G

Gast

Gast
  • #1

Wie definieren Männer selbst ihre Männlichkeit?

In vielen Threads geht es um die weibliche Emanzipation. In Postings dazu von Männern liest man einerseits deren Vorstellung einer weiblichen Frau, die meist als feminin gekleidet, anschmiegsam, schutzbedürftig propagiert wird. Andererseits beklagen Männer aber auch immer wieder, dass Frauen immer männlicher werden und dass ein Mann MÄNNLICH sein sollte und sich nicht von Emanzen verbiegen lassen muss.

Nun frage ich mich die ganze Zeit, was Männer selbst denn unter ausgesprochen männlichen Merkmalen und ihrer Männlichkeit verstehen. Wodurch fühlt ein Mann sich eigentlich männlich? Welche speziellen Eigenschaften, die nur ein Mann hat und die diesen von Frauen unterscheidet, schreibt er selbst sich denn als "typisch männlich" zu (außer der körperlichen Geschlechtsmerkmale natürlich ;-)).


[Bitte stellen Sie für ihre analoge Frage in Richtung Definition der Weiblichkeit eine separate Frage. So steigen die Chancen auf qualifizierte Antworten und wir laufen nicht Gefahr vom Thema abzukommen. Danke! Ihre Moderation]
 
G

Gast

Gast
  • #3
Gast 1 bringt es auf den Punkt.

Wenn man sich für den linken oder rechten Weg entscheiden muß und aber keine Ahnung hat, welcher von beiden der richtige ist, bleibt eine Frau einfach stehen. Ein Mann hingegen schlägt willkürlich einen von beiden ein, selbst auf die Gefahr hin, daß es der falsche ist. Und läuft dann halt notfalls zurück. Kommt so auf jeden Fall weiter. Eine Frau hingegen stünde auch nach Stunden noch an demselben Fleck.
 
G

Gast

Gast
  • #5
Stimme allem zu.

Hinzu kommt, dass wir Männer in der Lage sind, Probleme im Umgang untereinander auch ´mal einfach so zu lösen, dass wir zusammen ein Bier trinken, ohne alles haarklein analysieren zu müssen wie man sich fühlt etc.

Als Mann hat man immer die Verantwortung und trägt sie auch und jammert nicht herum oder sucht Schuldige.

Mann macht halt sein Ding weiter.

m
 
G

Gast

Gast
  • #6
*Unter allen Umständen* seine Sache durchziehen, seinen Interessen nachgehen, seine Überezugungen haben und nach ihnen leben = idealistisch sein, sportlich sein, emotional und finanziell unabhängig sein, sich das holen, was man haben will.
Zu alledem gehört wohl eine Prise Rücksichtslosigkeit - ja.
 
  • #7
Ich (Mann) definiere mich primär nicht als "männlich" sondern "menschlich"
Ich halte menschliche Züge auch für Männer wichtig. Auch wenn man sie tlw. klischeehaft den Frauen zuordnet.

Was ich für mich als "typisch Mann" definiere und praktiziere:
- nicht soo viel reden, wie viele Frauen. - Nicht soviel telefonieren, simsen, Facebook etc.
Ich habe als Mann kein so großes Mitteilungsbedürfnis.

- Keine Handtaschen. Ich muß wichtige Dinge eng und sicher an meinem Körper tragen. Aber will auch keine voll gestopften/ausgebeulten Hosentaschen.
Für mich unangenehm: Im Laden die Handtasche der Frau halten müssen.

- Öffentlich nicht immer super-chic angezogen sein müssen, oder deswegen beobachtet werden.
Sondern mit einfachen Klamotten trotzdem nicht auffallen.

- Nicht zickig sein.

- Als Mann von Männern nicht so behandelt werden, wie sie (ihre) Frauen behandeln.

usw.

Ich habe in meinem Leben so viele abschreckende Exemplare von Männer erlebt.
Männer, denen es an Menschlichkeit und Partnerfähigkeit m.E. (erheblich) mangelt, aber sich trotzdem "männlich" fühlen, oder sich gar bezeichnen.
Aber es gibt viele Frauen, die solche Männer trotzdem haben wollen. Oder von ihnen nicht los kommen.

Männer und Frauen können Vieles gemeinsam haben, aber sich trotzdem voneinander unterscheiden.
Aber viele Menschen (Männer wie Frauen) verlangen m.E. fast totale Unterschiedlichkeit.

Um nur ja nicht den Anschein zu erwecken, sie könnten mit dem anderen Geschlecht im Wesen tlw. ähnlich sein, oder gar Gemeinsamkeiten haben ?
 
G

Gast

Gast
  • #8
Männer sind nachweislich viel weniger psychisch Krank als Frauen..

Unser grosser Vorteil.. Wir sind entspannter und zufriedener mit dem was wir haben ..

Wir Thematisieren nicht jede kleinigkeit..



Wir sind praktischer. und genügsamer..

Wenn wir z.B Essen ist uns die Farbe der Serviette völlig egal.und wer etwas anderes sagt hat zu viel femininenes Wesen abgekommen oder sagt es weil seine Frau es hören will..
 
Top