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  • #31
# 29:
Ja, in der Hinsicht ist Ostdeutschland so viel weiter.
Hier im Westen ist es aber definitiv anders, mir hat erst neulich ne Bekannte erzählt (sie ist Lehrerin an ner Grundschule in Stuttgart), dass ein Großteil der Mütter nicht arbeitet bzw. nicht arbeiten muss (der Mann ist halt erfolgreich) und Punkt 1 vor der Schule steht, um die Kinder abzuholen.
Und diese Frauen wollen es auch gar nicht anders, ihnen gefällt also die "Versorgungsehe" und ihren Männern anscheinend auch. Sie sagen auch "Ich will doch Zeit mit meinem Kind verbringen, mit ihm die Hausaufgaben machen und danach was unternehmen, das kann ich nicht, wenn ich bis abends arbeite."
Ist halt auch eine Frage des Wohlstandes, gerade in der Region Stuttgart sind die Leute nun mal ziemlich begütert, die Männer haben oft gut bezahlte Jobs in den zahlreichen großen Unternehmen hier, sie verdienen also so viel, dass es locker reicht, um damit eine Familie, ne schicke Wohnung bzw. ein Haus und nen SUV zu finanzieren.
Ich denke, dass in strukturschwachen Regionen wie Ostdeutschland die Frauen oft arbeiten müssen, weil das Geld sonst nicht reicht.
 
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  • #32
@FS ich kann nicht glauben, dass es heute noch 25jährige Frauen gibt, die so denken. Wo sind die jungen modernen Frauen? Die Elternzeit gerecht unter beiden aufteilen und dann so schnell wie möglich wieder in den Beruf. Ich kann nicht verstehen, wie man sich als Frau in eine derartige Abhängigkeit begeben will und auf seinen Beruf freiwillig verzichtet. w51
Ja, es gibt wieder jede Menge junge Frauen die mehr im Sinn haben als "modern" zu sein. Gott sei Dank. In der heutigen Zeit das Streben nach Arbeit, Leistung, Geld und Produktivität auszurichten empfinde ich persönlich als Denke von Gestern. Wie ich letztens so trefflich lesen durfte: "Ein Hamsterrad sieht von innen aus wie eine Karriereleiter." Die Frauenbewegung war gut und wichtig, ein Befreiungsschlag und ich danke den Generationen vor mir dafür. Aber ich denke auch, dass dabei der Zorn auf Männer eine entscheidende (durchaus wichtige) Rolle gespielt hat und nicht wenige Frauen sind mit einer Kriegsstimmung in den feministischen Kampf gezogen. Ich finde es bedauerlich wie viele Wunden das bei Männern geschlagen hat, wie es sich auf die Erziehung ausgewirkt hat und wie es sich auf die Liebe auswirkt. Ich will nicht kämpfen, ich will keine Gleichmacherei. Es wird Zeit für Versöhnung, Zeit für Gleichgewicht. Frauen und Männer sind unterschiedlich, sie ergänzen sich.
Die meißten Menschen gehen eine Beziehung ein weil sie sich nach Abhängigkeit sehnen. Abhängig sein bedeutet, dass man vertraut, dass man sein Leben teilt, dass man den Weg gemeinsam beschreitet weil man einfach weiß: gemeinsam geht es leichter, ist es schöner, kommt man weiter, das Leben wird reicher.

Und um was geht es bei dieser Angst vor Abhängigkeit? Natürlich ums Geld. Geld, Arbeit, Leistung,Produktivität, Wachstum, Konsum.. haben einen viel zu hohen Stellenwert, die Welt geht daran zu Grunde, und jeder weiß es.

Ich glaube, dass sich viele Männer als Versorger wohl fühlen würden wenn es dabei nicht so sehr ums Geld ^^ ginge. Auch wenn es nach Klischee klingt, aber Männer sind Macher, Männer reden nicht über ein Problem, sie lösen es. Dass finde ich männlich, bewunder- und begehrenswert. Für mich ist das männliche Fürsorge. Weibliche Fürsorge zeigt sich anders, hat, so meine ich, aber auf Männer die gleiche Wirkung.


