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  • #1

Wie denken Frauen ab 30 - ohne eigene Kinder? Ist Familienplanung ein Thema?

Denken Frauen ab diesem Alter vermehrt an Familienplanung? Wird ein Partner in Betracht gezogen, der eher eine gute und langfristige Perspektive bietet (Was wären die Kriterien zur Perspektive? Hpts. nur Bildung, Vermögen, Status, etc. oder sind andere Kriterien auch ausschlaggebend?)? Wird man im Freundes-, Verwandten- und Bekanntenkreis erhöhten Stress ausgesetzt, wenn nicht in Ansätzen an eine Familie denkt (ob mit ohne ohne Partner) oder setzt man sich selber unter Druck? Was ändert sich bei der Suche nach dem geeigneten Partner? Lässt man sich mehr Zeit oder ist man froh, den nächstbesten Mann gefunden zu haben? Oder sind das alles Fragen, die mit 30 Jahren (noch) kein Thema sind und will man nochmals wilde Zeiten erleben?
 
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  • #2
Auch wenn sie schon Großmutter ist (nicht durch mich), so setzt mich doch gelegentlich meine Mutter unter Druck, indem sie nachfragt, wann ich denn endlich mal Kinder bekommen würde. Der Rest der Familie und meine Freund machen keinerlei Druck. Und ich selbst verspüre überhaupt nicht den Drang, Kinder zu bekommen.
Vielleicht ändert sich das, wenn ich mich in jemanden verliebe, vielleicht ändert es sich auch nicht. Mein Leben ist auch so ausgefüllt.

w 33, frisch geschieden
 
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  • #3
In 9 Zeilen hast Du 5 Blöcke mit 14 Fragen verpackt. Sorry, ich steige aus.
 
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  • #4
Mit Anfang 20 hatte ich mir schon ein zeitliches Limit gesetzt: 30.
Als mit 30 kein potentieller Vater in Sicht war, fiel es mir nicht sonderlich schwer, dieses Kapitel zuzuschlagen.
Mit Mitte 40 bin ich über diese Entscheidung immer noch nicht traurig, jetzt zählen andere Dinge. (Eine sehr späte Mutter entwickelt gerade den totalen Knall - ich möchte nicht mit ihr tauschen.)
 
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  • #5
Das kommt auf den jeweiligen Charakter und die Frau an. Ich bin selbst w/31, weis schon immer das ich keine eigenen Kinder haben möchte und ich stehe dazu. Ich verstehe mich sehr gut mit Kindern, werde auch von ihnen gemocht, aber es gibt eben auch welche die keine wollen. Daher wäre mir natürlich einer lieb, der bereits eigene Kinder hat und keine mehr möchte, weil es sonst früher oder später zu Schwierigkeiten kommt. Da mich aber sowieso eher die 10-15 Jahre älteren interessieren, hat sich die Frage bisher nicht gestellt. Man sollte auf keinen Fall "Frauen um die 30 ohne eigenen Kinder" verallgemeinern und sofort denken, die hat Torschlusspanik. Eine Frau die sich kennt und gefunden hat, weis einfach das es für sie nicht sinnvoll ist, Kinder zu bekommen. Selbst wenn die Familie ständig nachfragt, jeder hat doch sein eigenes Leben und trifft seine Entscheidungen, also muss man als Frau drüber stehen und div.Sticheleien"hinten runterfallen lassen". Ebenso verhält es sich mit Partnersuche, jemand der es gewohnt ist für sich selbst zu sorgen, sucht sicher keinen "Aushalter". Bildung, Status sind wohl wichtig, aber nur wenn man es charakterlich sucht. Druck baut sich oft im Leben auf, meist aber durch das Erlebte. Wie alt bist du, FS ?
 
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  • #6
Öhm - der Reihenfolge nach:

"Denken Frauen ab diesem Alter vermehrt an Familienplanung?"
Diejenigen, die (unbedingt) Familie haben wollen bestimmt.
Ich will keine Familie, das würde nämlich bedeuten, dass ich Kinder haben wollte und das will ich nicht. Es geht auch anders.

