Man muss zu seiner Zielgruppe passen.

Das sind die beiden Statements, die entscheidend sind.
 
  • #30
Wenn ich ihnen mal testweise ganz normale, nett aussehenden Frauen zeige, dann wird schon fraglich geschaut: "Ja, vielleicht, wenn sie nett ist..."
Na ja, was erwartest Du als Reaktion? Jede und jeder wünscht sich doch letztlich einen Partner, der mit irgendeiner Besonderheit aus der grauen Masse hervorsticht. Das kann das Lächeln sein, die Augen, irgendeine kleine Geste, irgendetwas, was diesen Menschen für den Partner von allen anderen abhebt. Bei "Guck mal, die da hinten vielleicht..." bleibt das fast zwangsläufig aus, Du hättest ihnen genauso gut drei andere "ganz normale, nett aussehenden Frauen" zeigen können. Und demensprechend stellt sich auch keine spontane Begeisterung für Deinen Vorschlag ein.

<MOD: Nebenthema entfernt. Bitte alle beim Titelthema bleiben!>
 
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