Ich denke aber, es gibt genug junge und dumme Männer, gerade in den konservativen Bundesländern, die so eine Frau mit der Ausbildung mit Handkuss nehmen und das alte Familienspiel spielen wollen. Ich wünsche, dass alles gut wird.

w 49
Ich würde so einen jungen Mann nicht als dumm bezeichnen, sondern schlicht als noch nicht verbittert. Und er folgt womöglich lieber dem Ruf des Herzens als dem des Geldes.
 
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  • #34
Ich denke, dass in strukturschwachen Regionen wie Ostdeutschland die Frauen oft arbeiten müssen, weil das Geld sonst nicht reicht.
Richtig, aber auch deswegen, weil sie es von ihrer Mutter und deren Mutter vorgelebt bekommen hat.

Letztendlich sind die Ost-Frauen, wenn sie wie ich z.B. eine fast lückenlose Berufstätigkeit nachweisen können, jetzt und später viel unabhängiger als die Stuttgarter Westfrauen. Wenn die nämlich in das Alter kommen, wo die Kinder aus dem Gröbsten raus sind, dann trennen sich oft die Wege der Paare, weil Mann sich was junges sucht.

Kennt hier eigentlich jemand eine Statistik, in welchem Bundesland die höchsten Scheidungen sind?

w 49
 
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  • #35
Ich würde so einen jungen Mann nicht als dumm bezeichnen, sondern schlicht als noch nicht verbittert. Und er folgt womöglich lieber dem Ruf des Herzens als dem des Geldes.
Ich fühle mich nicht als verbitteter Mensch, sondern als kluge und vorausschauende Frau, die das Glück hatte, immer für sich selbst sorgen zu können und halt nicht diese unausgewogene Balacance, Frau zu Hause, Mann verdient Geld, leben zu müssen.

Weder der Ruf nach Liebe, noch der Ruf nach Geld ist ausgewogen.

Für Mann und Frau und die Kinder ist es wichtige und viel gesünder. wenn beide Teilzeit arbeiten, damit ausreichend Geld und Zeit für sich und die Kinder haben. Damit gibt es sehr gute Bedingungen, dass es mit dem Herz dauerhaft auch gut funktioniert.

w 49
 
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  • #36
Ich finde es sehr witzig, dass jetzt mit dem Erfolg des Mannes argumentiert wird. Ein erfolgreicher Mann lässt sich einfach finanziell ausbeuten, die untätige Frau zu Hause ist Ausdruck dafür, dass er es sich "leisten" kann und Frauen, die fair und loyal sind und einen adäquaten Beitrag zum Haushaltseinkommen leisten, ohne den Sozialsystemen und dem Mann auf der Tasche zu liegen, sind eben arm und bedürftig. Aha. So wird in einschlägigen Foren den Frauen, die sich auf Kosten eines Ehemannes zur Ruhe setzen wollen, geraten, zu argumentieren: "Du bist doch so stark, männlich und erfolgreich, XY tut das auch für seine Frau, bei meinem geringen Einkommen lohnt sich Ehegattensplitting doch viel eher als meine Arbeit". In einer Beziehung sollte alles in einen Topf geworfen werden - aber, es sollten auch beide so loyal sein, sich nicht auf Dauer aushalten lassen zu wollen. Dass es Frauen gibt, die sich dabei sehr wohl fühlen, beobachte ich auch, die würden sich aber genauso hemmungslos vom Staat oder ihren Eltern aushalten lassen. Männer sind mit dieser Lösung auf Dauer ganz und gar nicht einverstanden. Die Verachtung für den Faulpelz zuhause wächst langsam und leichend und bei anderen Frauen bewundert man ihren Fleiß. Wer die Traute hat, nimmt sich dann früher oder später statt einer "Hausfrau" eine Gefährtin.
 
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  • #37
bin die #11.

Ich finde das reichlich unredlich von dir. In dieser Fragestellung geht es um Männer in der Versorgerrolle. Das bedingt, dass es vornehmlich um materielle Aspekte und, jetzt halte dich fest, die Kosten geht. Wir reden über eine Frage u.a. zu materiellen Dingen. Wie kannst du dann den Männern einen Strick daraus drehen, dass sie dieses Thema aufgreifen?
Die Frage habe ich mir ehrlich gesagt auch gestellt, warum hier alle nur rein von der finanziellen Seite reden, hab mir darauf hin aber nochmals die Frage genau durchgelesen und das wird unter anderem ja auch gefragt.