"Wird ein Partner in Betracht gezogen, der eher eine gute und langfristige Perspektive bietet (Was wären die Kriterien zur Perspektive?"
Wird trotzdem in Betracht gezogen. Wer will schon einen Hampel, bei dem sich von vorne rein feststeht, dass das maximal ein Jahr dauert. Ich möchte trotzdem Stabilität und Dauerhaftigkeit, auch wenn das ohne Familie nicht zwingend nötig wäre.
Kriterien: Es muss passen den eigenen Vorstellungen entsprechend weitgehend passen.

"(Hpts. nur Bildung, Vermögen, Status, etc. oder sind andere Kriterien auch ausschlaggebend?)?
Sind sicher wichtig, aber es muss eben passen.


"Wird man im Freundes-, Verwandten- und Bekanntenkreis erhöhten Stress ausgesetzt, wenn nicht in Ansätzen an eine Familie denkt (ob mit ohne ohne Partner) oder setzt man sich selber unter Druck?"
Kam schon vor, aber das müssen die eben akzeptieren, wenn man nach Kindern nicht so verrückt ist wie andere sich das vielleicht wünschen und man selber fast nur Nachteile darin sieht. Wenn andere zu viel Zeit haben und unbedingt Kinder hüten wollen, sollen die sich doch zur Tagesmutter ausbilden lassen oder irgend ein Ehrenamt übernehmen.


"Was ändert sich bei der Suche nach dem geeigneten Partner?"
Ich denke man hat bereits ein Vorleben und man weiß auf jeden Fall was man nicht mehr will (und ein gutes Stück weit auch was man will).
Das was man nicht mehr will ist aber ausschlaggebender. Bei dem was man will geht man noch eher Kompromisse ein wenn man sich damit auch wohl fühlen könnte.


"Lässt man sich mehr Zeit oder ist man froh, den nächstbesten Mann gefunden zu haben?"
Ich stehe unter keinem Zeitdruck, also muss ich mir auch nicht den Nächstbesten suchen, damit irgendwas ausgefüllt ist.
Die Augen hält man aber besser trotzdem immer offen. Sollte man generell aber in jeder Situation (auch wenn es nicht um die Partnersuche geht) und außerdem ist das auch ganz schön aufschlussreich und unterhaltsam. Also langweilig wirds mir nie.


"Oder sind das alles Fragen, die mit 30 Jahren (noch) kein Thema sind und will man nochmals wilde Zeiten erleben? "
Ein Thema sind die Fragen wohl schon. Den einen betrifft es eben mehr, den anderen weniger oder auf andere Weise.
Ich würde mal behaupten, die Zeiten sind auch so wild genug, da muss ich sie mir nicht aktiv noch wilder machen um später nicht das Gefühl zu haben irgendwas verpasst zu haben.


w/31
 
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  • #7
ich (w35) war nie übermäßig scharf auf Kinder, also, nicht um jeden Preis. Mit 2 meiner Ex-Partner hätte ich mir das vorstellen können. Mit beiden hat die Beziehung nicht geklappt. Mittlerweile gehe ich davon aus, dass sich das Thema für mich erledigt hat - soweit ist der Gedanke also durchaus da.
Auf die Auswahl der Männer hatte das nie Einfluss.
Seit mein Bruder Kinder hat, werde ich von meinen Eltern auch nicht mehr genervt, wann sie Großeltern werden. Das unausgesprochene ("die kriegt keinen mehr ab") bei anderen Verwandten stört allerdings schon manchmal - aber das ignoriere ich, so gut es geht.
 
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  • #8
Um auf deine Kernfrage zu antworten:

Auch wenn es viele Damen Ü30 nicht zugeben wollen, der Fortpflanzungstrieb ist jedoch beiderseits bei Mann und Frau immer gegeben - natürlich nur mit dem dafür als "geeignet" festgestellten Partner.

Es ist ein biologischer Fakt, dass jede Schwangerschaft ab dem Überschreiten einer bestimmten Altersschwelle eine potentielle Risikoschwangerschaft ist. Und auch das wissen die entsprechenden Damen. Ergo denke ich, dass die Damen welche tatsächlich sich vorstellen können eigene Kinder zu haben mit zunehmendem Alter auch steigenden innerlichen Druck verspüren, was bedeutet: Familienplanung ist dann auch immer ein Thema.
 
  • #9
Ja klar, natürlich tickt bei einer Frau die biologische Uhr viel lauter und endgültiger als bei Männern. Aber seit Ende 20 (nach dem Studium) gehe ich sowieso nur Partnerschaften ein, die ich als potentielle Lebenspartnerschaften betrachte -- da spielt der Gedanke der Familiengründung nicht einmal den wesentlichen Teil, aber hat natürlich schon einen gewissen Anteil.

Aber ganz generell suche ich einen Partner, mit dem zusammenleben, das Leben teilen, gemeinsam alt werden, realisiert werden kann. Dazu müssen Herz und Kopf ja sagen, d.h. eine hohe Kompatibilität in vielerlei Hinsicht gegeben sein, z.B. auch in bezug auf Lebensstil, Ansichten und Wertvorstellungen, Interessen und Freizeitverhalten, Gewohnheiten und Vorlieben, Intelligenz, Bildung und Qualifikation, Sexualität, Charakter und Persönlichkeit, Freundeskreis und Familie sowie Lebenszielen wie Kinderwunsch oder Hausbau. Wichtige Facetten der Persönlichkeit sind dabei zum Beispiel die Einstellung zu Distanz vs. Nähe und zu Dominanz vs. Unterordnung.
 
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  • #10
Ich bin der Fragesteller.

Danke für die ehrlichen Antworten zu diesem relativ privaten und persönlichen Thema. Das ist sehr lieb von Euch. Für mich als Mann erschien die Antwort auf die Hauptfrage als immer sehr interessant. Mir war/ist natürlich nicht wichtig, dass alle Fragen beantwortet werden, sie sollten nur als Richtungsweiser für die/ zur Hauptfrage dienen. Ich mag Kinder sehr gerne und wollte als Mann, der die zweite Hälfte der Dreißiger erreicht hat, wissen, wie man mit diesem Thema grundsätzlich als Frau umgeht. Danke nochmals für die z.T. ausführlichen Antworten.
 
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  • #11
Also, nach so vielen Beiträgen zur gewollten Kinderlosigkeit nun mal eine andere Seite:
Ich bin w/33 und ja, ich will Kinder. Nur der Mann dazu fehlt eben. Ich bin schon oft traurig und mache mir Sorgen, dass das mit mir und meinem Fortpflanzungswillen nichts mehr wird - immerhin wirds ja mit fortschreitendem Alter nicht unbedingt leichter, a) einen Mann zu finden und b) schwanger zu werden.
So kommt es auch dazu, dass ich Schwangerschaften im Freundes- und Kollegenkreis oft mit einem lachenden und weinenden Auge aufnehme: Ich freu mich sehr für die Kolleginnen/Freundinnen, gleichzeitig versetzt es mir aber auch einen saftigen Stich und meine innere Uhr tickt noch lauter.
Doch bin ich sicherlich (noch?) nicht so weit, mich von irgendeinem Typen schwängern zu lassen, bloß weil ich gerne Mutter werden möchte. Wenn, dann sollte es auch passen zwischen ihm und mir. Ich muss aber auch zugeben: Ich weiß nicht, ob ich in ein paar Jahren nicht doch bereit wäre, deutliche Abstriche zu machen, damit mein Traum noch in Erfüllung geht. Ich weiß einfach schon sehr lange, dass ich Kinder oder zumindest ein Kind will, und so ist es für mich schon ein trauriges Thema, dass ich weder Kind noch Partner mit option auf Kind habe. Deswegen klicke ich auch alle Männer gleich weg, die hier ganz deutlich sagen, dass sie keinen Kinderwunsch haben oder aber (mit Mitte 30 und älter) immer noch "Weiß ich noch nicht" angeben. Für Überredungskünste fehlt mir die Lust - und Zeit.
 