Allerdings sind hier viele Antworten zwecks finanzieller Seite nach dem Motto "wenn wir uns trennen". Heißt das, dass Männer davon ausgehen, dass die Beziehung nicht halten wird, wenn er die reine versorgerrolle übernimmt? Leidet die Beziehung darunter?

Ich bin zur Zeit kinderlos, möchte aber schon Kinder haben. Zur Zeit denke ich so, dass ich zwar den vollen Mutterschutz ausnutzen möchte, aber danach wieder zurück in die Arbeit gehen möchte. auch weil ich meine Arbeit auch mag. Ob ich dann von meinen Muttergefühlen so überrannt werde, dass ich dann gar nicht mehr eine andere Arbeit machen möchte (was ja in vielen Frauen, die ich kenne, passiert ist) weiß ich jetzt logisch noch nicht.
Aber ich denke, dass ich schon aus rein wirtschaftlichen Gründen wieder arbeiten gehen muss.... dann erledigt sich diese Frage nach "Versorgerpartner" sowieso :)
 
  • #38
Das ist eine Frage des Selbstverständnisses.
Vollkommen richtig, es ist eine Frage des Selbst-Verständnisses. Jedoch sollte jeder Mensch die Wahlmöglichkeiten haben, dies selbst zu entscheiden und nicht gezwungen sein einem bestimmten gesellschaftlichen Leitbild zu folgen.

Pluralität der Lebensentwürfe heißt auch, dass auch das traditionelle Modell (also auch die hier diskutierte Versorgehe) möglich sein darf, auch wenn man es für sich selbst ablehnt.
Im Übrigen gibt es doch nicht ein lebenslang fixiertes Selbst-Verständnis: für einen Menschen kann es eine Zeit im Leben geben in der Beruf absolut prioritär ist, da macht er sich bspw. selbständig, später braucht er wieder mehr Zeit für sich und geht ins Sabbatical oder nimmt sich Zeit für seine kranken Eltern etc. Das Leben ist doch dynamisch!
 
  • #39
@31: Es geht sehr oft ums Geld, auf beiden Seiten. Lies Dir bitte mal die einschlägigen Threads hier durch, in denen geschiedene Männer jammern, daß sie Geld für ihre Kinder und ihre Ex zahlen sollen.

Ruf des Herzens? Willkommen auf dem Ponyhof.

@32: Danke, Bärbel. Richtig, das ist eine Frage des Selbstverständnisses. Ein Mann ist keine Melkmaschine und kein Aktienpaket, auch wenn das manche hier anders sehen. Für sein persönliches Glück oder Unglück ist jeder selbst zuständig. Ich habe eine Freundin (hübsch, schlank, attraktiv), deren Mann fremdgeht/fremdging. Sie hat wegen des Kindes nur halbtags ein bisschen gearbeitet. Sie kann sich nicht trennen vom Mann weil sie es sich finanziell nicht leisten kann und die gemeinsame ETW (die sie zum Großteil ausgebaut hat) verlassen müsste (was sie aufgrund ihrer Eigenleistung nicht einsieht).

Ich möchte niemals in eine solche Zwangslage kommen.
Männer sind Macher? Aha. Ich bin auch einer. Bin kein Mann.
Vielleicht mal weniger Trivialromane lesen?
 
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  • #40
Mann muss sich die Versorgerrolle ja auch leisten können, d.h. genug verdienen, dass es finanziell möglich ist, dass die Frau zuhause bleibt und sich mehrere Jahre um das Kind kümmert.