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  • #12
@#10

Tja, das Problem ist nur dass die Männer in deiner Altersklasse nicht ganz so blöde sind und dir vermutlich deinen gesteigerten Kinderwunsch deutlich anmerken.
Und genau vor diesen Frauen (einem vermutlich ein Kind "anhängen") haben diese Männer dann Angst und ziehen sich zurück ... ein Teufelskreislauf beginnt.

Sorry, aber ich kann auch heute insbesondere den neumodernen (vielleicht am Anfang zu sehr karrierefixierten und selbstsüchtigen) Frauen wirklich nur wärmstens ans Herz legen frühzeitig mit der richtigen Partnersuche anzufangen. Problem bei den meisten Damen hier ist bloß: In ihren Twens haben sie zu viele Flausen im Kopf und möchten sich erstmal ausb...sen. Und später finden sie dann eben aus o.a. Gründen keinen aufrichtigen Partner mehr.
 
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  • #13
von #10 @#11

Nun mal sachte - nur, weil ich gerne einmal ein Kind bekommen möchte, heißt das noch lange nicht, dass ich jemandem ein "anhängen/unterjubeln" würde. DAS ist in meinem Augen nämlich das Übelste, was man als Frau machen kann!
Mir ist natürlich schon klar, dass es aber nicht gleich wahnsinnig attraktiv wirkt, wenn man mir anmerkt/ anmerken sollte, dass meine innere Uhr tickt. Andererseits denke ich, dass es doch auch noch Männer geben muss, die sich auch irgendwann mal ein Kind wünschen und den Gebärwillen einer Frau nicht gleich abschreckend finden?
Wann ist dieses Ur-Bedürfnis einer Frau (das freilich NICHT jede haben muss, um eine "richtige" Frau zu sein - also nicht gleich loswettern, ihr lieben Damen) eigentlich überhaupt abschreckend geworden?
 
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  • #14
@ # 12

Du hast natürlich Recht, es gibt durchaus ²Männer ..., die sich auch irgendwann mal ein Kind wünschen². Ich muss Dir aber ehrlich sagen, es ist durchaus so, dass selbst diese Männer "den Gebärwillen einer Frau ... gleich abschreckend finden" - und zwar in einer ganz gewaltigen Weise.

Der eine Punkt ist die Gefahr, ein Kind abgehängt zu bekommen. Auch wenn Du eben das ablehnst, kann sich der Mann da nicht so sicher sein. Und ein Kind anzuhängen ist finanziell durchaus attraktiv (10 Jahre lang ist die Mutter weg vom Vollzeit-Arbeitsmarkt, und das auf Kosten des Mannes).

Zum anderen servieren viele junge Mütter den Mann ab, und drehen sich nur noch um sich selbst und das Baby (schau nur mal im Parallelthread, wie viele Frauen eben diese Vorgehensweise verteidigen). Der Mann hat dann einfach verloren.
Frauen mit einem stark ausgeprägten Kinderwunsch traut man ein solches Verhalten am ehesten zu.

Zum dritten wirk es einfach ganz heftig unattraktiv, wenn man als Mann gleich auf seine Vatertauglichkeit abgescannt wird , selbst dann, wenn man sich selbst Kinder wünscht.
Schließlich mögen es Frauen auch nicht, wenn sie gleich daraufhin abgescannt werden, wie sie wohl im Bett sind - und das gilt schließlich auch ganz klar für heterosexuelle Frauen, die vom Prinzip her Männer sexuell attraktiv finden.

m
 
  • #15
noch ein punkt, der diesen offensichtlichen kinderwunsch abschreckend macht:
der mann hat dann schnell das gefühl, es geht gar nicht um ihn, sondern nur um die wunschbefriedigung nach einem kind!
er ist da gerade mal mittel zum zweck.

für mich...und sicher auch für die meinsten männer...kommt immer erst die frau, dann die beziehung und als tüpfelchen auf dem i, dann erst das kind.

sucht jetzt aber eine frau massiv nach dem tüpfelchen und vernachlässigt das zipfelchen, dann löst sie im mann den fluchtreflex aus;-)
 
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  • #16
Allein das Wort "Gebärwillen" löst bei mir als Mann einen Fluchtreflex aus, der stärker nicht sein könnte.

Diese Frauen hören meist ihre biologische Uhren so laut ticken, dass ihnen nur noch der Schädel dröhnt. Und dieser Wunsch überschattet ihre gesamte Existenz. Und diesem Wunsch wird dann auch alles untergeordnet.

Erst kommt die Beziehung, dann ganz lange nix. Und dann kommen evtl. mal später Kinder. Und als Mann will ich mind. 5 Jahre kinderlose Beziehung im Alltag testen, bevor ich die Frau schwängere. Sonst klappt es evtl. nicht und ich zahle 20 Jahre lang den "Gebärwillen" meiner Ex ab....

Da ist so eckelhaft abschreckend, dass ich es gar nicht beschreiben kann. Mein Leben wäre zerstört!
 
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  • #17
Also ich w34 hätte gerne mal Kinder. Jedoch will ich dies auch nicht um jeden Preis. Zuerst möchte ich den Richtigen kennen und lieben lernen. Und wenn es dann für beide stimmig ist, bin auch erst bereit für mehr. Ansonsten gäbe es einen anderen Lebensweg. Ich lasse mich deswegen aber auch nicht so schnell auf eine Beziehung ein. Ich brauche da Zeit. Doch liegt dies nicht nur an meinem Alter, sondern auch an meinem Charakter aus Erfahrung dass man meist am Anfang noch nicht alles erkennt.
Doch antworte ich keinen Männer, welche keinen Kinderwunsch haben.
 
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  • #18
Männer können schon nerven. Einerseits schauen sie von oben herab auf die Frau mit ihrer biologischen Uhr und wollen aber gleichzeitig von diesen Frauen nichts wissen, wenn sie einen Kinderwunsch haben. Ist wirklich nichts neues. Haben die Männer ein biologisches Glück, dass sie noch mit 50 Vater werden können. Die eingeschüchterten Frauen trauen sich nicht mehr, diesen Kinderwunsch ab 30 gegenüber einem potentiellen Partner zu äussern. Stattdessen tun nur diejenigen Frauen hier ihre Meinung kund, welche keine Kinder möchten. Aber auch das kann sich ändern, wenn der richtige Mann vor ihnen steht. Ich denke, dass Männer ganz im innern auch so ticken, nur würden sie es nicht so pauschal befürworten wie es eine Frau machen würde.
 
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  • #19
Ich bin "zufällig" mit weit über 30 eine 2-fache Mutter geworden. Den Mann (er war viel älter) habe ich aus Liebe geheiratet, an die Kinderthemen habe ich gar nicht gedacht. Ich habe die besten Kids auf der ganzen Welt, habe aber nie "gezielt" einen "Vater" gesucht. Mit 30 wollte ich keinen Mann mit eigenen Kindern haben, sonstiges war mir egal.
 
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  • #20
Wäre ich eine Frau, hätte ich auch gerne Kinder.

Aber als Mann?

Im Prinzip genauso gerne. Aber dann kommen die tradierten Rollenverständisse (nur noch Geld verdienen müssen, wie öde!) sowie die rechtliche Position der Mutter...

Und ich muss sagen: Dieses Risiko, auf einem Pulverfass zu sitzen und meine Kinder zu 50%iger Wahrscheinlichkeit irgendwann bei einem anderen Lover aufwachsen zu wissen, kann und möchte ich mir emotional und finanziell nicht leisten.

Dann arbeite ich lieber Teilzeit (was mich mangels überbordender Masse vor allzu gebärfreudigen Frauen schützt... ;-) ) und habe Zeit für meine Gesundheit und Hobbies.

Tut mir leid, liebe Damen. Den Preis, den ich als Vater für die Realisierung meines Kinderwunsches bezahlen müsste, ist mir einfach zu hoch.

Aber als Frau würde ich den durchaus umsetzen wollen, da die Risiken und damit die Preisabwägung einfach eine ganz andere wäre.
 