Viele Frauen befassen sich nur mit der Frage "in Steuerklasse 5 lohnt sich das arbeiten gehen doch garnicht - bleibt nichts übrig, wenn man Kinderbetreuung abzieht, dazu die ganze Hetze ..." Sie vergessen dabei die eigene Altersversorgung, in die sie nicht einzahlen und auch, dass es heutzutage ziemlich riskant ist, wenn die Familienfinanzierung nur auf einem Paar Schultern lastet - was wenn diese wegbrechen wegen Jobkündigung, Krankheit? Ich glaube auch, dass Männer sich zunehmend dagegen wehren, Versorger zu sein, sondern dass sie Partnerschaft und Entlastung von der alleinigen Verantwortung wollen. Das ist auch richtig so, denn gerade wenn es zur Trennung kommt, beschweren sich viele Frauen, dass die Männer sich nicht ausreichend um die Kinder kümmern und sie dadurch im Neuaufbau des Lebens gehandicapt sind. Ja, wie sollen die Männer sich den kümmern, wo soll mit einem Mal die Bindung herkommen, wenn sie vorher rausgedrängt wurden. Besser beide arbeiten und sind gemeinsam für das Familiengeschehen verantwortlich.
w, 55
 
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  • #41
Eine Frau die so wie die FS denkt ist gänzlich uninteressant.
Und hier geht es nicht um Zahlen oder Unterhalt nach einer evtl Scheidung - aber welcher Mann will eine Frau die ihren Lebensmittelpunkt zu Hause sieht mit einem Kind? Ab 3en ist es verständlich, vor allem wenn sie dann in verschiedene Schulen gehen, zu Hobbys gefahren werden müssen usw.
Ich sehe sie förmlich vor mir dick werden, unzufrieden und nörgelig zu werden usw. Und ich verstehe dies sogar denn auch nur mit einem mittleren IQ will man mehr leisten als daheim zu hocken, zu warten bis das Kind gestillt oder gewickelt werden muss und warten, bis der Mann heim kommt.
In meinem Bekanntenkreis sind alle Ehen/Beziehungen, an denen die Frau daheim blieb, schlecht bzw. zu Ende und alle anderen, bei denen die Frau auch arbeitet (wenn auch nicht Toll), sie rauskommt, andere Leute sieht, geistig gefordert wird usw. besser, wenn auch nicht immer perfekt.
Aus dieser Sicht: nie im Leben eine Stubenhockerin!
 
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  • #42
Ich sehe sie förmlich vor mir dick werden, unzufrieden und nörgelig zu werden usw. Und ich verstehe dies sogar denn auch nur mit einem mittleren IQ will man mehr leisten als daheim zu hocken, zu warten bis das Kind gestillt oder gewickelt werden muss und warten, bis der Mann heim kommt.
Aus dieser Sicht: nie im Leben eine Stubenhockerin!
Also, bei den "Hausfrauen", die ich so kenne (allesamt mit sehr erfolgreichen Männern verheiratet - Ärzte, Unternehmensberater, Rechtsanwälte, Automobilingenieure, ...) ist keine einzige eine fette Stubenhockerin! Ich dachte, wir reden hier von "gehobenen" Leuten mit gutem Einkommen. Und in dieser Schicht sind die Hausfrauen in der Regel sehr attraktiv und gepflegt und verbringen den Tag mit Fitness, Wellness und Shopping (während die Kinder im privaten, englisch-oder französischsprachigen Kindergarten sind).
Auf solch hohem Niveau kann ein "Hausfrauenleben" sehr angenehm sein - vorausgesetzt, der Mann bleibt.
 
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  • #43
@ 41
richtig, aber die FS arbeitet in einem Pflegeberuf und ist 25 - ich würde mal sagen, von der Villa am See und dem Wochenendhaus am Meer sind wir meilenweit entfernt.
Und ja, ich habe Vorurteile aber nicht weil ich verbittert bin sondern weil ich die Augen offen halte im Leben. Natürlich gibt es viele tolle Frauen, welche nur Hausfrauen sind, evtl. sogar jüngere mit älteren Männern und es ist ehrliche Liebe und nicht ein Geschäft aber sind wir ehrlich - dies sind die wenigsten.

nochmals 40
 
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  • #44
Ich dachte, wir reden hier von "gehobenen" Leuten mit gutem Einkommen. Und in dieser Schicht sind die Hausfrauen in der Regel sehr attraktiv und gepflegt ....
Auf solch hohem Niveau kann ein "Hausfrauenleben" sehr angenehm sein - vorausgesetzt, der Mann bleibt.
Manchmal hilft es, den Eingangsthread zu lesen. Die FS ist Altenpflegerin und 25 Jahre alt. Die jungen Männer heiraten heute selten nach unten, sondern mittlerweile eher vertikal. Insoweit ist die Annahme der gehobenen Schicht hier eher nicht zutreffend.
 