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  • #21
@ 19,

das ist doch wohl echt nicht dein Ernst.
Bei niemandem führt ein Kind zu mehr Veränderungen im Leben ein als bei einer Frau, und die sind richtig weitreichend.
Nicht nur, dass ich mich damit von einem Mann abhängig machen und meine Karriere sausen lassen würde mit allem Primborium wie ich wieder ins Arbeitsleben zurückkehre, hinterher kann ich auch noch als Alleinerziehende dastehen und sowieso umso leichter in der Altersarmut landen.

Also ich würde keinem raten, jemandem ein Kind anzuhängen, nur um des Kindes wegen.
Selbst wenn die Partnerschaft funktioniert würde ich mir das doppelt und dreifach überlegen.
Wenn das wirklich eine machen würde um des Kindes willen und sich dazu den nächstbesten Deppen als Mittel zum Zweck nimmt - der Schuss kann mehr als nach hinten losgehen.
 
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  • #22
Kleine Ergänzung @ 19

Wäre ich ein Mann, würde ich auch Kinder wollen - die Hauptarbeit damit und den Schaden hat ja die Frau.
Und man selber kann am Wochenende damit vor Freunden und Verwandten angeben, wie viel Spaß das macht Papa zu sein und allen stolz zeigen, was man da produziert hat.

w/31, ohne Kinderwunsch
 
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  • #23
@#1: ...die Situation kenne ich sogar als Mann...
@#21: "..und allen stolz zeigen, was man da produziert hat". Ich hätte zwar selbst gerne Kinder gehabt und eigentlich besteht der Wunsch nach wie vor, auch wenn ich selbst zweifelnd schreibe: "weiss ich noch nicht" (ob ich mit Mitte Vierzig noch als Vater ernsthaft akzeptiert werden würde...). Aber ich würde Kinder nicht als Trophäe betrachten...
Und bei allen Zweifeln hilft ganz einfach eins: geht den Dingen auf den Grund und dann werdet ihr's auch wissen (sonst schliesst ihr nur aufgrund dieses Zweifels jemand aus, der trotzdem ein guter Dad hätte werden können...) Fragen kostet nix. Manche Männer, die mittlerweile ihre Zweifel haben, wären gerne gute Väter geworden...
m(45)
 
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  • #24
klar denken frauen ab spätestens 28 vordergründiger an familienplanung woran sich dann auch die ansprüche an den partner orientieren. ist in den jugendjahren bis hinein in die höheren 20iger vor allem wichtig, dass der typ lässig und cool ist, bemerken dann die girls, dass dies für die familiengründung nicht die wichtigsten eigenschaften sind. außerdem wird mit der präsenz der familienfrage auch bewußter, dass der partner für sehr langfristig gut sein sollte. alles in allem völlig andere voraussetzungen und ansprüche für/an eine beziehung, was völlig andere männer-eigenschaften wichtig macht. ich bin auch überzeugt, dass sich gerade frauen in diesem alter (27-30) besonders oft von ihren freunden aus den genannten gründen trennen.
m/45
 
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  • #25
@#23: "dass der typ lässig und cool ist": und dann besteht genau die Gefahr, dass dann die Männer, die jung nicht allzu toll befunden und dann links liegen gelassen worden sind, sich in ihrem Lebensentwurf eines Tages umorientieren und dann mit Familienplanung nichts mehr am Hut haben wollen... Genau so, wie man als junger Mann unbedingt die Schönste haben will und die Anderen übersieht. Wenn man jung ist, ist zwar Manches nicht immer so einfach wie für einen Älteren. Aber dann ist es oft schon zu spät, wenn man nicht rechtzeitig zu einer entsprechenden Herzensbildung (jenseits von Bravo etc.) gekommen ist.
 
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  • #26
Wie hat das die Frau mit der ich seit 12 Jahren zusammenbin Formuliert.

" Wenn du mal soviel verdiehnst, wie "xxxxx" dann können wir gerne über Kinder sprechen."
 