  • #45
Liebe W25,

ich finde es toll, daß Du einem Mann die Möglichkeit gibst, Dich zu versorgen.
Aber warum willst Du nur ein paar Jahre daheim bleiben ?
Bleib doch Dein ganzes Leben zu Hause !
Die Bundesrepublik Deutschland ermöglicht Dir mit den herrschenden Ehegesetzen genau diese tolle Lebensführung.
Hundertausende wirklich emanzipierte Frauen leben das so. Nimm Dir ein Beispiel an ihnen.

Und wenn Dein Mann einmal keine Lust mehr hat Dich zu versorgen, so übernehmen das die anderen werktätigen Frauen im Land als Solidargemeinschaft. Die Männer auch.

Nur Mut zu Deinem Lebensmodell !

Liebe Grüße
Dr. Sommer
 
  • #46
Wir leben in einem Land, in dem Frauen zeitlebens durchschnittlich 1,5 Kinder bekommen. Ohne Zuwanderung bedeutet dies Schrumpfung, Verkleinerung und sinkendende Wirtschaftskraft.

Im persönlichen Umfeld erlebe ich des öfteren, dass Männer nach ihrem Erziehungsurlaub tief durchatmen und froh sind, "nur" arbeiten zu müssen. Diese Kindererziehung möchten sie sich nicht wirklich dauerhaft antun. Ich bin inzwischen der Meinung, dass die geschlechtspezifischen Gräben zwischen F und M so groß sind, dass keine Argumentation sie dauerhaft zuschütten kann. Von ihrer Physiologie her sind Frauen eben zur Kindererziehung geschaffen.

Die FS will ja auch nicht lebenslang dem Arbeitsmarkt fernbleiben, sondern nur die ersten kritischen Jahre. Gerade die besser gewordene Wirtschaftslage ermöglicht derzeit einen problemfreieren Wiedereinstieg für Mütter. Und der Mann ist sicher zufriedener, wenn er zu Hause keine von der Doppelbelastung gestresste Frau vorfindet, sondern eine liebevolle, entspannte, voll auf ihn konzentrierte Gefährtin. Wenn Frauen frei und ohne Geldsorgen entscheiden könnten, würde sich sicher eine überwiegende Mehrheit gegen den rauen Arbeitsmarkt und für das friedvolle Heim entscheiden. Soviel sollte uns Männern die Dame unseres Herzens wert sein!
 
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  • #47
Ich W25 arbeite im Pflegebereich und würde in der Rolle als Mutter die ersten Jahre bei Kind zuhause bleiben.
Also liebe Männer ... wie seht ihr das?
Ich denke, heute sollte es "normal" sein, dass sich beide um die Kinder kümmern. Suche Dir also einen Mann, der zu Dir passt, damit Du das dann umsetzen kannst.
Ich persönlich würde nicht mehr akzeptieren, dass eine Frau jahrelang zu Hause bleibt. Gerade im Pflegebereich sind ja auch flexible Arbeitszeiten möglich.
 
  • #48
Die Versorgerrolle empfände ich nicht als belastend. Wenn man seine Frau liebt und sich eine Familie wünscht, wäre das für mich die normalste Sache der Welt.
Viel belastender empfände ich es, wenn ich in eine Doppelrolle schlüpfen müsste, die Frau ebenfalls Vollzeit arbeiten würde und die Kindererziehung dann komplett aufgeteilt wird (jeder macht alles). Ich kenne solche Familien, und da ist keiner glücklich damit, da man sich damit selbst zu hohen Ansprüchen aussetzt. Denn dann bleibt quasi keine Freizeit für keinen mehr übrig.
Dies setzt natürlich voraus, dass Mann genug verdient, aber ein Einkommen für eine kleine Familie sollte in vielen Fällen reichen. Und Du würdest es ja nur übergangsweise z.B. für 3 Jahre so halten. In Deinem Beruf könntest Du auch problemlos nach dieser Zeit wieder zurückkehren.