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  • #27
klar denken frauen ab spätestens 28 vordergründiger an familienplanung woran sich dann auch die ansprüche an den partner orientieren. ist in den jugendjahren bis hinein in die höheren 20iger vor allem wichtig, dass der typ lässig und cool ist, bemerken dann die girls, dass dies für die familiengründung nicht die wichtigsten eigenschaften sind. außerdem wird mit der präsenz der familienfrage auch bewußter, dass der partner für sehr langfristig gut sein sollte. alles in allem völlig andere voraussetzungen und ansprüche für/an eine beziehung, was völlig andere männer-eigenschaften wichtig macht. ich bin auch überzeugt, dass sich gerade frauen in diesem alter (27-30) besonders oft von ihren freunden aus den genannten gründen trennen.
m/45

Das kann ich mehr oder weniger bestätigen. Ich befinde mich in der genannten Altersklasse und habe letztens mit meinem Partner, mit dem ich schon länger zusammen bin, über Familienplanung gesprochen. Nach meinen Abschluß in 2 Jahren (bin dann Ende 20), würde ich gerne gezielter über die Familienplanung nachdenken. Mein Partner hat das sehr eindeutig abgelehnt... Er möchte in naher Zukunft keine Kinder (mit mir?). Allerdings hat er irgendwie auch seinen Platz im Leben noch nicht richtig gefunden, ist mit der beruflichen Situation sehr unzufrieden, weil sein Beruf ihn nicht ausfüllt.
Ich stelle mir nun die Frage, ob ich eine sehr schöne harmonische Beziehung gegen die Option tauschen soll, einen neuen Partner mit Kinderwunsch zu suchen und vielleicht nie zu finden... Keine leichte Angelegenheit...
 
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  • #28
Als ich 30 J. war habe ich überhaupt noch nicht an das Thema Kinder und Familie gedacht.

Aber mit 35 J habe ich das Thema mit meinem langjährigen Partner besprochen, es hat dann zwar noch etwas gedauert, aber mit 39J ist dann unsere Tochter geboren. Im nachhinein kann ich sagen es ist alles gut so wie es war.
Ich hatte allerdings nicht bedacht, wie schön es ist ein Kind zu haben. Deshalb würde ich anderen Frauen raten sich früher mit dem Thema zu beschäftigen, vor allem, wenn man sich doch mehrere Kinder wünscht.
 
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  • #29
@#10

Tja, das Problem ist nur dass die Männer in deiner Altersklasse nicht ganz so blöde sind und dir vermutlich deinen gesteigerten Kinderwunsch deutlich anmerken.
Und genau vor diesen Frauen (einem vermutlich ein Kind "anhängen") haben diese Männer dann Angst und ziehen sich zurück ... ein Teufelskreislauf beginnt.

Sorry, aber ich kann auch heute insbesondere den neumodernen (vielleicht am Anfang zu sehr karrierefixierten und selbstsüchtigen) Frauen wirklich nur wärmstens ans Herz legen frühzeitig mit der richtigen Partnersuche anzufangen. Problem bei den meisten Damen hier ist bloß: In ihren Twens haben sie zu viele Flausen im Kopf und möchten sich erstmal ausb...sen. Und später finden sie dann eben aus o.a. Gründen keinen aufrichtigen Partner mehr.

Das dachte ich damals auch, wenn ich so ein Profil gelesen hatte. Als Konsequenz wurde mein Filter auf 20+ bis 30 eingestellt, wobei ich eigentlich nur mit einer Frau 25-28 mir eine Beziehung vorstellen wollte. Hat geklappt und nun ist sie 28 und hat ihr erstes Kind (von mir).
 
  • #30
Ich habe zwei Freundinen über 30 beide wollen auf jeden Fall Kinder, leider hats einfach noch nicht mit dem richtigen geklappt, ich denke sie werden diesen Wusch sicher wahren, bis es halt nimmer geht. Eine macht sich sogar schon Gedanken über künstliche Befruchtung. Ich denke da ist jede Frau ganz individuell, es gibt die, die sicher (mehr) keine wollen, die, die sicher noch eins bekommen wollen und die, die es locker angehen, falls der richtige noch kommt.
 
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